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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
7
4,9 von 5 Sternen
Live March 2001
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:16,89 €

am 4. April 2008
Zwar spielen 16HP schon bei ihren Studio-Aufnahmen sehr druckvoll, doch übertrifft das hier bei weitem alles was mir in letzter Zeit an Live-Alben über den Weg gelaufen ist. Songs wie z.B. "Haw" oder "I seen what I saw", die auf dem Studio-Album eher harmlos kommen, werden hier gespielt, als ob man die Konzerthalle zum Einsturz bringen wollte. Zwei Gitarren auf volle Lautstärke und dann werden die düsteren nachdenklichen Songs auf die Hörer losgelassen. Diese Scheibe hört man nicht einfach so neben dem Geschirrspülen.

Nicht immer technisch brilliant gespielt, doch immer mit vollem Herz und Bauch. "Live March 2001" läuft auf meinem IPod momentan im Dauerbetrieb.
Eine Schande, dass man diese Band nicht mehr live erleben kann. So etwas wie 16HP gab es vorher nicht und wird es so bald nicht mehr geben.
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am 11. August 2008
Wer die bisherigen Ausnahmen von 16 HP gemocht hat, wird diese Doppel-CD lieben. Erdig, roh und voller Inbrunst schmettern David Eugene Edwards und seine Mannen hier den zum Markenzeichen der Band gewordenen Mix aus manisch-depressivem Country-Hard-Rock-Blues-Gospel, als wäre der Sensenmann persönlich hinter Ihnen her. Besser noch als auf "Hoarse", dem bisher einzigen Live-Album der 16 HP zeigen sie hier ihre eigentlichen Qualitäten: echte, handgemachte Musik, die von wahren Könnern ihrer Instrumente in Szene gesetzt wird. Neben "Olden" das vermutlich beste Album der Band mit Tracks aus allen ihren Schaffensperioden. Einfach großartig!
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am 30. Oktober 2013
Vor etwa einem halben Jahr durfte ich Wovenhand für mich entdecken und bin von deren letzten Album begeistert. So ist dies auch mein Weg zu 16HP und diesem verdammt geilen Live-Album.
Diese Scheibe ist ein echtes Erlebnis und wie sehr wünsche ich mir, bei diesen Gig live dabei gewesen zu sein.
Geniale Bassgrooves und Drums jammernde Slidegitarren, David E. Edwards charismatischer Gesang und ein besseres Bandeon zum Eingangslied hab ich bisher noch nicht gehört. Live Musik, voller Energie, rauher Schönheit und eine gehörige Portion Dreck - absolute Kaufempfehlung!!!
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am 20. April 2013
Eines der stärksten Live-Alben überhaupt! Diese Band ist eine Freiluftkirche, wer lange nicht mehr gebetet hat, braucht nur zuhören...Vertikalspannung pur! Klare Kaufempfehlung für Konvertiten!
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am 29. März 2008
Stellt euch vor:
ihr steht alleine auf grüner Ebene und in weiter Ferne: das dunkle Grollen des nahenden Sturms. Drohende schwarze Wolken am kalten Himmel. Regentropfen, der Wind fegt...der Orkan jagt durch euch hindurch: ihr seid bei 16 Horsepower zu Gast.
Es gibt keine Band die solche Kraft, Wucht und Urgewalt in erlösende Musik packen konnte. Eine raue Mischung aus Nick Cave, Johnny Cash und Slayer. Mit diesem Live Album ist dies wieder unter Beweis gestellt. Schade, dass sie sich aufgelöst haben. Absolut empfehlenswert für alte Jünger und neue Sünder.
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am 29. April 2013
Sind ein paar sehr schöne Live-Versionen drauf, z.B. Splinters, die ich immer wieder höre.
Der Stil der Combo ist schon besonders.
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am 31. August 2010
Eure Ideen sind grauenerregend, eure Herzen
schwach. Eure dem Mitleid und der Grausam-
keit entsprungenen Taten sind absurd; eine Hast
eignet ihnen, als wären sie unwiderstehlich.
Zuletzt wird eure Angst vor dem Blut immer
größer. Vor dem Blut und vor der Zeit.

PAUL VALERY

Da reitet er heran der richtende Richter, riesig das Pferd, kahlköpfig der Mann, großkalibrig die Handfeuerwaffen.....
....und schon lodert sie auf "Die Abendröte im Westen" (Cormac McCarthy)

Es würde David Eugene Edwards sicher gefallen, wenn man den einleitenden Valery Text vor jedem seiner Konzerte verlesen würde oder der Richter McCormacs eine seiner Geschichten erzählte. So sicher auch im März 2001 als Sixteen Horsepower eines ihrer letzten Konzerte spielte. Nur reitet hier nicht der Richter auf die Bühne, sondern der Prediger im schwarzen Gehrock, mit der gestreiften Hose und dem weitausladenden Filzhut. Sein Pferd ist keine Schindmähre, sondern eher ein trabendes Maultier - doch was er zu erzählen hat, klingt letztlich dann genau so.

Die Musik wuchtig, treibend. Riesenbassdrum, donnernde Schläge. Pluckerndes Banjo. Krachende Gitarren. Das alles kennt man von 16 HP. Sauber gespielt. Live gewinnt das ungheuer an Tempo und Wucht. Doch dann der Prediger selbst. Ob er sich 16 HP oder Woven Hand oder einfach David Eugene Edwards nennt, ist letztlich völlig egal - ER ist's. Singt er zu Beginn eines Konzertes noch wie man es von einem Sänger erwartet, singt Bekanntes wie Wayfaring Stranger, arbeitet sich langsam an Straw Foot heran, nimmt die Chose dann doch mehr und mehr Fahrt auf. Der Mann verwandelt sich zu einem der nicht einfach singt, sondern zu einem, der etwas zu sagen hat. Es zumindest für sich selbst glaubt. Er predigt. Er sitzt vorgebeugt auf seinem Stuhl. Du fürchtest um das Mikro. Die ersten Reihen werden speichelnass.
Das ist zunächst faszinierend. Du verstehtst auf einmal warum christliche Prediger in den USA heute noch Massenzulauf haben. Doch er erzählt nicht nur davon, sondern nimmt auch noch ganze Bürgerkriege in Anspruch. Vertont Cormac McCarthy - McCarthy mit E-Gitarre, Banjo, Drums, Bass, yeaahh!
Und dann verstehst Du auf einmal! Der Mann hat eine richtig gute und eine richtig schlechte Seite: die gute: er meint es so, wie er es sagt. Die schlechte: er meint es so, wie er es sagt! Bist Du an diesem Punkt Deiner Wahrnehmung angekommen, gibt's genau zwei Möglichkeiten für Dich, er duldet keine Ambivalenz: Du gibst Dich dem hin und meinst es genauso....oder Du gehst nach Hause. Antagonismus pur.

Ach ja, um Musik ging es ja auch noch! Alles wie vom 16 HP Aficionado erwünscht und erwartet. Sauber gespielt. Superklang. Langes Konzert. Tolle Aufnahme. 4 Sterne weil der immer geliebte Partisan diesmal nicht so gefühlvoll rüberkam, mitsingbeeinträchtigt. Dennoch: das Böse hat's wirklich verdient, dass man es ernst nimmt.
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