find Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Storyteller Unlimited AmazonMusicUnlimited Fußball longss17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
48
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 25. August 2017
Ich bin ein jüngerer Jahrgang und anscheinend gab es anno dazumal noch Journalisten die für eine Story monatelang recherchierten mussten.
Heute ist das für mich Unvorstellbar und deshalb glaube ich, dass der Film reine Fantasy ist.(kann man als Spaß verstehen muss man aber nicht)
Trotzdem ist der Film sehr gut gemacht und die Schauspielerischen Leistungen sind überragend. Allen voran Michael Sheen der für seine Leistung eigentlich einen Oscar verdient hätte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2010
Man hat während des ganzen langen Films nie den Eindruck, dass Frost hier ein brillantes Interview führt. Statt geistreichen Dialogen zu folgen wartet man auf den Show-Down, der letztlich nicht der Fragetechnik, sondern der inneren Zerrissenheit Nixons zu verdanken ist. Ermüdend.
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Mai 2015
Der Film ist absolut überbewertet! Wird am Anfang noch ein recht gutes Spannungspotential aufgebaut (Man kann es da noch kaum erwarten, bis Frost auf Nixon trifft) wird man am Ende enttäuscht:
Es geht eigentlich nur um ein profanes Gerangel mit Frosts Medienanstalten.
Nix für Politfans!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich bin 1983 geboren und deswegen kannte ich den Begriff "Watergate" auch nur aus Filmen und dem Nachlesen der damaligen Vorgänge, nicht aus eigenem Verfolgen der Geschehnisse. Umso mehr interessiert war ich an dieser Verfilmung von Ron Howard, die mir weitere Hintergründe vermitteln sollte.
Im Vorspann werden ganz kurz noch einmal die Vorgänge um den Rücktritt von Richard Nixon zusammen gefasst, allerdings ist hier ein gewisses Vorwissen unbedingt erforderlich, um die weiteren Reaktionen des Präsidenten nachvollziehen zu können. Der Moderator David Frost war damals relativ erfolgreich, dennoch traut ihm keiner ein sinnvolles Politikinterview zu, obwohl er ein Team von bekannten Redakteuren um sich schart. Er scheint seinen Ruf als Partyhengst und Playboy eher zu bestätigen als ernsthaft am Enthüllungsjournalismus zu arbeiten. Die Finanzierung des Projekts steht bis zum Schluss auf wackligen Füssen und Frost muss sogar das Gehalt von Nixon aus eigener Tasche zahlen. Dieser sieht in diesem Fernsehgespräch eine Möglichkeit zur Rehabilitation, als erfahrener Machtmensch mit jahrelanger Übung in der Manipulation von Menschen kann er mit Frost in der Unterhaltung machen was er will - womit er auch bis zum Schluss Recht behalten sollte. Der Film zeigt bis ins Detail perfekt wie gegenteilig Frost und Nixon sind, man erkennt jede Gefühlsregung in kleinen Gesten und kann die Spannung während des 28-stündigen Interviews fast durch den Fernseher spüren.

Bei mir hat dieser Film das Interesse am damaligen Politikgeschehen nur noch mehr geweckt, ich werde mir demnächst noch weitere Bücher besorgen. Ron Howard wusste hier sehr gut zu besetzen und hat jede Einstellung so gewählt, dass man am Ende ebenso unzufrieden zurückbleibt, wie es den Amerikanern damals gegangen sein muss. Dafür erhält "Frost/Nixon" sämtliche Sterne, denn diese knapp zwei Stunden sind definitiv sehenswert - leider bloss ohne bereits vorhandenes Hintergrundwissen ungeniessbar und deswegen gibts einen Punkt Abzug. Hier wird mal wieder deutlich, wie spannend Politik und Geschichtsunterricht eigentlich sein können - setzen, sehen, dazulernen!
11 Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2009
Unter der Regie von Ron Howard wurde 2008 ein interessantes Filmprojekt umgesetzt. Basierend auf einem Theaterstück und Drehbuch von Peter Morgan, wurde das legendäre Fernsehinterview von Talkmaster David Frost mit dem damals schon im Ruhestand befindlichen US Präsident Richard Nixon verfilmt. In den Hauptrollen glänzen Frank Langella und Michael Sheen. Der Film erzählt einiges über die Hintergründe dieses TV Interviews und widmet sich in der ersten Hälfte vor allem den Recherchen von Frosts Team. Die zweite Hälfte widmet sich dem Interview selbst. Schlußendlich kann ich nur sagen, daß ich nicht erwartet hätte, daß diese eigentlich sehr trockene Materie so spannend in Szene gesetzt werden kann. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut und verleihen diesem filmischen Zeitdokument Glaubwürdigkeit. Die Bildqualität ist grundsätzlich gut bis sehr gut, allerdings auch sehr wechselhaft. Oft werden Filter verwendet, um das Bild absichtlich älter aussehen zu lassen. Das ist notwendig, da immer wieder altes Archivmaterial mit den modernen Filmaufnahmen kombiniert werden. Der Ton ist in Ordnung, bietet aber kaum Highlights. Die Dialogverständlichkeit ist durchwegs sehr gut. Die Extras sind sehr interessant und informativ.

Film: 8/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2012
David Frost ist ein in Amerika unbedeutender, britischer Talkshowmoderator, der sich Ende der 70er den wichtigsten Gesprächspartner des Jahrzehnts angelt: den ehemaligen Präsidenten Richard Nixon. Nach dem Watergate-Skandal legte dieser sein Amt nieder, was allein ca. 400 Millionen Menschen sahen - und die meisten Fragen blieben für die Amerikaner unbeantwortet. Aber David setzt sich über alle Hürden hinweg, um genau diese Antworten aus Nixon herauszubekommen...

Obwohl ich kein Profi im Wissen über Watergate bin, reizte mich dieser Film über die wahre Begebenheit des Interviews zwischen dem damals unbekannten David Frost und dem ehemaligen Machtinhaber Richard Nixon.

Und ich habe es nicht bereut: auch ohne politisches Vorwissen fesselt einen dieser Schlagabtausch der beiden Personen ungemein. Nebenbei bekommt man immerhin einen kleinen Einblick der damaligen Geschehnisse, die Nixon aus dem Amt drängten und ihn zu einem unbeliebten Amerikaner machten.

Hervorragend dargestellt wurden die beiden Hauptpersonen von Michael Sheen als Frost und Frank Langella als Nixon, die diese Rollen schon im vorhergehenden Theaterstück spielten. Beide überzeugten mich wieder einmal von ihrem Können als Schauspieler, so dass man sich wirklich in diese Zeit versetzt fühlte - und sogar Mitleid mit dem damaligen Präsidenten empfand. Und Respekt vor Sheen, der keine Angst vor den damals üblichen Kleidern und Frisuren hat.

Auch die Nebendarsteller sind gut gewählt, eine sympathische Dame zweifelnde Helfer an der Seite von Frost und ein eiskalter Kevin Bacon als Schützer von Nixon.

Nach einer kleinen Einführung in die Geschehnisse sind wir recht bald bei Frost, der sich die Idee in den Kopf setzt - und beinahe daran verzweifelt. Erst gibt's keine Geldgeber, dann keinen Sender und zuguterletzt scheint das Interview auch nicht nach seinen Vorstellungen zu laufen - bis zum finalen Countdown, das Frank Langella perfekte mimte.

Natürlich habe ich keinen Vergleich zum wahren Interview, aber wenn man diesen Film gesehen hat, könnte man wirklich meinen, es sei so damals abgelaufen, obwohl natürlich manche Dinge der Dramaturgie wegen eingebaut wurden.

Dieser Film hat mich überzeugt und mir gezeigt, dass Politik nicht immer nur langweilig sein muss. Und wieder einmal bewiesen, welch gute Schauspieler die Welt an Sheen und Langella hat.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juni 2016
zugegeben, dieser eine Stern ist völlig unfair, der Film verdient fünf Sterne, aber bitte, Nixon / Frost auf DEUTSCH...

Ich habe den digitalen Kauf in der festen Überzeugung getätigt, mir das Original ansehen zu können, und musste dann feststellen nur die deutsche Version zu bekommen....
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2009
..., 1 Stern für alle anderen.

Ron Howards Werk ist komplex, trocken und anspruchsvoll, soviel vorneweg. Das ist nicht die Schuld des Filmemachers, sondern des Themas. Wer also nicht ein gewisses Interesse an den politischen Prozessen generell oder an amerikanischer Innenpolitik des 20. Jahrhunderts mitbringt, wird diesen Film spätestens nach einer halben Stunde wieder ausstellen. Es werden keine größeren Zusammenhänge vermittelt, kein Kontext oder Bezug zum Gesamtbild hergestellt, sondern das Thema in engem Rahmen abgehandelt.

Der erste Absatz soll allerdings nicht abschrecken. Nur sollte man wissen, was man zu erwarten hat, wenn man die DVD in den Player legt. Für alle, die es riskieren wollen, ohne zur oben genannten Gruppe zu gehören: Der Film ist kann auch ohne Hintergrundwissen extrem spannend sein. Das gilt vor allem für die Aufarbeitung des eigentlichen Duells (man sollte allerdings kein Duell im klassischen Sinn erwarten, eher ein psychologisches Frage-Antwort-Spiel). Szenen drumherum sind teilweise weniger interessant, aber geben den Charakteren die nötige Substanz. Langella als Nixon ist grandios, aber unterscheidet sich grundlegend von füheren Darstellungen wie der von Anthony Hopkins. (Für Einsteiger in die Materie ist es übrigens ein gute Grundlage, sich vorher Hopkins' "Nixon" anzusehen. Ebenso empfehlenswert Redford/Hoffman in "Die Unbestechlichen" über die Watergate-Affäre, dem Dreh-und Angelpunkt bzw. der Grundlage für "Frost/Nixon", auch wenn dort Nixon nur eine Randfigur bleibt.) Der Film ist mehr Polit-Drama als Polit-Thriller, wer also nichts mit extrem dialoglastigen Filmen anfangen kann, der sei an dieser Stelle ebenfalls gewarnt.

Technisch ist die Amazon-exklusive Special Edition der normalen Fassung klar vorzuziehen. Zum gleichen Preis erhält man hier auf einer Bonus-DVD die Original-Interviews von damals in einer leicht gekürzten Fassung (was aber nicht weiter tragisch ist, der Großteil ist aus heutiger Sicht sowieso eher uninteressant bzw. belanglos). Diese DVD ist baugleich mit der einzeln erhältlichen "Frost/Nixon - Das Original-Interview zur Watergate-Affäre" (ASIN: B001P7JZIU). Einiges davon findet sich allerdings auch im Bonus-Material der Film-DVD wieder.

Die Special Edition steckt in einem Pappschuber (mit fest aufgedrucktem FSK-Logo), die eigentliche DVD-Hülle besitzt allerdings ein Wendecover. Was natürlich überhaupt keinen Sinn macht, außer, man wirft den Pappschuber weg. Für Filmsammler wird der Schuber also dank des FSK-Logos wertlos sein, Normal-Käufern wird der Schuber vermutlich sowieso egal sein. Aber die Marketing-Abteilung wird schon wissen, welcher Zweck dahintersteckt.

4 Sterne für den Film, 5 für das Bonusmaterial.
0Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2009
Mit der Darstellung des David Frost bekommt der Zuschauer ein näheres Bild dazu, wie anstrengend die Leistungsgesellschaft auch im Bereich des Journalismus war/ist. Frost zielt darauf ab, den zurückgetretenen Präsidenten Richard Nixon in einem exklusiven Interview vorzuführen und damit Profit zu machen. Auf der anderen Seite den designierten 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten Richard Nixon, der mit allen Wassern gewaschenen ist. Bevor der Zuschauer sich den Film anschaut, sollte er sich kurz einige Zeilen zu Richard Nixon (Präsident von 1969 - 1974) und der Watergate Affäre besorgen, um sehr gut auf den Film eingestimmt zu sein. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, es macht den Film allerdings noch interessanter. Die Darsteller selbst leben die Figuren und spielen überragend. Insbesondere Frank Langella als Richard Nixon überzeugt den Zuschauer von einem geldgierigen, skrupellosen und verfassungsbrechenden Präsidenten, der am Ende durch Frost der Öffentlichkeit sein wahres Gesicht zeigt. Genial.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2009
Als Richard Nixon(Frank Langella) 1977 diese Worte zum Fernsehmoderator David Frost(Michael Sheen) sagt, ist er sich sicher, dass er der Gewinner des spektakulären Fernsehduells sein wird. Aber, wie uns die Geschichte zeigt, auch Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika können sich irren.

Nach dem Watergate Skandal 1972 muss Richard Nixon abtreten. Er tut das, ohne sich jemals für sein Verhalten zu entschuldigen, oder ein Geständnis abzulegen. Gerald Ford, sein Nachfolger, setzt mit der kompletten Begnadigung Nixons, de facto einer Absolution für seinen Vorgänger, dem Ganzen noch die Krone auf. Danach wird Nixon immer wieder gefragt, attackiert, gehört, aber nie räumt er seine Fehler ein. Der britische Talkshowmoderator David Frost, der Talkshows in England und Australien moderiert, will ein Interview mit Nixon. Der willigt, nach Zusage eines horrenden Honorars, ein. Wie sollte ein unpolitischer Talkmaster am Image des Expräsidenten kratzen können? Das sieht nicht nur Nixon so. Frost findet keine Geldgeber und muss das finanzielle Risiko fast allein tragen. In vier Talkrunden soll er Nixon ausfragen. Die ersten drei davon verlaufen desaströs für Frost. Er ist zu weich, lässt sich einwickeln, wirkt laienhaft. Aber als er selbst am Rand des Ruins steht, besinnt er sich. Als sich das Blatt wendet, horcht die Welt auf und wird Zeuge eines Vorfalls, der noch heute die politischen Journale füllt.

Ron Howard ist zweifelsohne ein Risiko eingegangen. Sein -Frost/Nixon- ist ein hervorragender Film. Allerdings muss man sich für das Thema interessieren. So ist auch meine Bewertung zu verstehen. Wer leichte Unterhaltung oder kurzweiligen Zeitvertreib sucht, der wird sie in diesem Film nicht unbedingt finden. Wer allerdings beim Zuschauen lernen will, wer erkennen möchte, wie dieser gigantische Apparat Politik funktioniert, wer spannend und atemlos verfolgen will, wie diese Geschichte damlas ablief, der ist hier genau richtig. Howard hat dem politischen Kalkül am Beispiel Nixons die Maske vom Gesicht gerissen. Und das alles, ohne polemisch, plakativ oder oberflächlich zu sein.

Die Charaktere des Films sind wundervoll besetzt. Sheen gibt den geckenhaften Frost einzigartig. Seine Berater Bob(Oliver Platt) und Jim(Sam Rockwell) brillieren in ihren Rollen genau so, wie Kevin Bacon als Präsidentberater Brennan. Ihm nimmt man fast jede Rolle ungefragt ab.

Ein Sonderlob geht an Frank Langella. Wie er die Facetten Nixons, vom arroganten, selbstgefälligen, macht- und geldsüchtigen Polit-Dinosaurier, bis hin zum verzweifelten, bemitleidenswürdigen alten Mann spielt, das verdient allergrößten Respekt.

Als der Satz: "Ich habe das amerikanische Volk verraten" Nixons Lippen verlässt, hält die Welt den Atem an. Aber bis zu diesem Moment stehen David Frost unzählige Hürden im Weg. Nach dem Buch von Peter Morgan hat Ron Howard Frosts Weg nachgezeichnet und lässt uns daran teilhaben. Noch heute gelten die gleichen Regel im Spiel um Macht und Regierung. Wer der Meinung ist, das man aus Geschichte nicht lernen kann, der darf sich bei -Frost/Nixon- gern eines besseren belehren lassen. Ich bin sogar der Meinung, dass Geschichte genau darin ihre Berechtigung hat: Zu lernen und zu verstehen. In diesem Sinne lege ich ihnen -Frost/Nixon- ans Herz. Der Film ist absolut empfehlenswert. Sollten sie sich allerdings ganz und gar nicht für Politik und deren Umfeld interessieren, ist der Platz in ihrem DVD Player mit einem anderen Film vielleicht besser ausgefüllt.
33 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,79 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken