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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Dezember 2014
Der ausgewählte Spruch des Rückentextes des Buches mag für den einen oder anderen vielleicht nicht gerade viel Sinn machen, doch wer das Buch "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King gelesen hat, der wird sich wohl einfacher mit diesem Satz anstellen und diesen durchaus einfacher verstehen. Das Buch stellt nicht nur das kommerziell erfolgreichste Buch des bekannten Schriftstellers dar, sondern ist auch die Basis des Gleichnamigen Films und auch dessen Fortsetzung. Ein Klassiker, welches ich leider bis vor einigen Tagen nicht gelesen habe. Da sich nun aber dank einer Rabattaktion die Gelegenheit ergab, das Buch zu einem Preis von 3€ zu erwerben, nutzte ich die Möglichkeit und habe mich nun endlich mit dem Buch beschäftigt. Als Fan von Stephen King war dies einfach ein Muss, und ich bereue den Kauf und die aufgewendete Zeit absolut nicht.

Allgemeine Informationen
Das Buch erschien 1983 erstmals in den USA unter dem Titel "Pet Sematary" und wurde 1985 erstmals übersetzt in Deutschland angeboten - und diese Übersetzung hat schon im Titel einen markanten Fehler, denn dieser weckt andere Erwartungen als das, was man liest. Denn die eigentliche Übersetzung müsste "Der Haustier-Fritof" lauten - aber man kennt ja die diversen Fehler in den verschiedenen Übersetzungen englischsprachiger Werke. Das hier vorhandene Buch aus dem Hause Heyne wurde von Christin Wiemken übersetzt und umfasst 606 Seiten.

Handlung
Der Familienvater Louis Creed nimmt an der University of Maine den Posten als Leiter der Krankenstation an. Gemeinsam mit seiner Familie, bestehend aus Ehefrau Rachel, Tochter Ellie und Sohn Gage, sowie des Katers Church, ziehen sie in die fiktive Stadt Ludlow nahe der Route 15. Schnell ergibt sich eine Freumdschaft mit dem alten Jud Crandall, welcher genau gegenüber der Familie lebt. Dieser erzählt Louis viele wissenswerte Sachen über die Gegend und lädt ihn regelmäßig auf ein Bier zu sich hinüber ein. Dieser nimmt das Angebot an und sitzt mit dem alten Mann da und hört seinen Geschichten zu, wobei die wohl größte Geschichte und dem Haustier-Friedhof geht. Diesen zeigt Jud seinem neuen Nachbarn und dessen Tochter kurz darauf und führt sie den Pfad hinauf. Doch kurze Zeit später beginnt für Louis der 1. Tag auf der Krankenstation, welcher direkt mit einem Schock beginnt. Der Student Victor Pascow wird beim Joggen von einem PKW erwischt und gegen einen Baum geschleudert. Pascow wird in die Krankenstation gebracht und stirbt dort in den Armen von Louis, röchelt diesem jedoch noch etwas entgegen - wovon Louis nur die Worte "Haustier-Fritof" versteht. In der folgenden Nacht wird Louis vom toten Pascow hinter diesen geführt, wo sich versteckt der Friedhof der Micmac Indianer befindet. Louis, der diese Begebenheit für einen Traum hält, wacht am nächsten morgen mit dreckigen Füßen auf. Kurz darauf verreist seine Familie zu Thanksgiving ohne ihn zu seinen verhassten Schwiegereltern und bleibt mit dem Kater Church alleine in Ludlow. Church jedoch wird kurz darauf auf der Route 15 von einem LKW überfahren und ist tot - Jud Crandall führt Louis daraufhin zum Friedhof der Micmac Indianer. Einen Tag später ist der Kater wieder lebendig im Hause, allerdings riecht dieser nach Erde und hat sich verändert - er ist träge, wirkt benommen und ungeschickt. Die Familie nimmt nach der Rückkehr die Veränderung nur unbewusst wahr. Da insbesondere Rachel das Thema mit dem Tod durch die Geschichte mit ihrer Schwester als nicht natürliches Thema abwendet, möchte er dieser auch nichts von den Vorfällen erzählen. Doch einige Zeit später geschieht das große Unglück: Sohn Gage rennt, als er im Spiel weglaufen will, auf die Route 15 zu. Louis, der noch alles versucht, um seinen Sohn zum Stoppen zu bekommen, sieht nur noch, wie ein herannahender LKW diesen überfährt - und damit die Geschichte ihren wahren Lauf nimmt....

Stil
Das Buch besteht aus 3 Teilen und hat insgesamt 62 Kapitel plus Einleitung, Epilog und Danksagung. Die Kapitel haben unterschiedliche Längen. So ist es nicht selten, dass einige Kapitel über 20 Seiten lang sind, andere aber auch nur 2 Seiten besitzen. Insgesamt ist der Stil zwar nicht schwer, aber auch nicht gerade leicht geschrieben. Wer den vollen Umfang der Geschichte verstehen will, sollte mit Konzentration lesen. Die Hauptgeschichte dreht sich um die Geschehnisse rund um Louis Creed, geht aber im Laufe der Geschichte auch auf Jud, Rachel und am Ende sogar einen Kollegen von Joe über.
In den verschiedenen Passagen lernt der Leser etwas über die Gedankengänge der verschiedenen Personen kennen. Der meist allwissende Autor nimmt Begebenheiten aus der Zukunft vorweg, um diese später nicht näher erläutern zu müssen, sondern um sie möglichst kurz zu halten - dies kann zwar stellenweise verwirrend sein, hilft der Geschichte jedoch an vielen Stellen ungemein weiter. Auch ist eine Besonderheit, dass einige Kapitel teilweise nur Jud Crandall und seinen Geschichten gehören und somit eine Art Rückblick in die Vergangenheit darstellt. Dies ist stellenweise aber leider sehr langatmig und nimmt die Spannung weg, welche jedoch durch gekonnt gesetzte Cliffhanger am Ende des Kapitels wieder aufgebaut wird.
Eine Entwicklung der verschiedenen Figuren sowie der Spannung ist auch deutlich zu erkennen. Sind alle zu Beginn noch sorglos und ist die Geschichte noch recht harmlos und langweilig, ändert sich dies zunehmend. Insbesondere die Charakterentwicklung ist dabei zu beachten, welche sich bei jedem der beteiligten Personen ändert und auch die Beziehungen untereinander interessant verändert.

Besonderheiten
Der Umgang mit dem Thema Tod wird im Buch sehr interessant gestaltet. Joe, der zeitweise im Bestattungsinstitut seines Onkels gearbeitet hat und somit auch viele Sachen zu diesem Thema weiß, hat beispielsweise einen sehr gesitteteren Umgang mit dem Thema Tod als andere Menschen, insbesondere seine stark verstörte Ehefrau Rachel, welche am Tod nichts an Natürlichkeit erkennen kann. Der Tod selber spielt im Übrigen das Hauptthema, wenn auch auf verschiedenen Ebenen. Sei es der Friedhof als Ort, der Tod verschiedener Charaktere oder die Gedankengänge über das Leben danach - auch die kindlichen Aspekte werden eingebracht.
Mein größtes Problem mit dem Buch ist aber, dass die eigentlich wirklich interessanten Sachen erst auf den letzten 150 Seiten zum Tragen kommt, die wirklich prägende Situation sogar erst die letzten 50 Seiten für sich beansprucht. Stellenweise sind zu viele nicht notwendige Gedankenwelten in die Geschichten eingebaut, sinnlose Monologe geführt worden oder gar einfach mal Kapitel, die man ganz hätte weglassen können - die aber auch wieder typisch sind für Stephen King!

Fazit
In meinen Augen ist das Buch ein verdienter Meilenstein in dem Genre der Romane. Es ist ein gänzlich eigenes Kapitel dieses Genres und würde normalerweise eher in die Kategorie Horror oder Thriller eingeordnet werden, doch ist verdientermaßen auch im Gebiet der Romane. Das Thema Tod spielt eine sehr interessante Rolle, wird von vielen Seiten betrachtet, und auch die Story rund um die Sagen und Geschichten um den Friedhof sind sehr schön gestaltet. Die Charaktere entwickeln sich interessant und werden nicht langweilig, doch ist die wirkliche Spannung am Ende zu kurz geraten und hätte etwas ausgebaut werden können.
Wer Stephen King gerne liest, sollte hineinschauen. Es ist aber wie jedes Werk von Stephen King: Es ist keine Kost für jeden. Insbesondere die 600 Seiten mit vielen unnötigen Passagen werden nicht jeden packen können, doch sollte man dem Buch generell mal eine Chance geben und nicht annehmen, dass durch die Kategorie Roman eine reine Schnulze resultiert.
Ich gebe dem Buch 4 Sterne und werde es in Zukunft noch einmal lesen, um die Rezension etwas auszuarbeiten.

PS
Sollte jemand eine Anregung haben, was ich nicht erläutert habe und worauf ich noch eingehen soll, wäre es super, wenn man dies in den Kommentaren anmerken würde, darum würde ich mich dann ebenso schnell kümmern, um meine Rezension noch lesenswerter zu machen! Daher bin ich für jede Kritik zu haben und hoffe, dass diese auch geäußert wird, da ich für den Leser diese verbessern möchte und auf Ihre Mithilfe dankend angewiesen bin!
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am 19. August 2007
Wenn es einen Roman aus Kings umfangreichem Output gibt, der den Test der Zeit bestehen wird, und den man in vielen Jahren noch zu seinen Gunsten zitieren wird: Friedhof der Kuscheltiere wird es sein.
Die Geschichte ist eine Abwandlung der klassischen Geschichte von der Affenpfote: Was wäre, wenn man verstorbene Familienmitglieder zurückholen könnte. Ist das nicht, was wir alle wollen? Sie niemals wieder herzugeben? Was wäre, wenn wir es tatsächlich könnten.
Louis Creed ist mit seiner Familie von Chicago in einen ruhigen Vorort von Bangor gezogen. Ein großes Haus an einer stark befahrenen Landstraße. Das Glück scheint perfekt. Eines Tages führt ein Nachbar die Familie in ein Waldstück hinter dem Haus; auf einer Lichtung liegt der 'Friedhof der Kuscheltiere' ' ein Ort an dem schon seit hundert Jahren alle Kinder des Dorfes ihre Haustiere beerdigen, die auf der Landstraße ihr Leben verloren. Doch hinter dem Haustierfriedhof liegt noch etwas anderes: Eine alte indianische Kultstätte, an der den Seelen der verstorbenen gehuldigt wurde, und an der seltsame Rituale vollzogen wurden. Der Legende nach kann diese Erde den Körper des verstorbenen nach seinem Tod zurückgeben ' gegen einen geringen Preis.
Als Louis Frau und Kinder ein Wochenende aus dem Hause sind, geschieht das unvermeidliche, und der Kater von Louis' Tochter Ellie wird überfahren.
Um eine Szene zu vermeiden, probiert der besorgte Vater sein Glück auf dem Friedhof:
Der Kater kommt wieder. Er sieht seltsam aus, er stinkt nach Verwesung und er ist bösartig- aber was macht das schon.
Aber schließlich fällt mehr als nur das tierische Familienmitglied der Creeds der Landstraße zum Opfer; und in einer brillanten Erzählung zieht Mr. King den Leser in einen schicksalhaften Gewissenskonflikt.
Es ist nicht nur der Horror, der dieses Buch lesenswert macht; es bietet vielmehr eine wirklich glaubhafte Abwandlung, wie man Kindern den Tod nahe bringt, und wie Familien mit Trauer umgehen. Man kann dem Buch gewisse Längen ankreiden - ob auch der vierte Gang zu dem dämonischen Friedhof noch ausführlich geschildert werden muss, ist Ansichtssache - aber am Gesamturteil ändert das nichts: Mich ein Buch von über 500 Seiten in weniger als einer Woche lesen zu lassen - das schafft nur ein Autor.
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am 5. August 2006
Für mich (und nicht nur für mich) ist es das beste Werk Stephen Kings. Meine Einstellung dazu erwächst aus der brillanten Konsequenz, mit welcher die Handlung sich entfaltet und zum Schluß kommt. Der Roman ist brillant strukturiert, sehr gruselig und trotzdem weit davon entfernt, einfach nur Horror zu sein, denn er nimmt - wie alle besseren Bücher Kings - Bezug auf die Grundprobleme des menschlichen Lebens. Wie gehen wir mit dem Tod um? Davon handelt dieses Buch.

Hochnäsige Berufspsychologen (das scheint mir zumindest einer der Rezensenten des "FdK" auf dieser Webpage zu sein) mögen King als Trivialliteratur abtun - ich hingegen sehe in diesem Roman hochkarätig rekonstruierte menschliche Psychologie. Muss man denn alles immer wörtlich verstehen und den Autor beim Worte nehmen? Es ist ja schliesslich Literatur, und nicht alles, was King sagen will, sagt er direkt. Es muss ja kein mystischer indianischer Friedhof sein; sagen wir, es ginge um ein reale, umstrittene soziale Situation wie Organhandel oder Gentechnik und der Hauptheld stünde in einem Augenblick schwärzester Trauer vor der Option, einem geliebten Menschen ein neues Leben zu ermöglichen. Was ist daran so unglaubwürdig?

King schafft es leider selten, seinen Romanen einen würdigen Schluß zu geben. In diesem Buch ist es ihm gelungen. Es ist ein Buch über den Tod, und dadurch wird es erst recht gruselig und verursacht einem schlaflose Nächte.
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Ich glaube, niemand der Stephen King-Fans, kennt seinen Roman "Friedhof der Kuscheltiere" nicht, denn dieser ist Horror, ist eiskalte Angst schlechthin. Fragt man sich manchmal nicht, ganz im Geheimen selbst, "was würdest du tun, wenn....... stirbt und nie mehr sein wird"? Haben wir nicht, ehrlich gesagt, alle Angst vor dem Tod, vor dem Unwiderruflichen? Und möchten wir das nicht ändern, nicht einen Blick "hinter die Kulissen" wagen? Es klappt nicht, keiner ist bisher jemals von so weit weg zurückgekommen.

Natürlich ist das ein Thema für den unbestrittenen Meister des Horrors:
Da verändert sich, durch den plötzlichen Unfalltod seines kleinen Sohnes, drastisch das Leben eines jungen Familienvaters.. Denn der Protagonist, die Hauptfigur in diesem meisterhaften, von Grauen erfüllten Roman, ein junger Arzt , Chef des Universitäts-Krankenhauses in Ludlow (USA/Maine) kann ihn nicht retten. Und Geistererscheinungen warnen nun den Arzt vor dem unmittelbar hinter seinem Haus gelegenen "Friedhof der Kuscheltiere".

Das unfassbare geschieht aber: Der kleine Sohn des netten Arzt-Ehepaares wurde bei einem Verkehrsunfall getötet. So etwas passiert leider. Aber zuvor ist der Kater der kleinen Arzttochter überfahren worden und - nun beginnt das Grauen - er wird von dem Protagonisten, mit Hilfe eines Einheimischen, den er seinen Freund nennt, ins Leben zurückgerufen, wie Lazarus - wenn der Vergleich auch hinkt.

Louis Creed, der junge, nette Arzt, versucht, gegen den Willen, und gegen die verspäteten deutlichen Warnungen seines Nachbarn, Jud Crandall, mit viel List, seinem geliebten kleinen Sohn wieder das Leben zurück zu geben.

Doch mit dem Tod ist kein Geschäft zu machen. Die geheimnisvolle Macht, in deren Fänge sich Creed immer mehr verstrickt, schaltet seinen Verstand, seine realen Empfindungen ganz aus. Zurück bleibt ein Mensch, der von der Sucht ergriffen ist, seinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken, koste es was es wolle. Und es kostet sehr, sehr viel....

Hier, in einer kurzen Rezension, lassen sich nicht die einzelnen Situationen und Szenen schildern, die zum völligen Zusammenbruch von Louis Creed und damit letztlich zur Vernichtung seiner Familie führen.

Stephen King, der Meister des Horror und des Unheimlichen, wird sie allen, die darauf neugierig sind, in einem seiner besten und (in einigen Sequenzen) furchtbarsten und ergreifendsten seiner Romane erzählen.

Einfach phantastisch und unübertroffen schildert King die Menschen, ihre Handlungsweisen, ihre Träume und ihre finsteren Charakterabgründe. Und, wenn man an den Satz von Nietzsche denkt: "Wenn man zu lange in den Abgrund schaut...."

Stephen King ist einfach unübertrefflich. Seine Romane, oft der blanke Horror, schildern aber die Charaktere seiner Protagonisten und ihrer Mitmenschen, das alltägliche Leben der einfachen Leute, ihre Hoffnungen, ihre Träume - und vor allem ihre Ängste,
bis ins kleinste Detail.

Wer das Genre mag: Ein Download lohnt sich in jedem Fall!
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am 21. Mai 2016
Ein recht guter Indikator für die Spannung eines Buchs ist für mich, wie lange ich brauchte es zu lesen.
Ich brauchte 6 Tage, wobei ich die zweite Hälfte des Buchs innerhalb von einer Nacht las und erst in der Morgendämmerung um 5:30 fertig wurde.
Ich wusste ich kann nicht ins Bett gehen, bevor ich weiß wie die Geschichte ausgeht.
Die Spannung trieb mir Tränen in die Augen.
Ich begann Absätze nur zu überfliegen, um schneller vorran zu kommen.
Das erste Drittel des Buchs ist sehr friedlich, aber trotzdem nie langweilig.
Im zweiten Drittel baut sich schon echt Spannung auf (ich sag nur Kater Church)!
Und im letzten Drittel spitzt sich alles zu.

Es ist kein Horrorbuch, aber auch kein klassischer Roman. Es ist nichts für ganz schwache Nerven, so viel sollte gesagt sein.
Aber von den sieben Büchern, die ich von King bisher gelesen habe, ist es das mit Abstand spannenste.
Wer ein super Buch, aber weniger Spannung will, sollte es lieber mit "Der Anschlag" probieren. Noch immer mein persönlicher Favorit.
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am 5. Oktober 2001
Friedhof der Kuscheltiere ist eines der besseren Bücher von Stephen King. Diejenigen , die die leider schlechte Verfilmung gesehen haben, sollten sich bitte nicht davon abhalten lassen, das Buch zu lesen.
Wunderschön beschrieben ist die absolute Idylle und das Glück der Familie... und dann das umso tragischere Ende durch den Tod. Kein Wunder, dass man diese Idylle mit allen Mitteln wieder haben will! Die Beschreibung des alten indianischen Friedhofes treibt einem die erste Gänsehaut über den Rücken. Ebenso schön beschrieben die Strasse vor dem Haus, denn hier baut sich beim Leser schon so langsam diese unheilvolle Vorahnung auf, die das Lesen von King-Büchern ganz allgemein zu einem Genuss macht. Schön ist auch die eigene Zerrissenheit (war bei mir zumindest so): Eigentlich kann man ja verstehen, dass man das geliebte Haustier, das geliebte Kind, das geliebte... nicht gehen lassen will, wenn man schon eine, zugegebenermassen schräge Möglichkeit hat, dies zu verhindern. Andererseits möchte man am teilweise liebsten in das Buch springen, um das Schlimmste zu verhindern.
Die absolute Meisterleistung ist dann nochmal das Ende (vor allem die letzten beiden Worte)- hier gibt es noch einmal richtig die Gänsehaut.
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am 1. März 2016
Ich hatte das Buch vor vielen Jahren bei Ersterscheinen während eines Auslandsaufenthaltes in Englisch gelesen. Und ja, ich gebe zu: einiges habe ich scheinbar überlesen, falsch gelesen oder falsch verstanden. Oder gar nicht.
jetzt habe ich es mir nochmal gekauft. Oh weia. Ich musste bis nachts um 2:00 weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Dann wusste ich es und bin aufgestanden und hab mir einen Tee gemacht. An Schlaf war nicht mehr zu denken.
Das ist verdammt nochmal eines seiner gruseligsten Bücher. Ehrlich. Ich wünschte, so was würde er wieder mal rauslassen, der gute Mister King. Oder besser doch nicht? Dann penne ich nämlich gar nicht mehr. Klare Kaufempfehlung. Gruuuusel.
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am 29. März 2007
Ich kann mich noch gut an die Phase erinnern, in welcher ich "Friedhof der Kuscheltiere" gelesen habe. Ich lag oft im Bett und fragte mich, ob ich nun wirklich weiterlesen oder das lieber auf den nächsten Tag verschieben sollte. Denn beim Lesen erstreckte sich in mir immerzu ein extrem unangenehmes Gefühl, ich wollte einerseits wissen, wie es weiter geht, andererseits war jede Seite fast schon eine Qual - einfach gruselig.

King schafft mit ganz simplen aber genialen Mitteln, den Leser mitzureißen. Die Story mag simpel sein, aber die Spannung steigert sich ins Unerträgliche, was nicht zuletzt den sensationell guten Charakterzeichnungen und dem ständigen Nutzen von Monologen zu verdanken ist. Das macht das Buch zu einem einzigartigen Erlebnis.
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am 5. Juli 2011
"Wish!" she cried, in a strong voice.
"It is foolish and wicked," he faltered.

(WW Jacobs, "The Monkey's Paw")

Es gibt zwei Arten von Stephen King-Kennern. Da gibt es zum einen die, die seine Bücher nicht lesen, sie angeblich aber trotzdem gut genug kennen, um sagen zu können, dass Kings Bücher nicht lesenswert sind. Die anderen lesen sie, und viele von ihnen loben Kings Bücher über den sprichwörtlichen grünen Klee.

King-Fans fiebern jeder neuen Veröffentlichung ihres Lieblingsautors entgegen wie sonst vielleicht nur noch Harry Potter-Fans den Büchern der Joanne K. Rowling. Und wer erst einmal zehn, zwanzig King-Romane einigermaßen aufmerksam gelesen hat, wird feststellen, dass es zwischen den Romanen Kings durchaus Unterschiede gibt. Die meisten von ihnen sortieren Buchhändler rund um die Welt zwar ohne zu zögern in der Abteilung "Horror" ein, aber eigentlich ist das eine etwas zu undifferenzierte Kategorie, als dass sie dem Werk des Stephen King wirklich gerecht würde.
Es stimmt wohl: Kings Romane zielen in erster Linie darauf ab, der geneigten Leserschaft wohlige Gruselschauer über den Rücken zu jagen. Dabei ist der Schrecken, den King erzeugt, aber durchaus nicht immer übernatürlicher Art. Romane wie "Misery" und "Dolores Claiborne" sind im Grunde eher Krimis, auch "Das Spiel" gehört in diese Reihe. "Feuerkind" und "Carrie" sind Thriller, die ebenfalls weniger auf übernatürliche Elemente setzen als andere Vertreter des "Horror"-Genres.

"Shining" und "Christine" hingegen sind vergleichsweise sehr klassische Gespenstergeschichten, "Der Marsch" liebäugelt mit der Science Fiction, "Die Augen des Drachen" ist der erste ziemlich reinrassige Ausflug Kings in die Fantasy.

Und dann gibt es da noch Bücher wie "In einer kleinen Stadt" und "Pet Sematary", die in meinen Augen vor allem eines sind: rabenschwarze Komödien, wobei in "In einer kleinen Stadt" (1992 veröffentlicht) das komische Element vielleicht etwas besser sichtbar ist als in "Pet Sematary" aus dem Jahre 1984.

Der "Pet Sematary" ist natürlich eigentlich ein Pet Cemetary", also ein Haustier-Friedhof (aus dem im Deutschen dann der etwas blumigere "Friedhof der Kuscheltiere" wurde). Die lautierende Schreibweise lässt Rückschlüsse auf die zu, die den Friedhof angelegt haben: Auf dem "pet sematary" haben Kinder ihre Haustiere zur Ruhe gebettet, die in diesem Falle allerdings keine letzte Ruhe ist. Womit die sprichwörtliche Katze wohl schon aus dem Sack ist: Was auf dem Haustierfriedhof im Wald begraben wird, liegt nicht lange dort.

Besagter Friedhof liegt in den Ausläufern eines Waldes, und der grenzt an ein Grundstück, das wiederum zu einem Haus gehört, das Arzt Louis Creed und seine Familie soeben bezogen haben. Zählt man Hauskatze Church mit, dann sind die Creeds zu fünft aus Chicago ins gleichermaßen ländliche wie fiktive Städtchen Ludlow in Maine gezogen: Neben Louis' Frau Rachel gibt's da noch Tochter Ellie und deren kleinen Bruder, Baby Gage. Die von den Creeds kürzlich erworbene Immobilie liegt recht idyllisch - sieht man einmal von der ziemlich stark befahrenen Schnellstraße ab, auf der die Lastwagen ziemlich dicht und ziemlich schnell am Creed'schen Grundstück vorbeidonnern.

Wirklich beeinträchtigen kann das die Lebens- und Wohnqualität aber wohl nicht, denn sonst würde Nachbar Judd Crandall sicher nicht schon so lange auf der Straßenseite gegenüber wohnen. Es dauert nicht lange, bis Louis und der ältere Mann sich anfreunden, und auch Rachel und der Nachwuchs mögen den freundlichen Witwer. Beruflich hat Louis Creed ebenfalls keinen Grund zur Klage: Der Job in der Universitätsklinik im benachbarten (ebenfalls fiktiven) Ort Bangor - Fans des Autors bekannt als Schauplatz etlicher Geschichten Kings - ist ok, und so steht zunächst einmal alles zum Besten, sieht man einmal von kleinen Malaisen ab. Tochter Ellie schlägt sich beim Schaukeln das Knie auf, Söhnchen Gage wird von einer Biene gestochen, und Louis' Frau goutiert es ganz und gar nicht, dass Judd die Creed-Kinder angelegentlich eines gemeinsamen Ausfluges in den Wald mit dem Friedhof der Kuscheltiere bekannt macht: Das Thema Tod, fürchtet Rachel, könnte bei Tochter Ellie traumatische Erinnerungen an den Tod der an Hirnhautentzündung verstorbenen großen Schwester wecken.

Ein erster wirklicher Schatten legt sich aufs Idyll, als das schwer verletzte Unfallopfer Victor Pascow unter Creeds Händen stirbt. Bevor der Mann das Zeitliche segnet, orakelt der Sterbende Louis aber noch die ominöse Warnung zu, sich vom hinteren Teil des Tierfriedhofs fernzuhalten - wer sich ein bisschen im King'schen Werk auskennt, weiß die Worte des Todgeweihten einzureihen in diverse Träume, Visionen und Weissagungen, die bei King gern Vorboten dräuenden Unheils sind.

Man muss aber kein King-Kenner sein, um sich ausrechnen zu können, was dabei herauskommt, wenn man einen streunenden Familienkater, eine stark befahrene Schnellstraße und einen Friedhof für Tier-Zombies zusammenzählt: Kater Church haucht das letzte seiner neun (ja, neun - und nicht etwa sieben, liebe Whiskas-Werbefuzzis, die ihr uns für dumm zu verkaufen versucht) Leben unter dem Reifen eines Trucks aus und manövriert Louis damit in eine böse moralische Zwickmühle.
Nachbar Judd, der für den früh verwaisten Louis längst eine Art Vaterersatz geworden ist, nimmt den Jüngeren beiseite und zeigt ihm unter vier Augen eine Möglichkeit auf, wie man Töchterchen Ellie den Schock, den der Tod des geliebten Haustieres fraglos darstellen dürfte, ersparen kann: Sollte Louis das Tier auf dem Tierfriedhof begraben, dann darf er sich ausrechnen, dass die Katz' von dort aus den Weg zurück ins Leben findet. Was es mit dem Ort auf sich hat? Ganz einfach: Ursprünglich war die Stelle im Wald eine Begräbnisstätte der Micmac-Indianer, und die haben den Platz verhext.

Aber natürlich wäre ein King-Roman kein King-Roman, wenn die Sache nicht einen Haken hätte: Kater Church, das verschweigt Judd Crandall nicht, werde nach der Auferstehung aus ungeweihtem Boden nicht mehr ganz derselbe sein. Der wieder zum Leben erweckte Streuner werde möglicherweise ein bisschen langsamer und unbeholfener sein als vorher.

In Louis' Ohren klingt der Deal gut genug, um's drauf ankommen zu lassen. Church wird nächtens auf dem Tierfriedhof eingebuddelt, und jetzt heißt's nur noch warten. Tatsächlich stellt der versprochene Lazaruseffekt sich auch ein, nur sind leider mit der Auferstehung auch charakterliche und olfaktorische Veränderungen einhergegangen: Der Zombie-Kater entpuppt sich als überaus heimtückisches Wesen, das zudem noch schlecht riecht. Das entgeht weder Ellie noch Louis, und bald hat Louis allen Grund, das Katzenviech zurück zum Teufel zu wünschen.

Wenig später ereignet sich dann die Katastrophe: Beim Spielen gerät Sohn Gage auf die Straße und erleidet einen tödlichen Unfall.

Und natürlich wäre ein King-Roman kein King-Roman, wenn der trauernde Louis sich nicht die Frage danach stellte, was denn wohl passieren werde, wenn man einen Menschen auf dem alten Indianerfriedhof bestattet ...

Wer den Schauergeschichten-Klassiker "Die Affenpfote" kennt, wird sich beim Lesen von Stephen Kings Roman "Pet Sematary" unwillkürlich an WW Jacobs' Schauergeschichte aus dem Jahr 1902 erinnert fühlen, denn der Gegenstand beider Geschichten ist, wie auch ihre Moral, sehr ähnlich: Wen die Götter strafen wollen, dessen Gebete erhören sie. Während die Sache in Jacobs' Fall aber noch vergleichsweise glimpflich ausgeht, lässt King seine böse Geschichte auch böse enden.

Und das soll komisch sein? Ich entdecke eine gewisse Komik in "Pet Sematary", aber warum das so ist, ist sicherlich erklärungsbedürftig; und nicht jeder wird diese Erklärung nachvollziehen können oder wollen. Der Unterton, der für mich in "Pet Sematary" mitschwingt, ist einer, den ich aus Märchen und märchenhaften Erzählungen kenne. In denen geht es bekanntlich oft ebenfalls sehr grausam zu, und wenn am Ende eine Einsicht oder Moral steht, dann ist es meist eine, zu der die Figuren im Märchen selbst auf eine äußerst schmerzhafte Weise gelangen. Das hölzerne Bengele Pinocchio zum Beispiel muss erst versengt, erhängt, vom Wal verschluckt und wieder ausgespuckt werden, um einzusehen, dass Lügen kurze Beine haben (das darf man in diesem Falle ganz wörtlich nehmen, denn gleich zu Beginn der Geschichte brennen dem Marionettenjungen erst einmal die Füße weg). Die habgierige Frau des Fischers, die jedem Wunsch, den man ihr gewährt, gleich den nächsten folgen lässt, lernt nichts dazu und erhält dafür die gerechte Strafe: Am Ende der Geschichte ist sie wieder so arm wie zu Beginn.

Eine grimme Komik beziehen solche Geschichten aus der Tatsache, dass nichts, was geschieht, unvermeidlich ist. Mit anderen Worten: Hier waltet kein blindwütiges Schicksal, sondern die handelnden Personen selbst sind für ihr Wohl und Wehe verantwortlich. Pinocchio könnte schon viel früher die Lehre aus seinen Erlebnissen ziehen und es zur Abwechslung mal mit der Wahrheit probieren. Die Frau des Fischers könnte sich mit der weltlichen Krone zufrieden geben und nicht noch den Stuhl des Papstes für sich beanspruchen. Auch Louis Creed könnte sich damit zufrieden geben, dass Kater Church wunschgemäß wieder ins Leben zurückkehrt.

Tut er aber natürlich nicht, und dabei hat man ihn sogar ausdrücklich gewarnt. Wie's dem ergeht, der nicht hören will, ist bekannt.

Das soll natürlich nicht heißen, dass wir Louis nicht verstehen könnten - im Gegenteil. Schließlich haben seine Frau und er schon einmal ein Kind verloren. Was für Louis schon schwer genug ist, scheint für seine Frau schier unerträglich. An ihm selbst nagt aber noch etwas anderes: Wäre er nur etwas schneller gewesen, wirft Louis sich unablässig vor, hätte er den Kleinen noch am Schlafittchen packen können und so das Unglück abwenden können. Anders gesagt: Louis tut das Falsche, weil er das Richtige tun will. Mit einem niederdeutschen Sprichwort gesagt: Kein schlimmer' Leid, als dat der Mensch sich selbst andeit".

Und ist das komisch?

In dem Sinne, in dem literarische Figuren komisch sind, die sehenden Auges in ihr Unglück laufen, ist Louis Creed eine komische, zumindest tragikomische Figur. Louis macht Fehler auf Fehler, und wir, die Leser, wissen ganz genau, dass Louis falsch handelt. Außerdem dürfen wir der Figur genug Intelligenz unterstellen, um ihr falsches Handeln selbst erkennen zu können: Die Trauer mag Louis zwar den Blick verstellen, aber spätestens nach dem Ableben der Familienkatze und den Folgen daraus müsste dem Herrn Doktor doch klar sein, dass nichts Gutes daraus erwachsen kann, wenn man die tote Menschen an schlecht beleumundeten indianischen Kultstätten verscharrt. Dass Creed, um den Schein zu wahren, seinem Sohn zunächst ein anständiges Begräbnis zuteil werden lässt, macht die Sache nicht besser: Als er den Leichnam von Gage stiehlt, bricht Louis schon das erste Tabu. Dass das gramgebeugte Familienoberhaupt von allen guten Geistern verlassen ist, dürfte spätestens jetzt klar sein. Hand aufs Herz: Geschieht Louis das, was in der Folge passiert, nicht ganz recht?

Die weiteren Geschehnisse im Roman weichen übrigens, wie so oft, merklich von denen in der gleichnamigen Verfilmung ab - denn leider hat man aus Kings finsterer Geschichte um unselige Wünsche seinerzeit ein ziemlich biliges Schlitzerfilmchen gemacht, das auf Schockeffekte statt der inneren Handlung und durchaus vorhandenen psychologischen Tiefe setzt, die die Vorlage zu einem lesenswerten Stück Unterhaltungsliteratur machen.

Was man King außerdem zugute halten muss ist, dass "Pet Sematary", wie eigentlich alle Bücher Kings, den positiven Eindruck eines jeden Buches hinterlässt, das gut recherchiert erscheint: Bevor King seinen Roman über Bestattungen und Friedhöfe geschrieben hat, hat er sich offenkundig erst einmal ins Thema eingelesen - das lässt jedenfalls der Detailreichtum vermuten, mit dem King sich seinem Sujet widmet. Wer King kennt, wird wissen, dass die Genauigkeit King'scher Beschreibungen teils sehr grausig ist; wer King nicht kennt, sei gewarnt: Alles, was Schrecken erregen kann, gestaltet King wortreich und wortmächtig aus - der private Horrorfilm, zu dem sich die aus Kings Worten entstehenden Bilder zusammenfügen, ist im Zweifelsfalle sehr viel schauriger als die offizielle Leinwandversion des Romans.
Offensichtlich hat King das Thema "Wünschen" nicht losgelassen, denn knapp zehn Jahre nach Erscheinen von "Pet Sematary" greift King das Thema 1992 in "Needful Things" erneut auf. In diesem Falle ist sogar die filmische Umsetzung leidlich gut gelungen - Max von Sydow ist als dämonischer Händler, dessen Geschäft Herzenswünsche sind, jedenfalls eine gute Besetzung.
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am 25. Juli 2010
Einer meiner großen Favoriten! Friedhof der Kuscheltiere ist ein Roman, den man immer wieder lesen kann und der dennoch jedesmal das Grauen erzeugt, weil die Basis der Geschichte etwas ist, das einem - besonders als Haustierbesitzer - so nahe geht. Grauen wird umso größer, wenn es aus dem Alltag kommt und nicht in Form böser Monster in unser Bewusstsein dringt, sondern als etwas, das jedem von uns zustoßen könnte. So ist es Louis Creed zwar unheimlich, den überfahrenen Kater seiner Tochter auf einem alten Tierfriedhof zu begraben und ihn ins Leben zurückkehren zu sehen - verändert, aber doch, immerhin, lebendig - doch es ist auch etwas, das wahrscheinlich die meisten von uns tun würden. Wer ist nicht gerne Herr über den Tod, wer würde nicht alles dafür geben, dem Verlust zu entkommen. So nimmt das Unheil seinen Lauf und die Creeds geraten in ein unaufhaltsames Rad des Grauens, das niemand so perfekt aufbauen und schildern kann wie Stephen King, der nicht zu unrecht Meister dieses Genres ist. Große Empfehlung für alle die, dich qualitativ hochwertige Horrorliteratur auf der Basis ungewöhnlicher Ideen zu schätzen wissen! Große Empfehlung!
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