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am 28. Mai 2017
Lester Banks lästerte in seiner Plattenkritik für „Creem“ 1973 über das elfte Studioalbum der Stones: „Wenn wir die Rolling Stones nicht von ihren Hintern hochkriegen, ist dies das Ende des Rock ‚n‘ Roll“. Die Erwartungshaltung nach einem Rhythm ’n’ Blues-Werk wie ,Exile On Main St‘ oder dem erdigen Opus ,Sticky Fingers‘ war groß.
Trotzdem wurde es eines der meistverkauften Alben der Band. Beflügelt wohl durch den Mega-Hit des Albums „Angie“, die wohl erfolgreichste Ballade, die von den Rolling Stones jemals aufgenommen wurde. (Angie war - entgegen anderen Gerüchten - übrigens der Tochter von Keith Richards gewidmet).
Obwohl das Album keinen wirklichen „roten Faden“ hat, halte ich es in der Retrospektive für unterbewertet. Auch wenn ich hier gestehen muss, dass ich mir die Platte damals ausschließlich wegen des Songs „Winter“ zugelegt habe. Für mich eine Perle der Stones, die ich sogar im Sommer gerne auflege. Jagger artikuliert auf wunderbar lyrische Weise das Gefühl von Einsamkeit und Verlassenheit und Mick Taylor beeindruckt wie immer mit seinem wundervollen Spiel. „Goats Head Soup“ ist wohl einer der Höhepunkte der Taylor-Ära.

Und es ist auch manchmal ganz schön zu hören, wenn Mick Jagger auf „100 Years Ago“ singt: „Denkst du nicht, dass es manchmal klug ist, nicht erwachsen zu werden?“

P.S. für „Winter“-Interessierte: Auf youtube zu hören…Mick Taylor with Carla Olson – Winter (first version 12:13 Minuten, second version 11:28). Auch wenn die Vocals nicht so sensibel sind wie von Jagger, aber die Gitarre ist ein Genuss!
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am 5. Mai 2014
Gehört zu den "großen" Stones-Alben, obwohl im Vergleich zu Stiky Fingers etc. nicht so bekannt. Mein Liebling: "Silver Train", eine klassische Rock-Blues Nummer mit großartigem Bass und Mick Taylor's Slide-Guitar. Lyriks ein bischen schmutzig und so auch die ganze Nummer. An diesem Album ist nichts "geglättet", wie sonst so oft heute....!
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am 1. August 2016
Dieses Album von '73 ist der Nachfolger von 'Exile on Main St.', welchem hier gegenwärtig mit 140 Rezensionen gehuldigt wurde.
Gerade mal ein Viertel äußerten sich bislang zu "Goats Head Soup" - und das hat dieses Werk nicht verdient.

Der Auftakt "Dancing with Mr. D" ist zwar kein außergewöhnlich guter Song, stimmt aber sogleich in eine leicht diabolische (D. = devil) Stimmung ein und erzeugt zumindest Atmosphäre.

"100 Years Ago" fängt ruhig an, steigert sich aber rapide in eins der schnellsten Stücke der Stones. Jagger sorgt mit vollem Einsatz für einen richtig guten Rocksong, bei dem auch die Melodie absolut überzeugend ist.

"Coming Down Again" ist eine ruhige Ballade und kühlt den Hörer nach "100 Years Ago" ein wenig ab. Hier singt Keith Richards, Melodie und Atmosphäre stimmen erneut und dieses Lied ist sicher eines der besseren, die Keith gesungen hat.

"Doo Dooo Doo... Heartbreaker" geht ähnlich ab wie "100 Years Ago", diesmal jedoch von Anfang an. Der Song ist ein Highlight der Scheibe
und die Spielfreude und Power, die die Band hier reinbringt, suchte man auf 'Exile On Main St.' vergebens (mit Ausnahme von "Tumbling Dice"). Ebenfalls erwähnenswert ist die funkige Bassgitarre in diesem Song.

"Angie" ... nun gut. Das Problem ist, dass der Song einfach bis zum Erbrechen im Radio rauf- und runtergespielt wurde. Das hätte auch kaum ein anderer verkraftet. Trotzdem ist es ein Welt-Hit und eine der gelungensten Balladen der Rolling Stones. Sehr interessant auch, dass hier ein Orchester mitspielt und den Klang der Stones bereichert und variiert. Eine rockigere und ebenso gelungene Version von "Angie" findet sich auf dem Live-Album 'Stripped'.

"Winter" - Nun gut, dies ist nicht nur mein Lieblingslied dieses Albums, sondern von der gesamten Band. Ich erinnere mich, im Jahr 2000 in einer ländlichen Rock-Bar gewesen zu sein, als der Wirt diese CD und diesen Song abspielte. Auch ein weiterer Gast fragte, wie das Lied heisst... eigentlich unglaublich, hörte ich die Stones damals schon seit 20 Jahren...

Winter ist so aufgebaut, wie man sich einen guten Film (oder ein Gitarrensolo von David Gilmour ;-) ) vorstellt:
Langsamer Einstieg und stetige Steigerung bis zum Highlight.
Er beinhaltet für mich
- das gelungenste Orchester eines Stones-Songs (vor "Angie" und "Moonlight Mile")
- die besten Rhythmus-Wechsel sowie das interessanteste Schlagzeug-Spiel von Charlie Watts überhaupt
- den ergreifendsten und variabelsten Gesang von Mick Jagger, der selten so berührt
- das beste Gitarren-Solo eines RS-Songs von Mick Taylor
- und ab dem Mittelteil eine der wunderschönsten Melodien, die ich je gehört habe.

Ich denke, die Perfektion dieses Songs ist nicht live auf die Bühne zu bringen. Und da obendrein auch noch Mick Taylor fehlt,
gab es "Winter" noch nie auf der Bühne zu hören und zu sehen.

"Star... Star" ist ein rockiger und etwas simpler Abschluss der Scheibe, ermutigt aber, das Ding wieder komplett von vorne abzuspielen.

Insgesamt ist "Goats Head Soup" eines der vielseitigsten Alben der Stones.
Sowohl überzeugende Rocknummern als auch tolle Balladen wechseln sich hier ab.
Die Soundqualität stimmt ebenfalls - ganz anders als auf dem Nachfolger 'It's Only Rock'n Roll'.

Scheiss egal, ob in der Kneipe oder zuhause zu geniessen:

Von mit gibt's die Höchstwertung. ;-)
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am 1. Mai 2016
Vielleicht hatte es das Album zu seinem Zeitpunkt des Erscheinens nicht so leicht, da es zuvor 4 Alben für die Ewigkeit gegeben hatte. "Dancing with Mr. D." sollte so etwas wie die Fortsetzung von "Sympathy for the Devil" werden, dessen Klasse zu erreichen ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, aber schlecht ist es beileibe nicht. Der Rest: starkes Material. Die "Angie": man mag sie oder auch nicht, ich jedenfalls liebe sie.
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am 18. März 2018
"Goats Head Soup" erschien ein Jahr nach dem kontroversen "Exil on Main Street", das kommerziell eher floppte, aber im Nachhinein zu den großen STONES-Alben aufgestiegen ist.
Es ist das letzte Album bei dem Erfolgsproduzent JIMMI MILLER federführend war, er zog sich zurück und arbeitete in den folgenden Jahren nur noch sporadisch.

"Goats Head Soup" verkaufte sich wieder sehr gut, was ich aber eher an dem Megahit "Angie" festmachen würde. "Angie" dürfte eine der bekanntesten Balladen der Welt sein, definitiv ist er aber eine der STONES-Bandhymnen, ein Klassiker, ohne Frage.
Auffällig ist, dass dieses Album sehr rockig ist, R'n'B, Blues und Country wurden nur sehr sporadisch eingestreut, die Gospel-Elemente von "Exile on Main Street" sind gar nicht mehr zu hören.

Überhaupt finde ich, dass "Goats Head Soup" es ein wenig an der musikalischen Vielfalt der anderen Alben mangeln lässt, auch finde ich es verhältnismäßig "brav". Die ROLLING STONES waren immer eine Band deren Musik sich sehr wütend und rebellisch anhörte, hier ist alles, bis auf wenige Ausnahmen, ein wenig handzahm.
Eine dieser Ausnahmen dürfte "Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)" sein, bei dem es um Polizeigewalt und ein drogenabhängiges Mädchen geht.

Das bei "Goats Head Soup" etwas die Aggressivität und die Wut fehlt, mag auch daran liegen, dass die STONES in der Gesellschaft angekommen waren, sie bewegten sich inzwischen in den Kreisen, gegen die sie früher wütend rebelliert und angesungen hatten.
Vor allem MICK JAGGER rockte mehr durch diverse Betten als über die Bühnen dieser Welt, er führte damals ein sehr dekadentes Jet-Set-Leben.
KEITH RICHARDS verlor mehr und mehr die Kontrolle über sein Leben, die Drogensucht machte ihn träge und ihm kam ein Großteil seiner Kreativität abhanden.

Ich finde, dass man das alles der Musik auf "Goats Head Soup" anmerkt, die Genialität der STONES blitzt an manchen Stellen auf, aber zum großen Teil ist das eher maue Durchschnittskost. Mich hat dieses Album noch nie wirklich mitgerissen, einzig wegen "Angie" habe ich es noch im Gedächtnis.

Meine Anspieltipps wären deswegen natürlich "Angie", dann noch "Doo Doo Doo Doo (Heartbreak), "Winter" und die Geschichte eines Groupies, "Star Star". Letztere Nummer wurde im Radio boykottiert, der Text war dann doch zu anstößig. ;-)

Mein Fazit: Kommerziell war "Goats Head Soup" ein Erfolg, aber in der Retrospektive betrachtet ist es nur ein durchschnittliches Album, dass vor allem durch den Megahit "Angie" aufgewertet wird.
Ich persönlcih vermisse etwas die Abwechslung der vorherigen Alben, auch die Aggressivität und die Wut, die von den Songs immer ausging, fehlt mir ein wenig. Das ist natürlich Ansichts- und Geschmackssache, bei mir ist es eben so.
Ich habe zwischen drei und vier Sternen geschwankt, aber wegen "Angie" und "Winter" habe ich mich dann für vier entschieden - diese beiden Songs waren dann doch ausschlaggebend.

Meine Bewertung: 6,5 von 10 Punkten.
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am 31. Dezember 2013
Goats Head Soup.Super Musik von den Rolling Stones die größte Band aller Zeiten.Sehr zu empfehlen
tausend Punkte auf der Skala bis Tausend
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am 11. Mai 2012
Sehr alt, doch immer wieder gut und gerne zu hören!
Die alten Songs werden einfach nicht schlechter und man kann nicht genug davon bekommen!
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am 20. Januar 2010
Die Songs sind echt Klasse, man hätte aber diese Remasterversion wirklich besser/schöner auf den Markt bringen können (Bsp: CD im LPDesign mit den damaligen "Beilagen" etc).
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am 10. Dezember 2014
die CD ist wie alles von den Rolling Stones absolut top ich kann sie nur weiter empfehlen. Its only Rock n Roll, but I like it.
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am 17. Juni 2001
Ein typisches Stones-Album der zweiten Garnitur, und das nicht mal im schlechtesten Sinne! Anfang der Siebziger war aus den Stones erst mal die Luft raus und das hört man besonders auf "Exile On Main Street", wo es zwar von halbgaren Ideen nur so wimmelt, aber zu keinem Zeitpunkt wirkliches Niveau erreicht wird. Dies ist auf dem Nachfolger "Goat`s Head Soup" zwar erfreulicherweise anders, jedoch haben die Stones hier insgesamt auch noch nicht wieder richtig zu sich selbst gefunden. Zu sehr spiegelt der keyboardslastige Bombastsound die Sattheit und Dekadenz wieder, zu bemüht ist in "Dancing with Mr.D" der Versuch hörbar, mit gekünstelter Bosartigkeit zu provozieren. Wenn man sich dessen bewußt ist und vorausgegangene Meisterwerke wie "Beggar`s Banquet" oder "Sticky Fingers" mal außer Acht lässt, dann sind "100 Years Ago" "Coming Down Again" und "Winter" allerdings recht gelungene Balladen und "Heartbreaker" ein ziemlich mitreissender Knaller trotz unglaubwürdig sozialkritischem Text. Der "Silver Train" schlufft mir ein wenig zu gemächlich dahin und bei der Frage "Can You Hear The Music" muß ich leider mit "Nein" antworten. "Star Star" (alias "Starfucker") ist für mich Rock`n`Roll-Duzendware und "Angie" Geschmackssache. Ich habe es trotz der Schmalzigkeit immer sehr gemocht, verstehe aber auch die Vorbehalte anderer gegen diesen Welterfolg. Bleibt unterm Strich ein teilweise nettes Plättchen, bei dem mit unterschiedlichen Resultaten versucht wurde aus dem damaligen Siechtum des Rock`n`Roll noch etwas herauszuholen. Erst als sich die Stones im folgenden Jahr (1974) rückhaltslos auf reines Entertainment bezogen, gelang Ihnen mit "It`s Only Rock`n`Roll" wieder ein herausragendes Werk.
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