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am 4. August 2010
Die Filme auf dieser DVD:

"Jamaica Inn / Riff-Piraten / Die Taverne von Jamaica" (1939) - in guter bis sehr guter Bildqualität, in der deutschen Synchronfassung von 1951, ohne englischen Originalton (außer in zwei kleineren Passagen, die früher in der deutschen Kinofassung geschnitten waren), ohne Untertitel

"The Man Who Knew Too Much / Der Mann, der zuviel wusste" (1934) - in für viele sicherlich abschreckender Bildqualität, in englischem Originalton mit nicht ausblendbaren deutschen Untertiteln (auf dem Rücken dieser DVD wird fälschlicherweise angedeutet, es würde sich hier um die 1956er Version handeln, es ist aber die 1934er)

"Spellbound / Ich kämfe um Dich" (1945) - in guter bis sehr guter Bildqualität, ausschließlich in der deutschen Synchronfassung von 1952, ohne amerikanischen Originalton, ohne Untertitel, aber mit der vierminütigen musikalischen Ouvertüre vor Filmbeginn und unter Erhaltung - Achtung: sanfter Spoiler! - des besonderen farbdramaturgischen Effekts, ohne den Fans einen Kauf sicherlich nicht einmal in Erwägung ziehen würden.

Das ist zunächst einmal eine denkwürdige Zusammenstellung von Hitchcock-Filmen! Sie sind so unterschiedlich, dass man kaum glauben kann, dass sie innerhalb von zwölf Jahren entstanden sind.

"Der Mann, der zuviel wusste" (1934) ist ein Meilenstein in Hitchcocks Karriere, die zum damaligen Zeitpunkt etwas ins Schleudern geraten war. Dank dieses Films konnte der damals fünfunddreißigjährige Hitchcock sich nachhaltig als Meister des mit Spannung, Action und Humor angereicherten Melodrams etablieren. Der Film ist der Auftakt seines sogenannten englischen "Thriller-Sextetts" ("The Man Who Knew Too Much", "The 39 Steps", "Secret Agent", "Sabotage", "Young and Innocent" und "The Lady Vanishes"). Alle Filme aus diesem Werkabschnitt (1934-1938) sind kleine Meisterwerke des frühen Tonfilms, mit britischem Understatement und viel Verve erzählt.

Es ist wohl diesem "Thriller-Sextett" zu verdanken, dass der amerikanische Produzent David O. Selznick Hitchcock nach Hollywood einlud, um künftig dort Filme für ihn zu inszenieren.

Vor seiner mehr oder weniger endgültigen Abreise in die USA hatte Hitchcock noch die Zeit, für den deutschen Produzenten Erich Pommer mit Charles Laughton einen Film nach Daphne Du Maurier zu drehen: den in dieser Sammlung enthaltenen Film "Riff-Piraten" (1939). "Riff-Piraten" ist einer von Hitchcocks drei Kostümfilmen. Weder die Kritiker noch Hitchcock selbst konnten dem fertigen Film viel abgewinnen, aber dem Publikum gefiel er und er wurde ein unerwarteter Erfolg und spielte die für damalige Verhältnisse enorme Summe von 3,7 Millionen Dollar ein.

"Ich kämpfe um Dich" (1945) ist ein Film des bereits in Hollywood etablierten Regisseurs Hitchcock mit Ingrid Bergman als Psychoanalytikerin und (einem unterschätzten) Gregory Peck als Patient, der unschuldig des Mordes verdächtigt wird. Hitchcock hielt auch diesen Film für einen seiner weniger gelungenen. Das Publikum sah das anders. Der Film brachte an der Kinokasse sieben Millionen Dollar. Miklós Rózsas Filmmusik wurde mit dem "Oscar" ausgezeichnet, der Film in fünf weiteren Kategorien nominiert, darunter auch als bester Film des Jahres. Ingrid Bergman gewann den New Yorker Kritikerpreis als beste Hauptdarstellerin.

Für Cineasten ist "Der Mann, der zuviel wusste" (1934) vielleicht der interessanteste der drei Filme auf dieser DVD. Vorrangig wegen des Vergleichs mit dem von Hitchcock selbst inszenierten Remake von 1956 mit Doris Day und James Stewart. Die Unbeschwertheit des hier vertretenen "Originals" ist unbeschreiblich. Obwohl Hitchcock selbst sich dahingehend geäußert hat, das Original sei das Werk eines talentierten Amateurs und das Remake das eines Profis, hat er die 1934er letztendlich der 1956er Version vorgezogen. Die Vergleiche zwischen den Versionen haben im Laufe der Jahre für unendlichen Diskussionsstoff gesorgt. Und die beiden Filme zu vergleichen und unabhängig voneinander zu sehen ist tatsächlich ein großes Vergnügen. Peter Lorre ist unnachahmlich und das englische Ensemble und vor allem auch der Franzose Pierre Fresnay als Louis Bernard spielen scheinbar beiläufig und mühelos auf herausragendem Niveau.

Ich glaube, man sollte nicht den Fehler machen, bei "Riff-Piraten" (1939) eine gewissenhafte Verfilmung des Romans von Daphne Du Maurier zu erwarten. Der Film ist eine kleine, wildromantische Schauermär, allerdings mehr auf seinen virtuosen Hauptdarsteller Charles Laughton und seine Freude an der Exzentrik zugeschnitten als an den beiden Liebesgeschichten interessiert. "Jamaica Inn" ist sehr gradlinig erzählt. Die Darsteller sind alle toll, das Finale sogar nachhaltig. Ich finde, der Film wird unterschätzt, aber vielleicht macht das sogar einen Teil seines Charmes aus.

Es war Hitchcocks Plan, mit "Ich kämpfe um Dich" (1945) den ersten Film über Psychoanalyse zu drehen. Drei Dinge, die ihn zu einem Unikum machen: der große "method acting"-Lehrer Michael Chekhov als Professor von Ingrid Bergman, Miklós Rózsas Soundtrack, der es bin in die Konzertsäle geschafft hat, und vor allem die von Salvador Dalí entworfene Traumsequenz.

Aber es gibt einen Aspekt bei dieser extrem heterogenen Sammlung von Hitchcock-Filmen, den ich fast das Bemerkenswerteste an der hier vorliegenden Auswahl finde: wir sehen drei Filme, von denen jeder unmittelbar vor einem unbestreitbaren Klassiker in Hitchcocks Werk gedreht worden ist. Auf "Der Mann, der zuviel wusste" (1934) folgt "39 Stufen" (1935), der als die Summe seiner englischen Filme gilt. Nach "Riff-Piraten" (1939) kommt "Rebecca" (1940), der einzige Hitchcock-Film, der je einen "Oscar" als Bester Film des Jahres erhalten hat. Und "Ich kämpfe um Dich" (1945) steht vor "Berüchtigt" (1946), den Truffaut "die Quintessenz" von Hitchcocks Schwarzweißfilmen nennt. Wir sehen hier drei Vorboten des filmischen Ruhms.

Ich habe vier von fünf Sternen gegeben, weil außer bei "The Man Who Knew Too Much" keine Untertitel dabei sind, und ich "Jamaica Inn" und "Spellbound" gerne im Original gesehen hätte.
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am 21. Oktober 2009
Auf der 3er DVD ist NICHT wie angegeben der Film "Der Mann der zuviel wußte" von 1956 mit der Dr. Ben McKenna Familie, sondern das Original von 1934 mit der Familie Lawrence. Der Fehler ist hier nicht in der Produktbeschreibung zu suchen, die falsche Beschreibung ist auch auf der DVD Hülle gedruckt, da hat der Hersteller geschlafen. Dies ist sehr ärgerlich wenn man sich zu der Box noch das Original von 1934 dazu kauft so wie ich es getan habe.
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am 3. September 2011
Diese CD bloß nicht kaufen. Über die Qualität der Filme möchte ich an dieser Stelle nichts sagen. "Die Taverne von Jamaika" gilt als schlechter Hitch, "Ich kämpfe um Dich" als Meisterwerk. Die Tonspulen sind es, über die ich mich ärgere. Von wegen deutsch UND englisch! Entweder, oder. Ist natürlich erbärmlich, wenn man einen Film nicht in Originalsprache sehen kann. Der erste und der dritte nur auf deutsch und der zweite nur auf englich mit (nicht wegblendbaren) deutschen Untertitteln. OK, nur 5 € ...
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am 16. Juni 2011
Die Film "Ich kämpfe um dich" ist in guter Qualität. Ein bisschen schlechter ist "Riff-Piraten".
Keine gute Qualität hat der Film "The Man who knew to much" von 1934 (bitte nicht mit Hitchcocks eigenem Remake vergleichen). Dieser ist auch nur im englischen Original enthalten. Ich weiß aber nicht, ob es diesen Film überhaupt in besserer Qualität gibt.
Für die 5 E aber sicher ein gutes Angebot.
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am 18. November 2015
Alleine schon die Bezeichung "Box" ist Rosstäuscherei, es handelt sich um eine DVD auf die alle drei Filmen gepackt wurden, entsprechend dürftig fällt dann auch die Qualität aus. "Jamaica Inn" und "Spellbound" gibt es nur mit deutschem Ton, "The Man Who Knew Too Much" nur mit englischem Ton und deutschen Untertiteln. Das Geld für diese Veröffentlichung sollte man sich besser aufsparen, da es die beiden erstgenannten Filme auch in besserer Ausstattung als Einzel-DVDs gibt. Nur wenn man unbedingt die Vorkriegsversion des späteren Jimmy Stewart-Klassikers sehen möchte, sollte man den Kauf allenfalls zum Ramschpreis erwägen.
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am 6. Februar 2015
TOP Film gehört in jede Sammlung
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am 28. Juni 2012
Wie immer super, auch seine alten
Klassiker sind auch heute noch
besonders wertvoll, für das Alter
der Filme ist die Qualität gut,
Profis sind eben unverwüstbar,
ihr Aixpress
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