Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug studentsignup Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
58
3,3 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Ändern
Preis:14,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Wer nicht die Zeit oder Geduld hat, diese doch recht ausführliche Rezension komplett zu lesen, kann auch gleich unten, unter Gesamt-Fazit weiterlesen.

Habt Ihr alle Euch bekannten Stealth Games wie Metal Gear Solid, Splintercell usw. schon zum x-tem Male durchgespielt, und Euch dürstet nach neuem bzw. altem Konsolenfutter, welches Ihr noch nicht kennt, aber auch das schleichen mit in den Mittelpunkt stellt, dann wäre vielleicht Alpha Protocol etwas für Euch. Hier wird Euch Stealth-Action mit einem hohem Rollenspielanteil geboten, wobei Dialoge, die man unter Zeitdruck zu führen hat, die Storyline zum Teil gravierend verändern können.

Dieser Titel hat schon einige Jährchen auf dem Buckel, so das man die Grafik als absolut veraltet, und nicht mehr zeitgemäß einstufen darf. Alles ist eckig und kantig, und die Texturen lassen zu wünschen übrig, wie man auch die Animation des Hauptprotagonisten in Bewegung, als sehr hölzern bezeichnen darf. Auch die meisten FMV-Sequenzen, erinnern leider nicht daran, das dieses Game 2010 herauskam, sondern würde selbst 2 bis 3 Jahre davor den Begriff veraltet noch gerecht werden. Vergleiche zum PS2 wie auch XBOX Niveau, lassen sich hier leider nicht ganz vermeiden. Aber selbst heute noch, macht eine Super-Grafik, noch lange kein gutes Spiel, und insbesondere bei diesem Game sollte man sich von der Spielegrafik nicht abschrecken lassen. Wenn man ersteinmal die ersten 2-3 Stunden hinter sich gebracht hat setzt der Suchtfaktor ein, und solange dauert es leider auch, bis man sich mit dem Hauptprotagonisten identifizieren kann, läßt aber dann die vielfältigen Stärken dieses Games in den Vordergrund treten.

Zu Beginn kann man zwischen 3 Schwierigkeitsgraden wählen, während man sich danach eine Spielfigur aussuchen darf, wie z.B. Soldat, Agent im Einsatz, Söldner usw. Jede dieser 'Berufsgruppen' hat ihre eigenen Fähigkeiten, wobei man hier auf seine eigene Spielweise achten sollte. Wer also gerne schleicht nimmt beispielsweise den Agenten, während der offensive Actio-Gamer, der es gerne krachen läßt, wohl eher den Soldaten oder Söldner vorziehen sollte. Jede dieser Personen hat ihre eigenen Hintergrundgeschichte, die mehr oder weniger Einfluss auf die Storyline hat. In einem folgendem Menü, können dem Avatar verschiedene Fahigkeiten, wie Tarnung, Pistolen, Technikverständnis usw. mittels zu verteilender Fähigkeitspunkte zugewiesen werden. Man kann mit den voreingestellten Fähigkeiten Vorlieb nehmen, jedoch auch im begrenztem Maße die vorhandenen Fähigkeitspunkte auch verschieben. Erworben werden Fähigkeitspunkte, indem man Rollenspieltypisch, festgelegte Voraussetzungen erfüllt, wie z.B. 50 Feinde lautlos killen, welches einen Schleichbonus einbringt, oder bei geschickt geführten Gesprächen Erfahrungspunkte sammelt.

Nach dem Introfilm, geht es dann auch los. Unser Held erwacht in einem Krankenhaus, und wird im Verlaufe der Geschichte Spielball von Mafiaorganisationen, Geheimdiensten, Islamisten, Triaden usw., wobei er die Rolle des Spielballs natürlich nicht annimmt, sondern sich auf die Suche nach Erklärungen macht, und selbst die Organisationen gegeneinander versucht auszuspielen. Eine große Rolle spielt hier die Kommunikation, welche man desöfteren führen muß, und wobei einem 3 emotionale Antwortoptionen, inform von aggressiv, zurückhaltend, oder professionell zur Verfügung stehen. Hiervon kann man auch gleich nach dem erwachen im Krankenhaus, nachdem man einen PDA gefunden hat, Gebrauch machen. Desweiteren wurde jedoch auch die Möglichkeit ins Game implementiert, mit dem PDA E-Mails zu empfangen, wie auch auf diese zu versenden, und dieses dann nicht mit den 3 emotionalen Antwortoptionen, sondern mit richtigen vorgefassten Texten. Dieses ist im Laufe des Games immer wichtiger, da man sich entscheiden muß, zu wem man einen näheren Kontakt aufbaut, oder zu wem man eher eine professionelle Distanz wahrt, bis hin zur Kontaktablehnung. Im weiteren Verlauf, kann man unter gewissen Voraussetzungen, den drei emotionalen Antwortoptionen, noch eine vierte hinzufügen. Viele dieser Entscheidungen haben für andere KI-Partner, oder auch Gegner gravierende Konsequenzen, welche nicht selten mit dem Tod desjenigen endet. Es lassen sich jedoch auch die Beziehungen zu den einzelnen Kontaktpersonen emotional beeinflussen, so das man sogar erotische Beziehungen eingehen kann Die Sprachausgabe ist englisch, und kann überzeugen. Die Untertitel erscheinen auf deutsch und sind gut lesbar, wie auch übersetzt, gelegentlich jedoch zu schnell im Ablauf, so das es sein kann, das man einen Satzteil verpaßt. Die Antwortoptionen, müssen in einem vorgegebenem Zeitraum erfolgen, da ansonsten die KI entscheidet, und das in den seltensten Fällen zu Eurem Vorteil. Kleine Minispielchen, in Form von Raetseln, wenn man z.B. eine Alarmanlage ausschalten, Computer hacken, oder ein Schloss knacken will bzw. muß, müssen auf Zeit absolviert werden und lockern das Spielgeschehen mit spielerischer Abwechselung auf. Diese sind im Gegensatz zu einigen anderen Vertretern dieses Spielegenres recht anspruchsvoll geraten, und bringen einen, auch aufgrund des Zeitdrucks, desöfteren ins schwitzen. Bei einem Fehlversuch ein Schloß zu knacken, oder einen PC zu hacken, hat man soviele Wiederholungsversuche zur Verfügung, bis der Erfolg eintritt, oder falls nur ein optionaler Hack, man entnervt aufgibt.

Der Spielebildschirm gibt Auskunft über die Lebensenergie, Munitionsanzahl, wie auch die Richtung und Entfernung des Zieles. Das anvisieren eines Zieles mit der Waffe bedarf einiger Übung, da die Analog-Stick Steuerung sehr sensibel reagiert. Die Empfindlichkeit läßt sich zwar einstellen, dieses brachte in meinem Fall jedoch auch nicht viel. Hier macht nur Übung den Meister. Nahkampfaktionen lassen sich einfach ausführen, indem man den dafür vorgesehenen Button drückt, im späterem Verlauf kann man jedoch auch Kombos erlernen, die Arcadetypisch bewältigt werden können, und somit auch keine große Herausforderung darstellen. Über das Steuerkreuz hat man einen Schnellzugriff zu seinen verschiedenen Waffen, wie auch Fähigkeiten. Heilen kann man sich an dafür vorgesehenen, lokal festgelegten Medizinschränken. Die Deckungsfunktion ist mit der von Splintercell vergleichbar, allerdings mit Einschränkungen.

Das Spielemenü gibt Auskunft über das vorhandene Inventar, wobei man hier seine Waffen, wie auch Rüstung ausbauen kann. Eine Informatiosspalte, die einem die Karte mit dem eigenem Standpunkt anzeigt, wie auch über die verschiedenen Einsatzziele aufklärt. Über die Einsatzakte, erhält man Verhaltenstipps, wie auch die Übersicht der bisher vorhandenen Fähigkeiten. Dort lassen sich im späteren Verlauf auch die erworbenen Fähigkeitspunkte verteilen, worauf man immer auf seine Spielweise eingehen sollte. So ist für den verdeckten Geheimermittler, die Fähigkeit ein Sturmgewehr zu benutzen eher kontraproduktiv. Alle Informationen, die man erhält, sind sehr ausführlich, und äußerst umfangreich, und lassen somit kaum Fragen offen. Angefangen bei den Waffenerweiterungen, bis hin zu den storyrelevanten Spieleelementen, wie Aufträge, Konversationen, Hinweise usw..

Die Locations sind abwechslungsreich, und lassen eine Vielzahl an Infiltrationsmöglichkeiten zu. Auch die Story, mit ihren überraschenden Wendungen, wie der Möglichkeit bei Konversationen, unter drei verschiedenen Antwortoptionen zu wählen, und somit den Geschichtsverlauf zu verändern, sind in dem ganzen Spieleangebot, welches sich heute fast nur noch auf Mainstream-Ballerei erschöpft, selten. Bemängeln muß man die doch recht durchwachsene Gegner-KI, wie auch das sich Türen nicht mehr verschliessen lassen, nachdem man sie mit Mühe geknackt hat, um sich somit zumindest einen Zeitvorteil, oder zwischen sich und den Gegnern eine Barierre zu verschaffen. Leider wurde auch die Möglichkeit vertan, Lichtquellen durch einen gezielten Schuß auszuschalten. Das Alarmsystem mit Kameras usw. hingegen überzeugt, und läßt sich, wie schon erwähnt, bei versehentlichem auslösen, durch ein nicht unbedingt anspruchsloses Minispielchen, wieder ausschalten.

Die hölzerne Bewegungsanimation des Hauptprotagonisten, wird leider steuerungstechnisch noch dadurch eingeschränkt, indem man nur an bestimmten, dafür vorgesehenen Stellen klettern, oder springen kann. Die Standardgegner sind leider nicht sehr abwechslungsreich, was dann die Zwischen- und Endgegner zwar wieder auszugleichen versuchen, dieses gelingt jedoch nur bedingt. Die Kämpfe gegen diese Gegner erweisen sich gelegentlich nicht als Abwechslung, sondern als nervig, da einige von diesen nur nach dem Prinzip 'Trial and Error' zu besiegen sind, andere hingegen kann man mit einfachsten Mitteln platt machen. Wer hier bei der Zwischen- und Endgegnerauswahl gewisse Paralellen zu Metal Gear Solid sieht, wird nicht getäuscht. Jedoch im Gegensatz zu MGS sehr viel schwächer inszeniert, wie sich auch meist kein strategisches Bekämpfungsmuster ermitteln läßt.

Die Zwischenfilmsequenzen, sind im Gegensatz zur grafisch schwachen Spielekulisse jedoch einigermaßen gelungen, insbesondere die Mimiken der Gesichter, z.B. bei einer Konversation, können überzeugen. Auch die Soundkulisse der Umgebung geht in Ordnung, während die Akkustik der Waffen eher unterdurchschnittlich ausfällt. Die dezente Musikuntermalung, die sich nur zu den passenden Situationen hervorhebt, ist in einigen Fällen angenehm, aber ansonsten doch recht unspektakulär.

Die Möglichkeit verschiedener Hauptquartiere, die einem im späterem Verlauf selber die Entscheidungsfreiheit der Missionsanwahl zu treffen geben, wie auch die Möglichkeit sich Informationen über eine jeweilige Mission zu kaufen, aber eben auch die Freiheit die Story durch seine Handlungen/Entscheidungen wirklich zu beeinflussen, wie auch die vielfältigen Stealth-Gameplay Elemente, und die Möglichkeit den Protagonisten auf seine eigenen spielespezifischen Fähigkeiten auszubauen, lassen eine Vielfalt von nichtlinearen Gameplay-, wie auch Storyabläufen zu. Sollte es einmal vorkommen, das man die Fähigkeitspunkte verkehrt verteilt hat, und diese einem dann nicht in seiner individuellen Spielweise weiterhelfen, so kann man im späterem Verlaufe des Games diese umverteilen, und diese so korrektiv seinen eigenen Bedürfnissen wieder anpassen. Auch die Entscheidungsfreiheiten, die man mit der E-Mail Funktion seines PDA`s hat, läßt einem jede Menge Freiheit. Wem lasse ich welche Information zukommen. Einer gewissen reizenden Frau, mit der man eine erotische Beziehung eingehen will, dem Waffenhändler, um an adäquates Offensiv-Material zu kommen, oder an denjenigen der das meiste Geld zahlt, welches man dann in wünschenswertes, wie z.B. eine Karte, Waffenupgrades, aber auch in subtile Sachen, wie die Versetzung von Drogen mit Gift, oder Söldner, die einem bei einem offensiven Unterfangen unterstützen, umsetzen kann.

Gesamtfazit:

Die Spielegrafik läßt einen teilweise schaudern. Sterile Umgebungen, Kantenflimmern, matschige Texturen, wie die hölzerne Animation des Hauptprotagonisten, lassen Grafikfetischisten für die jeder Pixel zählt, wohl die Zähne ausfallen. Die Locations sind zwar abwechlungsreich, reißt aber optisch trotzdem nichts mehr raus, zumal man auch mit gelegentlichen Bugs, wie Tearings, Clippings und Popups negativ überrascht wird. Wäre dieses jedoch das einzige Bewertungskriterium, hätte ich mir die Mühe des schreibens dieser Rezension erspart. Die Zwischenfilme sind Mittelmaß, wobei die gelungene Gesichtsanimation sehr gelungen ist (jedoch nicht vergleichbar mit einem Titel wie 'Beyond two Souls'). Auch die Soundkulisse gehört nicht zu den Stärken, und darf man als durchwachsen, wie auch die dezente Elektro-Musikuntermalung, bezeichnen.

Da dieses Game jedoch in fast allen anderen Bewertungskriterien punkten kann, und es Stealth-Titel ja leider nicht wie Sand am Meer gibt, ganz im Gegensatz zu den Mainstream-Egoshootern, die mit ihrer immer gleichen, stupiden Spielweise/mechanik, bei einigen Triple-A Titeln schon in die 8-te Runde gehen, ist dieses Game trotz der Grafik ein Licht am Horizont, welches sich durch seinen nicht zu unterschätzenden Rollenspielanteil, einen würdigen Platz in der Videogame-Geschichte verdient hat. Obsidian ist hier neue, innovative Wege gegangen, die in Einzelheiten nicht perfekt ist, jedoch insgesamt ein stimmiges Spieleerlebnis abgibt.

Die Möglichkeit mit Konversationen die Story, wie aber auch den Gesprächspartner emotional zu beeinflussen, wie auch die äußerst vielfältige Fähigkeitenauswahl, die Rollenspieltypisch durch errungene Erfolge, Fähigkeitspunkte freischaltet, von der temporären Unsichtbarkeit für Stealthgamer, bis hin zum perfektem Umgang mit Feuerwaffen für den Actiongamer, mit der man im Laufe des Games seinen Protagonisten nach seinen Vorlieben anpassen kann, wie die fast unendliche Auswahl an Waffen/Waffenerweiterungen, aber auch die Möglichkeit des Kaufs von subtilen Ablenkungsobjekten/-subjekten, lassen eine schier endlose Vielfalt von Spielweisen, und Storyabläufen zu.

Steuerungstechnisch nicht perfekt, aber denoch nach einiger Zeit gut zu handhaben. Die Gegner-KI ist durchwachsen, und die Zwischen- und Endgegner leider nicht berechenbar. Einige sind schon fast kämpflos zu besiegen, andere lassen die Lebensleiste nur in Zeitlupe schrumpfen, und können nur nach dem Prinzip 'Trial ans Error' besiegt werden.

Die Story ist komplex, wie auch variantenreich, und weiß mit einigen Wendungen zu überraschen. Die Identifikation mit dem Helden erfolgt erst nach einiger Zeit, wie man sich für das gesamte Spiel, ein wenig Zeit nehmen sollte, um in den Plot hineinzufinden, da sich der Anfang doch als zäh erweist. Das Sahnehäubchen des ganzen Games sind dann noch die vielfältig und abwechslungsreichen Minispielchen, welche einen Schlösser knacken, Computer hacken, Alarmanlagen ausschalten usw. lassen.

Jeder Gamer, für den Grafik nicht alles ist, der aber eine abwechslungsreiche Story, Rollenspielelemente, wie auch gerne im Gameplay die Entscheidungsfreiheit über seine Vorgehensweise, ob als Stealth- oder Actiongamer, haben möchte, sollte auf dieses Game einen Blick werfen. Grafikfetischisten, wie auch reine Ego-Shooteranhänger sollten hier jedoch die Finger von lassen. Für Gamesammler ein 'Musthave', da dieses Game einzigartig ist, und sich schwer ein Verleich zu einem ähnlich gelagertem Titel machen läßt

Für den jetzigen Preis, vom Preis/Leistungsverhältnis her, unschlagbar. Sehr viele Sunden Spielspaß, für wenig Geld. Schade, das dieser Titel nur den wenigsten bekannt ist, und somit seit langer Zeit ein Nischendasein im Schatten der ganzen Triple-A Mainstream Titel fristen mußte. Unberechtigt.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2016
Das Spiel hätte das Zeug zu einem richtigen Toptitel gehabt. Das Agentensetting ist stimmig, die Grafik für das Alter des Spiels zeitgemäß. Leider erinnert das Handling arg an Arcadespielautomat, die Dialoge sind naiv holperig, die Dramaturgie wirkt gestelzt und dient im wesentlichen als Bindeglied zwischen den Schauplätzen an denen geballert werden soll.

Wer bei einem Agentenspiel Wert auf eine stimmige Atmosphäre und Geschichte legt ist mit Titeln wie Splinter Cell oder Hitman deutlich besser beraten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2010
Gut das man ja eine eigene Meinung hat!

Von der US/UK Presse geradezu zerissen wurde Obsidians neues Agenten RPG.
Doch obacht die de Gaming Seiten vergaben durchaus Wertungen von 80-87%.

Ja was denn nun?

Was stimmt hier denn jetzt?

Für mich klar die Wertungen der deutschen Seiten.

Alpha Protocol ist ein mitreissend erzähltes Agenten RPG.
Da viele Videos den Verdacht offenbarten das es so eine
Art Mass Effekt Shooter sei gehen wohl einige mit
komplett falscher Erwartung an das Spiel.

Hier wird Euch eine Entscheidungsfreiheit geboten die es
so bisher kaum gab.
Egal wie ihr das Abenteuer angehen wollt ob als Spy Rambo
als Stealth Spezi oder als Technik Experte es spielt sich
jedesmal anders.
Endlich haben Tribut festlegungen auch eine Auswirkung.
Beispiel-Lege ich viele Fertigkeitspunkte die es sich
zu erspielen gilt auf die Stealth Ebene so kann ich
-Lautlos an die Gegner mich anschleichen
-erzeuge beim Laufen kaum Geräusche
-sie viel leichter mit Stealth Moves versorgen
-werde von ihnen viel schlechter entdeckt
das ist nur die Spitze des Eisberges.
Allein das hebt die Wiederspielbarkeit enorm an.

Jede Mission hat verschiedene Ziele, in jeder Map kann ich
auf mehrere Arten meine Ziele ereichen.
Das Deckungssystem funktioniert recht gut zumal es auch möglich
ist durch bewegen des linken Analog Sticks von einer Seite zur anderen
sich zu bewegen oder sich abzurollen oder direkt zur nächsten
Deckung über zu gehen.

Viele Minispiele ala Safe knacken,Schlösser öffnen
Computer hacken oder Sicherheitsysteme,Alarme
abzuschalten lockern das Spiel auf.

Das Dialog System ist top.
Mehr als oft wird Euch durch drücken der Kreis,Viereck oder Dreieck Tasten
eine Entscheidung abverlangt die sich teils gravierend auf den weiteren
Story ablauf auswirkt.
Das findet auch noch unter einem Zeitlimit statt.
So kann man auch zu allen Personen + oder - Punkte sammeln die sich
auf das Verhalten zu Euch wiederspiegeln.
Beispiel hau ich den Macho raus bei Eurer weiblichen Führungskraft
(es gibt mehrere Anweiser)so versorgt sie mich mit bedeutend
weniger Informationen.Hinzu kommt das es dazu noch zu manch
Entscheidungen kommt die auch Eure Fähigkeiten betreffen.
Spoiler Kapitel 1, hier ist es für die Story schon sehr
entscheidend ob ihr den Terroristen Scheich killt oder ihn
am Leben lasst.
Auch das vermehrt den Wiederspielbarkeitswert.

Die Ausrüstung mit Waffen,Gadgets,Panzerung und Agentenzubehör ist
enorm gross.Ihr könnt hier alle nur erdenklichen Waffen
Upgraden,viele Arten Granaten kaufen neue Munitionstypen
erhalten etc etc.
Ein riesiger Spielplatz für Tüftler und Bastler.
Aber obacht nicht jeder Waffenslot bringt nur Vorteile
mit sich hier muss man gut abwägen was für die
nächste Mission eher erforderlich isst.
Auch hier gilt, alles was ich anbaue hat auch wirkliche
Auswirkungen auf die Waffe im Spiel.
Ebenso bringt eine verbesserte Brandgranate einen viel
grösseren Radius als eben eine normale.

In jedem der 4 grossen Abschnitte habt ihr ein HQ in dem
ihr Euren PC stehen habt won wo aus ihr regen E-mail
Verkehr machen könnt.Ebenso den Waffenschrank oder
das Bad in dem ihr Euer aussehen verändern könnt.
Von dort aus bekommt ihr auch via Mega Flat TV Eure
Mission Beschreibungen.Diese könnt ihr in beliebiger
Reihenfolge abarbeiten,eine Ausnahme ist aber
klar das ist der Bossabschnitt,der kommt immer
zu letzt.Nach dem Einsatz im nahen Osten
hat man die freie Wahl in welchen der 3 anderen
Länder man seine Missionen beginnt.
Rom,Moskau und Taipeh spielen sich auch von den
Missionen her recht oft unterschiedlich.

Die Story ist schön verzwickt und jedes Agenten
Klischee wird auch dabei geboten
-schöne Frauen
-Doppelagenten
-geheime Organisationen
-überraschende Wendungen der Geschichte
-viele Markante Figuren
-wer ist hier eigentlich gut oder böse?

Die Grafik ist so finde ich nicht so schlecht wie es hier
einige Beschreiben.Wieder einmal ist es die Unreal 3 Engine.
Nur Batman hat mich bisher von dieser Beindruckt.
Diese ist für ein RPG aber auch nicht so entscheidend.
Sie reicht hier alle male aus.

Puh ganz schön lang geworden ich hoffe ihr lest auch alles.

Ach ja ein hervorragendes Tutorial leitet Euch in der
ersten Submission durch das Spiel, dort habt ihr zum
Schluss noch mal die Möglichkeit alle Fertigkeiten
zu erlernen.

Negativ ist aber das es lediglich de UT gibt und diese
manchmal so oft neu erscheinen das man schon
a:der Englischen Sprache mächtig ist
oder
b:sehr schnell lesen kann

Die KI ist nicht immer die beste,jedoch bleiben die Feinde keineswegs stehen
sondern nehmen Euch auch in die zange oder suchen Deckung.
Es gibt hier auch verschiedene Arten von Gegnern.
So sind die Spezialeinheiten mit mehr Panzerung,besseren Kampf
Moves und einer bedeutend längeren Lebensleiste ausgestattet.
Das wird zum teil ganz schön happig diese zu besiegen.

So mein Fazit
Das hier ist eine der Spielüberraschung 2010 für mich.
Alle die mal ein anderes Spiel haben wollen,sollten hier zu greifen.
Die Spieldauer liegt bei einmaligen durchspielen ca bei 20 Stunden.
Wiederspielbarkeit sehr hoch.
Alle Agenten Fans brauchen es sowieso.
In Prozenten würde ich 85% geben.

An einige Vorrezenten!

So ein Spiel muss man erst mal lange genug spielen bevor man darüber
Urteilt.
0Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2010
Nachdem ich nun Alpha Protocol ca. 20 Stunden gezockt habe (also ca. 2/3 des Spiels), erlaube ich mir mal, eine kleine Rezension zu schreiben:

Als erstes muss eine Sache geklärt werden: wer ein Open-World-RPG mit Edelgrafik erwartet, der ist hier definitiv falsch. Alpha Protocol besteht aus Hauptmissionen, welche nochmals in einzelne Levels aufgeteilt sind. Das bedeutet: Ihr kommt in euren Unterschlupf, dann wird euch die Hauptmission (bzw. Storymission) mitgeteilt und ihr könnt anschließend aus bis zu 6 Aufträgen, die es innerhalb dieser Mission zu erfüllen gibt, auswählen.
Wenn ihr dann den Auftrag gestartet habt, werdet ihr im "Feindesland" abgesetzt und los gehts:
Alpha Protocol spielt sich ähnlich wie Metal Gear Solid oder die alten Splinter Cell-Teile, allerdings ohne an deren Qualität nur annähernd ranzukommen. Die Hauptfigur bewegt sich stellenweise stocksteif durch die Levels und reagiert öfters auch relativ träge. Auch das Deckungssystem ist seltsam. Manchmal regiert die Spielfigur nicht auf meine Tasteneingabe. Nur wenn ich ständig auf die X-Taste gehämmert hatte, ging die Spielfigur irgendwann mal in Deckung. Also um es kurz zu machen: Die Steuerung hat ihre Macken, aber man gewöhnt sich irgendwann daran.

Die Aufträge sind abwechslungsreich, ohne einen aber wirklich von den Socken zu hauen. Mal muss man eine Anlage infiltrieren, ohne gesehen zu werden. Oder man muss ein Gebäude verwanzen oder eine Geisel retten, oder, oder, oder. Das gab es alles schon in anderen Spielen und wurde dort auch besser umgesetzt. Zum Beispiel gab es in Splinter Cell auch viele Missionen, wo man keinen Alarm auslösen durfte. Und wärend bei Splinter Cell die Mission als gescheitert galt, wenn dies passiert, spielt das bei Alpha Protocol keine Rolle. Sobald der Alarm ertönt, heisst es ballern was das Zeug hält, Alarm ausschalten, weiterschleichen. Apropos Schleichen: Ihr spart euch sehr viel Zeit (und Nerven), wenn ihr das Schleichen beseite lasst und mit Pauken und Trompeten durch die feinliche Anlage rauscht. Wenn ihr versucht, durch den Komplex zu schleichen, werdet ihr öfters auf das Phänomen stoßen, dass Feinde euch auch aus 100 Meter Entfernung durch eine Mauer sehen können. Und manchmal geht ihr direkt an ihnen vorbei und sie sehen euch trotzdem nicht !!!
Generell kann man die K.I. von Alpha Protocol nicht wirklich als solche bezeichnen. Ein Beispiel: Ihr wurdet (mal wieder) von einer feindlichen Wache entdeckt. Aber anstatt sich langsam und vorsichtig auf euch zuzubewegen (oder euch zu umgehen), rennen die Wache und die herbeigerufene Verstärkung wild im Raum herum, als wären sie auf Drogen. Gerne rennen sie auch mal wild im Kreis herum. Diese K.I. war 1995 vielleicht angebracht, aber heute einfach nur lächerlich.
Lächerlich ist auch, dass von euch erledigte Wachen, egal ob getötet oder betäubt, nach kurzer Zeit von der Bildfläche verschwinden. Gerade hier verschenkt Alpha Protocol jede Menge Spielatmosphäre, denn zum Beruf eines Top-Spions gehört auch das Verstecken bzw. Beseitigen von leblosen Körpern, damit diese vom Feind nicht gesehen werden.

Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt: Alpha Protocol besitzt keine deutsche Sprachausgabe, dafür aber sehr gute deutsche Untertitel. Das wäre eigentlich auch nicht so schlimm. Leider hat man sich dafür entschieden, dass die Untertitel gerade mal ca. 1/4 des Bildschirms einnehmen. Da frage ich mich doch, warum nicht der gesamte Bildschirm für die Untertitel benutzt wird. Auf diese Weise hätte man auch mehr Zeit zum lesen. Da aber den Untertiteln nur sehr wenig Platz eingeräumt wird, passen maximal 7 Wörter hinein. Und das wiederum bedeutet: die Untertitel rasen in wahnsinniger Geschwindigkeit über den Bildschirm. Manchmal so schnell, dass auch Schnellleser wie ich kaum hinterherkommen. Wer also Englisch versteht, sollte die Untertitel abschalten.

Alpha Protocol kann mit einer sehr guten Story punkten, bietet aber nur ein durchschnittliches Gameplay mit durchschnittlicher Grafik und (unter-)durchschnittlicher K.I.
Trotzdem macht es Spass, da man wissen will, wie die Story ausgeht. Ausserdem macht es Laune, mit den verschiedenen Dialogoptionen zu experimentieren, um den weiteren Verlauf der Handlung zu beeinflussen.

Mein Fazit: 78 %
1616 Kommentare| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2010
Ich bin gerade auf einem Geheimeinsatz für eine Organisation namens Alpha Protocol, und hier geht es ganz schön zur Sache. Das ist eindeutig der spannendste Einsatz den ich je erlebt habe. Erst wollten wir uns nur einen Scheich von der Terrororganisation Al-Samad schnappen aber jetzt... jetzt bin ich in Rom, Taipeh und Moskau unterwegs. (Die Story des Spiels ist genial vor allem nachdem man Saudi Arabien durch hat. Jeder der eine Rezension schreiben will sollte zumindest Saudi Arabien beendet haben. Mehr zur Story schreibe ich hier nicht weil ich sonst hochgradig Spoilern würde. Eins sei aber verraten, es gibt einige unerwartete Wendungen und die Wahrheit ist irgendwo da draussen.)

Ich werde gerade beschossen da ich wieder mal einen Alarm ausgelöst habe, aber da ich ein Top Agent bin kann ich weiter schreiben (Sobald ihr im Spiel einen Alarm auslöst laufen alle Wachen in der Umgebung zu eurer letztbekannten Position und sie hören auch sehr genau hin wo ihr seid. Wodurch die ganze Sache sehr brenzlig wird. Bevor ihr einen Alarm auslöst spielt sich das Game wie ein Stealth Shooter, Gegner sehen euch erst wenn Sie euch wirklich sehen. Es besteht auch eine Chance das Gegner eure Schritte hören aber das hängt von euren Tarnungsfähigkeiten und der Rüstung ab die ihr momentan tragt.)

Die Typen machen mir das Leben zur Hölle besonders die gut ausgebildeten. (Die KI scheint für ein Rollenspiel sehr gut zu sein, Gegner geben sich gegenseitig Deckung während sie vorrücken. Wenn ihr euch hinter einer Deckung verschanzt werfen sie Granaten in eure Richtung. Wenn ihr euch zu einer Geschützstellung begebt und ausserhalb des Geschützdrehradius befindet verlässt der Schütze seine MG Stellung und versucht euch mit seiner Handfeuerwaffe zu erledigen. In Spielen mit schlechterer KI würde der Gegner hinter der MG Stellung verbleiben und gar nichts machen. Meiner Ansicht nach reagieren Leute von Geheimorganisationen im Spiel wesentlich professioneller als wie normale Sicherheitsleute oder die Terroristen anfangs in Saudi Arabien.)

Wem soll ich hier nur vertrauen, und was bringt es mir wenn ich jemanden verärgere, mich bei jemanden einschleime oder sonstige Entscheidungen treffe. (Wenn ihr euch bei Organisationen einschleimt könnt ihr von diesen neue Missionen bekommen oder auch Unterstützung bei bereits bestehenden Missionen von diesen Leuten anfordern. Bisher habe ich noch nicht festgestellt was passiert wenn man jemanden verägert habe aber schon einige Ansätze dafür gesehen. Zum Beispiel hätte mich ein Geheimagent den ich getroffen habe für 5 Millionen Dollar verraten können, da er mich aber mochte tat er das nicht. Die Charaktere im Spiel sind charakterlich sehr gut ausgeprägt und haben alle einen einzigartigen Charme. Von einem Mann der an alle Verschwörungstheorien glaubt und selbst von sich denkt er wäre ein CIA Agent, bis hin zum humorlosen Alpha Protocol Prof. der alles nur mit Zahlen kalkuliert und dem Menschenleben recht wenig bedeuten wenn das Ergebnis stimmt.)

(Die Grafik des Spiels ist wirklich schlecht, aber wer Rollenspiele liebt sollte sich davon nicht abschrecken lassen. Die ersten 15 Minuten dachte ich mir aufgrund der Grafik oh mein Gott. Aber als ich mich auf das Spiel eingelassen hatte, hatte ich so viel Spass wie schon lange nicht mehr.)

Ich bin Söldner, CIA Agent, Soldat, Techniker hmm ich weiss nicht mehr was ich wirklich bin. Ist ja auch egal jetzt bin ich Alpha Protocol Agent (Am Anfang des Spiels wählt ihr die Vorgeschichte eures Charakters wodurch verschiedene Fähigkeiten eine verschieden hohe Anzahl an Punkten kosten zum steigern. Ausserdem bieten verschiedene Vorgeschichten verschiedene Möglichkeiten in ein paar Gesprächen. Nachdem ihr Saudi Arabien abgeschlossen habt könnt ihr euren Charakter noch eine weiterführende Ausbildung zukommen lassen. Die Steigerung der Fähigkeiten läuft wie in Rollenspielen üblich ab, ihr sammelt Erfahrung um Stufen aufzusteigen. Durch die Aufstiege erhaltet ihr Punkte die ihr dann auf die einzelnen Fähigkeiten verteilen könnt.)

Ich besitze Top Ausrüstungen dank der Schwarzmarkthändler der ganzen Welt. (Mike Thorton kann während seiner Missionen auf viele verschiedene Ausrüstungen zurückgreifen. Pistolen, MGŽs, Sturmgewehre, Schrotflinten. Diese Waffen können allesamt mit zahlreichen Mods aufgerüstet werden, Laserzielvisiere, größere Magazine, Schalldämpfer usw. Es gibt auch verschiedene Panzerungen die ihr für unterschiedliche Spielstile verwenden könnt. Laute aber effektive Rüstungen die sehr viel Schaden einstecken oder doch lieber die Tarnausrüstung die lautloser ist aber auch verwundbarer macht? Zudem stehen Mike Thorton viele verschiedene Gadgets zur Verfügung. EMP Granaten, Schallprojektoren, ferngezündete Minen, Brandgranaten usw. Man hat sich hier effektiv Mühe gegeben verschiedene Spielstile zu ermöglichen und zu Sorgen das für jeden etwas dabei ist.)

Oh mann da vorne ist ein Laptop und wieder einmal eine abgeriegelte Tür, mal schauen ob ich dort vorbei komme. Ah dort ist ja auch eine Selbstschussanlage deren Feindprogrammierung ich ändern kann, das wird eine Überraschung für die Chinesen dort drüben wenn sie von ihren eigenen Geschützen beschossen werden. (Das hacken in Sicherheitssystem sowie das entriegeln von Türen laufen in sogenannten Minispielen ab die manche von euch fordern werden. Während der Minispiele läuft eure Umgebung weiter normal ab wodurch ihr schnell sein müsst damit ihr nicht angegriffen werdet.)

Ich hoffe irgendwer hilft mir bei dieser schwierigen Mission, mal im Clearinghouse schauen. (Ihr könnt für jede Mission zusätzliche Verstärkungen anfordern. Pläne der Umgebung, Verringerung der Wachen vor Ort. Abzug der erstklassigen Wachen so das nur noch zweitklassige übrig bleiben. Optionale Missionsziele die euch zusätzliche Ausrüstung und Geld beschaffen kaufen. Sicherheitssystem entdecken oder deaktivieren. Nein es stehen nicht für jede Mission alle Mittel zur Verfügung sondern diese variieren und machen durchaus Sinn.)

Hmm mal in dieses Dosier schauen (Im Spiel findet ihr jede Menge Hintergrundinformationen über Personen und Fraktionen die im Spiel vorkommen diese helfen euch die richtigen Worte für die richtigen Personen zu finden. Wenn ihr besondere Informationen gefunden habt habt ihr sogar einzigartige Dialogmöglichkeiten in den Gesprächen mit der Person. Ausserdem wisst ihr dann wer gerne Witze mag, und wer euch für einen Witz am liebsten in der Luft zerreissen würde. Wer es mag wenn man professionel mit ihm umgeht und wer Zurückhaltung über alles schätzt)

Ich könnte jetzt ewig weiter schreiben und euch mehr und mehr erzählen aber warum kommt ihr nicht vorbei und helft mir bei meinen schwierigen Aufträgen um die Welt zu retten?

Euer Mike Thorton
33 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2010
Das Spiel kommt hier deutlich schlechter weg, als es ist. Deswegen möchte ich auch meine Meinung zum Besten geben - und die ist positiv.

Zugegeben, die Grafik ist lediglich durchschnittlich, und ja die Untertitel verschwinden teilweise zu schnell. Und auch die KI ist nicht die Beste, die je in einem Spiel vorkam.
Doch was ist denn das Wichtigste an einem Spiel? - Genau, es soll Spaß machen, es zu spielen. Und das macht Alpha Protocol (AP) definitiv (meiner Meinung nach). Die Story ist einfach super: spannend, viel Freiheit für Entscheidungen, komplexe und individuelle Charaktere. Und auch die einzelnen Missionen machen richtig viel Spaß und spielen sich sehr gut. Egal, ob man eher auf Zuschlagen aus dem Hinterhalt setzt oder auf brachiale Gewalt, beides funktioniert, man muss nur seine Talente richtig verteilen und einsetzen. Die angesprochene mäßig gute KI, ist zwar vorhanden, aber sie ist nicht nervig oder stört gar den Spielspaß. Deshalb ist dieser Makel verzeihbar.

Ich kann AP nur jedem, der gerne Action-Rollenspiele spielt, wärmstens ans Herz legen, ihr werdet nicht enttäuscht werden. Wer seinen Schwerpunkt bei Spielen auf die Grafik setzt, wird wohl weniger Freude an AP finden. Ich persönlich muss sagen, dass AP seit Baldur's Gate 2 und Diablo 2, endlich wieder mal ein Rollenspiel ist, welches ich öfters als einmal durchspielen werde.

Dass das Spiel nicht perfekt ist und man noch einiges verbessern kann ist klar, deswegen würde ich mich über einen (perfekten) zweiten Teil mit den (hoffentlich) entsprechenden Verbesserungen, sehr freuen.

Mein Fazit: Kaufen und Spaß haben ;)
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2011
Nach mehr als 4 Monaten Videospiel-Regal Aufenthalt entschloss ich mich nun doch dazu Alpha Protocol durchzuspielen.

Alpha Protocol könnte man als Genre-Mix von Rollenspiel und 3rd-Person Shooter ansiedeln.

Die Geschichte, allgemein bekannt, dreht sich um den Wertegang des Geheimagenten Michael Thorton. In dessen Rolle man, nach kurzer Spieldauer, in ein verwirrendes Netz von Verschwörung und Verrat eintaucht. Ich will nicht zu viel spoilern, doch die anfänglich patriotisch anmutende Spezialabteilung "Alpha Protocol", daher der Name des Spiels, entwickelt sich im Verlauf des Geschehens eher ins Gegenteil. Sah man sich zu Beginn noch für die Gute-Seite kämpfen, taucht man mehr und mehr in die Grauzone ab.

Das gesamte Spielgeschehen beeinflusst man mit zahlreichen Entscheidungsmöglichkeiten, deren Ergebnis des Öfteren leider sehr unüberschaubar ist. So entwickelt man zu den Protagonisten positive und negative Beziehungen. Diese drücken sich durch Hilfe bei Missionen, neue Informationen oder preiswertere Ware aus. Gegen Ende tragen auch die guten Beziehungen zu den weiblichen Mitstreiterinnen ihre Früchte ;)

Ein großes Manko bei der Auswahl der Entscheidungen ist die begrenzte Zeit die zur Verfügung steht. Hinzu kommen die minimalen Wortschnipsel an denen man seine Wahl festmachen muss, das haben andere schon deutlich besser vorgemacht (z.B. in Spielen von BioWare).

Der zweite größte Kritikpunkt ist die mangelnde technische und grafische Umsetzung, neben matschigen Texturen, Tearing und nachladende Umgebungen, sorgen Clipping-Fehler und die allgemein ziemlich hackelige Steuerung oft für Frustmomente. Bei mir kamen noch regelmäßige Abstürze hinzu (wenn man im Spiel z.B. den Fernseher einschaltete).

Was für mich durchweg positiv war, ist die Geschichte und ihre Entwicklung, inklusive zahlreichen Wendungen. Dazu gehören auch die glaubwürdigen Charaktere. Gut gemacht ist auch das Charaktersystem, dass viele verschiedene Möglichkeiten bietet dem Helden neue Fähigkeiten zu erlernen. Toll fand ich auch die vielen verschiedenen Gadgets, die nicht wie die frühen "James-Bond-Film"-mäßig übertrieben waren, sondern sich glaubwürdig ins Spiel einbringen konnten.

Im Großen und Ganzen, kann man Alpha Protocol für den mittlerweile niedrigen Preis getrost empfehlen. Man bekommt vielleicht ein Spiel was noch etwas Feinschliff, besonders in der Spielmechanik, gebraucht hätte, aber auf der anderen Seite mit seiner interessanten Story für etliche Stunden ganz gut unterhalten kann.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2010
Ich kann die bisherigen Rezensionen beim besten Willen nicht nachvollziehen. Anfangs habe ich gezweifelt, nachdem dann aber viele namhafte Magazine ihre ersten Kritiken mit Wertungen von 80-90% verffentlicht haben, ging's sofort ab zum nächsten Laden um die Ecke.

Ich wurde nicht enttäuscht! Dieses Wochenende wurde Spionage groß geschrieben und selbst nach über 15 Stunden ist mein Abenteuer als Agent Michael Thorton nicht beendet. Man muss sich im Verlauf auf bestimmte Dinge festlegen. Beispielsweie welche Waffen man benutzt oder ob man allgemein lieber schleicht oder gleich in die Vollen geht. Man selbst entscheidet hier. Ich persönlich habe mich auf den Einsatz der Pistole, einigen Nahkampffähigkeiten und technisches Knowhow festgelegt, um Alarmanlagen vorzeitig auszuschalten.

Ein klein wenig enttäuscht war ich von der technischen Seite . Die Graifk ist leider nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge, aber was solls. Die intelligent erzählte Story reißt einfach alles raus. Wie in keinem anderen Rollenspiel zuvor muss man nun in Echtzeit reagieren und sein Gegenüber jedes Mal wirklich einschätzen, als bloß beliebig irgendwelche Dialogoptionen auszuwählen. Da kann die Beziehung shcon einmal den Bach heruntergehen, wie bei mir geschehen. Mit den Konsequenzen muss man leben ebenso wie mit gelegentlichen Aussetzern der Gegner, aber das ist alles weniger tragisch. Hier kann ich endlich der Agent sein, den ich schon immer einmal mimen wollte. Darauf musste ich lange warten!!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2014
Dieses Spiel hat mich nicht wirklich überzeugt. Es ist eine Mischung aus Metal Gear Solid und Hitman. Man bekommt für verschiedene Aufträge, welche man auswählen kann Geld mit welchen man seine Waffe aufrüsten bzw. kaufen kann. An sich eine tolle Idee, welches allerdings nicht mit den Orginalen MGS und Hitman mithalten kann.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2012
ALPHA PROTOCOL verspricht auf den ersten Blick ein einmaliges Spiel zu werden: Ein Agenten-Rollenspiel, mit viel Entscheidungsfreiheit... das hat es noch nie gegeben.
Leider entpuppt sich das Versprechen nur als heiße Luft.

Plot:
"Islamistische Terroristen der fiktiven Terrororganisation Al-Samad zerstören mit Hilfe von Lenkraketen ein Passagierflugzeug. Der ebenfalls fiktive amerikanische Geheimdienst Alpha Protocol schickt daher seinen neuen Agenten Michael Thorton nach Saudi-Arabien, um die Hintermänner des Anschlags zu eliminieren oder zu verhaften. Als offiziell nicht existente Organisation kann Alpha Protocol nach eigenen Gutdünken agieren. Da der Dienst ohne das Wissen der demokratischen Institutionen arbeitet und keine Verbindungen zur Regierung bestehen, sind die Agenten jedoch vollständig auf sich allein gestellt und können bei Fehlschlägen nicht auf Unterstützung von offizieller Seite hoffen." [wikipedia.de]

Der Spieler schlüpft in die Rolle eben jenes Agenten. Das Tutorial verspricht einen RPG Leckerbissen. Der Charakter kann komplett nach eigenen Vorstellungen gebastelt werden. RPG typisch vergibt der Spieler Talentpunkte, unter anderem für Optionen wie Redegewandtheit, heimliches Vorgehen und Geschick.
Die Ernüchterung kommt sobald es dann losgeht. Im Grunde laufen alle Missionen nach dem gleichen Prinzip ab: Sich durch die Level durchballern. Erschwert wird das Passieren der einzelnen Abschnitte durch eine miserable Zielführung und eine wirklich alptraumhafte Steuerung des Protagonisten. Die viel beworbenen RPG Elemente haben keine Relevanz für das Spiel. Ganz gleich für welchen Dialogstil Sie sich entscheiden. Geschossen wird am Ende immer. Die Missionen sind dabei extrem eintönig, die Locations sehr klein. Wie in einem Tunnel bewegen Sie ihren Spielcharakter von Punkt A nach Punkt B. Das wird schnell langweilig.

Auch die Grafik ist deutlich angestaubt und kann in keiner Weise mit den TOP Titeln (auch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) mithalten. Die Animationen der Charaktere wirken hölzern und unausgegoren.

Schade um die verpasste Chance. Die Previews ließen auf ein außergewöhnliches Game hoffen, dass eine einmalige Symbiose aus RPG und Agentenspiel deuten ließ. Herausgekommen ist ein zweiklassiger 3rd Personshooter, der weder grafisch, noch spielerisch zu überzeugen weiß.
33 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

Haben sich auch diese Artikel angesehen

3,33 €-59,85 €
12,96 €
33,94 €

Gesponserte Links

  (Was ist das?)