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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
106
4,4 von 5 Sternen
Foot of the Mountain
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,69 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


1-10 von 11 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne). Alle 106 Rezensionen anzeigen
am 31. Januar 2014
A-ha – Foot of the Mountain (2009)

Einstieg einer Rezension leicht gemacht: Der Rezensierende greift einfach die Analog-Anspielungen des Vorgängeralbums auf und kehrt sie ins Gegenteil um. So konträr synthetisch eben wie dieses Werk geworden ist und sich somit vor allem als moderne Variante der 80er-Alben präsentieren möchte. Anstatt aber die musikalische Tiefe nordischer Fjorde zu erreichen, plätschert Aha's angebliches letztes Werk nur in seichten Gewässern vor sich hin.

Die ersten Töne erklingen im Lied The Bandstand und man fühlt sich zurück versetzt in eine Zeit wo allzu synthetische Klänge noch cool zu sein schienen, oder zumindest nicht weiter auffielen. Heutzutage kann das auch noch klappen, wenn die Synthies eine gewisse Prägnanz haben, die Drum-Computer rhythmisch ausgefeilt sind und die Basslinie sich ins Ohr des Hörers frisst. Nach solchen Dingen kann man aber hier vergeblich suchen, womit die allzu gewollt klingende, retro-elektronische Aufmachung eben auch nur gewollt klingt. Ein Glück, dass Aha noch andere Stärken haben und so wird eine schmeichelnd, sanfte Melodie gerade im Refrain von Morten Harkets immer noch jungbrunnenartigen Stimme getragen, während hintergründige Streicher in Klangteppichen die allzu sehr vermisste nordische Melancholie hervorzaubern. Der Groove wird gegen Ende auch noch mal mit einigen elektronischen Samples verfeinert und zusammenfassend lässt sich sagen: Der Opener hat zwar keinen Innovationspreis verdient, die musikalische Rückentwicklung ist etwas verstörend (hatte doch gerade Analogue einige schön organische Passagen, die man nun vollständig unterschlägt), aber allgemein geht das noch in Ordnung, eben weil die Komposition passabel ist.

Tja, denkste. Schon der nächste Titel Riding the Crest orientiert sich furchtbar stark an klebrigen Synthie-Gute-Laune-Poppern a la Touchy und wirft eine käsige, synthetische Melodie nach der anderen in den Songpool. Da kann auch Mortens Stimme nichts mehr retten, gerade wenn der Grund-Beat so nervig klatsch-auffordernd wirkt. Da freut sich das deutsche Publikum.
Ach, Morten. Was haben sich deine Bandkumpanen Paul und Mags nur alles an komischen Melodien ausgedacht? Ziellos rumeiernd schicken sie dich durch What there is, vergessen in Real Meaning jegliche Ästhetik (während im Hintergrund scheinbar ein alter Atari-Computer dudelt) und vergessen ihre sonst so elegante Melodieführung, die Hörerohren damals wirklich fesseln konnte. Hier freut sich der Hörer zwar über schöne Harmonien und wird dank der an sich guten und wunderbar klaren Produktion auch nie verschreckt, mag sich möglicherweise geborgen fühlen, wird aber nie spannend unterhalten. Nothing is keeping you here.. Genau! (Man könnte ja auch mal die Frage stellen, wo eigentlich Paul und seine Gitarre sind. Der arme Kerl wurde stets in den hintergründigsten Hintergrund gemischt)

Erwähnenswert ist da das bessere, weil unkonforme Mother Nature goes to Heaven und in negativer Weise Start the Simulator, was aus dem sonst gerade passablen Rahmen völlig rausfällt und fast den dritten Stern gekostet hätte. Uninspiriert, unangespornt und uninteressant würgt sich Morten hier durch einen ziellosen Song, dessen altbackene, dumpfe Produktion (Mono? Warum?) nervt.

Okay, widmen wir uns letztendlich noch den Singles. Foot of the Mountain mag auf den ersten Blick nicht sonderlich interessant sein, wirft es doch mit den üblichen Klischees um sich. Hier eine sich ständig wiederholende Keyboardmelodie, da ein hochschaukelnder, melodiöser Refrain samt Standardharmonik. Bei näherer Betrachtung wird aber dieses wunderbar sanfte, leicht träumerisch emotionale, nordische Ambiente enthüllt, für das Aha so bekannt geworden ist. Schön! Das herausragendste Lied ist aber Shadowside. Nicht nur weil es auch textlich traurig schön ist, sondern weil es mit seiner schmachtend traurigen Melodie den Hörer fesseln kann und zudem ergreifend genial mit einem wohl durchdachten Streicherarrangement ausklingt.

Fazit: Der Versuch das (synthetische) Debut zu kopieren scheitert mangels hochwertigen Songs.
Wertung: ***
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am 16. Juli 2009
..."Bandstand", "Foot of the Montain", "Shadowside" und "Nothing is keeping you here" sind meine Highlights auf dem Album, der Rest geriet doch etwas nach meinem Geschmack zu einförmig und zu einheitlich, wenn ich es mit den kraftvollen Alben "Scoundrel Days", "Minor Earth-Major Sky" oder "Memorial Beach" vergleiche.
Generell habe ich den Eindruck, dass die letzten Alben der 80er Größen wie U2, Depeche Mode, DuranDuran, etc. nicht mehr die ganz großen Würfe sind, aber vielleicht wird man auch einfach mit dem Alter sentimentaler und verklärt die frühen Werke... ;-)
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am 14. Juni 2009
...dachten sich wohl a-ha. Und das beginnt mit der Spielzeit von 10 Songs in 40 Minuten. Das ist 80er Jahre Niveau, als die CD noch in Kinderschuhen steckte und die Vinyl-LP nicht mehr Kapazität hergab. Aber zur Musik: Die vorab-Single verspricht viel. A-ha at it's best. Und so beginnt auch die CD mit Bandstand und Riding the Crest mit 2 genialen Songs. Jedoch keine Experimente mehr, wie auf 'Lifelines', und auch leider keine "handgemachten" drums oder Gitarren, sondern wieder mehr Elektronik. Ab der Hälfte der CD schleichen sich dann aber doch ein paar Durchhänger ein. Real Meaning und Shadowside langweilen und auch der letzte song Start the Simulator ist kein würdiger Abschluß für die Scheibe. Fazit: zu kurz und nicht durchweg unterhaltsam. Fans werden's trotzdem lieben und selbst ich, der a-ha einfach nur mag, hört's ganz gerne.

p.s. kleiner Nachtrag nach dem 5. Hördurchgang: Die CD ist gewachsen und Shadowside zur wunderschönen Ballade mutiert. Mit Start the Simulator kann ich immer noch nichts anfangen. 3 Sterne mit starker Tendenz zum 4.
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am 17. Januar 2010
Es sind ein paar klasse Lieder dabei, aber auch ein paar, die eher eintönig anmuten. In Summe ist das Album seinen Preis wert.
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am 9. Juni 2009
a-ha glänzten schon immer durch eine unglaubliche Vielseitigkeit, welches ihnen nicht immer zum eigenen Vorteil gereicht hat. Von den Klängen ihres Debütalbums ist beim vierten Album "East of the sun..." kaum noch etwas und beim fünften Album "Memorial Beach" gar nichts mehr zu hören. Dafür wieder viel in ihrem neuen Album, welches sich fast wie ein sanftes, altersmildes "Hunting high and low"-Album anhört. Aber eben nur fast. Denn die entfaltende Wucht des Titeltracks auf dem Debüt oder von Songs wie "The sun always shines on TV" entdeckt der Hörer 2009 vielleicht noch ein wenig auf der Vorabsingle "Foot of the mountain", dem Opener "The Bandstand" und bei "Mother nature goes to heaven". Alle anderen Songs plätschern - durchaus angenehm - vor sich hin. Wer wie viele Kritiker "Memorial Beach" als das beste a-ha Album einschätzt, wird beim neuen Album um eine Enttäuschung nicht herum kommen. Darf aber hoffen: Beim nächsten Album klingen a-ha sicher wieder ganz anders.
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am 15. Juni 2009
Ja, ja, hört sich an "wie vor 25 Jahren"... nur leider nicht so dynamisch und energisch. Sicherlich: Die ersten 3 Songs sind etwas poppiger als der Rest, aber der Rest ist so wie gehabt "wie vor 5 Jahren". Natürlich bedeutet das nicht, dass das Album schlecht sein. Aber von allzu hohen Erwartungen würde ich warnen. Insgesamt ist das Album eher ruhig und mußevoll. Wer Lifelines mochte, wird auch dieses Album mögen. Wobei es auf Lifelines einige Songs gab (z.B. You wanted more), die deutlich schwungvoller waren...

Insgesamt bietet "Foot of the Mountain" 10 nette Popsongs, die niemandem weh tun, aber auch nicht 100%ig begeistern. Eine garantierte weitere Top-10-Nummer sucht man vergebens. Und Lied Nummer 2 erinnert doch sehr stark an Langnese-Werbung... oder irre ich mich da?

Ich bin nur deshalb etwas enttäuscht, weil ich mir aufgrund der zahlreichen euphorisierten Kritiken etwas anderes vorgestellt hatte... sowas dynamisch-poppiges wie "Send me an Angel" (Track 2 von letzten Morten Harket Album)in Album-Form. Aber leider gibt es auf "Foot" keinen einigen Song von Morten... bzw. von dieser Dynamik. Nun ja, wem's gefällt. Ich bin trotzdem weiterhin a-ha Fan!
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am 19. Juni 2009
Ich war schon gespannt aufs neue Album von ihnen und habe wegen Magne's guten Alben und auch Analogue die Erwartungen höher geschraubt - und nun das: wie bei Minor Earth Major Sky macht die Produktion viel zunichte. Dabei haben a-ha selber in ihrer Biographie "The Swing Of Things" mehrmals die Arbeit der Produzenten kritisiert.
"I think, MEMS had a lot going for itself, even if it was derailed by German produktion...."
"...The bad news was that the record company ... got a German producer to remix it."
"...'I Won't Forget Her' ... was meant to be a blues piece, but endet up as German oom-pah-pah..." (P. Waaktaar-Savoy)
"...They did a very good job on 'Summer Moved On', but on the rest of the disc, they were working with a band that couldn't agree about anything at all..." (Magne F)
Über Geschmack kann man nicht streiten, aber ich bin da ganz ihrer Meinung und muss auch sagen, dass ich die Alben "East Of The Sun" und "Memorial Beach" am besten finde. Deshalb verstehe ich nicht, warum schon wieder dieser Roland Spremberg dabei ist. Wie schon öfter in der Vergangenheit haben sich a-ha durch unpassende Produktion weit unter ihrem Preis verkauft. Dazu kommt noch, dass Morten immer sülziger singt - wo ist die Kratzigkeit von "East OF The Sun"? Nicht falsch verstehen, aber seine Stimme entspricht nun dem Klischee eines sanften Frauenverstehers - wenn ihr versteht, was ich meine. Wo ist der Biss von "Scoundrel Days"?!?
Ich werde mich sicherlich noch einhören müssen - über die Songs kann ich noch nicht so viel sagen, bin aber schon alleine wegen der Modern-Talking-mässigen Produktion enttäuscht. Wenn schon elektronischer, dann bitte mit Produzenten, die sich da auskennen und nicht einfach billigen Plastik-Müll veröffentlichen. Die 80er sind (gottseidank) vorbei, weshalb sich a-ha nun zu so einem Sound enttschlossen haben, ist mir unverständlich...
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am 10. Februar 2010
Das Album bietet zwei Songs, welche mir gefallen. Die restlichen Titel kann man sich anhören, man muss aber nicht gleich das ganze Album kaufen.
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am 4. August 2009
Naja, als alter A-ha Fan muß man die einfach haben. Obwohl wie schon geschrieben, bis auf Foot of the mountain und vielleicht noch ein Lied, sind da jetzt nicht wirklich Knüller drauf. Im Gegenteil diese CD macht irgendwie traurig.
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am 29. Juli 2009
Kann man einem Künstler vorwerfen, einen durchgängigen Sound auf einem Album zu haben? Grundsätzlich nicht - sonst müsste man ja sämtlichen Rockbands, die mit Drums, Bass und Gitarre auskommen, verdammen! Im Falle von A-ha, die mich beim letzten Album "Analogue" wieder voll überzeugten, aber zumindest teilweise schon!
Zu kantenlos, zu wenig überraschend werden die Songs runtergespielt, ohne dass wirklich Eindrücke zurückbleiben. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie das Titelstück (als bester Vertreter des Einheitssounds) und Shadowside (der Höhepunkt)! Insgesamt zuviel Fahrstuhlmusik und zuwenig Abwechslung! Da aber Fahrstuhlmusik von A-ha immer noch gut klingt, gibt's trotzdem 3 Sterne!
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