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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
Kapsbergiana
Format: Audio CD|Ändern

am 28. Mai 2015
Die Gambe ist unverdientermaßen ein wenig bekanntes Instrument. Die Musik von Kapsberg ist ebenso wenig bekannt. Ich mag die Musik sehr, sie versetzt mich in andere Zeiten und Welten.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. Juli 2014
Das Wissen um Musik von Hille Perl mit Lee Santana machte mich neugierig auf diese CD.
Die bisher gekauften waren keine Enttäuschung. So war ich der Annahme und Hoffnung, dass die Hörproben dem Rest entsprechen.
Egebnis: Total!
Was hier Hille Perl, Lee Santana und Steve Player dem Hörer anbieten ist beeindruckend.
Über Kapsberger kann einiges im Internet gelesen werden.
Mir war er bis zur CD unbekannt.
Lee Santana erklärt im Booklet etwas über Kapsberger, über seine Musik und die Stücke, die sie auf der CD spielen.
Auch die Worte von Hille Perl und ihren Bezug zu Kapsberger verdeutlichen die Musik auf der CD.
So wird (für mich) etwas verständlicher, was für ein Komponist Kapsbeger ist.
Schön, dass es Musiker wie Hille Perl, Lee Santana und Steve Player gibt, die dieser Musik Leben einhauchen und sie wieder zum Hören bringen.

Für mich eine Bereicherung.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Oktober 2012
Eine perfekte Umsetzung. Gute Qualität. Gratulation zur Performance. Wundervoll anzuhören, ich bin begeistert. Diese CD kann ich nur empfehlen. Die Interpreten sind super.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Dezember 2009
Nein? Na, dann geht's Ihnen ja wie mir, bevor mir diese CD vorlag. Und wissen Sie was das Schöne daran ist? Sie können nun diese wunderbare Überraschung erleben, ohne spezielle Vorerwartungen eine neue, äußerst faszinierende Welt alter Musik für sich zu entdecken, sich 61 atemraubende Minuten vom virtuosen Spiel Lee Santana's, Hille Perl's und Steve Player's regelrecht berauschen lassen. Am besten gleich über die Kopfhörer der heimischen Stereoanlage, so werden Sie sich von den Künstlern umringt fühlen und Kapsberger's Genie in herrlich ausgewogener Klangqualität und kristallklarem Sound erfahren. Biographische Details aus dem Leben Kapsberger's sind zum Teil widersprüchlich, so geben die einen Quellen an er wäre 1575 in Deutschland gebohren, während die anderen das Jahr auf 1580 in Venedig verlegen. Sicher weiß man jedoch, daß er mit etwa Mitte zwanzig nach Veröffentlichung seines ersten Opus, das ihn bereits als Virtuosen mit erstaunlichen Fähigkeiten auswies, in päpstliche Dienste trat, in Rom bis 1640 tätig war und dort 1650 starb. Bei seinen Zeitgenossen stand er als Komponist in hohem Ansehen und die Nachwelt verdankt ihm erste genaue Hinweise zur Verzierungspraxis und rühmt seine Verdienste bei der Ausbildung eines solistischen Theorbenspiels. Doch was kann ein begeisterter Hörer ohne musiktheoretische Kenntnisse nun über die Musik sagen? Hatten die Otros auf dem Vorgänger "La Hacha" einen spanisch-mexikanischen Fandango zelebriert, steht hier nun das Libro Terzo Kapsberger's für Chitarrone solo (Theorbe) und basso continuo aus dem Jahre 1626 (dem Todesjahr des englischen Kollegen Dowlands) auf dem Programm. Daß dieses Buch Kapsberger's erst in jüngster Zeit der Öffentlichkeit wieder verfügbar gemacht wurde, mag einem Kapsberger-Neuling wie mir erstmal gleichgültig sein, den profunden Kenner wird aber vielleicht der Hinweis auf die vorliegende Gesamteinspielung interessieren. Lee Santana schreibt im Booklet "Wie bei uns üblich, haben wir dieses Material 'los-otrofiziert': teilweise instrumentiert, extrapoliert, erweitert, verimprovisiert. Wir glauben, daß wir damit dem Kapsbergerianischem Ethos gerecht werden." Dementsprechend interpretieren die Otros dieses Oeuvre als Musik für drei Soloinstrumente, wenngleich natürlich Lee Santana's stets beeindruckende Fingerfertigkeit in den meisten Stücken dominiert. Gleich die eröffnende Toccata seconda (die erste ist leider verlorengegangen, doch wird dieser Mangel hier mit einer äußerst virtuos gestalteten Gambensonate nach Antonio Bertali ausgeglichen) vermag mit ihren zweistimmigen Chitarrone/Gitarre-Läufen, von der Gambenstimme geschmeidig umsäumt, zu fesseln. Nun, alle Sätze der Aufnahme zu kommentieren würde zu weit führen, aber lassen Sie mich noch die unfassbare Gagliarda erwähnen: so ein erstaunliches Stück Musik ist mir bislang noch nicht untergekommen. Zunächst erscheint alles in -für die Zeit- gewohnten Bahnen. Äußerst schön, aber nicht aussergewöhnlich, zupfen sich die beiden Chitarronen durch die Melodien und werden vom gezupften Gambenbass begleitet. Doch dann verstummen Bass und zweite Stimme und Lee Santana brilliert in einem -von seltsam wohlklingenden Dissonanzen durchwobenen- Solo, das zumindest mir die Sprache verschlug und mich dazu verleitete, sechs lange Stunden Autobahn auf mich zu nehmen, um dieses Solo live in München erleben zu dürfen. Und ohne der ewigen Diskussion, ob dem Konzert oder der CD der Vorrang einzuräumen ist, neuen Zündstoff liefern zu wollen: den bestechenden CD-Sound (laut Booklet wurde mit einem Minimum an Mikrofonen und ohne Studioabmischung der Originalklang im Raum eingefangen) wird man wohl in den wenigsten Konzertsälen erleben können.

Fazit: eine beeindruckende Aufnahme außergewöhnlich kunstfertiger Musik, keine leichte, gefällige Kost und doch mitreißend und zuweilen träumerisch verspielt. Nach mehr als zwanzig Jahren Musikkonsums aus der Barock-Epoche ohne Frage eine der schönsten (wenn nicht sogar die schönste) Neuentdeckungen für mich.
29 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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