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In der Wildnis der USA, genauer gesagt in Olympia/Washington, leben auf einem 100 Jahre alten Bauernhof ein paar ziemlich kauzige Gestalten sowas ähnliches wie den Hippie-"way of life" als Autarke Bauersleut (oder so ähnlich).

Naja, und nebenbei machen diese Leute Black Metal, und zwar den besten den ich jemals gehört habe (nur meine persönliche meinung, ich höre btw. sehr viel black metal). Des Nachts sitzen diese Jungs hier nach getaner Feldarbeit mit Gitarre und Trommel am Lagerfeuer und spinnen ihre endlos langen, ausufernden, ausnahmslos genialen Songs zusammen (keine Angst, im Studio haben sie Steckdosen...). WITTR schlagen dabei, zumindest inhaltlich, einen etwas anderen Weg ein als vergleichbare Bands der Gattung BM. Zwar ist der Sound sehr "true", sind sie genauso enttäuscht von der "modernen Welt" und dem Tun und Schaffen des Homo Sapiens ansich und krakeelen das auch mit voller inbrunst in die Welt hinaus, aber statt purer Zerstörungswut entwickeln WITTR eher eine zwar böse glühende, aber fast schon reinigende Strömung, die nicht zum Völkermord oder Kirchen-abfackeln anstiftet sondern zur Rückbesinnung zur Natur und Mutter Erde in ihrer ursprünglichen Form, und das macht diese Musik einfach sehr glaubwürdig.

Das Gitarrengeschrammel, das kehlige Keifen, das BM-typisch rumpelnde, "primitive" Schlagzeugspiel (wenn man den drummer mal live erlebt hat fällt einem die kinnlade glatt durch die decke, der helle wahnsinn der typ!) und die wabernden Synthie-Sounds (ja ich liebe sie...) schwingen in ihren Songs zu einem Episch-Orchestralen, meditativen Klangteppich auf der einen wegträgt und und so schnell nicht mehr aus seinen Fängen lässt.

Übrigens die Produktion ist sehr gut, was ja bei BM auch nicht unbedingt garantiert ist. Ich sag nur: kaufen, kaufen, kaufen, sowas gutes gibt es nicht sehr oft.
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am 9. Oktober 2009
Endlich und eigentlich recht schnell eine neue von Wolves in the Throne Room und wie zu erwarten: ein zweifelloses Meisterwerk. Man kann wenig dazu sagen, das muss gehört werden. Kaum eine Musikrichtung schafft ein solches Hörerlebnis wie die Platten dieser Band. Das ist monumental, melancholisch, agressiv und zugleich zutiefst beruhigend. Anknüpfend an traditionellen Norwegian Black Metal und doch weitaus mehr. Zugleich haben wir es mit WITTR mit einer Band zu tun die vollständig auf das kreuzdebile Image vieler andere BM Bands verzichtet und sich von jeglichen Rechtstendenzen und sonstigen Schwachsinn in dieser Musik lossagt (nachzulesen unter :.vampster.com/artikel/show/30969_WOLVES-IN-THE-THRONE-ROOM-...die-Bestien-loszulassen_interviews.html). Insofern bekommt man hier was selten ist: Wirklich atemberaubende Musik, gemacht von klugen Leuten.
33 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2009
Es reicht an sich ein Blick auf die Tatsache, dass sich auf "Black Cascade" nur 4 Songs mit einer Länge von jeweils zwischen 10 und 15 Minuten befinden, um den Anspruch der Band zu erkennen. Hier soll keine Schonkost für die Ohren geboten werden, von einer wie auch immer gearteten Kommerzialität ganz zu schweigen. Im Doom und Prog Metal sind derartige Längen ja durchaus üblich und auch erfolgreich, aber im heutigen Black Metal führen Wolves In The Throne Room damit eher ein Nischendasein. Ihre Herkunft aus dem US-Bundesstaat Washington merkt man der Truppe nicht an, die ausufernden, atmosphärischen und emotionalen Kompositionen erinnern durchwegs an die alte, norwegische Schule. Das Schlagzeug scheppert, die Gitarren schrammeln und flirren und der Gesang ist eine Mischung aus mal aggressivem, mal krankem Gekreische und unheilvollem Geflüster. Auf "Black Cascade" wird eine schroffe und majestätische Atmosphäre zelebriert, die die Essenz der wohl extremsten aller Musikrichtungen hervorragend ausdrückt - dementsprechend dürfte die Zielgruppe nicht allzu groß sein, was die ursprüngliche Philosophie des Black Metal noch unterstreicht.

Bei dieser durchschnittlichen Tracklänge einzelne Songs herauszugreifen ist natürlich nicht sehr sinnvoll - das Ganze ist als eine Art Gesamtkunstwerk zu verstehen. Jeder Hörer wird andere Songs bzw. Songteile favorisieren. Mir persönlich haben es vor allem der Opener "Wanderer Above The Sea Of Fog" und das Finale "Crystal Ammunition" angetan. Track 1 zeigt sofort, wohin die Reise gehen soll: trotz der Länge von über 10 Minuten und einer Vehemenz, die ihresgleichen sucht, ist das Stück vor allem durch den schleppenden, voll und ganz überzeugenden Mittelteil sehr hymnisch ausgefallen. Zudem sorgt der unaufdringliche Synthie-Klangteppich für eine düstere Atmosphäre und unterstreicht die starke Gesangsleistung. Aber auch der "Rausschmeißer" (eine Bezeichnung, die bei einer solchen Platte ziemlich fehl am Platze ist...) ist bärenstark ausgefallen. Hier setzt der Gesang relativ spät ein, wirkt dann aber umso bösartiger. Der ganze Track ist düster und unheimlich, vor allem der akustische Zwischenteil weiß zu gefallen. Die beiden Lieder dazwischen sind weitgehend ebenfalls als "hochklassig" zu bezeichnen (auch wenn sich der Schluss von "Ahrimanic Trance" schon sehr stark in die Länge zieht...), sodass anspruchsvolle Black Metal Hörer, die Wert auf das Außergewöhnliche legen, ohne zu zögern zugreifen können. Mehrere Durchläufe und viel Zeit sind aufgrund der Länge der Songs allerdings Pflicht, obwohl das Material an sich verhältnismäßig zugänglich ist. Einen Punkt Abzug gibt es dennoch, manche Songteile ähneln sich für meinen Geschmack einfach zu sehr.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. März 2009
Grenzenloser Hass, klirrende Kälte und Misanthropie. Das sind Dinge welche man ständig mit Black Metal in Verbindung bringt. Dass dies allerdings nicht alles ist beweisen Wolves in the Throne Room. Die im Underground kultisch verehrte und abgeschieden in einer Kommune außerhalb Olympias (Washington) lebende Band zeigt vielmehr, dass in dieser Musik trotz ihres garstigen Klangbildes auch viel Gefühl liegen kann. Ein äußerst dunkles fürwahr, aber zu jeder Sekunde ist die Leidenschaft, die Spiritualität und die Liebe zur Natur in der sie leben zu spüren. Mit "Black cascade" veröffentlichen die Wölfe nun ihr drittes Album und man möchte meinen, dass sie in den Wäldern Kaskadiens endgültig die rohe und animalische Essenz des Black Metals gefunden haben. In den vier dramatisch und erhaben klingenden Longtracks, die nur so vor Energie strotzen, findet man keine Spur von jeglicher Anbiederung an den Mainstream oder sonstige Zugeständnisse, welche den selbst gesteckten Anspruch beschneiden.

Wo der Vorgänger "Two hunters" noch symphonischer wirkte und gar eine Nähe zum Post Metal aufwies, hat man diese Elemente auf Black cascade etwas zurückgefahren und präsentiert sich urwüchsiger und fast archaisch klingend. Schon der Opener "Wanderer above the sea of fog" präsentiert sich als rasender und alles niederwalzender Song mit wild schrubbenden Gitarren und kranken Vocals. Dazu noch ein schleppender Mittelteil und dezent eingeworfene Gitarrenharmonien. Gerade diese forcierte Eintönigkeit mit den eher unterschwellig angedeuteten Melodien hat etwas Hypnotisches, das einen packt. Zwischen der ganzen Rasanz finden sich immer wieder eingestreute Ambient- und leicht folkloristische Parts, sowie geschmackvoll eingeflochtene analoge Synthesizerklänge, die für einen zusätzlichen Zauber sorgen und das Ganze schon fast auf ein avantgardistisches Niveau heben.

Das macht "Black cascade" zu einer wirklich starken und in gewisser Hinsicht auch atemlos machenden Scheibe, die zwar primär Genrefreunde ansprechen dürfte, der aber auch Fans von Neurosis oder ähnlich gelagerten Bands ihr Ohr leihen könnten. Black Metal-Fans welche die ursprüngliche Kraft hinter dieser Musik mögen, die vielen Kindereien der heutigen Szene verabscheuen und schon immer Alben wie Burzums "Filosonfem" (auch wenn man diesen Bandnamen heute nur noch ungern in den Mund nimmt) oder Emperors "In the nightside eclipse" verehren, dürften den neuesten Streich von Wolves in the Throne Room lieben.

Die Band hat ihre Songs zusammen mit Randall Dunn (u.a. Sun O))), Earth) auf altem Equipment aufgenommen und offensichtlich wurde auch auf den Einsatz jeglicher Kompressoren und ähnlichem neuzeitlichen Schnickschnacks verzichtet. Dies sorgt zusätzlich für den natürlichen und ursprünglichen Klang der Platte. Man sollte deswegen auch nicht zu zimperlich mit dem Lautstärkeregler umgehen, denn leise abgespielt entfaltet "Black cascade" noch nicht seine volle Wirkung.
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am 11. November 2012
wow! was für eine mächtige band, was für ein episches album! über stiel und so will ich gar nichts schreiben. das kann man hier und anderswo im netz zur genüge lesen. für mich ist "black cascades" das beste album der jungs. danach "two hunters" und dann "celestial lineage".
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am 24. Oktober 2009
Leider fallen mir keine anderen Worte ein als "unglaublich","grandios"und"brilliant"!!!!BM von einem anderen Stern,in diesem Falle aus einer anderen Hölle.Vergleiche mit anderen Spinnern der Szene sind musikalisch gesehen Ketzerei, einfach ein HAMMER !
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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