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am 19. Oktober 2016
So jetzt hab ich alle 4 Teile gespielt und muß sagen, dass bisher der 2. Teil der beste war. Dieser 4. Teil ist meiner Meinung nach der beste geworden. Die Bedienung des Spiels ist recht einfach und unkompliziert so wie ein Rollenspiel sein soll. Die Geschichte ist gut und wird auch durch die Dialogführung, die tolle Grafik und der Akkustik sehr gut erzählt. Ein weiterer Pluspunkt ist der Schwierigkeitsgrad, denn hier ist leicht auch annähernd leicht, nur am Ende wird es auch da leider schwieriger wie leicht, und schwer ist dann auch schwer, genau so soll es ja auch sein. Dafür ist ja auch der unterschiedliche Schwierigkeitsgrad da. Auch die Wegfindung ist besser als bei den Vorgängern. Die Spielzeit war bei mir beim Schwierigkeitsgrad leicht 40 Stunden und diese waren voller Handlung ohne wie bei den Vorgängern bring dies zu dorthin, wo die Hälfte der Zeit ohne spielerischen Inhalt durch unnötige Laufzeiten in die Länge gezogen wird. Zwei Dinge waren nicht so dolle zum einen die geklonten Gesichter und zum Zweiten, wie bei fast allen Rollenspielen, das abrupte Ende und der Abspann mit den Entwicklern des Spiels. Also keine Endsequenz wie sich alles weiter entwickelt, eigentlich sehr Schade das die Spieleentwickler es heutzutage nicht schaffen eine vernünftig erzählte Schlußsequenz zu zeigen.
Aber zum Glück hab ich mir dieses Game gekauft, obwohl es bei vielen Spieletestern unbegreiflich sehr schlecht weg kam. Fallout 3 kam bei den Testern sehr gut weg sehr unbegreiflich, da spielerisch nada, absoluter Fehlkauf. Sehr schade das man auf solche Testberichte heutzutage keinen Pfifferling mehr geben kann.
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am 18. Mai 2015
Mir hat Arcania sehr gut gefallen. Landschaften und Sound sind wirklich sehr schön, die Monster interessant gemacht. Die Story vielleicht etwas einfach gestrickt, aber ich fand sie okay. Und wer ein Hack and Slay Spiel in einer schön gemachten Landschaft liebt, kommt auf seine Kosten. Wer sich unsicher ist Arcania zu kaufen, sollte sich nicht so sehr von den Kommentaren beeinflussen lassen, sondern die kostenlose Demo spielen. Der einzige große "Fehler" des Spiels ist nämlich nur, dass man "Gothic" draufgeschrieben hat und versucht hat das Spiel als Nachfolger dieser Serie zu verkaufen. Diesem Anspruch aber wird das Spiel nicht gerecht. Daher die so schlechte Bewertung vieler Gothicfans. Wer aber kein Gothicspiel erwartet, wird Arcania als kurzen Zeitvertreib gut gefallen. Da das Spiel mittlerweile auch nur ein paar Euro kostet, ist es definitiv sein Geld wert. Ich gebe 5 Punkte, weil mir Arcania sehr viel Spaß gemacht hat. Es gibt bei weitem schlechtere Spiele.
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am 14. Juni 2013
Auch wenn nach George Bush wir darin übereinstimmen, dass die Vergangenheit bereits vergangen ist, so darf man dennoch nicht den Fehler machen und aktuelles nicht mit bereits Vergangenem zu vergleichen. Und wenn man nun Gothic 4 mit seinen drei Vorgängern vergleicht, wird man bitter enttäuscht sein. Einzeln für sich betrachtet mag dieses Spiel dem, der die Vorgänger nicht kennt genügen, doch dem der die Vörgänger kennt und gespielt hat, dem wird es hier sauer aufstoßen.

Gerade die ersten beiden Teile der Reihe, also Gothic 1 und 2 mit seinem Addon "Die Nacht des Raben" waren wohl grandios, einzigartig und kaum zu überbieten. So hat man die Messlatte sehr hoch gelegt und hatte ein Rollenspiel geschaffen, welches fast konkurrenzlos da stand. Doch dann mit der Veröffentlichung des sehnsüchtig erwarteten Gothic 3 begann allmählich der tiefe Fall, welcher sich in unendlichen Bugs, schlechter Umsetzung, mangelnder Kreativität und mangelnder Liebe zum Detail abzeichnete. Hier griff die Community ein und schaffte es tatsächlich mit immensem Einsatz das Spiel dennoch spielenswert zu gestalten, nachdem der Publisher jedweden Support einstellte. Der Fall vollzog sich weiter über das extrem mies umgesetzte Addon "Götterdämmerung" und endete schließlich mit einem tödlichen Aufprall auf dem Boden der Tatsachen mit "Arcania: Gothic 4".

Mir ist es absolut unverständlich, wie man als Verantwortlicher dieses grandiose Spiel derart in den Sand setzen kann. Aus Gothic 3 hätte man lernen und auf die Community hören müssen! Dies wurde offensichtlich nicht gemacht, mit entsprechendem Resultat. Man hat dem Spiel genau das genommen, was es ausgemacht hat, weitreichende Freiheit hinsichtlich der Spielereignisse, freie Karten und vor allem die Liebe zum Detail. Gerade der letzte Punkt äußert sich in fatalster Weise wenn man vorher Gothic 2 gespielt hat und nun sich an Gothic 4 versuchen möchte. Man wird überschüttet mit einer inhaltslosen Leere.

Dieses Spiel war nun mal nicht etwas für jeden und das sollte es auch nicht sein! Passend zum Tonus der Zeit wurde dieses Spiel völlig kommerzialisiert und man versucht offensichtlich nun doch jeden 0815 Gamer zu erreichen, indem man ihm einen Einheitsbrei vorsetzte in dem er quasi alles vorgekaut bekam, abgerundet wurde das Ganze nun noch mit völliger Lieblosigkeit. Ein Spiel für hirnlose Zombies könnte man sagen.

Schade aber die Reihe ist damit dem Untergang geweiht, aber wie sagt man so schön? Wer ganz oben ist, kann auch ganz tief fallen...
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am 30. Oktober 2010
Kurz zu mir:
Ich nutze seit ca. 22 Jahren einen PC; zunächst als Arbeitsgerät, 2-3 Jahre später auch für Spiele. Beruflich vorbelastet habe ich alle meine PCs selbst auf- bzw. umgebaut. Seit ca. 15 Jahren spiele ich überwiegend PC-Rollenspiele (RPG). Ich habe bis dato geschätzt 60-70 Spiele an- und größtenteils durchgespielt, ca. 25 davon habe ich heute noch im Regal stehen (darunter Perlen wie Baldurs Gate I+II, Ultima xx, TES 3+4, Gothic-Reihe bis auf GD komplett).

Nun zu Arcania (den Zusatz "Gothic 4" habe ich bewusst weggelassen!):

1) Vorweg-Fazit in 5 Statements:

- Arcania ist ein Blender: Tolle Grafik, aber leicht verdauliche Kost ohne großen Tiefgang. Seine Zielgruppe ist eindeutig nicht die der Fans anspruchsvoller RPGs, sondern sog. Casual Gamer. Wer sich dazu zählt, wird einigermaßen bedient.
- Es ist kein Gothic! Es fehlen alle wesentlichen spezifischen Merkmale der Gothic-Reihe.
- Das Spiel ist unfertig. Das ist im Spiel an mehreren Stellen deutlich erkennbar.
- Arcania ist zwar nicht durchweg langweilig, aber zum Schluss über weite Strecken. Deshalb und wg. fehlender Story-Verzweigungen ist der Wiederspielwert nahe null.
- Das Spiel ist zu kurz. Auch wenn man alle Ecken absucht und die wenigen Nebenquests alle macht, ist nach max. 25 Stunden Schluss.

2) Technik

Arcania ist ein Ressourcenfresser. Trotz Highend-Grafikkarte und -CPU mit 8GB Ram ruckelt das Spiel zeitweise, was sich im Fernkampf dann unangenehm bemerkbar macht. Und das trotz dem Performance-Patch zum Release-Termin, der unbedingt zu installieren ist. Davon abgesehen funktionierte Installation und Spielstart bei mir problemlos.

3) Die Story

Es geht um einen Schafhirten, dessen Verlobte bei einem kriegerischen Überfall auf seine Heimatinsel gemeuchelt wird und der sich deshalb beim Verursacher (König Rhobar III.) rächen will. Er macht sich also auf zum Sitz des Königs auf der Insel Aargan. Im Laufe des Spiels ändert sich seine Zielsetzung zwar, allerdings ohne großen Aha-Effekt hervor zu rufen. Die Inseln sind im zwar im Gothic-Universum angesiedelt (die sog. Südlichen Inseln werden in den ersten Gothic-Teilen mehrfach erwähnt). Allerdings hat die Story insgesamt keinerlei Bezug zum bisherigen Gothic. Auch die verschiedentlich auftauchenden "alten Bekannten" aus Gothic ändern daran nichts.

Die Storyline ist linear. Es gibt keine Verzweigungen und damit auch keine vom Spieler zu treffende Entscheidungen, die Einfluss auf das Spielgeschehen haben. Der Spieler kann zwar einige Male zwischen unterschiedlichen Lösungswegen wählen. Diese Entscheidungen haben aber keinen Einfluss auf die weitere Story. Auch fehlen Arcania überraschende Story-Wendungen oder Intrigen, die den Spieler zu falschen Schlussfolgerungen verleiten könnten. Insgesamt plätschert die Geschichte ohne große Höhepunkte vor sich hin. Leider hat man das Potenzial zum Aufbau von Verwicklungen, das an verschiedenen Stellen aufblitzt, nicht genutzt (oder nicht mehr nutzen können?).

Die Story ist also sicher keine Stärke von Arcania. Zudem wird beim Reisen durch Aargan öfter erkennbar, dass das Spiel wohl gewaltsam verkürzt worden ist (eine komplette Stadt ist z.B. nicht betretbar). Ein Verdacht, der sich auch an anderen Stellen (z.B. dem fehlenden Crafting) erhärtet.

4) Der Hauptcharakter (Avatar)

...ist eins der größeren Mankos von Arcania.

Zunächst zum Outfit:
Ein Schafhirte als durchgestylter Modebubi. Dem traut man ohne weiteres den German Hair Stylist of the Year zu, aber nicht den ausgewachsenen Krieger. Wenn dann noch im Dialog Bemerkungen wie "du hast ja richtig Muskeln bekommen.." fallen, wird es vollends lächerlich. Im Übrigen ist die herausragende Charaktereigenschaft des Avatars seine Farblosigkeit. Er ist stocknüchtern und staubtrocken, kaum ein Scherz, keine anzüglichen Bemerkungen - nichts dergleichen. Die manchmal bewusst ruppig gewählte Ausdrucksweise wirkt bei dem einfach nur aufgesetzt.

Die Charakterentwicklung:
Den Startcharakter bekommt man (á la Gothic) fertig vorgesetzt. Das wäre eigentlich nicht schlimm, wenn man ihn nach eigenem Gusto weiter individualisieren könnte, wie das früher noch ging. Der sog. Skilltree in Arcania besteht aber nur aus 8 linear zu steigernden Fähigkeiten ohne Verzweigungen. Diese Fähigkeiten bilden auch nur die Standardskills Nahkampf, Fernkampf, Magiekraft, Leben (Hitpoints), Mana (Zauberpunkte) und Ausdauer ab. Letztere hat nach meiner Erfahrung keinerlei Auswirkung im Kampf - ich kann nach einigen Skillsteps fortwährend auf den Gegner einschlagen ohne zu ermüden. Daneben gibt es ganze drei Zauber: Feuer, Frost und Blitz zu lernen. Es gibt keinerlei social skills (wie z.B. überreden, feilschen, betören o.ä.), keine Diebes- und keine Handwerksfähigkeiten. Insgesamt ist Arcania für ein modernes Rollenspiel hier völlig unterdimensioniert!

5) Die NPCs

...bestehen aus einer - vermutlich durch Inzucht entstandenen - Sippe von einigen zig Chars mit insgesamt 6 oder 7 unterschiedlichen Gesichtern. Das hat mich wirklich genervt. Auch die NPCs zeichnen sich durch Leblosigkeit aus - hier ist ebenfalls keine menschliche Regung erkennbar (von Einzelfällen wie einer Kneipenwirtin anfangs mal abgesehen). Davon abgesehen fällt in Arcania das Fehlen jeglicher Moralaspekte auf: Man kann sich mit NPCs nicht prügeln. Ich kann unangesprochen jedes Haus betreten. Es gibt auch keinerlei Regung, wenn man denen vor ihren Augen ihr gesamtes Habe klaut, um es ihnen anschließend wieder zu verkaufen. Eigentlich könnte man ohne Auswirkungen alle NPCs aus dem Spiel weglassen (Händler ausgenommen) - ein NoGo für ein Rollenspiel!!

6) Die Umwelt

Das große Plus von Arcania ist die faszinierende Grafik. Die Tier- und Pflanzenwelt ist mit viel Sorgfalt und Fantasie in Szene gesetzt. Gleiches gilt auch für Menschen und Monster (abgesehen von dem o.a. Inzuchteffekt). Die Landschaft (z.B. der Dschungel), die Wetterwechsel (wenn auch etwas plötzlich), die Tag-und-Nachtwechsel sowie die Weitsicht sind absolut beeindruckend. Abgesehen vom Meerwasserspiegel, der mich stark an die Augsburger Puppenkiste (Insel Lummerland - wer es noch kennt) erinnert, ist die grafische Umsetzung gelungen.

Die Dungeons sind eigentlich auch gut gelungen - nur waren mir hier die Herren Copy und Paste ein bischen zu oft am Werk. Einige Tempelgewölbe und Grottengänge sehen sich verdächtig ähnlich. Insgesamt sieht aber alles handmade aus und damit um Längen besser als z.B. Synthetik-Gewölbe á la Oblivion.

Einzig die Physik kommt m.E. ein bischen zu kurz. Leider kann ich keinerlei Objekte zerkloppen - sehr schade. Beim Kampf fehlt es an Effekten, wenn z.B. so ein Steingolem umgehauen wird. Außerdem laufen die Kämpfe grundsätzlich völlig blutlos. Was mir in Dragon Age zu viel war, ist hier eindeutig zu wenig.

7) Steuerung allgemein und Kampf im Besonderen

Die Steuerung des Avatars erfolgt über die W-A-S-D-Tasten (alternativ auch über Richtungspfeile) sowie über die Maus, soweit also üblicher RPG-Standard.

Was mich aber nachhaltig gestört hat, ist der fehlende Kamerazoom. Die Kamera bleibt in einer festen Position zum Helden. Gerade bei Spielen wie diesem möchte man sich gern und oft mal einen Überblick verschaffen. Das geht in Arcania ebenso wenig wie das Heranzoomen, um z.B. Gegenstände in Dungeons besser sehen zu können.

Zum schnelleren Reisen hat man Teleporter eingebaut, die allerdings nur fixe 2-Punkt-Verbindungen darstellen. Zum flexiblen Reisen sind sie daher nicht zu gebrauchen (da waren die Teleportersteine in Gothic3 deutlich besser). Da man eben doch öfter lange Strecken laufen muss (weiß nicht, warum einige Spieletester da etwas anderes behaupten), fehlt der Steuerung eine Dauerlauftaste.

Extra zur Erleichterung für Casual Gamer gibt es verschiedene Hilfen (Minimap, Questmarker usw.), zu denen ich nichts sagen kann, weil nicht verwendet. Was allerdings als tatsächliche Hilfe wirklich fehlt, ist eine Notizfunktion auf der Weltkarte,

Eine der groß angekündigten Neuerungen sollte ja die tolle Kampfsteuerung sein. Was da besser als in der bisherigen Gothic-Reihe sein soll, hat sich mir beim besten Willen nicht erschlossen. Ausnahmslos jeder Kampf ist mühelos durch stures Mausgeklicke zu gewinnen, Wie oben schon erwähnt, kann ich nach einigen Skillsteps kontinuierlich auf den Gegner einschlagen, bis der umfällt. Die Gegner wehren sich ausschließlich mit weit ausholenden Bewegungen (heavy moves), die lange vorher erkennbar sind. Durch eine Rolle rückwärts kann sich der Schafhirte jeweils blitzartig aus der gefährlichen Zone ziehen. Insbesondere diese Rolle rückwärts empfinde ich als legalisiertes Cheaten: der Gegner hat keine Chance. Ich habe das deswegen praktisch nie angewandt.

Für mich waren von den 4 Schwierigkeitsstufen (leicht-normal-schwer-Gothic) zumindest 2 überflüssig (leicht und normal). Ich habe große Strecken in Gothic) und später nur noch in schwer gespielt. Reduziert habe ich die Stufe nur, weil es mir zu langweilig wurde: die Kämpfe in Gothic dauern zwar länger, sind aber nicht wirklich anspruchsvoller. Insgesamt erinnert das Kampfgeschehen eher an HacknSlay á la Diablo2 als an moderne Rollenspiele.

8) Mankos

Rollenspielelemente - Fehlanzeige:
- Es gibt Betten, in denen ich nicht schlafen kann (obwohl es so aussieht);
- Schreine, an denen ich mich nicht "gesund beten" kann (obwohl es so aussieht);
- Lesepulte, an denen ich nichts lesen kann (obwohl...);
- Ambosse, an denen ich nicht schmieden kann (obwohl...);
- Schleifsteine, an denen ich nichts schärfen kann (obwohl...);
- Alchemie-Tische, an denen ich nichts brauen kann, (obwohl...);
- keine Fallen, keine Türschlösser zu knacken, keine Rätsel und Knobeleien,
- kein Überreden, bedrohen, schmeicheln, betören etc.

Unfertig
Die Entwicklung ist ganz offensichtlich nicht zu Ende gebracht worden. Das merkt man nicht nur an den nicht eingehaltenen Versprechungen der Entwickler (wie z.B. ein ausgereiftes Crafting-System). Das wird auch an der Vielzahl von Werkstoffen, für die es (noch) keine Verwendung gibt, deutlich - oder an verschiedenen Orten in der Landschaft, wo es (noch) nicht weiter geht - oder an Vorrichtungen in Tempeln bzw. Dungeons, die nicht benutzbar sind (z.B. die Heilige Schmiede) oder an Städten, die (noch) nicht begehbar sind. Auch die Story selbst macht den Eindruck, als hätte es noch einige Wendungen geben sollen. Allem Anschein nach hat entweder (soll ich sagen: wieder einmal?) das Projektmanagement nicht geklappt oder dem Publisher ist das Geld ausgegangen.

Barrieren
Überall sind unsichtbare Barrieren, die in meinem Fall öfter Auslöser echter Bugs (zu Bugs später mehr) waren.
Beim Versuch, an einer Klippenkante hoch zu springen, scheitert mein Schafhirte, läuft dann ohne mein Zutun weiter, um schließlich den Abhang hinab zu stürzen: Letzten Spielstand laden!
Oder er blieb beim Sprungversuch im Gestein hängen, ich konnte ihn noch drehen, aber nicht mehr da heraus bewegen: Letzten Spielstand...!
Ein andermal will ich mich an eine Orkmeute heranpirschen, will dabei auf einen Vorsprung hüpfen, hänge fest und werde gnadenlos von den anstürmenden Orks verdroschen: Letzten Spielstand...!

9) Fehlerfreiheit?

Das Spiel ist allerorten als bugfrei bewertet worden. Ich sehe das zwiespältig. Zunächst einmal sind Bugs spielzerstörende "Käfer", d.h. Fehler, die als Absturzursache oder schlimmer: als Storystopper (Weiterspielen unmöglich) wirken. Wenn man Arcania so spielt, wie vom Entwickler vorgesehen, ist das Game auch nach meiner Erfahrung bugfrei. Dabei profitiert das Spiel natürlich auch von seiner begrenzten Anlage: Die Spielwelt ist in kleine Häppchen unterteilt, wo man jeweils erst nach Absolvierung der entsprechenden Steps in der Main Quest weiter reisen darf. Das grenzt zwar Fehlerquellen ein, aber zu Lasten des Spielspaßes.

Tut man das aber nicht und hüpft in der Gegend herum (was wohl so eben nicht vorgesehen ist) wie oben beschrieben, bekommt man sehr wohl Storystopper serviert, also echte Bugs. Wenn ich - nach reichlich RPG-Erfahrung - nicht regelmäßig sichern würde (mind. alle 15 Minuten), hätte ich mich ziemlich geärgert.

Daneben gibt es noch Fehler, die keine Bugs sind:
- eine Reihe von kleinen Grafikfehler (manche NPCs sehen im Dialog aus, als hätten sie Lepra);
- einige Gegenstände, die sich nicht packen lassen;
- Kämpfe, bei denen ich durch den Gegner durchhaue ohne Wirkung zu hinterlassen;
- Gegenstände, die nach Händlerbesuch aus dem Inventar verschwunden sind;
- lustige Bezeichnungen für Lehnstühle ("Error: Should never be displayed")

10) Abschließendes Fazit:

Arcania ist knapp durchschnittliches Rollenspiel für sog. Casual Gamer, d.h. für Spieler mit eher geringen Ansprüchen an Computer-Spiele. Ein Casual, der viel Freude an opulenter Grafik hat, ist mit Arcania sicher gut bedient. Für einen ernsthaften RPG-Fan (als solchen ordne ich mich selbst ein) ist dieses Spiel eine Enttäuschung, weil es eigentlich ein Blender ist: Es verspricht Rollenspielcharakter (zumal es auch noch unter der Marke "Gothic" segelt), bietet aber nur einen glatten Ablauf und eine schöne Oberfläche.

In Schulnoten ausgedrückt gebe ich Arcania zwei Noten:
aus Sicht eines Casual Gamers eine 3 minus (eingängig und glatt runter zu spielen, hübsche Grafik, Retorten-NPCs, moralfreie Umwelt, flache Story);
aus Sicht des RPG-Fans eine 4,5 (anspruchslos, über weite Strecken langweilig, fehlende Rollenspielelemente).
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am 21. Oktober 2010
Wie erwartet gibt es zu "ArcaniA - Gothic 4" bereits kurze Zeit nach Erscheinen eine übergroße Auswahl an Rezensionen. Die Gesamttendenz der Bewertungen spricht dabei eine deutliche Sprache und kann meiner Ansicht nach von potentiellen Käufern guten Gewissens beachtet werden - auch wenn viele der extrem positiven und auch der vernichtend negativen Rezensionen nicht annähernd objektiv zu sein scheinen.

Ich selbst habe "ArcaniA" trotz einigen Unbehagens nach den letzten Teilen der Reihe vorbestellt und vor Spielbeginn keine Rezensionen, auch nicht von Fachzeitschriften, gelesen, um möglichst unbeeinflusst berichten zu können. Um das Fazit vorwegzunehmen: Fairerweise hätte Publisher JoWood den Namen "Gothic" tatsächlich aus dem Titel streichen sollen. Das wäre zwar schon beim katastrophalen Add-On "Götterdämmerung" zum bestenfalls durchschnittlichen "Gothic 3" angebracht gewesen, bei "ArcaniA" erinnern jedoch höchstens winzige Spurenelemente an einen der größten Klassiker der deutschsprachigen Rollenspielgeschichte.

Dabei hat sich das Programmierteam von Spellbound merklich bemüht. Zwar verlief die Installation bei mir ein wenig holprig (zwischendurch denkt man mehrfach, das Programm wäre abgestürzt), danach gibt es aber einiges zu bewundern. Das beginnt beim wie immer grandiosen Soundtrack, der im Spiel durch eine fantastische Geräuschkulisse und großteils sehr gute Synchronsprecher ergänzt wird. Auch die Grafik ist wunderbar gelungen und wirkt wie aus einem Guss, sehr gute Wetterwechsel inklusive. Technisch ist - heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr - ebenfalls alles im grünen Bereich. Auf meinem System waren keinerlei Abstürze und Performance-Probleme zu verzeichnen. Vereinzelt gibt es zwar Grafik- und Clippingfehler, diese sind aber zu verschmerzen. Auch die eingeblendeten Texte sind weitgehend fehlerfrei, lediglich auf den Ladebildschirmen passen sie bei mir zeitweise nicht ganz ins Bild. Sagenhaft sind übrigens die kurzen Ladezeiten - Respekt dafür an die Programmierer. Die Hintergrundgeschichte selbst kommt nach etwas zähem Tutorial ganz gut in Fahrt, wird zwischenzeitig allerdings ziemlich wirr. Ein Wermutstropfen ist die relativ kurze Spielzeit. Der neue Held (natürlich wieder namenlos) ist zwar ganz gelungen, besitzt aber nicht die sympathisch-kauzige Art seines Vorgängers (zumindest in Teil 1-3). Das Treffen mit alten Bekannten wirkt etwas zu gezwungen und aufgesetzt, sorgt aber für einen großen Nostalgiebonus. Eine sinnvolle Erweiterung wurde mit Minimap inklusive Quest-Anzeige zwar integriert, leider aber ziemlich halbherzig umgesetzt.

Viel mehr Positives ist leider nicht anzumerken. Hauptgrund dafür ist sicherlich für viele (so auch für mich), dass das Spiel eben "Gothic" im Titel trägt und sich damit mit den legendären Vorgängern messen muss. Problematisch ist dabei, dass gerade einige der größten Tugenden der ersten beiden Teile gestrichen wurden, während aus Kritikpunkten von Teil 3 offensichtlich wenig gelernt wurde.

Das gilt vor allem für das neuerlich ziemlich misslungene Kampfsystem, das in stupides Dauergeklicke ausartet. Dennoch sind die Kämpfe sehr leicht gehalten, zudem wird der Held rasend schnell mächtiger, sodass ein Ausflug in eine Höhle keine große Herausforderung ist. Letztlich ist auch die Spielwelt trotz ihrer Einteilung in relativ überschaubare Gebiete wieder ein wenig zu groß ausgefallen - es gibt daher einige Längen, die aber nicht allzu sehr stören, da die Gegend zumindest optisch sehr schön umgesetzt wurde. Unschön sind dafür die vielen unsichtbaren Grenzen - man kann nicht nur später vorgesehene Gebiete nicht betreten, auch ein kleiner See ist mangels Schwimmkenntnissen ein unüberwindliches Hindernis, ebenso kniehohe Felsen. Eine Rückkehr in bereits besuchtes Terrain ist übrigens möglich, aber kaum jemals nötig. Extrem vereinfacht wurde die Charakterentwicklung. Lehrer gibt es keine mehr, Erfahrungspunkte werden nach einem Stufenaufstieg auf diverse Skills verteilt. Erinnert an andere Rollenspielserien, ist aber längst nicht so elegant und umfassend gelöst, wie man sich das gewünscht hätte. Eine zu geringe Auswahl an NPC-Designs und fehlende Mimik bei manchen Figuren kann man zwar verschmerzen, zeugen jedoch deutlich davon, dass die Spielentwicklung vermutlich ein wenig überambitioniert angegangen wurde.

Die erwähnten Punkte sind zwar keinesfalls zu vernachlässigen, aber in meinen Augen nicht so dramatisch wie drei andere Änderungen, bei denen ich einfach nicht verstehe, was sich das Team dabei gedacht hat. Das größte Manko davon ist - zumindest für mich - der im Vergleich zu früher wesentlich zurückgeschraubte Realismus. So ist es jetzt ohne Probleme möglich, die Truhe des Besitzers in dessen Anwesenheit zu plündern. Geradezu absurd ist es, wenn man einem Händler auf diese Weise die vor seinen Augen gestohlenen Waren zurückverkauft. So etwas sollte es in einem Rollenspiel einfach nicht geben. Auch können im Optionsmenü "Rollenspiel-Aktivitäten" aktiviert werden. Hier kann man sich also aussuchen, ob man sich in Betten legen, Kessel benutzen oder Schwerter schleifen will. Leider hat die Aktivierung aber keine praktische Funktion, zwar kann man sich danach an ein Lagerfeuer setzen, Fleisch braten kann man allerdings nicht. Wozu diese Funktion überhaupt nötig ist, wissen wohl nur die Programmierer. Damit geht ein weiterer Realismusverlust einher: das Crafting-System wurde so weit wie nur irgend möglich vereinfacht. Um das erwähnte Fleisch zu braten braucht man also kein Lagerfeuer mehr, sondern nur das entsprechende Rezept und die passenden Zutaten, dann reichen zwei Klicks. Gleiches gilt fürs Schmieden und die Alchemie. Hier ist es wohl wirklich besser, "Rollenspiel-Aktivitäten" zu deaktivieren, dann braucht man sich wenigstens nicht immer zu fragen, wozu im Dorf ein Amboss herumsteht, den man zwar gebrauchen, aber nicht benutzen kann. Ein Tag-Nacht-Wechsel ist zwar integriert, hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Spiel. Alle NPCs sind Tag und Nacht ansprechbar und an ihrem Arbeitsplatz, dazu kommt, dass man selbst auch zur "Nachtarbeit" verdammt ist, da beim Schlafen in Betten die Zeit nicht schneller vergeht. Auch ein Rufsystem oder ähnliches ist nicht vorhanden, noch dazu ist es nicht möglich, Charaktere anzugreifen, wenn das Programm das nicht vorsieht. Wozu wird man beispielsweise in der Kneipe gewarnt, "ja keinen Ärger zu machen", wenn das sowieso nicht möglich ist? Stehlen aus Truhen hat keine Konsequenzen, Taschendiebstal wurde gestrichen und Angriffe auf NPCs richten keinen Schaden an...

Die zweite, eigentlich ebenso schwerwiegende Veränderung ist das gestrichene Fraktionssystem. Man kann sich keiner der im Spiel für die NPCs vorhandenen Gilden anschließen. Dadurch fällt es schwer, sich mit einer Seite zu identifizieren und es geht sehr viel an Tiefgang verloren. In Verbindung mit dem an einzelne "Levels" erinnernden Aufbau der Spielwelt führt das auch zu einem praktisch nicht vorhandenen Wiederspielwert.

Auf diesen Wiederspielwert wirkt sich auch der dritte Punkt dieser Aufzählung negativ aus. Handlungen in der "Gothic"-Welt haben keinerlei Auswirkungen mehr. So ist es im Rahmen der Haupt-Quest zwar gelegentlich möglich, sich eines Problems auf die eine oder andere Art aufzunehmen, spürbare Konsequenzen gibt es aber nicht. Auch die Questgeber erwähnen die Lösung des Spielers maximal in einem Nebensatz. Eine Rückkehr zum Questgeber ist übrigens nicht wirklich nötig, da man für die Vollzugsmeldung keine Erfahrungspunkte mehr erhält.

Mit diesen Ungereimtheiten und Schwachpunkten hätte es das Programm wohl auch unter anderem Namen sehr schwer. Was neben dem fehlenden, berüchtigten "Gothic-Feeling" noch auffällt: an vielen Ecken und Ende wirkt das Programm trotz weitgehender Bug-Freiheit einfach unfertig. Hinweise darauf sind die beschriebene "Rollenspielelemente-Funktion", die kurze Spielzeit, die stellenweise vorkommenden doppelten Charaktermodelle, das hastig zusammengeschustert wirkende Aufstiegssystem, der Mangel an alternativen Lösungsmöglichkeiten und eine oft unangenehm störende Abwesenheit von Logik und Schlüssigkeit. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das alles genauso geplant war - eventuell hatte es JoWood mal wieder eiliger als gut für das Spiel war.

Der Meinung vieler Mitrezensenten, "Risen" wäre eigentlich das viel bessere, weil authentischere "Gothic 4" muss man sich insgesamt leider vorbehaltlos anschließen. Aber auch ohne die "Veteranenbrille" sind die dargelegten Mängel meiner Ansicht nach einfach zu groß, um mehr als 2 Sterne zu vergeben. Eventuell können Spieler mit emotionaler Bindung an die Vorgänger noch einen Stern abziehen, absolute "Gothic"-Neulinge einen addieren. Aber auch für sie dürfte das Spielerlebnis maximal durchwachsen sein.
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am 30. September 2012
Gothic 1 war toll, Gothic 2 sehr gut, die 3 hat's auch noch gerockt (außer Götterdämmerung).
Aber bitte - was soll das?
Ausruhen auf einem guten Namen?
Ich war echt enttäuscht.

Positiv:
-Man kann das Spiel durchspielen ohne an einem Bug im Hauptquest hängen zu bleiben.
-Man muss seine grauen Gehirnzellen nicht ein mal anstrengen (ob das ein Vorteil ist?)
-Kurze Dialoge - ganz gut animiert
-kaum Ladezeiten
-unendliche Speicherplätze (in z.B. Dungeon-Siege3 nicht)

Negativ:
-Die grottenschlechte Grafik - obwohl auf einem schnellen Rechner gespielt und alles hoch gezogen – alles war pixelig – Bäume und Pflanzen haben gezittert – der Hauptcharakter hüpft vor einem her wie ein Gummimännchen
-Die Story (gab es überhaupt eine?)
-Die Quests - holen, bringen, töten
(ich hab weder 12 Spinnenetze, noch 20 hiervon oder 30 davon (Artefakte) gefunden - obwohl ich alles abgegrast habe - demotivierend)
-Die Umwelt - war unheimlich karg - Inneneinrichtung wenig und immer das gleiche- dazu viele Textur- und Clippingfehler -
-und es gab höchstens noch 6 Personen im Spiel - die einfach immer wieder geclont wurden
-die Gegner - wenige und eigentlich sehr dämlich
-die Ausrüstung - Hüstel - einfach, langweilig - Sammeln und verkaufen lohnt sich gar nicht
-Aufleveln - langweilig - ich hab die drei Punkte immer auf die ersten vier Eigenschaften (Krieger) verteilt - mehr gab's da nicht zu tun
-die Welten - kaum zu glauben - aber die Welt ist rund - zumindest fast - denn es gab ein paar davon - Wald - Dschungel - Moor etc. und man konnte sie immer einmal im Kreis ablaufen - wow wie aufregend
-Kampfsystem - immer draufhauen
-die Steuerung – ist auch schlimm – trotz allem Versuchen schwankte meine Maussteuerung schrecklich hin und her – nach 3 Stunden Spielzeit kam man sich betrunken vor

Was an Gothic erinnerte (in Memoriam - zum Gedenken an - Gothic - weil es wohl damit zu Grabe getragen wurde):
-einmal die Musik (Ich bekam kurz eine Gänsehaut als ich ein Lied erkannte)
-die Pflanzen (Kronstöckel, Manapflanzen)
-die Tiere (Minecrawler, Raptoren, Orks)
-die Mitstreiter (Xardas, Lester, Gorn, Diego)
-und der Namenlose Held

Fazit: Es war einmal - doch dass hier ist es ganz bestimmt nicht - Schade um das Geld und die Zeit!!! Doch die Hoffnung stirbt zuletzt!!!
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am 1. September 2015
Ich kanns einfach nicht fassen was die hier für einen müll entwickelt haben. leider kann ich nicht 0 sterne geben denn einer ist schon zu gut für diesen abfall. finger weg.
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am 22. November 2012
Dieses Spiel ist bei weitem das überflüssigste was ich jemals in mein Laufwerk geschoben habe... Ich hoffe es verzeiht mir das!
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am 13. Oktober 2010
Die Gothic Reihe lass ich jetz mal komplett aussen vor,
weil's inzwischen absolut indiskutabel ist dieses "Machwerk" da auch nur entfernt mit zu vergleichen.
Denke das hat eh schon jeder eingesehen.
Mit einem guten RPG wär Ich ja absolut zufrieden gewesen (Lieblingsgenre von Mir)
aber Arcania hat es nichtmal geschafft ein mittelprächtiges Rollenspiel zu werden.

Persönlich hat Mir der Testbericht von 4Player's am besten gefallen.
Trifft leider den Nagel auf den Kopf aber wie gesagt das ist Ansichtssache.
Selbst mein Lieblingsmagazin die GameStar, hatte nicht den Mumm ne anständige Wertung zu geben
(Standart 70% aufwärts solange es nicht vollkommen unspielbar ist)

Für die die es nicht gelesen haben:

Wir erwarten sinnvolle, vielfältige Quests mit starken Belohnungen.
Die hat Arcania nicht. Wir erwarten eine sauber erzählte, motivierende Geschichte.
Die hat Arcania nicht. Wir erwarten ein ausgefeiltes Charaktersystem mit vielfältigen Entscheidungen und klaren Auswirkungen.
Das hat Arcania nicht. Wir erwarten eine lebendige, schlüssige, gut gefüllte und glaubwürdige Spielwelt.
Die hat Arcania nicht. Einzig das gute Kampfsystem und die hübsche Grafik ragen aus dem Mittelmaß heraus.

Aber 69% geben !? (ohne Worte, da find ich 40%-50% von 4Players/Gamona/Areagames wesentlich realistischer)

Wirklich das einzig erwähnenswerte ist halt die Grafik,
was im Jahr 2010 durch bessere Hardware und schnellere Rechner bei den meisten Spielern auch nicht so die Super Leistung ist.

Kampfsystem wird durch den lächerlichen Schwierigkeitsgrad komplett aus den Angeln gehoben.

Im Questdisign ist selbst World of Warcraft inzwischen weiter.

Und Bugfrei (ja, sowas setz Ich immernoch vorraus !) bzw. das sich das Spiel doch Installieren !!! lässt,
hoch anzurechnen, also wirklich Lächerlich !
Nach den vorrigen Debackeln sowieso Pflicht gewesen !
Das war wohl schon zuviel Arbeit für Publisher Jowood und Entwickler Spellbound, da ist der ganze Rest leider auf der Strecke geblieben.

Features wie:

* Große Außenareale (im Minutentakt an sämtlichen Ecken und Kanten hängenbleiben, riesige Flächen ohne besondere
Schauplätze oder anderen interessanten Ecken, kein Schwimmen oder Tauchen,
Banditen verperren den Weg, Geröll versperrt den Weg, ein Tor versperrt den Weg usw.)

* Verschiedene Klimazonen (Es gibt sogar einen verschneiten Abschnitt, der aber nur rund fünf Minuten dauert.^^)

* Fantastische Darstellung von Flora und Fauna

* Dynamischer Tag/Nacht-Wechsel mit fantastischer Beleuchtung
(der Hell-Dunkel-Kreislauf wirkt sich nicht spielerisch aus)

* Echtzeit-Schattenberechnungen für die gesamte Spielwelt (2010 natürlich der Knaller schlechthin)

* Konsistente, bekannte und glaubwürdige Charaktere
(kein Tagesablauf, ungelenke Animationen, steife Gesichter und zahlreiche Klon-Insulaner)
* Hoher Stellenwert arkaner Fähigkeiten
(extrem simples Talentsystem, wenige erlernbare Fertigkeiten, kaum Experimente möglich)

Tiefgang, Charakterentwicklung, Dramaturgie und oft auch Logik können Sie vergessen.
Wer nicht wirklich jedes Rollenspiel mitnimmt, das gerade erscheint, der kann Arcania auslassen, ohne das Geringste zu verpassen.
Was für ein trauriges Urteil.

KEINE KAUFEMPFEHLUNG
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am 23. August 2014
prima Preis Leistungsverhältnis. Zum Spiel selbst kann ich nur sagen das mein PC dafür wohl nicht mehr reicht. Ich arbeite grade daran und probiers dann aus. Trotzdem: Vielen Dank !!!
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