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Kundenrezensionen

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am 22. Mai 2009
Viele sind hier nun schon auf die Titel im Detail eingegangen, also werde ich mir das verkneifen.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass dieses Album defitiv ein "Relapse" (Rückfall) in die "alte Zeit" von Eminem ist. Die beats, die harten Texte und wie sich die Musik anfühlt ist schon sehr ähnlich wie seine ersten Alben. ( Natürlich werden auch einige sagen, dass es NICHT das Gleiche ist... aber vergesst nicht das mitlerweile 10 Jahre vergangen sind )
Ich habe mir das Album direkt am ersten Tag gekauft und ausführlich gehört. Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, doch umso häufiger man die songs hört, desto besser werden sie!
(deswegen habe ich auch solange mit der Rezension gewartet)
Mitlerweile nehm ich das Album via Ipod überall mit hin und hör es mindestens 2-3 Stunden am Tag. Das macht Eminem für mich aus. Seine Lieder werden nicht langweilig und enden als doofe Ohrwürme, die man sich versucht aus dem Kopf zupressen.
Auf dem Album wieder mal von Allem und für Jeden was dabei.

Was gibts zu Eminem zusagen?
Er bleibt sich treu! Er ist keiner, den irgendein Manager mal entdeckt hat, weil er erkannt hat das man ihn zu etwas FORMEN kann, was sich verkaufen lässt. Eminem ist er selbst, und das zeigt sich auch wieder auf diesem Album. Das schätze ich an ihm ganz besonders.
Er ist einer der wenigen Künstler, die ich durch den kauf seiner CDs auch finanziell unterstützen möchte, da ich ich ihn menschlich, charakterlich für einzigartig und bewunderswert halte.
Wer sein Buch gelesen hat, oder generell mal hinter die Fasade seiner Platten geguckt hat, weiß wovon ich rede.

Kurz gesagt :
Das Album ist in allen Punkten absolut empfehlenswert, auch wenn man einige songs erst nach dem zweiten oder dritten mal hören anfängt gut zufinden bzw. zuverstehen.
Ich würde es mir auch noch ein 2. mal kaufen ;)
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TOP 1000 REZENSENTam 30. November 2013
Mit ''Relapse'' erschien 2009 Eminems mittlerweile fünftes Album und der Detroiter-Rapper lieferte ein weiteres Mal eine großartige Vorstellung ab. Das ganze Album ist fast ausschließlich von seinem Mentor Dr. Dre produziert, der exzellente Grundlagen für Slim Shady aus seinem Repertoire gezaubert hat, die frisch, melodisch und abwechlsungsreich klingen. Somit sind die musikalischen Gurndlagen ein wahrer Hörgenuss, denn vor dem, was Dre hier hervor geholt hat, kann man sich nur verneigen: Hut ab! Vielen wird negativ aufstoßen, dass Em etwas künstlich klingt und seine Stimme verstellt; ich finde, es bleibt im ertragbaren Rahmen, denn man hört noch deutlich raus, wer dort am Mic ist. Trotz dieser Neuheit bleibt textlich alles beim Alten, weil Eminem ohnehin auf einem Niveau rappt, das fast niemand mehr toppen kann. Zusätzlich merkt man, dass auch er langsam aber sicher erwachsen wird und seine Rap-Fähigkeiten sich nochmals verfeinert haben, denn mit Wortwitz, Charme und fantastischen Reimen gelingen dem MC großartige Tracks, die nichts zu wünschen übrig lassen. Zwar wird deutlich, dass er versucht, wie zu besten Slim-Shady-Tagen zu klingen, nichtsdestotrotz bietet das Album keinen Schwachpunkt, obwohl diese Zeiten schon lange zurück liegen. Ich würde direkt zu der ''Refill''-Variante raten, die zusätzlich sehr gute Bonus-Songs enthält, die wunderbar ins Konzept des Albums passen. In meinen Augen ein weiteres Meisterwerk von Eminem (und nicht zu vergessen Dr. Dre), das vor Einfallsreichtum und Genialität nur so strotzt. Super!
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am 18. Mai 2009
Nicht wenige Leute halten Marshall Bruce Mathers III schlichtweg für einen der größten Rapper aller Zeiten. Und tatsächlich hat er seit seinem Independent-Debut "Infinite" bewiesen, dass er lyrisch in der obersten Liga spielt. Als er sich nach dem eher mittelmäßigem Werk "Encore" für 5 lange Jahre aus dem Rapgeschäft zurückzog und eine Menge persönlicher Probleme überwinden musste, kehrt er nun zurück um etwas frische Luft ins Rapgeschäft zu bringen. Und dies mit dem meisterwarteten Rap-Album 2009: "Relapse".
Wie erwartet hat sein Freund und Mentor Dr. Dre fast die komplette Produktion übernommen. Ebenso typisch sind die Skits, von denen es insgesamt 5 gibt. Doch nun zur Musik.
Gleich der erste Track nach dem herrlichen Intro sorgt für Gänsehaut: "3 AM". Eine Tür öffnet sich quietschend und ein typischer Dre-Beat erschlägt den Hörer buchstäblich. Slim Shady lässt uns an einem Drogentrip teilhaben und erzählt auf dieser 2. Single eine verstörende Geschichte über ihn als Serienmörder [Bridge nach 2. Refrain: "She puts the lotion in the bucket, it puts the lotion on the skin, or else she gets the hose again..." (Das Schweigen der Lämmer)] Hier fällt allerdings auch gleich auf, dass er einen seltsamen Akzent benutzt. Man ist zwar von ihm verschiedene Stimmlagen gewohnt, von kindisch ("my name is") bis wütend ("the way i am"), doch die Sache mit dem Akzent kann man hier getrost als nervig bezeichnen. Dennoch insgesamt ein herrlich düsterer Song und ein guter Einstieg ins Album!
Auf dem folgenden "My Mom" greift Slim Shady wieder mal das Verhältnis zu seiner Mutter auf. Tiefe Bläser bieten im Hintergrund den passenden Rahmen für Em's Rhymes ("My mom love Valium and lots of drugs, That why I am like I am cause I'm like her"). Neben einer 5-Sekunden-Autotune-Peformance baut er noch einen Dialog mit seiner Mutter ein. Grandioser Song, sowohl vom Beat als auch von Em's Lyrics.
"Insane" ist dann wieder eine typisch abgedrehte Gewaltfantasie von Slim Shady, mit einem schnellen mit Streichern á la Hitchcocks Psycho unterlegtem Beat. ("If you could count the skeletons in my closet, under my bed and up under my faucet, then you would know I completely lost it, is he nuts? No, he's insane!") Nervt allerdings schnell.
Im orientalisch angehauchten "Bagpipes from Baghdad" müssen sich Mariah Carey und Nick Cannon wiedermal einiges anhören.
Anschließend stellt sich Alter-Ego Slim Shady in Hello nochmal kurz vor und treibt auf dem harten Beat wieder mal eine Menge Schabernack.
Auf den "Tonya"-Vergewaltigungs-Skit folgt anschließend mit "Same Song and Dance" ein Track der heiter und brutal zur gleichen Zeit wirkt. Er lässt sich schwer einordnen und muss mehrmals gehört werden, entfaltet dann aber seine Wirkung. Tatsächlich ein genialer Song, vor allem wenn man die Lyrics mal genau unter die Lupe nimmt.
"We made you" ist dann die typische 1. Fun-Single: Im Stil von Without Me oder Just Lose it veralbert Slim Shady wieder alles und jeden, allen voran natürlich Prominente. Am Anfang wirkt der Song sehr gewöhnungsbedürftig, doch nach mehrmaligem Hören kann man sich etwas anfreunden damit. Vielleicht hätte er den Chorus selber gestalten sollen, denn der Gesang wirkt bestenfalls sehr eigentümlich.
"Medicine Ball" ist vom Tempo her "Hello" sehr ähnlich und wird klar vom folgenden Track überschattet: "Stay Wide Awake" lässt die Bombe platzen: Der Beat beginnt recht seicht, doch wenn Shadys Hook beginnt, verwandelt sich das ganze in pures Feuer: Die Zeilen "Soon as my flow starts, i compose art like the ghost of mozart" beschreiben exakt die hypnotische Kraft des Songs. Man kann einfach nicht mehr aufhören, ihn zu hören. Durch den interessanten Tempowechsel, der laufend im Lied stattfindet, gerät der Track zu einem der besten des Albums.
"Old Times Sake" lässt dann einen typischen Dre-Beat ertönen, den man vom Stil her getrost an die West Coast einordnen kann. Und wie der Name schon sagt, huldigen Em und Dre bei einem Joint gemeinsam den guten alten Zeiten. Kein schlechter Track, aber auch nix besonderes.
"Must Be The Ganja" ist wiedermal ein gepflegter Drogentrip, bleibt allerdings einer der schwächeren Tracks des Albums, ebenso wie "Déja Vu".
Nun zu "Beautiful", einem Song den man getrost als Highlight des Albums bezeichnen kann. Und um es noch deutlicher zu machen: Es ist der wohl Em's bester Song seit "Lose Yourself". Das ist auch der einzige Song vom Album der von ihm selber produziert wurde. Es handelt sich um eine wunderbare Ballade, die "Reaching Out" von Queen & Paul Rodgers sampelt. Mit einem angenehmen Flow erzählt über seine Drogenzeit. In einem Interview bestätigte Eminem, dass er die ersten Verse tatsächlich während seines Entzuges schrieb, den Rest danach. Erinnert auch ein wenig an "Sing For The Moment" von "The Eminem Show".
Anschließend gibt's mit "Crack A Bottle" einen Track auf die Ohren, der schon mehrere Monate vor Release des Albums im Netz kursierte und einen ersten Vorgeschmack auf das Album gab. Es ist sozusagen die Rückkehr des "3-Headed-Monster" (Em, Dre, 50). Insgesamt ein eher durchschnittlicher Song, umso erstaunlicher ist es, dass er einen neuen digitalen Verkaufs-Rekord im Februar aufstellte. Das zeigt vor allem, wie heiß erwartet Eminems Rückkehr war.
Nach dem Steve Berman Skit folgt dann "Underground" das abschließende Lied des Albums. Und eine Hook die einem gleich am Anfang erschlägt! Wuchtige Drums, eindringliche Streicher und ein Chor lassen das ganze fast wie ein dramatisches Bühnenstück wirken. Am Ende folgt noch ein lustiger Monolog mit Marshall in einer Selbsthilfegruppe. Dieses Stück hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck beim Hörer, hier macht Em unmissverständlich klar, dass er zurück ist.

An Relapse scheiden sich die Geister, die Einen verdammen es als Album was lieber nie veröffentlich worden wäre, die Fans wiederrum haben den Status Klassiker schon vorher vergeben. Im Endeffekt sind es hier die selben Zutaten die Mr. Mathers schon auf vorhergehenden Alben zum größten Rap-Star des Planeten gemacht haben: Mord und Totschlag ("3 AM" oder "Insane"), Promi-Verarschende Popsingles ("We Made You"), die Paul Rosenberg/Steve Berman Skits sowie die Abrechnung mit seiner Mutter (z.b. "My Mom"), nun ergänzt durch die Drogensache. Doch gerade da könnte das Problem sein. Seit "The Eminem Show" sind sieben Jahre vergangen und es scheint, als hätte uns Marshall das Meiste schon erzählt, als hätte er nichts Neues mehr zu sagen. Setzt man das jedoch wieder ins Verhältnis zu den Inhalten, welche sonst im Mainstream-Rap eine Rolle spielen, so erscheint das Ganze wieder fast schon brillant durchdacht.
Abgesehen davon und dem merkwürdigen Akzent den er hier benutzt, ist er nach wie vor einer der besten Rapper im Game. Auch nach diesem Album besteht darüber kein Zweifel. Die Art zu rappen, wie er neue Wörter erschafft, oder seinen Flow zu variieren weiß sind schlichtweg außergewöhnlich. Die Qualität der Produktion ist insgesamt hervorragend, doch vielleicht hätte der eine oder andere Produzent von außerhalb der Shady/Aftermath-Clique in Sachen Abwechslung der Scheibe gutgetan. Dre's Produktionen sind teilweise genial, doch an anderer Stelle hat man doch den Eindruck, den Beat ähnlich schon mal gehört zu haben.
Allen Unkenrufen zum Trotz fällt das Fazit zu Relapse überwiegend positiv aus. Einige Tracks (My Mom, Same Song & Dance, Stay Wide Awake, Beautiful z. B.) auf dem Album übertreffen meine Erwartungen bei weitem und machen das weniger gute "Encore" fast vergessen. Fans haben die CD sowieso schon, doch auch alle anderen können hier getrost mal reinhören.
Und es tut einfach gut nach so langer Zeit wieder ein Eminem-Album in den Händen zu halten. Relapse kreiert tatsächlich so etwas wie "a breath of fresh air in the hiphop game".

Y'all better watch out!
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5 Jahre sind vergangen, seit Eminem das letzte Solo-Album veröffentlicht hat. Mit Encore haben viele seine Karriere für abgeschlossen gehalten, viele haben nicht mit einer Rückkehr gerechnet - doch das war wohl zu früh gedacht! Ja, Eminem hat verschiedene Hinweise gegeben, dass seine Karriere ein Ende gefunden haben könnte. "Encore" war z.B. solch einer. Allein der Titel als "Zugabe" ließ viele darauf schließen, dass Eminem sich verabschieden will. Auf dem selben Album ließ dann auch direkt das Outro darauf schließen, dass er seiner Karriere evtl. ein Ende setzen könnte, als man hört, wie er das Publikum und am Ende sich selbst erschießt. Danach dann das Best-Of-Album, was viele als letzte Hingabe sahen...und dann die lange Pause. Es gab das ein oder andere Feature von Eminem zu hören, vielleicht auch die ein oder andere Beatproduktion, aber auf ein Album und Hinweise darauf konnte man lange warten - was viele Gründe hatte. Proof, Eminem's bester Freund wurde erschossen, was Eminem in eine tiefe Krise stürzte. Dazu noch seine Drogensucht, seine Entziehungskuren und seine Rückfälle. Alles ließ darauf schließen, dass Eminem evtl. nie wieder mit einem Solorelease glänzen würde. Doch als seine Biografie "The Way I Am" erschien, hatten viele Fans wieder die Hoffnung, immerhin hat Eminem nie offiziell sein Ende verkündet. Und 2009 war es soweit: Relapse, das erste große Release nach rund 5 Jahren, schlug ein.
Die Spannungen auf das Album waren groß, ebenso die Erwartungen: Wird Eminem wieder in alter Form erscheinen? Wird er sein Album "Encore", welches viele eher durchwachsene Kritiken bekam, toppen? Hat es Eminem noch immer so drauf, dass man ihm seine lange Pause verzeihen kann?
Die Antworten darauf lauten überall: JA!
Direkt der erste Track, der releast wurde, schlug ein wie eine Bombe und setzte für kurze Zeit Rekorde bei dem Downloadzahlen auf den Schirm. "Crack a Bottle" mit 50 Cent und Dr. Dre ließen aufzeigen, dass es dieser weiße Rapper tatsächlich noch drauf hat. Und die Art und Weise, wie Eminem den Track einführt, zeigt, dass er es ernst meint. Seine Single "We Made You" zeigte, dass er seinen alten Humor nicht verloren hat, diesen sogar wieder aufleben ließ, und mit "3 a.m." ließ Eminem tatsächlich den längst totgeglaubten Slim Shady Charakter wieder auferstehen. Und nicht nur das: Das Musikvideo dazu zeigt gleich auf, in welche Richtung dieses Album gehen würde: Horrorcore! Und dieser Stil prägt das Album zum größten Teil. Der folgende Release der Single "Beautiful" schlägt zwar andere Töne ein, aber allein durch die Message und das Musikvideo zeigt er auf, dass er noch immer etwas zu sagen hat.
Dieses Album kann man, wie eigentlich auch seine Vorgänger, als Konzeptalbum sehen. Das Hauptthema hier ist die Erfahrung mit Drogen, den Entzug, Rückfälle, persönliche Rückschläge und vieles weiteres. Eminem lässt erneut eine Seite von sich hervorscheinen, die wieder unter die Haut geht. Ehrlichkeit merkt man sofort an, ebenso, dass Eminem sich ums brechen nicht verstellt. Er bleibt sich treu, macht das, was er will, und er zeigt, dass man damit auch Erfolg haben kann.
Für viele ein Kritikpunkt ist zwar, dass bis auf eine Ausnahme Dr. Dre alle Beats produziert und somit für viele alles ziemlich gleich klingt. Ja, das erste Durchhören war auch für mich eher...eintönig. ABER: Wer versucht, nur die Beats ins Ohr gehen zu lassen, der wird merken, dass die Beats teilweise so krass sind, dass einem die Worte fehlen. Teilweise hat sich Dre hier selbst übertroffen, und die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, lässt den Hörer schnell in seinen Bann ziehen. Ein anderer Kritikpunkt ist, dass Eminem hier mit Akzent rappt. Dies ist jedoch etwas, das ich an diesem Album echt gut finde, denn das lässt aufzeigen, dass Eminem wirklich macht, was er will, und es macht einfach Laune, ihm dabei zuzuhören. Was die Features angeht, hat er verdammt die perfekte Wahl getroffen! Gerade mal 2 große Featuregäste, und das ist genau richtig! Besonders fasziniert bin ich von den Skits. Das Intro ist das wohl beste, welches ich seit langer Zeit gehört habe und schafft eine Atmosphäre, die einfach grandios ist. Genau so fügen sich auch die restlichen Skits perfekt in das Album ein.

Ganz ehrlich: Dies ist einfach eines meiner 3 Lieblingsalben von Eminem!
Warum Eminem das Album selbst nicht mag, verstehe ich selbst nicht ganz. Besonders wichtig ist: nach so einer langen Pause solch ein Meisterwerk abzuliefern ist mehr als grandios, und das Album hat die 5 Sterne mehr als verdient!

EMINEM IS BACK!
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am 13. Mai 2009
Mahlzeit alle zusammen.
Da ich alle möglichen Eminem und D12 Alben besitze und auch schon seit ca. 2000 intensiv seine Musik verfolge, kann ich mir ein Urteil erlauben.

Als ich mir das Album das erste mal anhörte, war ich sofort gefangen. Meistens bedarf es ja mehrmaligem Hören aber vor allem der Albumbeginn ist meiner Meinung nach extrem stark.

Hier mal die einzelnen Songs in der Einzelbewertung

1. Intro (sonst würde ich soetwas nicht bewerten aber hier einfach nur klasse, stimmt auf das folgende Album ein)
2. 3AM (düsterer Beat, guter Text, gelungener Einstieg)
3. My Mom (der Beat erinnert mich ein wenig an "What's the difference" vom Dr.Dre Album, gefällt mir sehr gut, witzige Lyrics und extremer Ohrwurm)
4. Insane (Beat etwas gewöhnungsbedürftig, klasse Chorus)
5. Bagpipes from Baghdad (genialer Beat, dieser Song haut richtig rein und sorgt automatisch für Bewegung :) )
6. Hello (erneut starker Beat, ebenfalls ein starker Ohrwurm)
8. Same Song & Dance (für mich persönlich das absolute Highlight, habe noch nie einen besseren Rhythmus gehört, worauf der Rap so perfekt passt)
9. We made you (klassische erste Single, kontrovers, viele bekommen ihr Fett weg)
10. Medicine Ball (was für ein Beat, der haut einen absolut vom Hocker, aggressiv, teilweise unglaubliche Lyrics)
12. Stay Wide Awake (langsamer Beat, sehr düster)
13.Old Time's Snake (erinnert an Rain Man von Encore, klasse "Duett" mit Dr.Dre)
14. Must Be the Ganja (cooler Beat, etwas langsamer)
16. Deja Vu (sehr geiler Song, gute Lyrics, klasse Rhythmus)
17. Beautiful (erinnert an Sing for the Moment, sehr angenehm zu hören, mit super Text und starkem Chorus)
18. Crack a bottle (gut gelungen mit Dr. Dre und 50 Cent)
20. Underground (etwas gewöhnungsbedürftiger Chorus aber sonst starker Beat)

Insgesamt hat dieses Album in meinen Augen eine richtig große Dichte an super Songs. Mir ist bisher nach mehrmaligem Hören noch kein einziger wirklich schwacher aufgefallen, eher welche, die nicht ganz so genial sind. Ich habe zwar nie daran gezweifelt, dass Eminem sich stark zurückmeldet, jedoch mit so einer Platte hätte ich nicht unbedingt gerechnet.
Also, ab in den Player, Bass aufdrehen und genießen !!!
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am 12. Mai 2009
Mal ganz ehrlich, bei 2-3 Rezensionen, die hier bereits abgegeben wurden, hab ich sehr starke Zweifel, ob die Verfasser tatsächlich Eminems neuestes Album "Relapse" bewerten!? Ich kann mir nicht im geringsten erklären, wie man diesem Album nur 2 Sterne geben kann!!! Gut, es kommt nicht an die Meisterwerke "SSLP" und "MMLP" ran, aber es übertrifft z.B. "Encore" am Längen! Ich würde es sogar fast mit "The Eminem Show" auf eine Stufe stellen. Es wurde auch behauptet, das Album sei nicht abwechlungsreich ... habt ihr euch nur ein Lied angehört oder was!? Nunja, ich behaupte das Gegenteil, es ist von allem was dabei! Es hätten vielleicht 2-3 ernstere, aggressivere Songs (vielleicht ja dann auf "Relapse 2") drauf sein können, deshalb auch nur vier Sterne. Aber ansonsten kann ich nur sagen: das Album hat meine Erwartungen ganz klar übertroffen und ich feiere es !!!

Beste Tracks:
My Mom
Insane
Stay Wide Awake
Old Time's Sake
Beautiful
Underground
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Die erste Single We made you ist gut gewählt, weil sie an Eminems Hits wie My name is, The real Slim Shady und Without me erinnert, Eminem als provokativer Rap-Clown. Der erste Eindruck von Relapse erinnert an das schwache Album Encore, wieder wurden die Texte abgedruckt, wieder zieht sich ein roter Faden durch das Album, dieses Mal sind es Medikamente und andere Substanzen. Kein neues Thema, auch nicht für Marshall Mathers. Ging es in früheren Songs mehr um den Spass sind es auf Relapse der Entzug und der Rückfall. Relapse ist dunkel, aber nicht so düster wie die Marschall Mathers LP. An Humor und Hits fehlt es auch nicht, Crack a bottle ist der stärkste Ohrwurm des Albums, bei dem Dr. Dre und 50 Cent Eminem begleiten, Drei-Generationen-Rap.
Nach drei eher nervigen Songs (3: a.m., My Mom und Insane) folgen Lieder, die weniger eingängig, dafür aber mehr Substanz haben und nicht so albern sind wie viele der Tracks auf Encore.
Gewidmet ist das Album Proof, dem langjährigen Freund und Mitglied von D-12, dem Eminem dankt und versichert, dass er jetzt nüchtern ist.
Das sich Eminem wieder mal so oft selbst zitiert und das Dissen von Promis wie Amy Winehouse, Madonna und Christopher Reeves inzwischen eher ermüdend und unoriginell wirkt sind erträgliche Abstriche des Albums (die Computerstimme von Christopher Reeves ist dann aber doch sehr witzig). Die Klasse der Marshall Mathers LP, seinem besten Album bisher, hat Relapse nicht, aber besser als Encore, sein schwächstes Album bislang, ist das Album. Nüchtern betrachtet. Für Fans ist es ein weiterer headtrip to listen to.

Anspieltipps: Medicine Ball, Same song and dance, Deja vu
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am 20. Mai 2009
4 1/2 Jahre sind eine verdammt lange Zeit im Hip Hop Business und doch zählt Eminems fünftes Majoralbum zu einem der am heißest erwartenten Relases des Jahres.
Ich persönlich stellte mir voher die Frage ob der ehemals wohl beste Rapper der Welt auf dem neuem Album überhaupt noch das Mittelmaß erreichen kann, da ich schon auf seinem letztem Album das Gefühl hatte, als sei die Luft raus.
Aber selbst ich muss eingestehen, dass Slim Shady auf "Relapse" das Mittelmaß locker hinter sich lässt, soviel steht schon mal fest, denn man muss sagen, dass es ein sehr schwer einzuschätzendes Album ist.
Ich habe die Platte jetzt mehrmals gehört und positiv fällt einem sofort auf, dass Eminem die lange Pause gut tat, denn textlich gibt es wieder deutlich mehr zu berichten als noch auf "Encore", auch lehnt sich sein Flow und seine Technik wieder mehr an frührere Werke an, allerdings ärgert es einem doch sehr, was Dr. Dre an einigen stellen für miserable Beats produziert hat. Dadurch schwankt das Niveau an einigen Stellen sehr stark.
Es kommt öfters vor das auf einem guten Song, wo man denkt jetz folgen eine reihe guter Tracks, mit dem nächstem die ganze Atmosphäre wieder eingerissen wird. Wirklich Bärenstark in der Breite gesehen bewegt sich "Relapse" jediglich in der Mitte des Longplayers, dort ist auch die Single "We Made You" angesiedelt, welche zwar nicht mit Sachen wie "The Real Slim Shady" oder "Without Me" mithalten kann, aber meiner Meinung auf einer Stufe mit "My Name Is" steht und "Just Lose It" meilenweit hinter sich lässt.
Andere Höhepunkte sind "Same Song & Dance", welches einen einfach unglaublich chillig treibenden Vibe hat und "Stay Wide Awake", wo es Eminem tatsächlich gelingt dem Hang zum düsteren wieder herzustellen.
Der Absolute Übersong der Platte ist meines erachtens allerdings "Underground/Ken Kaniff", denn obwohl der Beat sowie Chrous nichts Weltbewegendes bzw. etwas Gewöhnungsbedürftig sind. Zeigt uns Slim Shady hier Flow und Rhymetechninsch die "Sickness", wofür er um die Jahrtausendwende als Unikat gestanden hat.
Die Skits sind wieder einmal teils lustig, teils düster gehalten. Die Steve Berman & Paul Rosenberg Skits stechen wie zu erwarten wieder hevor und ringen einem ein lächeln ab auch kommt einem das Lachen wenn Ken Kaniff am Ende wieder zu nem kleinen "Rap" ansetzt, dass sind meiner Meinung nach die kleinen aber feinen Dinge, die einem ein Eminem Album zusätzlich versöhnlich stimmen.

Zu den Songs:

01. Dr. West -/10
02. 3am 8/10
03. My Mom 6/10
04. Insane 9/10
05. Bagpipes From Baghdad 7/10
06. Hello 7/10
07. Tonya (Skit) -/10
08. Same Song & Dance 10/10
09. We Made You 10/10
10. Medicine Ball 8/10
11. Paul (Skit) -/10
12. Stay Wide Awake 10/10
13. Old Times Sake (Feat. Dr Dre) 8/10
14. Must Be The Ganja 4/10
15. Mr. Mathers -/10
16. Deja Vu 9/10
17. Beautiful 8/10
18. Crack A Bottle (Feat. Dr. Dre & 50 Cent) 7/10
19. Steve Berman (Skit) -/10
20. Underground/Ken Kaniff 11/10

122/150 = 81%

Lässt sich sagen, dass Eminem ein widererwarten solides Album, ohne wirkliche Totalausfälle abliefert, wenn man von "Must Be The Ganja" mal absieht.
Von den ersten drei Alben ist auch "Relaspe" noch Weit enfernt und ich denke auch, wenn Em "Realpse" vor 9 Jahren anstatt der "Marshall Mahters LP" veröffentlicht hätte, wäre er zu einer nicht einmal zu einer halb so großen Ikone die er heute ist aufgestiegen, aber man muss neidlos anerkennen, dass Shady auch 2009 mit "Relapse" noch ein gewaltiges Wörtchen im "Rapgame" mitzureden hat. Auch rechne ich ihm hoch an, dass er auf Experimente verzichtet und sich seiner Linie Treu bleibt, dazu ist er Raptechnisch weit über "Encore" Niveau, also was will man mehr ?
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am 19. Mai 2009
Mit "Relapse" feiert Eminem sein großes Comeback. Seit seinem letzten Longplayer "Encore" waren ja bereits 5 Jahre vergangen. Nach dem Greatest Hits Album "Curtain Call" und dem Mixtape "The Re-Up" war ja seit 2006 überhaupt nichts mehr vom Rap-Meister zu hören.
Dieser Platte stellt grundlegend die Themen Drogen und Gewalt in den Vordergrund. Ausschlaggebend dafür natürlich Em's Drogensucht und Reha-Aufenthalt. Dazu kommen verschiedene Gewaltfantasien die in Songs geschildert werden. Alles verpackt in ein genialem Konzept. Vom Auftakts-Skit "Dr West" über den Vergewaltigungssketch "Tonya" und dem Titeltrack (meiner Meinung nach^^) "Mr Mathers", welcher ganz klar zeigt durch welche schwere Zeit Em ging, bis hin zum versteckten Album-Outro "Ken Kaniff" ein Meisterwerk, vollgespickt mit Slim Shady in Perfection! Was uns zum nächsten Grund für den Titel "Relapse" führt. SLIM SHADY is back! Nachdem Em ihn in seiner letzten Single und dazugehörigem Video "When I'm Gone" killte, ist er jetzt wieder zurück, und das härter und brutaler als je zu vor. Eminem tobt sich noch einmal so richtig aus. Aber nicht nur aus lyrischer Sicht knüpft Eminems Comeback eher an seiner ersten beiden Platten "The Slim Shady LP" und "The Marshall Mathers LP" an, und weniger an seine beiden Hit-Alben "The Eminem Show" und "Encore". Eminem tritt als Producer in den Hintergrund und lässt wieder voll und ganz von Dr. Dre produzieren, was dazu führt, dass sich das Album wie seine ersten anhört und der klassische HipHop der späten 90er Jahre ein Revival erlebt. Eminem setzt voll und ganz auf authentischen HipHop und verzichten auf Hits bedachte Tracks. Einzig "Beautiful" wo man Eminem auch wieder mal singen hört, und die Musik auch von Gitarrensound unterstrichen wird, erinnert an Ems letzte Hits. Dies ist der einzige Track der von ihm selbst produziert wurde. Mit "We made You" legt Shady mal wieder seine typische 1st-Single hin. Die Nummer erinnert fast planmäßig an "My Name Is", "The Real Slim Shady", "Without Me" und "Just Lose It". Es ist schon Em-typisch, aber nachdem er sein blonder-Rüpelrapper Image sowieso schon so gut wie an den Nagel gehängt hat, könnte er in Zukunft eventuell darauf verzichten, dennoch: die Nummer wird mal wieder von einem starken eingängigen Beat unterstrichen und beeinhaltet ein wahren Ohrenwurm-REfrain, dazu legt Eminem noch wahnsinns Strophen hin die von Flow, Schnelligkeit, Aggressivität und Wortwitz sprühen. Die Single war nicht umsonst wochenlang in den Charts vertreten. Einzig negativer Album-Punkt sind jene Songs wo Eminem in einem merkwürdigen Akzent rappt... ein Experiment was in die Hose ging. So zu sehen auf "Must Be The Ganja" und "Medicine Ball". Weitere schwache Nummern sind die Songs mit Dr. Dre und 50 Cent: "Crack A Bottle" und "Old time's Sake" hätten getrost weggelassen werden können. Den Höhepunkt an Wortwitz, Gewaltverherrlichungen, etc. wird auf den Songs "Same Song And Dance" und "Stay Wide Awake" erreicht, wirkt zwar manchmal recht übertrieben und vielleicht sogar "pseudo-böse" aber bleibt schlichtweg genial. Der Auftaktssong "3 a.m." mit krassem Musikvideo ist sicherlich lyrisch eines seiner besten Werke. Wiedermal erzählt Eminem eine Geschichte verpackt mit "sickesten rhymes", geilem beat und eingängigen hooks!! SLIM SHADY zeigt einmal mehr wer der King of Rap is. Und mit "Insane" und "My Mom" vermag es Em einmal mehr ernste persönliche Themen in Songs zu verpacken, und auf witzige Weise diese ganzen negativen Gedanken und Erlebenisse dem HÖrer zu übermitteln, inklusive klasse Refrain, versteht sich... ;) zweifellos seine besten Nummern auf dem Album. Perfekt schließt Eminem das Album mit der Battle-HipHop-Nummer "Underground" und dem bereits erwähnten versteckten Skit "Ken Kaniff" wie man ihn schon auf den ersten 3 Eminem-Album zu hören vermag, ein weiteres Highlight.

Mein Highlight: Track 3 - Insane
Weiterer Anspieltipp: Track 16 - Deja Vu

Man sollte sich die Special Edition zu legen, wo 2 sehr grandiose Songs zu finden sind.
- Careful What You Wish For
- My Darling
2 Songs die das gesamte Album in den Schatten stellen. Meiner Ansicht nach unverständlich wieso nicht auf der Tracklist zu finden. UNBEDINGT REINHÖREN!
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am 17. Juni 2009
Nach den letzten, meiner Meinung nach schwachen, Releases von Eminem kommt er hier mit einem lauten Knall zu alter Stärke zurück! Kein Füller-Track, nichts was ich skippen würde! "Beautiful", "Same Song & Dance" und "Underground" sind meine momentanen Lieblinge, obwohl mir echt alle Tracks super gefallen! Wärmste Kaufempfehlung für Leute die auf "The Marshall Mathers LP" und "The Eminem Show" stehen!
Auch die Beats knallen wieder ordentlich! Passt einfach super alles!
5 Sterne ohne mit der Wimper zu zucken!
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