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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2002
Novalis - das ist eigentlich nur etwas für Liebhaber von etwas Besonderem. Nun diese CD von 1977 wäre meiner Meinung nach einfach in die Reihe aller sonstigen Produkte dieser 70 er
Jahre - Gruppe einzuordnen, wenn - ja, wenn - sich hier nicht
auf dieser CD der Ohrwurm überhaupt befinden würde.
"Irgendwo, irgendwann"- schon über 24 Jahre alt - dieses Lied ist praktisch die Visitenkarte dieser Deutschrockgruppe.
Dieser klare Klang mit dem dieses Lied aus den Lautsprecher kommt, diese nachdenklichen Zeilen deutscher Dichtkunst...
Novalis, romantischer kann Deutschrock nicht sein.
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am 16. Februar 2011
Auf "Brandung" haben sich Novalis Verstärkung durch den österreichischen Sänger Fred Mühlböck geholt. Er war zwat bereits auf "Konzerte"
zu hören, tritt hier jedoch erstmals als Komponist und Texter in Erscheinung. Zudem spielt er eine 12-saitige Gitarre, sowie eine schöne Flöte.
Mühlböcks Gesang ist stark gewöhnungsbedürftig. Seine Stimme mag zwar ausgebildeter sein, aber sein akzentuierter Gesang mag nicht jedem gefallen.
Ich musste mich erstmal stark an seinen Gesang gewöhnen. Bassist Heino Schüntzel gerät gesanglich dadurch in den Hintergrund. Detlef Job bleibt aber
zum Glück auch als Sänger tätig, was mich sehr freut, da ich seine sanfte, ruhige und unaufdringliche Stimme sehr mag. Auf diesem Album hält er sich jedoch erst einmal
stark zurück.

Track 1 ist aber trotzdem gleich eine von Detlef Job geschriebene, rockige Nummer, die in knackigen vier Minuten DEN Novalis-Hit auf den Punkt bringt, der tatsächlich
auch im Radio gepsielt worden sein sollte. Mein Gott, was muss Radio Hören früher toll gewesen sein. Rockige Gitarre und heulende Moogs machen den Song wirklich
zum Gassenhauer. Schöne Nummer. Danach wird es erstmal akustisch. "Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren" ist ein Mühlböck-Titel, bei dem er einen Text des Dichters
Novalis bearbeitet hat. Ein lyrisches Werk, sehr gelungen. Ein Stück, dass sich eignet, um sich an die Stimme des neuen Sängers zu gewöhnen. Auch "Astralis" ist auf einem
Novalis-Text basierend aufgebaut, hat jedoch wieder rockigere Akzente und bringt damit die nötige Portion Dynamik und Abwechslung herein.

Zum Schluss das vierteilige "Brandung", welches auf dem CD-Spieler auch einzeln "betrackt" ist. Das Highlight einer Scheibe voller Highlights. Anders als das lange
"Sommerabend", welches erstmal sehr sphärisch begonnen hat, haben Novalis sich hier für ein anderes Intro entschieden. Über einem Schlagzeugrhytmus mit zwei sich ständig
wiederholenden, sehr passenden und groovigen Bassnoten wird mittels solierender Flöte der Song sanft nach vorne gepeitscht. Später setzt eine bluesige Gitarre ein, ehe
wieder untertschiedliche Moogklänge das Grundgerüst bilden und der Bass stark in den Hintergrund tritt. Das Klavier spielt dazu im Off-Beat, woraufhin die Flöte
wieder einsteigt und wieder ihr Solo spielt. Ausklang und zweiter Teil. Stakkato-Orgel über Schrammel-Gitarre und Mühlböcks fordernder Gesang. "Feuer Bricht In Die Zeit"
heißt es da im Refrain, die Stimme Mühlböcks frisst sich in die Gehörgänge herein. Der zweite Part wird mit einem rockigen Solo auf der E-Gitarre beendet, darunter wieder
ein intelligentes Fundament von Keyboarder Lutz Rahn,der übrigens Hauptkomponist der Suite ist. Danach schönes Klavier in "Sonnenfinsternis" und Mühlböcks hoher, aber
nach mehrmaligem Hören wunderschöner Gesang mit herzensberecherischer Lyrik. Der Gesang hört auf und die Orgel spielt wunderschöne Melodien, danach wiederholt sie diese, mit
darunterliegende Moogläufen. Es türmen sich immer mehr Keyboardstimmen übereinander auf, es wird richtig majestätisch. Keyboardfans kommen hier vollends auf ihre
Kosten. Danach Ausblendung, obwohl es hätte ewig so weitergehen können. Doch damit nicht genug. Im sehr ruhig beginnenden "Dämmerung" heulen wieder Moogs, aber diesmal sehr
leise. Anschlie0end herrliche, akustische Gitarrenläufe und ruhiger Gesang. Eine sehr düstere Stimmung, die durch das im Echo erklngende "Angst" noch verstärkt wird. "Doch da
errhebt sich aus dem Meer" - singt Mühlböck - "goldglühend in ihrer Pracht, leuchtend warm und wunderbar, die Sonne über die wäääääält empooor". Er steigert sich in diese
hymnenhafte Eigenschaft der Musik hinein, ehe wieder diese Gitarrenläufe erklingen. Danach erhebt sich Mühlböcks Stimme erneut mit dem beschriebenem Refrain, woraufhin er
sich mit seinen "Ohoooohhs" völlig in Extase steigert. Geduldig sein, leiber Hörer, das ist der anstrengendste Part, der aber bei jedem mal immer schöner wird, vor allem wenn
Mühlböck die höchsten Töne trifft, bei denen man kaum glauben mag, dass es sich um eine männliche Stimme handelt. Danach steigen die Keyboardchöre über Trommelwirbel ein,
ehe das Stück mit Klavierakkorden endet, die in ihrer Art auch aus einem klassischen Stück hätten stammen können.

Übrigens wird in der "Brandung"-Suite ein apokalyptisches Szenario erzeugt, welches mit einem gutem Ausgang endet. Es lohnt sich sehr, auf den starken Text zu achten, auf
den jedoch jede intelligente Neue Neue Deutsche Welle Band neidisch sein müsste.

Anspieltip(s): "Irgendwo, Irgendwann", "Astralis" (als Einstieg)

Vergleichbar mit:

Wertung: 14/15

Datum: 16.02.2011
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als Nachfolger ihrer legendären "Sommerabend" gar nicht
so leicht. Als neuer Impuls sollte sich die Erweiterung
der Gruppe um den österreichischen Sänger Fred Mühlböck erweisen.
Selbstverständlich konnte man an die Qualität von "Sommerabend"
nicht anschliessen aber man kann dieser Platte durchaus Positives abgewinnen.

Als flotter Einstieg erklingt "Irgendwo, Irgendwann" (4:35)
als kurzweiliger Prog-Song ähnlich vielleicht "Uriah Heep".

Balladesk untermalt eine Classic-Gitarre den Freiherr von Hardenberg-Text
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren" (3:03) leicht vom E-Piano begleitet.

Abwechslungsreich als Prog-Rock wird bei "Astralis" (8:50) ebenfalls
ein Text vom Freiherrn rübergebracht.

Zum Abschluss kommt mit "Sonnenwende" (16:56) ein aus vier
Teilen bestehendes Prog-Stück, eingeleitet von einem
Instrumental mit Flötenarrangement,das von einem Gesangsteil
abgelöst wird.
Daran schliesst sich ein "Procol Harum"-ähnliches Orgelarrangement
an.
Zum Ende hin wird es hymnisch-pathetisch und der Sänger schraubt
sich in höchste Höhen (Geschmacksache) bevor ein Chor einstimmt
und die Platte beschliesst.

- Hartwig Biereichel / drums, percussion
- Detlef Job / guitars, vocals
- Fred Mühlböck / vocals, acoustic guitar, flute
- Lutz Rahn / Hammond organ, clavinet, PPG-synth, Mellotron,
acoustic & electric pianos, strings
- Heino Schünzel / bass, vocals
66 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2014
Haben diese Musik damals in der Clique gehört - voll coole Erinnerungen
Die Musik hat eine besondere Note, die wohl nicht jedermann Sache ist -
uns hat sie ( und tut sie wieder ) voll Spass gemacht.
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als Nachfolger ihrer legendären "Sommerabend" gar nicht
so leicht. Als neuer Impuls sollte sich die Erweiterung
der Gruppe um den österreichischen Sänger Fred Mühlböck erweisen.
Selbstverständlich konnte man an die Qualität von "Sommerabend"
nicht anschliessen aber man kann dieser Platte durchaus Positives abgewinnen.

Als flotter Einstieg erklingt "Irgendwo, Irgendwann" (4:35)
als kurzweiliger Prog-Song ähnlich vielleicht "Uriah Heep".

Balladesk untermalt eine Classic-Gitarre den Freiherr von Hardenberg-Text
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren" (3:03) leicht vom E-Piano begleitet.

Abwechslungsreich als Prog-Rock wird bei "Astralis" (8:50) ebenfalls
ein Text vom Freiherrn rübergebracht.

Zum Abschluss kommt mit "Sonnenwende" (16:56) ein aus vier
Teilen bestehendes Prog-Stück, eingeleitet von einem
Instrumental mit Flötenarrangement,das von einem Gesangsteil
abgelöst wird.
Daran schliesst sich ein "Procol Harum"-ähnliches Orgelarrangement
an.
Zum Ende hin wird es hymnisch-pathetisch und der Sänger schraubt
sich in höchste Höhen (Geschmacksache) bevor ein Chor einstimmt
und die Platte beschliesst.

- Hartwig Biereichel / drums, percussion
- Detlef Job / guitars, vocals
- Fred Mühlböck / vocals, acoustic guitar, flute
- Lutz Rahn / Hammond organ, clavinet, PPG-synth, Mellotron,
acoustic & electric pianos, strings
- Heino Schünzel / bass, vocals
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als Nachfolger ihrer legendären "Sommerabend" gar nicht
so leicht. Als neuer Impuls sollte sich die Erweiterung
der Gruppe um den österreichischen Sänger Fred Mühlböck erweisen.
Selbstverständlich konnte man an die Qualität von "Sommerabend"
nicht anschliessen aber man kann dieser Platte durchaus Positives abgewinnen.

Als flotter Einstieg erklingt "Irgendwo, Irgendwann" (4:35)
als kurzweiliger Prog-Song ähnlich vielleicht "Uriah Heep".

Balladesk untermalt eine Classic-Gitarre den Freiherr von Hardenberg-Text
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren" (3:03) leicht vom E-Piano begleitet.

Abwechslungsreich als Prog-Rock wird bei "Astralis" (8:50) ebenfalls
ein Text vom Freiherrn rübergebracht.

Zum Abschluss kommt mit "Sonnenwende" (16:56) ein aus vier
Teilen bestehendes Prog-Stück, eingeleitet von einem
Instrumental mit Flötenarrangement,das von einem Gesangsteil
abgelöst wird.
Daran schliesst sich ein "Procol Harum"-ähnliches Orgelarrangement
an.
Zum Ende hin wird es hymnisch-pathetisch und der Sänger schraubt
sich in höchste Höhen (Geschmacksache) bevor ein Chor einstimmt
und die Platte beschliesst.

- Hartwig Biereichel / drums, percussion
- Detlef Job / guitars, vocals
- Fred Mühlböck / vocals, acoustic guitar, flute
- Lutz Rahn / Hammond organ, clavinet, PPG-synth, Mellotron,
acoustic & electric pianos, strings
- Heino Schünzel / bass, vocals
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22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2009
Jahrelang habe ich nach dieser einen Cd von Novalis gesucht!! Ja, ich war fast schon soweit mir diese aussergewöhnliche Scheibe downzuloaden, egal wie!
Dann bin ich zum Glück auf der Amazon-Downloadseite gelandet und habe eben dieses Album der deutschen Krautrock-Legenden gefunden.
Seitdem bin ich im Brandungsfieber, aber wie! Natürlich kann man über den Sänger Fred Mühlbeck trefflich streiten, aber warum war dann diese Band in den 70er Jahren so erfolgreich? Trotz des Sängers?
Genau, weil es eben einfach tolle Musik war.
Für mich begann mit diesem Download von Amazon eine Reise in die Vergangenheit, die zum Glück noch nicht beendet ist. Süchtig macht diese Musik mit den überaus anspruchsvollen Texten, die unter anderen auch aus der Feder von Fred Mühlböck stammen. Und so ganz nebenbei wird diese CD selbst bei Ebay zu Höchstpreisen gehandelt. Und das hat mit Sicherheit eben den Grund, das es mehr als aussergewöhnliche Musik ist!
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am 30. Juni 2013
Alte Erinnerungen werden bei mir wach. War schon damals begeistert. Vielleicht für manchen textlich etwas zu schwere Kost und mit einer ungewöhnlichen Stimme vorgetragen, aber regt zum Nachdenken an. "Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren" ist eines meiner Lieblingsgedichte.
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am 16. Juni 2015
Nach meiner Meinung das beste Album von Novalis. Wunderschöne Melodien, perfekt instrumentalisiert. Da läßt sich auch der gewöhnungsbedürftige Gesang gut aushalten.
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am 19. Juni 2012
Ich habe diese LP schon lange gesucht wegen eines Liedes (Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren) Nachdem ich das Stück angehört hatte, fühlte ich mich zurückversetzt in die späten "Siebziger" Klasse!
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