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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
75
3,9 von 5 Sternen
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am 4. August 2015
Auch die eingefleischtesten Fans des Bürgerschrecks der 90-er werden kaum verleugnen können, dass es musikalisch mit Marilyn Manson im neuen Jahrtausend bergab ging. Die solide, aber etwas flache "The Golden Age Of Grotesque" leutete die Talfahrt ein, 2007 folgte das äußerst harm- und farblose "Eat Me, Drink Me". Dann kehrte mit Twiggy Ramirez der einstige kongeniale Songwritingpartner zurück zur Band und Hoffnungen auf bessere Zeiten wurden wach. Härter und düsterer sollte sie werden, die Platte danach, zumindest dieses Versprechen hielt Manson. Auf den ersten ersten Blick also alles im Lot, doch man muss nicht mal genau hinhören um deutliche Schwächen zu entdecken.

Was ist denn zum Beispiel mit Mansons Gesang passiert? Die in der Überschrift zitierte Textzeile aus dem Opener "Devour" jammert er derart schief ins Mikro, dass einen erschaudern lässt. Besserung tritt im Weiteren Verlauf leider nur bedingt ein.

Auch wenn verglichen mit dem Vorgängeralbum ein wenig Besserung was die Atmosphäre angeht eintrat, so lassen einen viele Songs eher ratlos zurück. Warum streckt man eine an sich solide Ballade wie "Running To The Edge Of The World" so unnötig auf 7 Minuten, wenn es auch 4 getan hätten? Warum dieser 9(!) minütige Brocken mit dem selten blöden Titel "I Want To Kill You Like They Do In The Movies" (uuiiii wie provokant!), der weder monumental noch episch, sondern einfallslos und verwaschen daherkommt? Was hat sich Manson bei dem völlig stillosen Nachtreten gegen seine Ex auf "Leave A Scar" gedacht? Warum verhunzt man die schöne Gitarrenmelodie von "15" mit einem Beat, der schon in den 90-ern billig geklungen hätte? Und warum klingt das alles schlechter und undifferenzierter produziert als die 90-er Alben? Ich könnte jetzt noch sehr lange weitermachen, aber das würde den Rahmen sprengen.

Davon abgesehen gewinnt man den Eindruck, dass die Truppe sich stilistisch zu sehr an ihrem eigenen Backkatalog bedient. Beispiele gefällig?
"Pretty as a $" und "We're From America" wären gerne finstere Bösartigkeiten der glorreichen "Antichrist Superstar"-Ära, wirken aber allzu bemüht, "Whight Spider" erinnert an schleppendere "Holy Wood" Stücke, das reduziertere "Unkillable Monster" wiederrum an "Eat Me, Drink Me". Den gefühlt 10. "Beautiful People"-Klon "Armagoddamn(...)geddon" hätte es auch nicht wirklich gebraucht, wenngleich diese bewährte Formel immer noch erstaunlich gut funktioniert, während "I Have To Look Up..." den alten "I Put A Spell On You"-Groove wiederverwendet.
Schlecht sind diese Songs nicht, manche heben sich durchaus vom Mittelmaß ab, aber Mansons Alben zeichneten sich immer dadurch aus, dass sie mehr als eine bloße Ansammlung von Songs waren. Sie erzählten eine komplette Geschichte und die Musik bildete einen homogenen roten Faden. Leider ist "The High End Of Low" so eben nur irgendein weiteres Mansonalbum geworden, dem die (textliche wie musikalische) Geschlossenheit der Vorgänger gänzlich abgeht - und seine Schwächen im Songwriting dadurch nicht mehr kaschieren kann.

Zu selten traut sich Manson neue Wegen zu gehen, was schade ist, denn die Countryatmosphäre vom dramatischen "Four Rusted Horses" lässt aufhorchen, ebenso wie der beste Song "Blank & White" mit seiner Indie/Alternative Schlagseite und einem ausgezeichneten Refrain, zeigen, dass Manson durchaus das Zeug zu einem weiteren intelligenten und innovativen Album gehabt hätte.
Die Ballade "Into The Fire" und das eingängige "WOW" gehen ebenfalls in Ordnung.

1. Devour - 4/10
2. Pretty As A $ - 5/10
3. Leave A Scar - 4/10
4. Four Rusted Horses - 7/10
5. Armagoddamnmother******geddon - 6/10
6. Blank & White - 9/10
7. Running To The Edge Of The World - 4/10
8. I Want To Kill You Like They Do In Movies 1/10
9. WOW - 6/10
10. Wight Spider 3/10
11. Unkillable Monster 5/10
12. We're From America 2/10
13. I Have To Look Up Just To See Hell - 7/10
14. Into the Fire - 7/10
15. 15 - 4/10

72/150
Fazit: Der Albumtitel hätte passender kaum gewählt sein können. Manson erreichte mit "The High End of Low" seinen künstlerischen Tiefpunkt, der sich in Orientierungslosigkeit, Selbstkopien und genereller Ideenlosigkeit manifestiert. Zum Glück ging es mit Born Villain wieder leicht aufwärts bevor mit "The Pale Emperor" die stärkste Platte seit "Holy Wood" folgte.
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am 3. November 2009
Dieses Album ist sowas von vielseitig - da wird doch jeder Bedarf an guter Musik abgedeckt. Ich bin sehr begeistert und weiß nicht, ob diese CD jemals meinen CD-Player wieder verlassen wird. Ich geb zu: musikalisch hört sich vieles verdächtig nach anderen Bands an - z.B. Cure, SistersOfMercy, DepecheMode, sogar ein Refrainteil von der deutschen Band El*ke (aus "Ich mag dich", nur langsamer) hat es in den Song "Blank And White" geschafft ;-))))))
Ja, und die brauch ich nun alle nicht mehr, denn ich hab ja MM mit dem genialsten Gesang auf dieser Welt, seitdem Zimbl (Sänger von The Bates) mit den Engeln rockt! - R.I.P. Zimbl! -

Ich muss gestehen: erst nach mehrmaligem Hören offenbarte sich der ganze Charme dieses Albums. Ich liebe an MM die tolle Stimme und die rockigen Stücke. Ich möchte erwähnen, dass meine früheren Vorlieben eigentlich im Punk/Hardrock-Bereich waren. Doch dann beschäftigte ich mich mit MM. Und seit einiger Zeit gibt es für mich kaum bessere Musik als diese. Bei vielen Alben habe ich aber immer Songs dabei, die ich meistens weiterzappe, weil sie zu viel "Industrial" sind.

Dieses Album macht es mir da leicht. Die Gitarre hat wieder Vorderhand und auf der Bonus-CD sind geniale Akustik-Versionen drauf. Ich bin sprachlos und freu mich riesig auf das Konzert in Hamburg.
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am 11. August 2009
Auf dieses Album konnte man wirklich gespannt sein, denn nach den fett produzierten Werken ab Ende der 90er war ja die letzte CD eher minimalistisch und 60ies orientiert. Was kommt also jetzt? Nun, bei dieser Platte ist der Sound insgesamt schon deutlich umfangreicher als auf der "Eat Me, Drink Me" ohne jedoch die Wucht der Alben wie z.B. "Mechanical Animal" oder "Holy Wood" zu erreichen. Dafür wird die Akustikgitarre aus dem Schrank geholt, die auch in vielen Stücken wirkungsvoll eingesetzt wird.
Die Lieder, die mir beim ersten Durchhören gleich im Gedächtnis hängen blieben, waren das locker und lässig gespielte "Leave A Scar", "Four Rusted Horses", das zwar eher ruhig ist, aber trotzdem mit stampfenden Beat überzeugt, und das sehr schöne langsame "Running To The Edge Of The World".
Auch gut ist "Unkillable Monster" wegen seiner Kombination aus langsamer Strophe und rockigen Refrain. Richtig rockig wird es in "Wight Spider" und "I Have To Look Up To See Hell", das sehr rockig im langsamen 6/8-Takt überzeugt. In "We're From America" lohnt es sich auf den kritischen Text zu achten.
Das rockige "Arma-goddam-f*cking-geddon", das vorab als Single erschienen ist und ja unbedingt das schlimme F-Wort enthalten muss, damit Herr Warner seinen Ruf als böser Bube gerecht wird, ist auch ganz okay, aber nicht das beste Lied auf der CD.
Obwohl die Platte wesentlich rockiger ist als der Vorgänger, hat sie leider das Manko, dass die Qualität der Lieder nicht immer an die letzte heranreicht. Damit werden viele Stücke im Verlauf leider uninteressant und langweilig, wie z.B. das 9 minütige "I Want To Kill You...", das musikalisch enttäuscht. Trotzdem lässt Mr. Manson hier ein gutes Album vom Stapel, das nach dem übertriebenen Sound der vorletzten Platte und dem spärlichen Sound der letzten Platte nun einen guten Kompromiss gefunden hat. Ich kann sie empfehlen.

Wer sich die Version mit Bonus-CD besorgt, erlebt sechs Songs von dem Album in Remixen und Alternative Versionen, was bei den meisten bedeutet, dass die größtenteils nur auf Akustikgitarre eingespielt wurden. Interessant zu hören, dass Manson-Songs auch so funktionieren. Aber das ist wohl eher was für Fans, die nicht genug von ihrem Star bekommen.
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am 23. Mai 2009
Nachdem ich mittlerweile alle Manson Alben besitze und jedes Album für sich selbst steht, bekam ich vor ein paar Tagen in den Genuß einer Songschnipsel des aktuellen Albums "High End Of Low" und ich muss zugeben was ich da hörte fand ich enttäuschend, dennoch habe ich mir das bestellt, es wurde heute geliefert und läuft seit dem rauf und runter.
Ich bin mehr als positiv überrascht, denn was Manson mit diesem Album abliefert ist schwer zu beschreiben. Textlich gesehen übertrifft dieses Album um längen alle bisherigen Manson Alben. Zugegeben man muss die Symbolik und die Metaphern verstehen, also zwischen den Zeilen lesen.
Während sich "Eat me, Drink me" als Konzept mit Indentiätsverlust Mansons befasste scheint dieser nun endlich seine Mitte gefunden zu haben.
Zugeben seine eigene Mitte. Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten.
Aber wem es gelang sowohl die ersten als auch die letzten Alben komplett zu verstehen, also hinter die Texte zu blicken der wird bei diesem Album es nicht ganz so leicht haben, wenn es aber gelingt dann belohnt Manson mit tiefgreifender Philosophie und Poetik.
Die musikalische Umsetzung spricht wieder mal für sich selbst und bettet die Songs in ein Gewand das passender nicht zu wählen wäre.
Einzelne Songs heraus zu picken gelingt mir nicht, dieses Album ist einmal mehr ein Gesamtkunstwerk.
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am 22. Mai 2007
Marilyn Manson hat einfach eine Art an sich, der man immer wieder verfällt!

Auch mit seinem neuen Meisterwerk, schafft der Altmeister des Gothic Rocks es wieder mal, uns einen neuen Meilenstein zu präsentieren!

Nach all den Schlagzeilen, die Marilyn Manson letztes Jahr nur durch seine Frauengeschichten erhalten hat, so schafft er es jetzt endlich wieder mit qualitativ hochwertiger Musik, die einen berührt nach ganz vorne in der Presse zu gelangen.

Manson is back mit einem unglaublichen und fantastischen Album und wir lieben ihn dafür!
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am 2. September 2012
Zwei Jahre sind ins Land gezogen seitdem der umstrittene Ausnahmekünstler Marilyn Manson seinen sehr durchwachsenen Tonträger "Eat Me, Drink Me" veröffentlichte. Nun meldet er sich mit einem brandneuen Album im Kasten zurück. Ähnlich wie alle Vorgänger ist auch "The High End Of Low" ein ganz schön schwieriger Brocken. Zwar war die Musik dieser Gruppe noch nie einfach, dennoch finde ich es recht verzwickt hier eine Bewertung zu schreiben. Besonders nachdem "Eat Me, Drink Me" meiner Meinung nach wirklich enttäuschend war. "The High End Of Low" benötigt einige Hördurchgänge, um sich vollends zu entfalten. Ich finde es mit jedem Mal interessanter und auch eingängiger. Für mich steht außerdem fest, dass es seinen Vorgänger ganz klar übertrifft. Dennoch genehmigt sich Marilyn Manson auch hier einige Ausrutscher. Da dient meines Erachtens wohl das neunminütige Stück "I want to kill you like they do in movies" als bestes Paradebeispiel. So banal wie der Titel selbst, so ist auch der komplette Song einzustufen. Da merkt man doch ganz klar, dass die Kreativität an gewissen Stellen gehörig flöten ging. Ganz anders im Vergleich zu den alten Alben (Holy Wood, The Golden Age Of Grotesque, Mechanical Animals)... Da war für mich nahezu jeder Track ein absolutes Highlight, auch zeigte sich die Band/der Künstler oftmals abwechslungsreicher. Nungut, immerhin geht es hier um das inzwischen siebte Studioalbum dieser Gruppe, da habe ich nun auch nicht mehr die Erwartungen, wie seinerzeit bei "Holy Wood". Dennoch ist „The High End Of Low“ insgesamt ein recht gutes Album geworden. Wenn auch nicht perfekt, es geht aufwärts mit dieser Band, wie ich finde.

Fazit: "The High End Of Low" ist sicherlich nicht die schlechteste Manson-Veröffentlichung, dennoch ist die Enttäuschung einiger Fans durchaus verständlich. Sowohl musikalisch, als auch textlich kann das Niveau der alten Zeiten nicht mehr eingefangen werden. Der Tonträger bietet trotzdem einige Hits. "The High End Of Low" kann Spaß machen, man muss sich als Hörer jedoch ganz darauf einlassen. Am Ende bleiben vier Sterne übrig, mit denen eine nicht komplett überzeugende CD dieser Art, voll und ganz bedient sein dürfte.

Ps. Mir ist aufgefallen, dass es hier doch ganz schön an Abwechslung fehlt. Dieses Album enthält unzählige langsame Stücke und Balladen. Das soll nicht heißen, dass ich Herr Manson nicht auch mit ruhigeren Klängen sehr gern höre, dennoch vermisse ich so einen richtigen Kracher á la "The Fight Song“. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Das neuste Werk der Schock-Gruppe ist nun erschienen, eventuell wird mein Wunsch ja darauf erfüllt...
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am 22. Mai 2007
Die neue Manson Scheibe! Darauf haben glaube ich viele gewartet - ich auf jeden Fall - und das Warten hat sich, wie ich finde gelohnt!!! Musste MM sich auf seinen vorherigen Werken noch austoben und die Emotionen in der Musik mit Agressionen ausdrücken, schafft er es dieses Mal den Hörern eine weitaus erwachsenere Interpretaion der eigenen Gefühle zu präsentieren. Einfach Klasse! Ein tolles Rockalbum, das wie ich finde nicht nur ein muss zum reinhören ist!
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am 12. Mai 2007
Nach dem neuen Song "Heart Shapes Glasses" zu urteilen hat Marilyn Manson einen neuen Musikaischen Weg gefunden und eingeschlagen!?

Das Album zeigt das exakte gegenteil.

Die ersten Lieder des Albums erinnern sehr stakr an das ältere Album "Holy Wood", da vor allem langsamere Melodien verwendet werden. Nur selten wird vergleichbar mit "The Golden Age of grotesque" auf die Gitarrenseiten gehauen.

Doch beonders Tracks wie "Evidence" und "Mutilation is the most sincere from of flattery" verleihen dem Album einem besonderen mysteriösem Hauch und steuern zudem auch unegwohne neue klänge zur Abwechslung bei.

Schnelle Lieder wie beim Vorgänger sucht man hier eher vergeblich.

Man liest viel eher aus ihnen, die schwer zu verdauende Trennung von seiner Lebensgefährin heraus, die das Album zu dem gemacht haben, was es nun ist.

Ein langsameres Album, mit gewohnt vielen Kraftausdrücken und dem typischen Marilyn Manson Sound, doch keineswegs zu "depressiv" geformt.

Wer MArilyn Manson mag, wird wohl bei diesem Album auch nichts falschmachen können...
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am 26. Mai 2009
Hätte ich die CD sofort nach dem ersten Hören bewertet hätte ich ihr wahrscheinlich nur 3-4 Sterne gegeben und aus jetziger Sicht muss ich sagen, dass ich dem Album damit keinesfalls gerecht geworden wäre!
Beim ersten Reinhören war ich überrascht und irgendwie auch enttäuscht vom neuen Sound, habe gedacht, wo sind die harten Beats und Gitarrenriffs, wo die agressiv-lautstarken Vocals, warum klingt alles so lala???
Als ich erfuhr, dass ein neues Album herauskommt und dann auch noch mit Twiggy hab ich mir als alter MM Fan förmlich den A**** abgefreut, habe gedacht -obwohl ich Eat me, Drink me echt nicht schlecht finde (wie manch anderer)- wow, jetzt werden wieder die alten Skills ausgepackt, es wird ein neues Holy Wood oder Antichrist Superstar mit absoluten Favs wie Antichrist Superstar (der Song), Dried up, Tied and Dead to the World, The Minute of Decay... Godeatgod, Death/Love/Fight Song, etc. geben!
Und dann habe ich das erste Mal The High End of Low laufen und denke, WTF soll dass jetzt sein, anstatt harten Riffs und Hammerbeats gibtŽs Akustikgitarre und Piano, aha!
Aber dann habe mich auf ein Besseres besonnen und der CD noch eine Chance gegeben!
Kenne es schon so von mir, dass ich mich in eine CD oft erst einhören muss um sie zu mögen und die speziellen Seiten schätzen zu lernen. So war es sogar bei Antichrist Superstar, mit dem ich garnicht erst sorecht warm geworden bin!
Und genau so ist es bei diesem Album, man muss sich von Erwartungen an Althergebrachtes freimachen und MMŽs neuem Sound eine Chance geben und genau das ist der Moment in dem das Album seine schwarze Schönheit entfalten kann!

Meine persönlichen Favs:
1. Devour: ist glaube ich als Entrance recht gut gewählt, beginnt erst recht unschuldig, fast scheu haucht MM ein: "...and IŽll love you, if you let me..." um dann im letzten Drittel den Beat anzuziehen und in typischer Manier "...I canŽt sleep until I devour you..." zu kreischen!
Cooler Song, erst zart, dann hart!
2. Pretty as a Swastika: etwas mehr uptempo, echt gut!
3. Leave a Scar: War mir am Anfang echt zu poplastig und zu weich was den Beat betrifft, hat sich aber recht schnell zu einem Favorite entwickelt, coole Lyrics (IŽm well aware IŽm a danger to myself/are you aware IŽm a danger to others?)
4. Four Rusted Horses: der Song startet mit Žner ruhig gespielten Akustikgitarre und Stompen im Hintergrund und mein erster Gedanke war: "Jetzt dreht er völlig ab, Manson goes country"!
Aber weit gefehlt, Manson-typische, sarkastische Lyrics (everyone will come to my funeral to make sure that I stay dead!), echt guter Song!
5. Arma-goddamn-motherf******-geddon und WeŽre from America: sind wohl die massentauglichsten Stücke, gehen gut ins Ohr, laufen sich aber gelaube ich auch schnell tot, weiß nicht, ob sie zum "Evergreen" taugen!
6. Running to the Edge of the World und Into the Fire: sind zwei echt schöne, morbide Kribbel-Gänsehaut-Balladen, Into the Fire (meiner Meinung nach die Bessere der Balladen) fährt mit einem echt guten, wenn auch ruhigen, Gitarrensolo auf!
7. WOW: guter Song der mit seinem ca. ab der Hälfte auftretenden Bollywood-Synthie-Sound erst etwas weird wirkt, aber echtes Potential zum Mitsing-Ohrwurm besitzt "ThatŽs why I have to say WOW"
8. Wight Spider und I have to look up just to see Hell: sind meine beiden absoluten Knaller auf der Platte, düsterer Sound, härtere Beats -wenn auch in ein ruhiges Gewang gekleidet- und Hammer-geile Lyrics!

Macht Alles in Allem ein echt gutes, extrem eigenständiges Album wie man es aber von MM auch seit jeher gewohnt ist, kein Album ist wie das Andere, jedes steht für sich, ob seine neue Richtung ein Rück- oder Fortschritt ist liegt ganz alleine im Auge des Betrachters, jedenfalls ist es mutig von ihm neue und ruhigere Gewässer zu befahren!
Nichts wäre einfacher und eine sicherere Bank gewesen als einen Antichrist Superstar-, Holy Wood- oder Mechenical Animals- Abklatsch zu produzieren, aber ein MM kopiert sich nunmal nicht selbst, sein Antrieb war es schon immer sich ständig neu zu erfinden und neue Seiten an sich auszulohten um sich und seine Fans nicht zu langweilen!
Stillstand bedeutet tot!
Also aus meiner Ecke ein: "Chapeau Mr. Manson"! Mal wieder ein absolutes outstanding standalone!
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am 26. Oktober 2011
Also, ich war erst misstrauisch und habe es der komplettierungs-halber gekauft.Für eingeschworenen Manson-Fans , war ja sowieso ab "Eat me, Drink me" alles vorbei, zu soft uns gesellschaftstauglich, sei er geworden.
Für mich was es eher das Gegenteil. Ich bin mit MM aufgewachsen und jedes Album ist mit mir mit gewachsen, jetzt ist der Künstler Marilyn Manson mit Band, groß geworden, der Hass auf die Menschheit und das "System" ist ausgekotzt und abgelutscht. Dieses Album ist gesellschaftstauglich d.h. tolleranter musikalisch gesehen und überascht sogar mit Countyeinschlägen, ja- da musste ich noch mal genauer auf's Cover gucken, ob er es noch ist, aber die neue Experimentierfreude und Losgelöstheit vom "Goth-Metal-Rock- WIE-AUCH-IMMER" tut der Musik und mir als Hörer gut. Dieses Album ist ein Stück Freiheit und macht echt Spaß ohne dem Kern seiner Musik, in Form der Texte zu verfäschen oder dem untreu zuwerden. MM wird bunter uns singt über das was in beschäftigt und das ist nun mal seine Sache und die Umsetzung ist sein Ermessen. Meiner Meinung nach ist Schluss mit der Kanalisierung irgendwelchen Hasses, vor allem auf die Gesellschaft in Amerika, mit der sich Jugendliche identifizerten, weil sie es selbst nicht besser ausdrücken konnten.
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