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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
17
Monolithic Baby!
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,99 €


am 13. August 2015
sorry 4 buying late.

wer pop mag, fette gitarren, bass ohne ende und eher kein metal... sollte mm testen.
liedtexte sind scifi lastig, psychedelisch wie die indische sitra die immer wieder auftaucht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Oktober 2016
Für Monster-Magnet-Alben könnte eigentlich eine spezielle Skala eingeführt werden, auf der eine Markierung zwischen zwei Punkten platziert wird. Nein, die Skala soll nicht die Qualität des jeweiligen Albums anzeigen, sondern die musikalische Ausrichtung. Das eine Ende der Skala steht für verdrogten Psychedelic/Space Rock, das andere für verhältnismäßig modernen, dreckigen Hard Rock. Zwischen diesen beiden Punkten pendelt die Band um Dave Wyndorf nämlich stets seit ihren Anfangstagen. Mal ist der eine Anteil größer, dann wieder der andere. Auf "Monolithic Baby!" von 2004 wäre die Markierung näher am Hard-Rock-Punkt - zumindest auf ganze Albumdistanz betrachtet. Vom Aufbau her sind die meisten Songs sehr simpel gehalten. Sie gehen schnell ins Ohr, allerdings läuft man Gefahr, sich schnell daran sattzuhören. "Monolithic Baby!" bietet ein paar echte Hits, darunter "Supercruel", "Radiation Day", "Master of Light" und besonders "Unbroken (Hotel Baby)". Daneben stehen einige experimentellere, deswegen aber nicht schlechte Nummern: "On the Verge" etwa geht ruhig und dezent psychedelisch los, nimmt dann zum Ende Fahrt auf, "Too Bad" verströmt Sixties-Vibes, das überlange, wieder mal stark psychedelische "Ultimate Everything" hätte auch auf "Dopes to Infinity" (1995) stehen können, ganz ungewöhnlich wird's dann beim abschließenden "CNN War Theme" mit seinen arabisch angehauchten Klängen. Die zwei Coverversionen, "The Right Stuff" (Captain Lockheed And The Starfighters) und "There's No Way Out Of Here" (David Gilmour), sind ganz okay, aber nicht zwingend. Insgesamt gehört "Monolithic Baby!" zu den besseren Alben von Monster Magnet, kommt aber auch nicht an die Meisterwerke "Powertrip" (1998) und "Spine of God" (1991) heran.
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am 7. Mai 2011
Gleich zwei Coverversionen auf einer MM- Scheibe. Hawkwinds "The right Stuff" kommt dabei besser weg als David Gilmours "No Way out of here", bei dem Wyndorf kurzerhand den Original- Refrain wegließ. Und sonst? Spaciger Schweinerock vom Feinsten. Warum dann nicht die Höchstnote? Schwer erklärbar...

"Powertrip" war ein Hammer. Dessen Nachfolger "God says no" war ein mutiger Schritt zu sperrigeren und psychedelischeren Sounds, der leider von der Mehrheit der Hörer nicht so positiv honoriert wurde. Insofern markiert "Monolithic Baby" den Rückschritt zu simpleren Strukturen. Auch dass ein Bandfoto statt des Bullgod das Cover ziert, muss hier als Zeichen verstanden werden, dass der Powertrip reaktiviert werden soll. Und das ist mein Problem. Das Album klingt mir streckenweise zu gewollt, zu reißbrettkonstruiert und zu marktorientiert. Wen das nicht weiter stört, der ist gut bedient. Ist ja auch beileibe kein schlechtes Album. Der Vorgänger findet aber weit öfter den Weg in meinen CD- Player.
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am 5. März 2004
Monster Magnet klingen genau so, als hätte es Nu Metal oder Grunge nie gegeben, nämlich wie eine echte 70er/80er Band. Und außerdem sehen sie auch noch so aus : So richtige Poser mit langen Haaren und Rockstargehabe. Die Musik ist aber nach wie vor gut : Da dröhnt einem schnörkelloser, geradliniger Rock'n'roll in die Ohren. Monster Magnet bleiben auch bei dieser CD ihrer Richtung bzw. dem Stil treu, das alles klingt nach wie vor recht gut. Diesmal singt Dave Wyndorf nicht nur von Sex & Drugs, sondern wird sogar politisch !
Und das bietet die CD :
Die wirklich meist simpel aufgebauten Rocker wie "Super Cruel" klingen wie AC/DC vor 20 Jahren, und geben so richtig Gas. "On the verge" steigert am Schluss das Tempo in höllische Dimensionen, bis das Ganze in einem Inferno endet. Der Hit schlechthin ist wohl "Unbroken", mit einem typischen 3 Akkord-Riff und eingängigem Mitsing - Refrain. Da zuckt sogar der müdeste Muskel. Noch eine Spur härter und schneller dann "Radiation Day", welches dann nach 3.30 Minuten in das coolste Riff der gesamten CD mündet mit einem grandiosen Gitarrensolo.
"Monolithic" bietet ungewohnt verzerrten Schrummelbass. Ein weiteres Highlight ist aber "The right stuff ": Da packen MM die 70er Gitarren aus und klingen genauso wie die echten Glam Rock Bands T.Rex oder Sweet.
"There's no way out" ist die einzige Ballade auf der CD, unterlegt mit Akustikgitarren. "Ultimate Everything" ist eine 7 Minütige Hymne zum Schluss, die mit komplexem Psycho Sound endet.
Nun, was soll man sagen : Die CD ist ein solides Rock Album, wer MM bisher mochte wird auch von dieser Scheibe begeistert sein, obwohl die CD an sich weniger Hits bietet wie z.B. der VorVorgänger "Powertrip".
In einer Zeit, wo gute Rock Platten rar sind, kommt Monolithic Baby gerade Recht. Die CD ist wie aus einem Guss, es ist kein wirklicher Ausfall dabei und man braucht nie die "Skip"-Taste. Deshalb : Zulegen.
"Rock on, baby !"
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. August 2007
"God says no" und "Powertrip", die beiden Vorgängeralben von "Monolithic Baby", waren gut, aber nicht so gut wie die Werke davor. Mit dieser neuen CD kehren Monster Magnet wieder auf die absolute musikalische Erfolgsspur zurück.

Das Album hat hier und da durchschnittliche Bewertungen erhalten, was ich so nicht nachvollziehen kann. Klar, dass Monster Magnet sich unbedingt neu erfunden haben. Aber sie haben über 15 Jahre einen eigenen Stil entwickelt und bringen diesen hier in Hochform aufs Band.

"Monolithic Baby" überzeugt restlos. Der Sound ist druckvoll, die Hitdichte beeindruckend, Ausfälle oder Füller-Songs kaum zu verzeichnen.

Anspieltipps: Unbroken, There's no way out of here, The right stuff, Master of light.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2004
Vier Jahre nach dem durchwachsenen „God Says No" kommen Monster Magnet mit einem testosterontriefenden Riffgewitterfeuerwerk um die Ecke, das sich gewaschen hat. Frontman Dave Wyndorf tauschte zwei drittel seiner Band aus, um nun eine knappe Stunde Vollgas zu geben. Bei diesem Rockklotz dreht sich alles um Krieg, schnellen Sex, Desinformation, Terror und Drogen - kurzum alles, was die Welt die letzten vier Jahre lebenswert gemacht hat. Statt jedoch in Depression zu versinken, zelebrieren Monster Magnet augenzwinkernd den Niedergang der Welt, als stünde er unmittelbar bevor. Super gelungen, werden doch die Mattenschüttlerparts von laid-back-instrumental-Parts durchbrochen und machen die Platte so zu einem abwechslungsreichen Erlebnis !! Anspieltipps: On the Verge, There's no way out of here, Ultimate everything
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am 8. Februar 2004
Niemand klingt wie die famosen MONSTER MAGNET aus New Jersey!
Die Mischung aus groovendem Rock, psychedelischen Sounds der 60er & 70er, sowie einigen Black Sabbath-Anleihen macht aus der Band um den sympathisch/ charismatischen Sänger und Chef Dave Wyndorf einen der spannendsten Acts der gesamten Szene.
Auf dem vorliegenden Album schafft es die Truppe von Song eins bis zwölf (inkl. zwei Cover-Songs) ohne jeglichen Ausfall - im Gegenteil mit einer Hymne welche die nächste jagd als Sieger durch's Ziel zu gehen.
Power-Ohrwürmer wie z.B. "On The Verge", "Monolothic", die Hitsingle "Unbroken (Hotel Baby)", das schwerblütige "Master Of Light" oder das exotisch anmutende "Ultimate Everything" müssen nun als Maßstab in diesem Genre gelten, der nur schwerlich zu übertreffen sein wird.
Fünf fette Sterne für eine der besten Bands unserer Zeit, die ein absolutes Überflieger-Album scheinbar mühelos aus der Hüfte gefeuert hat!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 21. Februar 2004
Es gab Monate, da hat das 98er Album "Powertrip" meinen CD-Player gar nicht mehr verlassen. Um so grösser die Enttäuschung, als zwei Jahre später mit "God Says No" ein eher uninspiriert wirkender Nachfolger erschien. Doch nun meldet sich die Band um Mastermind Dave Wyndorf mit einem eindrucksvollen Hammer-Album zurück.
Genervte Nachbarn, Strafzettel für zu schnelles Fahren und stundenlange Luftgittarensoli gibt es zu dieser Scheibe quasi gratis dazu. "Monolithic Baby!" kann man weder leise hören, noch dabei stillsitzen. Zu mitreissend sind die von kraftvollen Gitarren getragenen Songs, die sich dank der eingängigen Melodien schon beim ersten Hören unauslöschlich ins Hirn brennen. Ekstatische Temposteigerungen, abgelöst von ruhigen Passagen, die wiederum nur als Vorbereitung auf das nächste Feuerwerk dienen - die Dramaturgie der 12 Songs ist nahe an der Perfektion.
Wer "Powertrip" nicht gerade abgrundtief hasste, wird "Monolithic Baby!" lieben. Und wer noch zweifelt, ob sich der Besuch des Hurricane-Festivals in diesem Jahr lohnt, bekommt hier die perfekte Entscheidungshilfe. Kaufen!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Mai 2008
Nach "God says no" und einem danach besuchten MM-Konzert hatte ich keinen Bock mehr auf die Band. Ich war vielleicht nicht Fan der ersten, bestimmt aber der zweiten Stunde. Unvergessen die Konzerte aus den Anfangstagen. Absolut abgespaced auch die "Dopes to infinity"-Tour.

Und dann die Scheibe und Tour zu "god says no".

Also hatte ich einen Haken hinter die Band gemacht und mich anderen Bands gewidmet. Die Monolithic Baby-Scheibe habe ich neulich erst gekauft, weil die bei Saturn für 8,99 zu haben war. Ich dachte mir "Na, da kannst Du nichts falsch machen. Wenn die Scheibe Käse ist, vertickst Du die einfach wieder bei ebay, irgendeinen Preis in der Nähe von 8,99 wirst Du schon bekommen."

Weit gefehlt!!!!

Niemals werde ich diese CD verkaufen. Seit Tagen dreht sich in meinem CD-Player "Monolithic Baby" und der Suchtfaktor ist sicherlich vergleichbar mit "Spine of God" oder "Superjudge", wenn auch die Songs lange nicht so spacig sind. Aber diese Zeit ist auch vorbei. Das lässt sich eh nicht wiederholen.

Was Monster Magnet aber mit "Monolithic Baby" gelungen ist, ist eine saugeile CD, die zu Recht den Markennamen "Monster Magnet" trägt.
Eben doch immer noch eine Bank für turbogeile Hammermucke...
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am 28. Februar 2004
Ja genau: Diese Typen in schwarzem Leder, mit verspiegelten Sonnenbrillen und Oberlippenbart. Die, die auf ihren Konzerten auch gerne mal nackte GOGO-Tänzerinnnen auftreten lassen. Kurz: Die RocknRoll-Klischee-Band schlecht hin. "Monolithic Baby" heißt die neuste Platte von Monster Magnet. Dave Wyndorf heißt der Sänger, Songschreiber und Chef von Monster Magnet. Ganz in schwarzem Leder, das bleiche Gesicht faltig und ausgemergelt steht er am Mikrofon. Und singt. Seit 14 Jahren. Von Sex, Dämonen und der düsteren Seite des Lebens. Und daran ändert sich auch auf dem 7. Monster Magnet Album: Nichts.
Jahrelang war Wyndorf auf Drogen, bis sein Körper irgendwann zusammenbrach und Dave zum clean sein zwang. Seiner unglaublichen Präsenz als Sänger und seiner Einzigartigkeit als Songwriter, seinem musikalischen Sexappeal hat das keinen Abruch getan. Denn "Monoltihic Baby" ist ein kraftstrotzendes, selbstbewußtes Album von einem der großen Meister des Rock geworden.
Größtenteils führen Monster Magnet auf der neuen Scheibe genau das fort was sie auf den letzten beiden Platten "God Says No" und "Powertrip" begonnen hatten. Weg vom psychedelischen Drogensound, hin zu einem schweißtreibenden, breitbeinigen Schweinerock. Tighte Gitarrenriffs, alle aus dem Bauch, Dave Wyndorf würde sagen: Aus den Eiern gespielt.
OK, man muß zugeben: Monster Magnet erfinden sich weder neu, noch schreiben sie Rockgeschichte auf der neuen Platte. Aber das ist völlig egal. "Monolithic Baby" ist ein schöner dicker Gitarrenrock-Klumpen geworden und klingt nach nichts anderem als nach Monster Magnet.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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