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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
57
4,0 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
Preis:6,99 €+ 5,00 € Versandkosten


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am 15. Januar 2013
Vielleicht erst mal eine kleine Anmerkung, das Game wird auf 2 DVD's ausgeliefert und muss nach der Hälfte der Kampagne gewechselt werden.
Natürlich lassen sich beide Disc's auch installieren.

Also ich habe sehr unterschiedliche Wertungen zu dem Spiel gesehen. Von 70 bis 90 % war eigentlich alles dabei.
Nachdem ich nun fast mit der Kampagne durch bin, kann ich sagen, dass mir das Spiel sehr gut gefällt.

Ich habe selbst die alten Teile auf dem PC besessen und war sehr gespannt, wie sich Teil 3 nun so anfühlt. Spielerisch lässt sich Max ja wie eh und je etwas träger steuern, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde.
Das Gameplay ist eine Kombination aus "Deckungs-Shooter" a la Gears of War und "Bullet Time" so wie man es von Max Payne gewöhnt ist.Also um sich einen Vorteil zu verschaffen wir die Zeitlupe aktiviert und man hat die Chance, seine Gegner mit einem Geschwindigkeitsvorteil zu besiegen.
Dabei werden Massen von Gegnern bekämpft, die sich im großen und Ganzen recht clever anstellen. Beispielsweise wenn man an einem Punkt verharrt und sich nicht wehrt, dann kann es vorkommen, dass die Gegner ihre Deckung verlassen und versuchen dich einzukreisen.
Das hat mir ganz gut gefallen, weil ich so auch unter Druck stehe, nicht einfach wahrlos Ziele zu suchen, sondern vor allem überlegt prüfe, wie ich in der Situation am ehesten überlebe.
Und blindes "Drauf-Los-Breschen" wird ohnehin bestraft... was auch die Frust Erlebnisse eines Vor-Redners hier in Level 2 erklären dürfte. Max Payne ist also eindeutig Schwerer in den Kämpfen als Resident Evil 6 beispielsweise.

Von der Stimmung her ist das Spiel sehr brutal gehalten... also Gewalt, Hass, Ängste, Drogen in den Zwischensequenzen... man hat quasi wirklich das Gefühl mitten in einem Bandenkrieg zu sein bzw. in die Abgründe der menschlichen Seele hineinzublicken.

Die Handlung hat teilweise ein paar Rückblenden. Beispielsweise spielt man den Helden auch in den düstern Schnee-Levels, die man von Teil 1 her kennt.
Ohnehin wandelt sich der Held im Laufe des Spiels sehr, mit abgehalfterten Cop Outfit, dem Body Guard Sacko oder mit kahl geschorener Glatze und Hawai Hemd, also auch in diesem Punkt kommt keine Langeweile auf.

Technisch gesehen, präsentiert sich das Spiel von einer sehr starken Seite. Die Grafik sieht in vielen Arealen einfach nur traumhaft aus und ich würde sie als absoluten Augenschmaus bezeichnen.
Dazu sind die Levels alle sehr abwechslungsreich gehalten. Von sonnigen Slums in Süd Amerika, Modernen Gebäuden, bis hin zu verschneiten Arealen und sehr düsteren Gegenden wird einem Allerlei geboten.

Die Kampagnenspielzeit kam mir auch relativ lange vor. Also ich schätze ca. 10-14 Stunden.
Den Multiplayer Modi habe ich nur kurz angespielt und konnte da nichts negatives feststellen. Lief alles sehr rund.

Zusammenfassend kann ich Max Payne jedem empfehlen, der was für Action-Shooter übrig hat.

Ich vergebe eine glatte eins.
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am 14. August 2017
Es ist schon etwas her, dass ich dieses Spiele durchgespielt habe, aber ich muss wirklich oft daran denken. Extrem gut gemacht und ansprechende Story. Komplett anders als die Vorgänger aber wirklich empfehlenswert!!!
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am 25. Mai 2012
Ich gebe gleich vorweg bekannt, dass ich die ersten beiden Max Payne Titel nicht gespielt habe. Daher sehe ich das Spiel etwas unvoreingenommener.

SINGLEPLAYER

Für das Durchspielen, der Kampagne auf normalem Schwiereigkeitsgrad habe ich ca. 16 - 17 Std. benötigt. In dieser Zeit wurde ich nahezu durchgehend gut unterhalten. Ich muss ehrlich zugeben, dass es aber auch ein paar Stellen gab, an denen ich vor Frust fast ins Gamepad gebissen haben. Auch die Verteilung der Checkpoints ist ab der zweiten Hälfte des Spieles etwas unfair verteilt.
Was sich aber zwischen den Checkpoints abspielt ist Action par excellence. Mal ist man allein unterwegs, in anderen Abshnitten wiederum mit einem Partner.

Der Spielablauf im eigentlichen Sinne ist immer sehr ähnlich. Die Feinde nähern sich Welle um Welle, nur um von Max stylish ihres Lebens beraubt zu werden. Funktionen wie Bullet Time (eine Zeitlupenfunktion, bei der Max zwar auch verlangsamt reagiert, aber sehr genau zielen kann), Shoot Dodge (ein Hechtsprung mit Zeitlupenfunktion) sowie ein rudimentäres Deckungssystem vereinfachen das Ausschalten der Gegner.
Fans regenerativer Heilsysteme kommen bei dem Spiel nicht auf ihre Kosten. Max kann nur Gesundheit regenerieren, wenn er Schmerzmittel (sog. Pain-Killer) konsumiert.
Zuweilen kommt den Pain-Killern auch eine rettende Funktion zu. Wenn Max' Gesundheit überstrapaziert wird, wird automatisch ein Pain-Killer eingeworfen, wenn Max den "Todesschützen" im Sturz erwischt.
Aufgelockert wird das Ganze ab und zu durch Railsequenen (im Heli, im Boot und im Auto) und einem Scharfschützenabschnitt.

Das Grundmotiv der Story ist bekannt: Max ist in Sao Paolo, da er sich in New York eine Menge Ärger eingehandelt hat (der genaue Verlauf des Desasters ist in ein spielbaren Rückblende erlebbar). Ein alter Freund hat ihn mit zu seinem Arbeitgeber geholt (einem reichen Industriellen mit sehr junger Frau und zwei Brüdern), da dort angeblich leicht Geld zu verdienen ist.
Aber wie heißt es doch so schön: erstens kommt alles anders, zweitens als man denkt.

Zum Story-Modus kommt noch ein Arcade-Modus (zur Punktejagd) und ein Modus namens "Eine Minute in New York" zur Verfügung. Bei einer Minute in New York spiet man die Story-Missionen auf Zeit. ein ablaufender Timer steht zu Begin bei einer Minute, aber mit jedem Kill werden dem Timer ein paar Sekunden zugefügt. Im Nachhinein können die Punkte natürlich auch in Bestenlisten verglichen werden.

MULTIPLAYER

Der Multiplayer ist eine Mischung aus bekannten Modis wie u. a. Deathmatch und Team-Deathmatch, gepaart mit einem sehr interessanten Modus namens Gang Wars.
Gang Wars bestehen aus 5 Runden, in denen zwei Teams sich in verschiedenen Wettbewerben beharken. Es umfasst unter anderem Attentat ( ein Spieler aus einem Team ist das Ziel, das andere Team muss das Ziel beschützen), Zerstörung (ein Team muss Bomben legen, das andere dies verhindern), Last Man Standing (jeder in jedem Team hat nur ein Leben), Eroberung und einem finalen Deathmatch, bei dem die Ergebnisse der Vorrunden mit 5 Punkten pro Sieg gewertet werden. Im Besten Fall kann sich ein Team ein Polster aus 20 Kills Vorsprung aufbauen. Die Modi-Auswahl ist etwas größer, als von mir hier dargestellt (aber leider sind mir mehr Modi aktuell nicht im Gedächtnis geblieben.

Der Spielablauf im Multiplayer ist "ähnlich" zum Ablauf in GTA4 oder RDR. Ich betone extra "ähnlich", da entscheidende Aspekte wie Fahrzeuge bzw. Pferde und eine offene Welt im Multiplayer nicht vorhanden sind.
Dafür wird das Gesamtpaket durch eine Adrenalin-Leiste abgerundet, die "Max Payne"-typische Aktionen wie Shoot-Dodges und Sonderfähigkeiten möglich macht. Bei den Shoot-Dodges werden alle Mitspieler im Umfeld des Auslösers in die Zeitlupe mit einbezogen.

GRAFIK und SOUND

Das Spiel sieht einfach nur super aus.
Es ist schwer zu beschreiben, aber die Bilder (ob bewegt oder unbewegt) sollten für sich sprechen.

Der Sound ist ebenfalls sehr gut abgemischt. Es kommt ab und zu zu einer kleinen Musikuntermalung, aber im Großen und Ganzen bleibt vor allem auch hier ein sehr guter Eindruck zurück.

LOKALISIERUNG

Die gesprochenen Sprachen im Spiel sind Englisch und Portugiesich.
Untertitelt wird das Ganze mit deutschen (bei der Englischen Sprachausgabe) und portugiesichen Untertiteln (bei der portugiesichen Sprachausgabe).
Man möchte damit die Fremde darstellen, in der sich Max befindet. Auch er versteht kein Wort. Also warum sollte es dem Spieler anders ergehen?

Ein Kritikpunkt stellen in dem Zusammenhang die viel zu kleinen Untertitel dar. Ich habe einen sehr großen Röhrenfernseher und darauf war es halbwegs annehmbar. Ich weiß aber nicht, wie es sich auf einem kleineren Röhrenfernseher oder auf einem HD-Fernseher darstellt.

Besonderheit in der deutschen Version

Es ist nicht möglich, Zivilisten zu töten. Jeglicher Beschuss ist möglich, aber das war es.
Da man aber nur sehr selten in die Nähe von Zivilisten kommt, ist es nicht sehr auffällig.

Eine finale Punkte-Wertung erspar ich mir. Mir hat das spiel aber sehr viel Spass gemacht.

Kenner der ersten beiden Max Payne's sollten das Spiel ggf. Probe spielen, da im meinen Freundeskreis in dem Zusammenhang eine geteilte Meinung vorherscht.
22 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2012
Wer nach einem kurzweiligen Spaß für die Abendstunden sucht, ist bei Max Payne an der richtigen Stelle.

Wie so oft ist die Story stets Geschmackssache, tiefgreifend ist die Story nicht eher flach, dennoch empfand ich das Szenario recht spannend und wollte stest wissen wie es weitergeht mit der Story.
Zwischen den Kapiteln wurde mit kurzen Filsequenzen die Story vorangebracht, während den Missionen allerdings kaum.
Man hatte dann doch immer das Gefühl, dass man gerade eine Stunde umsonst gefühlte 300 Gegener umgemäht hat - für einen eher unbedeutenden Meilenstein der Story, die innerhalb einer 30 sekündigen Sequenz mehr erklärte als das übertriebene Abschlachten.

Aber wie gesagt wer nach Action sucht wird sie finden und das nicht zu knapp - Max Payne 3 ist glaube ich genau das was man erwartet bzw. wie man es aus Teil 1 und 2 kennt, etwas Story und viel geballer - genau das ist Max Payne, bzw. war Max Payne schon immer und will Max Payne auch sein, das ist das Prinzip bzw. Konzept der Spielreihe.

Technisch sowie Grafisch als auch akustisch gewohnte solide Rockstar Qualität - sozusagen 5 Sterne, den Abzug gibts für die Story.
Nach meiner letzten Rockstar Entäuschung mit LA Noire, habe ich nun wieder neues Vertrauen in Rockstar.
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am 24. September 2012
Max Payne 3 überzeugt mit abwechslungsreichen, unverbrauchten und detaillierten Schauplätzen. Dafür gebührt den Entwicklern ein großes Lob. Ebenso für die ruckelfreie Edelgrafik, die flüssigen Animation, die tollen englischen Sprecher, kurze Ladezeiten und die verhältnismäßig lange Spielzeit. Die stark inszenierten Cutscenes erzeugen echtes Filmgefühl und sind vollgestopft mit Details. Zudem beeindruckte das Spiel mit prägenden Momenten, wie z.B. vom Spiel inszenierte Zeitlupensequenzen, in denen Max Payne u.a. mit einem Boot durch ein Haus brettert, es als Rampe benutzt und im Fallen dann freies Schußfeld auf die darunter liegenden Gegner in den feindlichen Booten hat. Diese Szenen in der Art gibt es nicht selten und sind stark gemacht.

Das Max Payne nichts für schwache Gemüter ist, wird im Spielablauf schnell klar. Hier wird nicht mit rotem Lebenssaft oder drastischen Szenen gegeizt, die den Spieler wirklich schlucken lassen.

Der Schwierigkeitsgrad auf normaler Stufe bietet eine echte Herausforderung. Unkontrolliertes Vorgehen führt schnell zum Exitus. Ohne das Aufsuchen von Deckungen und den geschickten Einsatz der Bullettime wird der Protagonist einige Male ins digitale Gras beißen.

Die Steuerung ist gegen Anfang ein wenig sperrig und es erfordert schon ein wenig Übung um Gegner genau anvisieren zu können. Abhilfe schafft hier die automatische Zielhilfe, die selbstständig in Richtung des nächsten Gegners hält. Eine Maussteuerung wäre bei Max Payne bestimmt die bessere Alternative.

Was Max Payne 3 die fünf Sterne verwehrt ist in erster Linie der mangelnden Abwechslung geschuldet. Der Protagonist rennt im Grunde von einem Raum in den nächsten, erledigt alle Gegner, eine Tür öffnet sich, weiter durch die Schlaulevels und ab in den nächsten Abschnitt. Auf Dauer ist das ziemlich eintönig, aber in kleinen Häppchen völlig ok. Da helfen auch die eingestreuten Railshooter Einlagen wenig, wie z.B. die Bootstour mit unendlicher Munition.

Zudem sorgt eine fehlende deutsche Synchro für Punktabzug. Gleichzeitig das Spielgeschehen zu beobachten und die Untertitel zu lesen funktioniert nicht immer so gut.
Ansonsten stören kaum vorhandene Bosse, ein sehr kleines Fadenkreuz und der eigentlich nutzlose Zeitlupen-Hechtsprung. Auch ein Werfen von Granaten ist nicht möglich und die Waffen bieten keinerlei Überraschungen.

Fazit: Eine Empfehlung für Erwachsene Actionfans, die viel Wert auf Grafik, Sound und Inszenierung legen und dabei lieber in kleinen Häppchen spielen.
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am 3. Juni 2015
Ein tolles Spiel habe es vor einer Weile für 5€ gekauft. Hat sich wirklich gelohnt. Die Story macht sehr viel Spaß und ist keineswegs eintönig. Außerdem gibt es viele Ingame Aktionen wie zum Beispiel seitlich springen und dabei schießen in Zeitlupe. Dazu kommt noch, dass das Spiel unkompliziert gehalten wurde, damit meine ich aber nicht, dass man keine Trophäen/Erfolge durch sammeln von Dokumenten oder ähnlichem erhalten kann, nein ich meine den Aufbau. Absolute Kaufempfehlung.
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am 18. Mai 2012
Also ich hab mir das Spiel sofort gekauft und ich muss sagen, es ist ein Hammer Spiel. Alleine die Grafik wie sich das alles verändert hat in 8 Jahren :). Die Story ist einfach zu verstehen, man erledigt paar Gegner wie in den ersten beiden Teilen und es geht weiter aber es macht fun. Was ich hier nicht verstehe: Wieso haben 50% der Gamer was gegen die Englische Sprachausgabe???? Leute ich verstehe euch nicht!!!! Das ist die beste Sprachausgabe der Welt und außerdem gibt es da deutsche Untertitel ist doch easy. Leute kauft euch das Spiel es macht Laune und von mir 100% Kaufempfehlung. So ein Spiel sollte in einer Spielesammlung nicht fehlen ;)

mfg
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am 12. März 2014
...der ist hier genau richtig. Man(n) ballert sich von Raum zu Raum und tötet. Nicht mehr, und nicht weniger.
Der Charme der Vorgänger bleibt für meine Begriffe hier völlig aussen vor. Willst du tausend Personen töten und belohnt werden, wenn du möglichst viele Kopftreffer landest. Willkommen. Alle, die ballern wollen bis der Arzt kommt, sind hier genau richtig. Alle anderen sollten etwas anderes spielen.
Drei Sterne für die Optik, die Hektik, das Drumherum. Zwei fehlende Sterne wegen der verpassten Chancen, die Spielreihe zu einem den ersten beiden Teilen würdigen Abschluss zu bringen.
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am 3. September 2012
Ich habe das Spiel jetzt ca. 5,5 Stunden gespielt, in drei bis vier Anläufen. Ich denke mir jedes Mal, es muss doch jetzt mal langsam losgehen aber
irgendwie höre ich nach einer Stunde doch wieder auf, weil es mir zu langweilig ist.

Das Gameplay ist bisher immer das gleiche: Man kommt in ein Areal in dem man sofort anhand der Anordnung der Deckungsmöglichkeiten weiß, dass jetzt gleich eine Gegnerwelle auf einen zukommt. So ist es dann auch.
Also Bullettime an, 3-4 Gegner erschießen, in Deckung gehen, 2-3 Gegner normal erledigen um die Bullettime aufzufüllen, dann wieder mit Bullettime den Rest ausschalten.
Nach 8-12 erledigten Gegnern wird dann durch die finale Schussanimation deutlich gemacht: Das waren alle.
Dann kommen ein bis zwei Areale in denen nix passiert, kurze Cutsequenz und schon befindet man sich wieder in einem Bereich mit deutlich angeordneten Deckungspunkten...und wieder geht es los.

Die Level an sich sind sehr schlauchig aber auch sehr detailverliebt. Die verschiedenen Umgebungen wurden sehr schön gestaltet, aber manchmal ist das lineare System einfach zu schlecht inszeniert, wodurch einem die Enge des vorgegebenen Weges zu deutlich bewusst wird.

Die Grafik ist wirklich sehr gelungen, auch wenn diese ständigen aufdringlichen Farbeffekte, die die "Zerrissenheit" des Hauptprotagonisten unterstreichen sollen, diesen Zweck (meiner Meinung nach) völlig verfehlen. Ob nervig oder atmosphärisch muss hier aber wohl jeder selber entscheiden.
Auch die sehr bemüht cineastischen Zwischensequenzen, mit all den Schnitten und Effekten, sind als Stilmittel wohl eher Geschmacksache. Die blutarme Story wird mit diesen Dingen jedenfalls nicht wirklich nach vorne gebracht.

Im Gegensatz zum Schwierigkeitsgrad. Der ist ganz weit vorne. Endlich mal nicht Munition in jeder Ecke und endlich mal KEINE selbstregulierende Gesundheit. Trotzdem nicht frustrierend sondern nur fordernd. Hier machen die Entwickler den Schritt in die richtige Richtung und treten den ganzen Camperaffen gehörig in den Allerwertesten.

Grundsätzlich erscheint das Ganze vielleicht gar nicht sooo schlimm. Alle paar Wochen mal eine Stunde ballern macht ja auch Spaß.
Das Problem ist nur: Für einen Vollpreistitel mit dem Namen "Max Payne" ist das definitiv zu wenig.

Fazit:
Um ab und zu Mal zwischendurch eine Runde zu ballern eignet sich das Game auf jeden Fall sehr gut.

Als vollwertiges Spiel, bei dem man in die Story eintauchen kann, bzw. bei dem man nicht mehr aufhören möchte, weil man wissen will wie es weitergeht, ist Max Payne 3 eher kritisch zu betrachten.

Als besonderes Ereignis versagt das Spiel aber auf ganzer Linie. Zu wenig, zu normal...
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am 9. September 2013
Den Vorgänger habe ich mehrmals durchgespielt. Er war düster, gut und irgendwie nachvollziehbar erzählt, bot tolle Kämpfe und war im Stile eines Film-Noir gehalten. Ich erwartete vom dritten Teil mindestens das gleiche. Was ist draus geworden?

Nun, die düstere Erzählweise wurde beibehalten. Sie schwankt stets zwischen Melancholie, Depression und Aggression. Es sind aber Filmsequenzen und keine Comics mehr. Da Max eigentlich permanent am saufen ist und auch gerne Schmerztöter schluckt, wird sein elender Zustand durch verschwimmende und bunt verzerrte Bilder in den Zwischsequenzen nochmals deutlich hervorgehoben. Man fühlt sich fast selbst wie auf Drogen, wenn man sich das lange genug anschaut. Er weist auch selbst gerne darauf hin, dass er sich als Loser, Wrack und total abgehalftert fühlt. Verständlich wenn man seine Entwicklung im Vorgänger kennt. Also wenn das nicht alles schön düster ist? Dieser Aspekt des Spiels hat mir auch recht gut gefallen! Insgesamt schön inszeniert, gute englische Synchronisation, weiß alles durchaus Stimmung zu erzeugen. Aber gut, damit hätte man auch einen Film füttern können.

Wie ist aber das Spielerlebnis? Klar, man erwartet brachiale Bullet-Time-Schießereien bei Max Payne. Die bekommt man! Zuhauf! Ehrlich gesagt, wird hier überhaupt nichts anderes geboten. Man wandert direkt von der Zwischensequenz in die Ballerei und nietet sämtliche sichtbaren Knarrenträger ins Jenseits und geht in den nächsten Raum, der meist schon danach aussieht als würde man gleich der nächsten Gegnerwelle gegenüberstehen. Das macht man von Anfang bis Ende, nur unterbrochen von den gelungenen Zwischensequenzen oder den eigenen Toden. Tja, ich bin wirklich oft gestorben. Aber gut, bin wohl selbst schuld, habs auch auf schwer und ohne Zielhilfe gespielt... Das war an manchen Stellen wirklich frustrierend, aber irgendwann hat man diese durch geschicktes einsetzen der Zeitlupe doch noch überstanden. Kann dieser Ablauf Spaß machen und ein ganzes Spiel tragen? Ich muss wohl sagen: zum Teil!

Die Story ist bestenfalls Durchschnitt und taugt nur bedingt als Rechtfertigung für einen derartige massenhafte Leichenproduktion. Man fiebert mit den storyrelevanten Charakteren nicht wirklich mit, sie sind nur Bestandteil und Aufhänger der Story. Wenn einer stirbt? Egal, Max verliert ein paar Worte dazu und es wird gnadenlos weitergeballert. Eher schwach. Der Spielablauf selbst ist ebenfalls sehr unkreativ. Schlauchartige Level mit einigen grafischen Höhepunkten - z.B. das brasilianische Favela - und stetigen Gegnerwellen. Man kann nebenbei noch Hinweise finden, die einem minimal etwas zu den Hintergründen erzählen können (oder auch von null Interesse sind) und goldene Waffenteile aufsammeln. Zu jeder Waffe gibt es hiervon 3 Stück. Die sind teils gut versteckt im Level und führen dazu, dass man irgendwann goldene Waffen trägt. Hat man davon sonst einen Vorteil? Nö. Die Waffen sind einfach golden. Das ist doch total cool, oder etwa nicht?! Wer wollte nicht schon immer mal mit vergoldeten Waffen massenweise korrupte Bullen und Gangmitglieder ausm Leben pusten? Darauf hat die Welt gewartet... Wie gesagt, unkreativ. Das kann alles auf Dauer sehr langweilen.
Warum aber 4 Sterne? Mir hat dieser Nonsens aber doch zu einem gewissen Grad Spaß gemacht. Gerade die Befriedigung, schwierige Abschnitte in schöner und später mit Einschusslöchern übersähten Umgebung - bzw. große Gegnerwellen - überwunden zu haben, machte einen gewissen Reiz aus. Ich muss aber sagen, das dies das einzige war, was neben der schönen Grafik und der stimmigen Musik zum weiterspielen animierte. Für mich reicht das knapp für 4 Sterne. Mit anderer Sichtweise und entsprechender Argumentation kann man aber genauso gut 2 Sterne vergeben. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Der Multiplayer ist wenig innovativ, aber ganz nett für Zwischendurch. Interessiert mich nicht sonderlich. Der Singleplayer war immer und sollte auch immer das Kernstück von Max Payne sein und bleiben.

Kurzfazit: Wer also gerne in 3rd-Person-Manier unkompliziert ballert, wird hier sehr zufrieden sein. Die Steuerung ist tadellos, Gegner flankieren einen und stoßen auch mal vor, wenn man zu zaghaft ist. Ansonsten ist es aber überraschend eintönig.

Gruß
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