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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
35
4,3 von 5 Sternen
C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben
Format: DVD|Ändern
Preis:8,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. November 2013
Der Film - die Geschichte, die Schauspieler - alles genial und wundervoll. Sämtliche Stimmungen werden getroffen. Sehr empfehlenswert zum Schauen für die ganze Familie.
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am 14. September 2009
Remi Bezancon, den Namen sollten sie sich merken. Ich habe zwar keine Ahnung, wie dieser junge, französische Regisseur zu seinen Einblicken in die metaphorischen Tiefen einer Familie gelangt ist, in jedem Fall hat er hervorragend aufgepasst. Dabei ist der Untertitel des Films -So sind wir, so ist das Leben- absolut treffend.

Bezancon schickt uns in einer Art Zeitreise durch das Familienleben der Duvals. Als da wären: Der taxifahrende Vater und Dauerraucher Robert(Jaques Gamblin), seine ständig auf Sinnsuche befindliche Gattin und "Altstudentin" Marie Jean(Zabou Breitman), das pubertierende, rebellierende Nesthäkchen Fleur(Deborah Francois), der angehende Arzt Albert(Pio Marmai), das "ewige Kind", der Tagträumer Raphael(Marc Andre Grondin), und der grantelnde, besserwisserische Opa Piere(Roger Dumas). Bezancon steigt im Jahr 1988 in das Familienleben ein und klappt die Seiten der Familiensaga später in den Jahren 1993, 1996, 1998 und im Jahr 2000 auf. Dabei nimmt er uns mit in eine Story zwischen Menschen, die sich mit der Geschwindigkeit eines Urknalls voneinander entfernen, nur um Momente später mit der Anziehungskraft eines Schwarzen Lochs wieder zusammenrauschen. Denn, egal was passiert, nichts auf der Welt hat diese starke, auf alle Zeit verbindenden Kraft der Familie. Egal, ob Robert die Zigaretten nicht aus dem Mund bekommt, oder Marie Jean sexuell frustriert ist; die beiden gehören doch zusammen. Mag sein, dass Fleur sich ständig die falschen Typen aussucht und ihre Eltern in völlig falschem Licht sieht, ist gut möglich, dass Albert ziemlich engstirnig und selbstverliebt sein kann, mag auch stimmen, dass Raphael ein absolut hoffnungsloser Fall von Oberflächlichkeit ist; aber sie sind doch Geschwister und können ihre Herkunft nicht verleugnen. Auch Opa Piere scheint nur ein Satellit in der Umlaufbahn der Duvals zu sein, aber was wäre die Nacht auf der Erde ohne den Mond?

-C'est la vie- ist so wunderbar leicht und beschwingt erzählt, dass einem das Zuschauen als wahre Freude vorkommt. Dabei driftet Bezancon zwischen den Tiefen des Dramas und den Höhen der Komödie durch den Plot, wie ein Slalomfahrer durch die Torstangen. Er macht aus einem Zimmerbalken einen Running Gag, lässt Fleurs ersten sexuellen Kontakt zu Sascha in einem grandiosen Gag enden und bringt den seltsamen Raphael mit dem herrischen Piere in unnachahmlicher Weise zusammen.

Vor allem die Art und Weise der Kameraführung ist sagenhaft gelungen. In kreativen Einstellungen und Blenden spielt Bezancon mit der Perspektive. Seine Rückblenden, in denen teilweise die handelnden Akteure in verschiedenen Zeitebenen gleichzeitig agieren sind einfach nur märchenhaft schön und traumhaft künstlerisch gestaltet. Zudem ist der Zuschauer nie in der Lage vorauszuahnen, was bei den Duvals als Nächstes geschehen wird.

-C'est la vie- ist eine Geschichte über Freude, Liebe, Leid, Glück, Trauer, Missverständnisse und Gemeinsamkeiten. Direkt, komplett und mitten aus dem Leben heraus. Ein Storybook, dass eigentlich keinen roten Faden verfolgt, wirkt dabei in sich geschlossen und perfekt gestaltet. Unterlegt hat Bezancon seinen Film mit eindringlicher Musik der Güteklasse A, die alle Genres überschreitet.

Bezancon schafft es, die Familie Duval völlig absurd, skurril und doch extrem lebensnah darzustellen. Dabei durchleuchtet er jedes einzelne Familienmitglied in einem eigenen Kapitel. Tiefe Einsichten über das Leben wechseln sich dabei mit Comedy vom Allerfeinsten ab. Allein die Sequenz von Marie Jeans letzter Fahrstunde werde ich als kapitalen Lacher so schnell nicht vergessen.

Heute wage ich es einmal, ihnen die Entscheidung abzunehmen. Klar, es gibt immer verschiedene Geschmäcker, aber wer in einer Familie lebt, wer weiß, dass sich Höhen und Tiefen im Leben in schöner Regelmäßigkeit abwechseln, wer an die Kraft der Liebe glaubt und weiß, dass man zusammen einem Menge mehr einstecken kann als allein, dem lege ich -C'est la vie- ganz warm und fest ans Herz. Schauen sie sich das an und genießen sie es. Es hat, jedenfalls meiner Ansicht nach, nicht umsonst drei Cesars für den Film gegeben. Absolut empfehlenswert!
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am 26. März 2017
...lebensbejahend, emotional tief, besinnlich, starke schauspierische Leistung. Eine Hommage an das Leben!
real nachgespielt, das Leben mit all seinen Facetten ...SUPER Film!
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Oktober 2011
"Le premier jour du reste de ta vie" - "Der erste Tag vom Rest Deines Lebens", so der Originaltitel dieses für neun Césars nominierten und mit dreien ausgezeichneten Publikumserfolges aus Frankreich.
Warum der Titel, der nicht nur perfekt den Inhalt widerspiegelt, sondern obendrein auch der Titel des im Film verwendeten gleichnamigen Chanson von Etienne Daho ist, für den deutschen Markt gegen den sperrigen, pseudo-französischen Titel "C'est la vie - so sind wir, so ist das Leben" ausgetauscht wurde, wird wohl ein Geheimnis der deutschen Verleiher bleiben.
Abschrecken lassen sollte man sich davon aber nicht.

Regisseur Rémi Bezançon schildert an fünf mehrere Jahre auseinanderliegenden Tagen das Leben der Familie Duval, wobei jeder der dargestellten fünf Tage den "ersten Tag vom Rest seines Lebens", also einen wichtigen Wendepunkt im Leben eines der Familienmitglieder herausgreift.
Dieser interessante erzählerische Ansatz wird von Bezançon auch gestalterisch schön umgesetzt, indem jedem Tag und somit jedem Familienmitglied ein eigener Regiestil zugeordnet wird, mal in ruhigeren Bildern, mal mit leicht zittriger Handkamera...
So lernen wir die fünf Familienmitglieder jeweils aus einem sehr persönlichen Blickwinkel kennen:
Papa Robert (Jacques Gamblin), Taxifahrer und Kettenraucher, für den seine Familie das "größte Abenteuer" seines Lebens ist, der aber mit seinem eigenen Vater, der die Familie finanziell unterstützt und Robert spüren lässt, daß dieser es in seinen Augen im Leben zu nichts gebracht hat, massive Probleme hat,
Mama Marie-Jeanne (Zabou Breitman), einem Joint nicht abgeneigte Altstudentin in der Midlife-Crisis,
Albert, gerade von zu Hause ausgezogen und frisch verliebt in seine neue Nachbarin,
Raphael, Liebling des Großvaters, der ihn in die Geheimnisse des Weines und des Lebens einzuführen versucht
und Nesthäkchen Fleur, die mit ihren ersten spätpubertären Liebeserfahrungen zu kämpfen hat.
Jeder der Fünf hat seine ureigenen Probleme, Freuden und Ängste, aber das starke Band der Familie hält sie in jeder Situation zusammen, auch wenn durchaus nicht immer eitel Sonnenschein zwischen ihnen herrscht.
Auf wunderbare Weise versteht es Bezançon, in seiner Hymne auf die Familie die Balance zwischen Heiterkeit und Dramatik zu wahren und dem Publikum ein breites Spektrum an Identifikationsmöglichkeiten zu bieten.
Der Film atmet dadurch eine enorme Wahrhaftigkeit und Warmherzigkeit und lässt uns mit der gesamten Familie Duval, vor allem aber wahrscheinlich mit jeweils dem Familienmitglied, in dem wir uns am ehesten wiedererkennen, leben, lachen, weinen und träumen.
Die Hauptrollen spielen Jacques Gamblin und Zabou Breitman, aber auch in den Nebenrollen ist der Film mit hervorragenden Nachwuchskünstlern besetzt.

Regisseur Rémi Bezançon ist Jahrgang 1971, war also bei den Dreharbeiten gerade mal 37 Jahre alt.
Umso bemerkenswerter, mit welcher Reife und Lebensklugheit er hier das Hohelied auf die Familie in guten wie in schlechten Zeiten anstimmt.

Ein wunderschöner, absolut empfehlenswerter Film.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Juli 2011
Eine zwölfjährige Familienchronik, die Hauptstars sind die fünf Mitglieder der Familie:
Da wäre Vater Robert Duval (Jacques Gamblin), ein Taxifahrer. Verheiratet mit Marie Jeanne (Zabou Breitman).
Die Geschichte beginnt 1988 mit dem Tag, als der Älteste der Kinder, Medizinstudent Albert (Pio Marmai) von zu Hause auszieht. Aber vorher soll der 18jährige Hund der Familie (blind, läuft nicht mehr, frisst nicht mehr) eingeschläfert werden.
Albert, der Medizinstudent zieht ins Haus seines Großvaters (Roger Dumas), einem Weinkenner, der keine Gelegenheit auslässt zu erwähnen, dass er das Haus seines Sohnes Robert finanziert hat.
Dort lernt Albert die ebenfalls zur Untermiete dort wohnende Brune (Cecile Cassel) kennen.
Der zweitälteste Raphael (Marc Andre Grodin) ist beruflich weit weniger erfolgreich als sein Bruder, er hängt herum und weiss nicht so recht, was für Ziele er erreichen möchte. Zumindest ist er ein Meister im Plattenauflegen und in der Luftgitarre. Er schwärmt für Moira (Camille de Pazis) und wird im Laufe der Jahre Vertrauter des Großvaters.
Tochter Fleur (Deborah Francois) wird gerade flügge während der Grunge Zeit, sie hat ständig Probleme mit den falschen Männern und rebelliert vor allem gegen die Mutter.
Diese fängt zu Studieren an, als Albert auszieht, widmet sich 10 Jahre später immer noch der bildenden Kunst und hat vor allem Ängste vorm Altern. Denn im Bett läuft beim Ehepaar nichts mehr, auch wenn alle anderen Kriterien der Liebe noch stimmen.
Vater Robert, ein Kettenraucher, lehnt das Rauchpflaster von Albert ab und manchmal wird der Warnhinweis auf der Packung zur bitteren Realität...
"C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben" ist ein Spielfilm des französischen Regisseurs Rémi Bezançon aus dem Jahr 2008. Die Tragikomödie, für die Bezançon auch das Drehbuch verfasste, berichtet anhand fünf exemplarischer Tage vom Leben einer fünfköpfigen Familie aus der französischen Mittelschicht über einen Zeitraum. Der Film wurde in Frankreich zum Publikumserfolg, wurde von Kritikern für seine unkonventionelle Erzählhaltung und Musik gelobt und fand einige Nachahmer.
Der Film ist recht sympathisch, zelebriert die Höhen und Tiefen der Familie und einige sehr geglückte Szenen, in denen es sehr gut rüberkommt, wie stark Blutsbande sind, aber auch wie sehr sich nahestehende Menschen manchmal weh tun.
Mir gefiel aber der sehr hohe Einsatz der Musik nicht immer, das wirkte für mich etwas einfallslos und zu kalkuliert eingesetzt, um die fragmentarische und verwirrende Struktur zu unterstreichen, die aber immerhin die Erzählung flüssiger und dynamischer erscheinen lässt.
Manche Szenen wirken etwas übertrieben, um die Dramaturgie markanter zu machen. Ansonsten sind die Schauspielerleistungen aber recht ansprechend.
Bei der Verleihung der Césars galt "C'est la vie" zur Überraschung vieler neben "Public Enemy". Die Familiengeschichte erhielt drei Auszeichnungen: Mit Déborah François und Marc-André Grondin wurden als beste Nachwuchsdarsteller geehrt, ausserdem war der Film siegreich in der Kategorie "Bester Schnitt".
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 8. November 2009
Eine gewöhnliche französische Familie, Eltern und drei Kinder. 1988 steht der Auszug des ältesten Sohnes Albert an. Die zwei jüngeren Geschwister bleiben zurück und sie ahnen, dass das Familienleben nicht mehr so sein wird, wie zuvor. Im weiteren Verlauf der Handlung werden fünf Tage in den kommenden 12 Jahren, die Bedeutung für diese Familie haben, portraitiert, jeweils aus der besonderen Perspektive eines der fünf Familienmitglieder.
Doch es gibt auch Sequenzen von Rückblicken in die unbeschwerte Kindheit. Denn das Heranwachsen aller drei Kinder ist mit gewissen Eigenarten und Herausforderungen verbunden. Während der Älteste nach seiner missglückten Hochzeitsfeier mit dem Vater völlig bricht, bekommt sein jüngerer Bruder vor lauter Müßiggang das Leben nicht auf die Reihe und trauert einer vertanen Chance mit einer Frau nach. Die vormals süße kleine Schwester Fleur lebt in ihrem Erwachsenwerden dann gänzlich die Revolution aus.

Der Vater hat selber an einer problematischen Beziehung zu seinem eigenen Vater zu knabbern, der eine Generation überspringt und seinen Enkelsohn in sein geliebtes Weinlager einführt.
Die Mutter versucht aus ihrem Hausfrauendasein auszubrechen, indem sie nochmals eine Studium aufnimmt und auch nun endlich die Führerscheinprüfung bestehen möchte, um selbständiger sein zu können.

Ach, was ein schöner Film. Sehr einfühlsam versteht er es, uns die verschieden Personen nahe zu bringen. Man kann sich in vielen einzelnen Stellen so schön wieder finden, vielleicht Parallelen zu seinen eigenen familiären Erfahrungen ziehen. Die Schauspieler sind durch die Bank weg gut ausgewählt.
Nach langem mal wieder eine wirklich gelungene cineastische Überraschung für mich, ohne viel TamTam und Knalleffekte. Und natürlich kommt sie einmal mehr aus Frankreich!
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am 12. Februar 2011
diesen film haben wir in der orginalsprachen gesehen, so das ich mich nur darauf beziehen kann. ich weiß nicht wie sich die übersezung ins deusche anhört, anfühlt.
der film ist für mich der beste in der beschreibung einer familiengeschichte. ich kann den film nur empfehlen. etienne daho hat mit seinem lied hier in melodie und text ein abbild des filmes gesungen. da ich ihn 2010 gesehen habe, war er für mich der film des jahres, welcher mich am meisten nachhaltig beschäftigt hat.
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am 25. Januar 2016
Enttäuschung ist gar kein Ausdruck für diesen derart miserablen Film. Ich frage mich, was in diesem Film "amüsant" sein soll? Es gab höchstens 3-4 Lacher. Die Geschichte ist für meinen Geschmack weder amüsant noch humorvoll oder erfrischend oder gar wunderschön (laut Beschreibung). Die Familienmitglieder erleben kaum Positives. Die Geschichte ist so negativ, dass ich mich danach depressiv verstimmt fühlte. Wo ist der Sinn?
Zudem ist die billige Produktion richtig zu erkennen. Fast alle Szenen spielen sich auch nur im Familienhaus, bzw. im Kinderzimmer der Kids ab.
Ich kann diesen Film nicht weiterempfehlen, und stand kurz davor die DVD in den Müll zu werfen.
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am 9. August 2009
Können nur Franzosen und Italiener solch liebevollen Filme produzuieren? Manchmal kann man diesen Eindruck gewinnen, wenn man im Progammkino mal wieder einen solchen Film wie "C'est la vie" gesehen hat - bestenfalls gleich zweimal in zwei Tagen.

Allein die witzige, traurige, melancholische Geschichte ist es wert, den Film zu schauen; die vielen kleinen Details, die manchem beim ersten Schauen vielleicht gar nicht auffallen, machen diesen Film zu etwas ganz Besonderem. Die Menschen in ihm entdecken, dass es gar nicht so einfach ist, einander zu kennen, dass man Vorbehalte gegen Familienmitglieder hat, die sich erst nach dem Tod als unbegründet herausstellen. Da ist zum Beispiel der Familienvater, der sich zeit seines Leben darüber ärgert, dass sein Vater nicht ein einziges Bild von ihm besitzt. Erst nach dessen Tod stellt er fest, dass er eines in seinem Portemonnaie hatte - die ganze Zeit trug er ein Bild des Sohnes jeden Tag bei sich... Viele mehr dieser Details gilt es zu entdecken! Ein Film, der sich auf jeden Fall lohnt!
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am 21. November 2010
Zuallererst möchte ich anmerken, dass der Film auf DVD eine erstaunlich gute Bild- und Tonqualität besitzt.

Rémi Bezançon schuf mit seinem zweiten Film ein Werk, das sich unglaublich phantasievoll und auf zugleich völlig unkomplizierte Art und Weise der Biographie einer Familie annimmt.

Der Film ist in sieben Teile unterteilt: Fünf Tage aus dem Leben einer Familie (plus Prolog und Epilog).
Jeder der fünf Tage ist einem anderen Mitglied der Familie gewidmet, in jedem der sieben Teile verändert sich das Leben der Familie für immer. So passt der originale französische Titel 'Le premier jour du reste de ta vie' - übersetzt 'Der erste Tage vom Rest deines Lebens' - auch viel besser zum Film.

Der Film unterhält auf wundervoll leichte, phantasievolle und zugleich sehr kreative Art und Weise, ohne jemals platt und kitschig zu werden.
Die Filmmusik unterstützt und trägt die Handlung zudem fast schon genial.

'Der erste Tag vom Rest deines Lebens' ist Kino - vorbei am öden Mainstream und einfallslosen Zeitgeist - geworden.
Wer Filme liebt, die eine Geschichte zu erzählen wissen, wird von diesem Film aufs beste unterhalten.
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