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Kundenrezensionen

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am 21. Juni 2009
Da ist sie nun die neue Scheibe von Dream Theater. Und wie bei jeder Veröffentlichung gibt es auch hier viele zauberhafte Details, auf die es sich zu blicken lohnt. Das Problem dabei ist nur, dass sich so manch ein Hörer des Quintetts gar nicht mehr auf die Musik einlassen möchte, sobald es nicht sofort nach den frühen Neunzigern oder den 'Scenes' klingt. Das ist meine Einschätzung und ich finde das problematisch, weil hier Mitunter Dream Theater in absoluter Bestform geboten wird. Je unbefangener man an eine neue Scheibe rangeht, umso besser. Ich mag 'Systematic Chaos' auch nicht sonderlich, lasse mir aber von einem eventuellen Beigeschmack aber nicht die 'Black Clouds & Silver Linings' madig machen.

Das Album beginnt mit einem sehr netten Intro, dass optimal in das Album einleitet. Düsternis und Härte bestimmen den Beginn des Albums, die sich aber keines Falls monoton über 16 Minuten darstellen. Viel eher zeigt dieser Song die unglaubliche Dynamik, die Dream Theater an den Tag legen können. Der Mittelteil sticht aber heraus und ist ein wahrer Ohrenschmaus. Wer den Titel gedanklich schon am Anfang zerreisst, wird diesem nicht gerecht. Ein klasse Opener, aber auch ein Grower.

Weiter gehts mit 'A Rite Of Passage'. Wer hier die Metropolis Pt.1 - Schablone anlegt wird kläglich scheitern. Dieser Song wurde ja bereits im Vorfeld, auch als Single, veröffentlicht und vertritt nach meiner Ansicht den Anspruch eben ein guter und eingängiger Rocksong zu sein. Das gelingt. Vor allem das Hauptriff hat Ohrwurm-Charakter, wenngleich es von 'Misunderstood' inspiriert scheint.

Das Album verbleibt zunächst auf dieser Richtung und es folgt eine Halbballade, die zu überzeugen weiss und die Halbballaden der letzten Alben in den Schatten stellt. Einfach nur schön mit epischen Melodien, die einen mit voller Schlagseite treffen. James LaBrie weiss in diesem Song richtig gut zu gefallen und John Petrucci setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Große Klasse und Reife, die hier geboten wird.

'The Shattered Fortress'. Mhhh, in der Gesamtheit ist dieser Song bei mir noch nicht richtig angekommen. Anfangs, als auch immer wieder zwischendurch kommt dieser Wow-Effekt durch, aber nicht als Ganzes. Den Song muss ich mir wohl nochmal im Kontext der Suite anhören. Ich vermute da weiss er eher zu überzeugen. Für den neuen Hörer allerdings ein Riffgewitter vom Feinsten.

Es folgt die letzte halbe Stunde des Albums.
Sie beginnt mit dem 13 minütigem 'The Best Of Times'.

Von Mike geschrieben für seinen mittlerweile verstorbenen Vater. Das sollte man im Hinterkopf behalten und beim Hören eventuell auch das Booklet in die Hand nehmen. Allerdings braucht man dieses erst nach ca. 4 Minuten in die Hand zu nehmen. Es beginnt mit einem wundervollen ruhigen Intro und geht mit wunderbarer Schönheit über in eine fröhliche erste Strophe.Dieser Song macht tierisch Spaß und bietet dem geneigten Rockfan was er braucht.

Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus, denn es geht weiter mit 20 Minuten 'The Count Of Tuscany'. Was hier im direkt Intro rausgehauen wird ist Spitzenklasse. Der Song geht dann von der verspielten in die etwas härtere Ecke und dann in die sphärische Ecke, um dann mit einem fabulösem letzten Viertel aufzutrumpfen. Ganz großes Kino, dieser Song reiht sich ohne weiteres bei 'A Change Of Seasons' ein und ist gleichzeitig eine Gratwanderung, wenn man sich überlegt, welche Stile sich hier die Hand reichen. Und sie gelingt und weiss sehr gut zu überzeugen.

Soviel zu den Songs an sich. Die instrumentalen Fähigkeiten der Fünf brauche ich hier sicherlich nicht zu diskutieren. Und natürlich stecken sie auf diesem Album auch ihr Revier ab und andere Musiker damit in die Tasche, aber das geschieht nicht in einer 75 minütigen Selbstbeweihräucherung. Besonders hervorheben will ich hier John Petrucci, der auf diesem Album wirklich eine Spitzenleistung bringt.

Das Album an sich halte ich für sehr ausgewogen ist mit 'The Count Of Tuscany' und 'The Best Of Times' auf einer Höhe ihren Klassikern.
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"Systematic chaos", das letzte Album war schwer verdaulich, zugegeben. "Black clouds" ebenfalls, allerdings irgendwo auf einer anderen Ebene. Aber den DT Fans ist das wohl klar, ja sie wären womöglich enttäuscht, wenn dem nicht so wäre. Alle anderen, die DT nicht kennen, muss gesagt sein, dass die 5 Herren zwar in der Progrockecke zu Hause sind, diesen jedoch mitunter mit einer gehörigen Portion Metal oder Hardrock mischen. Doch jetzt zum Gesamtpaket.

Zuerst mal die CD 1. 6 Songs mit fast 80 Minuten Spielzeit. Da ist man gewarnt.....Los geht's mit einem absoluten Kracher, "A nightmare to remember". Der Song geht ab wie die berühmte Feuerwehr, es rockt ohne Ende die ersten Minuten. Dann, im Mittelteil, ertönt eine wundervolle Gesangsmelodie, die DT aller Ehren wert ist. Das ist genau das, was DT ausmacht. Härte bis zum geht-fast-nicht-mehr, und dann ein gnadelloses Songwriting mit toller Melodieführung.

Es folgt "A rite of passage", sehr guter Song, fast radiotauglich mit seinem Riff. Alles in allem also etwas leicht verdaulicher.

Mit "Whiter" folgt dann die obligatorische Ballade, nichts weltbewegendes, aber doch ein schöner Song, der von LaBrie wunderbar vorgetragen wird.

"The shattered fortress" ist der schwierigste Song der CD. Obwohl ich die CD jetzt öfters gehört habe, ist der Wiedererkennungswert des Songs geringer als bei den anderen Stücken. Es ist auch nicht DER Riff oder Hook drin, der die anderen auszeichnet. Aber es kommt ja noch vielleicht....

Wer bis jetzt dachte: Mmmmh, nicht schlecht, der muss jetzt gut aufpassen. Denn mit den beiden letzten Songs setzen DT Massstäbe im Rockbereich.

"The best of times" ist für mich das absolute Highlight des Albums. Ruhig beginnend entwickelt sich der Song zu einem melodiösen, doch nie zu einem belanglosen oder zu eingängigen Song. Im Gegenteil: die Harmoniefolge erstaunt, doch nach 4-5 maligem Anhören denkt man sich, dass es genauso und auf keinen Fall anders sein musste. Klasse!

Den Abschluss bildet dann "The count of Tuscany". Hier wird jeder Fan bedient, ganz gleich ob er lieber die ruhigen oder die harten DT mag. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt, und Petrucciani spielt die Gitarre wie ein Gott.

CD 1 ist also aller Ehren 5 Sterne wert.

Die CD 2, mit 6 Coversongs von u.a. Queen, Rainbow und King Crimson ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. "Stargazer" von Rainbow gefällt mir sehr gut, ist treibend wie im Original und rockt wie Sau. "Dass sie von Queen 3 Songs aneinandergereiht von meinem Lieblingsalbum "Sheer heart attack" spielen, das erfreut mich sehr. Und dass sie sich so nah am Original gehalten haben, auch. Natürlich ist LaBrie nicht Mercury, aber der hat auf "Tenement funster" ohnehin nicht gesungen. Also auch hier, Daumen hoch. Am besten gelungen erscheint mit jedoch "Larks tongues in Aspic Pt. 2" von King Crimson. Vom Stil her, Progrock, passt dies am besten zu DT. Klingt fast besser als im Original, wahrscheinlich sogar genau so gut.

CD 3 enthält dann noch den kompletten Instrumentalteil von CD 1. Nette Idee, für alle die Instrumentalmusik mögen, oder vielleicht LaBries Stimme nicht mögen.

Alles in allem: für den Preis wird sehr viel geboten, besonders da die Qualität einwandfrei ist.
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am 1. Juli 2009
Wenn Dream Theater ein neues Album aufnehmen, dann sind die Erwartungen von uns Fans natürlich wieder unermesslich hoch. Das ist für die Band natürlich keine unüberwindbare Hürde. Zumindest scheint es so. Die letzten Traum Theater Alben seit Six Degrees of Inner Turbulence waren nicht immer die Überflieger wie ihre Vorgänger, oftmals klangen sie zu steril, zu heavy oder zu vorhersehbar. Es ist jedoch auch hier anzumerken, dass das Niveau auch hier schwindelerregend hoch war. Wo also steht nun die neue Wundertüte Black Clouds & Silver Linings? Die Ankündigung von Mike Portnoy ein Album zu schreiben, welches nur epische Tracks beinhaltet legte die Messlatte sehr hoch. Und nun ist Black Clouds da! Es ist warm, Abwechselungsreich, verspielt, magisch, ja wunderbar! Ich hätte nie geglaubt, dass die Scheibe so gut werden würde. Sie beginnt brachial mit dem 16minüter A Nightmare to Remember, der grandios nach vorne prescht, als scheine die Band ihr Glück in der Flucht zu suchen. Es folgt diesem ersten Epos der Hit A Rite of Passage, ein tolle Hymne, mit super eingängigen Refrain, einen genialen Riff und einem Wahnsinns Petrucci-Solo. Danach wird es erst einmal ruhig. Wither ist eine kurzweilige und wunderschöne Ballade. Ihr auf den Fuß folgt The Shattered Fortess und schon das Intro lässt verkünden, dass es sich hier um die Fortsetzung der 12 Steps Suite von Mike Portnoy handelt. Zahlreiche Zitate zu den vorhergehenden Teilen schmücken den Song, lassen ihn nie langweilig werden und verlangen dem Hörer einiges ab. Dieser Song zündet erst nach mehrmaligem hören. Nach The Shattered Fortress folgt The Best of Times. Ein herzzerreißendes Lied von Mike Portnoy über den Tod seines Vaters. Man kann den Schmerz den Mike beim Tod seines Vaters empfunden hat wahrhaftig nachempfinden. Dennoch zeigt dieser Song auch den Weg nach vorne auf. Ein sehr emotionaler Song. Das Grande Finale des Albums stellt der knapp 20 Minuten lange Track The Count of Tuscany dar. Was dem Hörer hier geboten wird ist aller erste Sahne. Lange haben Dream Theater keinen so formidablen Longtrack mehr abgeliefert. Octavarium war zwar gleichfalls genial, kann aber im direkten Vergleich mit genanntem Song nicht mithalten. Einem sphärischem Intro folgt ein klasse Riff nach dem anderen bevor das Lied im Mittelpart ein mördermäßigen Synthiepart enthält. The Count of Tuscany endet mit einem bombastischen Finale und lässt einem mit weit aufgesperrten Mund zurück.
Dream Theater celebrieren auf ihrem neuen Album Progmetal aller erster Kajüte, kaum eine Band kommt auch nur Ansatzweise an die Jungs ran. Dass James LaBrie hier einen erstklassigen Job abliefert ist fast müßig zu erwähnen. Es gilt für alle Dream Theater Anbeter dieses Album zu kaufen und auch alle Progfans sollten das Ding im Schrank haben. Wenn man dann noch ein solch wertiges Package mit erstklassigen Coverversionen und instrumental Remixes der 6 Albumtracks erhält, dann muss man einfach zugreifen!
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am 28. Juni 2009
Zu den ganz großen Werken von DT gehört die Scheibe für mich definitiv nicht. Dazu fehlen neue Ideen und frischer Stoff. Alles in allem gewinnt man über die letzten Alben allmählich den Eindruck, dass DT ein wenig die Phantasie verlässt, die ihre Musik einst so unverwechselbar und einzigartig erschienen ließ. Was aber nach den bereits abgelieferten kreativen Höhenflügen verzeihlich ist - irgendwann leert sich jeder Topf einmal.

Black Clouds & Silver Linings ist vielmehr eine Hommage an die eigene Bandgeschichte und die verschiedenen Produktionen der vergangenen zwanzig (!) Jahre. Wirklich verübeln kann man das den Jungs nicht, gehören Sie doch noch immer zum kompositorisch und spielerisch Besten, was das Genre zu bieten hat. Dennoch wünscht man sich als verwöhnter Fan wieder einmal einen einzigartigen Meilenstein wie Images & Words, Scenes from a memory oder das düstere Train of Thought.

BC & SL wird dem Anspruch, einen Querschnitt durch das bisherige Schaffen zu bilden, durchaus gerecht. Anleihen aus Train of Thought fügen sich nahtlos in Spielvariationen von Falling into Infinity und kreuzen sich mit den Sounds aus Scenes from a memory. So weit so gut und es ist wahrlich kein einziges Stück darauf, dass man nicht hören könnte, das nicht wunderschöne melodische Passagen zu bieten hätte und bei dem man nicht als Hobbymusiker verzweifelt auf die eigenen Hände blickt und sich einmal mehr denkt "lass es einfach"...

Aber da ist dieser Beigeschmack. Dieses fade "hab ich irgendwie alles schon mal gehört". Dieser gipfelt dann im vierten Stück - The shattered fortress - dass über weite Passagen nur ein Medley aus eigenen Stücken ist.

Der Opener dagegen ist gleich ein Kracher, bei dem Fans des Train of Thought Albums voll auf Ihre Kosten kommen und sich auf ein weiteres ähnlich düsteres Album freuen werden. Aber definitiv zu früh, denn danach wird's deutlich heller.

A Rite of Passage klingt ein wenig wie ein aussortiertes Überbleibsel aus der Systematic Chaos Produktion. Nicht schlecht aber irgendwie auch nicht so richtig herausragend, wobei es den Frickelfans echte Sabberpassagen bietet.

Wither ist eine herzschmerzende wunderschöne radiotaugliche Rosamunde-Pilcher-Ballade. Wirklich schön und zum Mitsingen geeignet. Und bei entsprechender Massenmedienverwertung garantiert ein hervorragendes Stück um die DT-Bandkasse aufzupolstern. Nichtfans, die das Stück im Radio hören und sich daraufhin ihr erstes DT-Album kaufen, werden allerdings schön blöd dreinschauen - die Gesichter dürften ähnlich ausfallen wie bei denen, die sich 1990 auf Extreme's "More than Words" das Album Pornografitti kauften ...

Dann kommt das Medley ... naja. Muss wohl mal drin sein nach zwanzig Jahren Bandgeschichte.

The Best of Times ist für mich persönlich das Stück auf der Scheibe, das am schwierigsten zu bewerten ist. Es enthält wunderschöne Passagen, sowohl ruhige als auch Highspeedfrickeleien und das Solo am Ende bringt sogar Dieter-Bohlen-Fans zum Luftgitarrefideln - aber so richtig krachen tut das Stück nicht und hat meiner Meinung auf einem seit zwei Jahren sehnsüchtig erwarteten neuen Album nichts zu suchen. Die Melodie ist für ein DT - Stück viel zu profan und James LaBrie erweckt einmal mehr den Eindruck, dass seine stimmlichen Sangeskünste hin und wieder zum Degenerieren neigen.

The Count of Tuscany - ein fast zwanzig minütiges Epos - klingt wie die Essenz aus Images and Words und Awake. Auch nicht wirklich neu aber einfach saugeil und zum Mitsabbern geeignet.

All in all: höhrenswert, nervt nicht, macht auch Spaß, deutlich besser als der Vorgänger aber eben auch nicht der ganz große Wurf.
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am 1. Juli 2009
Da ist sie nun die schon heiss ersehnte neue Platte von Dream Theater, und ich muss sagen zuerst war ich ein bischen entäuscht. Doch nach und nach fing ich an dieses Kunstwerk zu lieben. So ist das halt bei Alben von Dream Theater, es dauert immer seine Zeit. Mein 10. Durchlauf ist nun vorbei und ich denke ich bin jetzt so weit die Platte mit einer Rezension zu würdigen.

1. A Nighmare To Remember
Ein harter einstig ins Album, es gibt Doppelbass und Keyboards die mich irgendwie an Cradle Of FIlth oder Dimmu Borgir erinnern. Eigentlich genau mein Geschmack, dann setzt Meister Labrie ein und erinner mich dabei ein bischen an Metallica light. Dann wird es leise, Akustikgitarren setzen ein, der song steigert sich um dan wieder Fahrt aufzunehmen. Was ich an diesem Song villeicht nicht ganz wo überzeugend finde sind die versuche von Mister Portnoy böse zu sein aber ich kann darüber hinweg sehen, alles in allem 5 von 5 Punkten.

2.A Rite Of Passage
Die erste Single und auch nich so Komplex wie der Opener. Die etwas leichtere Struktur tut dem Song sehr gut da er dadurch gleich ins Ohr geht. Ein sehr schöner Refrain und ein gutes Solo vom Gitarrenhexer. Doch was mir an diesem Song nicht so gefählt ist diesmal das Keyboard Solo da mir diese seltsamen Klänge irgendwie nich reingehen. Klingt zu abgespaced für mich. Doch sonst ein echt geiler song. 5 von 5 Punkten

3. Wither
Die Ballade des Albums gefählt mir sehr gut, wegen dem schönen Gesang von Labrie. Ich finde das Labrie auch mal wieder beim Songwriting mit einbezogen werden sollte aber das ist eher unwarscheinlich. Nunja schöne Ballade mit super Gitarrensolo. 5 von 5 Pukten.

4. The Shattered Fortress
Der Abschluss der AA Reihe, und echt sehr gelungen. Ich verstehe nicht warum viele diesen Song nicht mögen, er ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. Auch wenn ich zugeben muss das er an manchen Stellen schon einen leichten Medley einschlag aufweist. Ein fetter Brecher der alles zusammenführt was zusammen gehört. 5 von 5 Punkten

5.The Best Of Times
Von Portnoy an seinen kürzlich verstorbenen Vater ist der Song echt sehr schön. Rockt eher ein bischen zurückhaltender, aber die schöne Melodie macht das wieder gut. Ein Song an dems nichts zu meckern gibt. Jeder der auch jemanden verloren hat wird hier sehr gut mifühlen können. An manchen Stellen musste ich mir fast die Tränen verkneifen da der Song echt so schön ist. 5 von 5 Punkten.

6. The Count Of Tuscany
Der längste Songs der Albums und auch einer der absoluten Höhepunkte. Diese Band ist wircklich so verdammt gut an ihren Instrumenten das man es manchmal mit der Angst zu tun bekommt. Gegen Ende wirds dan wieder ruhig bis eine AKustikgitarre erklingt und den Song wunderschön zum Ende hin Trägt. Die Gesangsleistung von Labrie ist auf diesem Album sehr sehr positiv im Mittleren Stimmbereich angesiedelt (Ich stehe nich auf diesen Eierschneidergesang). 5 von 5 Punkten.

Fazit--- Hammer Scheiber---
Musik nicht für zwischendurch, hier muss man sich hinsetzen und lauschen den es passiert so viel. Ich bin Begeistert von Black Clouds And Silver Linings und jeder anspruchsvolle Prog oder Metal Anhänger wird es auch seihen. Hut Ab
Adios
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am 19. November 2009
... und es geht doch! Dream Theater sind wieder da, und wie!
Nachdem man mit "Metropolis Part 2 - Scenes From A Memory" ein wahres Prog-Meisterwerk abgeliefert hatte, wurden die Folgealben leider mit jeder neuen Veröffentlichung schwächer. Waren "Six Degrees Of Inner Turbulence" und "Train Of Thought" noch wirklich grandiose Alben, die zwar nicht den Status von bandeigenen Klassikern wie "Images And Words" und bereits erwähntem "Scenes From A Memory" erreichen konnten, aber dennoch von vorne bis hinten überzeugen konnten, und die Konkurrenz noch weit auf Abstand zu halten wussten, so waren auf "Octavarium" und "Sytematic Chaos" leider nur noch vereinzelt Großtaten zu finden. Die Longtracks "Octavarium" und "In The Presence Of Enemies", sowie die Tracks, die zum Alkoholentzugs-Epos von Drummer Mike Portnoy gehören, ("The Root Of All Evil" und "Repentance") wussten noch auf ganzer Linie zu überzeugen, aber gerade der Muse-Einschlag in machen Songs, wie u. a. bei "Prophets Of War", wirkte doch mehr als unpassend.
Daher war nicht von vornherein klar, dass "Black Clouds And Silver Linings" derart stark werden würde. Aber nach mehreren Durchläufen wird dem Hörer wirklich bewusst, dass er es hier mit einem Progressive Metal-Album zu tun hat, das seinesgleichen sucht. Die vier Amerikaner und ihr kanadischer Sänger wissen wieder, was die Anhängerschaft hören will. Und das ist wohl ohne Abstriche der unvergleichliche Mix aus harten Riffattacken und traumhaft schönen, ruhigen Momenten. Hier werden auf unnachahmliche Weise technische Fähigkeiten mit kompositorischer Finesse zu einem stimmigen Ganzen vermischt.
Eingeleitet wird das Album von einer Achterbahnfahrt namens "A Nightmare To Remember", die mächtig düster beginnt. Es wird die Geschichte eines Autounfalls geschildert mit allen seinen Stationen: Von dem Crash über den Krankenhausaufenthalt bis hin zu dem beruhigen Gefühl, wenn es doch glimpflich ausgegangen ist. Dabei bringen Dream Theater jedes Gefühl so greifbar rüber, als wenn man selbst dabei gewesen wäre. Darauf folgt mit "A Rite Of Passage" ein wirklich finsterer Song, dessen Refrain dennoch derart eingängig ist, dass man ihn tagelang nicht los wird. Mit "Wither" haben die Herren dann eine Ballade eingespielt, die wesentlich gehaltvoller daher kommt als z. B. "I Walk Beside You". Sänger James LaBrie zeigt sich von seiner gefühlvollsten Seite, während der Rest der Band mit epischer Instrumentalarbeit einen krassen Gegenpol zu den dunklen Klängen in "A Rite Of Passage" schafft. Als nächstes steht der Abschluss von Mike Portnoys "Twelve-Step Suite" auf dem Plan: "The Shattered Fortress". Mit diesem Song beschließen Dream Theater ihre, mit "The Glass Prison" begonnene, Saga um den Alkoholentzug ihres Drummers und geben dabei viele instrumentale und textliche Querverweise auf die anderen Teile zum Besten, was die fünf Akte, als Einheit gesehen, fantastisch abrundet. In "The Best Of Times" verabschiedet sich Portnoy von seinem Vater Howard. Den Anfang machen Streicher, die eher melancholisch klingen. Nach dem Einstieg der gesamten Band schwindet diese Melancholie allerdings und weicht einem Song, der die schönen Momente einer Vater-Sohn-Beziehung aufzeigt. Hier wird versucht dem Hörer mitzuteilen, dass man an den einzigartigen Erinnerungen, die man mit einer Person hatte, festhalten sollte, statt alles von Trauer überschatten zu lassen. Wieder zeigen Dream Theater alle ihre Trademarks.
Doch die gesamte Klasse der ersten fünf Tracks ist noch nichts im Vergleich zu dem finalen Song auf "Dark Clouds And Silver Linings". "Last but not least" bekommt mit "The Count Of Tuscany" eine vollkommen neue Dimension. Mit diesem Kunstwerk haben Dream Theater sich ein neues Denkmal gesetzt, das tatsächlich die Klasse von "A Change Of Seasons" und "Octavarium" erreicht. Es ist unglaublich mit welcher Intensität dieser Song daherkommt. Man wird förmlich mitgerissen auf einer Fahrt durch das Reich des Grafen von Tuskanien. Diesen Ideenreichtum und diese Abwechslung schaffen andere Bands in ihrer gesamten Diskografie nicht.
Abschließend bleibt mir nichts anderes als zu sagen: Wem dieses Album nicht gefällt, der sollte seine Finger in Zukunft besser aus dem Prog-Regal des Plattenhändlers seines Vertrauens lassen. Denn in diesem Fall wäre er hier absolut fehl am Platz!
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am 15. Oktober 2009
...und das soll schon was heissen!
Mann, war ich froh, als ich das Album endlich hatte. Natürlich landete es sofort im CD-Player. Und mit A Nightmare To Remember ging meine Erwartung, dass Dream Theater bisher noch immer nicht ihr bestes Album abgeliefert haben(ich finde den Großteil aller DT Alben genial, aber wenn einem das extreme Können der Musiker bekannt ist, wird einem bewusst, dass da immer noch Potential für mehr ist), vorläufig in Erfüllung! Was für ein geniales Stück: die ersten fünf Minuten eine Härte, die an Train Of Thoughts erinnert und einfach einen mit offenem Mund da sitzen lässt. Der schöne ruhige Mittelteil ist erst mal eine gute Erholung, bis schließlich mit einigen Solopassagen an den Anfang angeknüpft wird, wobei sich Mike Portnoy gegen Ende sogar zu den ersten Blast Beats in der Geschichte von Dream Theater hinreissen lässt. Was für ein super Opener! Mich wundert es jedes mal gegen Ende wieder, dass schon wieder 16 Minuten um sind.:-)
Mit A Rite Of Passage dauert es etwas, bis es gefallen kann, da die erste Strophe nicht sonderlich toll klingt mit James LaBries verzerrten Vocals. Aber nach dem wunderschönen Refrain geht es dann auch genauso toll weiter. Wobei A Nightmare To Remember sofort gezündet hat, braucht A Rite Of Passage ein paar Anläufe, aber alles in allem ein spitzen Song!
Mit Wither kommt eine für Dream Theater Verhältnisse sehr kurze Ballade, die ebenfalls überzeugt! Nur denkt man sich langsam, in welche Richtung das Album geht, da schließlich am Anfang doch durchgehend Härteres zu erwarten ist.
Mit The Shatteres Fortress kommt der letzte Teil von Mike Portnoys 12 Step Suite, die leider nur ein Medley der vorherigen 4 Songs darstellt, teilweise anders arrangiert, aber eben keine neue Musik.
The Best Of Times, welches Mike Portnoy seinem während den Aufnahmen zu diesem Album verstorbenem Vater widmet, ist wieder ein sehr schöner Titel, der durch tolle Melodien und vor allem durch John Petruccis grandioses Solo ein richtiger Ohrwurm wird! Aber eben immer noch ein recht ruhiger Song im Vergleich zu A.N.T.R. Kein Problem, solang die Musik so toll ist, nur dann kommt...
The Count Of Tuscany, ein Song, mit dem ich bis heute nicht wirklich viel anfangen kann, obwohl ich ihn sehr oft gehört hab, da es auf den letzten DT Alben keinen Song gab, der mir auch nach langer Zeit nicht gefiel. Vor allem die 2-3 Minuten in der Mitte, wo man nur Klänge hört und nicht wirklich was passiert. Sowas in der Art gab es ja schonmal beim Anfang von Octavarium, aber um weites besser!

Also, es wäre ein wundervolles Album geworden, wenn man anstatt einem Medley noch einen neuen finalen Teil der A.A.-Suite geschrieben hätte und ein anderes Stück anstelle von The Count Of Tuscany. Wirklich schade, da die restlichen vier Lieder die spitzen erste Hälfte eines super genialen Albums hätte sein können. Ich weiss noch ganz genau, wie begeistert ich beim ersten Hören von A Nightmare To Remember war!

Die Cover-Songs auf der 2.CD sind eine tolle Idee, wobei ich leider bisher nur das Original der drei Queen-Lieder kenne. Diese Lieder zumindest sind optimal umgesetzt und besonders James LaBrie überzeugt hier mit einer Stimme, die ich so gerne öfters bei Dream Theater hören würde als dieses manchmal etwas an die Schmerzensgrenze gehende Geschreie(besonders Live).

Die Instrumental Versionen des Albums auf der 3.CD hätte man sich wahrscheinlich vor dem Album anhören sollen, da sie danach nicht wirklich interessant wirken, da einfach zuviel fehlt. Aber, wie gesagt, im nachhinein hätte ich mir die Instrumental Versionen vor den Originalen angehört.

Ach ja, ganz nebenbei, das technische Können der Herren Petrucci, Portnoy & Rudess war natürlich, wie immer, auf höchstem Niveau!
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am 20. Juni 2009
Ich traue mich nie, ein DT-Album zu bewerten, ehe ich es nicht mindestens fünfmal gehört habe. Und auch diesmal hat sich gezeigt, dass sich diese Zurückhaltung auszahlt. Mein erster Höreindruck war ein wenig negativ, da ich eine Erwartungshaltung zum Album aufgebaut hatte, die enttäuscht wurde. Ich hatte nach den ganzen Vorabinfos mit einem Nachfolger zu Scenes from a Memory oder Octavarium gerechnet. Das ist das Album definitiv nicht. Doch nach mehrmaligem Hören offenbart sich: DT legen ein sehr starkes Album vor, das in meinen Augen nur eine Schwachstelle aufweist: The Shattered Fortress. Ich denke, man kann so eine Konzeptreihe, wie Portnoy sie seiner Alkoholkrankheit widmet, auch beenden, ohne das Stück zu einem Medley aus den Vorgängerstücken verkommen zu lassen. Hier ist mir der Anteil an neuen Songpassagen viel zu gering. Alle anderen Stücke bedienen den DT-Fan auf die Weise, die er von der Band kennt, und es ist für jeden Geschmack was dabei, sei er nun episch oder auf Härte ausgerichtet. Seien wir ehrlich: DT können keine schlechten Alben produzieren. Und die 6 Covertracks zeigen mal wieder deutlich: DT sind eine per-fek-te Rockband. Wirklich enttäuschen werden die Jungs mich wohl nie. Wegen des Medley-Faktors von Shattered Fortress gibt es allerdings den Punkt Abzug.
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am 14. August 2009
Als hardcore RUSH-FAn war ich von DT immer wieder etwas enttäuscht. Nach Images and Words gab es für mich keine zu 100% überzeugende Scheibe - tolle Songs aber leider auch immer wieder Schwächen - bis jetzt. Black Clouds hat mich umgehauen - die Scheibe ist durch und durch gelungen, rockt richtig ab und macht auch nach dem 100ten Hören noch richtig Spaß. Auch die Cover-Versionen sind spitze umgesetzt. Highlights für mich sind "A nightmare to rememeber", "The Best of Times" mit einem WAHNSINNS E-Gitarren-Solo am Schluss und "The Count of Tuscany" diese Lieder hätten 10 Sterne verdient - auf dem Live Konzert in München haben sie leider nur "A Rite of Passage" gespielt, war aber auch ein fantastisches Konzert - echte Könner eben. Ich kann nur sagen: weiter so DT und an alle Rushfans: kaufen!
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am 19. Juni 2009
Die erste und einzige Enttäuschung erlebt man beim Auspacken der 3-CD-Edition. Die einzelnen Silbelinge purzeln einem in Papphüllen entgegen. Entfernt man diese und das gelungene Booklet aus der Schachtel, fühlt es sich an, als hätte man eine dürftig zusammengeklebte Billigpappe in der Hand. Zwar geht der Preis für die gebotene Ausstattung in Ordnung, aber ich für meinen Teil hätte lieber ein paar Euro mehr bezahlt, anstatt mich mit einer dermaßen schäbigen Verpackung abspeisen zu lassen.
Glücklicherweise lässt die Aufmachung des Albums keine Rückschlüsse auf seine musikalische Qualität zu.
Die Mitbegründer, Innovatoren, Vorreiter und Legenden des Prog-Metal-Genres spielen auch im 24. Jahr ihres Bestehens progressiven Metal der Extraklasse. Die in der jüngeren Vergangenheit nicht immer gelungene Integration neuer Elemente wirkt nicht mehr aufgesetzt oder dreist kopiert, sondern fügt sich endlich harmonisch in den ohnehin umfangreichen Soundkosmos des Traumtheaters ein. Die Single "A rite of passage" hat ja bereits deutlich gemacht, dass Portnoy & Co. nicht gewillt sind, auf Growls und düstere Härte zu verzichten, deutet doch schon das im Vergleich zu "Systematic chaos" (2007) nicht ganz so großartige Cover-Artwork an, dass Dream Theater heuer keinen Blümchen-Prog-Metal spielen.
"A nightmare to remember" startet sogleich mit einem monumentalen Intro durch, bevor der Song aggressiv über die restliche Distanz gepeitscht wird, wobei ruhige Parts zwischendurch immer wieder angenehm das Tempo rausnehmen und für Abwechslung sorgen. Während ich ihn beim ersten Hördurchgang gar nicht richtig wahrnahm, wurde meine Aufmerksamkeit beim zweiten Mal auf den tollen Refrain gelenkt. "A nightmare to remember" ist bereits mehr ein Song, als es die meisten Stücke auf "Systematic chaos" waren - und gibt damit die Devise für das ganze Album vor.
Die angesprochene Single hatte mich schon im Vorfeld überzeugt. Daran hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: "A rite of passage" halte ich von allen eingängigen Songs, die Dream Theater in den letzten Jahren geschrieben haben, für den besten. Umso mehr, als die vergleichsweise dezenten Thrash-Elemente eben nicht mehr nach einer 1:1-Kopie von Metallica, sondern zu jeder Sekunde eindeutig nach Dream Theater klingen.
Mit "Wither" folgt im Anschluss die im Vergleich zu "Forsaken" deutlich geschmackvollere Ballade, was insbesondere dem Verzicht auf einen ähnlich nervtötenden Refrain zu verdanken ist. Hier zeigt sich einmal mehr, dass LaBrie mitnichten ein schlechter Sänger ist, sondern dass Musik und Gesang einfach gut aufeinander abgestimmt sein müssen. Das war in den letzten Jahren nicht immer der Fall, gelingt auf diesem Album aber durchgehend hervorragend.
"The shattered fortress" ist im Grunde keine neue Komposition, sondern eine Aneinanderreihung bekannter Dream Theater - Riffs -und Melodien. Das ist zwar so gewollt, da dies der Abschluss von Mike Portnoys privater "Alkohol macht Birne hohl" - Saga ist, ändert aber nichts daran, dass es dem Titel dadurch an Eigenständigkeit mangelt, weshalb er meiner Meinung nach mit dem restlichen Album nicht ganz mithalten kann.
Die absoluten Höhepunkte haben sich Dream Theater mal wieder für den Showdown aufgehoben.
"The best of times" stellt die melodische Seite der Band in den Vordergrund. Hier beweisen Dream Theater, dass sie auch Longtracks ohne Instrumentalexzesse spielen können. Da zudem der Härtegrad sehr marginal ausfällt, handelt es sich bei "The best of times" im Grunde um eine epische Halbballade.
Den Vogel schießen Dream Theater mit dem finalen "The count of Tuscany" ab. 19 Minuten progressiver Metal vom Feinsten. Mir hat es vor Allem die enorm sphärische Passage im letzten Drittel des Tracks angetan. Diese mündet nach einigen Minuten in chillige Gitarrenklänge, über die sich LaBries warmer Gesang legt. Wenn dann auch noch anmutiges Keyboardspiel einsetzt und eine tief gestimmte Gitarre für Unterfütterung sorgt, ist klar: "The count of Tuscany" ist das Genialste, was Dream Theater seit "Scenes from a memory" (1999) fabriziert haben. Ein Song zum Staunen. Große progressive Kunst!
Insgesamt wirkt "Black clouds & silver linings" kompakter und geschlossener als "Systematic chaos". Klare Strukturen und Kompositionen mit Wiedererkennungswert zeichnen das Album aus und dürften (nicht nur bei mir) für deutlich mehr Rotierungen im Player sorgen als bei dem keineswegs schlechten (nur völlig anderen) "Systematic chaos".
Mit "A nightmare to remember", "A rite of passage", "The best of times" und dem Überhammer "The count of tuscany" sind gleich vier Reservierungen für das nächste Best-Of dabei. Da sich der nicht Best-of-verdächtige Rest lediglich aus der angenehmen Ballade "Wither" und dem mangels Neuigkeiten nicht völlig geglückten "The shattered fortress" zusammensetzt, halte ich die Bezeichnung Ausnahmealbum für mehr als gerechtfertigt.

Neben dem Hauptwerk liegt der hier besprochenen Fassung noch eine CD mit dem Instrumental-Mix des Albums sowie eine weitere Bonusdisk mit sechs Coversongs von Rainbow (Stargazer), Queen (Tenement funster / Flick of the wrist / Lily of the valley), The Dixie Dregs (Odyssey), Zebra (Take your fingers from my hair), King Crimson (Larks tongues in aspic part 2) und Iron Maiden (To tame a land) bei. Diese können, wie das bei Coversongs eben meistens der Fall ist, nicht mit den Originalen mithalten. Eine lohnenswerte Ergänzung stellen sie dennoch dar.
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