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am 21. Januar 2016
Hier steht Bestseller Nr.1 in Glam Rock.Liebe Leute von Amazon, 'Heroes' ist alles ,nur kein Glam Rock.Bowie hatte seine Glam Rock Phase schon lange abgelegt.Wollte ich nur mal gesagt haben,weil ein falscher Eindruck vermittelt werden könnte.Das Album selbst ist ein Experiment aus Bowies 'Berlinphase' und ist alles mögliche,Jazz,Pop,Elektro, Avantgarde und Rock aber kein Glam Rock.Ein tolles Werk ,aber nicht sein bestes.Testet mal die Alben Station to Station,Low,Rise and fall of...,Hunky Dorry ,Outside,Lodger,Young Americans,Diamond Dogs und auch die Spätwerke ,The next day und auch das aktuelle Black star.
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am 14. August 2016
Diese CD enthält die Musik, die mich vor langer Zeit auf diesen Musiker aufmerksam gemacht hat. Genial und absolut hörenswert, auch nach so langer Zeit noch. Und thank God, dass Musik nicht sterben kann. Einfach nur grossartig.
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HALL OF FAMEam 5. September 2002
Das Album "Heroes" wird gerne in einem Atemzug mit "Low" genannt. Es hat im Vergleich mehr kommerzielle Power gehabt, Bowie selbst legte Wert auf viel Promotion, da er stolz auf "Heroes" war.
- Der Titelsong ist der beste Song, den Bowie seit Jahren abgeliefert hatte. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt. In Deutschland wird er leider oft mit dem abgegriffenen Christiane F. Motiv gesehen, da er in dem Film verwendet wird (als ein Geschäft geplündert wird). Der Track handelt von Bowies und Visconties Beobachtungen an der Berliner Mauer, als sich ein Liebespaar auf den hölzernen Aussichts-Plattformen regelmäßig traf (hat also mit Gewalt oder Drogen nichts zu tun). Besonders Enos majestätisches Syntesizer Gerüst und die Gitarre des für 1 Tag eingeflogenen Robert Fripp bringen den Song auf Hochformat.
- "Joe The Lion" ist etwas überproduziert. Selbst wenn gute Maler zu viele Schichten ihrer Farbkunst übereinanderlegen können sie die Wirkung zerstören. Es gibt eine Bonus-Version mit einfacherem Arrangement. Der Text handelt von einem Mann, der davon träumt sich an sein Auto zu nageln.
- "Sons Of The Silent Age" hier klingt seine Stimme fast dämonisch. Paßt zu Berlin mit seiner Stummfilmvergangenheit und Starmythen, die Engländer heute offenbar mehr interessieren als Einheimische.
-"Blackout" - handelt von einem großen (New Yorker?) Stromausfall und ist ein gelungener Instrumental-Track
- "V-2 Schneider" ist neben dem Titelsong das bekannteste Lied, leider auch wieder wegen "Christiane F." Es ist eine Huldigung an einen Musiker von Kraftwerk, Florian Schneider. Die Atmosphäre geht elektronisch los und das Saxophonspiel Bowies wird dem Song seine Melodie geben.
- jetzt geht es nur noch instrumental weiter, wie auf "Low", doch die Klänge sind ein wenig exotischer und freundlicher.
- "The Secret Life Of Arabia" - klingt exotisch
- Moss Garden klingt unheimlich mit seinem Pochen und Hintergrundwimmern.
- Neukölln handelt von dem Berliner Bezirk und suggeriert mit dem einsamen Saxophon einen großen Raum, was in der Tat für die riesige Stadt Berlin mit ihren einsamen großen Häusern und weiten Distanzen nicht untypisch ist.
RCA atmete auf, das Album verkaufte sich damals recht gut.
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am 13. Dezember 1999
"Heroes" ist künstlerisch eins der ausgereiftesten Bowie-Alben, auch wenn ihm der große kommerzielle Erfolg versagt blieb. Bowie nimmt den Faden des Vorgängeralbums "Low" auf und entwickelt ihn zielstrebig weiter. Wieder bietet er eine Mischung aus ungewöhnlichen Gesangsstücken und elektronisch geprägten, z.T. schroffen Instrumentals, an denen sich der Einfluß Brian Enos deutlich ablesen läßt. Während auf "Low" aber eine depressive Grundstimmung dominiert, zeigt sich auf "Heroes" ein kraftvollerer Bowie. Die musikalischen Ideen werden nicht nur skizzenhaft angerissen, sondern vollständig ausgeführt. Eins der schönsten Beispiele ist das Titellied, zu dem ihm der Anblick eines Liebespaars vor der Berliner Mauer inspirierte. Schroffen Rockern wie "Beauty and the Beast" und "Joe the Lion" werden dekadent-theatralische Töne wie in "Sons Of The Silent Age" gegenüber gestellt. Auch die Instrumentals haben es in sich. "V-2 Schneider" ist noch ein gitarren- und drums-lastiges Powerstück. "Sense of Doubt" und "Moss Garden" gehen in eine eher meditative Richtung, während bei "Neukölln" insbesondere das einsame Saxophongequäke am Ende eine Stimmung totalen Verlorenseins entstehen läßt. "Heroes" erschließt sich dem Hörer nicht leicht. Wer sich jedoch auf dieses musikalische Abenteuer einläßt, der wird reich belohnt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
22 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. März 2005
1977 gab es zwei Neuerscheinungen von David Bowie, das erste davon war Low, dessen Anfänge sich in Frankreich finden, welches aber in Berlin fertiggestellt wurde. ''Heroes'' ist ganz in Berlin entstanden und wurde 1977 zum besseren der beiden Alben erklärt. Das wird heute oft angezweifelt und das zeigt, wie sich die Zeiten ändern und Vergleiche der Zeit oft nicht zu lange stand halten. Denn wie man weiß gibt es 'Old Wave, New Wave und Bowie.'.
Die A Seite sind 'normale' Rocknummern, die unter Zuhilfenahme von Visconti und Eno genial umgesetzt wurden, aber heute von dem Lied ''Heroes'' einfach in den Schatten gestellt werden, genau wie die B Seite, die außer dem letzten Titel rein instrumentell ist. Dabei ist gerade V-2 Schneider ein Höhepunkt der Platte. Die anderen Stücke sind alle gut, fügen sich aber dem Gesamtkonzept und scheinen relativ homogen, also ein bisschen abgedreht, negativ/positiv, es spiegelt Berlin Ende der 70'er sehr gut wieder, alle Gegensätze, einfach Klasse, das Album
33 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2016
Mit „heroes“ von 1978 schält sich bowie aus seiner vergangenheit heraus und wird wirklich er selbst. Es gibt wenige alben, die so sehr mit ihm und seiner wirkung identifiziert werden. Die songs grooven in einem rock and rolligen arrangement, der sound ist zwar nicht wirklich hart, aber doch zur hauptsache krachig, schiefe töne und verstörende klänge inklusive. Auch seine stimme scheint erholt und kräftig zu sein, und der etwas schwächliche thin white duke zeigt, dass er sich aufrappeln kann. wahrscheinlich ist das werk zu recht neben „ziggy stadust“ das erfolgreichste seiner karriere – was immer noch nicht bedeutet, dass es jedem gefallen muss.
„beauty and the beast“ und „joe the lion“ bemühen ein wenig den horror effekt mit all den schrägen tönen und den kantigen klängen, „heroes“ ist die bowie-hymne schlechthin, „sons of the silent age“ bringt einen verwandelten bowie aus der „space oddity“-vorzeit zurück, „black out“ rockt los und integriert doch lyrische synthie-sounds, „v2-schneider“ groovt im bass wie eine disco-nummer. In der zweiten hälfte genehmigt sich bowie wie in „low“ ausflüge in elektronische experimente und instrumentals. „sense of doubt“ klingt düster und drohend, „moss garden“ wie fernöstliche tempelmusik, „neuköln“ futuristisch und jazzig wie echter krautrock, und erst mit „the secret life of arabia“ kehrt bowie zu seinen gewohnten songstrukturen zurück, allerdings sehr disco-orientiert und groovig.
Alles in allem fällt bei dieser sammlung von ergebnissen auf, dass bowie zwar vielseitig interessiert und ein mann der einprägsamen melodien war, aber nie der der böse rocker. Er war kommerziell und originell, liebte grooves und sounds, war aber nie der tanzbodenkönig, sondern einfach immer ausschließlich er selbst. Wenn es dem hörer gefiel, hatte er glück (der hörer), denn etwas anderes als bowie bekam er von ihm nicht geboten, bei aller vielfalt, bei allen künsterischen launen, trotz des immer schicken outfits, die er trug. Er war nicht das rock-chamäleon, als das man ihn immer gern bezeichnete, er war der rock-harlekin, tieftraurig und doch der clown für den rockzirkus, den er so liebte. Daran ändert auch „heroes“ nichts – es ist ein sehr gut produziertes, kommerzielles album mit ecken und kanten, wartet mit einem unsterblichen hit auf, aber es ist nur ein stein auf dem weg des meisters.
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am 28. Juli 2009
ich weiß, ich begehe hier und jetzt ein sakrileg und werde dafür vermutlich mit vielen nichthilfreichs abgestraft, aber irgendwer muss die sakrilege ja begehen, sonst wäre das leben fad.

als bekennender nicht-bowie-fan (aber als bewunderer seines muts zum wandel und zur entwicklung sowie seines charismas) kannte ich von diesem album nur den übergroßen titeltrack und seinen noch übergrößereren ruf: das wichtigste album bowies - wenn nicht überhaupt der welt und so. dazu kamen viele popologisch höchst versierte analysen, etwa die von v-lee auf diesen seiten, die mich sehr hungrig auf dieses werk machten.

ich habe es jetzt also konzentriert durchgehört und bin entsetzt. ja, "heroes" ist ein fantastischer song, einer der ganz großen, einer, bei dem alles eine große, magische einheit bildet: text, musik, gesang, arrangement, atmo. hinreißend.

davon abgesehen zeigt sich auf diesem album das typische bowie-leiden besonders krass. seine kreative kraft reicht nicht für mehr als ein, zwei große songs pro album. der rest fällt dramatisch ab.

im falle dieses albums sind die übrigen "songs" - also die stücke mit gesang - zumindest für meine ohren völlig unterdurchschnittlich. keine unbekannte band, die sich mit diesem material bei einem label bewürbe, hätte irgendeine chance auf einen plattenvertrag. die kompositionen "brechen" mehrmals, fallen auseinander, wirken ziellos. die melodien sind sehr oft schlicht unangenehm.

unangenehm: das ist für mich das ganze album. vielleicht hat es etwas mit psychoakustik zutun, aber mir tut der sound körperlich weh. am schlimmsten sind die aufdringlichen, lästigen, mühsamen, wichtigtuerischen, dabei so banalen gitarren. auch sehr übel: das heute geradezu lächerliche, pseudo-technoide, wie ein toter fisch klingende schlagzeug. ebenfalls unangenehm: das trötende, schrille saxofon, die kreischenden chöre und die noch mehr als sonst überaus fragwürdig an den noten vorbeizielende intonation bowies.

weniger schmerzhaft sind die instrumentals, die sind zum teil sogar ganz interessant, wenn auch sehr schlecht gealtert. man denkt unwillkürlich: aha, so stellten sie sich ende der siebziger also die zukunft vor, naja, lieb.

es tut mir leid, hier so gegen die geltende meinung anzuschreiben, aber man nehme meine stimme halt als eine weitere denkmöglichkeit. mir kommt dieses album vor wie kaisers neue kleider.

der zweite punkt ist wegen "heroes", dem song, wegen des legendenstatus' und wegen des muts zur innovation, auch wenn er für mein gefühl hier völlig ziellos im raum verpufft.
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am 20. November 2006
Nachdem DB mit dem Album "Low" 1976 sein erstes Berlin-Album vollendet hatte, setzte er diesen experimentellen, nicht kommerziell orientierten Weg mit "Heroes" konsequent fort. Die Produktion BEIDER Alben - nicht nur von Low - dürfte für Bowie durchwegs auch therapeutischen Wert gehabt haben. Man hört dem Album förmlich an, wie es um Bowies damaliges Seelenleben bestellt sein muss: düster, zutiefst irritiert und von starken Stimmungsschankungen gekennzeichnet

Schenkt man den Berichten über die Entstehungsgeschichte Glauben, so reduzierte DB damals wohl allmählich seinen Kokainkonsum, erhöhte aber dabei gleichzeitig seinen Alkoholkonsum beträchtlich. Im Vergleich zu "Low" klingt "Heroes" wesentlich dissonanter, aufgekratzter. Heroes ist aber nicht mehr das Werk eines Mannes, der "vom Himmel fiel" sondern das eines Mannes, der um sein Überleben und seinen Seelenfrieden - noch - vergeblich kämpft.

Blackout ("Gimme some protection, gimme some direction..."), Joe the lion ("You can buy God, it's Monday...") oder Beauty and the beast ("I wanted no distraction like every good boy should" zeichnen durchwegs das Bild eines angespannten, manisch-depressiven Menschen, der sein Zerissenheit förmlich rausschreit.

"Sons of the Silent age" klingt nicht mehr so aufgekratzt - eher orientalisch. Bei den Zeilen des Songs als auch bei "Secret life of Arabia" ( "I walk through a desert song when the heroinE dies") fragt man sich aber doch, ob bei diesen Titeln nicht auch mehr als Alkohol im Spiel war.

"Sense of Doubt" ist Bowies eindeutig(!) depressivster Tack und Neuköln und Mossgarden wären perfekte Stimmungsbilder aus dem Film "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo".

Ja, und dann gibt es eben noch Heroes - vielleicht Bowies besten, sicherlich aber eines seiner beeindruckensten Titel...

...und lässt einen vergessen, daß der Rest des Albums eigentlich gar nicht so grandios ist
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am 15. Oktober 2013
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Dieser Song egal ob in Deutsch Englisch oder Französisch gesungen ist ein Meilenstein der Musikgeschichte. Wenn man dann auch noch den Film:
Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
gesehen hat dann ist dieser Song noch einmal um einiges besser.
KAUFEN!
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am 24. Juni 2009
Gehört für mich zu Bowies besten Alben. Gut remastered. Trockener Klang nach gedämpftem Übungskeller. Varietéathmosphäre. Travestie. La Bowie Superstar. Über Berlin hat er gesagt: Eine Stadt, um sich zu besaufen. So klingt Heroes. Der Titeltrack eine langgezogene Gumminummer mit dumpfen Percussions und aus dem Off durchdringenden Ride-Becken, eine endlose Gitarrenschleife mit Saxbackground, Bowie dramatisiert durch den erst leisen, dann sehr vehement vorgetragenen Gesang, ein Crescendo. Im Kontrast dazu die experimentellen, schrillen und atonalen Krachknaller inklusive Ehrenbezeugungen gegenüber den Kollegen von Kraftwerk. Leider einige Ungereimtheiten in den Texten (liegt Berlin etwa an der Seine oder wußte er vor lauter Drogen nicht mal, wo er selbst sich befindet?).
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