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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
47
3,8 von 5 Sternen
So ist Paris
Format: DVD|Ändern
Preis:6,29 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. September 2017
Sehr französisch und damit sehr schön. Melancholisch, nachdenklich und trotzdem sprüht der Film Lebensfreude aus. Ausgezeichnete Darsteller machen den Film perfekt.
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am 14. April 2017
Ich liebe französische Filme und habe mir wirklich viel von dem Film versprochen. Allerdings führt jede Person so ein seltsames und abstruses Leben, dass der Film nicht ansatzweise das Lebensgefühl in Paris widerspiegelt.
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am 15. Juli 2016
Selten so einen langweiligen französischen Film gesehen. Der Film ist eher vertstörend. Mit den klassischen Komödien und Liebesgeschichten aus Frankreich nicht zu vergleichen. Fazit: Kann man sich sparen.
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am 31. Dezember 2015
Untertitel "So ist die Liebe, so ist das Leben".... in diesem Fall ernüchternd und vielleicht ist das Leben so, mag sein - nicht nur in Paris, sondern auch in jeder anderen (Groß-)Stadt. Aber warum muss man darüber einen Film machen???
Ich hatte mir aufgrund er Beschreibung "... mit französischem Esprit" und "Liebeskomödie" und dem Hinweis auf "die Stadt der Liebe" einen irgendwie "mitreißenden" Film erwartet, der mich zum Träumen bringt, mein Herz erreicht ... nichts davon ist eingetroffen, der Film lässt einen/mich ernüchtert und leer zurück. Das einzige sind teilweise ganz schöne Bilder von Paris ... das "rettet" den Film aber auch nicht!
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am 24. Mai 2009
Episodenfilme, bzw. Filme die eigentlich ein ganzes Thema zeigen, aber einzelne Ausschnitte und Personen genauer beleuchten, haben immer etwas besonderes. Das ist für mich dann wie ein Film im Film im Film. Faszinierend finde ich daran auch, wie die Beziehungen der Figuren miteinander verstrickt sind. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag. So wie im richtigen Leben.

Die erste vorgestellte (und auch letzte, ohne etwas vorweg zu nehmen) Person in diesem Drama ist der Tänzer Pierre. Er ist auch gleichzeitig die Hauptfigur, auf dessen Leben die Story immer wieder zurückläuft. Pierre erfährt von seinem Arzt, dass er ein schweres Herzleiden hat und so schnell wie möglich ein künstliches Herz bekommen muss. Seine Lebenserwartung ist aber trotz der Operation eher gering. Schwermütig beichtet er sein Schicksal seiner Schwester Elise, einer, mit 3 Kindern und ohne Mann lebenden, Sozialarbeiterin. Nach anfänglicher Trauer & Wut, beschliesst sie ihrem Bruder die Tage bis zur OP besonders angenehm zu gestalten. Vielleicht wäre die allein lebende Melanie von gegenüber ja etwas für Pierre?

Dieser Film besticht hauptsächlich durch seine Normalität. Normale Menschen meistern die großen und kleinen Dinge ihres Alltags. Für den ist das von großer Bedeutung, ein anderer lächelt nur darüber, denn sein Leben scheint viel schwerwiegendere Fragen aufzuwerfen. Und ein Dritter plagt sich mit etwas gänzlich anderem. Genauso wie man es als Zuschauer aus seinem Leben und dem der Mitmenschen kennt. Das gibt dem ganzen Film eine sehr sympathische Note.
Sehr gut gewählt fand ich auch die Auswahl der Darsteller. Kaum einer fällt negativ aus der Rolle. Eher im Gegenteil. Juliette Binoche z.B. (bekannt aus "Chocolat" oder "Der englische Patient"), hat mir richtig gut gefallen. Man nimmt ihr die Rollen irgendwie immer sofort ab.
Einen Stern Abzug würde ich eigentlich geben, da alles insgesamt nicht ganz so packend wie in vergleichbaren Filme dargestellt wird. Der Inhalt und Umfang der Special Edition überzeugt aber völlig und daher gibt es die ganzen, strahlenden Sterne von mir!

Mein Fazit: Ein ruhiger & kraftvoller französischer Film, der zum Denken anregt und eine ganz spezielle Magie durch das scheinbar Banale ausstrahlt.Ansehen!

Inhalt der Special Edition:
> Proben und Interviews (11 minütig)
> Arbeit an der Kulisse
> Dokumentation "Die Entstehung von So ist Paris" (circa 50 Minuten)
> Bonusfilm "Was ihn bewegt" (Laufzeit 51 Minuten)
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 2. November 2008
Wie oft mag Paris schon als Filmkulisse gedient und so selbst schlechten Filmen wenigstens einen Hauch von Mittelmaß verliehen haben?

Nun, dieser Episoden-Film zeigt wunderbare Parisimpressionen - der Bildschirm kann gar nicht groß genug dafür sein - aber Mittelmaß ist er nicht. Er führt uns ins Paris abseits des Weltstadtglamours, in das Leben der Leute, die man seltsamerweise die "Normalbürger" nennt, und lässt uns für eine kleine Weile an ihren Leben, die mehr oder weniger aufeinanderprallen, teilhaben.

Getragen wird der Film von der zauberhaften, ausdruckstarken Juliette Binoche. Elise ist Sozialarbeiterin und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Den Verlust ihrer Illusionen ersetzt das Leben mit fatalistisch-melancholischer Zerbrechlichkeit; Firnis für darunter verborgenem Stahl. Ihr Bruder Pierre (Romain Duris), ein professioneller Tänzer, wartet auf ein Spenderherz und lenkt sich durch das Beobachten des Lebens anderer Menschen ab. Die lebensbedrohliche Situation bringt die beiden Geschwister wieder näher. Elise zieht trotz eigener Probleme mit den Kindern zu ihm, um Stütze zu sein.

Dem feinsinnigen Professor Roland (Fabrice Luchini) rinnt das Leben durch die Finger. Er leidet unter seiner Einsamkeit. All sein Wissen und wissenschaftlicher Erfolg kann sie nicht überdecken. Nicht mehr. Zumal sein jüngerer, bourgeoiser Architekten-Bruder Philippe mit einer noch jüngeren Frau verheiratet ist und Vaterfreuden entgegensieht. Doch auch dieser wird von Albträumen heimgesucht. Als die schöne, lebenshungrige Studentin Laetitia (Mélanie Laurent) beiläufig auf seine blödsinnigen, tollpatschigen Avancen eingeht, gerät der ältliche Professor in einen Strudel von Gefühlen, denen er nicht gewachsen ist.

Die Gefühle des Mannes, der auf dem afrikanischen Kontinent Leib und Leben riskiert, um ins gelobte Land zu kommen, sind von Angst geprägt. Wir ahnen es, auch im schillernden Paris, in der Parallelwelt der Illegalität, wird sie nicht nachlassen. Derweil sucht eine hochnäsige Bäckerin mit veritablen Vorurteilen eine Verkäuferin - und findet sie in einem arabischen Mädchen, das sich wiederum für Pierre interessiert. Und da sind noch die Händler vom Großmarkt Rungis um Jean, Mourad und Franky. Wird die stets in Eile einkaufende Elise die zarten Avancen von Jean irgendwann wahrnehmen? Das Leben kann schnell vorbeisein, die kurze Episode mit der resoluten, zupackenden Gemüseverkäuferin führt uns das drastisch vor Augen.

Elegant nachlässig, ähnlich dem beiläufigen Spiel der weltläufigen Pariserin mit ihrem Chiffonschal, zelebriert der Regisseur Cédric Klapisch mit "So ist Paris" sein Spiel mit Protagonisten, Schauplätzen und Ereignissen. Er lässt Großstadtmenschen aufeinanderprallen oder achtlos aneinander vorbeigehen. "So ist das Leben" scheint er uns zuzurufen, "irgendwie werden wir es schon bewältigen, dieses schöne, verflixte, erbärmliche und kostbare Sein." Und ganz nebenbei setzt auch er, wie schon so viele Regisseure vor ihm, Paris ein liebevolles, filmisches Denkmal. Ein wunderbarer Film über die Brüchigkeit des Lebens, aber auch ein Hoch auf das Leben, die Hoffnung, die Liebe.

Helga Kurz
2. November 2008
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am 4. Oktober 2008
Nachdem ich als großer Paris-Fan Paris je t aime als ziemlichen Fauxpas empfand, war ich ein wenig skeptisch, was den nächsten Film anging, der sich mit der Seine-Metropole im Titel schmückt.

Ich muss sagen, dass ich am Ende doch sehr positiv überrascht war. Der Regisseur versucht hier nämlich nicht krampfhaft, die Stadt zum Hauptdarsteller werden zu lassen, sondern lässt sie nur eine wunderbare Kulisse für die Handlung bilden. Eine Handlung, die mich sehr anspricht und von den Darstellern glaubhaft in Szene gesetzt wurde. Herzkranke Tänzer, liebeskranke Professoren... der Mix aus Tragik und Komik ohne Übertreibungen stimmt hier einfach.

So ist Paris hat sicher seine Stellen, wo es dann wirklich lang wird. Von daher ist das bereits erwähnte ...weniger wäre mehr gewesen... absolut nicht von der Hand zu weisen. Einige Passagen hätte man sich schlichtweg sparen können. Das trübt meinen durchweg positiven Eindruck aber nicht. Zum ganz großen Film, den man sich immer wieder anschauen möchte, fehlt was. Dennoch ließ mich So ist Paris lächelnd und nachdenklich den Kinosaal verlassen. Die Mischung aus guter Story und guten Darstellern überzeugt mich einfach. In meinen Augen ein sehenswerter Film, nicht nur für Paris-Fans.
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am 11. April 2013
124 Minuten träumen von Paris und Geschichten erleben von einer Sozialarbeiterin,einem Gemüsehändler,einem Uniprofessor,einer Studentin,einer Bäckersfrau, einem Tänzer und einem illegalen Immigranten,die alle auf der Suche nach der anderen Liebeshälfte sind.Und Juliette Binoche zeigt wieder einmal mehr was sie drauf hat,wer selbst schon in Paris war,kann sich hier bestimmt mit einigen Charakteren identifizieren.
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am 22. April 2017
Paris, die Stadt der Liebe, die Stadt der Emotionen: Gemüsehändler auf sentimentalen Abwegen, ein Uniprofessor auf der Jagd nach jungen Frauen, ein Tänzer auf der Suche nach Vollendung, eine Bäckersfrau mit sehr unkonventionellen Arbeitsmethoden, ein illegaler Immigrant, für den Paris die Stadt der Verheißung darstellt. In "So ist Paris" sucht jeder seinen Platz, seine andere (Liebes-) Hälfte, ...
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am 15. Januar 2012
Ein schöner Film in der Art wie "Tatsächlich Liebe" - mehrere Handlungsstränge, die sich berühren, kreuzen, mehr oder weniger miteinander zu tun haben, gut gemacht, gut gespielt (sympathisch: Juliette Binoche als Elise). Der Titel ist zwar mal wieder irreführend. Es spielt zwar alles in Paris, aber es könnte genauso gut in jeder anderen Stadt spielen. Es geht auch gar nicht um Paris, es ist nur die Kulisse. Die DVD-Hülle verspricht eine "wunderbar lebensnahe Liebeskomödie mit französischem Esprit". Auch das ist nicht wahr. Okay: es ist lebensnah. Aber es ist wirklich keine Komödie, und was da "französischer Esprit" sein soll, weiß ich nicht. Der Film ist ernst und macht nachdenklich. Die Hauptaussage kommt kurz vor Schluss: Leute, ihr wisst gar nicht, wie gut es euch eigentlich geht. Ihr seht immer nur das Negative und beschwert euch. Warum nehmt ihr nicht mal das Positive im Leben wahr? Carpe Diem - das Leben ist kurz und kann schnell vorbei sein...
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