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Kundenrezensionen

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Ich fand ja auch Jan's Disko No1 - Sachen in letzter Zeit gut aber dieses Album bleibt für mich nach wie vor unerreicht. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass es das Beste ist was Jan Delay bisher veröffentlicht hat.
Die nasal-nölige Stimme des "Nasenbärs" passt einfach verdammt gut zum relaxten Reggaesound und zum pulsierenden Dancehall der Sam Ragga Band. Das hier ist sowohl textlich als auch was die Arrangements anbelangt ein Weltklasse-album das sich vor den anderen großen Namen im Business nicht verstecken muss. Es gibt zwar auch schwächere Momente wie das langweilige und nervige "Flashgott" mit Xavier Naidoo aber es überwiegen die guten Seiten.

Für mich sind Highlights des Albums:

1. Ich möchte nicht das ihr meine Lieder singt - Sehr schöner Text, sehr schöne relaxte Reggaenummer die im Ohren hängenbleibt und für Schmunzeln sorgt. "Ohne deine Fans , ja, da wärste gar nix, da könnste mal sehn..." - Was hab ich mich kaputtgelacht. Nur schade das es doch immer noch Menschen gibt die diesen Text nicht verstehen, aber sei's drum, wer braucht die denn schon?

2. "Ich hör ein Handy" - So geht "[...]" los tja und dann kommt eine der coolsten Dancehallnummern aus Deutschland mit einem der intelligentesten Anti-Nazi-texten ever. Und das ist auch gut so.

3. Vergiftet - Ja dieser Track ist für mich fast schon ein kleiner Klassiker. Die Arrangements sind der Hammer und der Text einfach nur humorvoll und Tiefgründig mit viel Charme. "Und Caspar mag kein Haartest weil das ist vergiftet".

4. Der rote Knopf - Schaut euch mal das Fernsehprogramm an. Was läuft heut abend? Frauentausch? Das perfecte Dinner? Ich bin ein Star holt mich hier raus??? - Jan trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf und das rockt gewaltig.

Die Liste könnte ich ewig fortführen denn im Grunde ist bis auf "Flashgott" und "B-Seite" wirklich jeder Track hörenswert und bleibt durch vielseitige Gastfeatures spannend und interessant.
Alles in allem ist diese Platte wirklich der Knaller und sollte selbst Menschen die Jan's Stimme nicht mögen, zumindest dazu bewegen können ihm Respekt zu zollen.
Besonderes Highlight ist auch der Skid (Skit?) mit Rocko Shamoni "Rebecca und Svenja" das immerwieder für Lacher sorgt.

Kurz gesagt: KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!!!
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am 15. Mai 2001
Anfang 2000 toppte das Nena-Reggae Cover "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" die Charts und plötzlich hatte Reggae selbst für Hip Hopper die nötige Street-Credibility. Jetzt schiebt der dafür verantwortliche Beginner Eißfeldt aka Jan Delay endlich den heißersehnten und - aufgrund Unstimmigkeiten mit der Plattenfirma - lang verschobenen Longplayer nach. Schon das Cover und ein Blick ins Booklet machen klar, dass hier keine prätentiösen Pseudo-Dreads oder Homies am Start sind. Die ganze Posse in Stadt-Guerilla Ästhetik kompromisslos vermummt, wird das Plattencover von Dennis Browns Klassiker "Words Of Wisdom" hochgehalten. Und "Words Of Wisdom" gibt es zuhauf auf "Searching For The Jan Soul Rebels". Kein sinnentleertes Gedisse um die besten Skills & Styles aber auch keine anbiedernde Rasta- & Ganja-Verherrlichung. Vom alltäglichen Rassismus über den Cyberwahnsinn bis hin zu punktgenauen Beobachtungen über gesellschaftspolitische Veränderungen (da reimt sich z.B. in "Söhne Stammheims" "Hunde und Benzin" auf "Baader und Ensslin") wird hier kein Blatt vor den Mund genommen. Hier kommt der Wolf im Schafspelz, denn die Musik ist meist allerfeinster Roots Reggae, den man bestimmt gerne auch mal am Ballermann hören würde. Wenn da nur nicht so mitgröhlfeindliche Refrains wären wie "Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt!" Da kriegt selbst die Eimer-Sangría einen komischen Beigeschmack. Zahlreiche Gaststars wie Sam Semilia, D-Flame u.a., runden dieses Album kongenial ab und bewahren es davor im Off-Beat Sumpf unterzugehen. Wer also Reggae nicht nur als Gute-Laune Musik zum Beineschwingen und Karibik-Ersatz versteht, sollte sich (nicht zuletzt zum tieferen Verständis von Reggae und seiner soziopolitischen Bedeutung) diese Scheibe nicht entgehen lassen!
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am 11. April 2001
Jan Delay, seines Zeichens Rapper der Absoluten Beginner, wandelt hier wie schon beim Nena-Cover "Irgendwie, irgendwo irgendwann" auf reinen Reggae-Solo-Pfaden. Allerdings orientiert er sich weniger am Sunshine-Gute-Laune-Schunkelsound der zahllosen Reggae-Party-Bands als an der politisch motivierten Rastafari- und Raggamuffin-Bewegung. Und das ist gut so, denn neben der astreinen musikalischen Produktion, deren Spektrum vom entspannten Groove bis zum harten Toasting reicht, gibt es anspruchsvolle, zynische Texte, beispielsweise über Hitler oder die Baader/Meinhof-Terroristen, sowie eine -- in der Rasta-Umgebung natürlich unverzichtbare -- Gottesbeschörung (Anspieltip: "Flashgott"). All das kommt unheimlich locker und unverkrampft rüber -- ganz im Gegensatz zum oberlehrerhaften Gedönse anderer aktueller deutscher Sangeskünstler. Jetzt schon die Sommerplatte des Jahres, für Kopf, Herz und Arsch gleichzeitig. Kaufen!
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am 31. August 2001
ich hätte nie für möglich gehalten, dass es jemals einen deutschen geben wird, der das handwerk reggae versteht umzusetzten. das deutschsprachige hopper ebenfalls sehr wortgewandt sind wie unsere amerikanischen vorreiter, wird ja immer und immer mehr bekannt. doch dass jetzt mal einer kommt, der reggae und redekunst zusammenführt und dabei noch ne message vermittelt kann, ist ein sehr großes lob wert! echt man, danke!
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am 11. Oktober 2001
Jan Delay & die Sam Ragga Band schaffen ein Album von zeitloser Schönheit. Die Bässe sind so fett, die Bläser machen süchtig und Jan Delays Stimme fügt sich mit ungeheuerer Leichtigkeit in diesen warmen Wohlklang ein. KAUFEN!!!!!!!!!!!
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am 14. November 2012
Die CD ist wirklich ein Musss in der Sammlung und seit dem ersten Hören ist sie nie länger als 1-2 Monate im Regal verschwunden. Sie kommt einfach immer wieder hervor und will gehört werden. Im Grunde ist mir jedes Stück ans Herz gewachsen und viele der genialen Reime und erfrischend kritischen Statements, die so locker-leicht daherkommen, bleiben einem einfach im Kopf. Eine absolute Kaufempfehlung! Danke Jan!
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am 5. September 2001
Wie ich das erste ma in ner Hip-Hop-Show im Fernsehen gesehen hab, dass Eißfeld n Reggaealbum rausbringt hab ich ja gedacht:"Shit, deutschen Raggae! Das kann ja nicht gut gehn, egal ob Reggae dem Hip-Hop seh ähnelt (Sozialkritik und so)". Aber eins muss ich nach dem Reinhörn und dem anschließenden Kauf der Platte sagen. Das geht und Jan Delay hats perfekt gemacht. Seine Stimme ist, wie ich empfinde, für diesen Style auch perfekt geeignet. Nicht nur das die Songs n geilen Beat haben. Auch die Kritik am System kommt bei weitem nicht zu kurz. Jeder Track sagts so, wies ist! Perfekt, dass heißt spitzen Ausflug in das verwandte Genre! "Die Sonne geht auf, steht Eimsbush drauf!"
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am 9. Januar 2010
Das Album gehört definitiv zum Besten, was Jan Delay bisher abgeliefert hat. Er beweist eindrucksvoll, wie cool deutscher Reggae klingen kann, ohne dass die Texte auch nur im Ansatz darunter leiden.
Die Lyrics sind vom Feinsten. Themen wie Rassismus oder Politik behandelt Jan Delay zwar sehr kritisch, verpackt sie aber häufig mit einer großen Portion Ironie und verhindert dadurch eine miesepetrige Proteststimmung, die bei anderen kritischen Künstlern oft entsteht.
Wenn er zum Beispiel Jürgen und Zlatko mit Baader und Ensslin vergleicht, kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Selten ist musikalische Kritik an der heutigen Gesellschaft so kreativ und humorvoll gewesen.

Genau das ist es auch, was die Platte zu etwas Besonderem macht.
Jan Delay verpackt seine Botschaften in kleinen "Stories", zwingt dem Hörer also nicht einfach seine Meinung auf, sondern lässt diesem eine gewisse Interpretationsfreiheit.
Den Rest erledigt die Musik. Dank bestem Reggae-Sound wirken die Songs alles andere als anstrengend, sind stattdessen eher entspannt und erzeugen eine positive Atmosphäre.

Meiner Meinung muss das einfach Teil bei jedem HipHop oder Reggae Fan im Schrank stehen.
Ich kenn die Songs schon seit Jahren und hör sie immernoch gern.

Kürzlich habe ich auch einen Plattenspieler bekommen und mir die ersten zwei Platten gekauft.
"Searching for the Jan Soul Rebels" war natürlich dabei und ich muss sagen, auf Vinyl kann das Ganze nochmal mehr.
Abgesehen davon, dass man das Cover endlich "in groß" hat, klingt es auch wirklich voller und der Sound kommt besser rüber.

Also wenn ihr auf deutschen HipHop bzw. Reggae steht und nen Plattenspieler in der Bude habt (und sei es nur der alte von Papa) dann kauft euch das Teil auf Vinyl!
Ihr werdet es nicht bereuen!
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am 3. Juni 2002
Zwar schon einige Zeit her, dass ich mir dieses Teil gekauft habe. Dennoch weiß ich immernoch meine Beweggründe. Jan Delay hatte schon Jahre vor "Searching for the jan soul rebels" mit den Absoluten Beginnern bewiesen was er drauf hat. Wer könnte Den Hit "Liebeslied" je vergessen? Nun was macht ihn so außergewöhnlich? Sicherlich seine brisante Stimme, die doch aus dem Rahmen fällt. Einfach genial! Manche werden behaupten: Ach, der mit seinem Dauerschnupfen! Liebe Leute, dieser Mann hat Zeichen gesetzt mit diesen Tönen. Endlich mal eine Abhebung zu diesen Aller-welts-Stimmen, die man beim Radio hören ja garnicht mehr unterscheiden kann. Aber sein Stimmchen macht nicht die Power aus, die hinter diesem Meisterwerk steht.Nein, vielmehr machen das die überaus intelligenten Texte aus. Mit Liedern wie "Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt!" vermittelt er uns, dass es nicht sein Ziel ist, die große kohle zu scheffeln, sondern Gleichgesinnte zu suchen(Siehe CD-Titel)
Und ehrlich gesagt, ich hab mich als was Besonderes gefühlt, als ich diese CD gekauft habe. Ich bin kein Axel- Springerverlag _ Leser! Ich verstehe, die hintergründigen Texte! Zum ersten Mal hab ich mich wie ein Rebell gefühlt und dafür sage ich danke!
Wenn gleich ich sagen muss, dass ich Titel wie Sam ragga styler nicht so gelungen fand. Aber das ist nur ein kleines Wölkchen auf dem Horizont!!! Außerdem was ich immer besonders schätze, sind Songtexte im Cover und auch dieses bedürfnis wird erfüllt...
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am 10. Oktober 2003
Jetzt bin ich ewig an der Platte vorbeigelaufen ohne sie anzuhören. Dann gab es sie im Plattenladen meines Vertrauens im Angebot und ich kaufte sie einfach mal. Sonst steht ja hauptsächlich Gitarrenmusik in meinem CD-Schrank aber diese Platte war ein einschneidendes Erlebniss für mich. Ich hör das Album den ganzen Tag. Wenn es durch ist, fang ich von vorne an usw.
Ich bin begeistert. Sowohl von dem Groove als auch von den Texten und Jan Delays charakteristischem Nuschel-Gesang.
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