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am 4. Juni 2014
Grigory Sokolov war mir bisher vollkommen durchgerutscht, bis ich ihn zufällig auf Youtube entdeckte (Profofiev, Sonata 7, Precipitato - leider nicht auf Amazon zu finden). Mein erster Eindruck war (für ca. 3 Sekunden - und nachdem ich zuvor gerade eine Reihe mitellprächtiger Interpretationen desselben Stücks auf Youtube gehört hatte): Eher langsam, sehr sauber und klar, aber auch recht mechanisch und... plötzlich legte sich ein subtiler Groove über das Stück und mehr und mehr trat eine Seite des Stücks hervor - quasi zwischen den Originalnoten heraus - die ich zuvor noch nirgends gehört hatte und die das vertraute Stück so frisch und spannend machte, dass ich schon wieder süchtig danach werde.
Diese neue Seite des Stücks hat Sokolov hervor gebracht.

Bach ist auch so ein Komponist, der diversen Interpreten gestattet, ihn neu zu erfinden und originelle, schlüssige Blicke auf seine Werke zu eröffnen. Entsprechend neugierig war ich, was Sokolov aus Bach hervorholen würde und kaufte diese Einspielung der Kunst der Fuge. Und es wiederholte sich das obige Erlebnis: Schlichter Ersteindruck, soviel Ruhe und Klarheit, vielleicht zu schlicht? Und nach drei Sekunden war sie wieder da: eine neue Ebene, die über Bachs Tönen schwebt. Und noch eine, und noch eine - evtl. wegen der ausgeprägten Polyphonie. Mann, und da hört man diese alten Stücke mit soviel Euphorie neu und kann nicht aufhören.
Jetzt frage ich mich, was Sokolov wohl mit Komponisten anstellt, die selbst schon mit diesen Ebenen über den Tönen gspielt haben, Debussy z.B. Kann das klappen? Mal schauen, erst die Kunst der Fuge nochmal anhören, ein paar Mal...
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