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In absehbarer Zeit soll der Backkatalog von Nazareth, Schottlands erfolgreichster Rockband neben den Simple Minds, remastered neu erscheinen. Doch davor gibt es mit The Anthology erstmal einen umfassenden Karriereüberblick in Form einer randvollen Doppel-CD. Da wird der eine oder andere stöhnen, denn es gibt nicht gerade wenige solcher Best Of-Zusammenstellungen dieser Band. Doch anders als bisher erschienene Zusammenstellungen decken diese beiden Rundlinge so ziemliche alle Schaffensperioden der Band (die ersten beiden Platten ausgenommen) bis ins Jahr 2008 ab und enthalten wirklich alle Highlights. Zusätzlich liegen die Songs im runderneuerten Soundgewand vor. Gerade den frühen Nummern hat diese Klangpolitur gut getan. Denn noch nie klangen diese auf CD so knackig und bissig wie hier.

Wer von den Herren um Reibeisenstimme Dan McCafferty und Bassist Pete Agnew bisher nur ihre beiden Megahits "Love hurts" und "This flight tonight" kennt, die zudem auch noch Coverversionen sind (The Everly Brothers bzw. Joni Mitchell), kann jetzt schnell seine Wissenslücken schließen. Obwohl die Band, genauso wie UFO, immer mehr ins zweite Glied eingeordnet wird und vom Bekanntheitsgrad stets hinter Deep Purple oder Uriah Heep rangiert, gehören Nazareth zweifellos zu den heißesten Rockbands der 70er. Lieder wie "Razamanaz", "Hair of the dog", "Bad bad boy" oder "Shanghai'd in Shanghai", sowie die dazugehörigen Alben, haben zweifelsohne ihre Spuren in der Rockgeschichte hinterlassen und mit Sicherheit nicht wenige andere Bands geprägt. Ende der Siebziger hat man mit den beiden Platten Expect no mercy und No mean city auch sein Scherflein zur sich anschleichenden New Wave of British Heavy Metal beigetragen. Und die bodenständigen Straßenkötertexte fanden dagegen sicherlich auch im Sleaze Rock-Bereich großen Anklang.

Hört man sich allerdings quer durch beide CDs fällt einem bald auf, warum die Schotten immer etwas stiefmütterlich behandelt werden. Denn während auf der ersten Scheibe harter und treibender Classic Rock regiert, der den Gute Laune-Boogierock von Status Quo mit der Brachialität der frühen Grand Funk Railroad oder AC/DC verband, richtete man sein Augenmerk ab dem Beginn der 80er Richtung Amerika, driftete voll ins AOR- und Schmuselager ab und pendelte in den Folgejahren recht unentschlossen zwischen beiden Polen hin und her. Für Heavyfreaks zu verweichlicht, für Popfans zu rockig. Verglichen mit dem absoluten Weichspüler "Winner on the night" (Titelmelodie der Tatortfolge "Herzversagen") ist sogar "Broken down angel", eine melodieselige Nummer der Anfangstage, regelrechter Heavy Metal. Mit der Schmusnummer "Dream on" feierten Nazareth zumindest in unseren Breitengraden einen großen Erfolg. Erst als Sechssaiter und Gründungsmitglied Manny Charlton, dessen Gitarrenspiel den Sound anfangs so geprägt hatte, die Band 1990 verließ, ging es wieder fokussierter und rockiger zur Sache. Auch live präsentierte man sich wieder als absolut erstarkte und unverwüstliche Band, die man bis zum heutigen Tage ist.

Wer also noch nichts von Nazareth im Regal stehen hat, sollte spätestens hier zugreifen. Das Doppel-Digipack ist zudem noch schön gestaltet und enthält ein dickes Booklet mit zahlreichen Fotos und einer Bandhistorie vom Classic Rock- und Metal Hammer-Redakteur Dave Ling. Da kann man wirklich nicht mehr meckern.
22 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2011
der hier in einer super Präsentation ausgelegt wird...

Der lange highroad-trip durch s showbiz begann im ewig weit entfernten Jahr 1966, als Dan McCafferty, Pete Agnew
und Darell Sweet als -Shadettes- die ansässigen Pubs und Clubs mit Coverversionen von gängigen Blues- und Rock n Roll-songs heimsuchten.
Nachdem sie Manny Charlton aufgegriffen hatten, bedienten sie sich an den lyrics ihres Stückes - THE WEIGHT -,
in dem es heisst : - I pulled into Nazareth, I was feelin about halfpast dead, I just wanted some place where I can lay my head - ; um den Bandnamen NAZARETH festzulegen.
Somit entstand eine Rockgruppe, die mit Deep Purple , Led Zeppelin, Black Sabbath und Uriah Heep als die godfathers
of hardrock gelten.

Dem Klischee des kernigen Strassenrockers wurden Nazareth auch optisch gerecht, ungezähmte Lockenmähnen, ausgefranste Jeans und speckige Lederwesten unterstrichen das Bild von den toughen Typen, die die Szene zunächst
mit dem Album - NAZARETH - pushten (Titel daraus wie WITCHDOCTOR oder HAD A DREAM fehlen hier ).

Nach dem zweiten Album - EXERCISES - , auf dem die band etwas herumexperimentiert, gelang der Durchbruch mit
- RAZAMANAZ - Pate und Produzent war niemand Geringerer als Deep Purple s mastermind Roger Glover -
selbstverständlich sind die Erfolgs-singles - BROKEN DOWN ANGEL - und - BAD BAD BOY hier mit drauf...
Besonders bei - BROKEN DOWN ANGEL - brennt sich die versoffene Reibeisenstimme von Daniel McCafferty in
jedes hardrock-geneigte Gehör ein - ein erster top-ten-turn der Gruppe...

Da das teamwork - Glover-Nazareth- anscheinend so stimmig anlief, legte es mit den Alben - LOUD N PROUD -
und - RAMPANT - eine kräftige Schippe nach , die stärksten songs daraus sind - THIS FLIGHT TONIGHT - (eine
Coverversion von Joni Mitchell) und - SHANGHAI D IN SHANGHAI - hier enthalten natürlich...

Mitte der Siebziger würgte Manny Charlton Roger Glover als Produzenten ab und gestaltete das Album
- HAIR OF THE DOG - dessen gleichnamige Single-Auskopplung zunächst mal den Titel - SON OF A BITCH -
trug, aber die prüden Amis haben s mal wieder versaut , egal, der Titel wurde in diese Anthology
hier unbeleidigt aufgenommen...

Der Wahnsinnserfolg der zweiten single dieses Albums - LOVE HURTS - hat als DIE - Liebeskummer-ballade
seit Jahrzehnten nichts an Faszination eingebüsst und die Teenager weinen sich auch heute noch dabei
die Seele aus dem Leib und viele kennen das Stück nur aus dem Radio und wissen nicht von wem es stammt,
und wissen vielleicht auch nicht, dass Nazareth bis heute gute Alben rausbringen und auf Tour gehen.

Für solche Neufans eignet sich die diese CD als super Wegweiser durch Nazareth s -walk of fame - ALLERBESTENS,
denn man findet natürlich auch - DREAM ON -, der Schmachtfetzen schlechthin , der seit den Siebzigern
das Verliebtsein noch träumerischer erscheinen lässt...

Apropos Siebziger : Nachdem der glam-rock-hype mit bands wie - T-REX -, - THE SWEET -, und -SLADE- die
weniger stylish gepflegten wilden Nietenmänner make-up-mässig in die sleazigen Hinterhöfe abdrängte,
passten sich auch Nazareth ein wenig an und griffen schon mal zum Lausrechen...

Und brachten 1976 das Album - CLOSE ENOUGH FOR ROCK N ROLL - heraus, dessen Riesentitel - TELEGRAM-
mein persönliches highlight von Nazareth ist.
Hier drauf in voller Länge von über 7 Minuten, mit einem mega-heissen sound und szenekritischem Text,
in dem McCafferty mit dem angeblich so tollen - to be a rockstar-Dasein- aufräumt und die Schattenseiten
davon besingt...
Erwähnenswert ist auf alle Fälle noch das Teil - PIECE OF MY HEART -, ein Stück, das immer wieder
gecovert wurde , das es unter die besten songs EVER in der Rolling Stone Liste geschafft hat.
In s Leben gerufen vom songwriter-duo Jerry Ragovoy und Bert Berns, performed by Erma Franklin, Dusty Springfield,
Janis Joplin, Sammy Hagar, Melissa Etheridge und Faith Hill ( und wahrscheinlich noch von some more...)
(mir persönlich gefällt es am Besten von Sammy Hagar, aber die lässige Version mit Dan McCafferty s - Lucky-
Strike-Stimme hat was, toll, dass sie hier mit drauf ist...)

Also diese Anthology beinhaltet wirklich das Wichtigste, das Nazareth bis 2008 rausgebracht haben.
Gespielt - ob im Radio, oder in den immer weniger werdenden Pubs um die Ecke , sind es hauptsächlich
Titel wie

RAZAMANAZ- BAD BAD BOY- BROKEN DOWN ANGEL- WOKE UP THIS MORNING (blues, baby, blues ) - TURN ON YOUR RECEIVER-
THIS FLIGHT TONIGHT - LOVE HURTS- HOLY ROLLER - TELEGRAM- COCAIN ( hier in dieser live-Version stehlen
sie dem J J Cale den Spiegel weg ) - DREAM ON - RUBY TUESDAY - ( Keith Richard s Ikone ) - STEAMROLLER-
usw..

die alle Neueinsteiger dazu animieren dürften, sich noch einige Alben der rockin scotsmen anzuschaffen,
aber auch um Fan-Dinos einen geilen look-back der Vorreiter des sleaze-rock und heavy metal zu gönnen...

Fünf bestens eingeschenkte single-malts für diese Cd, die Braveheart und Consorten als Schlachtensound
gebrauchen hätten können...

IT S BOOGIE-TIME FOR EVERYONE !!!
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am 19. Oktober 2011
Auch von Nazareth gibt es ja doch etliche "Best Of" und andere Zusammenstellungen. Keine ist durchgängig gut, vollständig schon gleich gar nicht.
Warum werden diese Zusammenstellungen gemacht? Heute wohl eher, um eine nicht mehr aktuelle Gruppe wieder einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, oder die Personen anzusprechen, die meinen, ein Querschnitt des Schaffens reicht aus. In diese Kategorie fällt auch The Anthology.
Wie bei der aktuellen NazBox ist Cd1 gleich mal die Beste und bekommt trotz des Fehlens einiger, wie ich meine, wichtiger Titel 5 Punkte! Morning Dew und Dear John sollten schon mit drauf sein, ebenso Witchdoctor Woman, Silver Dollar Forger, Changin' Times, Beggar's Day, Vancouver Shakedown und Somebody To Roll, um nur noch einige der Klassiker zu nennen. Expect No Mercy und No Mean City sind dann aber gut vertreten.
Ab hier beginnen dann aber leider die viel zu vielen Kuschelrock Lala-Liedchen. Deshalb gibt es für CD2 nur noch 2,5 Punkte. Die 80er waren zwar "auch so", Nazareth konnte sich aber, anders als diverse andere Gruppen ihrer Zeit, nicht mehr von diesem Image befreien. Wie ein anderer Rezensent schon geschrieben hat: Für die Rocker zu weichgespült, für die anderen stellenweise immer noch zu hart.
Die einzig wirklich sinnvolle Zusammenstellung ist für mich immer noch deren damals erste: Greatest Hits. Die machte wirklich Sinn. Hatte man doch auf einer Platte die zum damaligen Zeitpunkt wirklich größten Hits auf einer LP, inklusive vieler 7"-Singles. Allzu viele sind seit damals leider nicht mehr dazugekommen.
Als Empfehlung für Einsteiger und Fans würde ich deshalb zur ersten CD-Version oder zur aktuellen remasterten Version von Greatest Hits raten, denn da sind alle Titel der Original LP drauf + ein paar neuere Hits. Hier stimmt einfach die Mischung!
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am 25. Februar 2013
das Geld hätte ich besser in eine CD angelegt, da die Übertragung irgendwie nicht funktioniert hat, warum auch immer, Das Geld ist weg und die Musik habe ich auch nicht. Ich bin enttäuscht und sauer, nie mehr!
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am 29. Januar 2010
Endlich mal eine Nazareth Best of mit m.E. allen Hits!!!
Jaja ich weiss, dem einen oder anderen fehlt wieder was, ist halt Geschmackssache!

Aber eines ist sicher
Das ist die BESTE Zusammenstellungen von Nazareth bis zum heutigen Zeitpunkt.
PUNKT !

Super Sache !!!
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am 31. Mai 2010
Also die erste LP zu ignorieren, geht mal gar nicht. Auch vermisse ich noch SHAPE OF THINGS und PLEASE DON'T JUDAS ME.
Na ja, wer schreibt sind alle Hits drauf, ist eben kein Hard Rocker.
Umfang ist natürlich OK, für mich aber nicht durch zu hören.
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