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am 19. Oktober 2013
Als es hieß, es gäbe einen Reboot von Star Trek, habe ich zuerst nicht dran gedacht dass man zum Urschleim zurückkehrt. Nun man kann von Star Trek halten was man will, die letzten Kinofilme waren einfach nur Mist. Es war also ein Lifting nötig. Dass man dazu nun JJ Abrams verpflichten musste, der ja für Serien wie Lost und Fringe bekannt wurde, machte mich leicht stutzig, was aus Star Trek werden würde.

Als dann klar wurde, man erzählt die Geschichte um Kirk, Spock und Co war mir klar, dass wird nichts für einen alteingesessenen Fan wie mich.

Postiv ist, dass die Schauspieler zumindest optisch an das Orginal angelehnt wurden. Die Story um die Akademiezeit und wie Kirk das Kommando über die Enterprise erhält sind auch innovativ. Leider aber nicht gut erzählt. Zudem wirft der Film viele Fragen und Widersprüche auf, die auch im Film nur unzureichend oder gar nicht erklärt werden.

Kurzum, sucht man ein paar Stunden actionlastige Unterhaltung kann man den Film empfehlen. Sucht man nach einer tiefgründigen Story, die in sich stimmig ist und ins Star Trek Universum passt, so hat der Film sein Ziel verfehlt.
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am 27. August 2011
Obwohl kein Fan der Ersten Stunde so bin ich doch seit meiner frühen Jugend der Zukunftsvision des großen Gene Roddenberry verbunden und habe so ziemlich alles gesehen was in dieser Hinsicht produziert wurde. Das meiste davon gefällt mir sehr gut, wenn auch nicht alles. Nach dem Tod des Meisters 1991 ging die Reise immer weiter in neue Richtungen und Star Trek entfernte sich zunehmend von seinen Ursprüngen. Manch einer denkt das dies der Grund dafür ist das die großen Erfolge der beiden ersten Serien nicht mehr wiederholbar waren, andere glaubten aber das einfach eine Frischzellenkur nötig war. Dieser Film sollte eben diese Kur werden und die Genregröße Star Trek zu neuem Glanz und vor allem zu kommerziellem Erfolg verhelfen; zumindest letzteres ist gelungen.

Zunächst ein par Worte zu dieser wunderschönen Sammleredition; genau das ist es was ich mir für alle Start Trek Filme wünsche, eine geniale Aufmachung, die fantasievoll und hochwertig gestalltet ist und dem zahlenden Fan genau so viel Freude bereiten soll wie der Film selbst. Dazu eine Fülle von Bonusmaterial zur Entstehung des Projektes. Das Modell, dessen Untertassensektion zur Aufbewahrung der beiden Scheiben dient, wirkt in keiner Weise billig oder fragil, ganz im Gegenteil ist es voller liebevoll gestallteter Details und lässt einem das Herz wahrlich höher schlagen; hier wurde, bis hin zum absolut annehmbaren Ausgabepreis, alles richtig gemacht;

Nun zum eigentlich wichtigsten, dem Film: Alle klassischen Charaktäre sind vorhanden und mit jungen, mehr oder weniger bekannten Gesichtern besetzt. Die meisten schaffen es durchaus zu überzeugen (Urban und Quinto im besonderen) und rufen beim Zuschauer Erinnerungen an die Originale wach. Allerdings sind ein par der Charaktäre auch gnadenlos überspitzt und passen nicht zu ihren Vorbildern. Der größte Mißgriff ist Simon Pegg als Montgomery Scott! Er hat rein gar nichts mit dem liebenswerten, kauzigen Schotten der original Besetzung gemein und wirkt wie ein Fremdkörper. Natürlich wäre es sinnlos gewesen die Persönlichkeiten der Alten eins zu eins zu übernehmen, doch gibt es hier einfach zu viele Szenen in denen die beteiligten Personen durch ihr albernes Benehmen der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Gleichwohl hat man blödsinnige Beziehungskisten und Animositäten unter einigen Besatzungsmitgliedern eingefügt, die bei so manchem alten Trekker befremdendes Kopfschütteln hervorrufen dürften.

Überaus gelungen sind natürlich die Spezialeffekte und in weiten Teilen auch die Austattung. Was mir in den alten Star Trek Filmen immer gefehlt hat, eine etwas realistischere und weniger sterile Darstellung der Schauplätze (Flottenakademie, der Planet Vulkan, Raumdocks usw.) wird hier im Überfluss geboten. Allerdings sind die Kulissen, welche den Innenraum der Föderationsraumschiffe darstellen zum Teil wirklich schlecht; dabei beziehe ich mich vor allem auf den Maschinenraum der Enterprise, der teilweise den Eindruck eines Kesselhauses eines Dampfschiffes vermittelt und wo tatsächlich vernietete Stahlträger Verwendung finden, wie auf der Titanic Anno 1912.

Die Weltraumkampfsequenzen haben mich gleichfalls nicht besonders beeindruckt da sie nach Schema 0815 verlaufen und die Geräusche wenn die Enterprise ihre Waffen abfeuert erinnern an ein Videospiel aus den 80ern.

Der Film ist schnell und laut, wie die meisten seiner Zeit - und Genregenossen, doch obwohl er den Zuschauer kaum zur Ruhe kommen lässt ist er nur leidlich spannend und langweilt immer wieder mit zwar optisch ansprechenden Szenen, die aber leider nur unnötige Effekthascherei sind und keinen roten Faden zulassen.

Der Film ist zeitlich vor der ersten Serie angesiedelt und soll die Anfangsjahre der Originalcrew erzählen. Ich ging mit sehr viel Vorfreude ins Kino und natürlich auch mit bestimmten Erwartungen. Auf die Handlung an sich will ich nicht näher eingehen, denn leider ist sie banal, unlogisch und was das schlimmste ist, eine Mogelpackung. Das Drehbuch ist eine Katastrophe und offenbart sehr viele Wissensdefizite der Macher. Der Hammer ist allerdings das hier, gleich zu Anfang des Films durch eine Zeitreise, der bekannte Handlungsstrang völlig verändert wird und wirklich massive Ereignisse die Folge sind, welche alles was Gene Rodenberry sich einst ausdachte in tosendem Krachen und Bersten hinwegfegen. So wird der Vulkan zerstört, wobei 99,9% der vulkanischen Rasse ausgelöscht werden. als ich das im Kino sah hat es mich noch nicht besonders geschockt, da man sowas ja gewohnt ist und zum Ende hin alles durch einen weiteren Eingriff in die Zeitlinie wieder repariert wird. Erst als der Abspann lief wurde mir klar das es hier keine Wiederherstellung der bekannten Zeitlinie geben würde. Dieses Debakel wurde mit voller Absicht angerichtet um den Murksern, die das unterirdische Drehbuch verzapft hatten bei ihren weiteren Ergüssen freie Hand zu lassen.

Für einige Fans ist dieser Film ein Schlag ins Gesicht, einige weigern sich sogar das als Star Trek anzuerkennen, für mich war er einfach nur ernüchternd. Gene Roddenberry hat einst, geprägt durch seine Kriegserlebnisse, eine lebenswerte Zukunft erdacht in der fast alle sozialen und politischen Probleme gelöst sind. Dabei hatte Roddenberry seine ganz eigene Sicht der Dinge und versuchte immer etwas Gesellschaftskritik sowie ethische, moralische und philosophische Untertöne mit einzubringen, Star Trek sollte niemals fade Mainsteamkost sein! Diese Vielschichtigkeit war es was Star Trek ausmachte und von substanzloser Knallbonbon Sci-Fi abhob. Oft sprach Roddenberry davon wie schwer ihm die Studiobosse seine Arbeit machten und wie oft er lächerliche, stupide Episoden drehen mußte weil die sich davon mehr Quote versprachen. Genau das haben die Verantwortlichen mit diesem Film wieder getan, die Substanz dem Effekt geopfert um schnelles Geld zu machen. Das ist eine Bankrotterklärung und eine Mißachtung von Gene Roddenberrys Vermächtnis. Ich kann nur hoffen das sich die Nachfolgenden Filme, die werden kommen solange man Geld damit verdienen kann, wieder mehr im Sinne des Erfinders präsentieren, denn sonst wird das dann wohl wirklich das Ende von Star Trek sein. Um das zu verdeutlichen muß man sich nur vorstellen Roddenberry hätte sich in den 60ern alles von den Geldgebern vorschreiben lassen und eine anspruchlose Serie für die breite Masse produziert. Star Trek wäre wahrscheinlich gleich zu Beginn ein kommerzieller Erfolg gewesen und nicht abgesetzt worden, doch das die Serie nach fast fünf Jahrzehnten immer noch eine riesige Fangemeinde auf der ganzen Welt hätte scheint mir unwahrscheinlich; vielmehr hätte sie sich wohl eingereiht in die Riege der vergessenen Sci-Fi Serien a'la Lost in Space und Ableger, geschweige denn Kinofilme wären niemals Produziert worden.

Abschliessend kann ich nur hoffen das man sich, jetzt da man wieder etwas Geld verdient hat, beim nächsten Projekt näher an Gene Roddenberrys Erbe orientiert auch wenn es schwer ist der Vision eines großen Mannes gerecht zu werden!
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am 13. November 2009
Ich habe mir lange überlegt, ob es überhaupt noch Sinn macht, eine Rezension zu diesem Film zu schreiben, nachdem sich schon 186 davon angesammelt haben. Aber als "Trekkie der 2. Stunde" (seit Mitte der 70er Jahre) und echter Fan drängt es mich, einen Kommentar abzugeben.

Selten habe ich mich auf einen Film so gefreut. Der Trailer machte ordentlich Appetit, die Gerüchteküche brodelte, gute Freunde und Filmfans lobten STAR TREK XI überschwänglich - und dann habe ich es tatsächlich nicht ins Kino geschafft, um ihn mir anzusehen. Umso fiebriger habe ich die DVD-Veröffentlichung erwartet. Heute Abend war es dann so weit: Beamer an, 5.1-Soundanlage aufgedreht, und... die Ernüchterung begann.

Mit zunehmender Filmdauer sackte mir die Kinnlade immer weiter nach unten angesichts eines so schlechten Films. Dabei kritisiere ich nicht einmal die Idee, STAR TREK einen Neustart zu gönnen. Auch wenn ich mit der Wackelkamera und den Blendeffekten nicht glücklich bin, muss ich einsehen, dass sie für die junge Generation wohl das Richtige sind. Dass die Darsteller wirkten, als wären sie auf Speed, und die Regie kaum eine ruhige Minute zulässt, hat mich schon mehr gestört - aber okay. Die totale Action-Schiene passt zwar nicht zu STAR TREK, wäre aber noch zu akzeptieren, wenn sie funktionieren würde. Leider soll das Höchsttempo, das J.J. Abrams forderte (wie in den Extras zu sehen ist), aber wohl nur vom miserablen Drehbuch und planetengroßen Logiklöchern ablenken. Hier nur einige Fragen von vielen, auf die selbst der hartgesottenste Jung-Trekkie keine befriedigende Antworten finden dürfte (Achtung, Spoiler!):

- Das Thema Zeitreise ist ein fester Bestandteil bei STAR TREK. Dazu beschleunigt man um die Sonne herum, bis die Zeit rückwärts läuft (was auch nicht gerade nachvollziehbar ist, aber okay). Warum hat jetzt ein Schwarzes Loch (!) denselben Effekt? Warum werden die Raumschiffe beim Durchflug nicht zermalmt wie die Planeten, die es zerstört?
- Was ist das Motiv des Bösewichts? Rache an einem Vulkanier, der sein Volk vor einer Naturkatastrophe retten wollte, aber zu spät kam? Na, super. Damit verpufft die komplette Motivation in einem Logikwölkchen. Und damit nicht genug: Warum will Nero danach auch noch die Erde und allen möglichen Planeten vernichten? Weil die Föderation zu spät reagiert hat? Mann, er ist jetzt in der Vergangenheit! Warum warnt er sein Volk nicht einfach vor der Katastrophe?
- Und warum hat Spock eine riesige Kugel "roter Materie" (woher kommnt das Zeug überhaupt?) in seinem Kleinstschiff, wo doch ein einziger Tropfen genügt, einen ganzen Planeten umzukrempeln? Würde er riskieren, das Universum zu vernichten, wenn das Schiff gegen einen Meteoriten rummst? Aber halt - als am Ende die Kugel im Mega-Schiff des Bösen zerplatzt, passiert ja kaum was; so wenig jedenfalls, dass die Enterprise es zusätzlich noch unter Dauerfeuer nehmen muss. Strange!
- Was ist mit dem klassischen Design passiert? Klar, die Zeitlinie wurde verändert, aber mir ist nicht ganz klar, wie sich das auf die Hirne der Raumschiffdesigner auswirkt. Gut, das Original-Design wäre tatsächlich zu altbacken für einen modernen Film, aber sich so meilenweit davon zu entfernen - ich sag nur: Maschinenraum! - passt einfach nicht.
- Wie kann sich die veränderte Zeitlinie derart auf die Charaktere der Helden auswirken, dass man die ursprünglichen Helden nicht wiedererkennt (einzige Ausnahme: Pille). Kirk kommt wie ein überheblicher Schnösel rüber, Spock trifft haarsträubende Entscheidungen (z.B. Kirk wegen einer Meinungsverschiedenheit auf einen gefährlichen Eisplaneten zu schießen), knutscht mit Uhura und tickt bei einer Provokation erst völlig aus und enthebt sich dann selbst des Kommandos, damit der Heißsporn Kirk mit dem Leben der Besatzung spielen darf. Zudem agieren alle dermaßen hektisch, dass man es nicht einmal ihrer Jugend anrechnen darf. Ein echtes Ärgernis: der legendäre Kobayashi-Maru-Test. Was hätte man aus dieser Szene machen können! Stattdessen gibt Kirk den gelangweilten Kotzbrocken.
- Wer nimmt dem Film all die konstruierten Zufälle ab, die bestenfalls dazu dienen, weitere Actionszenen unterzubringen? Der Höhepunkt: Kirk wird auf einen Eisplaneten geschossen und begegnet zufällig dem ebenfalls dort ausgesetzten Spock! Tja, das Universum ist ein Dorf! Und das ganze Konstrukt des Films derart löchrig, dass man blind oder von der SF/X benebelt sein muss, damit es einem nicht auffällt.

Ich könnte seitenweise so weitermachen, aber das erspare ich euch und mir. Kurz zusammengefasst: Das Drehbuch ist Schrott. Der Regisseur war übermotiviert. Zu wenige im Team hatten genug Ahnung von STAR TREK (oder konnten sich gegen JJ nicht durchsetzen, der nach eigenem Bekunden kein Fan der Serie war). Die Effekte sind so beeindruckend, dass sie in ihrer Masse und ihrer Abfolge erdrücken. Die Kameraführung tendiert zur Lämmerschwanz-Optik: Wackeln, was das Zeug hält, und bei Action ganz nah rangehen, damit man kaum noch etwas erkennt. Die Kulissen erinnern nur in wenigen Details an die Originalserie. Aber es gibt wenigstens nette Alienmasken und auch der Score geht in Ordnung. Die umfangreichen Extras der 2-DVD-Fassung sind sehr unterhaltsam und vermitteln ein positives Bild, das der Film leider nicht bestätigt.

Zum Schluss stellt sich mir nur noch eine große Frage: Warum war Leonard Nimoy von diesem Drehbuch begeistert (wie er sagt)? Hat er es nicht gelesen? Oder nicht verstanden? Hatte er eine bessere Vorabfassung? Hat J.J. Abrams ihn weichgeredet? Oder wurde der Film erst im Schnitt verhunzt? Ehrlich - ich versteh's nicht. Von einem alten Trekkie, der die Serie liebt, bekommt STAR TREK XI jedenfalls nur zwei magere Sternchen. Und die auch nur, weil der Film als logikfreies Popcorn-Kino in der Tradition von "Transformers" für die Kids von heute durchaus funktioniert und sogar Spaß machen kann. Traditionelle Fans dagegen wenden sich mit Grausen. Punkt.
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am 19. November 2012
Der Titel "Star Trek" und die aus dem ursprünglichen Star Trek Universum bekannten Figurennamen haben viele ausgehungerte Trekkies in die Kinos gelockt, wodurch der Film zum Kassenhit wurde. Mit Gene Roddenberrys Vision hat er jedoch so gut wie garnichts zu tun. Den Zuschauer erwartet ein anspruchsloser Actionstreifen mit nerviger Wackelkamera und einem reichen Feuerwerk an teuren CGI Effekten. Von den ständigen Lichtblitzen und Wackelbildern (wie aus einer Handykamera) hab ich sogar physische Kopfschmerzen bekommen.

Fazit: Reines Popcornkino, das als mittelmäßiger Actionfilm im Zukunftssetting, ohne nennenswerte Story, Tiefgang oder Atmosphäre daherkommt. Ohne die Vergewaltigung des Star Trek Universums, um mehr Zuschauer in die Kinos zu locken, hätte ich ihm sogar 3 Sterne gegeben. Star Trek ist tot und dieser Film ist der letzte Sargnagel.
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am 10. April 2010
Der Film "Star Trek" von J.J. Abrams ist zwar insgesamt besser als sein Vorgänger "Nemesis", aber dennoch für einen Trekkie fast untragbar.

Positiv:
+ Grafikspektakel
+ Leonard Nimoy als alter Spock in Bestform
+ Spannende Handlung
+ Chekovs russischer Akzent

Negativ:
- absolut Non-Kanon, z.B. ist Christopher Pike beim Stapellauf der USS Enterpise deren erster Captain (Robert April wurde wohl vergessen), Kirks Laufbahn im Vergleich zu der der Übrigen - die meisten Unstimmigkeiten werden natürlich durch die alternative Zeitlinie erklärt, aber es bleiben Fehler
- unglaubwürdiger Bösewicht "Nero"
- Pike war (nur am Ende) der einzige mit echter Star-Trek-Uniform
- Design der Raumschiffe
- Irgendwie erinnerte die Handlung zu sehr an Nemesis: Romulanischer-Outsider-Bösewicht, sich rammende Schiffe, übergroßes und übermächtiges Schiff der Feinde etc.
- mittelmäßige Filmmusik
- technologisch nur leicht an Star Trek orientiert
- Erfindung der roten Materie", das restliche Star-Trek-Universum hielt sich fast immer an die Physik
- wirre Geschichte

Zusammengefasst: Star Trek hat das gleiche Problem wie 007: Es entfernt sich zu sehr von den beliebten Ursprüngen
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am 16. November 2009
Wir schreiben das 1982.... und ich sah zum ersten mal Star Trek und war von der ersten Folge an begeistert.
Ich bin also seit nunmehr 27 Jahren ST-Fan und -Liebhaber (vor allem: TNG & Voyager).
Wie sicherlich viele Trekkies habe auch ich den Film mit Spannung erwartet und habe ihn mir zur Vorsicht zweimal angeschaut, da man beim ersten mal eher auf Handlung achtet und beim zweiten mal dann doch genauer hinschaut.
Die ersten 50 Minuten dachte ich, toll - die Kritiker haben unrecht: witzig, nachvollziehbare Story, eben Star Trek! Doch dann sackte er ins bodenlose ab, nach dem Motto - erst Top dann Flop. Und ich muss mich nun doch schweren Herzens zu den Kritikern gesellen (aber nur zum Teil).

*Seufz*, wo ist hier nur die altbekannte Star Trek-Philosophie geblieben, die Star Trek immer zu etwas besonderen machte?
Alle (oder viele) haben sich über Nemesis aufgeregt, abstruse Story usw., doch diese Story hier toppt alles. Am Ende wusste ich nicht mehr, was eigentlich los ist (Vier verschiedene Zeitzonen! Was soll das?) und der Bösewicht war ja wohl ein Witz - Schema F (wie bei Casino Royal... aber das ist 'ne andere Story...). Da zieh ich mir Nemesis doch hundertmal vor (und manches wurde von dort geklaut...).

Erwähnenswert finde ich die Darstellung von Spock durch Zachary Quinto (auch die Ähnlichkeit mit dem jungen Spock ist verblüffend - bis auf die Nase...;-)) und McCoy durch Karl Urban. Kirk ist wie er ist und immer war: ein arroganter, besserwisserischer, eitler, egoistischer, draufgängerischer, eingebildeter Womanizer..., habe ich was vergessen? Völlig daneben gegangen ist ja wohl Scotty (!), oberflächlich als Witzfigur verkommen und Chekov, ein siebzehnjähriges Genie (in der Serie war's eher anders) und seine dt. Synchro ist einfach nur lächerlich; Sulu bleibt, wie in der Serie, eher unscheinbar und über Uhura schweigen die Götter....!!!!

Dass Nimoy dabei ist, finde ich etwas erzwungen, das sollte wahrscheinlich ein Appetitshäppchen für die alteingesessenen Star Trek-Fans (Nostalgie) sein.
Die permanenten Blendeffekte, vor allem auf der Brücke (die von Abrams beabsichtigt waren), stören gewaltig und nerven inkl. des Kameragewackels - grauenhaft! Allerdings hat der Film tolle CGI-Effekte, da gibt's nix zu meckern.
Aber: die Star Trek-Philosophie fehlt, selbst bei Archer war sie mehr oder weniger vorhanden (also vor! Kirk).

Und was kommt als nächstes? Die Jugend von Picard, Janeway & Co? Ich denke dieser Film ist kein Neuanfang sondern wohl eher eine Sackgasse. Mir persönlich würde es gefallen, wenn Star Trek im 31. Jahrhundert spielen könnte: siehe Daniels (Zeitreisender aus Enterprise/Archer) und vielleicht den temporalen kalten Krieg inkl. der Enterprise "J" zum Inhalt hätte. Oder: es müsste alles vollkommen umgekrempelt werden, weg von den bekannten Charakteren, und evtl. noch später als das 31. Jhdt. spielen, im Zeitalter der CGI-Effekte sind doch Dinge möglich von denen Roddenberry nur träumen konnte.
Eines sollte allerdings erhalten bleiben: die Enterprise & die Star Trek-Philosophie! Denn wie Picard einstmals sagte: das Alphabet hat noch viele Buchstaben....

Leider ist dieses Machwerk nur ein durchschnittliches Scifi-Spektakel, knallbunte Effekthascherei alá Star Wars, Stargate, Andromeda usw. Action-Durchschnittsware, wie sie jeden Tag/jede Woche im TV läuft - definitiv kein Star Trek! Schließlich sind viele Trekkies Anhänger von Star Trek aus bestimmten Gründen: eben wegen der Philosophie, der Storys (hinter denen sich eben meistens ein tieferer Sinn verbarg), der Kontinuität und nicht zu vergessen: der unnachahmliche Humor.

Oh, wie vermisse ich Picard, Janeway oder auch Archer!
Eines muss ich noch anmerken: warum Enterprise (Archer) so verteufelt wurde (okay, die 3. Staffel ging voll daneben, aber die 4. war dank Manny Coto saustark!), war für mich nicht ganz nachvollziehbar aber die Geschmäcker sind eben verschieden (zum Glück). Schade, dass die fünfte Serie ein so vorschnelles Ende fand.

Die zwei Sterne gibt's für die CGI und die ersten 50 Min. - aber mehr LEIDER nicht.
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am 25. September 2011
Wie viele Filme in dieser Zeit sind vorallem die CGI Effekte der Star. Die Schauspieler bleiben blass was auch hier der Fall ist.

Ich vermisse die guten alten Werte von Star Trek als noch Picard und Alt-Kirk am Ruder waren.

Fazit: Wer auf CGI Effekte steht kann zugreifen. Sollte man eine interesante Story und so einen interesanten Film sehen wollen, wird man enttäucht.
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am 23. Dezember 2009
Früher war alles viel besser. War früher alles viel besser? Nein, war es nicht. Aber früher war manches anders.

Wie hier schon mehrfach geschrieben worden ist, ist der neue "Star Trek"-Film nicht Fisch und nicht Fleisch, wie das Sprichwort so schön sagt.
Der Film beinhaltet viele Wiedererkennungswerte für Trekkies (wie ich einer bin), ist aber zu sehr auf das aktuelle Mainstream-Publikum zugeschnitten. Statt tieferer Inhalte gibt es vor allem oberflächliche Effekte. Die erwähnten Wiedererkennungswerte hingegen werden den "Star Trek"-Unkundigen natürlich nichts sagen. Die ohnehin flachen Charaktere werden dadurch noch seichter.

"Star Trek" lebte stets von seinen nachdenklichen Themen und den meistens stark ausgeprägten Charakteren. Sowohl die Guten, als auch die Bösewichter waren oft echte Charakterköpfe. Die Filme hatten ein eher ruhigeres Tempo und nahmen sich Zeit. Natürlich gab es auch Action, doch diese wallte nur kurz auf und ebbte dann wieder ab.
Der neue "Star Trek"-Film fängt schon gleich mit einer sehr langen Actionsequenz an und behält das Tempo dann auch während des ganzen Filmes bei. Das geht so weit, daß selbst inhaltlich ruhige Dialoge mit der Wackelkamera gefilmt wurden - was nicht nur stört, sondern stellenweise einfach lächerlich wirkt, weil es so gekünstelt ist.

Genauso lächerlich wirkt der erzählerische Dreh, per Zeitsprung und neuem Realitätsstrang mal eben das gesamte Star Trek-Universum umgestalten zu wollen. Hier wurde auf inhaltlich billigste Weise der Versuch unternommen, mit Hilfe der erfolgreichen Star Trek-Lizenz ein paar Millionen zusätzliche Zuschauer ins Kino und vor den DVD-/Blu-ray-Player zu locken.
Was eigentlich schade ist, denn als oberflächliches Popcorn-SciFi-Spektakel funktioniert der Film ganz gut.
Aber wer "Star Trek" draufschreibt, muß sich auch unter diesem Gesichtspunkt beurteilen lassen.

Ebenso wie die "James Bond"-Serie ist nun auch die "Star Trek"-[Film]Serie ein Opfer des oberflächlichen Mainstream-Kinos geworden. Ich sehe ja auch ganz gern Popcorn-Filme, aber doch nicht nur!
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am 21. September 2009
Was man hier zu sehen bekommt ist rasantes, teil extrem hektisches Action Kino, das mit dem "alten" Star-Trek nuw mehr wenig gemeinsam hat. Die Kameraführung ist teilweise so schnell und wackelig, das man Epileptikern direkt empfehlen muss, sich den Film gar nicht anzuschauen. Die Protagonisten wirken derart jung, dass man oft das Gefühl hat, der Film sollte eher "Star Trek 90210" oder "Star Trek High School" heißen. Nun ist der bedingungslose Jugendwahn auch bei ST angekommen...
Für viele alte langjährige Star Trek Fans ist der Film teilweise nur schwer verdaulich. Auch mit der neuen Zeitlinie werden wohl viele nicht wirklich was anfangen können. Und ein Kirk, der vom Rekruten direkt zum Captain gemacht wird, das ist wohl an Lächerlichkeit wohl nicht mehr zu überbieten. Einer komplett neuen Star Trek Fan Gemeinde wird er wohl sicherlich gefallen. Meine Befürchtung ist, dass sich die alte Gemeinde wohl in drei Lager aufspalten wird. Ob das gut ist, ist eine andere Frage...

Gruppe 1: diejenigen denen der Film bedingungslos gefällt. die sind wohl in erster Lineie jünger als 25 oder absolute Hardcore Fans, die alles kritiklos gutheißen wo die Marke Star Trek obensteht.
Gruppe 2: Star Trek Fans, die das ganze mit viel Zähneknirschen und Bauchweh akzeptieren, weil sie nicht wollen das das Franchise stirbt und hoffen, dass man bei ST XII aus den Fehlern von ST XI lernen wird und vielleicht doch versucht die eingesessenen Fans nicht vollkommen zu verkraulen.
Gruppe 3: diejenigen die sich angewidert abwenden und für die ST mit ST XI gestorben ist.
Ich hab mich noch nicht entschieden , ob ich mich zu 2 oder 3 zählen soll....

Aber irgendwie frage ich mir permanent, ob es die richtige Entscheidung war, Rick Berman in Pension zu schicken. Auch wenn es bei seiner Arbeit viel zu kritisieren gab, er hat es doch meistens geschafft ein gewisses ST Flair und etwas Tiefgang in alle Serien einzuflechten. Vielleicht ist ST ja von seiner Grundidee her allerdings auch gar nicht mehr massentauglich. Aber, ob es gut ist, fast alles was ST verkörpert (hat) für den Mainstream zu opfern, sei dahingestellt....

Mehr als 2 Sterne kann ich leider nicht vergeben.
Egal wie es weitergeht, man wird wohl leider nie wieder schöne langsame Torpedo Einchlagsszenen sehen; genau das werde ich vermissen... die Zeiten sind wohl vorbei...
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am 10. Oktober 2010
Ich muss im Vorfeld sagen, dass ich ein begnadeter Star Trek-Fan bin, insbesondere von "The Next Generation", ich habe alle DVD-Seasons daheim und natürlich auch etliches Bonusmaterial, sowie Bücher und Konstruktionsbaupläne der Enterprise und Sternenkarten. Insgesamt kann ich also behaupten, ich weiß was gespielt wird.

Natürlich habe ich auch alle Filme von Star Trek daheim, wobei mich natürlich die Teile mit Patrick Stewart etc., also der Besetzung aus "The Next Generation", am meisten faszinieren, da man die Charaktere schon sehr gut kennt und auch über ihre individuellen Eigenheiten lachen muss, obwohl es ein anderer Zuschauer vielleicht gar nicht mehr so witzig finden würde. Als nach "Nemesis" bekannt wurde, dass dies der scheinbar letzte Film mit der Besetzung war, und ich ja offen für Neues bin, freute ich mich schon auf den neuen Teil mit dem einfachen Namen "Star Trek". Allein die Titelauswahl des Filmes hat mir übel aufgestoßen, denn normalerweise haben Star Trek-Filme immer einen weiteren Titel...sei es "Nemesis" oder "Der Erste Kontakt" oder "Treffen der Generationen", doch dieser hatte das nicht. Wie ich später festgestellt habe, heißt der Film "Die Zukunft hat begonnen", was nicht klar erkennbar war. Auch das Design der DVD oder der Inhalt des Trailers schauten nicht nach dem originalen Star Trek aus. Aber was ist denn nun damit?

Der gesamte Film bzw. die DVD (ich konnte den Film leider nicht im Kino schauen) ist eigentlich eine große Enttäuschung für mich gewesen, was mich auch mehrere Male dazu verleitete, in Mitten des Filmes einzuschlafen. Es dauerte einige Zeit bis ich voll und ganz hinter den Sinn dieses Streifens kam und auch die Handlung einigermaßen verstand. Und immernoch gibt es einige Punkte, hinter denen ich den Sinn nicht ganz verstehe.

- Es geht schon los mit der Besetzung des Filmes. Mir war von Anfang an nicht klar, wer denn für welche Aufgaben des Schiffes zuständig ist, als ich allein schon in diesem Punkt einen groben Überblick bekam, war schon die Hälfte des Filmes vorbei, vielleicht liegts ja auch einfach daran, dass mir nichts - dir nichts die komplette Besetzung ausgetauscht wurde, und nicht nur das, sondern viele wurden auch in ihrem Aussehen verändert, so dass es mir große Mühe machte zu erkennen ob das tatsächlich DER Charakter ist, oder vielleicht nich einfach bloß ein Großvater des Charakters oder ein Sohn? Das gesamte Publikum wurde in eine neue Besetzung geschmissen, worauf man das Publikum sicherlich erstmal gewöhnen sollte...zumindest was den Anfang des Filmes betrifft
- Der Film startet bereits mit Blicken auf unterschiedliche Völker, die mit den ursprünglichen Völkern in keiner Weise übereinstimmen. Sogar das Aussehen entspricht nicht denen der Vorgängerfilme. Und das Vehalten schon gleich zweimal nicht. Verwirrung pur in den ersten 30-45 Minuten!
- Die Handlungen werden nie voll ausgeführt, nicht mit der Tiefe behandelt als in den anderen Filmen. So kommt z.B. die Zerstörung von Vulkan viel zu kurz und wird am Ende mit einer Gleichgültigkeit abgehandelt, die ich sehr bewundere. Waren es nicht die Vulkanier, die den ersten Kontakt mit der Erde herstellten? Mit diesem Volk beginnt eigentlich unser "Star Trek" wie wir es kennen. In diesem Film wird die Grundlage aller Star Trek zerstört und am Ende nimmt nicht mal jemand Notiz davon. Das lässt einem wahren Fan wahrhaftig das Blut in den Adern gefrieren.
- Laut meinen Informationen verfügt Vulkan über ein Hochenergie-Schildnetz im Verteidigungsfall und auch über passive planetare Verteidigungseinrichtungen, sowie orbitale Stationen, was mich schon zweimal wundern lässt, wie dieser Planet einfach so ohne mit der Wimper zu zucken und vor allem ohne explizite Planungsbemühungen zerstört worden ist. Dieser Film bricht mit der Tradition der Gründlichkeit und vor allem der revolutionären Technik, die mich an den restlichen Teilen auch immer so begeistert hat.
- Das Schiff selbst sieht vergleichsweise aus wie die alte Enterprise NCC-1701-A, es ist eher eine Rückentwicklung der Technik erkennbar, wenn man bedenkt, welche Gründlichkeit und welchen Fortschritt allein in der Umsetzung der NCC-1701-E erkennbar war. Dieses Schiff hingegen ist für mich lediglich die ganze Zeit eine Kulisse gewesen, nichts weiter. Ein Raum, ohne jeglichen Star-Trek-Inhalt. Zudem ist er düster und scheinbar auch verschmutzt. Ich würde hier nicht gerne arbeiten wollen.
- Die Bösewichter waren böse, also auch mit ihrem Blick und ihrem Verhalten und Aussehen. Die Romulaner sind für mich keine Romulaner. Es fehlt an ihrer Gewitztheit und ihrem Humor, wie ich ihn aus "The Next Generation" kenne.
- Das schärfste ist ja, dass alle Charaktere, egal aus der Zukunft oder der Vergangenheit, mit in diesen Star-Trek-Killer integriert wurden. Mich wundert, dass nicht noch irgendwo Captain Janeway aufgekreuzt ist, die in einer scheinbar verlorenen Schlacht plötzlich aus dem Nichts auftaucht und mithilft. Das hätte auch niemanden mehr interessiert.
- Die schwarzen Löcher sind keine schwarzen Löcher, sondern eine Mischung aus Wurmloch und schwarzem Loch, welchen nicht mal ein Photonentorpedo wirklich was anhaben kann. Scheinbar scheinen sie zu wissen, wer durch die Zeit reisen will und wer besser vernichtet gehört. Sehr interessant.

Diese Liste könnte ich unendlich weiter führen. Ich finde es definitiv schade, dass mit den alten Star Trek-Traditionen wirklich schwer gebrochen wurden. Wenn Gene Roddenberry noch leben würde, hätten wir einen weitaus besseren Film erleben können.

Zwei Sterne.
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