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Kundenrezensionen

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am 31. März 2003
Die im November 2002 erschienene Single-Auskopplung "Durch Nacht und Flut" stellte für die meisten Fans eine große Enttäuschung dar; als zu poppig, für manche sogar zu kommerziell wurde dieser Song von der Mehrheit der treuen Hörer empfunden (von dem unglaublich schlechten Zeromancer-Remix erst gar nicht zu reden). Ein einmaliges Ereignis in der mittlerweile 13jährigen Lacrimosa Geschichte, denn abgesehen von den Fans, die seit „Elodia" den Bezug zur Weiterentwicklung von Lacrimosa verloren haben, hat es Tilo Wolff jedes Mal geschafft, das vorherige Album zu übertreffen und die Hörer aus neue zu überraschen und zu begeistern. So auch dieses Mal.
„Echos" entpuppt sich als das vermutlich beste Lacrimosa Album. Schon beim ersten Hören wird man überwältigt von der unglaublichen Tiefe des Gefühls, das in diesem Album steckt. Musikalisch betrachtet vielleicht das ruhigste Album, doch hier brodelt eine unglaubliche Kraft unter der Oberfläche, die dem ganzen eine faszinierende Dynamik verleiht. Die fast schon klassische Musik rangt sich um die überaus poetischen Texte und eröffnet mühelos einen tiefgehenden Zugang - mehr denn je stehen die Texte im Vordergrund, ihre emotionale Tiefe dringt tief in die Seele (und auch das Herz) und lässt niemanden unberührt.
Eine emotionale Kraft, die sich schwer mit Worten allein beschreiben lässt. Die Echos der Vergangenheit hallen wider in diesem Album, viel von Lacrimosas Ursprüngen ist zu spüren, diese unglaubliche Intensität des Gefühls kennzeichnete auch die frühen Alben „Angst" und „Einsamkeit" (wenn die Gefühle auch dort anders verarbeitet wurden, sowohl musikalisch als auch geistig). Auch musikalisch schlägt Tilo Wolff einen großen Bogen, beginnend bei Klassik oder auch Einflüssen des Barock über eine Art von Kammermusik bis zu modernen Musikformen wie die elektronischen Einflüsse in „Ein Hauch von Menschlichkeit"; seinem Ruf als „Mozart des 21. Jahrhunderts" kann wohl nichts besser untermauern als dieses Album. Ungewöhnliche, oder besser für Lacrimosa untypische Instrumente sind zu finden, Spinett, Besenschlagzeug, Xylophon; vor allem die Gambe (eine Art Vorläufer des Cello) weiß zu faszinieren.
Das 13minütige Instrumentalstück „Kyrie" (lediglich mit Chor) führt als Ouvertüre ein in die tiefe Gefühlswelt, die Reise endet mit dem Requiem „Die Schreie sind verstummt" (beide Songs sind übrigens gleich lang). Dieser Song ist ein absolutes Meisterwerk und zweifellos einer der Höhepunkte in Tilo Wolffs Schaffen. Ein Song, der nicht nur alles vereint, was Lacrimosa musikalisch und inhaltlich ausmacht (und das von den Anfängen bis heute); nie gab es einen Song, der so berührt.
„Echos" ist nicht ein Konzeptalbum wie „Fassade" es war, dennoch sind die Songs untereinander thematisch verbunden, das Album ist durch Untertitel (Suche, Hingabe, Bitterruf) strukturiert. Auch wenn der Vergleich nicht ganz treffend ist, so fühlte ich mich doch an Dantes Reise (in „Die göttliche Komödie") erinnert, Himmel und Hölle, Schmerz und Liebe, Freude und Ernüchterung, alles ist in diesem Album vereint.
Besonderes Augenmerk ist auch auf das Cover zu legen, das ebenso wie die Single in einer Art „Breitwandformat" präsentiert wird, schwarze Balken säumen das faszinierende gezeichnete Bild: Nicht wie üblich in schwarz/weiß, sondern leicht vergilbt wirkend, wie auf einem alten Gemälde, tritt der Lacrimosa Clown auf einem majestätischen Schiff eine Reise (wie eben Dante) an. Das Booklet ist ähnlich antik gestaltet, mit einer Schrift, die leider extrem schwer lesbar ist.
Der einzige Schwachpunkt des Albums ist „Durch Nacht und Flut", musikalisch immer noch etwas fehl am Platze wirkend, zu offensichtlich wirkt die Aufbruchsstimmung musikalisch umgesetzt. Dennoch entfaltet dieser Song in den Albumkontext eingebettet eine andere Wirkung, der Zugang ist einfacher und somit die Konzeption des Songs besser nachzuvollziehen. Auch wird deutlicher, warum dieser Song als Singleauskopplung eine Brücke zwischen den Alben bildet. (Eine notwendige Brücke, da „Fassade" ein in sich geschlossenes Album war, ist der erste Song von „Echos" keine Anknüpfung an den letzten Song des vorhergehenden Albums, wie es sonst stets der Fall war.)
Lacrimosas achtes Album ist ein Meisterwerk, wie man es in dieser Form noch nicht gehört hat, mit Worten allein nicht zu erfassen. „Echos" als ein Spiegelbild der Seele, ein Reise in die tiefsten Gefühlswelten - wer kann da widerstehen?
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am 17. September 2010
Ich besitze bereits sämtliche Lacrimosa-CDs und bin auch ein dementsprechender Fan dieser aussergewöhnlichen Band...
Echos war die letzte CD die noch in meiner Sammlung fehlte...
und ich muss ehrlich sagen, ich habe mir wohl das Beste zum Schluss aufgehoben!
Was Lacrimosa hier abliefert ist einfach unbeschreiblich!
Allein das erste Lied Kyrie ist derart bombastisch und mitreisend dass es mit nichts anderem vergleichbar ist! Göttlich würde es am ehersten beschreiben...
Dieses Album ist wohl das ruhigste und klassischste Album der Band... was mich aber umso mehr freut, da ich sowieso die ruhigen, traurigen Lieder von Lacrimosa am liebsten mag!
Fazit: Kaufen! Ob Lacrimosa-Neuling oder alter Hase, dieses Album muss man haben... und lieben... 6 Sterne!
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am 14. Oktober 2005
Wieder ein tolles Album von Lacrimosa. Schon der Einstieg mit „Kyrie" fesselt sofort. Lacrimosa machen definitiv keine Musik zum „einfach-nebenher-hören". „Durch Nacht und Flut" und „Malina" gehen mit ihrer eingängigen Melodie sofort ins Ohr. Die anderen Liedern sind auch wunderschön. Vor allem „Die Schreie sind verstummt" ist ein unbeschreiblich gutes Lied .. textlich sowie musikalisch.
Das Album ist nur empfehlenswert!!!
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am 31. Januar 2003
Ehrlich gesagt, ich bin erst seit kurzem ein Anhänger der Musik von Lacrimosa. Doch ich habe bereits alle Alben von vorne bis hinten genossen und muss sagen, dass Echos meiner Meinung nach alle bisherigen Alben übertrifft - und das schon ist sehr, sehr schwierig.
Schon der erste Titel "Kyrie" überzeugt mit einer sehr starken emotionalen Wirkung. Ein orchestrales Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Alle insgesamt 8 Titel haben etwas magisches an sich, dem man sich nicht entziehen kann. Um wirklich in den Genuss dieser Cd zu kommen sollte man auch die anderen Alben von Lacrimosa kennen - wobei dies aber nicht wirklich notwendig ist.
Echos ist eine Cd für kalte Wintertage. Wenn es draussen schneit, legt man die Cd ein, macht sich ein heißes Getränk und zündet eine Kerze an. - Was schöneres gibt es für mich eigentlich gar nicht.
Ein wahrer Ohrenschmauss - bei dem man ruhig zugreifen kann. Man wird es sicherlich nicht bereuen.
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am 28. Januar 2003
Mit Echos hat Lacrimosa ein weiteres musikalisches Meisterwerk kreiert. Unglaublich wird man vom Kyrie begrüßt und es lässt ahnen, dass dieses Album ein Meilenstein in der Musikgeschichte ist. Mit eindringlicher klassischer Musik zeigt Tilo Wolff seine Fähigkeiten auf. Durch Nacht und Flut geht sehr gut auf Kyrie ein und gibt dem Album Leben. Voller HOffnung wird man in den Bann gezogen. Wunderschöne Töne folgen bei Sacrifice. Sehr ungewohnt aber dennoch vertraut. Lacrimosa weiß zu überraschen. Bis zu "Malina" beruhigt sich das Album und die HOffnung schwindet. Erwähntes Lied ist grandios und diese Genialität dieses Liedes (ebenso neue Töne) finden in "Die Schreie sind verstummt" ein trauriges Ende. Die Hoffnung wird gebrochen und voller Trauer und Leid endet dieses grandiose Album, das es mir schwer macht die Genialität in Worte zu fassen. Für alle Musikliebhaber ein muss. Lacrimosa setzt auf diesem Album auf weniger Metal, sondern mehr auf Klassik und auch einige Elektroeinflüsse sind zu vernehmen.
Viel Freude beim hören!!!
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am 30. Januar 2003
Noch nie war Lacrimosa so rund, so gut! Eine CD zum Versinken,Abheben und Wegfliegen. Für alle Fans ist es sowieso normal die Scheiben ungehört zu kaufen, denn enttäuschend sind sie nie, doch Echos können nicht nur Fans genießen, sondern auch "Neulinge", denn die Musik ist nicht so sperrig wie bei Fassade und die Texte kommen mit recht wenig nur für Lacrimosa typischen Metaphern aus, sind also auch "Nichteingeweihten" recht schnell verständlich. Nur eine Warnung muß man ja fairerweise allen Neuen geben: Diese Musik ist suchtbildend!
Im Album wird die Geschichte einer Liebe erzählt, die so groß ist, dass man sie nicht leben kann..., doch weil man ja mit Sicherheit die CD immer wieder nacheinander hört stellt man fest, dass der Anfang wunderbar auch zum Ende passt, es immer wieder von vorne beginnt.
Ich kann nur sagen schade, dass es keine 10 Sterne gibt, ich würde sie liebendgerne geben! Klasse Tilo! Gigantisch!
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am 9. Mai 2003
Echos ist die erste Lacrimosa-Scheibe seit der Stille, die ich mir angeschafft habe. Einfach, weil sie mir erheblich besser gefallen hat als die (meiner Meinung nach) drucklose Elodia und die einfallslose Fassade.
Hier paßt einfach alles zusammen: die Texte, die Orchesterpassagen, die Gitarren, die rübergebrachten Emotionen, die nicht nur durch den Text, sondern auch durch die Musik ausgedrückt werden.
Meine Lieblingsstücke darauf: die Kyrie, Sacrifice und Ein Hauch von Menschlichkeit.
Wer Lacrimosa in ihrer Entwicklung seit der Stille mag, sollte auf jeden Fall zugreifen, wer die alten Sachen (Einsamkeit, Inferno) mag, wird damit vielleicht weniger anfangen können.
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am 28. Januar 2003
Das neue Album von Lacrimosa hat Tilo Wolff fast im Alleingang geschaffen. Und ich kann nur sagen: Es ist dem Album offensichtlich bestens bekommen. Insbesondere die Instrumentierung ist ausgefeilter als je zuvor. Die Produktion ist, wie schon bei den jüngeren Alben ebenfalls der Fall, perfekt. Und dazu sind die Songs abwechslungsreich: Vom klassisch anmutenden "Kyrie", über eingängigere "Durch Nacht und Flut", das gefühlvolle, am Ende bombastische "Sacrifice", das zarte "Apart", den Einsatz alter Instrumente in "Malina" und noch mehr zeigen Lacrimosa mit Sicherheit mehr, als die meisten anderen "Künstler" (hihi) in allen Alben zusammen.
Mit den Texten beschäftige ich mich gewöhnlich kaum. Immerhin erkenne selbst ich die wirklich außerordentlich bildreiche Lyrik, die Tilo auf diesem Album verwirklicht hat. Äußerst inspirierend!
Auch erwähnenswert: Bei über 60 Minuten Spielzeit gibt es auf der CD keinen einzigen musikalischen Aussetzer. Toll!
Der Nachteil für Lacrimosa: Eine musikalische Steigerung ist nach diesem Album nicht mehr möglich. Mal sehen, was da als nächstes kommt.
Fazit: Wer klassische Musik, wirklich gut orchestrierte Musik, gefühlvolle Musik, Abwechslungsreichtum, bildreiche Lyrik, anspruchsvolle Musik, ein schönes Digipak mit gelungenem Artwork und düstere Musik mag, sollte sich das Album NICHT zulegen. Bei solch einer Überdosis muss man sicherlich vorsichtig sein...
Allen anderen, die gute Musik mögen, sei das Album unbedingt empfohlen.
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am 9. November 2003
Lacrimosa bestach immer durch eine bombastische Mischung aus klassischen und verschiedesten modernen "Klanggenres". Besonders auch die stimmlich-musikalische Abmischung passte stets trefflich zu den deutsch- und englischsprachigen Texten.
Und wer die Band während ihrer Karenzzeit nach dem Vorgängeralbum einmal live erlebt hat, konnte nur sehnsüchtig dieses erwartet haben.
Kyrie lässt zunächst auch Besonderes erwarten... aber man warte bis zum Ende vergeblich.
Trauerigerweise ist das Intro hierfür mit verantwortlich:
Man fühlt sich anfangs wie bei einem Orgelkonzert in einem mittelalterlich Dom tief berührt, spürt fast Gänsehaut, doch allmählich zieht sich das Stück etwas zu sehr: Vielleicht erschöpft auch das emotionale Auf und Ab!?
Jedenfalls klingen die übrigen Stücke danach fast ausnahmslos abgeschmackt, einige geradezu wie banaler und zudem nicht mal besonders guter Mainstream-Pop.
Kyrie in etwas gestraffter Fassung mag das Zeug haben, unter die TOP3 von Wolffs Kompositionen zu gelangen, ansonsten rettet nur Nurmis Stimme über viele Schwächen hinweg.
Ohne die große Enttäuschung hätt's wohl noch 3 Sterne geben können.
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am 24. Februar 2004
ich habe im laden in die cd reingehört und sie seit dem nicht mehr losgelassen. selten hat mich musik so schnell und so nachhaltig fasziniert. lacrimosa war vom namen her für mich ein begriff, aber angehört hatte ich noch nichts von ihnen. nachdem ich mir echos gekauft hatte, habe ich auch die anderen alben der "gruppe" besorgt. aber echos bleibt etwas besonderes. weiter so! die mischung aus melodischem orchester und hartem metal gemischt mit texten, wie ich sie bis dato nur von "goethe's erben" kannte... einfach ein muss!!!
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