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am 13. September 2012
"Hollywood Raw" ist eine Sammlung alter Rehearsal-/Demo-Aufnahmen der L.A. Guns, die unmittelbar nachdem Phil Lewis bei der L.A.-Truppe eingestiegen ist, gemacht wurden. Man bekommt, mit Ausnahme von "No Mercy" (das zu diesem Zeitpunkt allerdings als "Show No Mercy" schon Bestand hatte), raue Demo-Aufnahmen aller Songs, die später auf dem Debütalbum erschienen sind, sowie Lieder wie "Soho", "Midnight Alibi" und "Alice In Wasteland", die bis dato nirgendwo anders veröffentlicht wurden, "Winters Fool", welches auf der japanischen Veröffentlichung des Debütalbums erschien, und "Guilty", was in einer Live-Aufnahme auf "Hollywood Rehearsal" erhältlich war.

"Hollywood Raw" beinhaltet zudem noch eine zweite CD, auf der sich die ersten 4 Lieder ("Don't Love Me", "When Dreams Don't Follow Through", "Its Not True", "Something Heavy") befinden, die unter dem Namen L.A.Guns aufgenommen und veröffentlicht wurden, allerdings mit Sänger Michael Jagosz, der damals Axl Rose ersetzte. Diese Lieder sind zwar schon etwas härter und schneller gespielter L.A.-Glam-Rock, aber noch nicht so ruppig, wie das, was man dann von L.A. Guns kannte. Sie erinnern an eine Kreuzung aus ganz frühen Mötley Crüe und Ratt. Auf jeden Fall eine nette, gute Ergänzung.

Die Lieder befinden sich hier noch teilweise in ihren rohen Urfassungen, was auch dadurch deutlich wird, dass Phil Lewis bestimmte Songs mit den Original-Lyrics einsang, so z.B. "Sex Action", dass aus einem Song namens "Love And Hate" hervorging. "Sex Action" klingt daher zwar schon nach "Sex Action", ist aber noch nicht so "filigran" ausgearbeitet wie die spätere Studioaufnahme. Die Lieder scheinen eher spontan im Studio eingerotzt worden zu sein, und so klingen sie auch. Was den Sound betrifft, darf man daher keine großartige Produktion erwarten, es sind eben Studioaufnahmen, die zu Test- und Übungszwecken gemacht wurden. Das Debütalbum war zwar schon ein ziemlich ruppiges Stück Rockmusik, "Hollywood Raw" offenbart nun dessen rustikale Wurzeln. Auffällig ist, dass die Cowbell häufiger angespielt wird, in den späteren Studiofassungen des Debütalbums verschwand diese weitestgehend. Ich schätze, man wollte sich vielleicht ein wenig von Guns N'Roses abgrenzen. Der metallische Einschnitt der Songs, den Tracii Guns damals vorgenommen hatte, wird auf "Hollywood Raw" nur ansatzweise deutlich, die Demos offenbaren zwar schon einen räudigen Bastard aus Punk, Blues und Rock N'Roll, klingen aber noch etwas mehr nach Glam Rock als später.

"Hollywood Raw" klingt genauso wie es heißt, rau und nach Hard Rock aus dem L.A. der 80iger Jahre. Man bekommt nichts revolutionär neues zu hören, sondern eben nur Demos, die im Vorlauf des '88er L.A. Guns Debütalbums aufgenommen wurden. An dieser Zusammenstellung werden daher wohl nur Anhänger von L.A. Guns Gefallen finden, oder jene, die auf rauen und ruppigen 80iger Glam-/Hard Rock im Demo-Stadium stehen und diese Zeit musikalisch abfeiern.
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