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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
23
4,6 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,59 €


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am 15. Mai 2014
Version CD + Blu-ray

mit DTS HD Master Audio 5.1

Schon die ersten angespielten Minuten wischen die Befürchtungen komplett hinweg, dass die Surroundabmischung ähnlich der CTTE nicht wirklich meinen hohen Erwartungen an einen Steven Wilson Mix entspricht. Selbst Bass gibt es hier zu bewundern, dazu in Anbetracht des Alters tollen luftigen Surroundsound. Der etwas niedrigere Volumenpegel ist zu verkraften und stellt keinen Mangel dar.

Auch musikalisch gefällt mir persönlich dieses Album besser wie CTTE.

Mir fehlt nichts.

Musik 10/10

DTS HD MA 10/10
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am 29. April 2014
Die Erwartungen waren hochgesteckt, nachdem Steven Wilson bereits Ende letzten Jahres seine erste Neuabmischung aus dem Yes-Katalog, Close To The Edge, vorgelegt hatte. Und sie wurden weit übertroffen!! War CTTE in der 5.1 Abmischung schon herrlich räumlich und sehr detailliert in der Auflösung der Instrumentierung, so verblüfft nun die Neuabmischung des Yes-Albums sowohl in der neuen Stereofassung als auch insbesondere in der Surround-Abmischung mit einer fantastischen Dynamik! Hier wird mal nicht alles mit der heute üblichen Kompression „plattgemacht“. Der Schlußteil von Yours No Disgrace, aber auch Würm von Starship Trooper und der Schlußteil von Perpetuel Change wirbeln wie ein Tornado aus den Boxen. Ein Sounderlebnis vom Feinsten!

Die Puristen werden jetzt sicherlich einwenden, dass ist aber nicht mehr der Sound, den ich damals in den 70er Jahren erlebt habe und der mich begeistert hat. Ja, damals haben wir mehrheitlich die Musik auch nur in mono oder gar nur aus dem Transistorradio gehört, aber es war etwas bahnbrechendes Neues, deshalb waren wir begeistert. Heute ist die Musik nichts Neues mehr, dafür haben wir die Möglichkeit aufgrund des technischen Fortschrittes, die Musik ohne Abstriche so zu hören, wie sie damals in den Studios aufgenommen und erstmals abgemischt wurde, und darüber hinaus, durch Neuabmischungen andere klangliche Interpretationen zu erzielen, so dass man das Gefühl hat, etwas ganz Neues zu hören. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Neuabmischung mit sehr viel Fingerspitzengefühl, am Original angelehnt und ohne, dass Soundspielereien zum Selbstzweck werden, durchgeführt werden. Und das beherrscht Steven Wilson phänomenal gut!

Die jetzt erschienene Neuauflage des Yes-Albums auf Blu Ray Disc bietet nun für jeden das passende: Die Original-Abmischung von 1971, die neue Abmischung von Steven Wilson in Stereo- und 5.1 Format sowie, und das hat mich zusätzlich begeistert, eine neu abgemischte reine Instrumentalversion in Stereo. Auf die in den Extras und alternativen Album mitgelieferten Live-Aufnahmen kann man allerdings aufgrund der miesen Bootleg-Qualität gerne verzichten.

Als nächste Neuabmischung von Steven Wilson aus dem Yes-Katalog ist Going For The One im Herbst vorgesehen. Besonders würde ich mich freuen, wenn S.W. sich das innovativste aller Yes-Werke vornehmen würde – Tales From Topographic Oceans. Das wäre der musikalische Himmel auf Erden!
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am 23. April 2017
great album plays great and sounds wonderful very pleased with the quality of the album. Has lots of good songs on the record.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Juli 2015
Yes zählen zu recht zu den wichtigsten, einflussreichsten und auch erfolgreichsten Progressive Rock Bands der goldenen Ära dieser Richtung. Das Herz der Band war immer Chris Squire, der als einziges Bandmitglied nicht nur auf all ihren Alben dabei war, sondern auch einen immensen Input für ihre musikalische Entwicklung liefert. Dieses Herz schlägt nicht mehr - Squire verstarb Ende Juni 2014 im Alter von 67 Jahren.

Nach dem Debutalbum, auf dem Sie noch stark von den Beatles beeinflusst klangen und dem Nachfolger 'Time And A Word' der schon stärker in die Richtung deutete in die sich der Stil der Band hinbewegte, hatten Sie auf der 3ten, schlicht 'The Yes Album' betitelten LP ihren Sound gefunden. Komplexe, aber doch immer sehr einigänige Instrumentalpassagen, nicht selten klassisch gefärbt und die oft fast märchenhaften Melodien von Jon Anderson kennzeichneten die Musik der Gruppe fortan. Ganz prägend für den Sound der Band, waren dabei die hochmelodischen Basslinien von Squire, der sein Instrument damals nicht nur spielte wie kein anderer, er hatte auch einen völlig unverwechselbaren und markanten Klang.

Dieses Album von 1971 zählt mit den 4 darauffolgenden LPs 'Fragile', 'Close To The Edge', 'Tales From Topographic Oceans' u. 'Relayer' zum Hauptwerk der Band und mit 'Yours Is No Disgrace', 'Starship Trooper', 'I've Seen All Good People' u. 'Perpetual Change' finden sich unter den 6 tracks hier gleich 4 absolute Klassiker der Gruppe. Natürlich ist der sound fast 45 Jahre später nicht mehr zeitgemäß, die Dynamik, Spielfreude und der Einfallsreichtum der Band ist aber immer noch beeindruckend und vieles was hier zu hören ist, wird auch heute noch von progressive Rock Bands der jüngsten Generation verwendet. 'The Yes Album' war das erste Meisterwerk dieser für die Musikentwicklung enorm wichtigen Gruppe und wer verstehen will, wie sich Progressive Rock entwickelt hat, kommt um diese Platte nur schwer herum.

Squire war wohl das einzige Bandmitglied, das selbst in den schwierigen Jahren wie den späten 70ern immer an die Band glaubte und auch der Impulsgeber bei der Neuerfindung des Sounds der Gruppe, die ab 1980 stattfand. Und sollte die Band sich dazu entschliessen ohne ihn ein neues Album einzuspielen, so wird es doch nie wieder ein echtes Yes Album werden.

Schön übrigens, dass Rhino dieses klassische Rock Album zu einem noch dazu wirklich günstigen Preis auch auf vinyl wieder aufgelegt hat.
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am 2. Juni 2003
Das dritte Album der Band um Bassist Chris Squire gilt als der erste wirklich herausragende Schlag, einer Band, die als die Sperrspitze der ProgressivRock-Bewegung zu Beginn der 70er Jahre in England galt. Noch mit Tony Kaye an den Keyboards (kurz bevor der großartige Rick Wakeman diesen Posten einnimmt).
Songs wie "Yours is no disgrace" oder das wunderbare "Starship Troppers" sind längst Klassiker, die durch wunderschöne Melodien, ausgefeilte und bombastisch-anmutende Arragements und Jon Andersons hohe, klare Stimme auffallen. Durch Steve Howes Gitarre und den treibenden Bass von Chris Squire ist auf "Yes Album" schon der typische Sound der Band erkennbar, der dann auf den Nachfolgern "Fragile" und "Close to the Edge" zum Höhepunkt gebracht wurden. Hier ist alles noch ein wenig rauh und klobig, liegt wohl auch daran, dass Keyboarder Kaye beiweiten nicht die Fingerfertigkeit und Virtuosität von Rick Wakeman besitzt, der den Sound der Band weit melodischer gestalten konnte. Dennoch: Ein Traumalbum, eins der besten der Band.
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am 26. Februar 2012
Mit ihrem dritten Studioalbum im klassischen Band-Line-Up "Jon Anderson"(Vocals), "Steve Howe"(Gitarre), "Chris Squire"(Bass), "Tony Kaye"(Keyboards) und "Bill Bruford"(Drums) von 1970/71 sprengte die britische Kult-Band erstmals die Grenzen der Popularmusik. Die Limitierung auf maximal fünf Minuten langen Songs gehörte ebenso unwiderruflich der Vergangenheit an, wie das Strophe/Refrain-Schemata. Wegweisend hier bereits der neunminütige Band-Klassiker und Überflieger der Scheibe "Yours is no disgrace", ein furioses Prog-Rock-Meisterwerk der ersten Stunde. Treibende Basslines von Chris Squire duellieren sich mit den heavy-rockigen Moog-Keyboard-Sound von Tony Kaye und finden ihren Höhepunkt in den experimentiellen und melodie-fixierten Lead-Solos von Steve Howe unter der Begleitung von Jon Andersons glasklarer Stimme. Die Geburtsstunde des progressiven Rock war angebrochen, und die Band sollte sich wenig später als Speerspitze dieser Bewegung wiederfinden. Fantastisch virtuos dann das akustische Live-Solo-Stück "Clap" von Steve Howe, heute ein unsterblicher Yes-Live-Klassiker. Künstlerischer Höhepunkt der Scheibe ist dann sein neunminütiges, dreigeteiltes "Starship trooper-Epos". Unwiderstehliche Basslines kennzeichnen in einem noch nie gehörten stimmungsvollen Bandsound mit mehrstimmigen Gesang die ersten zwei Parts des aussergewöhnlichen Tracks, um im Finale mit einem furiosen Gitarrensolo von Steve Howe seine Explosion zu finden. Gemeinsam mit dem eingängigen Single-Hit des Albums "I've seen all good people" die nächsten Band-Klassiker dieser ambitionierten Veröffentlichung. Dem unauffälligen "A venture" folgt dann das progressiv anspruchsvolle "Perpetual change", eine emotionale Achterbahnfahrt, die das Album gebührend abschliesst. Aus heutiger Sicht ist die Veröffentlichung ein erster Meilenstein des progressiven Rock, der wie das Folgealbum diese Rocknische definierte, und bis heute unzählige Bands in ihrem Schaffenswerk beeinflusste. 2003 veröffentlichte Rhino records eine digital remasterte Neuversion des Studio-Albums mit 3 Bonus-Tracks, dass durch einen glasklaren und basslastigen Sound brilliert und mit den Single-Versionen von "Your move", "Starship trooper" und mit der bis dato unveröffentlichten Studio-Version des instrumentalen Gitarrenstückes "Clap" aufgewertet wurde.
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TOP 500 REZENSENTam 5. Juli 2009
Die Rezension bezieht sich auf: The Yes Album (Expanded & Remastered) (Audio CD)

Losgelöst von allen übrigen Yes-Produktionen (und das sollte man vielleicht mal öfters so betrachten... ;-) klingt dieses wirklich tolle Album relativ eingängig und auch ist voll von guter Laune und Spielfreude.

Es hat auch sehr folkiges Feeling zeitweise - dieses himmelblaue und diese klare Frische. ;-) Und als hätten sie z.T. die akustischen Aspekte vom dritten Led Zeppelin Album in ihre Musik intergriert.
Und das macht diese Platte für einen großen Kreis interessant und ohne das sie sich deshalb anbiedern würde.

Gesanglich kommt alles sehr hymnenhaft, melodisch und erhaben. Sehr groß!
Steve Howe spielt völlig entfesselt seine Gitarre! Er gibt wirklich alles!
Virtuos, geschmackvoll und wahnsinnig! ;-) Ein Fest für Gitarrenfans!!!
Und auch die restliche Truppe setzt Standards aber ohne bemüht zu klingen.
Die Sophistication und kontrollierte Stilsicherheit der einzelnen Mitglieder glänzt an allen Stellen!

Auch das Songwriting sei noch zu erwähnen - sehr eigenwillig und schön wechseln die Stimmungsbilder und Spannungsbögen. Viele tricky Feinheiten und mit viel Detailliebe erschaffen. Trotzdem ist es sehr eingängige Musik.

Für mich nicht nur ein Yes-Milestone, sondern allgemein ein ganz großer Klassiker im "Rock", der jede gute Sammlung aufwerten sollte!!!

Liebe grüße und viel freude damit!
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am 17. Oktober 2015
Ich hab mir dieses Album als LP (der Preis dafür war nur unerheblich höher) praktisch blind gekauft nachdem ich vorher kurz reingehört hatte. Dabei muss ich sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.

Zuerst zum Album:
Wer Yes von ihren späteren Alben kennt, damit meine ich "Fragile", "Close [...]", Relayer etc. , wird sicherlich überrascht sein. Denn diese Scheibe ist recht leicht verdaulich und hat stellenweise schon Ohrwurmcharakter zu bieten. Besonders der erste Song "Yours Is No Disgrace" schlägt direkt ein. Für Yes-Verhältnisse mit recht harmonischen Strukturen dabei aber in jeder Hinsicht sehr abwechslungreich. Für mich als Fan von Chris Squire wie immer ein Hörgenuss: Treibender Bass der sich gern auch mal aus dem Hintergrund herausarbeitet - das gibt es bei anderen Gruppen recht selten. Zu allen anderen Stücken muss man sagen, dass diese doch merkbar einfacher gestrickt sind als das, was die Jahre danach auf den Markt kam. Man hört bei den Grundstrukturen doch noch deutlich die musikalischen Einflüsse der ausgehenden 60er Jahre herraus. Trotzdem haben Yes diese Strukturen doch schon unüberhörbar zum Progressive-Rock der 70er hin weiterentwickelt. Wem die späteren Alben insbesondere CTTE oder Relayer zu "abgefahren" sind wird mit diesem Album sicher glücklich werden. Für mich ist "The Yes Album" ein Album, dass einfach nur Spaß macht, recht kurzweilig ist und sich schön durchhören lässt. Hier haben sie sich keinen einzigen Hänger geleistet und ein wirklich solides Niveau über die ganze Platte hinweg gehalten. Klar: Rein musikalisch hat man sicher später noch gesteigert, trotzdem hat mich das Gesamtwerk hier doch vollkommen überzeugt, da sie hier ein gutes Mittelding zwischen einfachen Harmonien und komplexer gespieltem Prog geschaffen haben. Auf die einzelnen Songs weiter einzugehen lohnt sich für mich nicht wirklich. Bis auf Clap und Yours Is no Disgrace arbeitet sich kein Stück nennenswert heraus wobei es aber in seiner Gesamtheit doch einigermaßen abwechslungsreich bleibt und sich nicht in ewig wiederholende Versatzstücke verliert.
Wer die (frühen) Yes noch gar nicht kennt, für den ist diese Scheibe sicher ein guter Einstieg.

Nun zur Vinyl selber:
Wie ich fast vermutet habe fällt der Sound dieser 180g Neupressung gegenüber qualitativ höherwertigen Alt-Pressungen (sofern diese noch nicht verschlissen sind) etwas zurück. Das ganze ist gut hörbar hat mich für Vinylverhältnisse aber auch nicht vom Hocker gehauen. Die Qualität dieser LP ist vergleichbar mit den unzähligen Neuerscheinungen vergleichbarer Klassiker. Da die Platte aber nicht wesentlich teurer war als die CD habe ich den Kauf auch nicht bereut. Das (Klapp-Cover) sieht gut aus (das ist ja der eigentliche Grund warum ich lieber die LP`s kaufe) und ist qualitativ hochwertig. Allerdings hätte ich mir hier auch etwas anderes als eine Papierinnenhülle vorgestellt. Weitere Inlays gibt es nicht dazu.

Fazit: Das Album an sich ist richtig gut - für mich eines der besten von Yes, die Vinyl hingegen kann man als Durchschnitt bezeichnen.
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am 30. Dezember 2016
Schon Anfang der 70er-Jahre beglückten YES die Musikwelt mit einer nie dagewesenen Mischung aus Musikalität, technischer Virtuosität, genialem Songwriting, Spielwitz, etc. und hob sich damit DEUTLICH von anderen Bands der Progressive Rock-Ära ab. Dagegen waren z.B. Genesis ein Witz. Besonders The YES Album zeigt dabei noch größere Eingängigkeit und weniger Verkopftheit als z.B. Tales from Topographic Oceans oder Relayer. Wie alle anderen Alben bis Relayer macht dieses Album einfach nur Spaß! Jeder Musiker weiß, welche Fähigkeiten jedes einzelne Bandmitglied besaß. Besonders Steve Howe und Chris Squire machen The YES Album zu einem ganz besonderen Ohrenschmaus.
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am 27. Mai 2016
Mr. Wilson did it again. Nach Jethro Tull und King Crimson geht es weiter mit Yes. Es hätte nichts besseres für die guten alten Progzeiten passieren können als das Feingefühl von Steven Wilson. Es geht hier nicht um mehr Lautstärke, tiefere Bässe oder auf welchem mp3 Player die Songs am besten klingen werden. Nein, es geht hier einfach um die Tatsache dass, durch Wilson's Liebe, Sehnsucht und Respekt gegenüber dieser fantastischen Ära er uns die Möglichkeit gibt diese wundervollen Alben so zu erleben wie YES sie einspielten. Relayer und Gentle Giant's Octopus sind als nächstes dran! WAY TO GO!!
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