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Von diesen Konzerten habe ich nun schon sehr viele Aufnahmen in den unterschiedlichen Besetzungen gehört und gedacht, nach Rubinstein unter Skrowaczewski kann nichts mehr kommen. Dann schenkte mir jemand die relativ junge Aufnahme von Rafal Blechacz, und von da aus bin ich natürlich auf Zimerman aufmerksam geworden.

Ich bin so überwältigt von dieser Aufnahme, daß mir die passenden Worte zur Beschreibung fehlen. Zimerman hat sich für diese Aufnahme selbst ein Orchester aus lauter Polen zusammengestellt, mit diesen geprobt und sie dann selbst dirigiert. Solches Vorgehen führt bei anderen Künstlern zu einer Verminderung der Vortragsqualität sowohl des Orchesters als auch des Klavierspiels. Nicht so hier.

Schon während der ersten Takte, die das Orchester spielt, wird einem klar, daß hier jemand unheimlich intensiv an jedem winzigen Detail gearbeitet hat. Damit meine ich nicht vor allem die technischen und spieltechnischen Aspekte - diese sind Voraussetzung -, sondern die umwerfende geistige und gefühlsmäßige Durchdringung des gesamten Notentextes. Hier ist alles perfekt umgesetzt. So perfekt, daß es fast schon unheimlich ist. Alles ergibt Sinn, sowohl für den Geist wie auch fürs Gefühl.
Auch die aufnahmetechnische Umsetzung finde ich überwältigend. Alle Instrumente sind klar und direkt hörbar, trotzdem verschwimmt der Klang nicht zu einer komischen Soße, in der der Hörer sich nicht orientieren kann. Alles hat seinen Platz, trotzdem kann man jeden genau hören.
Der Pianist selbst spielt außerhalb jeder Konkurrenz. Ich habe den Chopin noch nie mit so viel Bewußtsein und gleichzeitig so viel Gefühl spielen hören. Allein die dynamische Spannbreite ist phänomenal. Der präzise Anschlag führt zu vielfarbigen Klängen, die das Hören zu einer Lust werden lassen, die man immer und immer wieder genießen will.
Wer diesen Zimerman gehört hat, braucht eigentlich keine anderen Aufnahmen mehr von diesen Klavierkonzerten. Wer sich für die anderen Orchestrierungen interessiert, dem empfehle ich die Kammerorchesterversion mit der wunderbar sanften Olga Scheps und die Klavierquintett-Aufnahme mit Tamami Honma.
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am 22. Mai 2007
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Wenn man diese Aufnahme hört, fragt man sich, wieso das bisher noch niemand so gespielt hat. Zimerman fegt mit dem Polish Festival Orchester ALLE Vorurteile gegen Chopin's Klavierkonzerte vom Tisch. (Ein überflüssiges Nebeneinander von Klavier und Orchester ? Chopin konnte für Orchester nicht komponieren ? etc. etc.)

Diese Aufnahme ist wie eine Uraufführung - eine Neuentdeckung. So mitreißend und gefühlvoll habe ich diese Konzerte noch nie gehört. Man entschuldige den kitschig klingenden Vergleich : Klavier und Orchester tanzen miteinander wie ein Liebespaar. Einmal ruhig und versunken, dann wieder wild und leidenschaftlich. Eine innige Verbundenheit und gegenseitige Umarmung und Verschmelzung - einzigartig in der Musikgeschichte.

In dieser Aufnahme wird klar, dass die Klavierkonzerte von Chopin in die erste Reihe der Instrumentalkonzerte der musikalischen Weltliteraur gehören. Absolut gleichrangig mit Mozart, Beethoven, Brahms usw.

Unbegreiflich, dass soviele Dirigenten das nicht erkannt haben, die bieder und mäßig engagiert den Orchesterpart heruntergeklopft haben - und das Werk so in Misskredit gebracht haben. Wahrscheinlich kein Zufall, dass ein Pianist spät aber doch die Ehre dieser Werke gerettet hat.

Den vorhergehenden Rezensenten danke ich sehr herzlich. Durch sie ließ ich mich überzeugen, trotz bereits vorhandener enttäuschender Einspielungen den Griff zu dieser Aufnahme zu wagen.
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am 28. März 2017
Sehr ausdrucksstarke Interpretation der beiden Klavierkonzerte, besonders Konzert nr. 2, fast bildlich vorstellbar.
Zimerman spürt den Chopin wie kaum ein anderer Pianist, das macht sein Klavier spiel so besonders.
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am 16. Juni 2007
Was ist eine Rereferenzaufnahme ? Eine solche, bei der man das Gefühl hat, so und nicht anders muss das Stück klingen. Dies wurde der Aufnahme der beiden Konzerte durch Zimerman mit dem polish festival Orchester ja mehrfach bestätigt. Am offensichtlichsten ist der Unterschied beim Umgang mit dem Orchesterpart. Der klingt gar nicht banal. Zimerman musiziert hoch differenziert.Er dirigiert gegen das Vorurteil an, Chopin habe nicht für das Orchester schreiben können. Was seinen Klavierpart angeht, differenziert Zimerman auch hier maximal. Wenn ich seine Aufnahme mit der sehr schönen von Maria Joao Pires vergleiche, kann man feststellen, diese spielt mit sehr schönen Anschlag, aber doch gegen Zimerman recht gleichförmig.Die Scala der Dynamik wird nicht ausgeschöpft. Überdies bringt Frau Pires angeblich romantische Rubati in die Interpretation hinein. Die Interpretation klingt " gemacht",diejenige von Zimerman ist "eigentlich". Auf andere Weise in Abgrenzung etwa zur Aufnahme von Martha Argerich, ist die Wiedergabe von Zimerman objektiv. Die Argerich spielte das Konzert 1978 wie eine Tigerin. Ihr eigenes Temperament prägte die Interpretation ( im ersten Satz von op.11 sechs Minuten schneller als Zimerman). Zimerman prägt die Interpretation nicht durch sich selbst, sondern durch eine maximale Ausschöpfung dessen, was in den Noten steht.

Alle vergangenen und zukünftigen Aufnahmen dieser beiden Werke werden sich an dieser messen lassen müssen !
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am 11. Dezember 2012
Wohl kaum ein Weltklasse-Pianist hat mit seinem Spiel die Emphase Chopins so feinfühlig zum Ausdruck gebracht wie Krystian Zimerman. Unter seiner Leitung vollbringt das Ensemble eine bemerkenswert aufeinander abgestimmte Gesamtleistung; alle Beteiligten eint eine spürbar innige Affinität zu Chopins Kompositionskunst. Der Pianist gewinnt den oftmals strapazierten Werken unvermutete Feinheiten und eine Fülle farblicher Nuancen ab. Seine grandiosen Steigerungen fügen sich in eine elegant-akzentreiche Artikulation. Doch angesichts der Vielzahl interessanter Interpretationen wäre all dies vermutlich nicht genug, um in der Disziplin der Gestaltung groß hervorragen zu können.

Zimerman erfühlt in Linie und Stil den Reichtum der Kompositionen und kommt zu einer bezwingenden Darstellung. Bei ihm vereinen sich Chopins melodische Figuren und seine rhythmischen Balancen zu einer starken Empfindung, welche Virtuosität und Harmonik, Ideenreichtum und Menschlichkeit zu einem großen Ganzen macht. Zimerman nähert sich Chopins Klavierkonzerten von der romantischen Seite. Sein beseeltes Spiel klingt über alle Maßen schön und vital. Unter seinen Händen erklingen die langen, lieblichen Melodielinien geradezu "mozartesk", doch zeigt er einen kraftvollen Zugriff, wo es erforderlich ist.

Chopins musikalische Strukturen gruppieren sich meist um eine eher einfache Bassfigur, die sich zu einer Melodie entwickelt, welche sich sodann mehr und mehr verziert. Zimerman gelingt es dabei sehr schön, diese Umspielungen nicht nur irgendwie "unterzubringen", sondern auf ausgesprochen lyrische und/oder virtuose Weise zu gestalten, ohne dass ihm ein einziger Ton abhanden kommt. Ein ganzer Reigen an Melodien verwebt sich unter seinen Händen zu einer geradezu überwältigenden Dichte. Stimmungsvoll und ausdrucksstark entwickelt sich hier eine Klangpartie von Themen, Figuren und Farben - kraftvoll in ihren Steigerungen und ausgesprochen nuanciert in den feinen Linien.

Als durch und durch versierter Künstler hat Zimerman die Klavierwerke Chopins in einer solchen Vollendung eingespielt, dass diese Darlegungen auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt haben. Doch nicht allein künstlerisch, sondern auch klanglich sind diese Aufnahmen von beeindruckender Qualität. Versierte Tontechnik hat hier mit großem Erfolg das Optimum ihrer Möglichkeiten realisiert. Jeder Musiker kann sich nur wünschen, solch fähige Toningenieure an den Reglern zu finden, wie sie bei dieser Aufnahme am Werk waren. Das gesamte Klangbild kennzeichnet eine außergewöhnliche Präsenz, welche auch nach wiederholtem Hören nichts von ihrer Authentizität verliert. So sorgen diese beiden Einspielungen für manch eine audiophile Überraschung, selbst dann, wenn man sie mit anderen Produktionen der Deutschen Grammophon-Gesellschaft vergleicht.
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am 20. Februar 2013
Neben dem 2. und 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff gehören die beiden Chopin Konzerte zu meinen absoluten Favoriten.
Ich kenne zig Aufnahmen der unterschiedlichsten Pianisten der Chopin Klavierkonzerte, jedoch hat mich keine je derart berührt und betört wie diese hier von Krystian Zimmermann.
Wenn man sie mehrmals gehört hat, dann möchte man danach eigentlich keine andere Einspielung mehr hören.
Das Zusammenspiel von Orchester und Klavier wird bei Zimermann gleichberechtigt dargeboten, in vollster Harmonie.
Hinzu kommt das perfekte, göttlich schöne Spiel von Zimermann am Flügel.
Das er ein hervorragender Pianist ist, das wusste man ja bereits vorher.
Hier übertrifft er sich aber selbst und setzt sich mit dieser Aufnahme ein Denkmal für die Ewigkeit.
Beeindruckend wie spielerisch leicht, aber ohne jegliche Effekthascherei, er die beiden Werke darbietet.
Sein Spiel geht tief in die Seele des Zuhörers und trifft mitten ins Herz!
Der absolute Höhepunkt ist das Larghetto des zweiten Konzerts.
Hat jemals zuvor ein Pianist es schöner und emotionaler gespielt?

Mein besonderes Lob geht aber auch an die Aufnahmetechniker, denn selten erhält man eine CD, die derart gut aufgenommen wurde.
Das Orchéster ist sehr gut durchhörbar und man kann jedes einzelne Instrument immer klar und deutlich heraushören.
Man hört auch einen richtig grossen Flügel und kein Klavierchen, wie bei so manch schlechterer Aufnahme.
Dynamik und Transparenz der Aufnahmen sind ebenfalls hervorragend.

Sebst wenn man die Konzerte bereits von anderen Künstlern besitzt, sollte man die hier vorliegende Aufnahme unbedingt in der Sammlung haben.
Für mich sind die Einspielungen der Chopin Konzerte von Krystian Zimerman die Referenz schlechthin und ich würde sie auf jeden Fall auf eine einsame Insel mitnehmen.
Danke, lieber Krystian Zimerman für dieses Geschenk!
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am 22. November 2002
Krystian Zimerman ist ein Ausnahmepianist. Das zeigt sich einmal mehr bei der Neueinspielung der beiden Chopin-Klavierkonzerte mit dem von ihm eigens dafür zusammengestellten „Polish Festival Orchestra". Er hat diese Werke bereits mehrfach eingespielt, doch hier dirigiert er vom Klavier aus und bringt seinen reichen musikalischen Erfahrungsschatz ungehindert ein. Seine technische Brillanz und Klarheit stehen außer Frage. Die beiden Klavierkonzerte gewinnen aber vor allem durch die enorme Klangfülle, die Bandbreite an Farben und Tönungen, die Fähigkeit dieses Pianisten jedem Ton sein angemessenes Gewicht zu verleihen und das Klavier wirklich zum Klingen zu bringen. Beim ersten Hören ist diese Einspielung noch ungewohnt, denn Orchester und Klavier stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das Tasteninstrument drängt nicht in den Vordergrund und vermag trotzdem differenziert und nuanciert zu führen. Wie die Singstimme in einer Oper klingt das Klavier unter Zimerman. Bald leicht und luftig, dann wieder dramatisch und immer mit tiefer Empfindung bringt er das vokale Element seines Instrumentes hervor. Die lange Vorbereitungszeit Zimermans hat sich wieder einmal ausgezahlt. Wenn ich die Chopin-Klavierkonzerte hören will, dann komme ich immer wieder auf diese Aufnahme zurück.
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am 26. März 2013
Da diese Einspielung dank mehrerer Amazonrezensionen, als die wohl Beste bewertet wurde, hab ich mir sie sofort gekauft. Ich muss sagen, meine Vorhöhrer haben absolut recht.
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am 7. Juli 2006
Da ich die Interpretationen von Pollini & Argerich im Ohr hatte, erschien mir diese mit ihren eher getragenen Tempi anfangs als wenig mitreißend und beinahe ein bisschen langweilig. Mittlerweile ist es aber auch für mich die Referenzaufnahme dieser Werke schlechthin, insbesondere wegen des von anderen Rezensenten bereits ausgiebig gewürdigten nuancenreichen und perfekt austarierten Zusammenspiels von Klavier und Orchester. Das Ergebnis wirkt im Nachhinein dermaßen selbstverständlich und naheliegend, dass man sich unwillkürlich fragt, warum es so lange bis zu dieser Aufnahme gedauert hat.

Update: 27 Rezensionen (Stand 25.07.2013), 27 mal 5 Sterne, wo hat es so etwas schon einmal gegeben?
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am 8. September 2010
Diese Aufnahme gehört zum vollendetsten was jemals von Chopin eingespielt wurde,noch nie habe ich diese beiden Konzerte auch nur annähernd so schön gehört.Vor allem das f-moll Konzert ist mit einer Vollkommenheit interpretiert,wie meiner Meinung nach noch niemals seit es Tonaufzeichnungen gibt.Selbst Rubinsteins Referenzaufnahmen unter Barbirolli aus der 30er Jahren verblasst gegenüber solcher Interpretationskunst.
Was Zimmermann allein aus dem oft geschmähten Orchesterklang herausholt, grenzt schon an ein Wunder,Passagen über die die großen Orchester(und Dirigenten) achtlos hinwegeilen erblühen in den herrlichsten Klangfarben.
Aber völlig überirdisch ist Zimmermanns Klavierspiel.Jeder Ton wird zu einer Perle,noch nie hörte ich Chopins Rubati mit solcher Innigkeit,die Phrasierung und Artikulation sind von einer atemberaubenden Meisterschaft.
Zimmermann demonstriert auch,wie verheerend sich die üblichen raschen bis gehetzten Tempi der meisten Interpreten auf die Struktur und klangliche Schönheit dieser Meisterwerke auswirken.
Klavierspiel wurde und wird so oft als Weltmeisterschaft im Schreibmaschinen-Schnellschreiben missverstanden,Pianisten glauben so meist,ihr technisches Können durch rasende Tempi demonstrieren zu müssen und degradieren Meisterwerke dadurch zu Zirkusnummern.
Diese Aufnahme ist das Gegenteil dieser Art Zirkusmusik:höchste Musizierkunst in Vollendung.
Zimmermann gelang eine Aufnahme von zeitloser Größe.So und nicht anders möchte man Chopin interpretiert hören.

Einzigartige Aufnahme!
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