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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
12
4,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 8. Dezember 2006
Ich kann mich der Meinung des vorherigen Rezensenten nur anschliessen. Interessant dürfte aber noch der Hinweis auf die verbesserte Klangqualität dieser mit "New Digital Recordings" titulierten Ausgabe im Vergleich zur Ersten sein. Ich besitze die CD Nr. 3 (Mondscheinsonate) der ersten Veröffentlichung. Diese neue Aufnahme lässt mich jetzt aber erstmals erwägen in das Lager der audiophilen Luxus-HiFi-Anlagen-Käufer zu wechseln. Der Unterschied zwischen den Aufnahmen mag subtil sein, ist aber bei diesem Meister des Pianos dennoch frappant. Ich bin froh etwas mehr für diese Ausgabe bezahlt zu haben als für die teilweise immer noch erhältliche Ältere angefallen wäre.

Zur Aufmachung wäre noch zu bemerken, dass es sich um einen Schuber mit zwei Schachteln für jeweils 5 CDs und einem Büchlein in 4 Sprachen (E, D, F, I)handelt. Die CDs sind in bedruckten Papierhüllen beheimatet welche lose in den Schachteln liegen. Das Büchlein enthält den CDs entsprechend geordnet Texte von William Kinderman und ist recht ansehnlich gestaltet.
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am 2. November 2010
Es ist noch immer eine Großtat, alle 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens einzuspielen, nicht nur, weil das Corpus derart umfangreich ist, sondern auch weil es unglaublich schwierig ist, alle Sonaten durchgehend homogen zu interpretieren. Alfred Brendel zählt ohne Frage zu den größten Pianisten unserer Zeit. Die vorliegende Gesamtaufnahme entstand von 1992 bis 1996 im Rahmen von Konzerttourneen an verschiedenen Orten in ganz Europa. Die Sonaten fünf und sechs liegen gar als Konzertmitschnitte vor. Als kleinen Leckerbissen gibt's als Zusatz das berühmte "Andante favori" in F Dur WoO 57. Die Aufnahmequalität kann durchgehend - wie fast immer bei der Decca - als herausragend bezeichnet werden. Als ärgerlich empfinde ich nur die Verpackung der einzelnen CDs in billigen, anonymen Papierumschlägen.

Brendel hat immer viel Beethoven gespielt. Dieser letzte Zyklus kann also durchaus als Essenz seiner langjährigen Erfahrung mit dem beethovenschen Sonatenkosmos angesehen werden. Dessen wird man sogleich beim Hören der frühen Sonate gewahr: Brendel spielt mit dem nötigen Zug, lässt aber den langsamen Sätzen genügend Zeit, um sich zu entfalten. Er legt in eindrucksvoller Manier den Improvisationscharakter dieser frühen Meisterwerke offen. Man höre sich beispielsweise seine Deutung der c moll Sonate op. 10,1, die er appassioniert und voller Einfühlung darbietet!
Die "Mondschein" Sonate spielt Brendel sanft und schlicht, lädt sie nicht mit überflüssigem Pathos auf, und die wundervolle As Dur Sonate op. 26 habe ich noch nie wärmer und einfühlsamer gehört.

Die mittleren, hochvirtuosen Sonaten deutet Brendel fesselnd, packend und eigenwillig. Er betont bewusst den virtuosen Habitus dieser Kompositionen. Die "Waldstein" Sonate erstrahlt in selten gehörtem Glanz. Besonders den langsamen Satz dieses Stückes, der oftmals vernachlässigt wird, bringt er tiefsinnig zu Gehör.
Seine straffe Akzentuierung und seine differenzierte Nuancierung verhelfen ihm ebenso zu einer grandiosen Einspielung der berühmt berüchtigten "Appassionata". Auch den drei nachfolgenden, kleineren Sonaten nimmt sich Brendel mit derselben Akribie und Transparenz an, zeigt auf, dass auch diese vermeintlichen sonate facile ihren Reiz haben.

Den späten sechs Sonaten erweist sich der Österreicher ebenbürtig. Innerhalb der "Hammerklavier" Sonate erzeugt er den größtmöglichen Kontrast und bietet das Finale derart transparent dar, dass es sich in seiner Komplexität selbst einem Laien erschließen muss.
Besonders farbenreich fällt die wundervolle, göttliche Schlussfuge der As Dur Sonate op. 110 aus. Dem Leid, welches Beethoven hier auszudrücken trachtete, spürt Brendel auf den Grund und erforscht die verschiedensten Ausdrucksformen menschlichen Empfindens.
Natürlich kommt dem zupackenden Brendel die c moll Sonate op. 111 bestens entgegen. Er gliedert und ordnet sie, bringt die jazzartigen Ausbrüche in der Arietta trefflich zur Vollendung.

Fazit: Die Beethoven Dokumente Alfred Brendels werden wohl auf lange Bestand und Gültigkeit besitzen. Seine Darbietung ist einheitlich und zeitlos - ebenso wie die beethovenschen Sonaten...
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am 22. Juni 2012
Die ehemaligen VOX-Aufnahmen, die nun bei Brilliant vorliegen sind Dokumente des frühen Alfred Brendel mit grandiosen Interpretationen der Beethoven-Sonaten, die einen ganz eigenen, charakteristischen Ansatz haben und durchaus innerhalb der Einspielungen der 60er Jahre herausragen. Seinen ganz eigenen Weg ist Brendel dann auch weiterhin gegangen. Man hat beim Hören das Gefühl, dass Brendel sehr sensibel der eigentlichen Aufgabe eines Interpreten nachgeht, nämlich keine Neuschöpfung vorzunehmen, sondern im Geiste des Komponisten das Werk zu sehr vitalem Leben zu erwecken. Das gelingt ihm ganz wunderbar.

Bei den Aufnahmen ergibt sich ein uneinheitliches Bild: Einige Sonaten erklingen sehr warm und intim, andere scheinen mit entfernteren Mikrophonen aufgenommen zu sein. Gelegentlich scheinen die Bänder gelitten zu haben, da Tonhöhenschwankungen wahrzunehmen sind (so bei op. 22).
Insgesamt sind die Aufnahmen aber für die Zeit, in der sie enstanden sind, überwiegend gut bis sehr gut - mit wenigen Ausnahmen.

Da Brendel den Beethoven-Zyklus mehrfach aufnehmen ließ, kann man auch auf jüngere Versionen zurückgreifen (übrigens inzwischen recht preiswert erhältlich). Diese Aufnahmen sind technisch moderner, allerdings zeigen sie auch einen veränderten Interpretationsansatz Brendels - immerhin in dem Maß, dass Brendel (sicher nicht nur aus pekuniären Erwägungen) die jeweils neuen Zyklen für notwendig befand.

Die Brilliant-Box ist durchaus empfehlenswert, mit geringfügigen aufnahmetechnischen Einschränkungen.
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am 21. Oktober 2002
Beethovens Sonaten in einer Gesamteinspielung, wahrlich nichts Seltenes auf dem Markt. Nur diese Aufnahmen sind etwas ganz besonders. Dem üblichen Beethovengedonnere und den leider üblichen "Schumachertempis" stellt Brendel hier tiefe, empfindsame Interpretationen entgegen, die diese Sonaten wirklich so noch nie erfahren haben. Vordergründige Effekte sind seine Sache nicht, sondern er macht hier Musik auf einem wohl schwer zu erreichendem Niveau. Besonders die Sonate Nr. 12, der 4. Satz ist einmalig interpretiert. Wo sonst übliches Pianistengehabe mit albernen Tastengehüpfe vorherrscht, zeigt Brendel die metaphysche Feinheit des Satzes auf. Genial und so zuvor nicht gehört. Für mich sind die Einspielungen ein Muss! Wer sie nicht gehört hat, hat Beethoven verpasst.
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am 14. Dezember 2013
Alfred Brendel hat sich im Laufe seines Wirkens intensiv mit Beethoven auseinandergesetzt. In seine 1976 begonnen Essays "Nachdenken über Musik" finden sich interessante und aufhellende Gedanken zu den Klaviersonaten. Nicht umsonst gibt es beginnend mit Alfred Brendel den Begriff des "philosophierenden Pianisten". Bis heute zählen die Einspielungen der Beethofschen Klavierkonzert mit James Levine und dem Chicago Symphonie Orchestra als Referenz. Nach einer Doppel-CD von Philips mit einer Auswahl berühmter Klaviersonaten habe ich mir nun die Gesamteinspielung von DECCA geholt - und seit zwei Wochen läuft kaum noch etwas anderes. Aufnahmetechnisch ein Leckerbissen und was die Interpretation anlangt klassisch, durchdrungen, packend, innig. Für mich eine Referenz und nach der großen Enttäuschung über Andras' Schiff Einspielung - Klang und Interpretation gleichsam irritierend - eine Wohltat. Weshalb? Ich finde in seiner Interpretation den gelungene Ausgleich von Emotionalität und Intellekt. Hier wird nicht probiert, gejagt, geblendet, gehämmert und getrommelt oder ein Firlefanz und Popanz aufgebaut, um einen Effekt zu erzeugen, bzw. ein kurzes mediales Strohfeuer zu entzünden. Alfred Brendel musiziert.

Die meinem Empfinden nach wundervollste Einspielung der Mondscheinsonate befindet sich allerdings auf der Philips-Compilation von 1993 (Philips Duo). Eine der schrecklichsten und zerhacktesten hat Schiff abgeliefert. Man muss ja nicht alles glauben, was in der FAZ steht.

Interessierte sollten sich das Eloquenceangebot ansehen:
http://www.amazon.de/Brendel-spielt-Beethoven-Eloquence-Alfred/dp/B0040IAZUS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1387027790&sr=8-1&keywords=brendel+levine+beethoven
.... ein echtes Schnäppchen.
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am 12. September 2016
Diese Gesamteinspielung ist schlichtweg ein Schlag ins Wasser, von deren Erwerb dringend abzuraten ist. So wenig Brendel es vermag, einzelnen Sonaten ein Gesicht, eine stimmige Identität abzuringen - er spielt einfach die einzelnen Passagen für sich fehlerfrei runter, ohne dass sie sich zu einem Ganzen zusammenfügten, nicht mal einzelne Sätze, Rubato völlig ad libitum gestreut -, ebenso wenig unterliegen die Aufnahmen einem Gesamtkonzept. Ein bunt durcheinandergewürfelts Kompendium von Live-Aufnahmen.

Ich muss konzedieren, dass ich durch das intensive Studium der Gesamteinspielung (except op. 111) von Emil Gilels bei der DGG einigermaßen verwöhnt bin, der jede einzelne Sonate wie einen Rohling vermöge seines profunden Verständnisses zu einem Diamanten unverwechselbaren Charakters zu schleifen weiß, dabei Rubato und Agogik moderat und gezielt einsetzend, um dem zu gewinnenden Ausdruck optimal zu dienen. Jede dieser Prätiosen nimmt dich vom ersten bis zum letzten Takt gefangen und erzählt dir eine plausible Geschichte. Der bescheidene und in puncto Individual-Expressivität reduzierte Gegenentwurf von Wilhelm Kempff vermag ebenfalls zu überzeugen, wenngleich er mich nicht derart fesselt.

Zwischen diesen beiden Polen ist jener Almanach von Konzertmitschnitten Brendels ein Paradebeispiel für Gestaltungsspielraum am falschen Ort. Übersteigerte Expressivität ohne eine Vorstellung von dem, was eigentlich gesagt werden soll. Plötzlich zieht Brendel das Tempo an und kehrt seine brillante Technik heraus, so dass der Hörer zwanzig Takte lang beeindruckt wird, ohne zu kapieren, was das mit dem zuvor Gehörten denn zu tun haben soll. Mit anderen Worten: Ein Konglomerat an pianistisch eindrucksvoll vorgetragenen Fragmenten; ein Eimer voller Mosaikscherben, die kein Bild formen.
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am 6. September 2013
eine wunderbare interpretation der sonaten, eingespielt mit feuer und gefühl, ohne rettendes netz darunter, so schön alle späteren interpretationen dieses ausnahmepianisten: in dieser frühen ist alles schon drin .

corv
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am 15. Januar 2017
besser kann man Beethoven wohl nicht interpretieren. Aufnahmequalitaet ist ok.
Verlangt nach voller Konzentration beim Hoeren, nicht zum blossen Konsumieren.
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am 5. Juni 2016
Das was ein anderer Rezendent als "Kleinigkeit" bezeichnet hat, ist für mich der Grund dieser Einspielung nur einen Stern zu geben. Dieses ständige, gut hörbare Hineinsummen und das laute Atmen ist für mich einfach nur unerträglich. Das ist keine Kritik an Brendel, sondern an dem Tontechniker, der offenbar nicht in der Lage war das Mikrofon richtig zu platzieren. Ich liebe Brendels Art Beethoven zu spielen, aber seine Einspielung der gesamten Sonaten und Konzerte ist bei weitem besser (https://www.amazon.de/Piano-Sonatas-Concertos-Alfred-Brendel/dp/B0043UOQ26/ref=sr_1_7?s=music&ie=UTF8&qid=1465134058&sr=1-7&keywords=Beethoven+Brendel). Die letztgenannte, die ich als zweite erworben habe, würde ich immer wieder kaufen. Diese hier auf keinen Fall.
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am 30. Mai 2016
Was soll man sagen? Es sind "halt" Ludwig van Beethoven und Alfred Brendel.
Eine Musik höheren Niveaus ist kaum mehr denkbar, die Interpretation durch Brendel
durch eine unfassbare Perfektion ausgezeichnet: noch die leiseste Nuance holt dieser Pianist
aus dem Notentext. Die CDs selbst sind gut unterteilt, die Packung schick, der Sound
sauber, klar und deutlich. Ganz klare Kaufempfehlung, ohne Wenn und Aber!
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