Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 16. April 2013
es ist für mich einfach sehr amüsant und schön, alle diese grossen schauspieler wiederzusehen, die ja leider überwiegend inzwischen tot sind.
als die folgen damals ins fernsehen kamen, durfte ich sie nicht immer sehen, schule und so.
als zeitdokument sind sie allemal geeignet - frisuren, mode, autos, musik - und was wurde damals noch geraucht und getrunken!
und inhaltlich? absolut solide, schnörkellose krimikost, ziehe ich manch neumodischem tatort vor, der vor lauter komplizierter *kommissar-charakterstudien*, *kommissar-privatleben-problematik* und zuviel action die handlung vernachlässigt!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Dezember 2011
Ich konnte die Erstaustrahlung in den 69/70er Jahren weitgehend verfolgen und bin beim Anschauen der DVDs nicht enttäuscht worden. Da ich mich nicht mehr an die Handlung erinnern kann, sind alle Folgen nochmal spannend. In der Serie läuft so ziemlich die gesamte Schaupieler Elite der 68er/Hippie Zeit auf (so z.B. die 1986 38jährig an Drogen und Alkohol verstorbene Helga Anders). Die einzelnen Folgen haben recht unterschiedliche Plots, sodass es nicht langweilig wird. Einzig die Folge "Schrei vor dem Fenster" mit Maria Schell ist wirklich gründlich daneben gegangen. Frau Schell agiert hier als völlig hysterische Opernsängerin Irene Pauli, fernab jeglicher Realität.
Auch nach Aufkommen des Farbfernsehens wurde die Serie komplett in s/w gedreht, was den Folgen nur gut tut. Die Kameraführung ist angenehm ruhig. Auch die für die Zeit typische Musik, z.T. sogar verbunden mit dem Auftritt damaliger Künstler (z.B. Lester Wilson in "In letzter Minute") trägt zu einer Reise ins Deutschland (genauer gesagt München) der 69/70er Jahre bei. Die Drehorte (zum Teil Hinterhöfe/Mietskasernen) vermitteln noch echtes Nachkriegsmilieu, erstaunlich was sich da in 40 Jahren getan hat. Insofern sind die Folgen auch historisch interessant, ganz zu schweigen von den aus heutiger Sicht schrägen Möbeln und Accessoires. Am meisten hat mich allerdings beeindruckt, das in jeder Folge völlig hemmungslos und von jedermann Kette geraucht wird und der Flachmann zum täglichen Arbeitsmittel der Polizei gehört.
Nach Kauf der 4. Box gibt es wohl deshalb auch einen Kommissar Flachmann als Geschenk (sic). Für Nostalgiker, historisch oder kulturell Interessierte sehr empfehlenswert!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2011
Naja, natürlich nicht alles, aber aktuelle Krimiserien können imho in keinster Weise mit den Serien der 60er/Anfang 70er-Jahre, und insbesondere mit "Der Kommisssar", mithalten.

Die Coolness des Erik Ode, die hervorragende Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle, die exakten Milieubeschreibungen, spritzige Dialoge und ein gelegentlicher Schuß Selbstironie machen die Serie zum Besten, was der deutsche Krimi bis dato zu bieten hat.

Erstaunlich auch, was Herbert Reinecker da quasi vom Fließband geschrieben hat. Über einige kleine Logikmängel sieht man da gerne hinweg.

Die Bildqualität schwankt sehr, bei manchen Folgen ist die Grobkörnigkeit, besonders am Anfang der jeweiligen Folgen, haarsträubend. Keine Ahnung, ob das bei der damaligen Ausstrahlung schon so war, oder ob der Zahn der Zeit an den Bändern genagt hat.

Wie auch immer: Alles in allem großartige Krimiunterhaltung.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2015
Ein unaufgeregter Kommissar (Erik Ohde) sowie die charmante Rehbein und die drei Jungpolizisten, in der typischen Szenerie der 80 Jahre, klären gekonnt diverse Verbrechen auf. Genau das Richtige für trübe Nachmittage.
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2013
Bei dieser Box stimmt wirklich das Gütesiegel made in Germany. Eine tolle Box mit wirklich blitzsauberer
Bildqualität, einem sehr schönen Booklet mit Farbaufnahmen ! und S/W Aufnahmen der kurzen Beschreibung
der jeweiligen Folgen und der entsprechenden Schauspielerbesetzung zur jeweiligen Folge.

Auch die Bonus DVD enthält rund 80 Minuten Bonusmaterial, bei dem ich eigentlich nur Interviews
mit Günther Schramm, Erik Ode, Fritz Wepper und Reinhard Glemnitz vermißt habe. Dafür gibt es Interviews
mit Heinz Reinecke dem Auto der Serie und zur 50ten Teil Serie kurze Aufnahmen von Set vor und hinter der Kamera
beim Dreh. Besonders gut gefallen hat mir die Folge 6 mit Marianne Koch und Peter van Eyck, zwei Schauspieler die
ja auch in großen Hollywoodproduktionen mitspielten wie Peter van Eyck 5 Gräber bis Kairo von Billy Wilder
und Marianne Koch in für eine Handvoll Dollar. Marianne Koch spielt in dieser Folge des Komissars so herrlich
geheimnisvoll und undurchsichtig.

Einmalig ist auch die Endsechziger und frühe siebzigerjahre Atmosphäre der Serie. Morgens mal nen Cognak
nach einer langen Nachtschicht in Folge 1 gegen Mittag erst zum Büro, dann gibt es gleich heiße Wiener
Wiener Würstchen von der Sekretärin und der Komissar ruft schon nach seinem Kaffee kaum ist er im Büro.

Auch wird viel geraucht und getrunken auch während der Arbeitszeit.Dabei ist der Kommissar seinen Mitarbeitern
bei den Ermittlungen eigentlich immer mindestens um eine Nasenlänge voraus. Gut bei der Serie ist die Tatsache,

das eigentlich fast immer im unteren und mittlerem Milieu der Bevölkerung ermittelt wird und nicht wie so oft
bei anderen Serien bei der oberen Zehntausend.

So bekommt der Zuschauer einen relativ realistischen Einblick in diese Zeitepoche.

In diesem Sinne ein schöner Bild und Tonträger mit einer der faszinierensten Serien der 60ziger und Mitte
Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2010
Neben Derrick die beste deutsche Kriminalserie überhaupt. Spannung pur in "Der Kommissar".
Endlich. Nach langem Warten erscheinen 4 DVD-Boxen der Serie.
Die beste Box ist natürlich Kollektion 2, da sich auf ihr die Folgen "TRAUM EINES WAHNSINNIGEN" mit dem großen Weltstar Curd Jürgens und Horst Frank befinden.
Ebenfalls perfekt ist die Folge "DREI TOTE REISEN NACH WIEN" mit: Fritz Eckhard als Inspektor Marek.
Aber auch in Kollektion 1 befindet sich eine Episode voll Spannung. Nämlich: "DIE PISTOLE IM PARK" mit Peter van Eyck.
Weites befinden sich in der letztgenannten Kollektion ein herrliches Boklett mit Hintergrundinformationen zur Serie, Episodenbeschreibungen, Farb & S/W- Bildern und einer Auflistung der Darsteller.

ABER:
ES GIBT KEINE KAPITEL.

Trotzdem: 35Euro ist ein Schnäppchen für so eine Serie, welche ein Millionenpublikum begeisterte.
Die ganzen amerikanichen CSI - Crimes sind nichts gegen DEUTSCHE KRIMIUNTERHALTUNG!

DAS SCHÖNE:
Kommissar Keller lädt fast in jeder Folge die Verdächtigen am Schluss zusammen und ermittelt unter ihnen den Mörder. - Herrlich!

Rezesion aus Österreich
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juli 2010
Die Lange Zeit des wartens auf die Kultserie "Der Kommissar" hat nun endlich ein Ende.Konnte es kaum erwarten die erste Kollektion in den Händen zu halten.Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht,da die Box liebevoll von Fans gestaltet wurde.Der Unterhaltungswert der einzelnen Folgen ist sehr hoch anzusiedeln,weil sie fast durchweg spannend und logisch inszeniert sind.Ein Sammelbecken von Schauspielern die vereinzelt erst am Anfang ihrer Karriere standen aber auch schon gestande.Hier sein nur: Maria Schell ; Horst Sachtleben ; Johannes Heesters ; Werner Kreindl uvm. genannt.Regie Meister wie Wolfgang Becker,Theodor Gräder die auch für Derrick und Der Alte Regie führten,waren für so manche geniale Folge verantwortlich.Es macht einfach Spass zu sehen mit welchem Spürsinn Kommissar Keller so manchen kniffligen Fall löst.Entgegen der Meinung seiner Mitarbeiter die gerne schnell handeln wollen,bleibt er souverän zuweilen zögerlich aber mit dem richtigen Riecher.Die Bildqualität ist für ihr Alter angemessen nur der Ton lässt bei wenigen Folgen zu Wünschen übrig.Als Bonus ist noch eine extra DVD enthalten mit jeder Menge Hintergrundinformationen zur Entstehung von Der Kommissar.Als Fazit kann ich nur eine absolute Kaufempfehlung für Krimi Fans ausprechen,die an Krimis mit Charme und Format interessiert sind.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 16. April 2010
Als am 03. Januar 1969 die erste Folge aus der Krimireihe "Der Kommissar" mit dem Titel "Toter Herr im Regen" gezeigt wurde und Kommissar Herbert Keller (Erik Ode) begann, mit seinen Assistenten Inspektor Walter Grabert (Günther Schramm), Inspektor Robert Heines (Reinhard Glemnitz) und Harry Klein (Fritz Wepper) Mordfälle aufzuklären, begann damit eine bis zum 30. Januar 1976 und insgesamt 97 Episoden andauernde Erfolgsgeschichte in der Historie der ZDF-Krimiunterhaltung am Freitagabend.
Warum diese Krimireihe aus der Feder von Erfolgsautor Herbert Reinecker, der im Jahr zuvor bereits ebenfalls für das ZDF den spannenden dreiteiler "Babeck" entworfen hatte, die TV-Zuschauer und Krimifans so packte, liegt sicher in der Tatsache dass "Der Kommissar" alles andere als Langweilig war.
Zwar hatte es auch schon vorher Krimis im deutschen Fernsehen gegeben.
Doch wenn jetzt "Der Kommissar" und seine Mannen auf Mördersuche gingen, in Mietskasernen, Nobelvillen, Landgasthöfen, Kneipen oder Hinterhöfen, hatte das alles einfach viel mehr mit der Realität und dem Alltag der Zuschauer zu tun, als andere doch eher distanziertere Produktionen des gleichen Genres.
Erst recht wenn man den "Kommissar" im Vergleich zu den damaligen TV-Serien amerikanischer Machart sieht.
Dass was das Fernsehen auf diesem Gebiet bis dahin gezeigt hatte, war einfach alles viel zu weit weg.
Nicht so "Der Kommissar".
Der schien jedenfalls irgendwie den Nerv der Zeit Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre genau zu treffen.
Ganz gleich ob es der Generationenkonflikt zwischen den älteren, also den von Nazidiktatur, Krieg und Nachkriegszeit geprägten und den jüngeren, die nun genau dagegen aufbegehrten oder der allmählich aufkommende Drogenkonsum war, dieses und vieles andere wurde fasst in jeder Folge thematisiert.

Inhalt:

Diese erste von insgesamt vier DVD-Boxen enthält die Folgen 1 bis 24 der von Helmut Ringelmann produzierten Krimireihe.
Sie entstanden in den Jahren 1969 und 1970 und zeichnen sich besonders durch die Leistung der in jeder Episode mitwirkenden zum Teil hochkarätigen Schauspieler aus.
In den acht Jahren von 1969 bis 1976 waren im "Kommissar" immer wieder die ganz großen ihres Fachs in diversen Gastrollen zu erleben.
Die Liste derer gleicht irgendwie schon dem "besten vom besten" der damaligen Schauspielergarde:
Maria Schell, Marianne Hoppe, Helmut Käutner, Harald Juhnke, Dieter Borsche, Brigitte Horney,
Gisela Uhlen, René Deltgen, Paul Dahlke, Hellmut Lange, Wolfgang Völz, Susanne Uhlen, Helga Anders, Claus Biederstaedt, Erik Schumann, Horst Tappert, Thomas Fritsch, Siegfried Lowitz, Johannes Heesters, Ruth Leuwerik, Nadja Tiller, Walter Giller, Heinz Reincke, Martin Held u.v.a.
Das sind nur 24 von vielen weiteren unvergessenen großen Namen die man an dieser Stelle noch aufzählen könnte.
Wer sich diese erste 6er DVD-Box zulegt, wird sich von der im "Kommissar" gezeigten hohen schauspielerischen Qualität, letztendlich selbst überzeugen können.

Bildbewertung: (Nachtrag vom 24.06.2010)

Die Gesamtlaufzeit der Hauptfilme beträgt 1424 Minuten. Sie kommen im Format 1,33:1 (4:3 Vollbild) zur Ansicht. Für die digitale Bildbearbeitung standen offenbar nur die auf Beta-Videomaterial überspielten Filmfolgen zur Verfügung. Das dürfte wohl auch der wesentlichste Grund dafür sein, weshalb sich das Schwarzweißbild der einzelnen Folgen untereinander, von geringfügig unterschiedlicher Qualität darstellt.
Bei einer direkten Bearbeitung des Originalfilm-materials, hätte möglicherweise eine noch bessere Bildqualität erreicht werden können. Ob diese Möglichkeit so allerdings bestanden hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Das hier auf sechs DVDs veröffentlichte Ergebnis kann sich aber, so denke ich, dennoch sehen lassen.
Auf der siebenten DVD ist diverses und interessantes Bonusmaterial enthalten.
Unter anderen wurden mehrere Interviews mit Herbert Reinecker aus unterschiedlichen ZDF-Sendebeiträgen zusammengestellt. Porträts von Helma Seitz, Rosemarie Fendel und Fritz Wepper, die ebenfalls aus ZDF-Archivmaterial herausgesucht wurden, komplettieren diesen Teil.
Dazu gibt es ein aktuelles Interview mit der Schauspielerin Alwy Becker-Hölzermann zu sehen, dass anlässlich der Präsentation der Kommissar-DVD-Kollektion am 27.04.2010 in München geführt wurde.
Ein weiterer kurzer Beitrag vermittelt einen Eindruck von diesem Presse-Event.
Den Abschluß bildet ein Beitrag vom "Kommissar"-Fan-Treffen im April 2010 in München, in dem einige Kommissarfreunde persönlich zu Wort kommen.
Das dieser Veröffentlichung beiliegende 28-seitige Booklet, bietet interessante Hintergrundinformationen und ausführliche Inhaltsangaben zu den einzelnen Folgen mit sehr vielen Farbfotos, sowie die Informationen zu Cast und Crew.

Tonbewertung:

Der Originalton der 24 Einzelfolgen wurde im Format Dolby Digital 2.0 Mono übernommen. Er ist zu jedem Zeitpunkt sauber, klar und deutlich zu verstehen.
Größere gravierende Mängel konnte ich beim Ansehen der Folgen, weder im Bezug auf die Bild- oder die Tonqualität feststellen.
Die Tatsache dass die ältesten Folgen der "Kommissar"-Reihe mittlerweile 41 Jahre auf dem "Buckel" haben, sollte man dabei natürlich nicht ganz ausser Acht lassen.
Ein Wort noch zur Verpackung. Die Box ist in einer absolut hochwertigen Art und Weise aufgemacht. Die sieben DVDs befinden sich in den bei "Universum"-Veröffentlichungen dieser Art üblichen Halterungen. Die Silberscheiben 1 bis 6 sind leicht überlappend angeordnet, während die siebende einzeln untergebracht ist. Mit der nötigen Portion Vorsicht und Feingefühl können alle sieben DVDs jedoch ohne Probleme entnommen werden.

Gesamturteil:

Aus meiner Sicht ist diese Box-Veröffentlichung allein schon wegen des umfangreich vorhanden Bonusmaterials sein Geld wert. Ausserdem dürfte wohl jeder Fan und Freund des "Kommissars" es sehr begrüssen, jetzt endlich seine Lieblingsfolge ohne störende Sendelogos geniessen zu können. Wenn die nachfolgenden drei DVD-Boxen in ähnlich umfangreicher Weise aufgemacht werden, dann können wir uns alle wohl auch im Bonusmaterial dieser Boxen, über so manche weitere Rarität aus dem ZDF-Archiv freuen.

Fazit:

Dies ist einfach eine rundherum gelungene Sache, zu der ich allen daran beteiligten herzlichst Gratulieren möchte.
Wer als absoluter "Kommissar"-Freund diese Box noch nicht sein eigen nennt, der sollte sie sich jetzt unbedingt in sein privates heimisches Archiv holen.
Ihre Anschaffung lohnt in jedem Fall. Deshalb greifen Sie zu und geniessen Sie ihre Lieblingsserie, wann und wo und so oft Sie wollen.
33 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Juni 2010
Lange hat es gedauert, aber endlich konnte ich, als Fan der Serie "Der Kommissar" diese Box endlich in Händen halten.
Die Pappbox ist nett gestaltet, hätte aber auch so stabil sein können wie die Boxen von "Derrick". Die Halterung ist nicht in der Mitte, sondern am Rand, was wahrscheinlich die Ursache war, das mir die eine DVD beim Aufmachen fast rausgefallen wäre.
Das Hauptmenü ist recht nett gestaltet. Audiotiv ist durchgehend die kultige Schlussmusik zu hören.

Nun zur Bildqualität der Folgen: Die Bildqualität der einzelnen Folgen ist genau so gut wie bei einer TV-Ausstrahlung, nur eben das das entsprechende Logo fehlt.

Besonders hervorheben möchte ich die Bonus-DVD, auf der nicht nur 2 kostbare Interviews mit dem Autor Herbert Reinecker zu sehen sind, sondern auch ein kurzer Blick auf die Dreharbeiten der 50.Folge "Toter gesucht". Wie das Set aussieht, wie die Kameras ausgesehen haben, einfach toll.
Und natürlich eine Menge anderes Bonusmaterial!!

Alles in allem eine klare Kaufempfehlung!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Mai 2010
Die Serie "Der Kommissar" setzte sich nicht zum Ziel, die Sensationslüsternheit eines Publikums zu bedienen, sondern Milieucharaktere und Menschentypen dem Zuschauer begreiflich und wiederkennbar zu machen. Die 4 Ermittler Kommissar Keller (Erik Ode), Robert Heines (Reinhard Glemnitz), Walter Grabert (Günter Schramm) und Harry Klein (Elmar Wepper) bzw. ab 1974 an seiner Stelle Erwin Klein (Elmar Wepper) und ihre Sekretärin Rehbein (Helma Seitz) glänzten durch brilliante Opfer- und Indizienanalysen, wobei sie stets milieutypische Begebenheiten in selbige geschickt miteinbanden. Die ironische, oft unterschwellig arrogante und dabei auch zynisch anmutende, dennoch nicht minder kriminalkundig ausgeprägte, ja instinktsichere Art der Zeugenbefragungen durch Heines und Grabert läßt es an hohem Wortwitz und Spitzzüngigkeit niemals fehlen, ihnen zuzuhören ist ein Vergnügen vorzüglichster Fernsehunterhaltung auf allerhöchstem Niveau.
Kommissar Keller will uns mit seinem Team belehren, er will uns zeigen, woran wir erkennen können, mit welchem Pappenheimer wir es in unserem eigenen tagtäglichen Umfeld zu tun haben, die Charaktere, auf die wir immer wieder stoßen, kennen wir vom Wirtshaus gegenüber, von der Straße der roten Laternen in der Stadt oder aus dem Millionärsviertel außerhalb des Stadtzentrums. Wir kennen sie alle, diese Typen, in unserem wahren Leben tragen sie nur andere Namen.
Anders als ich es mal in irgendeiner Rezension über die Serie las, ist an der Serie "Der Kommissar" nichts Spießiges, wie auch der gesamten Machart niemals etwas Altbackenes anhaftete. Die Dialoge im Arbeitszimmer des Kommissars mit seinen Leuten, die stets rein der Auswertung bereits zusammengetragener Befunde dienen, sind heiter, sachlich und auf das Essentielle beschränkt. Er verlangt von ihnen, ihren klugen Menschenverstand walten zu lassen und jagt sie wieder fort zu neuen Ermittlungen. Das Zusammengetragene wertet er dann, stets irgendwie nachdenklich und grübelnd, aus, wobei sich ihm dann meistens aus seiner langjährigen Berufserfahrung heraus so langsam das wahre Tatmotiv und der dazugehörige Täter erschließen läßt. Nach dieser Eingebung kommt es, wie wir es aus allen anderen Krimis auch kennen, stets zu spannenden Szenen, aufs Krimiende zusteuernd.
Unzählige Folgen kann man einfach nur als gelungen betrachten: "Grauroter Morgen" mit Lilly Palmer, "Schüsse für den Kommissar" mit Harald Juhnke, "Besuch bei Alberti", "Sonderbare Vorfälle im Hause des Professor S.", wodurch Lobo, dessen I'd love you to want me fortwährend vom Schauspieler Matthieu Carrière aufgelegt wird in dem Film, in Deutschland für Lobo ein Riesenhit, ja sein musikalischer Durchbruch wurde.
Aber ganz speziell mir angetan haben es viele Folgen aus der DVD-Serie 4, die unerläßlich für jeden Leser hier ist, die muß man im DVD-Schrank zu Hause haben.
Als Fritz Wepper für seinen Bruder, der zu Derrick gewechselt war, einsprang, war durch die andere Serie und der entstandene Konkurrenzdruck für meinen Geschmack das Niveau nochmal deutlich gestiegen.
"Traumbilder" mit Paul Hubschmid, "Am Rande der Ereignisse" mit Maria Schell,
Fährt der Zug nach Italien?" mit Karin Baal, Lena Carstens und Peter Kuiper,
"Ein Playboy segnet das Zeitliche" mit Helmut Lohner, Peter Fricke und Barbara Rütting, "Mord nach der Uhr" mit Maria Becker und Detlev Eckstein, dieser Krimi ist so etwas von unerreicht toll, zum ersten und einzigen Mal sieht man die Mordbeteiligten von Anfang an, "Eine Grenzüberschreitung" mit Ekkehard Belle (Hauptdarsteller in "Die Abenteuer des David Balfour"), Elisabeth Wiedemann (diese spielte Ekel Alfreds Ehefrau), Bernd Herzsprung, Herbert Herrmann und Dieter Borsche (der den Mörder im unsagbar tollen Edgar Wallace-Krimi "Der schwarze Abt" spielte) und "Tod im Transit" mit Udo Vioff und Peter Fricke. Alle diese Titel muß man gesehen haben! Aus früheren Serien sind auch noch gut: "Die Anhalterin" mit Karin Baal und "3 Tote reisen nach Wien" mit Dieter Borsche.
Bleibt dran, Ihr Krimifans, fleißig zugreifen, es lohnt sich!!
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden