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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 19. September 2009
Seit der Reunion der Band ist nun mit Last Look at Eden das dritte Studioalbum erschienen. Wenn man die Almost-Unplugged-Scheibe dazurechnet, ist es sogar der vierte Longplayer innerhalb von fünf Jahren.

Europe sind aber nicht nur erstaunlich produktiv, sondern verblüffen seit Start from the Dark mit Alben die vom Charakter her unterschiedlicher kaum sein könnten. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass sie sich sämtliche "Altlasten" (Haarspray-Rock und was dergleichen Stempel mehr sind) von der Seele spielen und nur noch machen, was ihnen selbst am meisten Spaß macht: Unglaublich gute Rockmusik mit einer enormen stilistischen Bandbreite!

Wer die Cover-Versionen von Almost Unplugged einmal gehört hat (z. B. den Led-Zeppelin-Klassiker Since I've Been Loving You oder U.F.O's Love to Love), der konnte ahnen, dass es auf dem neuen Album mächtig 70er-Jahre orientiert zugehen würde. Die Rhythm-Section grooved, Gitarrist John Norum lebt den Blues wie außer ihm nur Gary Moore und Sänger Joey Tempest bietet die volle Bandbreite seiner bekannt eindrucksvollen Stimme: Rockröhre, teasender Blues, einfühlsame Ballade.

Der Title Track Last Look at Eden schiebt das Album in feinster Bombast-Rock-Manier an. Der geschickte Einsatz des tschechischen Landessymphonieorchesters lässt an Led Zeppelin und Aerosmith denken, der Chorus ist eingängig und geht so schnell nicht wieder aus dem Ohr. Kein Wunder, dass es die erste Single-Auskopplung ist!

Mit den Midtempo-Nummern Gonna Get Ready und Catch That Plane geht es dann etwas langsamer weiter, bevor mit New Love in Town die erste Ballade des Albums ertönt. Klare Melodie, tolle Harmonien und ein wunderbar unkitschiger Text: Eine Ballade für Erwachsene, bei der ein Jon Bon Jovi wahrscheinlich vor Neid in die Tischplatte beißen würde!

Mit The Beast folgt der härteste Song des Albums. Hier sind Europe so nah am Metal wie nur möglich. Seit Scream of Anger vom 84er Album Wings of Tomorrow hat man die Band nicht mehr so loshämmern hören! Der Song entwickelt einen unglaublichen Drive, sodass man froh über den ruhigeren Mittelpart ist, weil man mal verschnaufen muss und sich im Kopf eh schon alles vom Headbangen dreht. Oder um es mit dem Song selbst zu sagen: It's a ride worthwhile, my friend, Go!

Mojito Girl ist Blues-Rock par excellence. Musik und Text passen perfekt zusammen (Mic Michaelis Hammond-Sounds, John Norums Solo) und ergeben einen Cocktail, der sexier (ja ja) und schwofiger kaum sein könnte.

Bei No Stone Unturned fiel mir doch glatt die Kinnlade runter: Sphärisches Intro, orientalisch angehauchte Rhythmen und Riffs, starke Melodie und wieder das Symphonieorchester, das sich perfekt in den Soudteppich einwebt ohne aufdringlich zu sein. Das Solo leitet ein Keyboard-Lauf ein, der in seinem Sound ziemlich an Jean Michel Jarre erinnert. Dieser Song ist wie ein fliegender Teppich, zumal einer von der handwerklich anspruchsvollen Sorte!

Bei Only Young Twice kann man dann wieder durchatmen, es sei denn man versucht Joey Tempest beim Mitsingen des Chorus zu übertrumpfen: Der Mann hat so viel Power in der Stimme, dass einem selbige bloß wegbleiben kann.

U Devil U war schon auf der Vorab-EP zu hören und wirkte neben Last Look at Eden etwas fehl am Platz. Im Gesamtzusammenhang des Albums gewinnt der Song aber definitiv dazu. Wenn er auch zu den musikalisch vielleicht unauffälligeren Songs des Albums gehört, glänzt er jedoch durch einen ironisch-humorvollen Text. Also genau zuhören und denken, was Ihr Euch vielleicht nicht zu denken traut ohne Rot zu werden! ;-)

Auf das kräftig daherrumpelnde Run with the Angels - auch hier wieder eine erstaunliche Gesangsleistung und ein ungewöhnliches Solo - folgt mit In my Time wohl eine der größten Blues-Balladen, die es gibt. John Norum spielt einfach nur göttlich, Tempest singt wunderbar gefühlvoll, der Text ist unendlich traurig und es ist wohl nicht zu weit hergeholt hier einen Zusammenhang mit dem viel zu frühen Tod von Norums Ehefrau Michelle Meldrum zu vermuten. Chapeau, John!

Last Look at Eden ist ein außerordentlich reifes Rock-Album, wie man es heutzutage kaum für möglich gehalten hätte. Man hat den Eindruck die Schweden hätten bereits in den 70ern erfolgreich Musik gemacht, die 80er und 90er übersprungen und einfach im 21. Jahrhundert weitergemacht.

Wer geglaubt hat, er würde eine Fortsetzung von Start from the Dark oder Secret Society bekommen, der hat sich getäuscht. Drin stecken zwar immer unverkennbar Europe, aber mit jedem Album seit der Reunion haben sie ein neues musikalisches Kapitel aufgeschlagen. Man darf gespannt sein, in welche musikalischen Gefilde uns diese kreative und spielfreudige Band noch führen wird!
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am 3. Oktober 2009
Als ich die neue CD von Europe eingelegt und den ersten Track gehört hatte, dachte ich einfach nur - wie genial. Das dachte ich dann auch bei dem nächsten und übernächsten Titeln und diese Meinung zog sich letztendlich durch die ganze CD hindurch.
Ich bin mehr als nur beeindruckt und meiner Meinung nach ist Last Look at Eden ein absolutes Meisterwerk und zählt für mich zu einer der besten Rockalben der letzten Jahre.
Wer als Hardrock-Fan diese CD nicht besitzt, hat eine Riesenlücke in seiner Musiksammlung - also kauft dieses geile Teil, ihr werdet es nicht bereuen.
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am 18. Mai 2013
Die schwedische Hardrock-Instution Europe legt 2009 nach zwei durchschnittlichen Veröffentlichungen ihr drittes Studio-Album seit 2004 vor, dass in ihrem Heimatland Platz 1 der Album-Charts belegen konnte. Die Scheibe rockt mörderisch unterlegt mit schweren, brachialen Norum-Riffs, im Sound irgendwo zwischen Black Country Communion und Chickenfoot. Der Unterschied zu seinen beiden Vorgängern ist die künstlerische Eigenständigkeit des Sound inklusive Wiedererkennungswert der Band in Gesang und Spiel, ohne sich an aktuellen Super-Groups wie Black Sabbath anzubiedern. Die laufende Metamorphose des Band-Sound scheint somit perfektioniert, und die Band-Symbiose zur anspruchsvollen Hardrock-Band durch Vereinigung von Alt und Neu abgeschlossen. Vorbei sind die Tage der seichten Chart-Hits und die Anbiederung an den Kommerz-Mainstream. Überflieger der Scheibe sind ihre gefühlsbetonten, melodiösen Balladen "New love in town", "In my time" und "Mojito girl", wo Joey Tempest im anspruchsvollen Zusammenspiel mit John Norum stimmlich endlich brilliert. Anspruchsvolle Balladen waren schon immer die absolute Stärke von Europe, heute wie auch in vergangenen Zeiten. Das langersehnte künstlerische Comeback der Band ist mit dieser Veröffentlichung endlich gelungen, und lässt zukünftig auf weitere musikalische Grosstaten hoffen, aber dies ist eine andere Geschichte, bzw. Rezension.
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am 2. November 2009
Was wurden sie belächelt! Europe? Das waren doch die mit den Haarspray-Frisuren und dem Pop-Rock a la 'Carrie' und 'Cherokee'. Zumindest einen triftigen Grund muss es ja gegeben haben, warum die Band irgendwann in der Versenkung verschwunden ist. Aber wen interessiert das heute noch? Ein guter Grund, aus der Versenkung wieder aufgetaucht zu sein, ist das aktuelle Album der schwedischen Hardrocker.

Die Aufmachung der CD und des Booklets sind der erste Hingucker und auch musikalisch wird man nicht enttäuscht. Das bedrohlich grummelnde 'Prelude' mündet in ein wummerndes und stampfendes 'Last look at Eden', gefolgt von 'Gonna get ready', das neben einer eingängigen Melodie fetzige Gitarrenarbeit zu bieten hat. 'Catch that plane' ist ein Lovesong der anderen Art: "Catch that plane and get your pretty ass over here" - das ist doch mal eine klare Aussage! Die nachfolgende Ballade 'New love in town' wirkt mit der Aussage "I see people and places in a new light again" grundlegend ehrlich und beeindruckt mit einem tollen Gitarrensolo. Ein Song mit dem Titel 'The Beast' muss rocken und er tut es auch: Ein treibendes Stück moderner Hardrock. Dem nachfolgenden 'Mojito girl' fehlt mir etwas der Wiedererkennungswert, einzig die wiederum beeindruckende Gitarre rettet eine ansonsten schwaches Stück.

'No stone unturned' glänzt im wahrsten Sinne des Wortes mit längeren textfreien Passagen und einer tollen Melodie, klingt allerdings auch etwas monumental und episch. Beim folgenden 'Only young twice' lässt John Norum seine Gitarre wieder munter zwitschern, begleitet von Tempests obligatorischen Zeilen über den heranwachsenden Jungen - ein ewiges Thema alternder Musiker, aber sehr gelungen. Auch 'U devil u' und 'Run with the angels' ist gitarrenlastiger, gradliniger Rock, der zu überzeugen weiß. Zum Abschluss des Hörerlebnisses dann doch noch mal eine Überraschung. Das blueslastige, manchmal etwas an Gary Moore erinnernde, 'In my time' ist ein grandioser Abschluss und ein kleines Juwel auf einer Scheibe, die beweist, dass der klassische Hardrock nicht totzukriegen ist. Gott bzw. Europe sei Dank!
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am 21. September 2009
Das Warten hat sich gelohnt, trotz des Schicksalsschlags, den Gitarrist John Norum hinnehmen musste (sein Frau starb im Frühjahr 2007 an einer Zyste im Gehirn, ), haben es Europe geschafft, einen würdigen Nachfolger von Secret Society zu produzieren. Das Album besticht durch tolle Melodien, einen gewissen Seventies-Touch (im positiven Sinne) und die überragende Gitarrenarbeit von John Norum, der neben seiner Technik eben auch wahnsinnig schöne Melodien seinem Instrument entlockt. Das Album wächst mit jedem Durchhören, könnte sich zum Klassiker in einigen Jahren entwickeln. Ein Album für alle Rockfans, insbesondere auch für alle Gitarren-Freaks....
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am 7. Dezember 2009
Europe, eine Band die zu Final Countdown Zeiten überwiegend von Frauen geliebt wurde.Tolle Frisuren......
und mit final countdown ein Evergreen geschaffen hatten
Naja, man hört sich die CD an und hat nicht mehr viel von den alte Europe übrig, man würde sie nur an den Balladen mit viel Vorstellungskraft erkennen können.
Der Sänger hat nun endlich eine ein wenig männlichere Stimme bekommen.
Ein Song nach dem anderen ein wenig härter , kantiger,
Ich war sehr überrascht !! Man muß sagen, tolle Wandlung, Authentisch, und überaus hörbar.
Gut ein paar Lückenfüller sind dabei aber durch die Bank weg eigentlich überraschend gut.
Die meisten Hörer aus diser Zeit sind ja auch Bon Jovi Fans, dazu muß ich sagen ist die Liga dieser Musik doch streckenweise Härter und wie ich finde besser !!
An die alten Erfolge werden sie wohl nicht anschließen können, aber mal ehrlich daß war nur das eine von Europe: final...., sonst gabs ja nichts großes mehr.
Also ist diese CD doch absolut ein muß in der Sammlung der alten Wiedergeborenen.
Es sind abwechslungsreichere Lieder und teilweise eben nicht mehr so kommerziell und somit bedürfen sie 1-3 mal mehr hinhören ......aber dann !!!!!!!
Von mir ein LOB !!!!
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am 17. Oktober 2009
Was soll mich sagen...

natürlich mag ich "final countdown" und "carrie".

Europe hat mal wieder gezeigt Akzente zu setzen. Man merkt, daß Europe hingehört hat und ein aussagekräftiges Album hingelegt haben.

Sie zeigen wo der Rock seine Wurzeln hat, wo her gute Musiker ihre Inspiration nehmen und wo der Rock, im Wandel der Zeit gelandet ist, mischen all das miteinander, fügen Gefühl und ihre Interpretation hinzu und machen ein klasse Album daraus!

Danke... perfekt!

P.S. wer Carrie oder Gary Moore mag sollte sich mal "In my Time" (Klasse Bluesbalade) anhören...

Und auch so, jedes Lied ein Knaller und gerade die Live Tracks zeigen: Europe ist eine super gute Band!
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am 21. Dezember 2009
Ich war nie ein Europe-Fan. Final Countdown und andere waren mir immer zu sehr "Radiostation-Songs".
Aber das neue Album WOW. Das hat mich umgehauen. Da gehen mir wirklich die Superlativen aus um diesen Album zu beschreiben. Man konnte es schon erahnen beim Probehören - ich dachte probiers mal, die Scheibe schaut aus als wenns mal wieder was Neues wäre. Und tatsächlich - eigentlich eine völlig neue Band - hat wenig mit den früheren Alben zu tun und wird evtl. so manchen alten Europe-Hasen nicht so gefallen. Ich zähle mich ab heute jedenfalls zu den Fans dazu. Weiter so.
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am 1. Februar 2011
Wie bitte...?! Europe gibt es immer noch?!?

Das waren meine ersten Gedanken, als ich davon hörte, dass meine Helden der 80er ("The final Countdown", "Superstitious" etc.) tatsächlich wieder oder immer noch Musik machen - und das auch noch in der legendären Anfangsbesetzung mit Gitarrist John Norum.

Der Kauf dieser CD hat sich dementsprechend auch als Glücksgriff erwiesen: Das Album macht einen musikalisch sehr gereiften und geschlossenen Eindruck. Zwar fehlen die Hymnen á la "Final Countdown", doch darum geht es den Jungs wohl nicht mehr. Statt dessen finden sich anspruchsvolle und melodische Songs auf dem Album, von denen ich folgende besonders herausheben möchte:

LAST LOOK AT EDEN - Toller Opener, fantastischer Chorus und eine satte instrumentale Untermalung

GONNA GET READY - Cooler Rocker, geile Riffs

NEW LOVE IN TOWN - Schöne Ballade, erinnert mich etwas an "Carrie"

NO STONE UNTURNED - Was für ein Feger, mein persönlicher Favorit des Albums! Gehört für mich zum besten, was Europe je produziert haben

IN MY TIME - Ein fantastischer Abschluss des Albums; John Norums Blues-Gitarre steht der Blues-Legende Gary Moore in nichts nach....

Fazit:

Wer auf melodischen und anspruchsvollen Hardrock steht, macht mit dem Kauf dieser CD absolut nichts falsch.
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am 10. Oktober 2009
Da sind sie also- back (in life). Ich betone an dieser Stelle BACK- da die letzten beiden Alben wohl der Weg waren um nun dieses großartige Album zu zaubern und einen neuen Still zu festigen, von dem man sagen muß, daß auch der (nun) Europe-typisch erstklassig umgesetzt wird! Härter, klassischer, bissiger als noch in den 80èrn kommen sie daher (lediglich "New Love In Town " läßt noch 80er feelings durchblicken).
Und es wird an guten Songs nicht gespart, leicht verspielt, ausgereift und überlegt verwirklicht. Ich für meinen Teil hatte nicht viel erwartet, waren doch "Start from the Dark" und "Secret Society" eher gewöhnungsbedürftig und etwas zu gradlinig ja fast schon langweilig gegenüber diesem hier. Hab ich mir "Last Look At Eden" erstmal anhören wollen bevor ich zuschlage. Doch schon die ersten beiden Songs hatten mich überzeugt! Der Opener "Last Look At Eden " ist ein großartiger Song der zu überzeugen weiß, aber der eigentliche "burner" lautet in meinen Augen def. "No Stone Unturned "- genial!!! Auch wenn man sagen muß, daß sich die wahre Größe des ganzen Albums einem erst bei mehrmaligem durchhören eröffnet. Hier wird niemand enttäuscht der es etwas härter mag und Europe neu erleben will!!! Ich kann nur sagen- "weiter so"!!!

MfG
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