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Kundenrezensionen

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Als ich den Film zuerst im Regal stehen sah, fielen mit direkt zwei Sachen ins Auge: Der Name Quentin Tarantino und das Siegel FSK 18. Mein erster Gedanke war: Eine neue, nichtjugendfreie Version von Tarantinos oscarpremiertem Film?

Aber nein. Das hier ist nicht Tarantinos Film (was amazon ja lobenswerter Weise auch mit dem Zusatz "DAS ORIGINAL" recht deutlich macht), auch wenn etliche Elemente, und die ganze Aufmachung des Covers, an Tarantinos blu-ray erinnern. Es handelt sich um Castellaris Film aus dem Jahre 1978 - der damals in Deutschland übrigens noch "Ein Haufen verwegener Hunde" hieß und mit Tarantinos Werk kaum etwas gemein hat.

Tarantino erklärte zu seinem Film, dass er - neben ein paar grundlegender Ideen - unbedingt den internationalen Titel von Castellari übernehmen wollte. (In den USA lief der Film unter mehreren Titeln - unter anderem auch unter Deadly Mission".) Warum Castellaris Film jetzt aber derart mit Tarantino vermarktet wird, ist schon ein bisschen frech. Da wird definitiv mit einer falschen Erwartungshaltung von vielen Tarantino-Fans gespielt!

Zum Film selbst:
Warum dieser Film heute noch das Siegel FSK18 trägt, ist mir ein Rätsel. Vermutlich wollten sie den Kosten einer Neubewertung durch die FSK entgehen.

Damals lief der Film in Deutschland nur gekürzt. Er war satte 23 Minuten kürzer als das Original! Auf der Blu-Ray ist jedoch nur eine Schnittfassung enthalten. Die ungekürzte. Das hat allerdings den Effekt, dass bei der deutschen Version die Sprache in einigen Szenen auf das Original (italienisch) springt (mit deutschen Untertiteln). Auch Französisch ist zu hören, wobei mir nicht ganz klar ist, warum. Und natürlich gibt es Szenen, in denen die Originalstimmen der italienischen Besetzung zu hören ist, die in gebrochenem Deutsch mit deutschen Soldaten reden. Sehr wirr das Ganze... Da wäre eine zweite Schnittfassung meiner Meinung nach angebracht gewesen. Wer der Verwirrung durch Sprach-Wechsel vorbeugen will, dem bleibt nur, den Film komplett im Original mit Untertiteln zu sehen. Es ist übrigens auch eine englische Fassung enthalten.

Die Story konnte mich nicht überzeugen. Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass der Film mit seinen 33 Jahren heute etwas überholt ist. Filmtechnisch, tricktechnisch, aber auch storytechnisch. Was damals noch als provozierend gedacht war, gilt heute in Filmen eher als harmlos. Der Humor zündet auch nicht mehr immer. Und vergleicht man die Charaktere mit denen aus Tarantinos Werk, dann ist schnell klar: Tarantino hat viel mehr an seinen Figuren geschliffen, ihnen mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit verliehen. Aber auch wenn Castellaris Film kein zeitloser Klassiker sein mag, heißt das nicht, dass er "schlecht" wäre. Man kann ihn durchaus anschauen, aber ich halte ihn für keinen Film, den man (auch als Tarantino-Fan) unbedingt gesehen haben muss.

Sehr gute Noten bekommt die blu-ray allerdings in Sachen Bildqualität. Respekt.

Auch beim Bonusmaterial hat man sich richtig ins Zeug geworfen. Ein 37-minütiges Gespräch zwischen Castellari und Tarantino (wobei Tarantino hier sicher auch zum Teil eine Vermarktungsstrategie ist) und ein neues, 47-minütiges Making-Of.

Wem Tarantinos Inglorious Basterds gefallen hat, dem muss nicht zwangsläufig auch dieser Film gefallen. Wer sehen will, wo Tarantinos filmische Wurzeln liegen, der kann sich den Film durchaus anschauen. Man sollte sich nur klar darüber sein, dass dieser Film nicht viel mit Tarantinos Film zu tun hat.
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am 10. Juli 2011
Dieser Film gab in Stil und Namen einige Inspiration für Tarantinos fast gleich lautenden Film.
Tarantino huldigte mit den BastErds dem Verbrecher-auf-Geheimmission-Film, dessen berühmtester klassischer Vertreter wohl "Das dreckige Dutzend" ist.
Der rezensierte Film ordnet sich ebenfalls in dieses Genre ein und gilt als unterhaltsamer und spaßiger Film durch, sofern man dem italienischen Schundkino etwas abgewinnen kann. Natürlich geht es hier weder realistisch, noch logisch oder gar ernst zu, doch wer all dies erwartet, hat sich in meinen Augen bereits durch Unwissenheit qualifiziert.
Was bleibt ist ein Film, der im typischen Stil seiner Zeit Nacktheit, Kuriositäten, Action und Stereotypen zur reinen Unterhaltung des Publikums einsetzt.
Inhaltlich darf man einen Trupp amerikanischer Chaoten-GIs erwarten, die sich im Kriegsgewirr mit allerlei Irrungen und Pseudo-Nazis herumschlagen müssen, um einen mit Geheimlaboren vollgepackten Zug in die Luft zu sprengen.

Da solche Filme früher in Deutschland von den Behörden regelrecht zerhackt wurden, ist auch dieses Werk ziemlich verstümmelt. Sprachen und Bildquellen wechseln wild durcheinander, was für DVD-Erscheinungen von Filmen dieser Zeit allerdings typisch ist.
Sofern man sich an simpler Action erfreuen kann und gerne abseits Hollywoods unterwegs ist, kann man an diesen Film seinen Spaß haben.
Wer allerdings nur wegen Inglorious BastErds Interesse an Inglorious BastArds hat, sollte sich vor dem Kauf mit seinen Erwartungen auseinandersetzen.

Verwandte Filme:
Stoßtrupp Gold, Agenten sterben einsam, diverse Italo-Schlachtplatten
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am 31. März 2011
Ich bin ein Freund der Trashperlen aus den 70/80ern. Natürlich nur, wenn sie nicht zu teuer zu erstehen sind. Diesen Film bekam ich günstig und er machte mich neugierig - zumal mich das Making Of sehr interessierte und Castellari mir als Regisseur nicht unbekannt war. Erwartet habe ich nichts, gesehen habe ich einen Film, der trotz des Alters und der typisch trashigen Inszenierung großen Unterhaltungswert hatte: Von der ersten bis zur letzten Minute gab es Action, Entertainment und einige krude Einfälle. Sogar völlig sinnfrei wurden barbusige Damen präsentiert. Das Budget war minimal, doch Castellari (stets der routinierter Regisseur) schöpft das Beste daraus ab. Ein temporeicher Actionfilm, der natürlich ein Kind seiner Zeit ist, aber dennoch bis heute nichts von seinem grundsoliden Charme verloren hat. Da verzeiht man mit lachendem Auge, das die Fahrzeuge der Deutschen Wehrmacht das Steuer auf der rechten Seite haben. Für Cineasten spannend: Dieser Film benutzt in einige Sequenzen, und das war für die damalige Zeit völlig untypisch, eine Steadycam (ein Schwebesystem für die Kamera). Der Film ist nicht blutig, auch wenn es einige Tote gibt. Es ist ein überraschend unterhaltsamer Actionfilm, der sich keine nennenswerten Schwächen erlaubt. Für den italienischen Film der damaligen Zeit ist das schon echte Seltenheit.
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am 10. Februar 2016
Ich hab den Film damals gesehen weil ich gehört habe das es das Original von Tarantinos Film ist.
Es ist ein alter Kriegsfilm der sich aber durch skurile und lustige Szenen aus der Menge heraus hebt. Ich konnte nach dem Film sehr gut verstehen warum Tarantino ihn gut findet. Er hat durchaus dramatische Momente wie in einem Kriegsfilm aber gleichzeitig (Achtung Spoiler) Szenen wie bei einer Verfolgungsjagd auf einem Motorrad in den Tank geschossen wird und das Loch ein mit einem Kaugummi zugeklebt wird. Ich finde allerdings das Neue Cover schrecklich und würde die Alte DVD kaufen mit dem klassischem Cover !
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am 19. Dezember 2011
Fünf schräge Typen auf einer Mission, der Krieg als großer Abenteuerspielplatz für Männer: Wer eine ernste Auseinandersetzung mit dem Thema sucht, sollte von Inglorious Bastards" Abstand nehmen. Regisseur Enzo G. Castellari erzählt die einfach gestrickte Handlung des Films mit dem Hauptaugenmerk auf der Action, will heißen: Wildes Geballer, starke Stunts und einige ziemlich beeindruckende Zeitlupensequenzen geben dem Exploitation-Kracher von Anfang bis Ende genug Schmackes. Die klamaukigen Gags zwischendurch sind vermutlich Geschmackssache, sie lockern aber zweifelsohne die Stimmung auf. Sogar an die nackten Frauen, elementarer Bestandteil dieser Art von Film, hat Castellari gedacht - und zwar in einer besonders bizarren, inhaltlich völlig ohne Bezug oder Belang stehenden Badeszene, in der sich allerlei blonde, deutsche Damen im kühlen Wasser eines Flusses erfrischen. Ganz klar: Zur Entstehungszeit war Inglorious Bastards" ein Film für das männliche, auf Spannung und Explosionen wartende Zielpublikum, heute ist der Streifen für Genrefreunde, Trashfans und Cineasten gleichermaßen eine skurrile Fundgrube cooler Momente. Kein Wunder, dass Tarantino sich davon zu einem neuen Werk inspirieren ließ.

Die DVD von Koch Media wird dem Klassikerstatus des Films mit einer hervorragend restaurierten Filmfassung und zwei ausführlichen Specials, einem Gespräch zwischen Tarantino und Castellari und einem etwas geschwätzigen, aber sehr informativen Making-of, vollauf gerecht. Einzig ein Wendecover hätte man sich gewünscht, um die unschöne FSK-Kennzeichnung zumindest im heimischen DVD-Schrank in die Verbannung schicken zu können.

Fazit: Kultig-abgefahrenes Kriegsmovie mit reichlich Action statt Hirn.
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am 14. Oktober 2010
Also ich kann die schlechte Kritik NICHT verstehen!
Als Tarantinofan sollte man diesen Film doch lieben, weil
das ist der Ursprung bzw diese Filme sind der Ursprung von Tarantinos Filmen.
Es ist sicherlich Trash pur, aber das ist auch gut so!

4 Punkte hat er meiner Meinung nach verdient. Ich dachte der Film wär
noch ein wenig abgedrehter und da war ich ein wenig enttäuscht.
Trotzdem guter Film! 4/5 Punkte!
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am 5. Juni 2015
Leider muss ich 5 Sterne für meine eigene Dummheit geben. Hierbei handelt es sich nicht um den Kinofilm von Tarrantino mit Schweiger, Brad Pit und so. Dies ist irgend so ne TELE 5 nachverfilmung.

Naja. werde ihc mir mal im vollrausch angucken. :-)
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am 16. Mai 2013
ein klasse streifen von Enzo. g. castellari den muss man sehen.tolle schauspieler,kulissen und gut inszenierter film ,das orginal und einfach nur gut
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am 27. Februar 2010
Ich kann nicht verstehen, wie hier von trittbrett-fahrern die rede sein kann. Es ist doch das italienische ORIGINAL, stellenweise sogar nur mit deutschem untertitel. Gerade diese tatsache und die teilweise sehr irritierenden handlungen der schauspieler machen diesen film absolut kultig.

Man muss sich das mal vorstellen - italiener spielen amerikanische soldaten in frankreich ^^

Von mir gibts 4/5, da man doch schon irgendwie die untertitelten szenen hätte nachsynchronisieren können.
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am 29. August 2009
Dieser Film wird zwar im Moment als Original angepriesen von dem nun der ähnlich klingende Kinofilm ein Remake sein soll, dies ist aber mitnichten der Fall.

In weitläufig groben Zügen kann man von einem Original sprechen.
Jedoch ist Tarantinos Version nicht nur in der Schreibweise verschieden sondern auch die Handlung und Tarantinos ganz eigener Stil setzen sich sehr deutlich ab.

Wer dies berücksichtigt kann bei diesem Film zugreifen, sofern er nicht die 1:1 Vorlage zu Tarantinos Kinofilm erwartet.

Weitere Details wie folgt:

FSK: ab 18

Länge: 95 Minuten

Regie: Enzo G. Castellari

Drehbuch: Franco Marotta, Sandro Continenza, Romano Migliorini, Sergio Grieco, Laura Toscano

Musik: Francesco de Masi

Produzent: Roberto Sbarigia

Cast:
Bo Svenson, Peter Hooten, Fred Williamson, Michael Pergolani, Jackie Basehart, Michel Constantin, Debra Berger, Raimund Harmstorf, Ian Bannen, Peter Boom, Manfred Freyberger, Joshua Sinclair, Mike Morris, Donald O'Brien, Bill Vanders, Massimo Vanni, Mauro Vestri

Kurzinhalt:
Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges:
Fünf US-Deserteuren gelingt nach einem Artilleriegefecht die Flucht vor der US-Militärpolizei.
Auf ihrem Weg in die kriegsneutrale Schweiz geraten die Fahnenflüchtigen in die Fänge französischer Partisanen.
Auf deren Befehl soll das Quintett nun den Sprengkopf der deutschen V-2-Rakete entwenden - eine Mission, die einem Todeskommando gleichkommt'

Bildformat: Widescreen 1.85:1 - anamorph

Audio:
Dolby Digital 2.0 (Stereo) Deutsch
Dolby Digital 2.0 (Stereo) Englisch
Dolby Digital 2.0 (Stereo) Italienisch

Untertitel: Deutsch

Bonus:
Booklet
exklusiv produziertes Making of
Interview mit Quentin Tarantino
Original Kinotrailer
Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
Deutsche Fassung teilweise untertitelt
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