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am 22. Mai 2017
Hatte Anfangs Zweifel, hab dann aber doch gekauft und nicht bereut. Das Buch wird hier in Bilder gefasst, die ihr Eigenleben haben. Der Film ist absolut kein Abklatsch, er hat seinen eigenen Reiz wir das Buch. Ich bevorzuge beide.
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am 17. Januar 2017
Eine 6köpfige Familie wohnt in einem abgelegenen häßlichen Klotz von Haus in trister Landschaft voller Schutt und einer Bauruine , in einiger Entfernung eine abstoßend wirkende Trabantenstadt.
Der autoritäre Vater (Hans Zischler) stirbt plötzlich beim Zementieren des Gartens, die Mutter nach längerem Siechtum einige Wochen später. Nur die älteste 17jährige Tochter Julie (Charlote Gainsbourg) ist eingeweiht, dass die Mutter vom nahenden Tod weiß, dem 1 Jahrr jüngeren Jack (Andrew Robertson) gegenüber spricht sie von längerem Krankenhausaufenthalt und fordert ihn auf, mit seiner Schwester für die beiden Jüngeren die Elternrolle einzunehmen, sonst werde die Familie zerrissen, die Kinder kämen in Heime, das Haus werde verfallen.

Nach dem Tode der Mutter (Sinead Cusack) hat Jack die Idee, die Mutter im Keller in einem alten Metallschrank einzubetonieren, genug Zement ist noch da. Da schon länger die Kinder Einkäufe tätigten und wegen der Abgelegenheit hoffen sie, so das Waisentum vertuschen zu können.
Es geht auch eine Weile gut, insbesondere Jack, zu Beginn ein fauler Nichtsnutz, der Arbeit immer abschob und ungepflegt und stinkend wochenlang in denselben Klamotten herumlief, lernt, Verantwortung zu übernehmen.

Julie hat einen 33jährigen Freund (Jochen Horst), der eines Tages eine Ahnung bekommt, wo die Mutter sei, seine Versuche, den Betonklotz zu zerschlagen verhindert Jack energisch mit einer Geschichte, die allerdings nicht geglaubt wird. Eines Tages kurz darauf erwischte er Jack und Julie nackt im Bett, ist empört, am Morgen der ersten Liebesnacht der Geschwister sehen wir, dass der Traum ausgeträumt ist.

Der Zementgarten nach dem Roman des Autors Ian McEwan ist nicht, wie die Beschreibung "skandalträchtig" suggeriert, ein Film, der zeigt wie Jack und Julie endlich ihre "sexuellen Fantasieen" ausleben können. Jack hatte zwar schon vorher erotische Gedanken bezüglich seiner Schwester, aber ein Inzest deutet sich nicht an und findet erst ganz am Ende statt, ist auch sehr zurückhaltend in Szene gesetzt. Der Film behandelt vielmehr die Situation der 4 Kinder unter der Extremsituation, das beide Eltern tot sind und sie befürchten müssen, in alle Winde zerstreut zu werden und ihr Heim zu verlieren. nebenbei wird auch das Thema von Geschlechterrollen behandelt, Julie läuft burschikos herum, was niemanden stört, stören würde es allerdings viele, wenn ein Mann eine weibliche Seite in sich entdecke. Der jünste, Tom, verkleidet sich mit Julies Hilfe und läuft mit Langhaarperücke in Kleidern herum und spielt so mit einem anderen Kind.
Weder Julie noch Jack legen es auf eine inzestuöse Beziehung an, sie ergibt sich erst aus der Lage und der Tatsache, dass Julie bei Jack einen Reifungsprozess erkennt, er nimmt den Schutz der vier Waisen gegen den Freund von Julie in die Hand. Und Julie ist es danach auch, die die Geschwisterliebe einleitet.

Ich kenne den Tenor des Buches nicht, wie immer beurteile ich auch einen Film nach einem Buch als eigenständiges Kunswerk. Mit den beiden hervorragenden Darstellern Charlotte Gainsbourg und Andrew Robertson ist 1993 kein Skandalfilm, der Inzest als Hauptthema hat oder befürworten will, sondern ein Familiendrama, in dem eine relatív abgeschottete Familie nach Verlust beider Elternteile versucht, zusammenzubleiben, wobei naturgemäß die beiden Älteren Ersatzeltern für die Jüngeren sind. Insbesondere bei Jack erkennt man eine Reifungsprozess und die Übernahme von Veratwortung, die Kinder zu schützen. Dass jetzt Julie die Initiative übernimmt kommt mir auch etwas als Belohnung und Anerkennung der Entwicklung und Leistung des Bruders vor. Ohne die Extremsituation wäre diese Beziehung kaum zustandegekommen, und darum geht es m.E. in dem Film, in dem neben dem Paar auch Sinead Cusack als Mutter beeindruckt hat.

Mir hat das Drama sehr gut gefallen, wer spektakuläre Inzestszenen goutieren will, muss anderswo suchen.

Doc Halliday
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am 29. November 2012
Kurz nach einander sterben Vater und Mutter der vier minderjährigen Kinder Julie, Jack, Sue und Tom. Sie leben im letzten Haus einer englischen Vorortsiedlung und Besuch hatten die Eltern nie. Die vier beschließen den Tod der Mutter geheim zu halten und so weiter zu leben, wie bisher. Ein alter Blechschrank im Keller wird die letzte Ruhestätte der Mutter, die sie in diesen einbetonieren. Stressig wird die Situation erst, als Julie von ihrem deutlich älteren Freund besucht wird.

Die bizarre Geschichte wirkt teilweise surreal. Spitze, wohldurchdachte Dialoge üben filigrane Gesellschaftskritik. Das asketische Szenenbild belässt den Fokus bei den handelnden Figuren. Regie und Schauspielern ist ein raffiniertes Gesellschaftsdrama gelungen.
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am 26. August 2005
Als der Vater der vier Geschwister Julie, Jack, Sue und Tom an einem Herzinfarkt stirbt, sind diese mit der Mutter auf sich alleine gestellt. Doch sie wird bald schwer krank und stirbt ebenfalls. Da die Familie sehr abseits lebt, fällt ihr Tod niemandem auf. Die älteren Geschwister lassen sich etwas einfallen, damit der Tod der Mutter weiter unentdeckt bleibt, aus Angst getrennt zu werden.
Als Julie dann mit ihrem neuen Freund Derek auftaucht, ahnt dieser bald, dass etwas nicht stimmt, ausserdem entwickeln die Geschwister Julie und Jack mehr als geschwisterliche Gefühle füreinander...
Wer düstere und makabere Geschichten mit beklemmender Atmosphäre mag, sollte sich "Der Zementgarten" auf jeden Fall ansehen. Die Verfilmung des Romans von Ian McEwan ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und steht dem Buch in nichts nach. Mit Charlotte Gainsborg und Andrew Robertson sind die Rollen der Geschwister Julie und Jack ideal besetzt und auch die anderen Schauspieler spielen ihre Rollen perfekt. Allen die das Buch mögen, wird es wahrscheinlich bei dem Film nicht anders gehen.
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am 16. Dezember 2002
Nach dem Herztod ihres Vaters müssen 4 Kinder (Julie 17, Jack15,Sue 12,Tom 7Jahre alt) sich schon zum Teil selbst versorgen, weil ihre Mutter immer bettlegriger wird und nur noch oben im Schlafzimmer des allein stehenden Einfamilienhauses liegt.Wer soll hier die häuslichen Pflichten übernehmen?Wer hat hier zu bestimmen und etwas zu sagen? Mc Ewan schildert hier sehr sensibel die Auseinandersetzungen zwischen dem pubertierenden Jack und seinen Geschwistern, besonders zwischen ihm und seiner älteren Schwester.Während Jack seine Schwester bewundert, hat er selbst ein sehr negatives Selbstbild. Da er zusehen muss, wie die Pickel auf seinem Gesicht immer mehr zunehmen, hört er schliesslich auf sich zu waschen.Wer ihn wirklich liebt, soll ihn auch lieben, wenn er ungewaschen ist und stinkt.Ein Science Fiktion Roman, ein Geburtstagsgeschenk seiner jüngeren Schwester, hilft ihm durch das Vorbild des Kosmonauten Commander Hunt aus der pubertären Zwickmühle.Jacks Mutter hat mehrmals ein liebevolles Gespräch mit ihrem Sohn und rät ihm auf dem Krankenbett, möglichst niemandem etwas von ihrer Abwesenheit zu sagen, wenn sie für längere Zeit ins Krankenhaus muss."Dann reisst man die Familie auseinander...man bringt euch ins Heim"
Ein paar Tage später liegt die Mutter tot im Schlafzimmer, und Jack und Julie sowie Sue erfüllen letztlich den Willen ihrer Mutter, den Tod zu verheimlichen, durch ein Hausbegräbnis in einem Zementsarg.Das klingt hier zwar skurril und makaber, ist im Roman und im Film jedoch so gut vorbereitet, dass es dem Leser fast wie natürlich und selbstverständlich in der extremen Situation der Kinder vorkommt.Duch diese Extremsituation erfährt Jack, was es heißt Verantwortung zu übernehmen, und auch die Beziehung zwischen vorher stark konkurrierenden Kindern wird plötzlich sozialer und enger.Julie übernimmt z.B. gegenüber dem kleinen Tom die Mutterrolle.All dies spielt sich dann in den gerade beginnenden Sommerferien ab.
Es handelt sich in diesem Roman keineswegs um das Austoben skurriler und abweichender Neigungen von Kindern, sondern viel eher um die Frage, ob Kinder sich nicht von Natur aus in solch einer Extremsituation ebenso verhalten würden.Die Metapher des Zementgartens ist hier treffend gewählt,wenn wir uns vergegenwärtigen, dass auch in einem mit Zement planierten fruchtbaren Garten irgenwann Risse entstehen, durch welche die Kraft der Natur wieder durchbricht.Der Inzest zwischen Jack und seiner älteren Schwester fällt hier mit dem Erscheinen der Polizei und mit dem Ende des Romans zusammen, so dass man hier auch keinesfalls davon sprechen kann, dass dieses Buch von einer fortlaufenden inzestuösen Beziehung handelt.Kein Leser erwartet hier eine Wiederholung!Im Gegenteil: Das Ende des Romans zeigt deutlich, dass es sich hier um eine Utopie des Schriftstellers handelt, nämlich um eine Beziehung und eine Welt, die bei uns keinen Ort hat.In dieser Hinsicht gleicht die ganz unschuldige und ungewollte Liebe zwischen Jack und Julie all den Liebesmotiven in der Geschichte der Literatur, die ebenfalls zwei Menschen haben zusammenkommen lassen, die nach den Normen der Gesellschaft nicht zusammenkommen durften.Der Schriftsteller versteht es, in den Dialogen die gewisse Sprachlosigkeit der Kinder sehr echt wiederzugeben.Die Art und Weise, wie hier jedes Kind des Romans für die Anerkennung seiner Eigenart eintritt, wirkt auf den erwachsenen Leser rührend und erweckt auch Sehnsüchte bei ihm nach nicht gelebtem Leben.
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am 11. August 2011
Aktualisiert: 23.08. Habe nun noch mal die Remastered Version von Amazon bestellt. Super Bildqualität. Bei der normalen Version von 2004 hat man eine Bildqualität wie mit Handy im Kino mitgefilmt.

Den einen Stern gebe ich nur wegen der Bildqualität. Bis jetzt die schlechteste Bildqualität aller meiner DVD'S.
Der Film vom Inhalt und vom Künstlerischen, sowie der schauspielerischen Leistung hat 5 Sterne verdient.
!!!!!!!!!Evt. ist die Bildqualität bei der Remaster-Version besser. Ich habe die DVD hier bei Marketplace gekauft und es ist nicht die R-Version.
Also Finger weg bei den preiswerteren Versionen. Bei Amazon weiß man das man die R-Version bekommt mit vermutlich einer besseren Bildqualität.
Meine Version ist eine Beleidigung fürs Auge.
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am 18. Mai 2015
Nach dem Tod der Eltern leben die vier Kinder allein im dunklen, bedrückenden Elternhaus mit dem Garten, der einer Straßenbaustelle gleicht.
Es entsteht eine enge Gemeinschaft zwischen ihnen und ein besonderes, gefährliches Näheverhältnis zwischen den älteren Geschwistern Julie und Jack.
"Der Zementgarten" lässt den Zuschauer gespannt wie einen vorsichtigen Beobachter in dieses Leben hineinschauen. Der Film ist sehr sensibel und zurückhaltend aufgebaut, seine Stimmung geheimnisvoll, unheimlich, von der Optik her in Brauntönen gehalten, die vereinzelt mit Farbtupfern aufgelockert werden.

Er entlässt uns etwas erschlagen und ratlos- bis die eigene Fantasie die unbeantworteten Fragen zu sortieren und zu beantworten beginnt.
"Der Zementgarten" gehört sicher in die erste Kategorie der kunstvollsten Filme mit dem Zeug zum Klassiker.
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am 28. Februar 2016
Gelungene Verfilmung des Buches von Ian McEwan.
Tolle Schauspielerische Leitung von Andrew Robertson und Charlotte Gainsbourg.
Wer auf düstere, morbide Filme steht wird hier richtig gut bedient.
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am 30. Juni 2013
sehr gut gespielt. Der Film ist gut gemacht und das Thema ist gut aufgegriffen. Hut ab für die Schauspieler. Ist aber nichts für empfindliche.
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am 21. Oktober 2013
Der FILM Der Zementgarten hat mir sehr gut gefallen ich habe Ihn nicht mehr bekommen ,deswegen habe ich ihn bei Ihnen bestellt . Habe Die DVD auch schnell bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Dettmann
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