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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
If on a Winter'S Night (Ltd.Deluxe ed.)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:41,00 €+ 3,00 € Versandkosten


am 26. November 2015
Winterlich? Ja.
Weihnachtlich? Nur teilweise.
Auf jeden Fall sind es nicht die herkömmlichen Winter-Weihnachtszeit-Lieder, die Sting ausgesucht hat. Anders ausgedrückt: Es handelt sich um den Gegenentwurf zu Rudolph, the red-nosed reindeer. Beginnend mit dem traditionellen GABRIEL’S MESSAGE, in dem Gabriel der Jungfrau Maria die Botschaft ihrer bevorstehenden Mutterschaft verkündet. Endend mit YOU ONLY CROSS MY MIND IN WINTER, inspiriert von einer Melodie von J.S. Bach (Sechste Cello Suite). Dazwischen liegt zB der Leierkastenmann (THE HURDY-GURDY MAN) von Schubert in englischer Übersetzung. Sting gesteht hier, dass er sich bei der Übersetzung gewisse Freiheiten erlaubt hat. Zwei Beiträge stammen von Henry Purcell (1659-1695): NOW WINTER COMES SLOWLY und COLD SONG aus der Halboper King Arthur. Beide Stücke sind kurz, sehr kurz. Man ahnt es bereits aufgrund der Lebensdaten ihres Komponisten – Es handelt sich um ein eher altertümliches Englisch:

What power art thou who from below
Hast made me rise unwillingly and slow
From beds of everlasting snow?
See’st thou not how stiff, how stiff and wondrous old.
Far, far unfit to hear the bitter cold?
I can scarcely move or draw my breath:
Let me, let me, let me freeze again to death.
(Cold Song)

Besser gefallen hat mir persönlich SOUL CAKE, ein Halloween-Lied:
A soul cake, a soul cake,
Please, good missus, a soul cake,
An apple, a pear, a plum or a cherry,
Any good thing to make us all merry.
Usw.
Wobei der Namen gebende Soul-Cake nicht für die Lebenden gedacht ist ... Ein Halloween-Lied eben.

Die Melodien…
… sind eher keltisch inspiriert, teilweise haben sie mich an Sphärenklänge erinnert. Dazu passt, dass reichlich traditionelle Musikinstrumente verwendet wurden: Melodeon (kleines Akkordeon), Mandoline, Lap dulcimer (eine Art Zither?), Rahmentrommel (Frame Drum), Kleine Trommel (Snare Drum), Cellos , Flöte, Oud, Horn und mehr.

Ein anderer Rezensent hat geschrieben, dass es ihn an Hausmusik erinnert. Dem stimme ich voll und ganz zu. Eine Reihe von Freunden abends vor einem Kaminfeuer, eben dieses Bild hatte ich während dem Hören der CD vor Augen.

Positiv:
Keine Plastikverpackung, sondern Karton.
Links das Beiheft mit ausführlichen Beschreibungen des Entstehungsprozesses dieser CD sowie mit allen Texten.
Rechts die CD

Mein Fazit:
Alles in allem war diese CD nicht so ganz mein Fall. Etwas zu bedächtig. Mit einer etwas zu altertümlichen Sprache.

Mein Tipp:
Vor dem Kauf unbedingt reinhören.
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am 10. Dezember 2016
Seit 2009 höre ich jedes Jahr zur Winterzeit diese wunderschöne CD. Das Verständnis und die Hingabe zu schöner Musik sollte allerdings auf jeden Fall vorhanden sein, um dieses Album genießen zu können. Es handelt sich um kein 0815 Pop-Weihnachtsalbum.
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am 26. Juni 2016
If on a Winters's Night von Sting verzaubert nicht nur die weihnachtlichen Tage und Abende in wunderschöne Stimmungen. Ein sehr schönes Geschenk.
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am 12. Januar 2011
If on a Winter's Night ist eine der gelungensten CD's, die ich in den letzten Jahren gekauft habe. Eingespielt von einer Handvoll - von Sting eingeladenen - Musikerinnen und Musikern, atmosphärisch stilecht im Hochwinter, in einem Landhaus in der Toskana, bietet dieses Album traditionelle Britische Musik aus mehreren Epochen. Obwohl ausschließlich klassisch akustisch instrumentiert, habe ich nicht den Eindruck "alte" Musik, sondern nur zeitlos schöne Musik zu hören. Die CD ist wunderschön gestaltet, die Bilder unterstreichen die Musik, und es gibt ausführliche Infotexte zu den Aufnahmen. Ein rundes Stück Musik, nicht nur für Sting Fans, die teilweise Überraschungen erleben werden. Höranleitung: CD einlegen, Kamin anheizen, zuhören ... Freude haben.
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am 24. Oktober 2009
Nach der Reuniontour mit Police hatten viele ein neues Popalbum im Stile von Police oder mindestens eine poppiges Album erwartet. Was Sting hier aber abliefert ist ein klassisches Album mit vielen Traditionellen Titeln und zwei Eigenkompositionen, die sparsam instrumentiert sind.

Dieses "Winteralbum" passt wunderbar zu einem Abend vor dem Kamin mit einem guten Rotwein. Es ist ein leises Album geworden, das zum zuhören zwingt um es genießen zu können. Einfach im Hintergrund das Album laufen zu lassen oder mal die 30 Sekunden bei Amazon herein hören klappt hier ganz und gar nicht.

Sehr bedächtig kommt dieses Album daher, dass ein toller Song wie Soul Cake noch mehr herausragt und durch seine fröhliche und fast schon heitere Art total überzeugen kann. Aber auch die ruhigen Songs wissen wie "The hounds of winter", eine Sting Komposition, wirklich total zu überzeugen.

Aber manchmal singt Sting mit verstellter Stimme, die für mich leider so gar nicht meinen Geschmack trifft und nach meiner Meinung auch nicht zu den Titeln passt und das stört ein wenig den Genuss.

Dennoch ist es ein Album das einfach zur Winterzeit passt und sich genießen lässt.
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am 19. September 2014
wahrscheinlich nicht Jedermanns Sache, ich habe mich sofort in diese Lieder verliebt und sie sind inzwischen Bestandteil unserer jährlichen Weihnachtsrituale
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am 10. Januar 2012
Ein fantastischer Hörgenuss.
Man scheint den Winter in seinen verschiedenen Facetten zu spüren - eine CD fast wie eine Wintermeditation.
Ich beschreibe die Musik als traditionell, warm, kammermusikalisch, poppig, klar, keltisch, mitreißend, froh, melancholisch, schwungvoll, freundlich, strahlend - einfach und gut!
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am 27. Oktober 2009
Jedes Jahr aufs neue beginnt der Winterfreund ein wohliges Bauchgefühl zu bekommen, wenn die ersten Morgenstunden von trübem Dämmerlicht heimgesucht werden, der unverkennbare Geruch von heizungwarmer Luft einen Umschließt und die Aktionsflächen der Kaufhäuser erste Weihnachtsleckereien anpreisen. Um es vorwegzunehemen, ein reinrassiges Weihnachtsalbum schauen Sie sich auf dieser Seite nicht an. Mit einem Saison Album haben wir es trotzdem zu tun. Schaut man sich die diesjährigen Veröffentlichungen auf diesem Sektor an stechen dem Freund von Qualitätsmusik wohl 2 Namen besonders ins Auge. Bob Dylans "Christmas in the heart" und das Album das Sie sich hier grade anschauen. Gegensätzlicher könnten beide nicht sein. Ruft Dylans Album grade die für die 50er jahre typischen heimeligen Weihnachtsabende in den USA an, beschwört er dabei die (zurecht nostalgisch vereehrten) Prophezeiungen der Prä-Konsum Weihnachtsgeister herauf, so nimmt uns Sting mit zu noch älteren Geistern. Die sind mitunter nicht so freundlich und produkttauglich, würden sich nicht mit Nat King Cole an heissen Maronen erfreuen und doch belehrt uns Sting eines besseren, wenn wir denken wir könnten auf sie verzichten. Läuft man in einer frostigen Nacht durch einsame Feldwege und füttert vorher seinen MP3 Player mit diesem Album beginnt man es auf noch viel tiefere Arten zu entdecken. Dieses Winteralbum zeigt so viele Dinge , die einem vorher kein anderes Weihnachtsalbum offenbaren wollte. Es ist entspannend, beruhigend und ermahnend zugleich. Ein Appell nicht nur die nahe Vergangenheit zu betrachten."Soul Cake" "Christmas at Sea" und "the snow it melts the soonest" sind wunderschöne und gespenstisch wohlige Weisen, die schon viel zu lange niemand mehr wahrgenommen hat. Musikalisch und klanglich bewegt sich Sting auf gewohnt hohem Niveau. Die Steerpike Studios geben dem ganzen eine ungewöhnliche Tiefe.
Ich weiss das viele Kritiken in renommierten Zeitschriften nicht so euphorisch auf dieses Album reagiert haben, rate aber jedem dazu sich seine eigene Meinung zu bilden. Sting wird seine Hinwendung zu "intellektuelleren" Musikrichtungen immer mit Skepsis oder Belustigung begegnet. Ich selbst habe auch nie viel davon gehalten und bin der Meinung das bspw. seine John Dowland Interpretationen auch in viel bedeutenderen künstlerischen Interpretationen vorliegen. Nichts desto trotz will ich Künstler die über den Tellerrand schauen können und einfach alles realisieren das sie wirklich wollen. Wenn das Ergebnis so klingt wie dieses Album, freue ich mich umso mehr.
Das ich bei all der Begeisterung trotzdem einen Stern abziehe musste ich mir lange überlegen, kam aber nicht drum herum. Als alter Jazzer kann ich es beim besten Willen nicht ertragen, das bei der sehr beswingten Nummer "The Burning Babe" Sting es geschafft hat mit Kenny Garrett und Jack DeJohnette zwei absolute Koryphäen für sein Album zu gewinnen, diese aber fast schon abgewürgt werden durch die Beschneidung des Stückes auf 2:46! Wenn es zur Nummer passen würde OK, es müssen nicht immer 10 Minuten Improvisationen sein. Aber grade wenn es etwas in Fahrt kommt, was hört man da??? Ein Fade out!!! Nennen Sie mich nachher einen Dickkopf, Ignoranten Fanatiker Puristen oder sonstwas... aber das ertrage ich nicht :-)
Allen eine schöne Vorweihnachtszeit. Mögen Sie alle Zeit für sich finden.
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am 13. Oktober 2009
..beginnt Anfang diesen Jahres in einem Haus in der Toscana.(Nein, keine Angst, der Held kommt nicht mit hochgeschlossenem Mantel und Pelzkragen aus der Tür und sein Blick schweift auch nicht in die gottverlassene Toscanische verschneite Tiefebene wie bei Rosamunde Pilcher)Sting und Produzent und Dirigent Bob Sadin(bekannt durch arbeiten mit Milton Nasciemento und Madeleine Peroeux und Kathleen Battle)arbeiten hochkonzentriert an Stings neuen Album, das sich mit Weihnachts, Wiegen und Volksliedern auseinander setzt. Sting fährt einige illustre Namen dabei auf(Chris Botti und Ibrahim Malouff, Trompeten)Daniel Hope, Violine, Dominic Miller, Gitarre, um nur einige zu nennen.
Und um es vorweg zu nehmen, man sollte Stings "Songs from the Labyrinth" mit den John Dowland Kompositionen gemocht haben und sich auf das eine oder andere Musikalische Abenteuer hierbei ein zu lassen.
Sting und seine Musiker interpretieren stimmungsvolle Klassische Musik, die zum zuhören zwingt. Purcells "The Cold Song" oder auch Schuberts "Leiermann" aus dessen Winterreise mutiert zum etwas Freigeistigen
"Hurdy Gurdy Man" auf Englisch, sowie "Lo how a Rose e èr Blooming" entpuppt sich mit zartem von Julian Suttons Melodeon begleitet, als ".. es ist ein Ros entsprungen" und wirkt dabei gar nicht mal "peinlich" . Mit "Hounds of Winter" und " Lullaby for an Anxious Child" steuert er noch zwei Eigenkompositionen dazu und lässt auch da den berühmten Funken überspringen.
Der Eröffnungssong "Gabriels Message" mit dezenter Trompete und Fidel begleitet, hat den gewissen Charme sich auf den Song einlassen zu wollen.
Man sollte das ganze Album vielleicht als abenteuerlustig bezeichnen, irgendwie gegen den Strich gebürstet, aber doch durchaus, wenn man Zeit und Muße mitbringt, reizvoll und verstörend gleichzeitig. Für viele wird Stings Platte nach dem zweiten Song im Bermudadreieck eines jeden CD Regales verschwinden(oder wenn rechtzeitig genug gekauft, als Mitbringsel für die Omma zu Weihnachten weitergereicht)aber man sollte Sting für den Mut, die Abenteuerlust und den Genius danken, etwas gegen den derzeitigen mitunter musikalischen(banalen) Strom zu schwimmen und so eine Platte gemacht zu haben.
Zitat Sting(aus einem gelesenen Interview) " Ich denke über das nach, was mir die Vergangenheit gebracht hat.Und frage mich , was ich wohl vom kommenden Jahr erwarten kann." Wir sind auch gespannt und sicher, dieses Album
wird die Fans polarisieren...
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am 24. Oktober 2009
... ist aber nicht drin. Aber das hat man nach den ersten Hörproben auch nicht erwartet. Trotzdem war sein Name der Hauptgrund für mich, dieses Album zu kaufen. Von einem anderen Künstler hätte dieses eigenwillige Album sicherlich wenig Chancen auf dem Musikmarkt.

Aber diese meine Einschätzung hat auch viele Vorteile: Würde jeder bekannte Künstler immer nur seinem Stil treu bleiben, könnten wir uns natürlich auf ihn verlassen, würden aber auch irgendwann ein wenig gelangweilt sein, oder? Wer will schon immer Einheitsbrei? Auch wenn es die Lieblingsband ist.
Sting hat schon so einige Wandlungen durchgemacht. Sting solo war noch NIE Police. Und trotzdem hat er seine Chance und Popularität genutzt, Interessantes und Neues zu machen, uns anzubieten. Und ich habe diese Wandlung sehr genossen.

Doch dieses Album ist schon sehr eigenwillig. Weihnachstlieder und Traditionals von Sting? Dieses Album lebt größtenteils von der einzigartigen Stimme Stings. Es klingt manchmal wie "Hausmusik": Die Familie trifft sich nach einem langem und anstrengendem Jahr in der Fremde in besinnlicher Runde zur Weihnachtszeit. Jeder holt sein Instrument heraus (welches er zufällig dabei hat) und man beginnt zu musizieren. Der Familienvater übernimmt natürlich die Stimme - ist ja logisch, oder? Wenn man das kleine Booklet aufschlägt, wird dieser Eindruck durch das erste Foto noch unterstützt.
Es ist qualitativ sicherlich gute "Hausmusik", das Cello, die Klarinette, die Geige etc. passen gut zusammen, werden nicht aufdringlich gespielt. Und Stings Stimme "umarmt" die Instrumente sehr angenehm.

Dem ruhigen Einstieg mit "Gabriel's Message" folgt ein wenig Tempo. "Soul Cake" und "There's No Rose ..." sind ein wenig schneller, wohingegen "The Snow ..." fast schon Sprechgesang ist. "Lo How A Rose ..." ist eine sehr schöne Interpretation von "Es ist ein Ros' entsprungen", vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit angenehm zu hören. Bei "The Burning Babe" kommt zum Ende durch einen jazzigen Saxophonabgang ein wenig der bekannte Sting hindurch. Alle anderen Songs wirken wohl eher im Gesamtkonzept und sind im ersten Moment nicht sehr hervorstechend.

Fazit: Ein sehr besinnliches Album, eine schöne Stimme - aber kein typisches Sting-Album. Und wenn nicht Sting draufstände, wäre es nicht in meinem CD-Schrank. Ob ich es vermissen würde, weiß ich nicht genau. Das kann ich vielleicht nach der kalten Jahreszeit sagen, in welcher es mich sicher begleiten wird.
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