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am 24. März 2009
marcus h. rosenmüller ( "wer früher stirbt ist länger tot" ) beschäftigt sich mit dem leben des mathias kneißl der 1875 in unterweikertshofen geboren und 1902 in augsburg hingerichtet wurde.
der "kneißl hias" wurde bei den bayern schon zu lebzeiten als volksheld verehrt , was wohl darauf beruht das sein rebellisches und frei denkendes wesen bei vielen als ein revolutionäres aufbegehren gegen die obrigkeiten und deren ungerechtigkeit gegolten hatte.
"ich kann kein unrecht leiden. ich kann mich nicht beugen , lieber geh ich selbst zugrunde ......" so wird er zitiert und so hat er gelebt.

rosenmüller kreiert ein packendes und spannendes melodram - einen heimat - liebesfilm mit westerntouch und sozialkritischen untertönen der zu keiner zeit lächerlich oder altbacken , geschweige den kitschig wirkt - in herrlichem bayerischen dialekt ( für alle ausländer die der sprache nicht mächtig sind gibts auch zuschaltbare untertitel in hochdeutsch - grins. )
gezeigt wird das leben des legendären wilderers und diebes von seiner jugend an bis zu seiner hinrichtung auf eindringliche und mitreißende weise - seine lebensbejahende und freie art und auch seine verzweiflung gepaart mit einer liebesgeschichte die manchmal wirklich zu tränen rührt und so manchen kloß im hals zurückläßt. ein armes und hartes leben - aber trotz allem unrecht und widrigkeiten auch ein leben voller gefühl , liebe und energie......
....und ein sehr realistisches zeitdokument - mal humorvoll - mal tragisch - und seeeehr romantisch.

fazit : gelungenes werk aus deutschen landen auf das auch nichtbayern einen blick werfen sollten ..... und überhaupt - steckt net in allen von uns a kloaner kneißl ? i hoff scho .
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am 9. Juli 2009
'ich kann kein Unrecht leiden
kann mich nicht beugen
lieber gehe ich selber zu Grunde'
(Matthias Kneißl)

Toll hat er das gemacht, der Rosi!

"Wer früher stirbt..." war super, "Schwere Jungs" nicht schlecht, aber auch nicht so wirklich toll (habe mir schon Sorgen gemacht), mit "Beste Zeit" und "Beste Gegend" ging's wieder aufwärts, und der "Räuber Kneißl" ist perfekt geworden: ein bayerischer Western, wie üblich mit dem passenden coolen Soundtrack von Gerd Baumann, mitreißend, lustig, traurig, dramatisch.

Maximilian Brückner ist großartig als Räuber Kneißl (den ich nicht unbedingt als den "bayerischen Robin Hood" bezeichnen würde), auch die anderen Hauptrollen und viele der Nebenrollen sind einfach toll besetzt:

Da hätten wir zum Beispiel einen meiner Münchner Lieblings-Kabarettisten, Andreas Giebel als Pfarrer (ihn in dieser Rolle würde man gerne in einem anderen Film wiedersehen),
Maria Furtwängler sehr intensiv als Kneißls Mutter,
Thomas Schmauser als fieser Gendarm Förtsch,
Tilo Brückner als Schreiner Christof,
Stephan Zinner als Kneißls lebenslustiger Freund Edi Holzleitner, der ihn letztendlich ins Unglück stürzt,
Rosalie Thomass (die Jo aus der "Beste..."-Serie) als Edis Freundin Eleni,
Christian Lerch als der nette, unbedarfte Anton,
Adele Neuhauser als Martha Danner, die Mutter von Mathilde, Kneißls großer Liebe,
Sigi Zimmerschied als der zwielichtige Flecklbauer,

Sehr gut gefallen hat mir auch das "Making of", weil man es den Beteiligten tatsächlich abgenommen hat, dass es sehr angenehme Dreharbeiten in familiärer Atmosphäre waren.

Einziger Wermutstropfen für mich persönlich: dass die meisten Aufnahmen nicht an den Originalschauplätzen (immerhin nur ein paar Kilometer von meinem Heimatort entfernt!) gefilmt werden konnten - weil's da halt nicht mehr so "unzivilisiert" aussah wie zu Kneißls Zeiten.
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am 5. Juni 2016
Wer das (fragwürdige) Vergnügen hat, eine gute und treffende Rezension über diesen Film zu verfassen, hat es wahrlich nicht einfach!
Zunächst sollte man sich fragen, möchte ich einfach ein gutes Alpendrama sehen - also nur konsumieren, nicht hinterfragen - oder soll der Person Mathias Kneißl authentisch Rechnung getragen werden?
Mathias Kneißl, geb. am 12. Mai 1875 in Unterweikertshofen; gest. am 21. Februar 1902 in Augsburg; genannt Kneißl Hias, oder auch Schachenmüller-Hiasl, war ein bayerischer Räuber.
Er war das älteste von sechs Kindern armer Gastwirtsleute, die 1886 die Schachermühle bei Sulzemoos erwarben. Mit 16 wurde er das erste Mal eingesperrt, weil Mitglieder seiner Familie als Opferstockdiebe verdächtigt wurden. Sein Vater starb 1892, als ihn die Polizei abtransportierte. Daraufhin ging Kneißl mit seinen Brüdern auf Raubzüge. 1893 wurde er zum zweiten Mal verhaftet. Sein jüngerer Bruder Alois hatte bei einem Festnahmeversuch einen Polizisten angeschossen und starb nach vier Jahren im Gefängnis an Tuberkulose.
Vielleicht sollte man sich an dieser Stelle einmal die Situation von 1890 vor Augen führen: Viele Kinder sind oft verhungert! Kein Amt! Kein Essen! Kein Sozialamt, Keine Arbeit, Kein Einkommen ... ständiger Hunger und Lungenschwindsucht. ! Die Polizei durfte damals erschießen, schlagen und auch foltern!
Die Bevölkerung war damals bieder, rufschädigend und nachtragend! Der Begriff Umschulung, oder Resozialisierung war zu dieser Zeit unbekannt. Einmal Zuchthäusler, immer Zuchthäusler! Mathias Kneissl fand daraufhin wegen seines schlechten Leumunds keine feste Anstellung mehr.
Zusammen mit einem Komplizen unternahm er im weiteren Einbrüche. Zwei Jahre lang wurde er von der Polizei gesucht. Nachdem sein Komplize gefasst worden war, setzte er schwer bewaffnet seine Raubzüge alleine fort, wobei er hauptsächlich Einödhöfe aufsuchte. Bei einem Festnahmeversuch kam es am 30. November 1900 in Irchenbrunn bei Altomünster zu einem Schusswechsel, bei dem die zwei Gendarmen, Benedikt Brandmeier und Wolfgang Scheidler so schwer verletzt wurden, dass sie später starben. Drei Monate später, im März 1901, wurde er im Aumacher-Anwesen in Geisenhofen bei Egenhofen von 60 Polizisten gestellt. Diese beschossen das Haus, wobei Kneißl durch einen Treffer in den Unterleib schwer verletzt wurde.
Politisch gesehen musste Kneissl nun hingerichtet werden, damit die damalige Obrigkeit und der Minister glänzend da standen und den glaubwürdigen Ruf der "Durchgreifenden" nicht verloren hatten, pünktlich zur neuen Amtsperiode! Ein spektakuläres, 'politisches Baueropfer!' zum Nutze der Herrschenden!
Vom 14. bis 19. November 1901 fand vor dem Schwurgericht Augsburg der Prozess gegen ihn statt. Kneißl hatte sich wegen zweier Mordtaten, versuchten Totschlags sowie wegen schweren Raubes und räuberischer Erpressung zu verantworten.
Bei der Gerichtsverhandlung, die von der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurde, soll er gesagt haben: 'Ich kann kein Unrecht leiden! Ich kann mich nicht beugen, lieber geh' ich selber zugrunde!' - Sind das die Worte eines rücksichtslosen Kriminellen? ...oder wurde uns da ein wesentlicher Teil der Person und der wahren Geschichte in den Akten verschwiegen?
Kneißl gab alle ihm zur Last gelegten Verbrechen zu, verneinte aber eine Tötungsabsicht gegenüber den beiden von ihm erschossenen Polizisten. Die Geschworenen befanden ihn für schuldig wegen Mordes, wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang, wegen räuberischer Erpressung und wegen schweren Raubes.
Der Gerichtshof verurteilte ihn daraufhin auf Antrag des Staatsanwalts wegen Mordes zum Tode und wegen der anderen Straftaten zu 15 Jahren Zuchthaus sowie zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
Berühmt ist Kneißl bei der Urteilsverkündung für das angebliche Zitat: 'De Woch fangt scho guat o!'

Der Vorsitzende, Oberlandesgerichtsrat Anton Rebholz, bat in einem Brief seinen Minister, das über Kneißl verhängte Todesurteil nicht vollstrecken zu lassen, was der Minister aber ablehnte. Kneißl wurde am 21. Februar 1902 kurz nach 7 Uhr morgens mit der Guillotine hingerichtet.
Kneißl galt schon zu Lebzeiten als Volksheld. Das Volk, vor allem die Kleinbauern und Gütler, sahen in seinem räuberischen Leben etwas Revolutionäres, ein Aufbegehren gegen die Obrigkeit.

Der Film von Marcus H. Rosenmüller "Räuber Kneissl", trägt weitestgehend der Geschichte und den markanten Auffälligkeiten der wahren Person glaubwürdig Rechnung.
Ein spannender Film! Gute Schauspieler! Eigentlich ein Meisterwerk! Und so hätte der Film kritiklos, gute, echte 5 Sterne verdient ... ... aber irgendwie wurde der Ball nicht rund! Maria Furtwängler, als Mutter vom Räuber Kneissl ... das kostet ehrlich 2 bis 3 ganze Sterne Abzug! Maria Furtwängler ist eine attraktive, tolle Frau, tolle Figur, eine gute Schauspielerin mit einem tollen Teint. Und man sieht diesem Gesicht auch die vielen Beauty-Shops mit den vielen Gesichtsmasken an - eben ein schönes, modernes Gesicht des 21. Jahrhunderts! Aber, als Mutter der armen Leute von 1880 passt dieses "makellose" Gesicht weder stilistisch noch vom Altersunterschied zu Max Brückner`s Kneissl!
Ich habe die Augen zusammengekniffen, weggeschaut .. mir eine "echte", andere Räubermutter vorgestellt. Dann es einfach gelten lassen, des guten Filmes wegen! Dem Film diese Rolle versucht zugute zu halten! Tut mir leid! Ich habe es beim besten Willen nicht geschafft! Der Film ist mit dieser Besetzung einfach fehlbesetzt und "kaputt" gemacht!
Eisi Gulp versucht mit aller Entschiedenheit den "harten Kerl", als Gendarm-Adjutanten zu mimen. Passt nicht zu ihm, geht auch gerade noch. Weil man ihn doch für einen Schelm mit gewissen "bayrischen Humor" kennt, wartet man auf die "Gulp-Pointe", die aber hier nicht kommt.
Auch Andreas Giebel, als Dorfpfarrer, lässt mit seinem typischen 'Giebel-Humor' auf sich warten. Giebel`s Rolle ist unerfreulich bitter! - Gut! Geht alles noch! Aber Maria Furtwängler, als Mutter? Wer bitte ist auf diese unglaubliche Idee gekommen? Schade um den ganzen Film!

...wenigstens den Kneissl-Spruch: 'De Woch fangt scho guat o' bei der Urteilsverkündung!", hätte man, als einmalig "typisch bayrische Humoreske" wenigstens einbringen können! Verpasst!
Ein trauriger Film! Und wenn die übrigen Schauspieler, nicht so gut gewesen wären, hätte es auch nur echte 2 Sterne gegeben!
Es ist halt nicht leicht einen Räuber zu verewigen ' der Hias hätte mir sicherlich Recht gegeben!
Psychodad, der bayrische Zenmönch
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am 25. Februar 2015
Hervorragender Film!
Die Lieferung kam schnell und pünktlich, keine Beschädigungen.
Kann ich so nur weiter empfehlen.

Der Film selbst ist spannend mit Liebesgeschichte, ohne besonders kitschig zu sein.
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am 13. Mai 2011
Obschon ich wirklich schon sehr vieles erlebt habe, hat mich dieser Film vom Anfang bis zum Ende aufgeregt. In der heutigen Zeit würde man tausend Gründe für einen Freispruch Kneissl's finden, ja tausend Gründe, die Gesellschaft wegen übler Nachrede, Verleumdung, Anstiftung zu einer Straftat und Psychoterror zu verurteilen! Der Film ist das reinste Psychodrama der heimatlichen Berge! Man ärgert sich mit und könnte alle in der Luft zerreissen. Ein sehr guter Film!
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am 12. Januar 2015
Dieser Film ist einfach nur genial und jedem Freund Bayerns zu empfehlen. Eine sehr hintergründige Geschichte, die die Lebenslage der armen Bevölkerung gut wiederspiegelt oft auch mit sehr guter Satiere und Humor.
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am 3. Dezember 2012
Eine Räuber Geschichte nach einer wahren Begebenheit locker und frei erzählt von Marcus H. Rosenmüller. Herrlich der bodenständige Dialekt und wunderbare Schauspieler u. a. Maria Furtwängler, Brigitte Hobmeier, Thomas Schmauser und Maximilian und Florian Brückner und braucht sich schon deshalb vor diversen Hollywood Schinken nicht verstecken.
Diesed DVD kaufen bevor es sie nicht mehr gibt.
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am 3. Januar 2011
schöner film, die Schauspieler sind sehr gut, ich weiß aber als Bayer nicht, wie viel man als "Preiß" versteht ;)
insgesamt lohnt sich die Investition auf alle Fälle
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am 4. September 2015
Die CD " Räuber Kneißl " von Maximilian Brückner besitzt für mich großen Unterhaltungswert. Für Liebhaber dieser Art der Unterhaltung aus meiner Sicht empfehlenswert.
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am 25. September 2013
Ein klasse gemachter Film mit leider traurigem Ende.
Gut vorstellbar, dass ein Mensch durch schwierige Lebensumstände zum Kriminellen gemacht wird.
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