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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
6
3,2 von 5 Sternen
Shivers - Der Parasitenmörder (Uncut)
Format: DVD|Ändern
Preis:37,89 €+ 3,00 € Versandkosten


TOP 1000 REZENSENTam 31. Januar 2010
"Shivers - Parasiten-Mörder" ist ein Frühwerk von David Cronenberg, dessen Stilrichtung meistens als "Körperhorror" bezeichnet wird.
Bereits in diesem 1975 entstandenen Film geht es um die Deformation des Körpers und um Angst vor dieser Veränderung. Auch eine Gesellschaftskritik lässt sich darin ablesen, vor allem dann, wenn man die Zeit berücksichtigt, in dem der Film gedreht wurde und eigentlich noch immer aktuell.
Filmhistorisch kann man sogar annehmen, dass dieses kleine fiese Filmchen andere Regisseure zu ihren grossen Klassikern inspiriert hat: In seinem Aufbau erinnert er an George A. Romeros "Dawn of the Dead" und die Parasiten im Bauch übernahm Ridley Scott in seinem "Alien".
Toronto in den 70ern: Schöner Wohnen ist angesagt im luxuriösen Starliner-Wohnkomplex. In diesem Nobel-Ghetto - etwas ausserhalb vom Stadtkern - wohnen die Reichen in abgeschiedener Ruhe vom Lärm der Metropole. Im attraktiven? Wohnkomplex gibt es so ziemlich alles, keine Wünsche bleiben offen: Einkaufszentrum, Boutiquen, Friseur, Reinigung, Zahnarzt, praktische Ärzte, Fachärzte etc. etc.
Einer dieser Ärzte, ein Wissenschaftler, ist heimlich auf der Suche nach einem Parasiten, der bald Organverpflanzungen überflüssig machen könnte. Natürlich ist dieser Dr. Jekyll auch ein durchgeknallter Mr. Hyde, denn es reizt ihn, mit diesem Parasiten auch den triebhaften Urinstinkt des Menschen extrem zu verstärken. Als der lüsterne Doc sein Experiment an einer jungen Frau ausprobiert, wird diese zur blutrünstigen und Menschenfleisch fressenden Sexbestie. Sie schläft mit unzähligen Männern, daher vermehrt sich dieser Parasit, ein ziemlich eklig aussehendes wurmähnliches Vieh, rasant schnell.
Kann der Arzt Rollo St. Luc (Paul Hampton) gemeinsam mit seiner Geliebten Nurse Forsythe (Lynn Lowrey) diesen Wahnsinn stoppen. In der Zwischenzeit sorgt sich in einem anderen Appartement Janine Tudor (Susan Petri) um den Gesundheitszustand ihres Ehemannes Nicholas (Allan Colman), der ständig Sex will, aggressiv agiert und so nebenbei viel Blut und eklige Engerlinge kotzt. Sie sucht Hilfe beim Doc und bei ihrer Freundin Betts (Barbara Steele). Während der Arzt langsam die Katastrophe ahnt, ist sie schon in vollem Gange...
Als Schauplatz der Geschichte wählte Cronenberg raffiniert einen neumodischen Wohnkomplex mit scheinbar allem erdenklichen Komfort. Eine äusserst kalte, triste und fast steril anmutende Ausstrahlung dieser Location, verstärkt den Horror zusätzlich. Natürlich läuft der Film heute vielleicht Gefahr, durch die sexsüchtigen Opfer des Parasiten leicht lächerlich zu wirken.
Dies verhindert Cronenberg durch einen immer straffer gezogenen Spannungsbogen, der in ein geradezu beängstigendes Bild ala "Bodysnatchers" mündet..
Optisch wie der nachfolgende Cronenberg "Rabid" in stimmigem B-Picture Look. Ein fieses Midnight Movie, dass es auch heute noch schafft, Unbehagen zu erzeugen...
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 22. Oktober 2009
Heutzutage als Meilenstein des Genres angesehen, löste dieser Film zur damaligen Zeit durch seine radikale Art eher Empörung in gewissen Gremien aus. Bei "Shivers" handelt es sich um den Film, der David Cronenberg zum endgültigen Durchbruch als Regisseur verholfen hat und in dem sein ewiges Thema "Body-Horror" nahezu perfekt zur Geltung kommt. Wie so oft in seinen Filmen nimmt auch hier das Thema Sex einen zentralen Punkt der erzählten Geschichte ein, ist aber keineswegs zu stark in den Vordergrund des Geschehens gerückt. Cronenbergs Art, das parasiten-Thema zu bearbeiten, mag aus heutiger Sicht für viele eher als harmlos wirken, obwohl der Film einige recht blutige Passagen beinhaltet, doch zur damaligen zeit wirkte dieses werk für viele doch eher wie eine Radikalkur. Auf jeden Fall aber hat dieses Werk bleibende Maßstäbe gesetzt, an denen sich auch weitere Filme orientiert haben, die eine ähnliche Thematik vorzuweisen haben.

Als Schauplatz der Geschichte dient hier ein neumodischer Wohnkomplex mit allem denklichen Komfort, der etwas ausserhalb von Montreal auf einer Insel angesiedelt ist. Es ist insbesondere die kalte, ja teilweise fast steril anmutende Ausstrahlung dieser Location, die dafür Sorge trägt, das sich eine erstklassige und teils sehr beklemmende Atmosphäre entfalten kann, die sich auch auf den Zuschauer überträgt und in ihm ein gefühl des Unwohlseins auslöst. Denn dieser Appartement-Komplex, der als Oase der Ruhe und der Abgeschiedenheit dienen soll, entwickelt sich mit der Zeit zu einem sexuellen Tollhaus und zur absoluten Todesfalle, aus der es anscheinend keine Rettung gibt. Die durch die Parasiten befallenen Menschen verwandeln sich richtiggehend in eine Art Sexmonster und infizieren dadurch immer mehr unschuldige Menschen.

Es entwickelt sich eine Menschenjagd, bei der keiner vor den ekelhaften Parasiten sicher ist. Dabei wird der vorhandene Spannungsbogen immer straffer gezogen, die unheilvolle Stimmung, die der Film aussendet, verdichtet sich fast minütlich, so das man sich als Betrachter phasenweise sehr stark in das Geschehen involviert fühlt, da es auch trotz der enthaltenen SCI/FI Elemente erschreckend realistisch und glaubwürdig wirkt. So bekommt man durchaus den Eindruck vermittelt, das man jederzeit selbst ein Teil des hier stattfindenden Wahnsinns sein könnte. Dadurch wirkt die Geschichte noch intensiver, es geht eine extrem starke Faszination von ihr aus, die sich zwangsläufig auf einen selbst überträgt und ein flaues Gefühl in der Magengegend entstehen lässt. So kann man im Endeffekt von einem sehr intensiven Filmerlebnis sprechen, das auch in der heutigen Zeit rein gar nichts von seiner Faszination und seinem Reiz verloren hat.

Dazu trägt auch die Darsteller-Riege bei, bei der es sich zwar nicht unbedingt um die ganz großen Namen handelt, was aber nichts an den überzeugenden und authentischen Schauspielleistungen ändert, die man hier geboten bekommt. Insgesamt gesehen hat man es also mit einem rundum gelungenem Gesamtpaket zu tun, das regisseur David Cronenberg den Weg für seine weitere Karriere geebnet hat und sicherlich als Meilenstein in seiner Filmografie anzusehen ist, in der sich ja mehrere erstklassige und teilweise aussergewöhnlich gute Werke befinden.

Fazit:

"Shivers" ist ein Horrorfilm, der besonders durch seine excellente Atmosphäre, aber auch durch seine phasenweise radikal wirkende Darstellung der vorhandenen Thematik überzeugen kann. Ein Film, der nicht umsonst in Fankreisen Kultstatus besitzt und auch nach mittlerweile über 30 Jahren immer wieder sehenswert ist. Einige Szenen wirken sogar in der heutzutage von Härte geprägten Horrorlandschaft ziemlich eklig und können durchaus für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend sorgen. Auf jeden Fall aber ist "Shivers" ein Horrorfilm, den jeder Fan des Genres gesehen haben sollte.
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am 28. Februar 2011
mangelt es an den wirklichen geilen Szenen, wo die ahnungslosen Menschen vom Parasiten kontrolliert werden. Es hätte weniger Textpassagen, geben sollen und dafür mehr Einblicke, wo man den Parasiten in Aktion sieht. Am Ende geht überhaupt alles so schnell, das es schon fast unlogisch erscheint, das am Schluss nur einer da steht der noch nicht infiziert würde. Ich gebe aber trotzdem 4 Sterne weil ich das Ende mag und mir die Story gefällt.
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am 12. Mai 2013
...sind nicht immer positiv...
was mir früher schlaflose Nächte bereitet hat erntet heute nicht einmal mehr ein leichtes "Huch"
Cronenberg at his worst
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am 20. Dezember 2009
... ich mag eigentlich Filme aus den 70zigern. Aber dieser Streifen (Cronenberg sagte mir auch vorher nichts) ist so eine Sache für sich - ich finde da die von Parasiten befallenden Menschen zu "SEX-Bessesenen" werden - zieht das ganze irgendwie ins lächerlich und es kommt irgendwie keine Spannung auf.

Der Film selber war damals wohl bis dato der erfolgreichste Film Kanadas - lustiger Weise zum Teil mit staatlichen Mitteln finanziert und die Regierung von Kanada fand das Ergebnis auch nicht so gut.

Ebenfalls sehr LUSTIG: David Cronenberg wurde seine Wohnung in Toronto gekündigt - da seine Vermieterin STRENG GLÄUBIG war und den Film überhaupt nicht mochte.

Ich denke man muss den Film damals schon gesehen haben - um dem Film was ab zu gewinnen.

2 Sterne gibt es für das ENDE und dafür das dieser Wohnkomplex ganz nett in Szene gesetzt wurden ist.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2014
weia ist der scheiße und oft sagt man ja "der film ist so schlecht das er schon wieder gut ist" aberrrrrrrr hier ist das nun wirklich nicht der fall, schüttel.
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