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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
22
4,7 von 5 Sternen
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am 13. November 2012
Würde auf den Kanzeln der Welt so vorgetragen, wären die Kirchen voll und die Menschen blieben das Gesprochene verdauend noch eine Weile sitzen.Danke für die Veröffentlichung dieses genialen Vortrages. Habe mir extra noch das Buch bestellt, um den Text nachzulesen. Sicher, es kommt die gigantische Fähigkeit Kinskis dazu dem Text das Feuer zu geben welches in ihm steckt.Jedem kann ich nur raten diese Aufzeichnung zu erstehen, allein schon wegen den letzten 5 Minuten der Vorstellung. Ein sichtlich geschafter Kinski gibt trotz allen während der Vorstellung aufgetretenen Störungen sein Letztes. Eine unglaubliche friedliche Spannung liegt über dem Ganzen. Die Betroffenheit der noch Anwesenden ist förmlich spürbar.Kinskis ware Größe zeigt sich in dieser Vorstellung.Und das meine ich im positiven Sinn.Erzählt man seinen Mitmenschen von dieser DVD, so sind die Reaktionen immer negativ.Der Kinski war so oder eben so beschissen.Neutral wird wohl sein Können nie betrachtet werden. Genie und Wahnsinn liegen halt nun mal doch eng beieinander.Aber ich muß sagen ,dann lieber lauter solche Wahnsinnige um einen herum als zu Lebzeiten schon Tote und Übervorsichtige in ihren Äußerungen.
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am 12. Juni 2015
Kinski habe ich bisher abgelehnt, weil ich ihn erschreckend cholerisch fand, größenwahnsinnig und total durchgeknallt.
Was er ja -immer noch unbestritten- irgendwie auch war.
Durch Zufall bin ich aber nun an diese DVD geraten, und sehe ihn jedenfalls in Bezug auf das Ereignis, das hier dokumentiert ist, in einem völlig anderen Licht.

Im Jahre 1971 hatte Kinski die Deutschlandhalle in Berlin gemietet, um dort sein selbst geschriébenes Jesusporträt- Jesus als Rebell und nur deshalb der Erlöser- auf die Bühne zu bringen.

Der Film zeigt zunächst, wie sein Publikum ( über 3.000 Personen) in die Halle drängt, später dann Kinski die Bühne betritt und am Mikrophon auf seine unnachahmliche Art seine Ein-Mann-Show beginnt.
Wie er versucht, die 33 Seiten Skript mit anspruchsvollem Text nicht nur auswendig gelernt herunter zu leiern, sondern dabei auch den Jesus, den er favorisiert, zu verkörpern; unter Aufgebot seiner wirklich großen Schauspielkunst.
Schon nach kurzer Zeit wird er dabei von Zwischenrufern gestört.
Es kommen Phrasen wie "Phrasendrescher", "Du schürst Hass", "Faschist" und dergleichen mehr.
Und z.B.- als er wartet, bis es wieder still wird: "Nun tu endlich mal was für Dein Geld."

Das Highlight dieses Films ' an sich ungewollt ' wird auf diese Weise nicht nur sein Stück, sondern weit mehr noch sein Kampf gegen Sabotage durch dreisten Störfunk von sog. Linken- der ersten Stunden- und wie ER damit umgeht.
Atemberaubend kann ich nur sagen, und vorbildlich.

Zu Clowns in dem Streifen dagegen werden einige Männer, die meinen, mensch geht für Geld ins Theater, weil man SIE hören und sehen will.
Sie brüllen nicht nur aus dem Zuhörerraum unqualifiziertes Zeugs, sondern springen auch auf die Bühne und reißen ihm das Mikro aus der Hand, um ihren kostenlosen Auftritt vor großem Publikum zu erzwingen.
Wobei das dollste an Unverstand ist, dass sie ihm vor den Latz knallen, er habe mit dem aufgeführten Jesus keine Gemeinsamkeiten, da er steinreich und unduldsam sei.
Wie deppert kann mensch denn nur sein?
Kinski klärt sie aber nicht souverän über die Binsenwahrheit auf, dass Schauspieler selten Gemeinsamkeiten haben mit den Figuren, die sie auf der Bühne erstehen lassen- und schon gar nicht in allen Punkten- sondern er nutzt die sich bietende Gelegenheit, improvisierend vorzuführen, wie Jesus die Pharisäer aus dem Tempel vertrieb: mit der Peitsche.
Danach jammerte der zweite Kasper, der es schaffte, sich auf die Bühne zu drängen:
'Sie plädieren hier für Duldsamkeit und lassen zugleich zu, dass Leute, die hier nur mal was sagen wollen, so von der Bühne gezerrt werden, dass sie die Treppe runter fallen.'
Der Veranstalter hatte ihnen aber vorher schon mehrfach zugesichert, dass sie gerne NACH der Aufführung ihre Meinung sagen können, denn Kinski stelle sich dann noch zur Verfügung.
Und wie rücksichtslos sie gegenüber all den anderen seien, die nun mal ihr Geld dafür bezahlten, Kinski zu erleben, und eben nicht sie.

Am Ende bleibt Kinski nur noch mit denen zurück, die ihn hören wollen und sich noch nicht entnerven ließen durch diese Terrorkekse.
Er ist sogar bereit dazu, noch mal von Vorne anzufangen mit seinem Vortrag, und zwar nun unten unter dem Restpublikum.
Prompt geht es aber in den hinteren Reihen von Vorne los.
Kinski schüttelt zuerst nur betroffen den Kopf und man hört ihn im leisen Selbstgespräch fragen: 'Gott, was machen die denn da nur schon wieder, wieso können Menschen heute nicht mal mehr 1,5 Stunden lang still sitzen und erst mal nur zuhören, ehe sie kommentieren?'
Dann fängt er sich und schreit wie nur er schreien konnte; macht sie rund wie nur er Leute rund machen konnte.

Und zum ersten Mal gab ich ihm recht und dachte: 'So muss man es wohl machen; jedenfalls als Inhaber der Hausrechte!'
Leider jedoch nützte es nichts: die Medien berichteten danach nur von dem verrückten Kinski, die Tournee musste abgesagt werden, der Veranstalter Konkurs anmelden; Kinski gab seine Bühnenauftritte auf und zog sich zurück.
Gott sei Dank aber blieb diese Doku erhalten und wurde 2008 auf den Markt gebracht.

Denn dieser Film zeigt nicht nur das Bild der Gesellschaft vor 40 Jahren, sondern ist gerade wieder brandaktuell.

Abgesehen davon konnte ich dem Jesus, den er entwarf und auf die Bühne brachte, eine Menge abgewinnen.
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am 21. Mai 2016
Ich vermisse in der heutigen Zeit Leute wie Kinski. Menschen, die eine eigene Meinung haben und Reformpädagogen, selbsternannten "Moralaposteln", Besserwissern, "Welcome-Schreiern", Linken, Grünen, besonders auch Journalisten, etc. gehörig die Meinung geigen.

Der Film ist ein Lehrfilm für Anstand und Respekt und wie es sich in der heutigen Welt eigentlich verhalten sollte: andere Menschen ausreden lassen, andere Meinungen akzeptieren und einfach mal die Klappe halten, wenn der Kuchen redet.

Der Film sollte Pflicht in jedem Klassenzimmer von Klasse 1 bis 12, an jeder Berufsschule und an in jeder Uni sein, damit die R*tzlöffeln von heute endlich einmal merken, was eigentlich Phase ist und was Anstand bedeutet.

Danke, Kinski.

R.I.P.
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am 4. September 2013
Wer Kinski kennt und liebt der kommt an diesem Film nicht vorbei, absolutes Muss. Wesen und Art von Klaus Kinksi in ungefärbter Natur.
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am 16. Januar 2014
Eine tolle Unterhaltung nicht nur für Fans!!!! Für den Preis sehr gut und sollte man gesehen haben!!!!
Einfach super und darum 5 Sterne.
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am 19. Februar 2011
In diesem Dokumentarfilm versucht Kinski 1971 in der Berliner Deutschlandhalle einen 30seitigen Monolog vorzutragen. Einige der Zuschauer aber wollen keine Kirchen- und Moralpredigt, sondern mit dem Künstler über dessen Ansichten diskutieren. Das wäre ähnlich, als würde man im Theater während der Vorstellung auf die Bühne springen und seinen Senf dazugeben wollen. Kinski übergeht die eine oder andere Störung bis er schließlich, völlig zu recht, ausrastet. Nicht nur, dass sein Text auch heute noch interessant und aktuell ist, auch im Vortrag selbst kommt Kinskis Genie durch - nur 1,72m groß, allein im Scheinwerferstrahl füllt er die gesamte Halle mit seinem Charisma. Anschauen und einfangen lassen...
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am 5. Dezember 2011
Für Kinski-Fans ein MUSS!!! Für Christen, harte Kost. ABER AUF KEINEN FALL SCHWACHSINN!!
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Zum ersten Mal sieht man Kinski nicht im Film, sondern auf der Bühne, bei einer Lesung. Zur damaligen Zeit waren Christen sehr eigen und während des Auftritts kommt es zwischen Kinski und manchen "Unruhestiftern" zu Eskapaden. Sehr empfehlenswert!! Klaus Kinski soll sich 10 Jahre darauf vorbereitet haben. Und wenn er's auch brutal erzählt... Er hat Recht!
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am 20. August 2010
Ich bin begeistert. Kinski, ein genialer Schauspieler, der sich total mit seiner Rolle identifiziert....sogar wie hier bei einem live-Auftritt. Emotionen pur, klasse Kameraeinstellungen !
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am 27. April 2014
Klaus Kinski liest Jesus Christus.
Ein Kulturschock und im Jahre des Herrn, 1971, sicherlich noch wesentlich provokanter. Ein Publikum, das zunächst unterbrechen, diskutieren und lamentieren wollte; ein deutscher Superstar, das enfant terrible des Films und wie immer in seiner Rolle voll aufgehender Klaus Kinski.

Als das Publikum ihn mehrfach unterbrochen hatte (dies war ein VORTRAG, keine Podiumsdiskussion), holte er sich einen der Schreihälse und "lud" ihn auf die Bühne ein. Sichtlich nervös sagte dieser dann:"...soviel ich weiß, war Jesus duldsam und demütig und sagte nicht 'halt die Schnauze', wenn ihm jemand widersprochen hatte."

Kinski daraufhin geifernd:"NEIN! DAS HAT ER NICHT GESAGT! ER HAT IHNEN AUF DIE FRESSE GEGEBEN......! UND DAS WIRD DIR AUCH GLEICH PASSIEREN, DU DUMME SAU!!!"

Tja, man mag dazu stehen, wie man will, KK ließ sich nicht beirren und verließ wiederum laut keifend und geifernd die Bühne, als die Zwischenrufe nicht aufhörten.
Nach einer gewissen Zeit, als die Schreihälse und Provokateure den Saal verlassen hatten, fing Kinski wieder von neuem an und erzählte dieses mal vor 100 Leuten, die noch geblieben waren seinen Vortrag zu Ende.

Eine Menge interessanter Ansätze gepaart mit dem typischen Kinski-esquen Enthusiasmus lassen diese Apostelgeschichte (oder was auch immer es sein sollte) zu einem nachdenklich-vergnüglichen Abend werden. Leider ist es nicht der komplette Vortrag (den gibt es auf CD), aber dennoch eine der skurrilsten Veranstaltungen, die man je im Fernsehen sah.

Fazit: Für Kinski Fans ein unbedingtes MUSS-haben; für die anderen zumindest erstaunlich!
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am 14. Mai 2011
Sehr genial, vorallem für Kinski-Fans sehr sehenswert.

Die Thematik ansich ist jedoch teilweise sehr langatmig.

Fazit: eher was für Kinski-Fans, aber da ich einer bin --> 5 Sterne
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