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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
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am 21. Mai 2010
Um es vorweg zunehmen, ich habe mich für das kleinere und deutlich günstigere Modell die D90 entschieden. An sich war die D300s mein Wunschmodell. Wie immer eine Geldfrage. Dennoch habe ich die Möglichkeit genutzt die D300s ausgiebig zu testen. Meine Erfahrungen möchte ich anderen Usern nicht vorenthalten.

Im Einzelnen:

Bildqualität: 5 Sterne +

Mit einem Wort grandios (je nach Objektiv)! Der visuelle Eindruck: knackscharf, farb- und kontrastreich. Das Bildrauschen ist auch bei sehr hohen ISO-Werten sensationell niedrig. Auch ohne Blitz gelingen bei schlechten Lichtverhältnissen recht scharfe und sogar farbenfrohe Bilder. Insoweit deckt sich die Fotoleistung mit dem Schwestermodell der D90 sehr deutlich, hier aber im Metallkleid eines Profimodells. Das kamerainterne Blitzgerät und deren technischen Eigenschaften entsprechen weitestgehend ebenfalls denen der D90. Bei größeren Räumen etc. benötigt man selbstverständlich ein Zusatzblitzgerät.
Der Weißabgleich (automatisch) arbeitet recht ordentlich, manuelle Korrekturen sind nur selten nötig. Man kann aber zahlreiche individuelle Einstellungen in diesem Bereich vornehmen und u.a. die Farbtemperatur verändern.

Bei den Rauschwerten geht nämlich die Konkurrenz aus dem Hause Canon recht früh in die Knie. Der Vorteil für Nikon ist auf die etwas größere Pixelgröße zurückzuführen, was gleichzeitig Vorteile bei drohenden Texturverlusten bei steigenden ISO Werten verspricht. Weniger kann eben manchmal auch mehr sein. Ich konnte in meinen Probeaufnahmen nur einen minimalen Texturverlust bei hohen ISO Werten feststellen - absolute Oberklasse!
Für Leute, die sehr viel mit Zusatzblitzgeräten arbeiten ist dieser Umstand aber vernachlässigbar, insoweit zieht die Abbildungsleistung z.B. mit der Canon 7D (18 Mio Pixel) gleich! Im ISO 200er Bereich schenken sich Nikon und Canon nämlich nichts.
Grundsätzlich kann man aber sagen, dass die D 300s in allen ISO-Bereichen in Sachen Farbneutralität und Rauschen, vielen anderen Konkurrenzprodukten überlegen ist. Glücklicherweise für mich - gilt das auch für die deutlich günstigere D90! Das Plus in meiner Sterneskala hat sich die D 300s und die D 90 redlich verdient - sie zeigen selbst neuesten Kameragenerationen aus dem Hause Canon (Canon 550 D, Canon 7D und Canon 50 D) trotzt oder gerade wegen ihrer geringeren Pixelanzahl in Sachen Bildqualität, wo der Hammer hängt.

Benutzerfreundlichkeit: 5 Sterne

Die Benutzer- Menüführung ist anders als bei Canon. Einmal auf Nikon eingestimmt ist das Bedienkonzept sehr logisch aufgebaut.
Dieses Konzept zieht sich durch fast alle Nikons. So viel mir der Kaufentscheidungs-Umschwenk auf die D90 sehr leicht, es ist fast alles identisch.

Die Einstellräder (Blende + Belichtungszeit) befinden sich rechts am Handgriff. Mit Daumen und Zeigefinger kann man intuitiv alles verstellen, das gelingt super schnell und problemlos. Verfechter des Einstellrades - wie bei Canon müssen den Daumen etwas mehr verbiegen. Hat aber auch Vorteile in anderer Hinsicht. Die Funktionstaste an der Gehäusefront mit dem "Autofokusmessfeldauswahlmodus" belegt und schon kann man im Verbund mit eines der Einstellrädchen die einzelnen (51) Messfelder des Autofokus rasend schnell und problemlos anwählen.

Die Inbetriebnahme ein Traum: Rechte Hand an die Kamera - Wahlhebel am Auslöseknopf gedreht und sofort (nicht mal 1 sec Anschaltzeit) losknipsen! Sprich im Alltag: Rechte Hand in die Fototasche, Kamera greifen, mit demselben Griff anschalten und Auslöser betätigen. Die linke Hand kann der Weil schon mal das nächste Objektiv rauskramen.

Neben RAW Dateien kann man auch JPEG Dateien oder wenn man Lust hat beides gleichzeitig in verschiedenen Qualitätsstufen abspeichern. Dafür stehen zwei Speicherplätze zur Verfügung, dazu später mehr. Die RAW Dateien werden mit einer 14Bit Farbtiefenkonvertierung abgespeichert - profigerecht sozusagen. Canon bietet in seinen höheren Modellen noch eine zusätzliche Größen-Abstufung der RAW-Dateien an.

Was zu erwähnen wäre, ist das Active D-Lighting, damit gelingen ohne Nachbearbeitung (statt D-Lighting im Bildbearbeitungsporgramm) kontraststarke Bilder (Aufhellungen in den Schattenbereichen) - großes Kino!

In der D300s arbeitet zur Belichtungsmessung ein großer 1005er Pixel RGB Sensor, bei der D 90 "nur" ein 420 Pixel RGB Sensor. Unterschiede konnte ich aber im Ergebnis nicht feststellen, wenngleich aus technischer Sicht, die Messungen bei der D300s genauer sein dürften. Wie gesagt, in der Praxis sind keine Unterschiede erkennbar.

Leider /für manche zum Glück / besitzt die D300s keine Automatikfunktion und/oder Motivprogramme, die Zielrichtung ist hier sehr stark auf den Profi ausgerichtet. Aber zumindest ist eine Programmwahlfunktion vorhanden. Grundsätzlich benötigt man ja auch keine Motivprogramme. Aber für Amateure und Einsteiger bieten diese den schnellen Zugang zu ordentlichen Bildleistungen. Vorteile gibt es auch, wenn es mal schnell gehen muss oder ein fototechnisch Unerfahrener aus der Familie einspringen muss. Der Profi weiß jedoch in der Regel ganz genau, was er wie auf dem Bild festhalten möchte. Mit dem intuitiven Bedienkonzept wird er seine notwenigen Einstellung sehr schnell und direkt erledigen können.

Was die D90 leider nicht hat, bietet aber die D300s seinen Nutzern an, nämlich eine "leise Auslösung", was große Vorteile in der Tierfotografie etc. hat.

Zudem besitzt die D300s zur besseren Bildausrichtung ein einblendbares Gitternetz im Sucher, bzw. einen einblendbaren künstlichen Horizont beim LiveView Betrieb.

Die Videosektion nutzte ich gar nicht, diese ist aber im Wesentlichen identisch mit der D90, jedoch hat sie ein etwas angepassteres Autofokussystem. Die 50 D von Canon z.B. bringt erst gar keine solche Funktion mit. Wer möchte kann ein externes Mikrofon an die D300s anbringen, wie gesagt ich habe es nicht genutzt.

Thema Serienbildgeschwindigkeit, fast immer ein Steckenpferd der Canons. Diese Zeiten sind aber vorbei. Die D300s bietet mit ihren serienmäßigen 7 Bildern/sec ein super Ergebnis. Sofern man sich den Zusatzhandgriff MB-D10 mit dem Akku Typ EN-EL4a gönnt, steigt diese auf extrem sportliche 8 Bilder/sec. Damit deklassiert sie die meisten Konkurrenzprodukte. Canon muss hier nun einem echten Gegner in die Augen schauen. Somit legt die D300s ein Tempo vor, was die D 90 in der Summe mit ihren 4,5 Bilder/sec nicht erreicht. Aber jeder sollte überlegen, ob es darauf ankommt? Für den Amateurbereich sind Werte ab 4 Bilder/sec top. Die Verschlusszeit der D300s mit 1/8000sec ist ebenfalls sehr sportlich aber in dieser Modellklasse typisch.

Der Autofokus der Nikon greift - je nach Einstellung - auf bis zu insgesamt gigantische 51 Meßfelder und gleich 15 Kreuzsensoren zurück und arbeitet entsprechend des verwendeten Objektives rasend schnell und sicher. Bei der D90 muss man sich mit 11 Meßfeldern und einem Kreuzsensor begnügen. In der Praxis eines Amateurs, wie wozu ich mich auch zähle, ist dieser Umstand aber eher vernachlässigbar. Die D300s bietet wie bereits die D90 auch, ihrem User ein 3D-Tracking-Modus im Autofokusbetrieb an, so dass bei schnell bewegten Zielen, die Schärfe automatisch nachgeführt wird. Von daher gelingen auch Sportaufnahmen vorzüglich. Allenfalls im LiveView-Modus läßt er sich deutlich mehr Zeit, besitzt aber eine Gesichtserkennung (bis zu 5 Gesichter)- wie D90 gleich. Ich selbst bin ein "Sucher-Kind" und ich glaube nicht, dass jemand die recht schwere D300s (840 Gramm nur das Gehäuse) mit großem Objektiv lange mit seinen Armen von sich streckt, um den LiveView zu nutzen. Ich verwende LiveView max. auf dem Stativ.

Die Nikon D300s empfiehlt sich wegen ihrer Schnelligkeit und der massiven Messfelddichte + dem großen RGB Sensor für ausgesprochene Sport- und Pressefotografen.

Gehäuse - Haptik: 5 Sterne

Ein richtig hochwertiges Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung wirbt um die Fotografenhand. Das Gehäuseformat ist schon eher für den professionellen Einsatz gedacht und passt sehr gut auch zu großen Händen. Vorallem die Gewichtsklasse ist eine andere als z.B. die der Nikon D 90. Der Griff ist gut ausgeformt und bietet einen sicheren Halt. Das Handling ist erstklassig! Selbstverständlich wird zu diesem Preis auch ein echtes Glasprisma verbaut. Das Sucherbild ist hell und klar und besitzt fantastische 100% des Bildausschnittes - so wie auch die Canon 7D.

Verarbeitung und Finish: 5 Sterne+

Die D300s ist traumhaft solide verarbeitet und an allen wichtigen Stellen gegen Staub und Nässe geschützt. Die Gummierung ist sehr sauber aufgebracht. Die D 300s wirkt edel und wertig.

Bildbearbeitungsfunktionen: 4 Sterne

Die D300s bietet seinem User zahlreiche manuelle Korrekturmöglichkeiten, wie etwa das bereits erwähnte D-Lighting, verschiedene Filter, Rote-Augen-Korrektur (welche sehr wirkungsvoll und natürlich arbeitet), RAW in JPEG Konvertierung (mit allen Möglichkeiten der Bildbearbeitung). Jedoch eine Vignettierungskorrektur, Horizontbegradigungen oder Fisheye- Filtereffekte etc. wie bei der D90 sucht man vergeblich. Insoweit gibt es einen Punkt Abzug. Denn die elektronischen Parameter und Bauteile sind mit der D90 fast gleich.
Die Ingenieure hätten somit auch ruhig die vielfältigen Bildbearbeitungsmöglichkeiten beibehalten können. Wenn das Bild in der Kamera bearbeitet wurde, wird neben dem Original die geänderte Version abgespeichert. So geht nichts verloren und man kann, wenn man möchte am PC noch mal alles nachbearbeiten - aber die Ergebnisse sind meisten so gut, dass es diesen Aufwandes nicht bedarf. Wer sehr schnell gut verarbeitete Aufnahmen zu Papier bringen möchte ist mit der D300s sehr gut beraten. Zumal eine Bildübertragung per WLan für Pressefotografen der Knaller sein dürfte, dazu gleich mehr.

Weiterhin bietet die D300s ein so genanntes (NIKON) PictureControl System, sprich auf 9 separaten Plätzen kann man ganz individuelle Bildparameter für Aufnahmen abspeichern und diese via Speicherkarte sogar auf den PC oder in andere Nikons übertragen! Bei Profis mit mehreren Gehäusen ein schlagendes Argument. Genau das Selbe bietet auch schon die D90. Die Anwahl dieser individualen Parameter kann im Menü oder über den Monitor mit der Infotaste leicht erfolgen. So was in der Art hat die Canon auch, aber ohne Übertragungsfunktion.

Wie schon die D90 bietet auch die D300s eine sehr intelligente Blitzsteuerung, wobei der Gehäuseblitz als Masterblitz eingesetzt werden kann. So kann der Profi mit Zusatzblitzgeräten schnell eine Studioanlage antreiben.

Überhaupt kann man fast alle Funktionen an der D300s individualisieren. Wenn alles "daneben liegt", einfach die Reset-Tasten-Kombination drücken und schon hat man wieder den Werkszustand!

Alltagstauglichkeit (Akkulaufzeiten - Bildübertragungsfunktionen): 5 Sterne+

Dank kamerainterner Energiesparmaßnahmen geizt die D 300s geradezu mit dem Strom. So sind mit einem einzigen Nikon EN--EL3e (wie bei der D90) Beipack-Akku rekordverdächte 2000 Bilder drin, sofern man Blitz und LiveView meidet.

Mit zusätzlichem Batteriehandgriff MB-D10 (passend für 1x EN-EL4e) erhöht sich diese Laufleistung und sogar die Serienbildgeschwindigkeit (wie beschrieben) noch erheblich. Das bedeutet selbst an langen Fototagen, Energie ohne Ende.

Wie bereits erwähnt, verfügt die D300s über die Möglichkeit, via FTP Übertragungsprotokoll und den optionalen WLan Adapter Wt-4a, die gefertigten Bilder unmittelbar auf einen Laptop oder etwa ein Handy drahtlos und dann an die Redaktion zu übertragen - schneller kriegt man seine Fotos nicht mehr an den Mann/Frau oder in die Zeitung.

Echte Freaks werden sich noch ein entsprechendes GPS Modul zur "Bild-Ort-Bestimmungs-Dokumentation" aufstecken - dies bietet auch die D90!

Nicht zuletzt die Möglichkeit zwei unterschiedliche Speicherkartentypen entweder CF- und/oder SDHC in zwei separaten Slots gleichzeitig zu verwenden, versüßen den Fotoalltag. Man kann jede Speicherkarte einzeln ansteuern, als Überlauf oder zusammen als einen großen Speicher, zur Datensicherung oder zum Kopieren der Daten zwischen den Karten nutzen, ganz nach Belieben. Das fehlt mir leider in meiner D90, sie bietet nur SDHC Karten ein Speicherfach. Von den anderen Funktionen ganz zu schweigen.

So viele Möglichkeiten an individuellen und alltagstauglichen Parametern bieten nur wenige andere Produkte.

Set Objektiv: 4 Sterne

Das große Zoom VR (FX) 70 - 200 mm in Metallausführung besitzt eine gute Haptik und verfügt über sehr ordentliche optische Leistungen. Die Aufnahmen werden noch einen Zacken schärfer als beim kleinen Set Zoom (16-85 mm). Der Ultraschallmotor arbeitet recht geräuscharm. Die Vignettierung ist im unteren und oberen Drittel ausgeprägter, aber typisch für ein Zoom dieser Klasse. Gute 4 Sterne dafür.

Die Wenigsten werden aber das große Set bestellen und sich eher entsprechende Objektive nach eigenem Gusto dazukaufen.

Preisleistung: 4 Sterne

Das Gehäuse ist derzeit deutlich unter UVP zu haben.

End Fazit: 4,6 Sterne und dreimal ein extra "+" = 5 sehr gute Sterne

Im Ergebnis kann man sagen: edles Gehäuse, sehr sauber verarbeitet und klasse Haptik. Die Bildqualität ist trotzt oder gerade wegen der vermeintlich geringeren Pixelanzahl (12,3 Mio statt wie bei Canon 7 D mit 18 Mio Pixel) fantastisch, das Rauschverhalten in allen ISO Bereichen sensationell niedrig. Auch der Texturverlust bei steigender ISO Zahl bewegt sich auf hohem Niveau. Die Schärfe und der Detailreichtum der Aufnahmen, auch bei hohen ISO Werten sind auch für echte Profis - vor allem Pressefotografen sicher ein gewichtiges Kaufargument. Die recht ordentlichen - in die Kamera integrierten - Bildnachbearbeitungsmöglichkeiten geben auch dem Amateur gute Instrumente an die Hand, wenngleich die deutlich günstigere D90 hier mehr bietet. Enorme Akkulaufzeiten sichern auch lange Fotosessions hervorragend ab.

Ich habe mich persönlich für eine D90 entschieden. Diese ist erheblich günstiger, wenn auch das Gehäuse der D90 nicht die Qualität einer D 300s besitzt. Aber grundsätzlich erhält man mit der D90 dieselben Bildparameter, die identische super Bildqualität und verfügt über - nicht nur für den Leihen - nützliche Motivprogramme, die der D 300s völlig fehlen. Würde man bei diesen Überlegungen, alles lediglich auf die Bildqualität reduzieren, so stünde im Preisleistungsverhältnis die D90 allein auf dem Siegertreppchen. Die 300er Serie von Nikon definiert sich selbst schon als Profimodell. Allein das Gehäusmaterial rechtfertigt den doch saftigen Aufpreis zur D90. Die etwas besseren Belichtungs-, Autofokusmessfeldsensoren und höhere Serienbildgeschwindigkeit etc. dokumentieren zusätzlich den von Nikon gewünschten Abstand zur D90.

Allen ambitionieren Amateuren mit dem nötigen Kleingeld und Profis kann ich den Kauf daher nur wärmstens empfehlen. Mehr braucht auch ein Vollblutfotograf nicht, es sei denn er benötigt Vollformate oder Fachkameras für seinen Job. Die Folgekosten für die im Vollformatsektor geeigneten Objektive sprengen oft den Rahmen des Zumutbaren. Aber vielleicht ergänzt die D 300s auch den bestehenden "Fuhrpark" da sie deutlich handlicher und kleiner, als etwa die D700 oder D3, ist. Die enorme Schnelligkeit, bei hoher profigerechter 14 Bit RAW Farbtiefenkonvertierung und moderne Bildübertragungsmöglichkeiten via WLan prädestinieren diese Kamera für den harten Sport- Presseeinsatz. Verdiente 5 Sterne für die Nikon D 300s eine echte Profikamera im handlichen APS-C Segment!

P.S. Selbst die neue Nikon D 7000 (trotz ihrer 16 MP) kann der D 300s weder in Sachen Gehäuse-, noch Bildqualität das Wasser reichen - Stichwort Texturverlust bei hohen ISO-Zahlen (eigener Test). Näheres dazu siehe unten - Kommentare. Entsprechendes Bildmaterial habe ich nunmehr auch eingestellt (siehe oben - unter Bilder). 17.01.2011
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am 13. November 2013
Eigentlich mag es vollkommen widersinnig erscheinen Ende 2013 eine D300s zu kaufen; ist die Kamera doch bereits eine gefühlte Ewigkeit (seit 2009) auf dem Markt. Gerade, dass es Sie noch gibt, hat mich aber neugierig gemacht. Eigentlich wollte ich die D7100 kaufen. Doch nach zwei Besuchen im Fotofachgeschäft und ausführlichen Tests habe ich immer leicht verliebt zu der D300s rübergeschaut. Die Anordnung der Bedienelemente gefällt mir einfach besser als bei der D7100. Zudem fotografiere ich meist in jpg, mittlere Größe (ca. 3 MB pro Bild). Da brauche ich keine 24 MB Kamera.

Die größten Vorzüge der Kamera sind die wunderbare Bedienbarkeit, die Robustheit, der schnelle Autofokus und der exzellente große und helle Sucher.

Die Nachteile sind das etwas größere Gewicht und das nicht ganz überzeugende Rauschverhalten bei schlechten Lichtverhältnissen. Da sind die D7100 und selbst die D5100 mit ihren neueren Sensoren definitiv einen Tick besser.

Interessant ist auch, dass Ihr Preis stabil bleibt, während der Preis der D7100 fast monatlich leicht sinkt.

Da viele ambitionierte Fotografen immer die neueste Technik haben wollen und nun zur D7100 oder D610 wechseln, ist die D300s derzeit auch sehr gut gebraucht zu erwerben. Wer eine gut erhaltene für 400-500 EUR kauft, kann gar nichts falsch machen. Und auch neu gekauft ist es es eine vernünftige Entscheidung - spätestens wenn man beide Kameras in der Hand hatte. Nicht zufällig rangiert Sie in Nikons Produktpyramide über und nicht unter der D7100.

Kleiner Nachtrag:

Nach nun rund zwei Monaten mit der Kamera kann ich nur eins sagen: Die Bedienbarkeit ist ein Traum. Ob im Winter mit Handschuhen oder in der nächtlichen Stadt; mit einer kleinen Fingerbewegung lassen sich alle wesentlichen Parameter einstellen und verändern. Nie muss ich ins Menü. Sie ist immer sofort startklar und dank des guten und schnellen Autofokus, sowie der Serienbildfunktion auch vorzüglich für Action-Bilder (Kinder auf der Rutsche, Boxkämpfe, etc. geeignet). Das unterscheidet eine Profi-Kamera von einer guten Consumer-Kamera. Und dann das Geräusch des Auslösers ... herrlich.
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am 18. Januar 2013
Ich war lange am überlegen, D300s oder doch D7000, vielleicht reicht ja auch eine D5100. Gott sei dank habe ich mich für die D300s entschieden. Einfach genial. Nachdem ich relativ große Hände habe, fand ich auf meiner Vorgängerkamera D40 nie wirklich die Bedienungselemente dort wo ich sie intuitiv suchte. Das ist jetzt endlich vorbei. Die D300s liegt genial in der Hand, kein Fummeln an einem Menue mehr, Fokus mit annäherndender Lichtgeschwindigkeit, Haptik über jeden Zweifel erhaben, Bildqualität für mich einfache Spitze.

Allerdings mache ich auch keine Vergrößerungen zum A0 Format :-). Brauche ich auch nicht. Das Gewicht der Kamera ist allerdings wirklich nicht ohne, mit Objektiv schleppt man schon eine ordentliche Portion mit sich herum. Aber was solls, die Bedienung entschädigt für vieles. Meine Freundin hat eine D5100 und ist ebenfalls begeistert, für mich allerdings ein wirklicher Albtraum, von Wertigkeit für meine Begriffe keine Spur, Autofokus in "slow motion", nahezu keine direkt zu steuernden Bedientasten, für mich noch dazu viel zu klein. Von der Bildqualität allerdings mindestens genauso gut wie die D300s und die D7000.

Serienbilder mit 7 Bilder pro Sekunde habe ich zwar erst einige Male benötigt, wenn man diese Option hat ist sie eine Wucht, man kann allerdings auch ohne diese sehr gut leben, alles in allem nicht wirklich eine Kaufentscheidung. Man sollte diese Kamera in Händen halten um sich ein Bild davon zu machen. Oder lieber nicht, einmal berührt ....... und schon ist sie gekauft :-)

Die 12 Megapixel sind für mich vollkommen ausreichend. Letztendlich bin ich Froh, dass es solche Kameras noch zu kaufen gibt. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu konservativ, Canons 18 Megapixel waren mir auch schon zu viel (die D40 machte sehr gute Fotos mit ihren 6 Megapixel (betrachtet auf 24 Zoll Monitor) die eine Steigerung für mich eigentlich nicht Notwendig gemacht hätte, einzig die Handhabung war etwas schwierig aufgrund der Größe)).

Benutze die Kamera mit einem Nikon 18-200 und bin sehr zufrieden, ein Makro wird noch angeschafft, das wars dann aber auch. Würde mich selbst als "motivierten Hobbyfotografen der gerade auf den Geschmack gekommen ist" bezeichnen.

Jedenfalls war es mein bestes Investment der letzten Jahre, auch wenn ich die Kamera oft nur Minutenlang ansehe und mich einfach darüber freue. Die Motivprograme gehen mir in keinster Weise ab, brauche ich nicht wirklich obwohl anfangs doch ein wenig Angst dabei war, sie nicht zu haben.

Vermutlich eine Kamera die ich nie wieder hergeben werde, bei der D40 habe ich dieses Gefühl nicht ;-)

Verdammt bin ich stolz :-)
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am 3. März 2013
Nachtrag 23.05.2016: Auch heute noch eine Superkamera, wenn man hohe ISO-Einstellungen nicht braucht. Habe zuletzt auf einer Flugshow die D7200 und D300s miteinander verglichen. Du kannst die Aufnahmen bei Schönwetter ,ohne reinzuzoomen (D300s hat nur 12 MP) und ohne im Bearbeitungsprogramm nachzusehen, nicht voneinander unterscheiden. Der Autofokus der D7200 ist natürlich etwas besser, aber das hat ja Nikon maßgeblich überarbeitet. Wenn ihr/Sie eine gut erhaltene D300s für 300-400 € noch bekommt, dann langt zu. Alles kann bei der alten Cam noch von außen eingestellt werden, sogar die Fokusfelder (ist bei D800/D7200 leider doppelbelegt)
Alte Rezession:
Ich besitze seit längeren beide Kameras.
Von der Abbildungsleistung sind die Kameras bei normalen Lichtverhältnissen identisch.
Bei lichtschwachen Verhältnissen kann die D300s ihre 51 Focusfelder ins Spiel bringen(D90 hat nur 11 Fokus-felder).
Die D300s ist im Gegensatz zur D90 für Anfänger weniger geeignet, insbesondere wenn sie mit voreingestellten Programmfunktionen arbeiten, ZB. Nahaufnahmen, Portrait..diese Wahlprogramme gibt es nicht mehr bei der D300s. Die D90 hat das noch!
Die D300s bietet eine Vielzahl von Schnelleinstellmöglichkeiten an, ohne dass man in das Menü muss.
Auch hat sie mehr Funktionen als die D90, zB Intervallfoto-Funktion oder mehr Leistung in bestimmten bereichen, zB. Serienbilder-Geschwindigkeit, Iso-Range, 1/8000 sek etc
Die zusätzlichen Knöpfe am Body sind nicht zu unterschätzen: Das spart nämlich Zeit und man kann sich besser auf das Fotografieren konzentrieren. Auch angenehm beim Fotografieren der 100% Sichtfeld-Sucher.
Wohl einziger Nachteil der D300s ist das Gewicht und für manche grazile Hand die Kamera-Größe.
Rausch-verhalten: ist im übrigen bis ISO 800 in Ordnung, mehr aber auch nicht.
Staub: dicht wie ein Panzer: Im Gegensatz zur D90 war noch keine Sensorreinigung notwendig.
Sucher: im Vergleich zur D90 Welten, vergleichen Sie selber.
Videofunktion: in Ordnung aber haut mich nicht vom Hocker. Da hab ich eh meine Sony-Cam
Ausblick: ja es kommen immer neue Nikon-Modelle mit immer mehr Pixel auf den Markt. Scheint aber noch nicht so zu sein, dass man die erhöhte Pixelmenge auf dem DX Sensor im Griff hat.
Dann lieber alt bewährt....?!
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am 27. November 2009
Ich bin jetzt seit zwei Wochen Besitzer einer D300s und absolut begeistert. Nach nur kurzer Eingewöhnungszeit bedient man das Gerät fast im Schlaf. Besonders die vielen Direktzugriffsmöglichkeiten über Funktionstasten - die man z.T. sogar selbst konfigurieren kann - in Verbindung mit einer hervorragenden Ergonomie - insbesondere bei montiertem optionalen Batteriegriff MB 10 - machen das Handling zum Genuß. Die Menüs, die dank der Funktionstasten eher selten bemüht werden müssen, sind logisch aufgebaut und verfügen jeweils über einen Kontext bezogenen Hilfetext. Die Serienbildfunktion ist absolut überzeugend. 7-8 Bilder pro Sekunde sprechen für sich. Es können diverse individuelle Einstellungen konfiguriert und gespeichert werden. Die Qualitätsanmutung des Gehäuses ist hervorragend. Die Videofunktion habe ich noch nicht ausprobiert. Für mich ist dieses Gimmick auch absolut verzichtbar. Toll die Unterbringung zweier Speicherkarten (CF u. SD). Der Autofokus arbeitet mit traumwandlerischer Sicherheit und ist mit den von mir verwendeten Objektiven sehr schnell. Autofokus, Belichtung, Weißabgleich und, und, und ...alles individuell anpass- und spreicherbar. Schön, dass die Kamera auch noch ausgesprochen sparsam mit der Energie umgeht und der intergrierte Blitz schon eine ganze Menge leistet. Schließlich der Monitor, der mit seinen 920.000 Pixeln eine hervorragende Bildkontrolle ermöglicht und dazu auch noch alle technischen Daten einschließlich von Histogrammen liefert. Last not least die Bildqualität, die in allen Bereichen bestechend ist. Besonders hervorzuheben ist dabei die Rauscharmut der Bilder. Selbst Bilder mit ISO 3.200 sind noch sehr gut brauchbar. 12,1 Mio. Pixel sind also völlig ausreichend bzw. praxistauglicher als 21 Mio. ;-). Verwendete Objektive: Nikkor Macro 60mm (TOP:-), 2,8 / Nikkor 16-85mm (KIT), Nikkor 70 - 300, Tokina 12-24mm 4,0(Extratipp:-). Einziger kleiner Makel für PC-Freaks mag sein, dass die mitgelieferte Software eher mager ist (keine umfängliche Bildbearbeitung). Und noch eine kleine Warnung: Für Programmknipser ist dieses Gerät nicht gedacht. Man sollte schon wissen, wie das Zusammenspiel von Blende, Zeit, ISO, Weißabgleich usw. funktioniert. Sonst wird man diesem herrlichen Gerät nicht gerecht. Über Szenen-Programmautomatiken verfügt das Teil (zum Glück) nicht.

Also Freunde der gepflegten Optik, wenn Ihr Euch mit dem Gedanken tragt eine D90 (...oder gar eine Canon:0) zu kaufen ...tut es nicht! Spart noch ein wenig und kauft Euch die D300/D300s ...mehr braucht dann wirklich kein Mensch!
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am 1. April 2012
2008 hatte ich mir die D80 mit dem 18-135 Kitobjektiv gekauft, meine erste digitale Spiegelreflex. Ich war damals nicht sicher, ob ich so eine große Systemkamera überhaupt regelmäßig benutzen würde. 4 Jahre und ca. 20000 Aufnahmen später und 5 Linsen im Fotorucksack weiß ich es sicher : JA! :-) Daher musste jetzt was neues her, natürlich wieder eine Nikon. Zwar hat Canon ein paar attraktive Kameras in der Preislage, aber ich liebe die Nikon-Bedienung und wollte auch meine Objektive weiter nutzen. Meine D80 hat immer gut funktioniert und mir viel Freude gemacht, aber bekanntlich ist das bessere der Feind des guten. In meinem Fall durfte ich mal ein paae Tage die Canon 7D meines Sohnes benutzen, der direkte Konkurrent der D300s.
Was mich an meiner alten D80 vor allem störte, waren das Rauschverhalten über 200 ISO und die gemütliche Bildwiederholrate von 3 Bildern/Sekunde. Zu wenige Megapixel, fehlende Videofunktion und fehlender Liveview störten mich dagegen kaum.
Zur engeren Auswahl standen:
- Nikon D7000 : in einigen Punkten besser als die D300s (16 Megapixel, echte HD-Videofunktion, Doppel-SD, etwas leichter)
- Nikon D300s : die beste DX von Nikon, wäre aber ohne Hochwasser in Thailand wohl schon abgelöst worden
- Nikon D400 : noch nicht angekündigt, kommt evtl. im Sommer nach der D800
Die D7000 war lange mein Favorit, scheinbar haben aber die neuen Modelle immer noch Backfokus-Probleme. Nachdem ich keine Lust hatte, eine neue Kamera in dieser Preislage als erstes gleich zum Nikon-Service zu schicken (und auch, weil ich ja mit meinem Sohn mithalten will :-) ), schied diese Alternative dann letztendlich aus. Auf den Nachfolger habe ich lange genug gewartet, ich wollte einfach JETZT eine neue Kamera : also wurde es die D300s!
Wenn man dieses eindruchsvolle Gerät in Händen hält, versteht man gleich, das Nikon die D300s als Profikamera einstuft: liegt perfekt in der Hand (auch der kleine Finger liegt noch am Gehäuse), hat keine überflüssigen Motivprogramme aber dafür jede Menge echte Tasten für häufig benutzte Funktionen. Das meiste kann man blind bedienen, z.B. von AF-S aud AF-C wechseln. Dank des kleinen Schulterdisplays muss man eigentlich überhaupt nie ins Menü, während man fotografiert - geht schneller, spart Akku und vereinfacht die Bedienung bei grellem Sonnenlicht oder wenn man im dunklen dezent bleiben möchte.
Was für mich speziell besonders praktisch ist, sind Belichtungsreihen mit mir als 3 Einzelbildern. So kann man z.B. sehr schnell und einfach HDR-Reihen schießen. So weit ich weiß, ist die D300s die einzige DX-DSLR überhaupt, die das kann.
Autofokus und Belichtungsmesser arbeiten exzellent, wobei man sagen muss, dass es unedlich viele Varienten gibt, diese einzustellen. Meine Lieblingslösung für die Belichtung ist die mittenbetone Integralmessung, den Rest regel ich über Erfahrung plus EV-Korrektur.
Beim Autofokus braucht man nat. AF-S (Normalfall) und AF-C (für bewegte Motive), dafür gibt's aber einen Schalter vorne links neben dem Objektiv. Bei AF-S empfiehlt sich die 3D-Matrix-Messung, das fast immer das scharf stellt, das man scharf haben möchte. Für Portraits usw. kann man die Schärfe nat. auch manuell genau auf z.B. das linke Auge legen :-)
Auch Tönung, Schärfe, Kontrast, Weißabgleich und Rauschverhalten funktionieren im Lieferzustand schon recht gut, und man sollte sich genau überlegen, ob man mit den zahlreichen Individualfunktionen hier eingreifen will. Vieles lässt sich ja auch noch nachträglich beeinflussen.
Eindrucksvoll sind auch die zahlreichen Auslösemodi, die man auf einem Drehrad unterhalb der ISO/Quality/Weißabgleich-Knöpfe. So kommt man ganz schnell zur Spiegelvorauslösung (reduziert Vibrationen bei Langzeitbelichtungen) oder auch genau zum Gegenteil, dem Highspeed-Mode. Im Internet findet man übr. Tricks, wie man nicht nur 7 sondern gar 8 Bilder pro Sekunde einfangen kann, ohne sich den Batteriegriff kaufen zu müssen.
Liveview und Videofunktion sind für mich eher Spielerei, da der Autofokus dann nahezu unbrauchbar ist. Für Makrofotografie bietet der Liveview aber einen Vorteil, man kann die Schärfe dann im gezoomten Mode kontrollieren und gewinnt damit an Genauigkeit beim Fokusieren.
Alles in allem bin ich total begeistert von der D300s. Nicht nur die Bildqualität beeindruckt, sondern genauso wichtig, auch die Ergonomie. Und eine Schönheit ist sie auch, auch wenn sie nicht mehr taufrisch ist und für Bergtouren nur bedingt geeignet weil einfach relativ schwer.
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am 5. Juli 2014
Also, daß die Kamera tolle Bilder macht und keine Wünsche offen läßt, dürfte klar sein.
Was mir nun aber wirklich erwähnenswert scheint:

Ich bin letztens mitsamt der Kamera in einen Fluß gefallen (s*** happens!), das gute Stück war dabei mehrfach ein paar Sekunden oder so unter Wasser.
Zunächst ging gar nichts mehr. Nach zwei, drei Tagen Trockenlegen und Akku neu laden fing sie an zu zucken. Nach vier Tagen ging alles wieder, nur der Monitor zeigte noch Quark und falsche Farben, aber auch das hat sich erholt. Inzwischen funktioniert alles wieder wie vorher und auch die Speicherkarten haben überlebt, die Bilder sind alle noch da.

DAS nenne ich mal Qualität!

Einziger bleibender Schaden: Der Autofokus vom Objektiv (18-200 ED) wollte nimmer.

update: Der AF-Stellmotor des Objektivs ist durch das Tauchbad verreckt. Reparatur erfolgte innerhalb weniger Tage durch den Nikon-Service. Also alles gut.

@ Amazonas-Forscher
Jaaaahaaa, natürlich ist mir klar, daß ich sicher (auch) Glück gehabt habe ...
Nichtsdestotrotz bin ich nun ein paar tausend Aufnahmen weiter und das gute Stück ist nach wie vor unkaputtbar. Ich bleibe bei meiner uneingeschränkten Empfehlung.
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am 20. Dezember 2014
Reichen 12 Millionen Pixel ? Na klar ! Wer sich diese Frage mit Ja beantworten kann erhält hier eine Kamera, die erstklassig verarbeitet ist, ausreichend groß für richtige Männerhände ab so Handschuhgröße 9,5 - 10 und sich wirklich gut und sinnvoll
bedienen läßt. Die Geschwindigkeit reicht vollkommen aus vom AF. Bei der Einstellung links unten am Bajonet auf Continius
und oben links auf dem Kameragehäuse beim Wahlschalter auf Single gelangen mir beim Basketballspiel während eines
Freiwurfes locker 6 Bilder die schön die Bogenlampe zeigten des Wurfes, also aufsteigen des Balles bis zum Höhepunkt,
dann absteigen im Korb ankommend und den Korb durchs Netz verlassend. Bei 640 bis 800 Iso sind die Bilder auch gut geworden, obwohl ich ein Megazoom, das Sigma 18 - 250mm mit 62mm Fassung verwendete und Bildstabilisation.Luftlinie bis zu den Spielern ca 30 - 40m. Was mir sehr gut an der Kamera gefällt ist die Akkudiagnoseanzeige in Prozent im Menü unter Schraubenzieher ( Symbol )und etwa im letzten Drittel dieses Menüpunktes auf der Laufleiste rechts.Wie es früher üblich war mit drei Balken ist einfach viel zu ungenau. Jetzt mit der Prozentangabe kann man wirklich rechtzeitig erkennen wann es wirklich Sinn macht den Akku zu laden um ihn möglichst lange im Neuzustand zu behalten. Die Bedienung mit den Drehrädern
rechts oben und vorne für Blende und mit dem Mode Knopf gedrückt die die Belichtungsarten als P, A, S und M ist ein Traum.
So logisch und sinnvoll sollte jede Kamera aufgebaut sein. Auch das Display mit seiner Auflösung von 920.000 Pixel ist wirklich ausreichend. Die Kamera liegt durch ihr Gewicht von rund 840 Gramm wirklich satt in der Hand wobei die Größe des Gehäuses
nicht nachteilig ist sondern durch den ausreichenden Platz den auch größeres Hände finden zwischen Handgriff und auch mal einem größeren Objektiv was seitlich ausladender ist eigentlich nur von Vorteil sein kann.Gut ist auch das Speicherkartenfach mit zwei Plätzen also einmal CF und einmal SD Karten. Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre bei Selbstauslöser die Extrafunktion drei Bilder in Serie einzustellen, eine Funktion die meine kleine Panasonic Lumix LX 7 hat und die sehr praktisch
ist bei Gruppenaufnahmen, bei denen immer mal einer schief guckt, die Augen zu hat usw. .Die Filmfunktion habe ich noch nicht getestet, aber meine kleine LX7 macht hervorragende Videos Full HD Videos, das reicht mir vollkommen. AF Geschwindigkeit
und Präzision sind wirklich sehr gut, varieren aber natürlich von Objektiv zu Objektiv. Genial ist das man auch die Parameter
Bildqualität über den linken Drehregler oben und verbunden mit dem Drehrad vorne rechts regeln kann ohne aufwendig
ins Menü zu gehen und umständlich zu suchen. So etwas ist immer ein Zeichen, dass hierbei Praktiker die Bedienung
mitgestaltet haben und nicht irgendwelche Theoriegenies oder Leute, die das Wort Kamera wohl schreiben können aber nicht leben / erleben. In diesem Sinne macht weiter so Nikon mit hochwertigen Kameras, die auch noch mit alten AIS Objektiven
und mit Zeitautmatik bei diesen MF Objektiven funktionieren.
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am 13. August 2011
Erst vor einem Jahr habe ich mit der digitalen Fotografie begonnen. Meine erste Anschaffung war eine D5000 mit 18-105 Kit-Objektiv. Eine tolle Kamera mit der ich immer noch sehr zufrieden bin. Mein Lieblings-Fotografie-Thema ist die Makrofotografie und ausserdem mache ich viele Sportaufnahmen (Radrennen, Basketball,...) Als meine ersten Objektive neben der Kit-Linse schaffte ich mir deshalb das 105mm/2.8 Micro VR (Mein absolutes Lieblingsobjektiv) und das 70-300mm VR an. Mit beiden Optiken litt das Handling der D5000 etwas, da beide Objektive schwerer sind als die ziemlich kompakte D5000. Außerdem stieg mein Anspruch an Bedienkomfort und Wertigkeit des Gehäuses mit steigender Fotografie-Erfahrung. Deshalb musste ein größeres Kaliber her. Ich überlegte wirklich lange zwischen der gerade eingeführten D7000 und der doch schon etwas älteren D300s. Beide Gehäuse hatte ich im Fotogeschäft mehrmals in der Hand. Dabei fühlte sich die 300er etwas wertiger an. Sie passte auch besser in meine relativ großen Hände. Zum Vergleich der Bildqualität kann ich nichts sagen, ich kenne die D7000 dahingehend nicht und mit ein paar Schnappschüssen im Fotogeschäft lässt sich hier sicher kein seriöser Vergleich anstellen. Die Megapixel sind mir egal und ich entschied mich schließlich wegen der 51-Messfelder (für die Sportaufnahmen) und wegen des meiner Meinung nach etwas hochwertigeren Gehäuses für die D300s. Beim Sport kommt mir auch die etwas schnellere Bildfolge entgegen.
Nach mittlerweile 10 Monaten der parallelen Nutzung von D300s und D5000 kann ich sagen, dass die beiden ein wirklich tolles Duo abgeben.
Für geplante Projekte verwende ich meist die D300s und für spontane Trips die kompakte 5000er. Manchmal sind auch beide Geräte im Rucksack, das erspart diverse Objektivwechsel. Für meine Zwecke ist die D300s die perfekte Kamera.
Die meiste Zeit ist an meiner D300s das 105mm Micro VR montiert, zusätzlich verwende ich mittlerweile den Batteriegriff. Haptik und Harmonie finde ich bei dieser Kombination perfekt.
Trotz gleichem Sensor ist die Bildqualität zwischen D300s und D5000 im JPEG-Format etwas unterschiedlich. Die 5000er liefert wegen der offensichtlich etwas stärkeren internen Bildbearbeitung - soweit ich das feststellen kann - minimal knackigere Bilder. Da ich fast ausschließlich in RAW fotografiere ist das für mich aber irrelevant.
Was die Stabilität der D300s betrifft, so kann ich nuzr sagen: überragend.
Meine Kamera musste leider schon einen Sturz aus etwa 120cm auf meinen Granitboden überstehen. Diesen Härtetest hat sie ohne irgendwelche Macken mit Bravur bestanden.

Fazit für mich: Ohne jede Einschränkung: 5 Sterne *****
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am 31. Januar 2014
Ganz kurz die Vorteile der D300/D300s:
1. Alle Profis. die ich kenne, benutzen Kameras mit 10 bis 12 Megapixeln. Mehr braucht's nicht (für die meisten von uns Ambitionierten)!
2. Das Autofokussystem ist genial und gleichgroß wie beim Vollformat!
3. Die Bedienung ist genial einfach, kaum Doppelbelegungen und nicht so überladen wie die D7000.
4. Die billigste Art, an ein solides Metallgehäuse zu kommen.
5. Viele Fotos können so, wie sie aus der Kamera kommen, genommen werden.
Wer mehr wissen will, kann das bei den anderen nachlesen. Wer nur fotografieren will, ist mit der D300 oder D300s bestens bedient. Gute Tipps zu den Kamera-Einstellungen gibt Ken Rockwell. Nach und nach habe ich mir die guten Festbrennweiten zugelegt, wie das 35er von NIKON, das 60er von TAMRON und das 100er von TOKINA, hier das "alte", das Innenfokussierung hat. Da braucht es kein Nachschärfen und man merkt im RAW-Vergleich, wie deutlich unschärfer die ZOOMs sind. Letzter Tipp für ein Weitwinkel: Die TOKINAs sind hier mit Innenfokus meine Wahl, obwohl die recht schwer sind. Wer aber eine D300s mitnimmt, der hat damit sicher auch keine Probleme. Nach meiner Erfahrung ist der Spaß an der D300s die leichte Bedienbarkeit und die unvergleichliche NIKON-Haptik. Man sollte nicht vergessen, das die D300 konzipiert und hergestellt wurde, bevor die Flut in Japan kam und bevor der Rotstift angesetzt wurde.
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