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am 16. Oktober 2015
Gegen die Regie des Hernn Kupfers ist nichts zu sagen: Modern und/ oder für Altwagnerianer gewöhnungsbedürftig. Allerdings in meinen Augen nicht so gelungen wie die Chérausche Bayreuther Inszenierung (1979) oder gar die ganz tolle der Gruppe La Fura Dels Baus/ Valencia (2007).
Sängerisch und darstellerisch kann man an allen Genannten etwas aussetzen. Weswegen ich der Kupfer- Inszenierung nur 3 Punkte gebe, das liegt an der Aufnahme/ der DVD: Die - wirklich guten - Stimmen {Ausnahme Fricka] (und ich habe eien BOSE- Stereoanlage, die ja nun nicht zu den schlechtesten gehört...) kommen teilweise lautstärkemäßig sehr unterschiedlich an. Ganz plötzlich wird eine gut zu hörende Sentenz, beispielsweise wenn sich der/die Sänger/in nicht gerade im Vordergrung visavis dem Betrachter befindet, aber auch sonst unvermittelt und ohne ersichtlichen Grund, plötzlich so leise, dass man den Lautsprecher höher drehen muss, um noch etwas zu verstehen. Das hängt wohl mit der nicht eben guten Aufnahmetechnik zusammen; denn ich kann mir nicht denken, dass das von der Regie oder dem gesamtkünstlerischen Leiter W. Wagner so gewollt ist. Waren da Mikros ausgefallen? Odre gar nicht aufgebaut? Oder wurde etwa nachträglich am Ton herumgefuscht?
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am 6. Mai 2011
Ein großartiger, bis ins Detail meisterhafter,bühnenbildlich begeisternder, personendramatisch,schauspielerisch involvierender Ring. Mit der Bühnenbildgestaltung durch Hans Schavernoch und der Inszenierung Harry Kupfers gelingt eine Symbiose aus großer Sing-Schauspiel-Kunst und optisch glanzvollem Ambiente. Wer mit dem Valencia Ring Probleme mangels teilweise schauspielerischer Interaktion hat, hier findet er die Lösung des Problems. Hier wird auch das defizitäre Weimar - Ring Konzept deutlich, die rudimentäre, ambientearme Gestaltung, die aus meiner Sicht keinen adäquaten Rahmen für die Musik Wagners bietet. Das sei allerdings rein subjektiv angemerkt, denn die Geschmäcker sind eben verschieden und das ist gut so. Zu den einzelnen sängerischen Leistungen, die insbesondere im herausragenden John Tomlinson als Wotan manifest werden, habe ich in den Rezensionen zu den einzelnen Teilen Ausführungen gemacht. Insgesamt wird ein sehr gutes Niveau erreicht. Der Schluß der Götterdämmerung wird aus meiner Sicht als Fortbestand des "Alberich Prinzips" inszeniert. Die unausweichliche Verstrickung auch jeder jungen Generation in die Konflikte, die durch den genetisch determinierten, sozialisationsprozeßabhängigen, ambivalenten "Grundcharakter" der Spezies Mensch bedingt ist. Das latente skrupellose Erfolgs- und Machtstreben, die primär besitzergreifende, nicht "selbstlose" Liebe. Diese latent skrupellose Struktur bestimmt letztendlich die Lebensplattform jeder jungen Generation, auf der sie sich behaupten muß. Also kein pessimistischer Schluß sondern eher ein realistisch evolutionärer.
Insgesamt eine Inszenierung, die man gesehen haben muß. Die ich über den Chereau-Ring setzen würde,dem ebenfalls herausragenden Valencia-Ring ebenbürtig.
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am 27. November 2016
Ich schließe mich den Vorschreibern v. 23.07.2012 u. 04.01.2010 an : " für mich ist Daniel Barenboin der ultimative Wagner Interpret Punkt !!!
Ein Klangfarben Rausch d.Jahr Waldbühne Berlin "Fest unter Freunden mit DB und West-Eastern Orchestra,ja der ultimative W.-Interpret.
Dieser Ring mit Daniel Barenboim mein Weihnachtsfest. " Ring 2017 " im Badischen Staatstheater Ka. werde ich auch lieben,aber .......!
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am 10. Februar 2013
Alles über Richard Wagner, ist dieses Buch ein echtes Muß, für jeden Wagner Liebhaber. Studiengegleitend auch sehr ansprechend für Musikstudenten.
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am 23. Juli 2012
Ich maße mir nicht an ein Kunst- oder gar Wagnerkritiker zu sein. Es geht um 7 hochwertige DVDs und ob diese Bayreuth und Wagner korrekt abbilden. Die Antwort ist, ja unbedingt.
Die Neuauflage der Produktion bietet Breitwandformat und Surroundklang, so dass die Aura Bayreuths zumindest technisch ins Wohnzimmer übertragbar ist. Wagnerliebhaber - und solche wie ich die es werden wollen - sollten hier nicht vorbeigehen. Günstiger kann große Kunst nicht erfahren werden. Sowohl Kamera als auch Ton sind von hoher technische Qualität und das Orchester und die Stimmen in optimaler Balance. Die Darsteller des Bayreuther Rings haben wie zu erwarten Weltklasse, allen voran Siegfried Jerusalem als Siegfried, dramatisch Anne Evans als Brünnhilde und der starke Bass Philip Kangs als Hagen überzeugen. Die Nahaufnahmen, welche die Kameraperspektive ermöglicht, zeigen die Gestik alle Protagonisten allerdings teilweise in sehr gewöhnungsbedürftigen Kostümen. Die musikalische Leitung Barenboims wurde seinerzeit groß bejubelt und gefeiert - meines Erachtens nicht zu Unrecht. Barenboim hat Kupfer allerdings bis an die Grenze des vom Gesang her Möglichen nachgegeben - es wird gerannt, gelegen, geklettert, gerutscht, gekniet. In sogenannten Kupferschützern.

Parallel zur Oper lese ich ein Buch des Kunsthistorikers Richard Wagner's Robert Donington 'Ring des Nibelungen' und seine Symbole: Musik und Mythos. Er zitiert in der Einführung Richard Wagners Bemerkung sinngemäss: "Ein allzu offenes Aufdecken der Absicht stört das richtige Verständnis durchaus: es gilt im Drama - wie im Kunstwerk überhaupt - nicht durch Darlegung der Absichten, sondern durch Darstellung des Unwirklichen zu wirken". Anders gesagt, Kunst muss nicht durch die Erklärung sondern durch sich selbst überzeugen. Ich kein Freund der unbedingten Werktreue, aber mit der Bühnenbildgestaltung durch Hans Schavernoch und der Inszenierung Harry Kupfers kann ich mich nicht anfreunden. Wenn ich mich auf den Begriff Regietheater mal einlasse, sollte es besser Musiktheater heißen, mit guten Regisseuren und klugen Dramaturgen. Die Regie sollte nicht vorne stehen.
Bei Wagner frage ich Simpel mich zudem einfach, transportieren die Inszenierung die Bilder der Symbole und Mythen in der ganzen Vielschichtigkeit? Außer bei der genialen Laser Unterwasserszene in Rheingold (die den Ton störte), geschieht das hier meistens leider nicht. Die Götterdämmerung ist ganz schlimm. Statt des Rheins sehe ich so eine Art Röhren. Sagt jedenfalls mir nichts.

Ein durchgängiges Moment des Regietheaters im negativen Sinne ist ja der pädagogische Zeigefinger: man will aufklären, erklären, den wahren "Gehalt" des Kunstwerkes zeigen, den Komponisten und Textdichter besser verstehen als der Bildungsbürger (der ja dafür zahlt), die Wichtigkeit des Werkes für heute zeigen. Letzteres ist ja auch in Ordnung. Nur wenn man das auf der Bühne nicht so recht deutlich machen kann, schreibt man halt leider wie Kupfer was Neues. Die Entstehungszeit der Inszenierung, die bleierne Zeit, Kalter Krieg und die Sendung mit der Maus, ist spürbar. Besonders deutlich wird dies am Ende: Eine Gruppe sensationslüsterner Zuschauer beobachtet im Fernsehen, wie die Welt der Gibichungen in Flammen aufgeht (Visualisierungstechnik am unteren Ende). Zwei Kinder suchen den Weg aus der Katastrophe und ziehen von der Bühne. Kunst ist hier Frontalunterricht, aber wir sind nicht blöd. Man möchte meinen, dieser 68er Kitsch wäre sogar einem dem Kitsch nicht abholden Richard Wagner zuviel gewesen. Nach dem Magazin der Spiegel zu urteilen, rannten auch Anti-Wagnerianern die Tränen herunter - im Programmheft findet man dazu" "Am Ende, mit dem letzten Orchesterton, wird dann ein von Tränen der Rührung benässter Jubel losbrechen, da man sich wieder eins fühlt mit der Kindheit, der eignen und jener der Menschheit".
Die Konzeption des Gesamtkunstwerks der Ring entstand zur Zeit zwischen 1850-1890. Diese Epoche ist durch die Erstarrung des Bürgertums nach dem Scheitern der Märzrevolution (1848). Dies Erstarrung der Bürgertums - oder was heute noch davon übrig ist - und die Kapitalismuskritik Wagners ist heute aktueller den je. Andreas Kriegenburg im derzeitigen Ring im Nationaltheater München transportiert Wagners Metaphern meines Erachtens besser. Trotzdem, unbedingt hörenswert, sehenswert - na ja, wenn es minimalistisch wird, vielleicht.
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am 6. Juni 2016
So wurde Wagner -vor allem auch in Bayreuth!- mal gesungen und gespielt!
Die beste Produktion nach 1. Wieland 1966, 2. Chereau 1974.
Technische Wiedergabe ordentlich. Die Möglichkeiten dürften zu der Zeit schon besser gewesen sein.
Musikalisch (Barenboim!) in der großen Klasse, die damals in Bayreuth noch Standard war!
Solisten durchwegs grundsolide, kene "Ausfälle". Tomlinson gesanglich und darstellerisch damals noch (!) in Topform.2.Akt und Schluss 3.Akt selten anrührender und überzeugender erlebt!
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am 4. September 2016
The singing in this Ring I find so exceptional. I own many CD's and DVD's of the Ring (both old and new), but this in many ways is tops for me. What great performances from Tomlinson, Evans, Jerusalem, Elming, & many others as well! For me the production was somewhat strange, and yet there were some stage directions that I found so fitting. I still love this DVD and return to it often.
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am 25. Juni 2013
Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Ring als diesen, stimmlich wie musikalisch: Ein Traum. Obwohl schon über 25 Jahre alt, trotzdem immer noch "modern", oder besser gesagt: zeitlos. Den Wotan mit einem Bass (Tomlinson) zu besetzen, war einfach genial. Sämtliche Sänger sind nicht nur Sänger, sondern auch ganz wundervolle Schauspieler. Kupfer bewies mit diesem Ring, dass er Wagner verstanden hat.
Ich habe 10 "Ringe", aber dieser ist mir der liebste, so oft wie ihn, hab ich mir keinen anderen angesehen.
Für dieses kleine Geld ist er fast geschenkt.
Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen!
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am 5. Dezember 2014
ok
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am 12. Oktober 2015
Im gegensatz zu anderen Aufführungen keine überragende Tonqualität aber die schönen Stellen sind rasant und hochdramatisch inszeniert. Das Casting und die Kostüme sind auch toll!
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