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Kundenrezensionen

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am 25. Juni 2010
Rachel Buchmann heiratet den jungen Stanley. Das Haus ist voller Gäste und auch Kym, Rachels Schwester, ist erschienen. Die beiden Schwestern stammen aus wohlsituiertem Hause, doch ihre Lebenswege verliefen unterschiedlich. Kym verweilt zur Zeit in einem Therapiekrankenhaus. Sie hatte Drogenprobleme und will diese hinter sich lassen. Dadurch wird Kym zum Underdog in der illustren Gesellschaft und reizt mit Etikettenbrüchen die Gemüter zu Reflektion und Diskussion über die Familie. Dabei werden schmerzliche Ereignisse zutage gefördert und unter neuen Standpunkten betrachtet.

Eine Familienzusammenkunft als Fokus zur Aussprache ist nicht sonderlich neu, aber seit der Katze auf dem heißen Blechdach von besonderem Reiz. Zahlreiche Dialoge und Handlungen lassen den Protagonisten Raum an Charakter und Profil zu gewinnen. Das pittoreske Szenario spiegelt eine heile Welt wieder und verbirgt die Krankheiten der Seelen, die hier leben. Eine aufmerksame Kameraführung versteht es die vielen Accessoires einzufangen und den Aussagen der Figuren stumm bis lautstark hinzuzufügen. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. September 2009
Wenigen Filmen gelingt es, dass der Zuschauer so sehr von dem Dargestellten absorbiert wird, dass er vergisst, einen Film zu sehen. Es gibt Filme, die so real wirken, dass man sich selbst vergisst und eins mit den Charakteren wird. Diese Leistung erbringt Jonathan Demme mit seinem stärksten Film seit Jahren, "Rachels Hochzeit" (OT: Rachel Getting Married).

Jonathan Demme gehört immer noch zu den profiliertesten Filmemachern Amerikas, doch es waren zweifelsohne die 90er, die seine Blütezeit darstellten. Zu dieser Zeit lieferte er zwei Meilensteine der Filmgeschichte, "Das Schweigen der Lämmer" (1991) und "Philadelphia" (1993), wobei ihm der erstere einen Oscar als bester Regisseur einbrachte. Jedoch hatte Demme in der Folgezeit auch einige Flops zu verbuchen, u.a. das fehlgeleitete Remake des Grant/Hepburn-Klassikers "Charade", "Die Wahrheit über Charlie". In den letzten Jahren spezialisierte er sich dann erfolgreich größtenteils auf Dokumentar- und Konzertfilme, bis er auf einen großartigen Stoff stieß, nämlich das Drehbuch zu "Rachels Hochzeit", geschrieben von Jenny Lumet, Tochter der Regielegende Sidney Lumet.

Es entstand ein faszinierend intimes Familiendrama, bei dem der Fokus nicht auf dem Plot liegt, sondern auf neurotischen und komplexen Charakteren und konfliktgeladene Situationen innerhalb einer dysfunktionalen Familie. Stilistisch ist der Film eine Symbiose von Demmes so unterschiedlichen Spielfilmen und seinen Dokumentarfilmen.

Der Film handelt von Kym (Anne Hathaway), einer jungen Frau, die schon seit ihrer Jugend mit schweren Suchtproblemen zu kämpfen hat und sich dadurch von ihrer Familie entfremdet hat. Kym, die sozusagen das schwarze Schaf ihrer Familie ist, kommt für ein paar Tage aus ihrer Entzugsklinik, um den Hochzeitsfeierlichkeiten ihrer Schwester Rachel (Rosemary DeWitt) beizuwohnen. Durch ihre Anwesenheit entwickeln sich jede Menge Konfliktsituationen zwischen den Familienmitgliedern, bei denen sich lang angestaute Spannungen entladen.

Demmes Film wirkt ungeheur rauh, schmerzhaft ehrlich, direkt und oft improvisiert. Es wird durchweg mit Handkameras gefilmt, wodurch der Film eine gewissermaßen amateurhafte Optik erhält. Das wirkt zunächst leicht befremdlich, doch diese "Cinéma Verité" Inszenierungsweise führt dazu, dass man sich als Zuschauer ungemein involviert fühlt. Die Charaktere wirken faszinierend echt und realistisch, man beobachtet einfach, fühlt sich praktisch wie die sprichwörtliche Fliege and der Wand. Demme hat auf dem Set versucht, eine familiäre Atmosphäre zu erzeugen, indem er die Akteure einfach agieren und die Kameras laufen ließ. Dies überträgt sich tatsächlich auf den finalen Film, der in etwa so wirkt, als verfolge jemand das Geschehen ganz spontan mit einer Kamera. Wir erfahren nach und nach mehr von den enorm vielschichtigen Charakteren, erhalten ein Verständnis für ihre Motivationen.

Es wird auch nicht versucht, die so fehlerhafte Hauptfigur Kym sympathisch zu machen, sie ist einfach so, wie sie ist. Wir erhalten jedoch im Verlauf des Films ein tiefergehendes Verständnis und fühlen uns am Ende praktisch wie ein kleiner Teil der Familie.

Ein Riesenlob geht an das Ensemble, die aus "Rachels Hochzeit" ein wirklich ganz besonderes Erlebnis machen. Man kriegt das Gefühl, reale Charakteren bei realen Situationen zu beobachten, so intensiv spielen die Akteure. Diese Direktheit, die an die Filme der Dogma-Bewegung erinnert, ist die große Faszination des Films, die ihn zu einem der Highlights des Jahres 2008 macht.

Anne Hathaway ist in der Rolle der Kym eine absolute Offenbarung. Ohne Zweifel handelt es sich hierbei um die Rolle ihres Lebens, mit der sie endgültig ihrem Teeniefilm-Image den Rücken kehrt und ihren Status als eine der begabtesten Jungdarstellerinnen zementiert. Sie spielt grandios, ihre Emotionen kommen so echt rüber, dass es einem die Sprache verschlägt. In einer Rolle, die viel von einer Schauspielerin abverlangt, ist sie in keiner Sekunde unglaubwürdig und wurde hochverdient für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Doch auch ihre Kollegen/-innen brillieren in ihren nuancierten, koplexen Rollen. Der leider wenig gesehene Bill Irwin begeistert als geschiedener Familienvater, der versucht die Reste seine Familie zusammenzuhalten und für alle das Beste will. Es ist eine berührende und aufrichtige Darstellung, die mehr Aufmerksamkeit verdient. Auch Rosemary DeWitt brilliert in der Rolle der Rachel, die der Performance Hathaways in nichts nach steht. Einen interessanten Auftritt liefert auch Debra Winger als Kyms und Rachels Mutter.

"Rachels Hochzeit" ist ein anspruchsvolles Drama, das definitiv nicht für jeden geeignet ist. Die Erzählweise ist ganz klar auf die Charaktere fokussiert, es passiert so gesehen nicht viel. Somit fordert der Film einiges von dem aufgeschlossenen Zuschauer, doch wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem großartig gespieltem, bewegendem kleinen Juwel belohnt.
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am 12. Januar 2010
Als Mensch, der selbst einen ähnlichen Charakter wie Kym in seinem Umfeld hat, hat mich der Film tief bewegt und bestürzt, gleichzeitig aber auch in gewisser Weise Trost gespendet: Das "eigenwillige" Verhalten von Kym, die Nachsicht und das Bemühen ihrer Schwester - Rachel - um sie, der Gefühlszwiespalt mit dem Rachel bald zu hadern hat, die Hilflosigkeit aller eng Nahestehenden - ein Film wie ein déjà-vu, der so ist, wie das Leben manchmal eben ist und gerade deswegen auch tröstend ist, weil er zeigt, dass es auch anderen genauso geht.
Etwas zu dick aufgetragen fand ich die dramatischste aller Geschichten im Film (ich will hier nichts verraten): Ich fand diese Story nicht notwendig, es hätte auch sonst gepasst, wäre noch realistischer gewesen.
Trotzdem kein Stern Abzug, weil es ein Film ist, der auch Tage nachher noch nachwirkt, schauspielerisch überzeugt und ein - ich denke - einzigartiges, großartiges Musikkonzept hat (siehe Extras auf der DVD).
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am 15. November 2009
Wie schon meine zahlreichen Vorredner festgestellt haben, ist dieser Film nicht für jeden Geschmack.

Am Anfang hat mich die Handkamera inklusive einiger Wackler schon etwas gestört, aber es war genau die richtige Entscheidung. Die Handkamera lässt alles wie ein Familienvideo wirken und bringt die Stimmung(en) am besten rüber. Außerdem wirkt es authentischer, denn ständig sieht man Leute im Bild, die auch einen Camcorder in der Hand halten.

Was mir ganz besonders aufgefallen ist, dass dieser Film auch einmal 10 Minuten ohne besondere Dialoge auskommt. Aber das braucht es auch nicht. Manchmal genügen die bunten Bilder vollkommen. Zur Musik muss ich sagen, dass Filmmusik nie besser in einen Film eingearbeitet wurde. Im ganzen Haus sitzen Musiker und musizieren und spielen die Filmmusik passend zur jeweiligen Situation. Das fiel mir besonders in der Szene auf, als die Mutter zu den Musikern sagt, dass sie mal aufhören sollen und plötzlich war es ruhig.

Anne Hathaway kenne ich persönlich nur aus The Devil wears Prada und hätte nie gedacht, dass sie so gut spielt. Die Frau war vollkommen zu Recht für einen Oscar nominiert. Sie versteht es das Publikum sofort in ihren Bann zu ziehen. Auch der restliche Cast ist überzeugend und spielt sehr souverän.

Fazit: Rachels Hochzeit ist ein wunderschöner Film. Er erzählt in einer ruhigen Art und Weise eine Geschichte über eine Familie, die während den Hochzeitsvorbereitungen Themen aus der Vergangenheit behandelt. Cast und Musik sind top.
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am 14. Oktober 2014
Diese Umstände in denen diese Story stattfindet, sind an sich sehr gut und tiefgründig. Leider hat man die Erzählte Handlung auf ein Minimum reduziert. Das hätte man in 15 min. darstellen können.
Ich liebe Anne Hathaway als Schauspielerin und sowohl sie als auch die anderen Darsteller spielen auch alle sehr überzeugend in diesem Film. Leider macht das den Film auch nicht besser...
Ich habe die ganze Zeit nur aus einem Grund nicht ausgeschaltet. Ich dachte, da muss doch irgendwann nochmal ein Knaller kommen, eine Wendung, irgendetwas unerwartetstes, was diesem Film vielleicht letztendlich doch noch so etwas wie einen Spannungsbogen verleiht. Leider habe ich vergeblich gewartet...
Sehr enttäuschend und lahm.
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am 14. Dezember 2011
Als ich die Handlung des Films gelesen habe und auch den Trailer gesehen hatte dachte ich nur: "wow gute geschichte, das wird sich lohnen!" Leider war dem dann aber nicht so, Schade!
Die Idee hinter dem Film ist sicherlich gut, aber es wurde im Film sehr schlecht umgesetzt. Der Film ist ganz einfach gesagt totlangweilig! Viele Szenen sind einfach zu lang, oder sogar überflüssig, ich weiß nicht was der Regisseur sich dabei gedacht hat!
Auch Anne Hathaway kann diese Misere nicht mehr verbessern!
Nicht empfehlenswert, Geldverschwendung!
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am 10. Juli 2015
Kym wirkt sehr unsympathisch und äußerst egoistisch, sicher gewollt, aber durch diese Art blieb bei mir das Verständnis aus.
Außerdem finde ich sehr heikle Themen angeschnitten, aber es fehlt die Auflösung.
Die Szene mit der Mutter, wozu, wenn es keinen Kompromiss, keine keine Erkenntnis, ja nichts gibt.
Wohin geht sie am Schluss??
Ich fand den Film seltsam
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am 27. Juni 2015
Ich habe selten einen Film über Gefühle und Befindlichkeiten gesehen, der weniger Tiefgang als dieser hier hatte. Alle Charaktere blieben seltsam flach und nach 30 Minuten beschlich mich nur noch der dringende Wunsch, die Pausentaste zu drücken, was ich dann auch tat. Grausam langweilig.
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am 23. März 2016
Wie viel kann man an Last mit sich rumschleppen? Wann gibt man auf? Was muss man angestellt haben, dass man sich nicht mehr nach Hause traut? Was muss man verbrochen haben dass man nicht mehr den Mut hat seinen Platz in der Familie einzufordern? Wer hilft einem wenn es die Familie nicht mehr täte? Ab welchem Punkt wird man aufgegeben? Ich denke, dass diese spezielle im Film beschriebene und von Kym getragene Kombination aus massivsten Ballast, Trauer und Einsamkeit für niemanden auszuhalten wäre, und hätte im Skript entsprechend etwas abgestrichen, ebenso hätte man die tatsächlich dargestellte Erkrankung vielleicht etwas anders verklausulieren können als sie es hier wurde. Besonders interessant auch die Mutterfigur, um die man sich wohl im Grunde die meisten Sorgen machen müsste. Ansonsten das wahre Leben, umständliche und viel zu langatmige Hochzeitsfeierlichkeiten, gemischt mit einigen tatsächlich leichten Momenten, schmerzliche Wahrheiten innerhalb einer Familie in alle Richtungen, kein einziges wirklich perfektes Familienmitglied, keine Patentlösungen, offene Enden, und verwackelte und schlecht beleuchtete Bilder, wer bitte kennt das nicht. Wirklich unangenehmes Zuschauen. Und wer weiß, möglicherweise Jonathan Demmes bestes Werk überhaupt.
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am 10. Dezember 2009
Eigentlich hatte ich nicht vor diesen Film zu sehen, da ich das Cover unansprechend, die beschriebene Geschichte langweilig und Anne Hathaway in "Passengers" grottenschlecht fand, wie den gesamten Film übrigens. Zum Glück sah ich ihn dann allerdings doch und muss sagen, dass er mich am Ende schwer beeindruckte. Man brauchte eine ganze Weile um Kyms egozentrische und arrogant-naive Art ertragen und vielleicht nachvollziehen zu können, ich gebe zu, dass mir dieses in den ersten Minuten schwerfiel und ich drauf und dran war, den Film ad acta zu legen. Im Laufe des Streifens verdichtet sich die Handlung allerdings zu einem Familiendrama voller Tiefgang und Schwermut. Die Vorbereitungen der geplante Hochzeit von Kyms Schwester erweist sich als äußerst schwierig, nach und nach gelingt es dem Zuschauer hinter die Kulisse der anscheinend vordergründig heilen Familien zu schauen und stellt fest, daß die drogenabhängige und sich auf Entzug befindende Tochter und Schwester das schwere Paket der Familienvergangenheit nicht alleine zu schultern hat....nebenbei gesagt hätte ich übrigens gerne eine Hochzeit wie die in dem Film stattfindende, aber das ist ja ein anderes Thema:-)
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