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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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Was für ein Schock! Irgendwann kurz vor der Veröffentlichung von The Seldom Seen Kid" kündigten Elbow , dass dies ihr letztes reguläres Studioalbum werden sollte. Nicht, weil sie sich auflösen, sondern weil sie der Institution Album" in Zeiten von Downloads und Musikmassenware keine Zukunft mehr geben. So heftet Album Nr. 4 irgendwie ein gewisser Beigeschmack an. Und hohe Erwartungen. Doch dieser Schwanengesang Elbows auf die Albumkultur gerät einmal mehr zum vollkommenen Triumphzug, der endgültig keinen Zweifel daran lässt, dass Elbow eine der essentiellsten britischen Bands des langsam ausgehenden Jahrzehnts waren und sind. The Seldom Seen Kid" vereint einmal mehr alle Stärken dieser Band. Die gefühlvollen Kompositionen, gepaart mit Guy Garvey's wundervoll rauer und gefühlvoller Stimme, sowie musikalische Verwirrtheit, welche immer die richtige Balance zwischen Epik und Verschrobenheit findet und dabei eine unglaubliche Atmosphäre aufbaut. Groß geändert hat sich der Sound von Elbow über die Jahre nicht. Wer Elbow bisher geliebt hat, wird auch das neue Album lieben und wer bisher nichts mit ihnen anfangen konnte, dem ist auch jetzt nicht mehr zu helfen. Doch Elbow müssen gar nicht anders klingen. Ihre hohe Musikalität und die Vielschichtigkeit ihres Sounds sorgt immer wieder für neue Überraschungen. Mit Starlings" gibt es erneut einen dieser typisch verschrobenen Openingtracks. Die Single Grounds for Divorce" schleppt sich durch einen hämmernden Blues, Mirrorball" und Some Riot" sind traumhafte Balladen, The Fix" (mit Richard Hawley) klingt als sei es in irgend ner düsteren, versifften Kneipe aufgenommen und On A Day Like This" strahlt eine Wärme und Breite aus, die ganz schnell jede andere zeitgenössische Musik für nichtig erklärt. Elbow's Musik hat wirklich schon etwas klassisches, auch wenn man es nicht richtig beschreiben kann. Hier wird nicht versucht auf Disco, Hype und Jugendlichkeit zu machen. Elbow sind etwas strange, very british und klingen nach wie vor wie nichts anderes. The Seldom Seen Kid" ist noch ne Spur düsterer, als der Vorgänger Leaders Of The Free World", wirkt noch vielschichtiger, durchdachter und intensiver. Kurzum: Elbow ist ein weiterer Geniestreich gelungen, der einen erneut fragen lässt, warum diese Band nie den gleichen Status wie z.B. Coldplay erreicht hat. Vermutlich werden sie zu wenig verstanden bzw. wollen sie das vielleicht auch gar nicht. Wer Elbow noch nicht gerafft hat, sollte jetzt damit anfangen. Egal, ob noch ein Album kommt oder nur noch verstückelte Songs. Diese Band hat etwas, was wirklich selten geworden ist: Substanz, Konstanz und Eigenständigkeit. Darauf trink ich nen Grounds for Divorce"!
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am 6. November 2008
Wenn Sie irgendwo ein pathetischeres und dabei unpeinlicheres Liebeslied finden als "Mirrorball"; wenn Sie einen elegischeren Titel für einen Rock-Song kennen als "The Loneliness of a Tower Crane Driver"; wenn Ihnen eine intelligenter bei "Hey Jude" abgekupferte Hymne einfällt als "One Day Like This", ein pointierterer Fanfaren-Einsatz als in "Starlings", ein ausgefuchsterer Rhythmus als bei "The Bones of You"; wenn Sie eine treffendere Metapher für einen Pub finden als "a hole in my neighbourhood down which of late I cannot help but fall" (Grounds for Divorce); wenn Sie ein hübscheres Booklet finden als dieses von Oiver East gestaltete; wenn Ihnen zwischen Coldplay und Radiohead nichts fehlt; und wenn Sie je großartigere Lieder und Texte über das Leben, Lieben und Leiden in und an englischen Arbeitermetropolen gehört haben (die Smiths und Pulp nicht mitgerechnet ;-), dann brauchen Sie Elbows zum Seufzen schön arrangiertes Album "The Seldom Seen Kid" wirklich nicht.

Ansonsten: wenn Sie in jedem Jahr nur ein Album kaufen, dann kaufen Sie dieses!
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TOP 1000 REZENSENTam 17. November 2013
Das vierte Album der Band Elbow mit dem Titel "The Seldom Seen Kid" ist vier mich das bislang beste Album, welches Guy Garvey und seine Mitstreiter herausgebracht haben. Die "Ellenbogen" benötigten Elbow hinsichtlich ihrer sehr einfühlsamen und harmonischen Musik noch nie. Erstmals wurde ich auf Elbow aufmerksam, als ich sie in der Musiksendung "One Shot Not" auftraten. Damals spielten sie in der Sendung ihre grandiosen Songs "Grounds For Divorce" und "One Day Like This". Den Auftritt, der meinem Erachten nach absolut sehenswert ist, kann und sollte man sich bei "YouTube" einmal anschauen. Diese beiden Songs befinden sich auch auf "The Seldom Seen Kid". Alleine für diese beiden Songs lohnt sich die Anschaffung des Albums.
Selbst ein "Peter Gabriel" scheint die Musik von Elbow zu mögen. Auf dem Album "Scratch My Back" covert er den Song "Mirrorball". Mein Lieblingssong auf dem Album ist aber "An Audience With The Pope". Aber auch andere Songs, wie "The Bones Of You" und "Some Riot" sind sehr hörenswerte Songs. Die musikalische Ausrichtung der Band würde ich als "Alternative" mit einem Schuss "Prog-Rock" bezeichnen. Die Musik klingt allerdings auch ansatzweise ein wenig wie "Coldplay".
"The Seldom Seen Kid" höre ich sehr gerne in entspannenden Momenten. Elbow haben mit diesem Werk wahrlich ein wunderschönes und hörenswertes Werk geschaffen, dem ich hiermit gerne fünf Sterne am Punktehimmel gebe.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. April 2008
"The Seldom Seen Kid" ist das vierte und möglicherweise letzte offizielle Album der Gruppe Elbow aus der englischen Musikmetropole Manchester. Ursprünglich sind die Jungs um Sänger und Bandleader Guy Garvey in Bury, irgendwo im Norden von Großbritannien, aufgewachsen. Nachdem sie allesamt die Schule geschmissen hatten hing der Haussegen schief. Den arbeitslosen Eltern fehlte jedes Verständnis für die hohe Kunst ihrer Kinder. Und so zogen unsere Helden in die nächste große Stadt - Manchester! Hier kreierten sie ihren ureigenen Popsound. Das neue Album haben Elbow ohne den Einfluss eines fremden Produzenten aufgenommen und beschreiben es selbst als "darker and heavier". Richtig ist, dass die angespannte und sehr emotionale Atmosphäre des vorgänger Albums hier aufrecht erhalten wurde. Allerdings bedienten sich Elbow diesesmal einer ausgesprochen kommerziellen Note, dies ist besonders gut auf der Single 'Grounds for divorce' zu hören. Garvey und seinen Mannen gelingt es aber weiterhin in jedem Song die Dinge des täglichen Lebens mitreißend und poetisch in Musik zu fassen. So schaffen sie es den geneigten Hörer mit jedem Song zu überraschen. Besonders gut gefällt mir die Colaboration mit Richard Hawley, der gemeinsam mit Elbow den Song 'The fix' geschrieben hat und auch auf der Aufnahme die Gitarre spielt und mit Garvey im Duett singt.
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am 10. November 2008
In einer Zeit, in der häufig gutes Aussehen, Herumgezappel aus dem Choreo-Baukasten und geiles Geprotze musikalische Substanz ersetzen, haben Elbow natürlich schlechte Karten: ihr Schnuckelfaktor ist mau, Tanzschritte traut man ihnen erst nach dem dritten Bier zu, und fies ist nur ihre Ankündigung, keine Platte mehr zu machen. Das wäre schlechthin eine Katastrophe, denn derzeit gibt es im Pop (Britpop, wenn man denn eine Schublade braucht...) keine Band, die Elbow das Wasser reichen könnte. Ihre exzellent komponierten und instrumentierten Songs (siehe Kundenrezensionen) brauchen zwar Zeit, um sich zu entfalten, dafür entschädigen sie mit langem Haltbarkeitsdatum für den ganzen Mist, den die Branche uns gerne überkübelt.

Deshalb, liebe Freundinnen und Freunde extraordinairen Liedgutes: Schluß mit den Downloads, kauft Euch die CDs, schickt der Band die Kassenzettel, damit sie ihre Drohung, künftig keine Platten mehr zu produzieren, nicht wahrmachen, und gönnt Euch eine Audience with Elbow.
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am 3. Mai 2013
Ein betörend süßer und gleichzeitig eindringlicher Klang, einer hier zu Lande weitgehend unbekannten Band aus Manchester, zog vom ersten Song an das Publikum in seine Bann.
Wer durch dieses Erlebnis neugierig gemachte worden sein sollte, dem sei ganz dringend dieses Album hier empohlen.
"Elbow" gelingt es eine beeindruckende Symbiose von Eingängigkeit und progressiver Abwechslung zu schaffen.
Die Stimme des Sängers erinnert teilweise frappierend an Peter Gabriel, ohne dass die Band der Versuchung verfällt sich als ein weiterer Genesis-Klon zu gerieren.
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am 22. November 2014
Elbow die Künstler der Melodramatik schaffen es immer wieder einen in ihren Bann zu ziehen. Erstaunlich finde ich auch das Elbow mit dieser Art Musik nie langweilig wirken. Im Gegenteil, es ist immer wieder spannend zuhören was da kommt. Die Jungs haben so eine Vielfalt an Ideen das es schon unheimlich wird. Wohl gemerkt, man beachte den Stil den Elbow fährt, Melodramatik, beklemmend ja schon fast düster, ohne dabei den Faden zu verlieren. Die Musik ist sehr ruhig und aufgeräumt. Der Gesang ist stimmlich auf den Punkt genau passend zu dieser Musik und erinnert in manschen Passagen an Peter Gabriel. Für mich sind Elbow eine Wundertüte die ich schon lange beobachte, aber erst jetzt die CD's (ich stelle so langsam um) nach und nach kaufe.
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am 14. Oktober 2009
elbow sind klasse! Ich kenne nur dieses eine Album hier, aber ich werde mir die anderen Alben auch noch zulegen.
elbow verzaubert. Die Stimme, die Musik, die Melodien, die Instrumente, hier passt einfach alles. Jeder Song ist anders. Einzigartig.
Übrigens: mein Lieblingssong ist GROUNDS FOR DIVORCE. Das heißt jetzt aber nicht, dass die anderen Songs schlechter sind als GFD. Jeder Song hat etwas ganz Besonderes an sich! Ist - wie gesagt - einzigartig!
Wenn man down ist, dann zieht einen die sehr ausdrucksstarke Musik von elbow irgendwie wieder hoch. Diese Musik verzaubert und man vergisst all den Ärger um sich herum. Man träumt sich einfach woanders hin.
Für mich eine klasse Band! Dieses Album hier war ein Mitbringsel aus London, aber es hat sich zweifellos gelohnt hineinzuhören! Wer weiß, ob ich sonst jemals auf elbow gekommen wäre.
FAZIT: ein Spitzenalbum (und die Videos finde ich ausnahmslos klasse! Kann man sich auf YouTube ansehen...)
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am 20. Oktober 2008
Kurz und knapp, ich finde eine der besten Bands, einfach geniale Musik.
So muss Musik sein einfach zum verlieben. So eine im Detail in jeder Hinsicht durchdachte Musik, habe ich schon lange nicht mehr gehoert.
Es ist ein Genuss auf allerhoechsten Niveau, dieser Klangfarbe der Musik hinzuschweben.
Man muesste nur noch englisch koennen.
Ich bin Genesis, Pink Floyd Fan etc. aber diese Band ist der Hammer!!!
Neugierig geworden?
Weiterhin sind auch die Alben "Leaders of the Free World", "Asleep in the Back" und "Cast of Thousands" sehr zu empfehlen, wobei mein Favorit
"The Seldom Seen Kid" ist.
Viel Spass, man hoert sich.
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am 24. Juli 2011
Bis vor einigen Wochen hatte ich noch nichts von Elbow gehört, bis ich durch positive Rezessionen auf die Band aufmerksam wurde. Für mich, neben Lampchop, die beste Alte-Herren-Musik, die ich in meiner Plattensammlung habe. Ruhige, aber niemals langweilige, sondern höchst spannende Musik, die beim zweiten Zuhören noch mehr verzaubert, als beim ersten. Weit weg vom Mainstream und doch ins Ohr gehend. Respekt!
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