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Kundenrezensionen

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am 15. April 2016
Hervorzuheben sind von diesem Album von 2000 "Light Years", "Of The Girl" (ganz besonders zu empfehlen), "Soon Forget", "Thin Air" und "Insignificance". In der Gesamtheit überzeugen einige Pearl Jam-Alben der jüngeren Zeit (ab 2000) aber mehr, z.B. "Riot Act" (mit "Save Me" oder "Love Boat Captain") oder "Backspacer" (mit "Gonna See My Friend" oder "Amongst The Waves").
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am 24. August 2005
,Binaural' wurde von der Kritik als eine Art Auferstehung der Band gefeiert. Dabei sind die Unterschiede zum zwiespältig bewerteten ,Yield' nicht so gravierend, dass so eine Reaktion gerechtfertigt wäre. Hier wie dort gibt es gutes Gitarrenhandwerk, klasse Songs, tiefsinnige Texte und eine Menge Abwechslung.
Was,Binaural' unterscheidet, sind die Details. Es gibt zwar wie immer die harten Rocker wie ,Breakerfall', ,Evacuation' und ,Grievance', die aber eher unter soliden PJ-Standard abgelegt werden dürfen. Doch die CD bietet auch interessante Balladen und Midtempo-Songs wie ,Light Years', ,Thin Air' und ,Nothing As It Seems'. Die Nähe zu Pink Floyd ist vor allem beim zuletzt genannten Track nicht ganz zu verleugnen, doch PJ sind zu eigenständig, um flach zu kopieren. Bei ,Rival' grunzt ein Schwein im Hintergrund, in ,Soon Forget' versucht sich Eddie Vedder überzeugend allein an der Ukulele, und in ,Parting Ways' mischen sich Streicher ein - eine absolute Neuerung bei PJ.
Selten war die Band so abwechslungsreich wie hier, ihr Zusammenspiel ist gut und frei wie eh und je, die Songs von hoher Einprägsamkeit, ohne wirklich poppig zu werden. Trotzdem gab es keinen wirklichen Hit, ,Thin Air' konnte sich durch die von Hip Hop und Girl/Boy-Groups beherrschten Charts nicht durchsetzen. Ist vielleicht auch besser so - dann gehören sie ganz uns, den Fans.
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am 6. Juni 2000
Binaural! Die Seattler Jungs haben mal wieder ein Meisterstück geschaffen, und zwar genau wie sie es wollen für ihre Fans und nicht für jedermann. Sie wollen ganz schlicht und einfach Musik machen. Ohne das ganze Drumherum. Deshalb haben sie sich mit ihren letzten 4 Alben auch etwas aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Absichtlich! Falls es jemandem aufgefallen ist, haben sie seit "Jeremy" meines Wissens nach kein Video mehr produziert. Die neue Scheibe ist meiner Meinung nach grandios. Spitzensongs wie "Nothing As It Seems", "Thin Air" oder auch "Insignificance" haben natürlich kein Hitpotential wie "Alive" o.a., aber das müssen sie auch nicht. Ebenso darf ein Song wie "Soon Forget" nicht fehlen. Nur Eddie und eine Okulele, dazu ein geiler Text. Mittlerweile typisch für Pearl Jam. Ein Album zum Durchhören, was bei den letzten nicht unbedingt der Fall war. Was ich im Besonderen anmerken muss, ist die Gestaltung der CD-Hülle bzw. des Booklets. Seid mal ehrlich! Gibt es irgendeine Band, die schönere und kreativere Digipacks entwirft? Ich kenne keine! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. Februar 2006
Binaural ist der Titel dieses wundervollen Pearl Jam Albums aus dem Jahr 2000. Über dessen Qualität sagt meine Bewertung schon alles aus. Binaural ist aber auch ein anderer Begriff für das Verfahren der Kunstkopfstereophonie. Dieses Verfahren wurde bei einigen Tracks dieses Albums bei der Aufnahme angewandt. Hierzu wird ein künstlicher Kopf verwendet, der an den "Ohren" jeweils ein Mikrophon trägt. Der Effekt ist der, dass man bei der Wiedergabe ein unglaufblich räumliches Klangbild hat, da der Kunstkopf ja genau da "gehört" hat, wo wir später hören.
Das funktioniert allerdings so richtig nur mit Kopfhörern. Also, Kopfhörer auf, CD rein, Augen schließen und es geht los!
Anspieltipp: RIVAL (sehr räumlich wirkende Aufnahme)
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am 16. Mai 2000
Pearl Jam setzen mit ihrem neuen Album einen weiteren Meilenstein. Beim ersten Hören hört man immer wieder Elemente, die einen an die Smashing Pumpkins, Green Day oder Soundgarden denken lassen. Doch bereits nach einmaligem Hören verschmilzt die Musik zu etwas, was nur eine Bezeichung verdient - Pearl Jam. Das Album bietet trockenen Garagenrock und musikalische Extravaganz, es verbindet die Innovationsfreudigkeit von "No Code" mit dem fesselnden Rock von "Vs." und "Vitalogy". Die Vielfalt und Bandbreite der musikalischen Elemente lässt das Werk zu einem Meisterstück werden, bei dem man keinen Song missen möchte. Sogar Eddie Vedders kleine Spaßeinlage "Soon Forget" würde fehlen, wäre sie nicht da. Die Texte handeln von zwischenmenschlichen Beziehungen, kritisieren aber auch gesellschaftliche Missstände. Der neue Mann am Schlagzeug, Matt Cameron, steht seinen Vorgängern um nichts nach und verleiht dem Spiel eine ganz besondere Note. "Sleight of Hand" wird förmlich vom Schlagzeug getragen. Das Solospiel von Mike McCready drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern gibt dem jeweiligen Stück seine Stimmung, wie auf dem hypnotischen "Of the Girl". Stone Gossard und Jeff Ament beeindrucken wieder mal durch ihre genialen Songwriterqualitäten, und zu Eddie Vedder bleibt nur eins zu sagen - er bleibt eine der wenigen herausragenden Persönlichkeiten der heutigen Musik. Dieses Album ist ein absolutes Muss für jeden, der ein wenig Rock'n'Roll in seinem Herzen trägt.
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am 12. Januar 2001
Fast ein Jahr ist Binaural nunmehr in meinen Gehörgängen. Und ... die Scheibe wird immmer noch mit jedem Hören besser. Eigentlich kaum zu glauben, daß eine Band mir ihrer 7. Scheibe die Beste hinlegt, aber wahr! So verschieden die Songs im einzelnen auch sein mögen, so brilliant ist jeder von ihnen. 'Insignificance', der vermutlich beste PJ-Track bisher, 'Rival' vor allem auch live ein absolutes Highlight und und und. Es macht gar keinen Sinn, Reinhörtipps zu geben, denn alles ist feinste Musik. Und um Musik geht es PJ, keine Gesellschaftsatire a la U2 oder Provokation wie die maßlos überschätzt Limp Bizkit. Pearl Jam rocken besser und haben auch die schöneren Lieder. Und: wer Eddie allein auf der Bühne mit seiner Ukulele zu "Soon forget" erlebt hat, weiss auch, wieviel Sinn in diesem scheinbaren 'Füller' steckt.
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am 20. März 2008
Binaural, ein unglaublich schönes Album einer unglaublich guten Band. Ich besitze Binaural schon seit langem, bin jedoch vor kurzem erst (weil ich Binaural bei Wikipedia nachschlagen wollte) auf die binaurale Aufnahmemethode gestoßen und hab mir das Album mit Kopfhörern angehört. Die Kombination aus räumlicher Aufnahme und dieser genialen Musik macht Binaural zur einem ganz besonderen Meisterwerk das in keiner Sammlung fehlen sollte, egal ob man Pearl Jam Fan ist oder nicht.
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am 25. September 2000
Wieder schafft es PJ und Frontmann Vedder diese Magie zu erzeugen, die mich seit ihrer ersten Scheibe nicht losgelassen hat. Eindrucksvoll wie sich die Band gegen jeden Trend weiterentwickelt. jedesmal wenn ich einen neue CD von PJ in der Hand halte überläuft mich ein Schauer und auch diesesmal hat sich der Kauf mehr als gelohnt. Zugreifen!
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am 24. Januar 2014
Nachdem ich oft gehört hab, dass dieses Album schlecht sei und dass es "zurecht keinen Platin-Status erreicht hat", wollte ich selber wissen ob es wirklich so ist. Ich kenne Pearl Jam seit meiner Kindheit. Ich bin mit Liedern wie Jeremy, Even Flow oder Alive aufgewachsen, habe I am mine und Save you sehr gemocht. Dennoch hab ich mir die Alben erst letztes bzw. dieses Jahr gekauft. Ich muss sagen Binaural ist echt gut. Vor allem die ersten 4 Lieder sind total unterschätzt. Allein für "Breakerfall" mit der geilen Melodie lohnt sich der Kauf dieses Albums. Gibt diesem Album eine Chance.
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am 10. Juli 2007
Die Klassikersuche bei Sony BMG geht munter weiter. Mit Pearl Jam hat man in diesem Fall definitiv eine Band gefunden, die es verdient, in eine solche Reihe aufgenommen zu werden. "Binaural", das sechste Werk der Grungedinosaurier dürfte bei den meisten Fans aber eher als ein nettes Album in Erinnerung geblieben sein, das nicht unbedingt das ausstrahlt, wofür die Fans Eddie Vedder und Konsorten geliebt haben und lieben.
Der Opener 'Breakerfall' trifft noch ganz gut ins Schwarze und ist zweifelsohne Pearl Jam, ebenso der spätere Track 'Insignificance'. Im Schnitt wurde von den Produzenten Brendan O'Brien und Tchad Blake aber spürbar mehr Wert auf die sanftmütige, zerbrechliche und offensichtlich poppige Seite der Band gelegt. 'Light Years', das düstere 'Nothing As It Seems' und das auf Ukulele gespielte 'Soon Forget' sollen an dieser Stelle nur einige Beispiele für diese Entwicklung sein.
Nichtsdestotrotz ist "Binaural" in meinen Augen ein tolles Album, das zwar weniger rau ist, als viele es sich von Pearl Jam gewünscht hätten, dafür aber auch mehr Facetten und Dynamik aufweist als alles, was vor dem zwei Jahre früher erschienenen "Yield" kam. Da die Serie "Rock Music Baby" mit sehr fairen Preisen überzeugt, sollte der Plattenschrank nicht all zu lange auf ein Scheibchen warten, das egal, ob hart oder weich, dreizehn Mal richtig gut gemachte Rockmusik enthält.
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