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am 23. August 2016
Nach langem habe ich mal wieder diesen Film angeschaut und er gefällt mir wie damals. Ich empfinde persönlich diese Zeit der 20er und 30er Jahre in den Staaten als eine sehr interessante Epoche, auch wenn dies natürlich ein Spielfilm und keine Dokumentation ist. Die heutigen Medien erlauben es einem auch, parallel zum Film die "echten" Charaktere und Namen und deren Geschichte und auch Lebenszeit kurz zu recherchieren. Das macht es für mich dann doppelt interessant. Die Besetzung dieses Films ist m.E. hervorragend und ich wurde, wie in der Vergangenheit bei diesem Film auch, sehr gut unterhalten. (P.S. ... und darauf kommt es mir an!)
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am 29. Mai 2014
Keine Frage: ein zweifellos nicht gänzlich schlechter Film für gangsterstreifenorientierte Geschmäcker mit Vorliebe für epische Erzählungen, ein Werk wie es visuellen Glanz offenbart obendrein.
Doch trotz der Elemente die es zu einem Epos machen, ist der Film dennoch nicht unmodern und somit zu actionlastig für meinen Geschmack.
Konservativerweise werden die Charaktere in ihrem Verhalten zwar "klassisch gezeichnet", aber es ist dennoch ein klares Filmbeispiel für die 80er - was mir normalerweise zusagen würde, hier jedoch weswegen auch immer mitnichten.
Durch meine Geburt in den mittleren bis späteren 90ern, habe ich das Betrachten der De Palma Filme sozusagen erst "nachgeholt" und Scarface ist und bleibt favorisiert, aber dieses Werk hier vermag dennoch zu packen, zu fesseln, gar mitzureißen, gleichwohl eben nicht so recht der Funke überspringt.

Auf dem Cover lesen wir ein Zitat, entsprechend der Zeile: "Der beste Mafia-Film seit Der Pate".
Bei aller Liebe, wie sie auch in der Bewertung ansatzweise vorhanden ist, aber das sehe ich keineswegs so.
The Untouchables hätte als Gesamtwerk beinahe seine vier bis fünf Sterne verdient, jedoch lässt es sich für seine Erzählungen etwas zu wenig Zeit, was die Details belastet, wo doch ein Gangsterfilm auch von einer gewissen zeitlichen Breite leben sollte. Dennoch ein teilweise sehr guter Film und auch die technische Qualität der DVD erweist sich als eines Lobes würdig, hinzu kommt des Filmfans Freud', dass De Palma sechs Jahre darauf mit "Carlito's way" wieder einen besseren Genrebeitrag hat leisten können.
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am 11. November 2012
Dieser Film zeigt nicht wie alle anderen Mafia Filme, wie es in der Familie abläuft, sondern zeigt das ganze von der Seite der guten. Für mich ist das mal eine schöne Abwechslung.
Die blu ray überzeugt in Bild und Ton, wenn man bedenkt, dass das ein älterer Film ist.
Von mir aus eine klare Empfehlung für jede Sammlung !
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am 27. September 2012
Ironie des Schicksals: Obowohl "The Untouchables" mehr oder weniger eine eher unpersönliche Auftragsarbeit für Brian De Palma war, gelang einer seiner wohl in der breiten Masse bekanntesten und ikonischen Werke. Das war auch eigentlich seine Absicht, denn De Palmas exzentrische Werke waren bei Cineasten zwar sehr verehrt (oder auch verhasst, je nachdem), an der Kasse aber wenig erfolgreich. De Palma wollte denn kommerziellen Erfolg, bestenfalls mit Material, wop er sich filmisch austoben konnte. Mit einer weiteren Auftragsarbeit, der Mafiakomödie "Wise Guys", war De Palma bereits ein Jahr zuvor nicht wirklich gut angekommen, doch das sollte sich mit "The Untouchables" definitiv ändern:

Wie schon bei De Palmas erstem Ausflug ins Gangsterfilm-Genre, dem legendären Exzess-Kultstreifen "Scarface", kam einfach alles perfekt bei dem Prohibtions-Klassiker zusammen: Ein großartiger Regisseur, mit David Mamet einer der feinsten Drehbuchautoren, einer Mischung aus damals frischen, unverbrauchten Darstellern (Kevin Costner & Andy Garcia) und Schauspielveteranen (Sean Connery & Robert De Niro), furiosem, schwelgerischen Set-Design und der fabelhaften Musik des legendären Ennio Morricone entstand hier schlichtweg echte, zeitlose Kinomagie, die man einfach nicht planen kann.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass "The Untouchables" grundsätzlich fast reine Kino-Fantasie ist, storytechnisch zu großen Teilen fiktiv. Ja, es gab ein Team von "Untouchables", das von dem Finanzbeamten Eliot Ness angeführt wurde und den wohl größten Gangster aller Zeiten Al Capone wegen Steuerhinterziehung zu Fall brachte. Doch was im Film wie ein paar Wochen wirkt, war in Wirklichkeit ein Prozess, der sich über zwei Jahre erstreckte. Was als Team von vier Personen dargestellt wird, war in Wirklichkeit mehr als doppelt so groß. Auch Namen und Figuren wurden erfunden oder kombiniert. Die Liste an Erfindungen in "The Untouchables" ist endlos, wer also einen historisch-faktischen realistischen Film erwartet, ist hier eindeutig fehl am Platz.

"The Untouchables" ist dafür ein pures filmisches Werk, hier geht es ganz klassisch um Gut gegen Böse, ambivalente Zwischentöne sind hier selten. Gerade das ist es, was den Film so gut macht: Es handelt sich einfach um einen perfekten und zeitlosen Unterhaltungsfilm, vollgepackt mit ikonischen Bildern, Momenten und Charakteren, atemberaubend ausgestattet und gefilmt. Alles ist überlebensgroß, wie bei De Palma üblich, ein "Set Piece" jagt das Andere, ganz besonders legendär natürlich die Potemkin-inspirierte Treppensequenz, die De Palma sich tatsächlich vor Ort ausgedacht hat. "The Untouchables" ist reines Genre-Kino, an dem man sich auch nach Jahren nicht satt sehen kann, eine echte Zeitreise in das Chicago der Dreißiger, atmosphärisch extrem dicht und glaubwürdig, eine wahre Pracht. Das ist purer Spaß, Cops-und-Gangster-Romantik, ganz einfach.

Kevin Costner ist die Idealbesetzung des "All-American-Hero", des weißen Ritters Eliot Ness, eine unbestechliche, reine Seele. Diese Rolle hat Costners Image des aufrichtigen und ernsthaften Helden definiert. Das Böse gegen Costners Gute ist natürlich De Niro als Capone. Auch wenn er nicht zu sehen ist, seine Präsenz ist immer spürbar, in seinen Szenen ist er überlebensgroß, frisst alles um sich herum auf und ist ganz nah an der Karikatur, für manche gibt er vielleicht zu viel. Doch eins ist klar: Seine Augen kann man nie von ihm nehmen, eine magnetische Figur, ein echter "Showman", ein elektrisch aufgeladenes Kraftfeld, jede Geste, jeder Gesichtsausdruck, genau getimed und bedeutungsschwer. Man achtet auf jedes Detail dieser sensationellen Performance.

Legendär ist natürlich auch Sean Connery, der mit der Vaterfigur-Rolle des harten, gelegentlich rassistischen, aber ehrlichen Polizisten Malone einen Oscar gewann. Auch er ist eine Riesenpräsenz, ohne die der Film sicher nicht so funktionieren würde.

"The Untouchables" hat völlig zurecht den Stand als eines der feinsten Beispiele des klassischen amerikanischen Gangsterkinos. Doch während Klassiker wie die "Pate"-Trilogie tiefgründig-moralisch-ambivalente und epische Dramen sind, ist De Palmas und Mamets Film reiner Eskapismus, der zwar durchaus nicht mit Brutalitäten und recht viel Blut geizt, aber trotzdem eine gewisse De Palma-ungewöhnliche Leichtigkeit hat. Für jeden Filmfan muss es einfach ein Genuss sein, De Palmas pure Kunst zu bewundern, perfekt inszenierte, atemberaubende Momente wie die Bahnhofs-Sequenz oder De Niros ikonische Szenen (besonders die "Baseball-Szene") kann man eigentlich nur lieben.

Die Blu-Ray überzeugt in technischer Hinsicht praktisch auf ganzer Linie. Der Film erstrahlt wie nie zuvor (mit Ausnahme der Filmkopien selbst), er sieht einfach nur prachtvoll aus. Tolle Farben, großartige Kontraste und prima Schwarzwerte lassen das Herz von Fans des Films noch höher schlagen. Der Film wirkt dank des tollen Transfers einfach wahnsinnig lebhaft, voller Details.

Auch die Tonqualität (gehört wurde der Originalton in DTS 6.1) ist von Beginn an bombastisch. Wenn Ennio Morricones großartiges Titelthema ertönt, ist das extrem kraftvoll und wuchtig, aber auch sehr räumlich. Da kriegt man schon richtig Gänsehaut. Die Musik ist über den gesamten Film wunderbar klar, räumlich und kraftvoll abgemischt, Stimmen erscheinen warm und deutlich, vielleicht eine Spur zu leise. Weitere Effekte ertönen auch überzeugend, Schüsse und Explosionen sind kraftvoll, jedoch wäre meiner Meinung nach (besonders im Vergleich zur Musik) mehr drin gewesen.

Die Extras (in Standard Definition) sind identisch mit der bereits erschienenen Special Edition-DVD. Die vier Featurettes sind informativ und bieten viele interessante Kommentare von Cast & Crew zur Entstehung des Films. Teilweise wurden Kommentare einer Original-Featurette von 1987 (die ebenfalls enthalten ist) dazwischengeschnitten, u.a. von Kevin Costner, Sean Connery und Andy Garcia, die für das neue Bonusmaterial nicht zu Wort kamen. Das ist natürlich etwas schade, dafür kommen aber Brian De Palma und Produzent Art Linson ausreichend zu Wort. Hier die Extras im {berblick>

- Das Skript, die Darsteller (18:32 Minuten)
- Produktionsgeschichten (17:19 Minuten)
- Die Wiederbelebung des Genres (14:24 Minuten)
- Klassiker (5:41 Minuten)
- Original-Featurette "Die Männer" (5:26 Minuten)
- Kinotrailer (in HD) (2:44 Minuten)

Es liegt leider kein Wendecover vor.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Mai 2011
Mit einem heimtückischen Bombenanschlag, bei dem ein Kind stirbt, gelingt dem Film ein Beginn, der den Zuschauer direkt neugierig macht, was noch kommt, in Anbetracht dieses gewalttätigen Auftakts.
Optisch hat man die Zeit der 30er Jahre perfekt hier wiederauferstehen lassen.
De Palmas Inszenierungsstil gibt den Darstellern, allen voran Costner, Connery und de Niro Raum sich zu entfalten, wobei vor allem Connery als bärbeißiger Ire Klasse ist und de Niro als Capone herrlich fies.
Die Filmhandlung verläuft recht gleichmäßig, so dass man hier keinen flotten, sondern eher gemächlich erzählten Thriller hat, doch sind es dabei immer wieder Morricones Filmmusik und einzelne Szenen, wie etwa wenn Capone einem Gangmitglied den Schädel mit einem Baseballschläger einschlägt, eine tolle Actionszene an der kanadischen Grenze oder wenn es den Untouchables selbst an den Kragen geht, wo hier Highlights gesetzt werden. Denn wenn hier gestorben wird, dann blutig. Doch gibt es dem Film viel Realismus zu zeigen, dass Capone eben kein x-beliebiger Hinterhofgangster war.
Da dieses 30er Jahre Flair wie gesagt so gut eingefangen wurde, ist "The Untouchables" ein Film, der auch heute noch nicht veraltet wirkt, sondern ein Klassethriller mit großartigen Darstellerleistungen (= Oscar für Sean Connery), der ein Stück wahrer Geschichte lebendig erzählt.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 8. Oktober 2004
Mit dem Mafia-Epos "The Untouchables" erreichte Brian de Palma 1987 den Zenith seiner Regiekunst, neben Leone's "Es war einmal in Amerika" und Scorsese's "Goodfellas" einer der oppulentesten Gangsterfilme der 80er-Jahre. Robert de Niro als Al Capone, dessen Mafia-Clan während der Prohibition ganz Chicago regierte, gejagt von Kevin Costner, Andy Garcia und Sean Connery, die hier eine der jeweils überzeugendsten Leistungen ihrer schauspielerischen Karriere abliefern: So hat Kino zu schmecken, kompromißlos, anspruchsvoll, und dennoch höchst unterhaltsam. Film lebt nun mal von seinen Bildern, und hier werden sie zu einem Rausch. Bewegte Bilder, wie sie reiner nicht sein könnten, von ungeheurer Schönheit und erzählerischer Dichte. Bewußt wird der Raum des breiten Cinemascope-Formats genutzt, fast dreidimensional die Tiefe gestaffelt.
Ein Film aber auch, an dem sich so manch neuzeitliche Produktion eine dicke Scheibe abschneiden könnte: Bild und Musik kommunizieren und harmonieren, das Auftauchen von apprupter Gewalt im Film kontrastiert. Film ist in seiner ursprünglichen Funktion erzählte Geschichte in Bildern - mit ihren ursprünglichen Elementen der Legende, des Mythos - und "The Untouchables" wird dieser Aufgabe in jeder Einstellung gerecht.
'Newsweek' nannte "The Untouchables" den '...besten Mafia-Film seit "Der Pate" ', dem ist argumentativ wenig entgegenzusetzen (vielleicht erreicht "The Untouchables" bei Cineasten nicht ganz jene epische Breite des Paten), seinen Höhepunkt erreicht der Film zweifellos bei der Schießerei am Bahnhof, die nicht nur ein Musterbeispiel an Cheoreografie, Kamera- und Schnittechnik (wo hat man solche Bilder sonst noch gesehen? Allein von Hitchcock's legendärer Dusch-Sequenz aus "Psycho" werden dieses Momente übertroffen) sowie Sounddesign darstellt, sondern in ganz trefflicher Weise die legendäre
Treppensequenz aus Sergej Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" zitiert (was auch den Matrosen im Bild erklärt). Da wird der Betrachter eins mit dem Rausch der Bilder, kann sich dem Sog der Geschwindigkeit nicht entziehen, versinkt in der Tiefe des Cinemascope-Bildes. Präzise wie ein Uhrwerk, emotionell wie ein Ausbruch der Gefühle, arrangiert mit absoluter Virtuosität.
Paramount hat mit dieser Neuauflage erstklassige Arbeit geleistet, was das digitale Mastering des Filmes anbelangt: Perfekte Schärfe, knallige und satte Farben in warmen Tönen dominieren das Cinemascope-Bild, die als visuelles Stilmittel eingesetzten 'travelling zooms' und in einigen Sequenzen abstrakten Kameraeinstellungen von Kameramann Stephan H. Burum verdichten die Atmosphäre des zwei Stunden langen Epos ebenso wie die kongeniale orchestrale Filmmusik von Ennio Morricone.
Nach der lausigen Erstauflage dieser DVD hat sich Paramount eines besseren besonnen und ergänzt mit diesem Re-Release den oppulenten Film mit einem "Making of..." und weiteren Dokumentationen über die Entstehung und Arbeiten am Set von "The Untouchables": Endlich wird diese Veröffentlichung der Leistung des Regisseurs gerecht. Fantastich auch, daß der Film in einem hübsch designtem Digipak daherkommt, das auch ein aufklappbares Poster beinhaltet. Der moderate Preis rechtfertigt dann auch den Kauf für all jene, die schon die Erstauflage der DVD besitzen.
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am 16. Februar 2007
Nach dem kommerziellen Total Flop mit seinem Ausflug in die Komödie ("Wise Guys",1986) meldete sich Brian de Palma nur ein Jahr später mit diesem Meisterwerk zurück, in dem er all sein Können mal wieder unter Beweis stellen konnte.

Eigentlich nur ein typischer Gangsterfilm, der von der Prohibition und Al Capone handelt. Doch de Palma macht viel mehr daraus, ein menschliches Drama. Also ein erstklassiger Regisseur, eine großartige Besetzung, perfekte Kamera und einzigartige Musik - da kann nicht mehr viel schiefgehen.

Kevin Costner und Andy Garcia ganz am Anfang ihrer Karriere spielen mit eben jener Unschuld, die für die Rollen so wichtig war. Und ihnen entgegen gesetzt Sean Connery als Vaterfigur. Wie bekannt erhielt Connery für diese Rolle den Oscar, wohlverdient. Denn auch wenn er keine besonders einprägsame Leistung gibt, so ist es diese Natürlichkeit, mit der er spielt. Man nimmt ihm seine Rolle ab, er ist einfach glaubhaft.

De Niro als Al Capone hat zwar nur wenige Szenen, doch die sind im wahrsten Sinne des Wortes gewichtig und jeder seiner Auftritte prägt sich dem Zuschauer ein. Es war die zweite Zusammenarbeit zwischen de Palma und de Niro, 17 Jahre zuvor drehten sie (beide noch Neulinge im Film) 1970 "Hi, Mom".

Die Kameraführung ist wie stets bei de Palma vom feinsten. Die Art, wie er insbesondere große Räume und Hallen in Szene setzen kann, erstaunt mich immer wieder. Und diese Eleganz, mit der er selbst unschöne Szenen abfilmt, ist eben sein ganz eigener Stil. Diese Bilder untermalt von der Musik Morricones bewegen.

Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann, dann vielleicht, das die Handlung etwas begrenzt erzählt wird, mit vielen großen Sprüngen und etwas zu schnell. Sergio Leone oder Scorsese hätten einen drei Stunden Film draus gemacht.

Ende der 80er Jahre hatte Brian de Palma ja davon abgesehen, nur bei seinem Vorbild Alfred Hitchcock zu klauen. Doch ganz ohne ein bißchen woanders abkupfern kam er weiterhin nicht aus: In "Die Unbestechlichen" ist es gar die bekannteste Szene des Films, die gestohlen ist. Als Costner und Garcia zum Finale hin am Bahnhof auf Capones Buchmacher warten, wird die Spannung durch die Frau erzeugt, die ihren Kinderwagen eine lange Treppe hinaufzieht. Doch als der Kinderwagen schließlich wieder hinabrollt, und die Mutter tonlos nach ihrem Baby schreit, das rettungslos verloren scheint, ist dies ein recht direkter Klau von Regisseur Sergej Eisenstein, der eine doch sehr ähnliche Szene schon 1927 in seinem "Panzerkreuzer Potemkin" verwendete (die älteren unter euch, also die über 80 ;-), werden sich vielleicht noch daran erinnern.

Habe in den letzten Wochen nun fast das Gesamtwerk von Brian de Palma noch mal angeschaut, zum Glück gibt es je fast jeden seiner Filme bereits auf DVD (doch wo bleibt "Phantom im Paradies"??). Und was ich dabei erneut als Erstaunlich empfunden habe, ist die unglaubliche Vielseitigkeit dieses Mannes. Er findet sich in jedem Genre zurecht. Das können nicht viele Regisseure. Und "The Untouchables" ist ganz klar eines seiner Meisterwerke, von dem niemand enttäuscht sein wird. Sehr kurzweilig und ein echtes Erlebnis. Es sollte für einige Jahre de Palmas erfolgreichster Film sein, folgend drehte er gleich 4 Flops hintereinander und kehrte erst 1996 mit "Mission: Impossible" auf die Erfolgsspur zurück.

Diese DVD Veröffentlichung bietet als Extra nur den Trailer, Fans von Bonusmaterial sollten besser zur Special Edition greifen.
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am 9. Januar 2014
Ich bin einfach zufrieden. Mehr als loben kann man nicht, oder? Leider muss ich trotzdem noch 9 Worte hinzufügen. Geschafft!
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am 17. Februar 2004
Über "The Untouchables" lässt sich nicht mehr viel sagen, als: Grandios! Brian de Palma, Regisseur des Films, hat ein Händchen für Spannungsaufbau und schöne Bilder... und geschmackvolle Verbeugungen vor den alten Meistern: Klasse seine Hommage an Sergej M. Eisensteins legendäre Treppenszene in "Panzerkreuzer Potemkin" (Szene am Bahnhof mit Capones Buchhalter).
Natürlich gibt es Filme, die das Mafiaumfeld aufwendiger und umfassender beleuchten - man denke an "The Godfather", "Good Fellas" oder "Once apon a time in Amerika". Dennoch ist "The Untouchables" cineastisch einer der besten Mafia-Filme aller Zeiten - und dies liegt nicht zuletzt an dem großartigen Robert de Niro, dem scheinbar die Rolle des Al Capones auf den Leib geschrieben wurde.
Die Qualität der DVD ist gut; kein Hammer, klar, aber den Low Price auf jeden Fall wert! Extras sucht man vergeblich, die Bildqualität ist nicht brilliant (aber was erwartet man von einem Film, der vor dem DVD-Zeitalter erschienen ist), der Ton ordentlich...
Unterm Strich: Absolute Kaufempfehlung von mir an Euch!
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am 22. Januar 2017
Der Film The Untouchables - Die Unbestechlichen wurde mir gut Verpackt und Zügig Geliefert
Ein Spannender Kriminal Film mit hervorragende Schauspieler und in einer sehr guten Bild
und Ton Qualität sollte in kein Heimkino Fehlen echt Klasse
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