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VINE-PRODUKTTESTERam 10. September 2009
A Storm Of Light, die Band um Neurosis' Visual Director Josh Graham, tauchte im letzten Mai quasi aufs dem Nichts aus und schickte sich an, mit ihrem Debüt And we wept the black ocean within an der Post Metal-Genrespitze neben so arrivierten Bands wie Isis, Neurosis oder auch Sunn O))) zu platzieren. Diese Platte war schon fast ein atmosphärisches Meisterwerk, dicht und bedrückend. Während dieses das Meer und dessen düstere Untiefen zum Thema hatte, folgt das Zweitwerk Forgive us our trespasses einem ganz anderem Thema. Josh Graham und seine drei Mitstreiter, sowie zahlreichen Gäste (u.a. Dichterin Lydia Lynch und ex-Swans Sängerin Jarboe) schicken den Hörer auf eine tausendjährige Reise ans Ende der Zeit - von ersten Nomadensiedlungen, die später großen Industriekomplexen mit ihren Schornsteinen weichen, bis zum endgültigen Abschied der Natur von der sie so plagenden Menschheit.

Dass die Musik dazu ein wenig anders klingt, war zu erwarten. Während der Vorgänger permanent ein klaustrophobisches Gefühl der Versinkens vermittelte, klingt Forgive us our trespasses weiter und offener. Während man am Anfang noch die Bilder von weiten Wüstenlandschaften im Kopf hat, schließen sich im weiteren Verlauf die Arme immer enger um die Hörer und die Musik wird zusehends einnehmender. Dabei sind die musikalischen Zutaten gar nicht anders als bei And we wept the black ocean within. Weiterhin schälen sich Gitarren- und Bass-Riffs in Slow-Motion wie Bulldozer aus den Lautsprechern, während das Schlagzeug ein massives Fundament zaubert und Josh Graham seine Texte eindringlich ins Mikro singt, mal mehr geschrieen wie beim knackigen "Tempest" oder fast schon schwelgerisch wie beim abschließenden Klangmonolith "Omega".

Im Jahre 2009 klingt die Musik von A Storm Of Light allerdings voller und voluminöser, da sich die Band nicht ausschließlich auf die kargen Riffs stützt und den einzelnen Stücken noch mehr Platz zur Entfaltung lassen. Im Hintergrund ist die Musik ständig in Bewegung und gleitet dort auf regelrechten Keyboard- und Effektwellen dahin. Auch ist der Gesang besser und ausdrucksstärker geworden, was noch ein gutes Stück Emotionalität hinzu addiert. Um die maximale Wirkung der einzelnen Songs zu erreichen, lässt sich die Band oft lange Zeit, was dem Hörer anfangs auch einiges an Geduld abverlangt, die sich allerdings auszahlen soll. Ergebnis sind schroffe Klangreisen wie das um zahlreiche Streicher aufgebaute Instrumental "The light in their eyes", das wie ein langsamer Strom dröhnende und später explodierende "Midnight", das mit schamanenhaften Frauengesangs angereichterte "Across the wilderness" oder das grandiose "Omega", das ruhig beginnt, sich immer weiter in die Höhe schraubt um den Hörer dann länger zum Umschmeicheln und dann am Ende donnernd in die Stille abzugleiten.

Mit Forgive us our tresspasses ist A Storm Of Light abermals ein hochwertiges und sehr atmosphärisches, teils mystisches Stück Musik gelungen, welches allerdings trotz der gesteigerten Klangkulisse nicht ganz so dicht wie auf dem Erstling klingt. Dies ist aber nur ein kleiner Makel und vielleicht auch eine Frage des Geschmacks. Der Kampf um den Genrethron geht damit in eine neue Runde.
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am 2. November 2012
Musikalisch ein wirklich gutes Album.
Leider ist der Herr am Mikro in seinen Mitteln sehr begrenzt.
Das kostet dieses Album mindestens einen Punkt.
Die Songs, vor allem die "Law of nature"-Teile und "Omega", sind musikalisch wirklich sehr gelungen.
Ein facettenreicherer Sänger hätte dieses Album zum Klassiker gemacht.
So bleibt ein musikalisch wirklich gutes Album, das vom Sänger ausgebremst wird.
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