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am 24. September 2001
Smog alias Bill Callahan hat es wieder geschafft mich zu überraschen. Nach seiner letzten CD "Dongs of Sevotion" war ich wirklich gespannt, in welche Richtung sich seine Musik bewegen würde. Beim ersten Hören von "Rain on Lens" war ich sehr überrascht, wie roh und klar die Produktion ausgefallen ist. Zumal bei den letzten Werken kein geringerer als Jim O'Rourke an den Reglern saß und für einen anspruchsvollen Klang sorgte. Beim zweiten Durchgang dann, ist mir die Schönheit dieses Werkes erst richtig bewusst geworden. Die teilweise eingesetzten Streicher blähen das Werk weder unnötig auf noch drücken sie dem Ganzen einen schmalzigen Stempel auf, wie man es z.B. von den Tindersticks kennt (und schätzt). Man hört die Streicher in ihrer schlichten und einfachen Art. Auch Rick Rizzo an der Gitarre, sowie der Schlagzeuger von US Maple fügen sich, durch Ihr indivuduelles Spiel, der schlichten Produktion hervorragend ein. So erscheinen die einzelnen Songs voller Emotionen, nackter Schönheit und rauher Intensivität. Smog wird mit dieser CD kaum neue Fans gewinnen. Dafür setzt er seinen eigenen Stil konsequent fort und beigestert mich zumindest immer wieder neu. Lediglich die Spielzeit von nur knapp 39 Minuten ist zu kurz oder sollte man sagen: "Weniger ist manchmal eben doch mehr" ?
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am 13. Juli 2016
Genaugenommen ist das immer noch eine Song-Collage in der Zeit des Übergangs zwischen ich-spiel-mal-irgendwas-was-mir-grad-einfällt der (Smog)-Zeit der 90er Jahre und eines Mensch-ich-könnt-ja-mal-nen-Song-auch-auskomponieren-und-ausspielen des aktuellen Bill Callahan. Doch, das sind schon wirklich vollständige Songideen, eingängige sogar, irgendwo zwischen Dunkel-Folk und repetitiv krickeligem Rudimentär-Rock....auch wenn er sie nach wenigen Sekunden des Anspielens schon ausblendet, sie nach Minuten abreißen oder einfach mit Break - wie im Titletrack - in den nächsten Song übergehen lässt. Dachte ich bei Erscheinen der noch, dass ihm wohl mehr nicht einfallen wollte, weiß ich heute, fünfzehn Jahre später, das muss so sein, das ist seine wohl kalkulierte Produktionshandschrift, Callahans auch nach fünfzehn Jahren völlig zeitloses Markenzeichen - neben all den anderen: wie der dunklen, phrasierungverknappten, schwer zum Stoizismus neigenden Stimme, der immer schwarzen Färbung in musikalisch thematischen wie instrumentellen Reduktionssongs undundund.... Letztlich ist es immer einfach rauchverhangener (Smog) - und eben nicht unbedingt der späte in Teilen geradezu lichte Bill Callahan.

Und rauchverhangen collagig ist es sogar noch dort, wo Callahan es sich bereits 2001 erlaubt zum richtigen Singer-Songwriter zu werden, der sich der vollständigen Ausarbeitung von Songs im Blues- und Balladenmodus aussetzt, wie in Lazy Rain, das hinter regennassen Scheiben dunkelgrau, aber melancholisch melodiös, vor sich hin tröpfelt. Dennoch - das alles zielt kalkuliert weit mehr auf Sound und Stimmung, als auf Songwriter-Brillianz oder einem solch abstrakten Ding wie kompositorischer Rationalität. Es braucht mehr ein intuitives Begreifen. Wobei ich mich frage, ob der optische Anreiz der Schwarz/Weiß-Fotografie dafür nicht schon ausgereicht hätte...
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