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Kundenrezensionen

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am 6. Mai 2005
Unglaublich was Mille und seine Mannen da abgeliefert haben. Nach all den Jahren kein bischen müde erfinden sich Kreator im Jahr 2005 neu und knallen dem Zuhörer ein brutales und dennoch hochmelodiöses Riffgewitter um die Ohren. Der neue Gitarrist ist spieltechnisch und musikalisch tatsächlich auf dem allerhöchsten Niveau, man kann seine Spielfreude bei dieser Aufnahme wirklich spüren. Eine perfekte Produktion (was für eine Base-Drum!)rundet den perfekten Gesamteindruck ab. Für mich (bisher) das Thrash-Album des Jahres, das schwer von einer anderen Band zu übertrumpfen sein wird.
Fast jeder Song ist ein Hit, trotzdem meine Anspieltips: "Enemy Of God", "Voices Of The Dead" und "Under A Total Blackened Sky".
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am 10. September 2005
Zu Anfang oute ich mich erstmal als Fan von "Endorama". Ohne diese viel kritisierte Scheibe wären der superbe Vorgänger "Violent Revolution" und "Enemy Of God" in dieser Form wohl nicht möglich gewesen.Mille und seine Spiessgesellen lassen es auch beim neuen Knaller so richtig krachen...ohne aber Tempiwechsel oder melodische Einwürfe zu vernachlässigen.Schon die Anfangsbreitseite "Enemy Of God" und "Impossible Brutality" zeigen dem Rest der Thrash Gemeinde wo der Frosch die Locken hat.Enzelne Songs hier jetzt herauszuheben ist unnötig,da man sonst dem Rest des Materials Unrecht tun würde.Ein besonderes Ohrenmerk ist auf die Texte zu legen,denn da hat sich Herr Petrozza (Im Gegensatz zu vielen anderen Textern)mal wieder viele Gedanken zu weltpolitischen und sozialkritischen Themen gemacht.Besser kann man modernen und traditionellen Thrash Metal eigentlich nicht miteinander verbinden.
Volle Punktzzahl!!!!!!!!
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am 25. Januar 2005
Hurra ! Die neue KREATOR ist da. Und die Heavy Metal-Welt kann aufatmen. Denn das Thrash-Ausshängeschild aus dem beschaulichen Essen ist scheinbar die einzige Konstante, auf die man sich seit Jahrzehnten verlassen kann. Nach den eher experimentellen (aber keinesfalls schlechten) Alben Anfang/Mitte der Neunziger Jahre, die nur noch bedingt etwas mit den „wahren" Sound der Band zu tun hatten, meldet man sich nun mit einem reinrassigen Thrash-Meilenstein zurück, das zu jeden Sekunde nach 1000% KREATOR klingt. „Enemy of God" schlägt musikalisch voll in die Kerbe, die man an dieser Combo sooo liebt. Das heißt voll back to the roots! Agressives Songwriting, stellenweise ultraderbes Gebretter der alten Schule, haufenweise todsichere Hammerriffs...und dazwischen ein keifender Mille in Bestform, der die hochpolitischen und äußerst brisanten Texte zur „Lage der Nation" unglaublich authentisch zu intonieren vermag. Jedoch haben wir eine winzige Neuerung bzw. Kurskorrektur zu vermelden. Die schon früher stets vorhandenen Melodien sind diesmal noch offensichtlicher in den Vordergrund getreten, was man nicht zuletzt der Handschrift des finnischen Import-Gitarristen Sami zu verdanken hat. Der beste Gitarrist, den die Band wohl JEMALS hatte und der dem Sound zu jeder Zeit das Prädikat „wertvoll & außergewöhnlich" gibt. Trotz allem wird jeder Die-Hard-KREATOR-Fan diese Scheibe blind zu den alten Perlen wie „Extreme Aggressions" oder „Coma of Souls" einreihen. Darauf verwette ich meinen Arsch ! Denn mit Abrissbirnen wie dem endgeilen Titelsong , „Under a blackened sky" , „Murder fantasies" , „Impossible brutality" , „One evil comes - a million follows" oder "When death takes its dominion" greift die Band mehr denn je nach der absoluten Thrash-Krone. Verdammt, besser kann man diesen Sound einfach nicht spielen ! Es gibt nur wenige Bands, die man wirklich unter tausenden raushören kann. KREATOR gehören definitiv dazu. Und diese Einzigartigkeit hat man sich auch auf „Enemy of God" bewahrt. Ein Album ohne Durchhänger, das auch noch nach 30 mal Hören Spaß macht...Wetten dass ?
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am 29. September 2012
Als Metaller der 80er, groß geworden mit Accept, Maiden, Metallica und all den anderen Schergen, konnte ich bis ins Jahr 2012 mit Kreator überhaupt nichts anfangen. Die Jungs hatte ich nicht auf dem Radar und sporadisches, kurzes Reinhören hat mich nicht so getoucht. Asche auf mein Haupt! Nach einer Kika-Sendung mit Mille (ja, lol, das sind wohl die einzig wahren Verkaufsförderer für Trash Metal ausm Pott) und einem dort gesendeten 10 Sekünder eines Live-Hammer-Riff des Songs "Phobia" hatte ich Blut geleckt. Die Longplayer "Phantom Antichrist","Hordes of Chaos" und schwuppdiwupp, last not least, "Enemy of god" waren hier zusammengeklickt und sind seitdem in Dauerrotation bei mir. Erstgenannte Alben - aller Ehren wert- aber "Enemy.."- das ist ja wohl zum Niederknien! Herausragender Metal mit Punch, Aussage und überhaupt... Wer einmal, wie ich, seine morgendlichen sit-ups bei "Impossible brutallity" gemacht hat, weiß es: die aktuellen Trash-Könige mit der Portion Extra-Stil sind Kreator mit "Enemy of god".
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am 24. Februar 2005
Uaaaargh! Nachdem Kreator 2001 mit Violent Revolution mit einem Knall zurück in Richtung deutsche Thrash Elite knatterten habe ich ja durchaus hohe Erwartungen in den Nachfolger. Und so was kann auch schon mal in die Hose gehen wenn die übersteigerten Erwartungen dann nicht erfüllt werden. Aber nicht mit Kreator. Mille scheint sich wirklich in der kreativen Hochphase seiner Karriere zu finden denn mit Enemy of god haben Kreator ein Album abgeliefert dass sich vor KEINEM ihrer bisherigen releases zu verstecken braucht und auch die internationale Konkurrenz mit Links in den Straßengraben drängt. Schon der Opener und Titeltrack nageln einen an die Wand und mit Impossible Brutality geht's weiter im Thrash Reigen. Schon hier horcht man erstaunt auf was Sami da so aus seiner Gitarre zaubert. Zwischen den knüppelharten Thrash-Granaten haben die Essener nämlich so manche geniale Melodie versteckt. Sogar Akustik Intros gibt es zu hören und hier und da auch beschwörenden Sprechgesang von Mille - zu irgendetwas muss die Experimentierphase mit Endorama ja gut gewesen sein. Nicht ein einziger Ausfall auf diesem Album mit dem Kreator die Operation „Reconquering the throne" erfolgreich abschließen und die innerdeutsche Konkurrenz um Sodom, Destruction und Nachwuchs Acts wie Dew Scented endgültig auf die Plätze verweist. Und zu so einem Hammeralbum gehört natürlich auch eine dementsprechende Aufmachung und hier hat man ebenfalls alle Register gezogen. Das Digipack ist einfach nur der Knaller. Das Artwork ist so ziemlich das Beste was eine Metalband seid Jahren zu bieten hatte. Ohne Übertreiben zu wollen, aber das Album des Jahres - Priest hin, Priest her - steht leider schon im Januar fest. TIME TO RAISE THE FLAG OF HATE!!!
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am 1. Januar 2005
Mit "Enemy Of God" liefern das deutsche Trash-Metal Urgestein Kreator ein hammerderbes Brett ab, bei dem einem die Birne regelrecht explodiert. Ich finde so schnell und so geil hat man Kreator schon länger nicht mehr erlebt. Das Album unterscheidet sich von seinen Vorgängern, dadurch das neben dem derben Trash-Metal, manchmal auch melodische Parts sind, die durchaus Hitqualitäten hätten.
Track 1, Enemy Of God: Der Opener fetzt dir gleich die Birne weg, ein hammerderbes Metal-Brett, a lá Metallica zu "Kill 'Em All"-Zeiten.
Track 2, Impossible Brutality: Sicher eines der besten, wenn nicht sogar des beste Track des Albums, somit auch die erste Single. Ein geiler Song, eben nicht so hart und schnell die "Enemy Of God", dafür beweist er durch Melodie seine Energie. Also eigentlich eher ein Mid-Tempo Track.
Track 3, Suicide Terrorist: Geht gleich mit geilen Riffs los, sehr gute Gitarrenarbeit, leider auch nicht so schnell wie der Titeltrack, eher im Stile von "Impossible Brutality". Trotzdem sehr geil, gehört für mich ebenso, zu den besten Tracks von Kreator überhaupt.
Track 4, World Anarchy: Ein typisches Trash Metal Stück, ich denke aber das der Song noch mehr Energie und Bemühung verdient hätte, denn Kreator können eigentlich viel viel mehr. Der Song ist nur mittelmäßig, der gute Refrain zum mitschreien rettet 3 Sterne.
Track 5, Dystopia: Beginnt gleich mal ganz derbe, eine typische Trash-Nummer, die mich irgendwie an die früheren Anthrax-Werke erinnert. Sehr guter Refrain mit einigen Black-Metal Elementen.
Track 6, Voices Of The Dead: Beginnt ruhig, aber trotzdem erkennt man sofort das es Trash Metal ist. Es geht ungefähr 1,5 Minuten so langsam weiter, irgendwann kommt Gesang hinzu, der erinnert an Manowar. In der Mitte des Stückes mutiert er zur derben Trash-Nummer.
Track 7, Murder Fantasies: Ganz typisches Trash-Stück der 80's, mit den typischen Kreator Elementen. Aber eher ein schlechteres Stück des Albums.
Track 8, When Death Takes It's Dominion: Klingt wie Metallica zu MOP und ...AJFA Zeiten. Geht los mit Gitarren und Drums, bis dann irgendwann der Gesang kommt. Sehr gute Nummer, kann ich nur empfehlen. Eine tolle Mischung aus Trash und Heavy Metal.
Track 9, One Evil Comes (A Million Follow): Kürzester Track des Albums, zum Glück, die Nummer könnte auf jeden Fall besser, aber sie hat wenigstens Energie und regt zum Bangen an, aber trotz allem klingt sie mir zu arg nach Manowar (besonders im Refrain). Eher untypisch für Kreator.
Track 10, Dying Race Apocalypse: Mein Lieblingstrack des Albums, beginnt langsam mit akkustischer Gitarre, es bleibt so ca. 1 Minute dabei, bis es dann mit E-Gitarre und Drums einem den Kopf wegböllert. Nicht besonders schnell, dafür melodisch und ich denke das geht nicht nur mir so, das es der beste Track des ganzen Albums ist.
Track 11, Under A Total Blackened Sky: Auch eher ein schlechteres Stück, aber sehr schnell, sehr schnell. Aber es gibt auf jeden Fall schlechtere Stücke auf'm Album.
Track 12, The Ancient Plague: Nach "Dying Race Apocalypse" mein unumstrittener Lieblingssong des Album. Beginnt mit einem hammer E-Gitarren-Solo, alleine das versetzt dich in eine fantastische andere Welt, dann kommt eine Akkustische Gitarre dazu, und dann die erste Strophe, einfach ein Hammer. Wenn sie diesen Song als Single veröffentlichen würden, würde der mindestens Top10 holen.
Alles in allem haben Kreator, eines ihrer besten Alben seit längerem hier abgelegt, und erstmals haben die Songs auch Hitqualitäten, und sind Radiokompatibel. Für Fans ein absolutes muss, und für andere Metalheads kann es auch nicht verkehrt sein sich das Album mal anzuhören.
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TOP 100 REZENSENTam 7. November 2015
Mit "Enemy of God" versuchten KREATOR einen Spagat zwischen "Oldstyle-Thrash" und modernem "Thrash Metal" wie ihn SLAYER inzwischen verkörperten. Man legte sehr viel Wert auf Geschwindigkeit, Aggressivität und Härte, allerdings zu Lasten der Melodien und Songstrukturen. Für meinen Geschmack kamen diese alten Trademarks von KREATOR auf diesem Album zu kurz. Was mich noch auf "Violent Revolution" richtig weggegrätscht hatte, vermisste ich auf "Enemy of Gods" sehr stark. Das soll nicht bedeuten das "Enemy of God" ein schlechtes Album geworden ist, ich persönlich hätte mir einfach gewünscht das die alten Trademarks stärker in den Vordergrund gestellt worden wären.
Musikalisch ist das wirklich "allererste Sahne", was auch an der ganz starken Produktion von ANDY SNEAP liegt, technisch gesehen haben alle Beteiligten hier einen sensationellen Job gemacht!

Mein Fazit: Ein starkes "Thrash"-Album mit denen KREATOR sehr eindrucksvoll bestätigt haben das sie in Sachen "Thrash Metal" die Nummer Eins in Deutschland und Europa sind. "Enemy of God" bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau, lediglich mir persönlich haben einige Songs nicht so gefallen. Mir kamen die eingängigen Melodien etwas zu kurz, allerdings ist das meinem persönlichen Geschmack geschuldet.

Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten
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am 27. Januar 2005
Als ich damals "Coma Of Souls" von Kreator" - (mein erstes Album von den Essenern) gekauft habe, war ich schlicht weg begeistert. Es war damals die Zeit von Obituary, Slayer und Sepultura. Aber nach und nach entwickelten sich divesre Bands ein wenig neu (was nicht unbedingt schlecht war). Kreator gehörten damals dazu. Das nachvolgende Album "Renewal" war schon ein Weg in einer ruhigeren Richtung, wie ich meine. So zu sagen: Ausprobieren und abwarten was passiert ... Aber ich finde, das was viele Band's falsch machen, ist, ihren Stil -den sie leidenschaftlich anfangs projeziert haben, -sich von irgendwelchen Plattenlabeln oder aktuellen Musikrichtungen vermiesen lassen. Und deshalb einen etwas anderen Weg einschlagen, -wegen des Erfolges. Ich habe mir schon lange nicht mehr eine Kreator gekauft, bis ich in einer diversen Zeitschrift dieses Album als "Best of Album" des Monats bewertet gesehen habe.
Fazit: Unglaublich, die Gitarren -Riffs der dobble base, evil, (wie zu Anfangszeiten) Schon das Anfangsstück lässt erahnen das es die Jungs auf "Ihre und Slayer's Zeiten" abgesehen haben mit dem Stück "Enemy Of God": Gitarren Riffing, Solo's - Thrashing (einfach g...ve) was danach kommt ist einfach unschlagbar, - heutiger "Trahsing Zeiten Thron" - Der damalige Slayer Trumpf ist überweiten übertroffen. Kreator erstehen wieder auf, und zwar als jemals zu vor. Ich werde bei Konzert im Feb. dabei sein und diese "einmalige" Band live zu erleben. Oh man, haben die mich überrascht! Der Erfolg damaliger Zeiten, erlebet einen Neuanfang - noch größer! Kreator resurrection!
Wer die Limited Edition CD/DVD kauft hat u.a. die Produktion des Albums teilweise dokomentiert. Außerdem sind die Video Clpis : "Violent Revolution" und "Phobia" - Live und das neue „Impossible Brutallity" Stück enthalten
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am 18. April 2006
...absolut auf der Höhe ihrer Schaffenskraft. War Violent Revolution schon ein fantastisch gutes Album, so ist Enemy Of God die Steigerung davon. Man merkt dieser Platte förmlich an, wie gut Kreator der (vielgescholtene) Ausflug in die Gothic-Gefilde bei Outcast und vor allem Endorama getan hat. Melodien und Riffs die enfach nur vernichtend sind, ein absolut reinigendes Drum-Gewitter von Ventor, den ich noch nie so gut gehört habe und einen Mille, der ein geiles Rhythmusriff nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt und giftig wie lange nicht mehr schreit. Das ist Thrash in seiner reinsten Form, verbunden mit apokalyptischen Leads und Texten.

Diese Platte hat keine Aussetzer, von Highspeedgeknüppel wie Impossible Brutality und Dying Race Apocalypse bis hin zu dem Highlight Voices Of The Dead, dem ich als einziges Lied zugestehe, auf einer athmosphärischen Ebene wie Seasons In The Abyss oder Dead Skin Mask zu stehen. Und das absolute Ende, The Ancient Plague, lässt einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen.

Anspieltips gibts keine, einfach durchhören und die Haare (soweit vorhanden) rotieren lassen hehe.
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am 17. September 2005
Ich kann mich nur anschließen, hätte es Outcast/Endorama nicht gegeben, wäre Enemy of God wohl nicht in dieser Form entstanden. Stark! Hier verbinden sich harte, präzise Riffs, so wie es im Thrash Metal sein muß, mit melodiösen Passagen zu einem harmonischen Gesamtwerk. Die Härte ist auf jeden Fall immer vorhanden und wälzt sich durch alle songs hindurch. Für mich jetzt schon das Album des Jahres 2005!
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