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am 27. Oktober 2009
Also ich war lange lange auf der Suche nach einer guten All-Round-Kamera.
Ich hatte bis Anfang des Jahres eine Exilim S770. Die war klasse, schön klein und absolut schnappschusstauglich. Nachdem sie einen Objektivfehler hatte und Amazon mir das Geld gutgeschrieben hat, dachte ich mir: 'jetzt muss was neues her'.
Ich hab ungefähr 6 Monate lang Testzeitungen gelesen, Kameras angeschaut, ausprobiert und oft genug geflucht, das anscheinend keine aktuelle Kamera GUT ist. Viele haben eine große Megapixelzahl und einen kleinen CCD Sensor, oder sogar einen CMOS Sensor, bei dem der Kontrast auf der Strecke bleiben soll.
Ich hatte mich zwischenzeitlich für eine Sony Cybershot W300 entschieden, aber da ich von der Casio S770 verwöhnt war, nervte mich die Sony nur noch. Nach einer Woche hab ich Sie bei ebay für den gleichen Kurs wieder abgeben können, zum Glück. Danach hatte ich eine S400 ?? von Casio, da klemmte der Optikenschutz teilweise, also umtauschen
Da ich auch gerne mal ein Film drehen und Casio mit die einzigste Firma ist, die eine Filmbutton bietet, findet man eine Sony z.B. nicht mehr so dolle. Da muss man erst aufwändig an dem Rad drehen. Nicht Schnapp-film-tauglich! :o)
Gut nun zur H10:
Ich habe sie seit 1,5 Monaten und konnte sie in meinem Amerikaurlaub vor 2 Wochen perfekt testen.
10 Tage Los Angeles und Las Vegas bei Tag und bei Nacht.

Also erstmal zum Aussehen:
Sie macht eine wertigen Eindruck, ist gut verarbeitet und die Knöpfe haben einen super Druckpunkt. Nicht wie beide der Exilim S400, die Knöpfe sind echt nicht so toll...
Was in einigen Tests 'bemängelt' wurde ist, das das Stativgewinde aus Kunststoff ist, stört mich aber nicht, weil ich es eh eher selten benutze. Sie ist nicht gerade sehr dünn, aber auch nicht zu dick für die Jeanstasche.

Die versprochen Akkuleistung von 1000 Bilder:
Also ich habe ca. 1600 Bilder und ca. 80 Filme gedreht. Nach 800 Bildern, wo ca. 20 % mit Blitz gemacht wurden und die restlichen mit ausgeschaltetem Blitz (also das er auch nicht geladen wird) + ca. 30 Filmen mit 2 ' 6 Minuten Länge, war der Akku leer. Eine Spitzenleistung!

Zum Zoom, Weitwinkel und Bildstabilisierung:
Man kann in verschiedenen Geschwindigkeiten heranzoomen, jenachdem wie weit man das Rädchen dreht. Die Handbewegungen werden perfekt aufgefangen. Ich habe den vollen Zoom einige Male genutzt und nichts ist verwackelt. Bei schlechtem Licht ist die Lichtausbeute natürlich nicht so gut, aber da muss man halt dran denken.
Der Weitwinkel ist wirklich klasse. Man steht vor einem Gebäude und wundert sich wieviel man drauf bekomme, sehr viel besser als bei der S770 oder S400.
Allerdings darf man sich nicht wundern. Die beweglich aufgehängten Linsen hört man ganz leicht 'klacken' wenn man die Kamera hin- und herschüttelt, da ist aber nichts kaputt. :o)
Zur Einschaltbereitschaft und Schnappschusstauglichkeit:
Die gemessene Einschaltzeit kann jeder im Datenblatt nachlesen. Ich kann nur sagen, ich habe viele Kameras ausprobiert und getestet. Ich bin ein Typ, der die Kamera mit hat, um auch mal schnell ein Foto zu knipsen, ohne groß warten zu müssen. Das ist mit dieser Kamera absolut KEIN Problem. Sie ist schnell da und ebenfalls schnell wieder bereit, nachdem ein Foto geschossen wurde. Also 120% perfekt für mich.
Zum Filmen:
Ich habe einige Filme in High aufgenommen (Bildschirmfüllen) und einige Landschaftsaufnahmen in HD (Balken auf dem Display). In HD ist die Bildanzahl pro Sekunde gerunger als bei der bei Hig-Einstellung.
Grad wenn man fährt und aus dem Auto filmt, oder die Kamera schnell dreht, erkennt man mehr ruckeln' als bei der High-Einstellung. Ist Geschmackssache. Ich hab einige Filme in HD gedreht und darauf geachtet, das ich mich nicht zu schnell bewege. Leider ruckelt der Film zu sehr, bedeutet...HD Aufnahmen sind nichts für die Kamera. Man darf auch nicht vergessen, das ist eine Fotoapparat, keine Filmkamera.
Und wenn ich ein paar Minuten in HD aufnehme, ist die Datei schnell mal über 300 MB groß..
Speicher:
ich habe eine recht schnelle Karte von Kingston (SDHC 8GB Class 6) gewählt. Ich habe also leider keinen Vergleich, wieviel länger eine Aufnahme mit einer NoName SD Karte dauern würde.
So wie erwähnt, kein Problem. Schnelles Filmen, zwischendurch knipsen, weiterfilmen usw. ist sehr schnell möglich.
Zur Bildqualität:
Auch hier hab ich viele eigene Erfahrungen gemacht. Die Sony W300 war in den Ecken unscharf..und zwar so unscharf, das ich es am Monitor gesehen habe! Das war echt übel!
Die Qualität der H10 ist extrem gut, im Vergleich zu den anderen! Ich habe immer in höchster Auflösung fotografiert und bei Landschaftsaufnahmen öfter den 'Landschaftsbutton' zur Erhöhung des Kontrastes verwendet. Die Bilder in Kalifornien und Co. sind wirklich wirklich, extrem gut und scharf geworden. Meine Freundin hatte ihre Exilim Z250 mit und teilweise das gleiche wie ich geknipst, es liegen Welten dazwischen!
Der Nebelmodus konnte mich jetzt nicht überzeugen. Ich habe bei dem diesigen LA keine Verbesserung auf dem Display feststellen können, stört mich aber nicht.
Zusatzfunktionen:
Den Smiledetektor hab ich nicht ausprobiert. Den Verfolgungsmodus schon! Einfach genial, grad während der Fahrt, oder wenn ich stand und sich das Ziel bewegte.
In der Grundeinstellung ist des Verfolgunsmodus aktiviert, bedeute, man muss auf dem Joystick nur nach links oder rechts drücken und schon flitzt der Sucher dem anvisierten Ziel hinterher und fokusiert ständig nach. Eine hilfreiche Spielerei.
Die Best Shot Modi kannte ich schon teilweise von meiner älteren Exilim. Für Nachtaufnahmen, Gegenlicht oder Sonnenuntergänge perfekt. Mehr hab ich noch nicht ausprobieren können. Neu, aber ein bißchen nervig ist der automatische Bestshot Modi. Dort misst er ständig die Umgebung ein und wählt zwischen den einzelnen Best Shots aus, welcher grad am besten passt. Nervig in sofern, das der Fokus die ganze Zeit surrt und alles einmessen will. Ich habe einfach alles auf der normalen Automatik gelassen und nur in Extremsituationen wie Sonnenuntergang u. ä. eine 'manuelle' Einstellung genommen.
Im Vergleich zu aktuellen Sony, Fuji, Canon...lag sie preislich mit knapp unter 300 Euro ähnlich und ich bereue es nicht!
Ich kann diese Kamera absolut empfehlen und hoffe damit geholfen zu haben.
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am 16. August 2009
Ich besitze die H10 seit 6 Wochen und habe bisher damit ca. 2000 Bilder gemacht, davon mehr als 1000 in meinem Urlaub. Mit dem fantastischen Brennweitenbereich, taschentauglichen 200g und einem bis zu 800 Bilder haltenden Akku ist man für die meisten fotografischen Gelegenheiten bestens gerüstet. Meine erste Urlaubsreise ohne Spiegelreflex, das schien ein Wagnis zu sein, aber ich habe nichts vermisst. 24mm-240mm, keinerlei Rauschen bei niedrigen ISO Werten, gute Schärfe und tolle Farben stehen nicht nur für faszinierende Landschaftsfotos. So sorgt bei Portraits die gut funktionierende Gesichtserkennung für klasse Ergebnisse und im Telebereich bis 240mm lassen sich z.B. Makros auch aus größerer Distanz perfekt in Szene setzen. Das Bestshot Programm "Portrait" sollte man allerdings meiner Meinung nach nicht benutzen, es sorgt mit seiner viel zu starken Glättung der Hautpartien für unnatürliche Ergebnisse. Ich fotografiere fast auschließlich im automatischen Modus. Wer will kann aber auch die Best shot Programme durchtesten, das macht Spaß und ein paar sinnvolle Sachen findet man schon. In Fotoforen wirft man der H10 gelegentlich vor, die Bilder durch die Rauschunterdrückung zu stark zu glätten und damit Details zu unterdrücken. Tatsächlich werden die Bilder ab ISO200 etwas weicher, sind aber immer noch sehr rauscharm. Manche Konkurrenzprodukte nehmen dagegen für eine bessere Detailwiedergabe bei hohen ISO Werten starkes Rauschen in Kauf. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm lieber ist. Ich möchte bei einer Taschenkamera nicht jedes 2. Bild nachbearbeiten (z.B. entrauschen) müssen sondern will bestmögliche Ergebnisse direkt aus der Kamera. Und diesen Job erledigt die H10 sehr gut. Ich würde mir die Kamera jederzeit wieder kaufen.
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am 19. Dezember 2009
Die Casio EX-H10 ist ein echtes kl. Wunderwerk! Es macht einfach viel Spaß damit zu fotografieren! Der Zoom ist für diese Größe super!
Ich habe Sie mir als zweite Kamera für unterwegs geholt. Wenn ich meine Sony H1 mit der Casio EX-H10 vergleiche, dann fällt mir dabei folgendes auf:

Bildqualität:

Beide Kameras machen farbenfrohe Fotos! Von der Schärfe nehmen sich beide nicht viel!Bei Kunstlicht haben beide ihrer grenzen, rauschen ist bei Zoom deutlich sichtbar! Im ganzen aber noch gut in dieser Preisklasse! Ist halt keine Spiegelreflex! Bei den Effekten gibt es ja fast keine grenzen! Ob sportliche Aufnahmen oder kreative Ideen an Bilder, alles läßt sich fast verwirklichen!

Video:

Was mir dabei sehr gut gefällt ist der rote Buttom an der Kamera, der bei Betätigung sofort die Videoaufnahme in HD startet!
Was nicht so toll ist, daß man nur 10 Minuten aufnehmen kann!

Design:

Gut gelungen! Sieht hochwertig aus! Praktisch, klein, und liegt einfach nur gut in der Hand! Idealer Reisebegleiter!

Fazit:

Wer eine Digital-Kamera mit gutem Zoom sucht und dazu noch gute Bilder schießen möchte, aber auf eine kompakte Größe nicht verzichten will, der liegt mit der Casio EX-H10 richtig!
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am 31. Dezember 2009
Zunächst eine kurze Vorgeschichte: Ich hatte bislang die Panasonic Lumix TZ 5 gehabt und war mit dieser Kamera über ein halbes Jahr sehr zufrieden. Dann fiel sie mir einmal aus Hüfthöhe auf den Boden. Obwohl die Kamera ausgeschaltet in einer Schutztasche war, und obwohl sie auf weichen Teppichboden fiel, liefert sie seitdem nur noch sehr unscharfe Fotos mit extrem starkem Bildrauschen. Ich bin enttäuscht von Panasonic, dass die Kamera einen einfachen Fall aus 1 m Höhe nicht übersteht und beschloss, den Hersteller zu wechseln. Bei der Suche nach einer neuen kompakten Digitalkamera wurde ich auf die Casio Exilim EX-H10 aufmerksam und bestellte diese bei Amazon, die wie immer superschnell und ordnungsgemäß geliefert wurde.

Nun fotografiere ich seit einigen Tagen mit meiner neuen Casio Exilim EX-H10 und bin mit den Ergebnissen vollauf zufrieden. Besonders hervorzuheben ist der extreme Weitwinkel von 24 mm. Man merkt, dass eine Menge auf das Foto passt, was ich mit einer Kompaktkamera vorher so noch nicht erlebt habe. Besonders bei Aufnahmen in der Wohnung bin ich über das große Blickfeld positiv überrascht. Noch mehr Weitwinkel gibt es in dieser Preisklasse wohl nicht. Wenn ich daran denke, dass man im Zeitalter vor der Digitalfotografie für ein 24 mm Objektiv für seine Spiegelreflexkamera leicht zwei Wochengehälter investieren konnte, hat sich hier eine Menge getan. Die EX-H10 verfügt über einen 10-fach-Zoom (max. Brennweite also 240 mm). Bei anderen Kameras mit 10-fach-Zoom, wie zum Beispiel der Lumix TZ 5, geht die maximale Brennweite zwar bis 280 mm, aber sie fängt dafür auch erst bei 28 mm an. Da ist mir der extreme Weitwinkel von 24 mm wichtiger, auch wenn ich dafür auf etwas Zoom verzichten muss.

Die Aufnahmen mit der EX-H10 sind gestochen scharf. Ich erkenne auch keine Verbiegungen" in den Ecken, die generell bei Superweitwinkelaufnahmen auftreten können. Auch die Farbwidergaben wirken natürlich. Ebenso bin ich über das geringe Bildrauschen positiv überrascht (klare Farben ohne störende Muster). Wenn ich mir eine Aufnahme auf dem PC anschaue und die Größe auf 100 % einstelle, ist das Bild noch verhältnismäßig scharf.

Die Kamera ist zwar etwas dicker, als die anderen Exilim-Modelle, aber für eine Kamera mit 10-fach-Zoom im Vergleich zu anderen Herstellern, zum Beispiel der Lumix TZ 5, immer noch sehr dünn. Sie ist in einem Metallgehäuse untergebracht und wirkt stabil. Casio wirbt damit, dass eine Akkuladung für 1000 Bilder reichen würde. Ob das stimmt, konnte ich noch nicht überprüfen. Laut Werbung soll es sich hier aber um eine neue Technologie handeln, so dass der Akku besonders lange hält. Das glaube ich dann mal. Ein weiterer positiver Punkt dieser Kamera ist das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis. Hier schlägt Casio meiner Meinung nach alle anderen.

Nun zum (wenigen) Negativen: Hier fällt mir sofort der sehr grobpixelige Bildschirm auf. Die Auflösung ist zu niedrig, um Details der Aufnahme erkennen zu können, ohne diese vergrößern zu müssen. Auch eine Überprüfung, ob eine Aufnahme möglicherweise verwackelt ist, lässt sich aufgrund der sehr geringen Pixelzahl auf dem Bildschirm erst bei einer vergrößerten Ansicht durchführen. Hier war die Lumix TZ 5 besser! Da würde ich lieber 30 oder 40 Euro mehr bezahlen, wenn Casio in einem Folgemodell einen schärferen Bildschirm einbauen würde. Weitere negative Aspekte sind mir nicht aufgefallen.

Fazit: Die Casio Exilim EX-H10 liefert Aufnahmen in sehr guter Qualität mit einem extremen Weitwinkel und einem ordentlichen Zoom, den es in dieser Klasse kaum ein zweites Mal gibt. Zudem ist sie superkompakt gebaut. Für den Alltagsgebrauch und Urlaubsfotos halte ich diese Kamera, insbesondere auch im Hinblick auf das Preis-/Leistungsverhältnis, für das Beste, das es derzeit gibt. Zumindest habe ich nichts Vergleichbares gefunden; andere Kameras mit ähnlichen technischen Daten sind teurer und/oder größer und schwerer. Daher habe ich hier keinen Zweifel, die maximalen fünf Sterne zu vergeben.
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am 9. September 2009
Gleich vorweg, wer sich nicht durch meine umfangreiche Rezension lesen will findet am Ende ein Resümee dass meine Eindrücke zusammenfasst.

Ich habe 1998 zum fotografieren begonnen und verwende seither digitale Fotoapparate. Bin aber kein Profi sondern eher ein ambitionierter Amateur der es im Jahr auf 4000-6000 Fotos bringt. Auf Casio-Kameras bin ich gekommen da ich vor einigen Jahren einen Fotoapparat suchte den ich wirklich überall hin mitnehmen kann, der mehr oder minder intuitiv bedienbar ist und zudem gute Aufnahmequalität liefert. Die EX-H10 ist nun meine bereits fünfte Casio Kamera. Zum Fotografieren bzw. Filmen verwende ich zwar auch eine größere Kamera, im Gegensatz zu dieser habe ich die H10 jedoch aufgrund ihrer kompakten Größe immer dabei. Soweit zu meinem persönlichen Hintergrund damit meine nachfolgende Rezension besser eingeschätzt werden kann.

Natürlich suche ich das Ideal - klein und leicht, Weitwinkel und dennoch großer Zoom, Video in HD (1280x720), etc. Die prinzipiellen Voraussetzungen hätte die H10, bin auch ganz zufrieden, ganz "perfekt" ist sie allerdings doch - noch - nicht. Bisher verwendete ich die EX-Z200 mit der ich sehr zufrieden war. Der Umstieg auf die EX-H10 erfolgte wegen des größeren Zoombereichs und der Möglichkeit Filme in der Auflösung 1280x720 aufzunehmen.

Die H10 ist relativ klein und leicht, kann daher problemlos in der Sakkotasche mitgenommen werden. Sie ist jedoch geringfügig größer und schwerer als z.B. die EX-Z400, liegt aber trotzdem beim fotografieren gut in der Hand. Bedienknöpfe sind zwar leicht erreichbar angebracht, liegen allerdings doch recht eng beisammen so dass dies von dem einen oder anderen Benutzer als zu eng empfunden werden könnte. Die wichtigsten Funktionen und Einstellungen sind rasch aufrufbar. Z.B. ist am rechten Displayrand eine Menüleiste eingeblendet deren neun Menüpunkte relativ frei konfiguriert werden können. Das sehr große Display geht fast über die gesamte Gehäuserückseite, ist sehr kontrastreich und auch bei direktem Sonnenlicht noch benutzbar, obwohl man dann doch leichte Abstriche bei der Displaydarstellung akzeptieren muss. Insgesamt lässt sich die Kamera fast intuitiv benutzen. Wer mehr ins Detail gehen will kann auf ein ausführliches Handbuch zurückgreifen, das allerdings leider nur als PDF auf CD beiliegt.

Was mir an der H10 besonders gefällt, dass sie mit einem 24-240 Objektiv schon im Weitwinkelbereich beginnt und mit einem 10-fach-Zoom bereits in einen für eine Kompaktkamera sehr brauchbaren Zoombereich geht. Nach dem Einschalten ist sie sehr schnell einsatzbereit, auch der Blitz steht augenblicklich zur Verfügung. Eine Auslöseverzögerung ist praktisch nicht zu bemerken.

Mit der Bildqualität bin ich zwar grundsätzlich zufrieden, manchmal fehlt es mir aber doch ein wenig an Schärfe. Die H10 verfügt über ein Hilfslicht dass bei schlechten Lichtverhältnissen (bis hin zur Dunkelheit!) meist dennoch ein Scharfstellen der Kamera ermöglicht. In musealer Umgebung, also wenn kein Blitz eingesetzt werden soll/darf, habe ich bis ISO 400 akzeptable bis gute Ergebnisse erzielt. Ein Stativ oder zumindest ein Aufstützen der Kamera sei hier aber empfohlen. Reine Nachtaufnahmen empfinde ich etwas "weichgezeichnet". Zur Beurteilung der Fotos (Schärfe, Verzeichnung, Rauschen, etc.) habe ich keine "Labormessungen" vorgenommen. Die Bewertung der Bildqualität beruht auf meinem subjektiven Empfinden bei Betrachtung über einen 24 Zoll Monitor. Ich denke dass diese subjektive Beurteilung zulässig und hilfreich ist obwohl mir natürlich klar ist dass ein Fotograf bei dieser Betrachtungsweise die Bildqualität als großartig empfinden mag, während ein anderer maßlos enttäuscht ist weil er bei 10facher Vergrößerung ein störendes Pixel entdeckt.

Die H10 hat wie bei allen Casio Kameras eine Best Shot Funktion die eine Menge Motive wie z.B. Gegenlicht, Nachtszene, Sport aber auch Landschaft, Flora, Portrait, Selbst-Portrait(!), und einige andere mehr, bereits voreingestellt hat. Erwähnenswert ist ferner die "Auto Best Shot" Funktion die gemäß Beschreibung automatisch das optimale Best Shot Motiv auswählen soll und in der Praxis durchaus treffsicher agiert. Dabei wird allerdings ständig neu und mit hörbarem Ton fokussiert. Einige, aber nicht alle, Motiveinstellungen sind sehr hilfreich, ob und welche man verwendet muss aber jeder für sich entscheiden.

Auf der Oberseite der Kamera gibt es zwei separate Tasten - "lebhafte Landschaft" und "Make-Up": "Lebhafte Landschaft" soll gemäß Herstellerangabe Farben in Landschaftsbildern verstärken und Dunst oder Nebel im Bild automatisch verringern. Für Dunst oder Nebel hatte ich keine geeigneten Situationen zum ausprobieren und kann daher keine Aussage zur Wirkung machen. Es stellt sich aber die Frage ob man dies tatsächlich aus einem Foto entfernt haben will. Insgesamt wirken Bilder im Landschaftsmodus farbintensiver und ist für all jene praktisch die ihre Bilder nicht digital nachbearbeiten wollen. "Make-Up" ist für Portraitfotos und hat mich vom Ergebnis her nicht überzeugt. Die Haut wird zwar tatsächlich geglättet und von Falten und Hautunreinheiten befreit, dies aber so stark dass eine portraitierte Person danach aussieht als hätte sich schon die fünfte Lifting-Operation hinter sich.

Für Serienaufnahmen sind vier Modi verfügbar: Am interessantesten ist sicherlich die normale Serie die in der Standard-Auflösung (z.B. 12 oder 8 MB, je Einstellung) permanent Fotos macht solange man den Auslöser gedrückt hält bzw. die Speicherkarte voll ist. Hier hängt die Schnelligkeit der Aufnahmen von der Geschwindigkeit der Speicherkarte ab. Ich verwende eine (4 GB) SanDisk Extreme III die üblicherweise optimal für rasche Speicherung großer Datenmengen geeignet ist. Allerdings ist die H10 hier langsamer als z.B. meine ältere EX-Z200. Im VGA-Modus getestet - um gleiche Datenmengen vergleichen zu können - sogar fast um 1/3 langsamer. Seltsamerweise ist die H10 in der normalen Serie gleich schnell bzw. langsam, egal ob es sich um 8 MB oder VGA Bilder handelt! Weiters gibt es die Blitz-Serie in der drei Fotos in Serie gemacht werden, allerdings nur mit 2 MB Bildgröße. Die schnelle Serie bietet entweder vier Bilder in der Sekunde ebenfalls mit 2 MB Bildgröße, bzw. 10 Bilder in der Sekunde mit 1 MB Bildgröße. Entgegen der Produktinformation werden allerdings nur maximal 2 Sekunden aufgenommen, dann beginnt die Kamera automatisch abzuspeichern.

Zoomen geht recht rasch, allerdings mit einem hörbaren Geräusch. Ebenso verursacht der Autofokus beim Fokussieren und Scharfstellen einen leisen aber doch hörbaren Ton. Dies stört mich zwar nicht, sei aber erwähnt.

Für Filmaufnahmen gibt es eine eigene Auslösetaste, was ich als sehr gut empfinde da man dadurch sehr spontan zwischen Fotos und Film wechseln kann ohne in ein Menü verzweigen zu müssen. Filme - limitiert mit maximal 10 Minuten je Aufnahme - sind in den Formaten 320x240 bis hin zu 1280x720 möglich. Aufgenommen wird im AVI-Format welches über den Windows Media Player problemlos abspielbar ist. Interessant ist natürlich eine Aufnahme in der 1280x720er Auflösung die bildschirmfüllend im 16:9 Format abgespielt schon ein wenig Kino- zumindest aber Fernsehfeeling aufkommen lassen. Die Aufnahmen sind akzeptabel bis gut, wobei ich allerdings finde dass es den Bildern manchmal etwas an Schärfe fehlt wenn ich sie z.B. mit in gleicher Auflösung gemachten Filmen der Casio EX-F1 vergleiche. Gute und natürliche Tonaufnahme. Bei Nachtaufnahmen entsteht starkes pixeliges Rauschen. Zoomen während der Aufnahme ist wohl möglich, jedoch nur digital was dann zu einer deutlich schlechteren pixeligen Aufnahmequalität führt und daher das Digitalzoom eigentlich nicht brauchbar ist. Man muss allerdings berücksichtigen dass die H10 ein Fotoapparat und keine Filmkamera ist.

Unerfreulich ist, dass Filmaufnahmen enorm große Dateien verursachen. Eine Minute Aufnahme im AVI Format beansprucht 170-180 MB! Im Vergleich wäre ein gleich langer Film in H.264 Kodierung welcher als MOV-Datei abgespeichert und mit QuickTime abspielbar ist lediglich 60-65 MB groß, ohne deswegen eine schlechtere Bildqualität zu haben. Bearbeite meine Filme - noch - nicht nach und kann daher nicht beurteilen mit welchem Format (AVI, MOV) eine eventuelle Nachbearbeitung besser zu bewerkstelligen ist, denke aber dass mittlerweile die namhaften Filmbearbeitungsprogramme mit allen verbreiteten Formaten zurande kommen sollten.

Beim Lithium Ionen Akku NP-90 verspricht die Werbung - bis zu 1000 Fotos mit einer Akkuladung - ausnahmsweise nicht zuviel. Er reicht für nahezu 750 Aufnahmen sowie etwa 15-20 Minuten Film, diversem Zoomen, Blitzen, Bildbetrachtung über Display.

RESÜMEE: Empfehlenswert für jemand der eine vielseitige Kamera mit durchdachter, einfacher und intuitiver Handhabung sowie guter Bildqualität sucht und die man aufgrund der kompakten Abmessungen noch dazu überall hin mitnehmen kann. Zwar nicht ganz perfekt, aber mit deutlich mehr Stärken als Schwächen.

PLUS
Gute Bildqualität, 24-240 mm Objektiv, rasche Einschaltzeit, durchdachte Menüführung, leistungsstarker Akku (800-1000 Fotos), Filme in 1280x720, Hilfslicht bei schlechten Lichtverhältnissen, klein & handlich

KRITIKPUNKTE
Foto- und Filmaufnahmen fehlt es manchmal an Schärfe, enorm große Dateien bei Filmaufnahmen, langsame Serienbildfunktion, Bedienknöpfe liegen recht eng beisammen, Geräusch beim Zoomen und Fokussieren
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am 9. Juni 2010
Da meine alte Kamera im Urlaub leider den Geist aufgegeben hat (mehr als ärgerlich), habe ich mir sofort nach meiner Rückkehr zwei Kameras zum Vergleich bestellt.
Digital Ixus 100 IS vs. Casio Exilim Ex-H10.

Ich habe abwechselnd die selben Bilder mit den beiden Kameras gemacht und hab sie anschließend am PC miteinander verglichen. Ich hab mir wirklich den Stress gemacht und hab 2 Tage lang ununterbrochen mit den zwei Kameras Fotos geknipst und hab diese ausgewertet.
Ich habe das fotografiert, was ich in der Regel sonst auch fotografiere und wo ich mich schon oft nach dem Kauf geärgert hatte, weil dies oder jenes doch nicht so toll funktioniert hat, wie ich das gerne gehabt hätte.

Nach langem Hin und Her hab ich mich für die Casio Exilim Ex-H10 entschieden. Sie ist zwar größer und etwas klobiger als die Digital Ixus, aber sie überzeugt in der Menüführung (sehr simpel und geht total fix) und durch das große Display. Sie macht gigantische Zoom-Aufnahmen, wo die Digital Ixus einfach nicht mithalten konnte. Wenn man in die Landschaft zoomt, werden sogar Zweige von weit entfernten Ästen noch detailiert eingefangen. Einfach gigantisch!

Worauf ich noch viel Wert legte war, dass ich Bewegungen einfangen kann mit meiner neuen Kamera. Wie oft hatte ich das Problem, dass ich meine Pferde fotografieren wollte, ich aber letztendlich nur verschwommene Bilder erhalten habe. Diese Kamera macht das super. Sie schaltet automatisch auf die beste Einstellung, erkennt sofort Bewegungen und schaltet auf den Sport-Modus.

Super Qualität sind auch die Videos. Einfach auf den Knopf drücken, schon beginnt die Kamera zu filmen. Das Filmen geht so schön ruhig - bisher waren meine Videos immer ziemlich verwackelt. Diese Kamera gleicht die eigenen Bewegungen so schön aus, dass es eine wahre Freude ist, damit Videos zu machen! Wenn man während des Filmens ein hübsches Motiv findet, braucht man nur auf den Auslöser zu drücken und die Kamera knipst ein Foto während des Filmens.

Eine wirklich sehr gelungene Kamera!
Ich finde, sie sieht sehr hochwertig aus und macht echt was her!
Allerdings finde ich sie etwas zu groß. Einen Tick kleiner und sie wäre perfekt gewesen. Ich geb aber keinen Punkt Abzug deswegen, weil sie trotzdem in eine kleine Kameratasche passt und gut mitgeführt werden kann.
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am 28. Februar 2010
Ich besitze die H10 jetzt seit Anfang Dezember. Wir haben sie uns zu Weihnachten gekauft und seither einige Hundert Fotos gemacht.
Die Bilder sind hervorragend. Vor allem von den Gegenlicht-Aufnahmen bin ich begeistert. Am Strand habe ich einige großartige Bilder gegen das Licht gemacht und bin mehr als zufrieden.

Den Akku habe ich geladen, nachdem ich sie ausgepackt hatte. Ehrlich gesagt war ich ein bisschen enttäuscht, dass es so lange gedauert hat, aber das Warten hat sich gelohnt. Denn seit Dezember musste ich sie noch immer nicht wieder laden und die Akku-Anzeige steht immernoch auf "VOLL". Wie schon erwähnt habe ich bereits einige hundert Fotos geschossen.

Eine 8GB-Speicherkarte reicht für etwa 1800 Fotos bei voller Auflösung von 12,1 Megapixel. Hier sind also keine Kompromisse nötig. Wahrscheinlich reicht sogar eine Karte, die noch kleiner ist. Auch das Weitwinkel-Objektiv mit 10x-ZOOM begeistert mich.

Fazit:
Unbedingte Kaufempfehlung, falls man eine sehr gute, handliche und leicht zu bedienende Kompaktkamera sucht.

Pro:
gutes Objektiv mit 10fach-Zoom
extrem guter Akku
leicht zu bedienen
sehr gute Bilder mit BestShot-Voreinstellungen
kurze Auslöseverzögerung
viele MegaPixel auch für Postergröße

Contra:
Nix
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am 3. Mai 2017
diese Kamera habe ich schon zum zweitenmal gehauft. Leider war die erste nach einiger Zeit wegen den einzigen Schwachpunkt defekt.
Achtung - den Lamellenschutz vor der Linse nichts berühren! Hier kann es sich leicht verspiessen und dann bewegt sich das Objektiv nicht mehr.
Super Pluspunkt ist die Blitzartige Funktionsbereitschaft nach den einschalten und der enorm starke Akku.!!alle Satelliten georrtet sinf

etwas mühsam - wenn man's braucht - ist das GPS. es dauert relativ lange bis alle Satelliten geortet sind um die korrekte Position abzuspeichern
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am 16. März 2010
Habe die Kamera nun schon seit einem halben Jahr und muss sagend das sie echt gut ist. Die angegebene Laufzeit mit gut 1000 Bilder mit einer Akkuladung ist zwar etwas übertrieben, aber mit gut 800 Bildern unter gemischten Situationen (hell, dunkel , mit /ohne Blitz ...) noch mehr als spitze! Farbabgleich ist top, weiß ist weiß und grün ist grün , nur ab und an wirkt es je nach gewähltem Modus etwas zu farbintensiv. Der Zoom ist einfach Spitze, auch wenn man den vollen Zoom nutzt wird das Bild gestochen scharf. Die Menüs lassen sich gut bedienen und sind gut verständlich, wichtige Optionen lassen sich leicht erreichen. Kann sie ohne große Bedenken weiter empfehlen.
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am 18. September 2009
Einige "Experten"-Foren im Netz sind sich nach langen Diskussionen darin einig, dass die Bildqualität bei ISO über 100 bei großer Vergrößerung miserabel sei, da Rauschen stark weggerechnet wird mit der Folge eines matschigen Bildes mit fehlenden Details.

Das stimmt, stört aber bestimmt viele Kunden nicht.

Was die Kamera gut macht/kann: Auslösung schnell. Akku extrem gut. Bedienung nach kurzer Einarbeitung sehr komfortabel. Eigene Direkt-Taste zum Starten von Videos praktisch. Displaygröße angenehm. Verarbeitung gut, kein Knarzen oder ähnliches. Bildqualität fürs Anschauen am PC und für nicht allzugroße Ausdrucke in meinen Augen völlig ok für den Durchschnittsuser. Hier angenehm wenig Bildrauschen, schöne Farben. Weitwinkel.

Wenn man nicht die höchsten Ansprüche an Einstellmöglichkeiten und feine Details hat, wenn man oft den Automodus hernehmen will, die Kamera vor allem bei einigermassen guten Lichtverhältnissen einsetzt, unterwegs der lang haltende Akku wichtig ist und man die Bilder zu hause z.b. am Bildschirm "durchklickt", um zu zeigen oder sehen, wie der Urlaub so war, passt die Kamera perfekt.

Wenn man Wert legt auf erkennbare feine Details bei großen Auflösungen, oft bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos macht, gerne selbst Einstellungen vornimmt, sich bei großer Auflösung über leicht matschige Bilder mit eher wenigen details ärgert und lieber mehr Bildrauschen hat, dann ist man sicher schnell enttäuscht.

Ich denke, diejenigen, die im Netz seitenlang über diese Kamera herziehen und betonen, dass andere Kompakte bessere Details aufnehmen, sind Hobbyfotografen oder Profis, die sonst eine DSLR-Kamera benutzen und sich fixieren auf die Frage, wie nahe eine Kompakte bezügl. der Bildqualität an DSLR-Kameras herankommt. Einige Kompakte kommen - nur bei gekonnter Einstellung - bestimmt etwas näher hin als die Casio H10.

Nur ist das für die meisten "Normal"-Kunden nicht relevant, sodass es in meinen Augen für diese falsch wäre, auf den wirklich hervorragenden Akku zu verzichten, nur weil ein kleiner, aber lautstarker Teil der benutzer online schreibt, dass andere Kompakte "bessere Bilder" machen können.
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