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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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4,0 von 5 Sternen
Pure Diamond Gold
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:5,99 €

am 17. September 2013
Selbstverständlich ist das eine Bloodshot Aufnahme, niemand sonst würde so etwas veröffentlichen - na ja, wenige. Und natürlich stammt die Cover-Illustration von Jon Langford. Und irgendwie klingt sie auch wie die Verschmelzung dieser beiden Namen, irgendwie ist das so ziemlich die Summe dessen, was es eben auf Bloodshot so gibt und es ist eben irgendwie auch alles was Langford in der Vielzahl seiner eigenen Formationen - von solo bis zu den Pine Valley Cosmonauts - so spielt, sieht man mal von seinen Punkquellen ab. Doch nein, die Sadies sind schon eigenständig, auf eine bestimmte Weise sogar sehr. Wenn Sie einen Eindruck hiervon gewinnen wollen, setzen Sie sich einfach in einen fiktiven Tatrantino-Film, schließen Sie die Augen, überhören Sie das Maschinengewehrgeknatter und das Schwertergeklapper - und hören Sie einfach auf die Filmmusik:

Dieses `Irgendwie' hat schon seine Berechtigung in seiner mehrfachen Wiederholung. "The songs veer madly between hypertraditional country expressions, surf guitar homages and mutations of the two. This is another example of what is right about alternative country's hybridization." (Country Standard Time/G'house) Und das reicht bei weiten noch nicht aus, was es über diese Band und diese Aufnahme zu sagen gäbe. Da galoppiert der Hoedown, der natürlich in einer "wirklichen" Countryaufnahme nicht fehlen darf, das weibliche Ahahhhhaaaa über einer twangenden Gitarre in einem Instrumental, das einem Leone Film über mexikanische Grenzreiter entkommen scheint und auch den einfachen Rock'n'Roller, der prompt in eine Blue Grass Nummer überleitet. Unterhaltsam ist das alle mal, bunt halt - Americana Eklektik in geballter Form.

Noch ein paar eher formale Daten: genaugenommen handelt es sich um zwei separate Aufnahmen - 7 O`Clock Chicken und Pure Diamond Gold mit je 10 Tracks, eingespielt 1999, davon die zweite Hälfte mit Steve Albini an den Reglern. Für die an- und abschwellenden Ahaahhaaaas und Shoobidoooahhhs sorgen Kelly Hogan (Pine Valley Cos.) und Catherine Irwin (Freakwater). Letzteres wäre ansonsten eigentlich nicht der Rede wert. Hier aber spielt es in den twangenden Country-Tracks neben der E-Gitarre eine wesentliche Rolle.
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