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am 19. Januar 2017
Für das versauen eines guten werkes mit unglaublich übertriebener und unpassender interpretation! Das buch ist wirklich toll und hätte ich es nicht für die schule kaufen müssen, wäre ich absolut begeistert, doch hat meine lehrerin anscheinend ein anderes buch gelesen, da mir die alte mit interpretationen und deutungen kommt, die nichtmal hermann hesse oder münchhausen selbst sich aus den fingern saugen können
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am 18. März 2017
Ich musste das Buch für die Schule lesen und war wirklich positiv überrascht. Regt zum denken an und ist gleichzeitig in einem angenehmen Schreibstil verfasst. Wirklich ein super Buch!
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am 25. April 2017
Mache gerade ein Seminar über Hermann Hesse. Unterm Rad ist bis jetzt das einzige Buch von Hesse, das mir nicht sonderlich gefallen hat. Es ist natürlich, sehr gut geschrieben, doch wie der Titel schon sagt, ist der Protagonist unterm Rad und kann sich seinem Schicksal nicht erwehren, ähnliches passiert mit dem Leser. Würde ich nicht als Einstieg zu Hesse wählen! Ausgewählte Kurzgeschichten oder Knulp, Demian, Siddhartha oder auch Steppenwolf würden sich besser eignen.
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am 14. August 2016
Hans Giebenrath wächst nach dem Tod seiner Mutter an der Seite eines ehrgeizigen Vater in einer Kleinstadt auf. Der hochbegabte Junge gibt Anlass zu höchsten Erwartungen. Seine Lehrer fördern Hans nicht nur um seiner selbst willen, sondern zu Ehren der Schule, der Stadt und nicht zu Letzt für ihr eigenes Ego. Als Hans einen Landeswettbewerb gewinnt und ein Stipendium im noblen Internat Maulbronn erhält wähnen sich alle am Ziel. Doch der pubertierende Schüler, scheitert, nach anfänglichen schulischen Erfolgen, und wird der Schule verwiesen. Letztendlich kommt der Junge zu Tode, ob durch Unfall oder Freitod bleibt Spekulation. Der zweifelsohne autobiographisch gefärbte Roman „Unterm Rad“ ist ein Klassiker der deutschen Literatur und prangert bereits 1906 den Leistungsdruck dem Schüler ausgesetzt werden und die fehlende Möglichkeit zur Selbstverwirklichung in der vulnerablen Phase der Pubertät an.
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am 9. März 2014
Ich musste dieses Buch für die Schule lesen und ich komme zu dem Entschluss, dass es sehr lesenswert ist. Normlerweise lese ich eher Bücher in anderen Bereichen als der Belletristik, aber Unterm Rad ist eine nette Abwechslung. Der Inhalt ist trotz der mehr als 100-jährigen Lektüre immer noch höchst aktuell, obwohl ein paar Begriffe eher veraltet sind und das Lesen ein wenig verkomplizieren. Das Buch vermittelt dennoch auf knapp 170 Seiten wichtige Inhalte, die mit ein bisschen Hintergrundarbeit, wie zum Beispiel das Recherchieren der Biographie von Hermann Hesse, sogar noch interessanter sind. Die Überlastung und der Druck, welchen Hans erfährt aufgrund der Gesellschaft und deren Ideale, ist faszinierend zu lesen. Ich habe das Lesen nicht bereut und empfehle das grandiose Werk auf jeden Fall weiter.
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am 8. Dezember 2016
Es wurde schon sehr viel ins Buch rein geschrieben. Die Seiten sind aber alle vorhanden und lesbar. Daher von mir drei Sterne.
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Das autobiografische Werk "Unterm Rad" ist der bedeutendste und meistgelesene deutsche Schulroman. 1906 erschienen, stellte er sich in den folgenden Jahren - mit einer Unterbrechung während des Dritten Reiches - als das provozierendste und folgenreichste Buch Hesses heraus.

Die Erzählung greift auf Hesses eigene Erlebnisse zwischen 1875 und 1897 zurück. Er erschuf für seine Geschichte zwei Figuren: die zentrale Gestalt des Hans Giebenrath (welcher Züge von Hesses Bruder Hans trägt, der sich Jahrzehnte nach der Veröffentlichung das Leben nahm) und die des genialischen, aufmüpfigen Freundes Hermann Heilner. Heilner bricht, wie Hesse selbst, aus dem streng gehaltenen Seminarverband aus und provoziert das Erziehungssystem, das er damit in Frage stellt.

Hermann Hesse klagt in seinem Roman das Schulsystem und die Erziehung von Kindern an, indem er seinen Protagonisten Hans Giebenrath am Druck, der durch sein Umfeld auf ihn ausgeübt wird, zugrunde gehen lässt. Und er wirft eine ganze Menge Fragen auf:

Welchen Stellenwert erhält das Nachdenken über sich selbst, das Eingeständnis eigener Schwächen? Wie stark sind die Zwänge der Gesellschaft im Menschen implantiert? Wo befindet sich im Schein das wahre Individuum, was entspringt dem innersten Selbst und ist nicht doch Frucht äußerer Erwartungen?

Das Buch macht uns heutige Deutsche mit einem bewegenden Schicksal bekannt, einem Schicksal, das sich durchaus wiederholen könnte: Steht nicht jede Mutter vor der Wahl, in welche Schule sie ihr Kind schickt? Staatliche oder Privatschule? Gesamt- oder Waldorfschule? Unterstützung von Autorität oder Förderung der Kreativität des "Zöglings"?

In jedem Fall ist "Unterm Rad" ein wundervolles Stück Literatur, das den Leser in eine Welt und eine Zeit entführt, die zwar vergangen ist, aber noch gar nicht so weit zurückliegt und man jederzeit Parallelen ziehen kann mit der Gegenwart.

Fazit:

"Unterm Rad" ist ein wunderbar unterhaltendes und scharfsinniges Werk, dass in Hesses typischer Manier mit der Norm, dem Mittelmaß und der Selbstkasteiung abrechnet, mit den zentralen Fragen: "Wer bin ich" und "Wo bin ich".

Besonders das Spannungsverhältnis zwischen Genie und Intelligenz ist ein immer aktuelles Thema, dessen poetische Behandlung in diesem Buch zu den Höhepunkten deutscher Literatur gehört.
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am 26. September 2005
Diese Erzählung zeigt das Schicksal eines begabten Buben, dem der Ehrgeiz seines Vaters und der Lokalpatriotismus seiner Heimatstadt eine Rolle aufnötigen, die ihm nicht entspricht, die ihn "unters Rad" drängt.
Manchmal meint man, das Buch lebt: man riecht das Laub, man fühlt das kühle Wasser des Dorfbaches in der Sommerhitze an der Stirn, man leidet mit Hans mit, man denkt an die eigene Mittelschulzeit.
Der Roman enthält ungefähr eine Anleitung für Eltern und Lehrer, wie man einen begabten jungen Menschen am zweckmäßigsten zugrunde richtet.
"Unterm Rad" ist neben "Die Verwirrung des Zöglings Törless" von Robert Musil, die nachhaltigste Anklage gegen das Erziehungsritual jener Jahre (um 1900). Auch das Buch "Der Schüler Gerber" von Friedrich Torberg behandelt fulminant die selbe Thematik.
Das Buch wurde 1903 geschrieben und ist absolut aktuell.
"Ein paar Wochen ist es her, da entdeckte ich in einem Abteil der Berliner S-Bahn zwei junge Leute. Ihre Gesichter waren über dasselbe Buch gehängt, das einer der beiden in Händen hielt. Sie lasen, sie waren verzaubert, von ihrer Haltung ging eine fast greifbare Aura der Verwandlung aus, sie blickten nicht auf, sie waren vollkommen unempfindlich für die Umwelt.
Ich habe weder vorher noch danach wieder Menschen so lesen sehen. Sie lasen Hermann Hesses "Unterm Rad". Nur die Wirklichkeit hat recht.", meinte Rolf Schneider einst.
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am 27. Februar 2003
OK: Bücher, die einem von gutmeinenden, sog. undogmatischen und progressiven alt-68er Deutschlehrern in der Mittelstufe des Gymnasiums nahegebracht werden, sind sicher für die meisten leidtragenden Schüler ohnehin ein Leben lang gebranntmarkt. Hermann Hesses "Unterm Rad" jedoch ist das Sahnehäubchen dieser Spezies, die schriftgewordene Inkarnation der Vibrations einer gelangweilten Schulklasse voll Pubertierender. Die Hilflosigkeit und Schwäche des Giebenrath weckt nicht gerade den inneren Tatendrang, und mit einem Streber will sich doch sowieso niemand identifizieren. Für uns Schüler einfühlbar war vielleicht noch sein gestörtes Verhältnis zu Erwachsenen und sein Keine-Ahnung-Haben-Was-Eigentlich-Abgeht, aber auch ich war damals nicht traurig, als Giebenrath tot, die Arbeit geschrieben, und das Buch, wie die Vorherigen, zu den Akten gelegt war. Deutschlehrer der Nation! Die meisten anderen Bücher bringen Eurem Unterricht ganz sicher mehr Pep!
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am 12. Januar 2000
Hans Giebenrath ist einer der klügsten Schüler der Stadt, der Stolz seiner Lehrer, die ihn für das theologische Seminar drillen. So stehlen sie ihm seine Jugend. Seine Kaninchen werden ihm genommen, er darf nicht mehr basteln, angeln, schwimmen gehen, er muß lateinische und griechische Vokabeln pauken. Auch auf dem Seminar ist er bald einer der Besten. Doch allmählich läßt seine Leistung nach, und als man ihm gar die Freundschaft mit einem aufsässigen, genialisch-eigenwilligen Schüler verbietet, fällt er ganz ab. "Nur nicht matt werden", ermahnt ihn der Schulleiter, "sonst kommt man unters Rad." Aber der Junge ist längst "unterm Rad" einer reaktionären Pädagogik, die eine Sorge um den Menschen nicht kennt, und wird zugrunde gerichtet. Hermann Hesse gestaltet hier realistisch und mit konsequenter Logik den verfall der bürgerlichen Pädagogik der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, wie er ihn selbst als Schüler erfahren hat. Der genialische Außenseiter Hermann Heilner ist ein jugendliches Selbstporträt des Dichters. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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