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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
Stil: 600 Ohm|Ändern
Preis:198,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 25. Februar 2010
Durch einen preiswertes Sennheiser-Headset war ich wieder auf den Kopfhörer-Geschmack gekommen und hatte einen Sennheiser HD 595 Stereo-Kopfhörer bestellt. Der enttäuschte mich beim Hören klassischer Musik, es fehlte die Brillianz (siehe Rezension dort). So habe ich ihn zurückgeschickt und stattdessen - nach stundenlangem Rezensionen lesen - den DT 880 bestellt.

Schon nach wenigen Sekunden Mendelssohn (4. Sinfonie, 4. Satz, Aufnahme Masur mit Gewandhaus-Orchester) war mir klar: Der Beyerdynamic ist der richtige! Er ist ohne Klangfärbung (neutral), enorm transparent und transportiert das Orchester differenziert an die Ohren.

Da ich von Bach bis Schostakowitsch und von den Beasty Boys, Kraftwerk über Metallica bis Yello und Fischer-Z ein breites Repertoire auf CD besitze, konnte ich den DT 880 mit den verschiedenen Musikrichtungen testen. Er enttäuscht nie, ist immer mindestens nahe der Perfektion. Knackige Bässe, brilliante Höhen, exzellente Auflösung. Seine Neutralität (keinesfalls Langeweile!) macht ihn für so viele Genres brauchbar!

Ich benutze den Kopfhörer am Macbook (verblüffend gut!), mit Kopfhörer-Verstärker (Pro-Ject Head Box II Kopfhörerverstärker silber, ist den Preis wert, aber nicht Spitze) an meinen alten Quad-HiFi-Anlagen (400er und 600er), am TV (Kino-like sound!). Mein 250-Ohm-Modell bringt sogar am iPhone noch brauchbare Lautstärke.

Den DT 880 gibt es mit drei Impedanzen, 32, 250 und 600 Ohm und in zwei "mechanischen" Versionen; Mit einem festeren Bügel als "Pro" und bequemeren Sitz als "Edition 2005". Insgesamt gibt es also sechs Varianten des DT 880.

Wie sich erst nach er Lieferung herausstellt, gehört mein KH - trotz des niedrigeren Preises - zu der normalerweise etwas teureren "Edition 2005". Jedenfalls sitzt meiner perfekt, ausreichend fest und für mich sehr bequem.

Die halboffene Bauweise aller DT 880er schirmt ordentlich ab, ohne die (vermutlichen) Nachteile eines ganz geschlossenen.

Kurzum: Als Universalgerät für viele Musikrichtungen und Geräte geeignet, ist der Beyerdynamics DT 880 die erste Wahl. In jedem Fall gehört er zur Spitzenklasse und ist zudem "made in Germany".

P.S.: Wer einen Spitzenkopfhörer nur für iPhone/iPod u.ä. sucht, wird vermutlich nichts besseres als die 32-Ohm-Variante Beyerdynamic DT 880 Premium Stereo Kopfhörer (32 Ohm, 100 mWatt, 96dB) finden können (siehe auch Herstellerseite).
55 Kommentare| 64 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2010
Ich habe den Beyerdynamic DT 880 sowohl in der 250-Ohm-Version, wie auch in der 600-Ohm-Version! Der DT 880 ist bekanntlich ein absolut herausragender Kopfhörer, der zu Recht stets hoch gelobt wird! Wer einen noch besseren Sound bei Kopfhörern will, muss schon deutlich mehr Geld ausgeben! Und besser wie die (preisliche/klassenmässige) Konkurrenz von Sennheiser, AKG & Co. ist der Beyerdynamic DT 880 ohnehin! Das ist klar!

Jetzt zum Thema "600-Ohm-Variante": Die 600-Ohm-Variante ist noch einen Tick analytischer und "klarer" im Sound als die 250-Ohm-Variante, allerdings empfehle ich dann DRINGEND einen GUTEN Kopfhörerverstärker! Am "normalen" Kopfhörerausgang des Receivers kann es ggfs. Probleme geben, da der 600-Ohm-Widerstand einfach mehr "Power" benötigt! Also: wer einen guten Kopfhörerverstärker hat, sollte zur 600-Ohm-Variante greifen. Alle anderen können mit der 250-Ohm-Variante sicherlich (auch) sehr gut leben und sehr hochwertigen Musikgenuss erleben! Die 80-Ohm-Variante, die ich allerdings persönlich nicht getestet habe, dürfte nur für Nutzer von MP3-Playern etc. von Interesse sein, da bei diesen Geräten die 250-Ohm-Variante (und die 600-Ohm-Variante schon gar nicht!) keinen Sinn macht bzw. evtl. wohl gar nicht funktioniert! Für alle anderen Interessenten dürften eh nur die höher-ohmigen Varianten in Betracht kommen.

Summa summarum:

a) die 600-Ohm-Variante für Musikgeniesser, die einen wirklich GUTEN Kopfhörerverstärker besitzen
b) die 250-Ohm-Variante für alle Musikgeniesser OHNE Kopfhörerverstärker (ausser MP3-Nutzer, Discman-Nutzer, etc.)
c) die 80-Ohm-Variante für MP3-Nutzer, Discman-Nutzer, etc. !

Ich würde mich freuen, wenn dem einen oder anderen DT880-Interessenten durch meine rezension hilfreiche Anregungen vermittelt werden konnten!
44 Kommentare| 111 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2011
Ich habe nach vorheriger Internetreche (einschlägige Foren, Kundenrezessionen) einen engeren Kreis an für Vergleiche verfügbare Favoriten gezogen und letztendlich 3 Modelle einige Tage zu Hause getestet:
- Sennheiser HD 650
- Denon AH-D2000
- Beyerdynamic DT-880 Edition 250 Ohm
- Beyerdynamic DT-770 Edition 250 Ohm
...AKG 701/801 habe ich durch vorheriges Probehören beim Händler für meinem Zweck schon ausgeschlossen.

Die Vergleichsgrundlage(n):
Zuspielmaterial: zumeist Original CD's & Apple Lossless Dateien hinunter bis AAC bzw. MP3 mit 192 kBit
Musikstil: v.a. Rock, Pop, Jazz, Electronic/Instrumental & Latin
Kette: vom Rechner digital via Beresford Caiman DAC und dessen integrierten Kopfhörerverstärker bzw. testweise auch direkt am Kopfhörerausgang eines Cambridge Azur 650A Verstärkers.

Zusammengefasst meine Eindrücke, zum Teil natürlich subjektiv auf meine Vorlieben und Fokuspunkte zurückzuführen:
Verarbeitung
Am wertigsten d. Denon (v.a. wg. des ummantelten Kabels, wirkt unzerstörbar), am anderen Ende der Sennheiser --> lackiertes Plastik, einziger Vorteil das austauschbare Kabel. Beyerdynamic in Summe dazwischen, sehr wertiges Gehäuse, nur das Kabel wirkt wenig vertrauenserweckend und ist nicht tauschbar.
Tragekomfort
Top: Beyerdynamic DT880, sehr leicht, passt perfekt und geratet in Vergessenheit (++), negativ der Sennheiser: der höchste Anpressdruck (wollte ihn nicht länger tragen, ab da war dieser Hörer abgehakt obwohl ich einen schmale Kopfform habe). Denon mittendrin. Überraschenderweise der Beyerdynamic DT 770 ähnlich dem Denon, aber weit weg vom 880er - Ursache waren die härteren Polster und trotz gleichem Gehäuse d. wie mir schien auch etwas stärkere Anpressdruck.
Klang
Top: DT880 - enorme Räumlichkeit, seidige & glasklare Höhen und ein sehr stimmiges Gesamtbild, einzig etwas mehr Bass könnte er vertragen. Dahinter auf einer Wellenlänge: DT770 und Denon, beide ausgeprägtes Bassfundament, der Beyerdynamic dabei etwas kontrollierter. Bei beiden leidet jedoch die Hochtonwiedergabe, wieweit der angehobene Basspegel od. auch die Treiberqualität dies beeinflussen ist schwer zu sagen, jedoch fehlt mit bei akustischen Stücken die Brillianz - so hört man nur beim DT880 z.B. das Scharren der Finger über den Gitarrenhals bevor die Seite überhaupt angezupft wird. Der Sennheiser ist hier imo ein Allrounder ohne besondere Pros od. Cons, jedoch für meinen Geschmack nicht herausragend.
Sonstiges
Sehr niedriger Ausgangspegel bei den Beyerdynamic, mit 250 Ohm denke ich nur sehr eingeschränkt ohne KHV und damit v.a. kaum an mobilen Geräten einsetzbar. Hier könnte der Denon mit niedriger Impedanz punkten, dazwischen d. Sennheiser. Dies war für mich (nur stationär) jedoch kein Kriterium, es sei nur für alle Leser angemerkt.

Nach diesem ersten Durchlauf hatte ich den Sennheiser (Tragekomfort) und den Denon (Basspräzision, Mitten-/Höhendarstellung) augeschlossen und mich auf die beiden Beyerdynamic konzentriert. Ein Versuch zwecks Tragekomfort die Ohrpölster zu tauschen hat damit geendet, daß die klangliche Abstimmung bei beiden im Keller war - schwammiges Bassgewummer bei DT880, zugleich viel weniger Räumlichkeit und eingebüßte Mitten-/Höhenqualität - demgegenüber ein matter, bassarmer DT 770 ohne jedoch im Mittel-/Hochtonbereich zu gewinnen -> eindrucksvolle Darstellung des Zusammenspiels Treiber + Polster/Gehäuse!

Habe mich trotz fehlendem Bass bei v.a. älteren Produktionen für den DT880 entschieden, es war der einzige Hörer, bei dem das Gesamtklangbild in Summe einfach rund klingt und meinen Vorlieben entgegenkommt. Dazu der bei weitem beste Tragekomfort finalisieren meine Entscheidung, die jedoch auch mit dem Zuspielmaterial zusammenhängt.

Hört man eher nur aktuelle Pop-/Rockproduktionen, das womöglich auch noch mit primär komprimiertem MP3 Material würde ich eher zum DT770 greifen, da die Musik dann einfach wg. Tieftonwiedergabe mehr Spaß macht, ohne daß die Nachteile stark in den Vordergrund treten.

Stellt man jedoch hifi-Anspruch an den Kopfhörer fällt der grundsätzlich schon gute DT770 weit hinter den DT880 zurück. Meine Empfehlung daher:
1) Hifi Stereo, Fokus neutrale Klangdarstellung, qualitativ gutes Musikformat: Klar DT 880
2) Wunsch nach mehr Bassfundament bei zugleich aktueller komprimierter Musik: DT 770
3) Mobile Player, sonst ähnlich Nr. 2) --> Denon AH-D2000

Der Kopfhörerverstärker meines Beresford DACs ist sicherlichn nicht der Weisheit letzter Schluß, jedoch etwas besser als der Cambridge Amp direkt.
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Ich höre auch daheim gerne über Kopfhörer Musik, weil man sie damit einfach bewusster und ungestörter wahrnehmen kann. An meinem Pioneer A9 Verstärker betreibe ich nubert-Boxen. Daran erkennt man schon, dass ich auf natürliche, lineare Abbildung stehe. Meine Haupt-Zuspieler sind ein Raumfeld connector² und ein SACD-Player Pioneer D6.

Vor ca. 3 Jahren hatte ich beschlossen, meinen etwas in die Jahre gekommenen Sennheiser HD560 ovation II (noch made in Germany) zu ersetzen. Das Kopfband mit seiner Polsterung sah etwas schäbig aus, und anstatt es zu ersetzen, kaufte ich einen Sennheiser HD650. Auf Dauer wurde ich mit diesem jedoch nicht ganz glücklich. Er bringt zwar gute Bässe, ist aber insgesamt etwas zu "warm" abgestimmt. Es fehlt der Biss in den Höhen und damit auch einiges an Klarheit und Brillanz. Vor der Bühne scheint immer ein Vorhang zu hängen, den man gerne beiseite schieben würde.

Durch meinen inzwischen für den mobilen Betrieb angeschafften T 51p, der mich total begeistert, geriet wieder der Hersteller Beyerdynamic in mein Visier. Zunächst versuchte ich es mit einem DT 990 PRO, den ich bei Amazon als "Limited Edition" äußerst günstig als Blitzangebot bekommen konnte. Whow! Wenn man von einem HD 650 kommt, hauen einen die Bässe und die klaren Höhen direkt um! Ja, das ist schon ein Kopfhörer, der einfach Laune macht. Aber nach einiger Zeit wird einem schmerzlich (ja, im wahrsten Sinne des Wortes!) bewusst, dass der DT 990 sich das mit einem kleinen Trick erkauft. Die Bässe sind etwas überbetont und kleistern damit feine Details (auch in den Mitten) zu. Noch schlimmer sind die Höhen: Der typische "Beyer-Peak" wird einem schnell lästig. Besonders bei Frauenstimmen, Geigen und Gitarrensoli nerven die Höhen schnell. Und das kann dann tatsächlich auf Dauer schmerzen.

Dennoch hat es der DT 990 PRO geschafft, mir endgültig klarzumachen, dass der HD 650 nicht der richtige Kopfhörer für mich ist. Und so kam, was kommen musste: Ich bestellte den Beyerdynamic DT 880 Edition in der 600 Ohm Variante. Jetzt bin ich endlich zufrieden. Nein, eigentlich mehr als das: Ich bin begeistert und erlebe meine gesamte Musik seitdem neu und entdecke ständig neue Details! Der Beyer-Peak fehlt hier, dennoch sind die Höhen ungemein klar und detailliert. Die Bässe empfinde ich nicht als zu schwach. Sie werden einfach nur nicht überbetont. Aber gerade dadurch nimmt man sie teilweise besser wahr. Bei vielen Stücken klingt bespielsweise der Kick der Bassdrum ganz neu, mit Klangnuancen, die man hier gar nicht vermuten würde. Überhaupt ist die klangliche Auflösung enorm; bei einem HD 650 hat man kaum die Chance, alle Feinheiten wahrzunehmen, zu dicht ist der bereits erwähnte Vorhang.

Einen Kopfhörerverstärker brauche ich nicht. Der Kopfhörerausgang meines Pioneer treibt den DT 880 mit einer Kraft und Spielfreude an, dass es ein Vergnügen ist. Selbst an meinem mobilen iBasso DX 50 spielt der DT 880 tapfer auf, allerdings muss sich der iBasso dabei ordentlich anstrengen. Er hat drei Voreinstellungen für verschiedene Kopfhörerimpedanzen, selbst in der höchsten muss man den Lautstärkeregler dann zu 70 - 75 % aufdrehen. Aber auch hier ist der Klang dann vom Feinsten.

Sehr gut gefällt mir das metallene Design des DT 880.Sehr schick! Der Kopfhörer sitzt sehr gut und nicht zu stramm.Schade, dass das Kabel nicht austauschbar ist, aber das wäre dann auch mein einziger Kritikpunkt. Zu guter Letzt ist der DT 880 ausgesprochen preiswert. 240 Euro sind wirklich angesichts der Leistung und der sehr guten Verarbeitung äußerst fair.
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am 28. Mai 2015
Beyerdynamic DT880 (250 Ohm)

Um einen schnellen Überblick zu verschaffen, gebe ich erst mal eine Kurzbewertung nach Schulnoten (1 = sehr gut bis 6 = ungenügend):

1 -> klanglicher Gesamteindruck
1 -> Höhen sind excellent
1 -> Mitten sind angenehm ausgeglichen
1 -> Bässe: präzise, tief, gut dossiert
1 -> Detailreichtum ist top
1 -> räumliche Darstellung ist genial

Weitere Bewertungen:
1 -> Tragekomfort
1 -> Verarbeitung

Der DT880 überzeugt auf der ganzen Linie. Er lässt sich stundenlang angenehm tragen. Der Klang ist neutral und sehr ausgewogen. Er gibt nur das wieder, was in der Aufnahme ist. Es werden keine Frequenzen bevorzugt. Das damit entstehende Klangbild ist daher nicht für jeden geeignet. Die räumliche Abbildung ist genial. Ich fühle mich wie in einem Konzertsaal. Selbst Hörspiele kommen in einem ganz neuen räumlichen Kleid daher.

Das Abspielen mit einem IPHONE, IPAD oder IPOD funktioniert sehr gut. Ich erreiche die für mich ausreichende Lautstärke bei ca. 60% der maximalen Lautstärke. Dennoch könnte die 250 Ohm Version für viele doch nicht laut genug an mobilen Geräten spielen. Dass sollte beim Kauf berücksichtigt und getestet werden. Hier empfiehlt sich die Niedrigohmvariante des DT880.
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am 9. November 2015
Ich habe den DT880 nun schon seit 2 Monaten. Betreiben tue ich ihn über einem Fiio E10K, welcher an meinem Laptop angeschlossen ist. Die Musik kommt von Spotify Premium, welches auf einem Debian Linux System läuft. Außer dem DT880 habe ich noch einen Superlux HD 668 B und einen Phonak Audeo PFE 121 mit grauem Filter.

Zur klanglichen Abstimmung: Bass und Höhen sind moderat angehoben, mir scheint, dass die Höhen stärker angehoben sind, nach einiger Zeit und mit der entsprechenden Musik wird mir das teils zu anstrengend. Andererseits sorgen die Höhen auch für eine gewisse Räumlichkeit und Luftigkeit, und es kann schon Spass machen, so zu hören. Beim Bass wiederum, bin ich doch manchmal erstaunt, ich muss mich immer mal wieder vergewissern, dass der Bass Boost am FiiO (+ 3 dB) ausgeschaltet ist, da hatte ich geringfügig weniger erwartet.

Eignen tut sich der DT880 eigentlich für alle Musikrichtungen. Was mir besonders gut gefällt, ist, das man Schlagzeuge so gut hört, die können einen schon ziemlich mitreißen (gerade auch bei Metal). Was mir nicht so gefällt, sind Sibilanten: Man hört doch öfter Zischlaute, als man es möchte.

Im Vergleich zum Superlux ist natürlich erstmal weniger Bass und Hochton verhanden. Letzteres merkt man insbesondere bei ruhigen Stellen, z.B. rauscht Stairway to Heaven nicht mehr wie verrückt. Sie erscheinen mir auch etwas räumlicher und weniger isolierend, aber es ist schon erstaunlich, wie gut der Superlux für seinen Preis klingt.

Im Vergleich zum Phonak Audeo PFE 121 mit grauen Filtern erscheint mir der Bass und die Höhen etwas stärker betont, was aber beim Bass laut Messungen nicht sein kann, sondern wohl einfach nur an der Wahrnehmung liegt. Was der Phonak etwas besser macht, sind die Mitten. Der DT880 hat eine leichte Senke um 2 kHz, der Phonak ist da linearer. Stimmen sind auf dem Phonak präsenter, was sowohl an den Mitten als auch an der geringen Räumlichkeit gegenüber dem DT880 liegen an. Der DT880 liefert ein kohärenteres Bühnenbild, bei dem Phonak werden die Instrumente teils zu stark separiert und voneinander platziert, sodass man quasi Lücken in der Bühne hat.

Der Tragekomfort ist etwas schwierig: Durch den geringen Anpressdruck liegt der KH hauptsächlich auf dem Kopfband, und Bewegungen des Kopfes oder eine längere geneigte Stellung (z.B. auf einen Laptopbildschirm schauen) führen dazu, dass der Kopfhörer verrutscht. Meine Ohren scheinen komplett umschlossen zu werden, aber selbst wenn er mal teils aufliegt, spüre ich ihn eigentlich nicht. Meine Brille scheint auch kein Problem zu sein (ist es aber auch nicht mit dem Superlux).

Die beigelegte Tasche ist etwas suboptimal. Die Rückseite und Seiten sind enorm gepolstert, was die Tasche enorm groß macht. Leider ist nicht wirklich viel Platz unterhalb des Kopfhörers um das Kabel zu führen, sodass ich irgendwie ein bisschen Angst habe, dass das Kabel irgendwann kaputt geht. Der "Deckel" der Tasche ist dünn und der Kopfhörer steht etwas aus dem Schaum heraus, sodass die Tasche in der Hinsicht wohl keinen großen Schutz bietet.

Ich denke übrigens, dass der Fiio E10K auch mit dem 600 Ohm zurecht kommen sollte, momentan höre ich nur auf Lautstärken 1 bis 3; je länger ich höre, desto niedriger die Lautstärke. Da der 600 Ohm wohl etwas minimal moderater in den Höhen spielt, macht der wohl mehr sinn als der 250 Ohm; zumal er auch weniger Verzerrungen im Frequenzgang beim Betrieb an höherohmigen Ausgängen wie AV-Receivern u.ä. haben wird.
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am 28. August 2007
Dieser Kopfhörer bietet ein beeindruckendes Klangerlebnis!

Nachdem mein bisheriger Kopfhörer -- ebenfalls der DT880 von Beyerdynamic -- nach nunmehr über 20 Jahren doch in Würde gealtert ist, habe ich mich nach einem Ersatz umgeschaut. Die überhall erhältlichen Kopfhörer von AKG, Sennheiser usw. sind duchaus nicht schlecht, aber irgendwie konnte ich mich damit nicht richtig anfreunden und es fehlte beim Hören "das gewisse Etwas". So habe ich den DT880 Ed.2005 bestellt. Der Kopfhörer wird inklusive einer gepolsterten Aufbewahrungstasche ausgeliefert und wird sogar noch in Deutschland hergestellt.

Ich muss gestehen, dass der Kopfhörer meine Erwartungen noch um ein Vielfaches übertreffen konnte. Die Steigerung zum alten Modell ist immens: Während das alte Modell bei höheren Lautstärken in den Höhen scharf und spitz klangen und der Bassbereich ein bischen schwach wirkte, ist bei der Ed.2005 nun wirklich nicht das Allergeringste zu beklagen.

Die Höhen bleiben immer angenehm und dabei trotzdem extrem präzise: Also keine Weichzeichnung auf Kosten der Präzision, sondern beides: samtig und präzise. Auch der Bassbereich ist schön abgestimmt: Nie übertrieben aber dennoch immer präsent und niemals angestrengt. Die Mitten reihen sich nahtlos in den hervorragenden Gesamteindruck ein. Neutral, sehr gut durchzeichnet und ganz luftig.

Wenn man das Klangbild mit einem Wort beschrieben müsste, würde ich sagen: "selbstverständlich". Alles passt zueinander und gerade diese harmonische Abstimmung zeichnet den Kopfhörer besonders aus, birgt aber gleichzeitig eine Gefahr: Die Abhörlautstärke steigt, weil das Musikhören einfach Spaß macht.

Der Gesamtauftritt des DT880 hebt ihn ebenso von der Pro-Reihe der Studiokopfhörer ab, die sicherlich auch gut klingen, bei denen aber der harmonische Gesamteindruck zu Gunsten eines analytischen Klangbildes aufgegeben wird.

Ich bin absolut zufrieden und der Klang ist auch nach mehreren Stunden kein bischen ermüdent. Um nichts in der Welt möchte ich gegen ein anderes Modell tauschen. Schade nur, dass Beyerdynamic in den Geschäften nicht mehr so häufig anzutreffen ist; er hätte es verdient.
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am 3. Januar 2015
Hatte die Möglichkeit, folgende Kopfhörer zu vergleichen:

AKG:
K701

Beyerdynamic:
DT 880 Edition 2005 (250 Ohm)
DT 990 Edition (250, 600 Ohm)
DT 880 Pro (250 Ohm)
DT 990 Pro (250 Ohm)
DT 1350
T 90
_____
T1

Denon:
AH D 2000

Sennheiser:
HD600
HD650

Quelle: Xonar Essence STX bzw. ESI Dr. DAC Prime
Material: Flac, Wav
Musikrichtung: Klassik, Pop, Rock, Raggae, Jazz, Latin, Electronic

Kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke:

Für Klassik-/Jazz-Liebhaber, ist der K701/Q701 erste Wahl. Sehr große, jedoch etwas unnatürliche, Bühne.

Der DT 880 ist ein guter Allrounder, der sich kaum Fehler leistet. Auf Dauer kann er aber zu nüchtern und neutral klingen. Die Dynamik geht etwas verloren.

Für Leute die ein günstiges Multitalent am PC suchen und damit auch Filme oder Spiele genießen wollen, ist der DT 990 Pro der perfekte Partner.
Sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.
Die Edition-Variante ist den Aufpreis nur wert, wenn einen das Spiralkabel stört bzw. man eine minimal natürlichere Abstimmung bevorzugt.
Die 600Ohm-Variante spielt feiner. Es handelt sich aber nur um Nuancen.

Der DT 1350 hat eine extrem hohe Auflösung und Präzision. In dieser Disziplin kommt er fast an den T 90 heran.
Wer also eine KH sucht der Spaß macht und mit fast jeder Musikrichtung klar kommt, überall betrieben werden kann und halbwegs mobil ist, sollte den DT 1350 auf jeden Fall probe hören.
Die ohraufliegende Bauart ist sicher Geschmackssache.

Wer die Abstimmung des DT 880 mag und diese mit hoher Auflösung und Präzision gepaart haben möchte, sollte sich den T 90 anschauen. Beyer-Peak ist aber auch hier vorhanden.

Der Denon AH D 2000 kann vieles ganz gut aber nichts herausragend, ist aber geschlossen und somit für bestimmte Zwecke von Vorteil.

Die beiden Sennheiser-Modelle besitzen den typischen Sennheiser-Teppich und klingen recht dumpf. Sie sind daher nur etwas für Liebhaber dieser Abstimmung. Die Mitten sind leicht betont und sehr detailliert, allerdings ist die Basswiedergabe recht träge.

Hoffe meine Erfahrungen helfen euch, die Klangcharakteristik der jeweiligen Kopfhörer etwas besser einzuordnen...

_______________________________________________________________________________

Nachtrag:

Inzwischen bin ich auf das Prunkstück von Beyerdynamic, den T1, umgestiegen...

Die Kurzfassung:
Die Gene des DT880 sind genauso erkennbar, wie die enge Verwandtschaft zum T90.
Dennoch spielt der T1, für mich, in einer anderen Audio-Liga.

Details sind meiner Rezension des T1 zu entnehmen.
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am 22. Juni 2015
Habe die Kopfhörer vor einem knappen 3/4 Jahr gekauft und muss ehrlich gestehen, dass ich selten so positiv überrascht war. Absolut kristallklarer, linearer Klang, viel Volumen.
Von Kollegen, die im Bereich Elektro unterwegs sind, wurde immer ein Defizit bei den Bässen eingeräumt. Dieses kann ich absolut nicht bestätigen. Der Klang ist linear, keine Frage, aber wer auf Bassfrequenzen steht, kann diese digital über EQ modellieren. Die Hörer haben eine derart hohe Belastungskapazität, dass man sich mit den tieferen Frequenzen bei entsprechenden Maßnahmen die Ohren auch ordentlich ruinieren kann.
Manche Kopfhörer haben subjektiv vielleicht etwas mehr Bass, das liegt dann aber eher an einer Überbetonung der Frequenzen im Bereich von 40-70 Hertz. Bei den vorliegenderen Kopfhörern bekommt man einfach nicht "weniger Bass", sondern "mehr Mitten und Höhen".
Die Hörer liegen wunderbar angenehm auf den Ohren und drücken nicht.
Die halboffene Bauweise hat zwei Effekte: Unglaubliches Panorama im Klang, aber natürlich eine eher schlechte Abschirmung nach außen hin.
Ankreiden kann man eventuell die "billige" Verarbeitung der Bügel, die sich aber bei mir auch nach über 2 Jahren täglicher mehrstündiger Belastung nicht zeigt.
Subjektiv ist der Unterschied zwischen Kopfhörer am Handy und im Ausgang am Verstärker oder Interface übrigens nicht wirklich wahrnehmbar.
Absolut uneingeschränkte Kaufempfehlung!!!
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am 5. Oktober 2007
Schließe mich meinem Vorredner an - dieser Kopfhörer leistet sich keine wirklichen Schwächen und begeistert durch tolle Verarbeitung und Komfort.
Das Gegenstück zum chinesischem Plastik-Schepper-Klempel! Subjektiv und objektiv von einem anderen Stern.

Das Klangbild des DT880 ist sehr neutral, d.h. er hat sehr wenig "Eigenklang". Die Aufnahme bestimmt letzlich was man zu hören bekommt. High-Fidelity eben!

Probehörer aus Familie und Freundeskreis empfanden den DT 880 immer als sehr "klar".

Bass: Qualität geht hier vor Quantität. Sehr definiert und kontrastreich - "knackig". Auch wenn man kein Freund der Klassik ist, sollte man sich einmal etwas mit Cellos an diesem Kopfhörer anhören,der DT 880 fördert einen genial trockenen Bass zutage.

Die Mitten: Analytisch. (E-)Gitarren kommen toll rüber. Einzig Männerstimmen und Klavier sind "nur in Ordnung". Kleinste Details werden wiedergegeben. Die sehr gute Stimmenverständlichkeit ist ein klarer Vorteil bei fremdsprachigen Filmen.

Die Höhen: Sehr brilliant und kontrastreich.

Problematisch: Schließt man den DT880 direkt an einen Laptop, PC oder mp3-Player an klingt er flach. Eine ordentliche Stereoanlage reicht (mir) aber als Verstärker aus.

Obwohl Beyerdynamic den DT880 als Allrounder anpreist, ist er meines Erachtens für Hip-Hop (zu wenig Dröhn-Bass für vergleichsweise sehr viel Geld) nicht geeignet, für Rock und gut aufgenommenen Metal dagegen besonders. Pop ist allemal hörbar.Filme schauen mit dem DT880 ist ein zweischneidiges Schwert. Räumlichkeit und Verständlichkeit sind toll, bei Action-Filmen etc. fehlt ihm aber der Wumms. Was nicht heißen soll das etwas verschluckt wird, aber man hat sich mit dem DT880 eben keinen Subwoofer angeschafft. Der vergleichbare Sennheiser HD650 soll dafür die bessere Wahl sein. Habe ihn allerdings noch nicht Probehören können. Dafür den anderen Konkurrenten des DT880, den Akg K701 . Er ist analytischer - DIE Wahl für Klassikhörer, für mich allerdings zu "blutleer".

Immer bedenken: 200€ sind eine Menge Heu für einen Kopfhörer. Probehören ist Pflicht!
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