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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
193
4,4 von 5 Sternen
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am 18. August 2013
Ein wunderschöner Film mit einer der passensten Rollen für Johnny Depp (abgesehen von Fluch der Karibik). Ich könnte den Film immer wieder sehen, was für's Herz, sowie auch zum Nachdenken anregend.
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In Abhängigkeit vom Grad der eigenen intellektuellen Verspanntheit wird man diesen Film entweder mögen oder ablehnen. Gezeigt wird uns ein Märchen für Erwachsene, das kein Klischee auslässt. Wer also Märchen nicht mag oder es nicht ausstehen kann, wenn sich alles am Ende zum Guten fügt, der möge sich den Film ersparen. Die anderen werden sich mit ihm wohl fühlen.

Der Wind pfeift kalt durch die Gassen von Lansquenet-sous-Tannes als Vianne und Töchterchen Anouk mit ihren Koffern hier eintreffen und beschließen, dass sie die ehemalige Patisserie kaufen und in eine Chocolaterie umwandeln wollen. Dies aber ist ein Eingriff in die bisherige Lebensweise des Städtchens, das diktatorisch vom Bürgermeister Comte de Reynaud regiert wird. Mitten in der Fastenzeit verteilt Vianne aus einem unerschöpflichen Fundus ihre Süßigkeiten und bringt damit die Mehrheit der blutarmen Gemeinde gegen sich auf.

Doch die süße Sünde hat eine starke Anziehungskraft. Und Zurückhaltung war noch nie eine herausragende Eigenschaft des Menschen. Schokolade steht in diesem entzückenden Film für Lebensfreude und Genuss. Sie siegt über Bevormundung und Einförmigkeit.

Lasse Halström inszenierte dieses Märchen auf sehr konventionelle, aber liebenswerte Art. Von den allesamt hervorragend spielenden Darstellern fasziniert vor allem Juliette Binoche als attraktive Vianne.

Fazit.
Ein wunderschöner Märchenfilm, der auch als solcher klassisch in Szene gesetzt wurde. Sehenswert.

Die DVD ist in Ordnung. Das Bonusprogramm enthält jede Menge Interviews und die Entstehungsgeschichte des Films.
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am 29. Februar 2016
Zwei Sterne erhält von mir nur die charmante Juliette Binoche für ihr zauberhaftes Spiel. Auch Judi Dench ist klasse, wie man sie kennt, allerdings viel zu selten in einer Szene zu sehen. Schön war das kurze Wiedersehen mit Leslie Caron. Alfred Molina, ein britischer Schauspieler mit spanisch-italienischen Wurzeln, hat seine Rolle als bigotter Adeliger und Dorfschulze grausam überzogen und eine Schmierenkomödie sondergleichen abgeliefert. Französisch ist außer Binoche so gut wie nichts an dem Film. Eine britisch-amerikanische Coproduktion mit einem schwedischen Regisseur, die sich Bigotterie und Spießigkeit auf dem Lande vornehmen - ausgerechnet im sinnenfrohen Südwesten der Grande Nation, wo die Kirche seit den Tagen der Revolution wie der Adel kaum mehr eine Rolle spielt und die Trennung von Kirche und Staat Gesetz ist. Im spießigen England der 50er Jahre und ihm Hinterwald der USA mag es so zugegangen sein oder im deutschen Sauerland - aber doch nicht in Frankreich! Dort kam der Film trotz der dort vergötterten Binoche überhaupt nicht gut an. Dafür regnete es Oscar-Nominierungen, was bezeichnend ist. Den alten Piraten Depp als flotten Gitane empfand ich jetzt auch nicht so als die Idealbesetzung. Er spielte unsagbar steif und hölzern.

Problematisch fand ich, dass der übermäßige Verzehr von Schokolade als Allheilmittel gegen Frust jeder Art und als Glücksdroge präsentiert wurde. Dass dadurch Übergewicht und Diabetes entstehen können, sollte man nicht vergessen. Irgendwie ein eigenartiger Film, der französisches Savoir Vivre schmerzlich vermissen ließ.
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HALL OF FAMEam 4. Oktober 2003
Chocolat fiel mir eher zufällig in die Hände und wurde - so muss ich leider zugeben - zuerst auch nur widerwillig von mir angesehen. Allerdings nur solange, bis die ersten dreißig Sekunden vergangen waren, danach war mir schon klar, dass dies mit Sicherheit einer meiner Lieblingsfilme werden würde. Warum? Weil Lasse Halström Regie geführt hat und der ist (zumindest bei mir) bekannt dafür, starke Charaktere und wirklich intelligente Geschichten in seine Filme zu verpacken.
Falls Sie sich jetzt die Frage stellen, welche Handlung ein Film haben kann, der nur "Schokolade" heißt, kann ich Ihnen leicht weiterhelfen. Die Schokolade mag ja der Hauptcharakter dieses Meisterwerks sein, weil sich einfach alles um die kleine Chocolaterie dreht, die in einem kleinen konservativen Dorf geöffnet wird. Doch die bewegenden Geschichten in dieser Geschichte spielen sich rund herum ab. Langsam, ganz langsam, verändert sich das Dorf, wird dank Vianne Rocher (der Besitzerin der Chocolaterie) zu einem besseren Ort - oder zumindest wird dies versucht.
Die Besetzung dieses Filmes ist schlicht und einfach brilliant. Juliette Binoche ist eine umwerfende Vianne, gleichzeitig stark und doch voller Emotionen. Auch Lasse Halströms Frau spielt eine große Rolle und dies mit so viel Leidenschaft, dass man ihm Recht geben kann, wenn er sagt: "My wife did a wonderful job, if you ask me!" Und dass Johnny Depp nicht nur gut aussieht, sollte ohnehin bekannt sein. Jede seiner Rollen enthält eine eigene Tiefe, die den Zuseher in seinen Bann zieht.
Chocolat ist mit Sicherheit einer der besten Filme überhaupt - wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte Sich auch "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa" ansehen!!!
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am 24. November 2001
Man nehme: 1 gute Geschichte (ruhig auf einem Buch basierend), 1 guten Drehbuchautor (ganz wichtig für sinnvolle Dialoge), 1 sensiblen Regiesseur (der schon mit anderen Buchverfilmungen überzeugt hat), min. 6 sehr gute Schauspieler (aber keine Möchte-gern-Stars aus Hollywood), mische das ganze mit einer wunderbaren Kullisse und würze es mit einer romantischen Filmmusik...Voilà! Fertig ist ein Fest für die Sinne! Leider ist die Portion (DVD-Ausstattung) etwas dürftig, deshalb ein Stern Abzug. Der Film selbst ist für alle bekömmlich, besonders für Liebhaber der europäischen Filmküche!
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Frankreich in den 1950er Jahren: Die Französin Vianne zieht mit ihrer Tochter Anouk von Ort zu Ort und landet letztendlich in einem ruhigen und strengen Dorf. Die Einwohner missachten sie und lehnen ihre Künste bezüglich ihrer neu eröffneten Chocolaterie voll und ganz ab. Die einzigen, die noch zu ihr zu halten scheinen sind ihre Vermieterin Armande und die von ihrem Mann misshandelte Josephine. Der Bürgermeister versucht durch Kirchenpredigten die Menschen von Viannes Geschäft fernzuhalten lehrt sie der süßen Versuchung widerstehen. Als Vianne sich jedoch in den Zigeuner Roux (Johnny Depp) verliebt, wird mit der Zeit alles allmählich besser und die Dorfgemeinschaft fasst Vertrauen zu ihr...

"Chocolat" ist eine liebevoll gestaltete Tragikomödie, die im wahrsten Sinne des Wortes durch ihre süßen Versuchungen zu bestechen sucht. Man spürt förmlich den Duft von Schokolade in der Luft, man schmeckt die Süße und das Unwiderstehliche, dieses ganze visuelle Verlangen wird noch bestärkt durch den Auftritt Johnny Depps und der Liebesgeschichte zwischen den Figuren Vianne und Roux. Etwas, das man jedenfalls als gelungen bezeichnen könnte für diesen Film, ist, dass in kaum einem anderen Film deutlich veranschaulicht wird wie eingeschworen, vorurteilsbeladen und neidisch Dorfbewohner sein können, wenn sie einem anderen etwas missgönnen und diese Person versuchen zu zerstören. Die Tragik in diesem Film ist natürlich perfekt abgestimmt auf die Komik und so ist es immer ein auf und ab zwischen lachen, hoffen, bangen und aufatmen. Wäre der Film nicht eine US-GB-Produktion, so könnte man glatt glauben, es sei ein Film des "Cinéma francais", denn die Darstellung der lustigen Momente erinnert oftmals an Filme mit Audrey Tautou. "Chocolat" spricht aber außer die (An)gewohnheiten der Dorfbewohner noch andere Themen an: Die Sünde, die Versuchung, das Fasten, die Vergebung, die Liebe, die Reue und die Einsicht, also menschliche Eigenschaften und Taten, die gar nicht besser hätten komprimiert werden können als in diesem Film.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 13. Oktober 2015
Überaus leidenschaftlich, amüsant und liebevoll wurde hier eine wunderschöne Romanze mit viel Hintergrundwitz gegenüber kleinbürgerlichen und bigottischen Anschauungsweisen meisterlich von Regisseur Lasse Halström inszeniert.
Aber auch die Problematiken und Sorgen dieser Bürger wurden nicht ausser Acht gelassen. Und somit wird der Betrachter in das beschauliche Kleinstadtleben eingeladen, um es in vielen Facetten, aber hauptsächlich in sehr unterhaltsamer Weise mitzuerleben.
Die perfekt gewählte Besetzung spielt famos. Eine bezaubernde Juliette Binoche und ein charismatischer Johnny Depp lassen das Spielgeschehen erst richtig aufleben, beeindrucken durch die glaubwürdige Darstellung der Charaktere. Brilliant auch Alfred Molina in der wirklich einzigartigen Darstellung des Bürgermeisters.
Die Romanvorlage wurde zwar sehr frei übernommen - aber überaus gelungen umgesetzt.
Ein wirklich faszinierender Film aus dem Jahr 2000, den man sich immer mal wieder mit neuer Begeisterung und der Entdeckung bislang übersehener Details ansehen kann.
Herrlich entspannte Unterhaltung - sehr, sehr sehenswert.
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HALL OF FAMEam 8. März 2006
°
Chocolat ist wohl einer der süßesten Filme, die je in die Kinos gekommen sind. So süß und verführerisch war kaum einer vorher. Dabei geht es nicht um sinnlose Völlerei, sondern vielmehr um die Kunst des Genießens. Und genau diesen Genuß bringen Vianne Rocher (Juliette Binoche) ihre kleine Tochter Anouk in eine französische Kleinstadt, als sie dort ihre Chocolaterie eröffnet. Der Bürgermeister dort ist sehr gläubig und wacht mit strengem Auge über seine ´Schäfchen´ - ist es doch Fastenzeit und Genuß in seinen Augen eine Sünde. Schnell ist also Vianne der Inbegriff der Versuchung und wird von vielen gemieden. Auch ihr Verhältnis zu Roux (Johnny Depp), einem Zigeuner der mit seinem Flussboot einen Aufenthalt einlegt, ist nicht gerade förderlich für ihr Ansehen.
Besonders schön im Film sind die kleinen Schritte der Menschen, die nach und nach Kontakt zu Vianne aufnehmen. All diesen Leuten gibt sie ihre ganz persönliche Schokoladenmischung und hilft so auf ihre Weise, das Leben in dem Städtchen ein Stück lebenswerter zu machen.
Chocolat ist ein märchenhafter Film, dessen Anspielungen wohl bei jedem etwas berühren. In erster Linie lädt er dazu ein, sich an Kleinigkeiten im Leben zu freuen und es sich nicht unnötig schwer zu machen. Dabei vermittelt er eine Leichtigkeit, die an Amélie erinnert. Sehr sehenswert zum einfach Genießen.
~
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am 11. Dezember 2001
Vor weg, der Film ist Klasse, ich war schon im Kino ganz hin und weg. Aber leider hab ich mir den Kauf dieser DVD ganz gründlich überlegt, zu mau fällt leider die Ton-Ausstattung der DVD aus. In der Originalsprache kann man den Film nur in Dolby 2.0 'hören' und es gibt dazu dann auch nur deutsche Untertitel, die nicht ausblendbar sind, und somit das Anschauen der englischen Fassung stören. Wer Filme gerne in englischer Sprache sieht, sollte sich genau überlegen, ob ihn die deutschen UTs und der Ton nicht stören....
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am 3. Juni 2017
Zuerst zum Positiven: schöne Sets, gefühlvolle Musik und hervorragende Schauspieler sind in Chocolat zu bewundern. Dazu ein Happy End.

Leider ist das mehr oder weniger auch alles, was den Film sehenswert macht. Dem Film sieht man leider seinen moralischen Zeigefinger an, die Figuren ziemlich holzschnittartig. Auch bei der Wahl der Protagonisten und Antagonisten wurde jedes moderne Klischee besetzt: lustfeindliches, katholisches Dorf, verklemmter Bürgermeister, gewalttätiger Ehemann, edle Fahrende und tolerante, atheistische Fremde. Und in all dieser moralisch einwandfreien Selbstverliebtheit bleibt für interessante Charaktere viel zu wenig Platz: lediglich die Motivation des Bürgermeisters ist hinreichend verständlich gemacht. Johnny Depp ist leider ungenutzt und bekommt kaum Zeit, seine Rolle zu entwickeln. Die Wandlung des Dorfes ist ebenfalls übertrieben und allzu perfekt.
Leider ist auch das Setting wenig überzeugend, es wirkt leider nicht französisch; da hätte etwas mehr französische Beteiligung wohl nicht geschadet.
Insgesamt nutzt der Film seine Möglichkeiten nicht, Drehbuch und Regie fehlen Fingerspitzengefühl und ein bisschen Magie.

Wer ein politisch korrektes Märchen mit Happy End sucht, wird hier fündig. Weiterempfehlen kann ich ihn nicht.
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